DE1043733B - Labyrinthdichtung fuer gegeneinander bewegliche Maschinenteile - Google Patents
Labyrinthdichtung fuer gegeneinander bewegliche MaschinenteileInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16J15/444—Free-space packings with facing materials having honeycomb-like structure
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- F05—INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Labyrinthdichtung, die eine Abdichtung zwischen relativ zueinander
bewegten Maschinenteilen bewirken soll, derart, daß der Ströraungsmittelfluß zwischen diesen
Teilen wirksam beschränkt wird. Die erfindungsgemäße Labyrinthdichtung dient dazu, bei Teilen, die
im Betrieb gewisse Abstandsveränderungen erleiden können, die Gefahr einer Beschädigung der massiven
Teile infolge einer unvorhergesehenen gleitenden Berührung zwischen diesen Teilen herabzusetzen.
Das Problem der Verhinderung von Beschädigungen infolge der Berührung zwischen relativ zueinander
sich drehenden Teilen, die mit geringem Spiel arbeiten, wobei das kleine Spiel aus Dichtungsgründen erforderlich
ist, besteht im Gebiet des Dampfturbinenbaues seit vielen Jahren. Die Entwicklung der Strahltriebwerke
und der Gasturbinen hat diese Schwierigkeiten wegen der erheblich höheren Temperaturen und Umr
drehungsgeschwindigkeiten noch vergrößert. Die geringe Unwucht, die selbst in den besten dieser Kraftmaschinen
vorhanden ist, kann sich während des Betriebs in gefährlicher Weise auswirken, insbesondere
wenn kritische Schwingungen im Betriebsdrehzahlbereich der Maschine auftreten, wodurch Berührungen
zwischen den am Gehäuse befestigten Teilen der Labyrinthdichtungen und den Wellen auftreten können,
wenn keine großen Dichtungsspalte verwendet werden.. Wegen der verhältnismäßig großen Masse sowohl
der Wellen als auch der bekannten Dichtungen in derartigen Anordnungen kann sich hierbei eine sofortige
und heftige örtliche Erhitzung mit entsprechender Wellenverwerfung ergeben, welche die Störung und
die Verwerfung abermals steigert. Hieraus kann eine ernstliche Beschädigung oder ein völliger Ausfall der
mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden Maschinen entstehen.
Ein ähnliches Problem, das erst durch die vorliegende Erfindung gelöst werden konnte, tritt durch
die mögliche Berührung zwischen den Enden der Laufschaufeln eines Kompressors oder einer Turbine
und dem umgebenden Gehäuse auf. Eine Berührung zwischen den Enden, der Schaufeln und dem Maschinengehäuse
ergibt sich häufig, wenn die Schaufeln während des Betriebes unter Einfluß der Temperatur
und der Fliehkraft ihre Länge vergrößern oder wenn sich das Gehäuse aus irgendeinem Grunde, z. B. durch
ungleichmäßige Erhitzung verzieht. Es ist auch häufig der Fall, daß durch den Betrieb bei hoher Geschwindigkeit
eine oder mehrere Laufschaufeln in Schwingung geraten oder nicht mehr genau fluchten, wodurch
sie dann mit den rotierenden Teilen in Berührung kommen können. Wegen der hohen Geschwindigkeit und
Masse der umlaufenden Maschinenteile kann eine solche Berührung zu Zerstörung der Beschaufelung führen.
Labyrinthdichtung für gegeneinander
bewegliche Maschinenteile
bewegliche Maschinenteile
Anmelder:
Solar Aircraft Company,
San Diego, Calif. (V. St. A.)
San Diego, Calif. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Prinz, Patentanwalt,
München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 24. Januar 1955
V. St. v. Amerika vom 24. Januar 1955
John V. Long, San Diego, Calif. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Um die beim Anstreifen der Schaufeln am Maschinengehäuse eintretenden Schäden zu vermindern,
haben bei manchen bekannten Anordnungen die Schaufelenden dünne Abschnitte, die geopfert werden
können und dadurch den Hauptteil der Schaufel schützen. Jedoch können solche Abschnitte an Turbinenoder
Kompressorschaufeln nicht ohne Herabsetzung des aerodynamischen Wirkungsgrades angebracht
werden.
Gemäß einem anderen Vorschlag ist die den Spitzen der Labyrinthdichtung gegenüberliegende Fläche mit
einer Bekleidung versehen, die aus einem gegen Anstreifen wenig widerstandsfähigem Material, wie z. B.
Farbe, Kohle od. dgl., bestehen. Beim Anstreifen graben
sich die Dichtungsspitzen in die weiche Bekleidung ein und hinterlassen Rillen, die beim Wiedereintreten
normaler Betriebsverhältnisse den Durchflußwiderstand herabsetzen. Dagegen ist die erfindungsgemäße
Labyrinthdichtung in gewissem Grade elastisch, so daß nach leichtem Anstreifen die Dichtung wieder in
ihren ursprünglichen Zustand zurückkehrt, während bei stärkerem Anstreifen eine dauernde Verformung
der Dichtungsteile eintritt, ohne daß eine Beschädigung der umlaufenden Teile zu befürchten ist.
Die erfindungsgemäße Labyrinthdichtung dient zur Abdichtung gegenüberliegender Flächen von gegeneinander
beweglichen Maschinenteilen, die im Betrieb gewisse Abstandsänderungen erleiden können, wobei
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eine Fläche glatt ausgeführt ist, während die andere Fläche Dichtungsstege trägt, die bis nahe an die glatte
Fläche reichen. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsstege als Wände wabenartig angeordneter
Zellen ausgebildet und mit einem verhältnismäßig starren Träger verbunden sind, der an der einen
Fläche befestigt ist.
Vorzugsweise bestehen die Wände der Zellen aus dünnem Blech, das bei Berührung mit der anderen
Fläche leicht verformt werden kann. Hierdurch ist eine Beschädigung der umlaufenden Teile beim
streifen an den feststehenden Teilen infj
wucht, einer ungleichmäßigen Ausdel]
werfung dieser Teile ausgeschlossen)
übermäßiges Spiel zwischen den Teilen
werden muß. Der Träger für die wabenartig angeor neten Zellen kann seinerseits ebenfalls aus zwei Blechen bestehen, zwischen denen sich ein wabenartiger Kern befindet. Dies ergibt eine besonders leichte und doch starre Konstruktion, die größere Beschädigungen der massiven Teile verhindert.
streifen an den feststehenden Teilen infj
wucht, einer ungleichmäßigen Ausdel]
werfung dieser Teile ausgeschlossen)
übermäßiges Spiel zwischen den Teilen
werden muß. Der Träger für die wabenartig angeor neten Zellen kann seinerseits ebenfalls aus zwei Blechen bestehen, zwischen denen sich ein wabenartiger Kern befindet. Dies ergibt eine besonders leichte und doch starre Konstruktion, die größere Beschädigungen der massiven Teile verhindert.
Infolge der wabenartigen. Struktur der Zellen stützen sich die Zellwände 'gegenseitig, so daß trotz wesentlich
geringerer Wandstärke von höchstens etwa 0,3 mm die Dichtungselemente ebenso steif sind wie
die bekannten ringförmigen" Läbyrinthdichtungen für Wellen. Wegen der geringen Wandstärke geben die
Zellwände leicht nach, so-daß Beschädigungen der
Wellenoberfläche ausgeschlossen sind. Man kann das
Spiel der Wellen unbedenklich verringern, so daß der Nachteil der nur «inseitigen---Anbringung der Dich- ':■
tungsspitzen ausgeglichen.wird»-..
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele
an Hand der Zeichnung. Hierin ist " Fig. 1 ein Schrägbild'einer "ersten Ausführungsförm
der erfindungsgemäßen Labyrinthdichtung mit wabenförmig angeordneten Dichtungsstreifen - und einem
Dichtungsträger,
Fig. 2 ein Schrägbild effier "abgeänderten Äusführungsform,
-■ *
Fig. 3 ein Teilschnitt einer weiteren Ausführungsform, ■'-"- ;
Fig. 4 ein Längsschnitt· einer Anordnung nach
Fig. 2, die eine umlaufend&'Welle umgibt, Fig. 5 ein Querschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 4,
Fig. 6 ein teilweiser Längsschnitt der Anordnung nach Fig. 1 in Verwendung; als Radialdichtung,
Fig. 7 ein teilweiser Längsschnitt einer Kompressorschaufel
zusammen mit -einer Anordnung nach Fig. 2, Fig. 8 ein Schnitt längs der Linie 8-8 in Fig. 7.
Fig. 1 zeigt die Grundölrdnung 10 der erfindungsgemäßen
Labyrinthdichtung. Sie besteht aus wabenartig angeordneten Zellen 12, die auf einem Träger 14
befestigt sind. ·-'-■ -
Vorzugsweise besteht did" wabenartige Anordnung 12 aus Metall, wobei je nach den Betriebsbedingungen
verschiedene Metalle, z. B. Aluminium, rostfreier Stahl oder hochwarmfeste Legierungen, verwendet werden
können. Die Stärke der Zsllwände kann je nach den
Festigkeitserfordernissen in weiten Grenzen, verändert
werden. Es sind Stärken-zwischen 0,025 und 0,3 mm verwendet worden. Die Zellen 16 sind als Sechsecke
dargestellt. Es können jedoch auch andere die Fläche füllende Zellformen Verwendung finden. Alle Zeilformen
werden in Zukunft als Waben bezeichnet.
Der Träger 14 besteht ebenfalls vorzugsweise aus
Metall und kann aus demselben Material wie die Zellanordnung
12 hergestellt sein. Es sind Trägerstärken zwischen 3,2 und 9,5 mm verwendet worden. Der Träger
kann auch wegfallen, wenn die Waben unmittelbar auf dem zugehörigen Maschinenteil angebracht werden.
Die Wabe 12 und der Träger 14 können durch Schweißen, Hartlöten oder Harzverklebung miteinander verbunden werden.
Fig. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Anordnung nach Fig. 1, bei der die Achsen der Zellen
in an ,siflj·*11^ nnter Weise nicht senkrecht auf der
rs stehen. Die Herstellung der schieeht in diesem Falle dadurch, daß die -eifen vor dem Zusammenbau mit
en Winkel gewellt werden. Diese manchmal vorzuziehen, da sie die .Der die offenen Enden der einzelnen
jenden Strömungsmittels erhöht und Abdichtung verbessert. In manchen
Fällen ist dieser Anordnung auch der Vorzug zu geben, weil die schrägen Zellwände einer Verformung
geringeren Widerstand entgegensetzen und infolgedessen die Möglichkeit einer Beschädigung der bewegten
Teile noch weiter vermindert wird.
Bei der Anordnung nach Fig. 3 sind die Wände der Zellen vom Träger aus nur bis zur Mitte der Zellenhöhe
miteinander verbunden, so daß die obere Hälfte der Zellwände sich frei biegen und bei einem etwaigen
Anstreifen der Gegenfläche leicht ausweichen kann. Ein derartiges Teil kann hergestellt werden, indem
die durch Punktschweißung der Wände in der Mitte der Zellenhöhe zusammengehaltene Wabe an den Träger
hart angelötet wird, während die obere Hälfte der Wände durch einen lotabstoßenden Stoff geschützt ist.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine besonders vorteilhafte Wellendichtung. Die Welle 22, welche z. B. den Rotor
des Turbokompressors eines Strahltriebwerkes trägt, ist durch einen Gehäuseteil 24 hindurchgeführt. Das
Austreten eines Strömungsmittels durch den Spalt zwischen der Welle 22 und dem Gehäuseteil 24 wird
stark vermindert durch eine Labyrinthdichtung mit schiefen Waben gemäß Fig. 2, deren Träger 14 z. B.
durch Schweißen oder Nieten auf der inneren Fläche des Gehäuseteils 24 befestigt ist. Dabei wird durch
die Neigung der Zellwände 16 gegen die Richtung des austretenden Strömungsmittels eine gute Verwirbelung
der Strömung in jedem der Zellräume 26 bewirkt, so daß die Wabenanordnung dem Strömungsmittel
einen großen Widerstand bietet und eine gute Abdichtung erzielt wird.
Die seitlichen und vertikalen Abmessungen der einzelnen Zellen der Wabe müssen so gewählt werden,
daß eine möglichst starke Verwirbelung gewährleistet ist. Experimentell wurde gefunden, daß eine Wabe,
deren Höhe etwa gleich der größten lichten Weite einer Zelle 16 ist, die besten Resultate ergibt.
In diesem Fall hat die erfindungsgemäße Labyrinthdichtung eine doppelte Aufgäbe. Sie dient nicht nur
zur Abdichtung der Welle, sondern sie verhindert auch wirksam eine Beschädigung der Welle 22 und des Gehäuseteiles
24 im Falle einer Unwucht, einer ungleichmäßigen Ausdehnung oder Verwerfung dieser Teile.
Wenn dieser Fall eintritt, berührt die Welle 22 nur die freien Kanten der Zellenanordnung. Wegen ihrer
leichten Konstruktion geben die Zellwände rascher als die bekannten Labyrinthringe nach und weichen der
Welle durch Biegen und/oder Abrieb aus. Infolge dieses raschen Ausweichens und weil die Masse der Labyrinthwände
sehr gering ist, wird nicht genügend Wärme entwickelt, um die Welle zu verziehen, was
weitere Beschädigungen hervorrufen würde. Auf Wunsch können an sich bekannte Überzüge zur
Scheuerverminderung an der Welle oder dem Kern oder beiden Teilen angebracht werden, um dieReibung
zwischen diesen Teilen im Falle einer Berührung herabzusetzen.
Die Erfindung kann mit ebenso guten Ergebnissen angewandt werden, wenn die Wabenanordnung auf
dem umlaufenden Glied angebracht wird. Ferner könnte die dargestellte Dichtungsanordnung auch gemeinsam
mit bekannten Labyrinthringen Verwendung finden.
Eine andere Wellendichtung ist in Fig. 6 dargestellt. Hierbei besitzt die Wabenanordnung die Gestalt eines
Ringes, wobei sich der Träger 14 radial erstreckt und die Achsen der Zellen axial zur Welle 22 liegen. Die
Wabenanordnung arbeitet mit einem ringförmigen Wellenbund 28 zusammen, wobei sich im wesentlichen
dieselbe Wirkung wie bei der Anordnung nach Fig. 4 und 5 ergibt.
Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere Anwendung der erfindungsgemäßen Labyrinthdichtung. Hier bedeutet
30 eine Kompressor- oder Turbinenschaufel, die auf einer Rotornabe 32 befestigt ist. Die Schaufelenden
sind von einem starren Gehäuse 34 umgeben. Um Berührungen ungefährlich zu machen, ist eine Dichtung
gemäß Fig. 2 zwischen dem Gehäusering und den Schaufelenden angeordnet, wobei der Träger 14 an
der Innenfläche des Gehäuses 34 befestigt ist und die freien Kanten der Wabenanordnung 12 sich radial
nach innen erstrecken, derart, daß sie einen engen Abstand von den Schaufelenden einhalten. Eine zufällige
Berührung zwischen den Schaufeln und den Zellenkanten wird schnell dadurch ungefährlich, daß die
Zellwände des betreffenden Wabenabschnitts sich biegen oder sich abnutzen, so daß die Maschine ungestört
weiterlaufen kann, wobei die Schaufeln wenig oder keinen Schaden erleiden. Auch können scheuervermindernde
Überzüge auf den Schaufeln oder dem Wabenteil Verwendung finden, um dieReibung im Falle einer
Berührung herabzusetzen.
In diesem Falle ist es erwünscht, daß der Strömungsmittelfluß
zwischen den Schaufelenden und dem Gleitring im wesentlichen laminar und nicht turbulent
ist, da eine Turbulenz im Schaufelbereich den Wirkungsgrad herabsetzt. Es wurde gefunden, daß bei
Verwendung kleiner Zellen in der Wabenanordnung, z. B. von Zellen mit einer lichten Weite von etwa
2,5 mm, die gewünschten Strömungsbedingungen erreicht werden, insbesondere wenn die Wabentiefe geringer
als die lichte Weite der Zellen ist.
Die Einschaltung eines laminaren Strömungs-Verlaufes wird begünstigt, wenn gemäß Fig. 8 die
Zellenachsen in der Umlaufrichtung der Schaufeln geneigt sind.
Bei allen geschilderten Ausführungsformen der Erfindung, insbesondere wenn laminare Strömung gewünscht
wird, kann es vorteilhaft sein, die Zellenanordnung teilweise mit einem an sich bekannten
leicht abreibbaren, bröckligen, vorzugsweise porösen Material zu füllen. Als solches kann z. B. ein gegossenes
feuerfestes Material, wie Magnesiumoxyd oder Gips dienen. Der Füllstoff an sich braucht nur geringe
Festigkeit zu haben, da er durch die Skelettanordnung des Kerns unterstützt wird. Auch gewisse Schaummetalle
können als Füllstoff verwendet werden.
Claims (10)
1. Labyrinthdichtung für gegeneinander bewegliche Maschinenteile, bei der die eine Dichtungsfiäche
glatt ausgeführt ist, während die Gegenfläche Dichtungsstege trägt, die bis nahe an die glatte
Fläche reichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsstege als Wände wabenartig angeordneter
Zellen ausgebildet und mit einem verhältnismäßig starren Träger verbunden sind, der an der
einen Fläche befestigt ist.
2. Labyrinthdichtung nach Anspruch 1, insbesondere für eine umlaufende Welle und ein sie umgebendes
Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände der Zellen aus dünnem Blech bestehen,
das bei Berührung mit der anderen Fläche leicht verformt werden kann.
3. Labyrinthdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände der wabenartig angeordneten
Zellen größere Höhe haben, als etwa zu befürchtende Abstandsänderungen betragen.
4. Labyrinthdichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Höhe der Zellwände gleich dem Durchmesser einer Zelle ist.
5. Labyrinthdichtung nach Anspruch 1 zur Abdichtung der Schaufelspitzen eines Schaufelrades
gegenüber der Innenwand des zugehörigen Gehäuseringes, dadurch gekennzeichnet, daß die
wabenartig angeordneten Zellen am Gehäusering befestigt sind und nur ein geringes Spiel zu den
Schaufelspitzen frei lassen.
6. Labyrinthdichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zellwände senkrecht zur Trägerebene stehen und der Grundriß jeder Zelle die Form eines Vieleckes
hat.
7. Labyrinthdichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zellwände in einer Richtung unter einem bestimmten Winkel gegen die Ebene des Trägers geneigt
sind.
8. Labyrinthdichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Träger für die wabenartig angeordneten Zellen seinerseits in an sich bekannter Weise aus zwei
Blechen besteht, zwischen denen sich ein Kern mit wabenartiger Struktur befindet.
9. Labyrinthdichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die wabenartig angeordneten Zellen teilweise mit einem an sich bekannten, leicht abreibbaren porösen
Werkstoff ausgefüllt sind.
10. Labyrinthdichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wände der wabenartigen Anordnung etwa bis zu ihrer halben Höhe miteinander verbunden sind,
während ihre unverbundenen äußeren Enden leicht biegsam sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 433 899, 522 872,
980,804 394;
französische Patentschrift Nr. 763 708; britische Patentschrift Nr. 705 444.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist ein Prioritätsbeleg ausgelegt worden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© SOi 6W643 11. 5«
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US793886XA | 1955-01-24 | 1955-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1043733B true DE1043733B (de) | 1958-11-13 |
Family
ID=22150232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES47180A Pending DE1043733B (de) | 1955-01-24 | 1956-01-23 | Labyrinthdichtung fuer gegeneinander bewegliche Maschinenteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1043733B (de) |
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