DE1044031B - Farbauftraggeraet zur Kennzeichnung von Gegenstaenden, insbesondere von Baeumen - Google Patents
Farbauftraggeraet zur Kennzeichnung von Gegenstaenden, insbesondere von BaeumenInfo
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- DE1044031B DE1044031B DEK22292A DEK0022292A DE1044031B DE 1044031 B DE1044031 B DE 1044031B DE K22292 A DEK22292 A DE K22292A DE K0022292 A DEK0022292 A DE K0022292A DE 1044031 B DE1044031 B DE 1044031B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44D—PAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
- B44D3/00—Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
- B44D3/22—Implements or apparatus for special techniques, e.g. for painting lines, for pouring varnish; Batik pencils
Landscapes
- Coating Apparatus (AREA)
Description
- Farbauftraggerät zur Kennzeichnung von Gegenständen, insbesondere von Bäumen Die Erfindung betrifft ein Farbauftraggerät zur Kennzeichnung von Gegenständen, insbesondere von Bäumen.
- In der Forstwirtschaft ist es üblich, die zu fällenden Bäume eines Waldbestandes durch Farbflecke oder Farbtupfen zu kennzeichnen. Bisher geschieht dies gewöhnlich in der Weise, daß die Farbe mittels eines in einen Farbtopf getauchten Pinsels auf die zu kennzeichnenden Bäume aufgetragen wird. Diese übliche Art des Farbauftragens ist insofern umständlich, als neben dem Pinsel stets ein Farbtopf mitgeführt werden muß und der die Kennzeichnung vornehmende Waldarbeiter zur Handhabung des Pinsels und des Farbtopfes beide Hände benötigt. Ein weiterer Nachteil ist, daß die Farbe in dem offenen Farbtopf leicht eintrocknet.
- Die Erfindung hat sich nun zum Ziel gesetzt, ein für rauhe Beanspruchung geeignetes Farbauftraggerät zu schaffen, welches mit nur einer Hand bedient werden kann und mit geringem Zeitaufwand einen bequemen Farbauftrag bei sparsamer Ausnutzung der Farbe gestattet.
- Es sind Farbauftraggeräte bekannt, die einen von Hand zusammendrückbaren elastischen Farbbehälter aufweisen, der mit einem Pinsel derart verbunden ist, daß beim Zusammendrücken des Behälters dem Pinsel Farbe zugeführt wird. Es sind ferner Massagebürsten bekannt, die einen von einer elastischen Hülle umschlossenen Schwamm aufweisen, der dazu dient, Flüssigkeit durch hohl ausgebildete Borsten auf die Köpf-.-haut aufzutragen. Schließlich sind auch Schminkstifte mit einem aus elastischem Stoff bestehenden Vorratsbehälter bekannt, der von einer Metallhülseumschlossen ist, an deren einem Ende eine drehbare Kappe angebracht ist, die dazu dient, das eine Ende des Behälters zu verdrehen und dadurch Farbstoff in ein am anderen Ende der Metallhülse befestigtes saugfähiges Farbauftragkissen zu drücken.
- Nach dem Vorbild der vorerwähnten bekannten Geräte ausgebildete Farbauftraggeräte sind für den Zweck der vorliegenden Erfindung, nämlich die Kennzeichnung von Bäumen oder anderen Gegenständen mit durch Andrücken des Farbauftragwerkzeuges erzeugten Farbtupfen, nicht geeignet, da sie keiner rauhen Beanspruchung gewachsen sind und infolgedessen einer starken Abnutzung unterliegen und in kurzer Zeit unbrauchbar werden würden.
- Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß die als Farbauftragwerkzeug dienende, durch Zusammendrücken des elastischen Farbbehälters mit Farbe versorgte saugfähige Einlage von einer -zylindrischen Hülse aus elastischem Werkstoff umschlossen ist, die an ihrem äußeren Ende eine mit Öffnungen zur Erzeugung von Farbtupfen versehene Stirnwand aufweist, während das andere, offene Ende der Hülse mit dem elastischen Farbbehälter in Verbindung steht.
- Dadurch, daß die saugfähige Einlage erfindungsgemäß sowohl an ihrem Umfang als auch an ihrer äußeren Stirnfläche von einer Hülse aus elastischem Werkstoff umschlossen ist, wird einerseits eine Beschädigung der gegen Druck und Reibung empfindlichen Einlage mit Sicherheit vermieden, andererseits aber ein Zusammendrücken der Einlage durch Verformung der Hülse bei deren Andrücken gegen den zu kennzeichnenden Gegenstand ermöglicht, wobei die Farbe durch die Stirnwandöffnungen der Hülse austritt.
- DieZeichnung stelltbeispielsweiseeineAusführungsform des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigt Fig. 1 eine zur Hälfte geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Farbauftraggerätes in verkleinertem Maßstab, Fig.2 einen Schnitt durch das Farbauftragwerkzeug und Fig. 3 eine Draufsicht auf die Stirnfläche des Farbauftragwerkzeuges.
- Ein schlauchartiger, aus elastischem Werkstoff, z. B. Kautschuk, bestehender Behälter 1 weist eine geschlossene Endwand 2 auf. Der Behälter 1 dient zur Aufnahme von Farbe und ist in seinem Durchmesser und seiner Länge so bemessen, daß er einen bequem zu erfassenden Handgriff für die Handhabung des Gerätes bildet. Beispielsweise kann die Länge des Behälters 1 etwa 20 bis 25 cm und sein Durchmesser etwa 4 bis 5 cm betragen.
- Das offene Ende des elastischen Behälters 1 ist fest und flüssigkeitsdicht mit einer eine zylindrische Bohrung 3 aufweisenden Metallfassung 4 verbunden, die mit zwei stufenförmig abgesetzten Außengewindeflächen 5 und 6 versehen ist. Auf die Gewindefläche 5 ist eine Verschlußkappe 7 leicht abnehmbar aufgeschraubt. Auf die Gewindefläche 6 ist eine Hülse 8 aufschraubbar, die zur Befestigung eines Farbauftragwerkzeuges an dem Gerät dient. -Als Farbauftragwerkzeug dient ein Farbtupfer, der in den Fig. 2 und 3 in größerem, etwa den natürlichen Abmessungen entsprechendem Maßstab dargestellt ist. Der Farbtupfer besteht aus einer zylindrischen Hülse 9 aus elastischem Werkstoff, z. B. Kautschuk, der an seinem äußeren Ende eine Stirnwand 10 aufweist, in der eine Anzahl Durchbrechungen vorgesehen sind, die im dargestellten Falle durch vier sektarförmigeÖffnungen 11 gebildet sind. Am anderen, offenen Ende weist die elastische Hülse 9 einen Flansch 12 auf; der nach außen und innen über die Hülsenwandungen hinausragt. Der nach außen ragende Teil des Flansches 12 wird, wie Fig. 1 zeigt, bei der Befestigung des Farbtupfers in dem Farbauftraggerät zwischen der Stirnfläche der Fassung 4 und einer Schulter der Befestigungshülse 8 eingespannt.
- Innerhalb der Hülse 9 des Farbtupfers ist eine Einlage 13 aus saugfähigem Stoff, beispielsweise Schwammgummi, angeordnet, die durch eine siebartig durchbrochene, gegen den nach innen ragenden Teil des Flansches 12 anliegende Scheibe 14 gegen Herausfallen gesichert ist.
- Die Handhabung und Wirkungsweise des in Fig. 1 bis 3 dargestellten Farbauftraggerätes ist folgende: Vor Benutzung des Gerätes wird der als Handgriff dienende elastische Behälter 1 mit Farbe gefüllt. Am Gebrauchsort wird nach Abschrauben der Verschlußkappe 7 die Stirnwand 10 der elastischen Farbtupferhülse 9 gegen den zu kennzeichnenden Baum oder sonstigen Gegenstand gedrückt, wobei gleichzeitig durch die das Gerät haltende Hand ein Druck auf den elastischen Behälter 1 ausgeübt wird, so daß dieser zusammengedrückt wird, Die Folge hiervon ist, daß der Farbtupferhülse 9 durch die Bohrung 3 der Fassung 4 Farbe zugeführt wird, die die saugfähige Einlage 13 durchtränkt. Durch das Andrücken gegen den Baum oder sonstigen Gegenstand wird die Hülse 9 verformt und die von ihr umschlossene Einlage 13 zusammengepreßt, so daß die von der Einlage 13 aufgenommene Färbe durch die Durchbrechungen 11 der Hülsenstirnwand 10 austritt und einen Farbfleck erzeugt.
- Wenn es erwünscht ist, statt eines Farbfleckens eine größere Farbfläche aufzutragen, kann der dargestellte Farbtupfer durch einen Pinsel mit einem durchlochten, in die Befestigungshülse 8 passenden Pinselfuß ersetzt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPROCHE: 1. Farbauftrag gerät zur Kennzeichnung von Gegenständen, insbesondere von Bäumen, mit einem elastischen, als Handgriff dienenden Farbbehälter und einem daran angebrachten. eine saugfähige Einlage aufweisenden Farbauftrag= werkzeug, welches mit dem Farbbehälter durch Öffnungen in Verbindung steht, so daß bei Zusammendrücken des Farbbehälters dem Werkzeug eine gewisse Farbmenge zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die saugfähige Einlage (13) von einer zylindrischen Hülse (9) aus elastischem Werkstoff umschlossen ist, die an ihrem äußeren Ende eine mit Öffnungen (11) zur Erzeugung von Farbtupfen versehene Stirnwand (10) aufweist, während das andere, offene Ende der Hülse mit dem elastischen Farbbehälter (1) in Verbindung steht.
- 2. Farbauftraggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (11) an der Stirnwand (10) der Hülse (9) sektorförmig gestaltet sind.
- 3. Farbawftraggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Hülse (9) an ihrem offenen Ende einen radialen Flansch (12) aufweist, der als Anlageschulter für eine siebartig durchbrochene Scheibe (14) dient und mit dieser die saugfähige Einlage (13) gegen Herausfallen sichert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 599 500, 809 459; österreichische Patentschrift Nr. 121114; " britische Patentschrift Nr. 468 536.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK22292A DE1044031B (de) | 1954-05-19 | 1954-05-19 | Farbauftraggeraet zur Kennzeichnung von Gegenstaenden, insbesondere von Baeumen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK22292A DE1044031B (de) | 1954-05-19 | 1954-05-19 | Farbauftraggeraet zur Kennzeichnung von Gegenstaenden, insbesondere von Baeumen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1044031B true DE1044031B (de) | 1958-11-20 |
Family
ID=7216418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK22292A Pending DE1044031B (de) | 1954-05-19 | 1954-05-19 | Farbauftraggeraet zur Kennzeichnung von Gegenstaenden, insbesondere von Baeumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1044031B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1247907B (de) * | 1963-07-26 | 1967-08-17 | Fritz Mueller | Aus Kunststoff oder Gummi bestehende Kappe zum Abdecken eines Pinsels |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT121114B (de) * | 1929-12-14 | 1931-02-10 | Engelbert Kranebitter | Schminkstift, insbesondere Lippenstift od. dgl. |
| DE599500C (de) * | 1932-03-01 | 1934-07-03 | Georg Sollmann | Strichziehapparat mit einem als Gummiball ausgebildeten Farbbehaelter |
| GB468536A (en) * | 1936-03-23 | 1937-07-07 | Friedrich Johann Jakob Stock | Improvements in or relating to hand-operated spreading device for liquids and joining device for films |
| DE809459C (de) * | 1950-04-25 | 1951-07-30 | Hans-Joachim Schneider | Massagebuerste |
-
1954
- 1954-05-19 DE DEK22292A patent/DE1044031B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT121114B (de) * | 1929-12-14 | 1931-02-10 | Engelbert Kranebitter | Schminkstift, insbesondere Lippenstift od. dgl. |
| DE599500C (de) * | 1932-03-01 | 1934-07-03 | Georg Sollmann | Strichziehapparat mit einem als Gummiball ausgebildeten Farbbehaelter |
| GB468536A (en) * | 1936-03-23 | 1937-07-07 | Friedrich Johann Jakob Stock | Improvements in or relating to hand-operated spreading device for liquids and joining device for films |
| DE809459C (de) * | 1950-04-25 | 1951-07-30 | Hans-Joachim Schneider | Massagebuerste |
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|---|---|---|---|---|
| DE1247907B (de) * | 1963-07-26 | 1967-08-17 | Fritz Mueller | Aus Kunststoff oder Gummi bestehende Kappe zum Abdecken eines Pinsels |
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