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DE1043310B - Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Salpetrigsaeureester aliphatischer Alkohole - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Salpetrigsaeureester aliphatischer Alkohole

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Publication number
DE1043310B
DE1043310B DES32877A DES0032877A DE1043310B DE 1043310 B DE1043310 B DE 1043310B DE S32877 A DES32877 A DE S32877A DE S0032877 A DES0032877 A DE S0032877A DE 1043310 B DE1043310 B DE 1043310B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
solution
sodium nitrite
alcohol
cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES32877A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Guenter Spengler
Dipl-Chem Hannsheinz Hohn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr-Ing Habil Guenter Spengler
Original Assignee
Dr-Ing Habil Guenter Spengler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr-Ing Habil Guenter Spengler filed Critical Dr-Ing Habil Guenter Spengler
Priority to DES32877A priority Critical patent/DE1043310B/de
Publication of DE1043310B publication Critical patent/DE1043310B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/28Moving reactors, e.g. rotary drums
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C201/00Preparation of esters of nitric or nitrous acid or of compounds containing nitro or nitroso groups bound to a carbon skeleton
    • C07C201/04Preparation of esters of nitrous acid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2219/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J2219/00049Controlling or regulating processes
    • B01J2219/00051Controlling the temperature
    • B01J2219/00074Controlling the temperature by indirect heating or cooling employing heat exchange fluids
    • B01J2219/00076Controlling the temperature by indirect heating or cooling employing heat exchange fluids with heat exchange elements inside the reactor
    • B01J2219/00085Plates; Jackets; Cylinders

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Salpetrigsäureester aliphatischer Alkohole Die Bildung von Estern aus Alkoholen und Säuren ist eine Gleichgewichtsreaktion und ist damit temperatur-, zeit- und konzentrationsabhängig. Sie geht stets unter Wasserabspaltung vor sich und ist in vielen Fällen exotherm Wird die Reaktionswärme nicht rasch genug abgeführt, so kann die Reaktion rückläufig werden, d. h., die Zerfallgeschwindigkeit wird größer als die Bildungsgeschwindigkeit, und damit fällt die Ausbeute ab. Bei der Darstellung der Salpetrigsäureester von z. B. niederen aliphatischen Alkoholen verfährt man so, daß man in eine Lösung von Alkohol und Natriumnitrit in Wasser eine Mineralsäure (Salzsäure, Schwefelsäure) zufließen läßt, wobei es auch möglich ist, den Alkohol und die Mineralsäure zu mischen und dieses Gemisch einer wäßrigen Natriumnitritlösung zufließen zu lassen. Die durch die Niineralsäure in Freiheit gesetzte salpetrige Säure setzt sich sofort mit dem Alkohol zu dem entsprechenden Ester um. Bei dieser Veresterung wird Wärme frei. Es müssen deshalb die Reaktionsbedingungen so gewählt werden, daß kein Verlust durch Bildung von nitrosen Gasen entweder aus nicht umgesetzter salpetriger Säure oder aus dem Zerfall des bereits gebildeten Ester eintritt. Dies wird einmal durch genau dosierten Zufluß und dadurch erreicht, daß die Reaktionstemperatur nicht wesentlich über 0° C liegt. Bei der Darstellung größerer Mengen derartiger Ester bedingt dies einen erheblichen Verbrauch an Kühlenergie, d. h. die Aufstellung und den Betrieb von Kälteaggregaten. Gleichzeitig nimmt im Verlauf der Reaktion die Konzentration der einen Ausgangskomponente dauernd ab, wodurch die Raum-Zeit-Ausleute zwangläufig sinkt.
  • Durch das Verfahren ist es möglich, diese Nachteile zu vermeiden. Der Grundgedanke besteht darin, daß beide Reaktionslösungen in größtmöglicher Konzentration in kontinuierlichem eichförmigem Strom -d. h. innerhalb kleinster Zeitintervalle gleichbleibende fiiengen - so zusammengebeben werden, daß eine innige Mischung in einem Prallpunkt oder einer Prallzone erfolgt, wobei im Prallpunkt bzw in der Prallzone eine gekühlte Fläche die Reaktionswärme sofort aufnimmt und abführt. Es besteht auch die Möglichkeit, die Kühlfläche in Bewegung zu halten, so daß hierdurch neben einer verstärkten Kühlung eine noch intensivere Mischung erfolgt.
  • Hierdurch wird erreicht, daß innerhalb jeder Zeiteinheit immer gleichbleibende Reaktionsmengen in den jeweils erforderlichen Verhältnissen zusammengebracht und nach erfolgter Reaktion sofort aus dem Reaktionsraum entfernt werden. Bedingt durch die nunmehrigen kleinen keaktionsmengen und deren sofortige Abführung ist eine Beherrschung der auftretenden Reaktionswärmen ohne weiteres durch eine Wasserkühlung an Stelle von z. B. Solekühlung möglich. Gleichzeitig sind lokale Überhitzungen unmöglich geworden, und es kann somit auch bei höheren Reaktionstemperaturen von z. B. 10 bis 350 C, d. h. unterhalb des Siedepunktes des jeweiligen Reaktionsproduktes, gearbeitet werden, was zusätzlich die Raum-Zeit-Ausbeute steigert, ohne einen Ausbeuteverlust durch Zersetzung der bereits gebildeten Reaktionsprodukte zu beinhalten.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele. In Fig. 1 reichen zwei Zuführungsrohre A 1 und A 2 in den Reaktionsraum, der durch eine Glocke C gebildet wird, herein.
  • Durch die Anordnung der Krümmungen werden die Reaktionspartner zusammengebracht (Prallzone B).
  • Die Glocke ist durch eine Kühlmittelzwangsführung D gekühlt und rotiert. Zur besseren Verteilung sind an der Innenfläche Rillen E angebracht. Die Reaktionsprodukte verlassen über F die Reaktion zone.
  • In Fig. 2 reicht eine Mischdüse mit den Zuführungsrohren A 1 und A 2 in den Reaktionsraum B herein.
  • Die Düsenkröpfung ist hier so ausgebildet, daß sich die Reaktionspartner in einer kleinstmöglichen Zone vereinigen (Prallpunkt). Dieser Prallpunkt liegt in der obersten Kuppe des Reaktionsgefäßes. Das glockenförmige Reaktionsgefäß C trägt in der obersten Kuppe noch eine kleine EinbuchtungH, ist durch eine KühlmittelzwangsführungD gekühlt und schwingt mit der AmplitudeJ, die ungefähr der lichten Höhe der Einbuchtung H entspricht. Hierdurch wird eine zusätzliche Intensivierung der Mischung und der Kühlung erzielt. Wird eine weitere Mischung und öftere Berührung mit der Wärmeaustauschfläche durch zusätzliche Turbulenzströmung gewünscht, kann dies durch einen wulstartigen Körper G z. B. durch Auftragung, Aufstecken oder Formgebung auf das Düsenaußenrohr erreicht werden. Die Reaktionsprodukte verlassen über F die Real;tionszone.
  • Dadurch, daß die gesamten Reaktionen in einem Fl i eßverfahren durchgeführt werden, ergibt sich noch zusätzlich die Möglichkeit, weitere Verarbeitungsstufen direkt nachzuschalten. So besteht die Möglichkeit einer Trennung, z. B. auf Grund der spezifischen Gewichte, in einem üblichen Absitzgefäß; das abgetrennte Reaktionsgut kann fallweise über eine R\Taschsäule neutral gewaschen und anschließend über einen Turm mit Trockenmittel geschickt werden, so daß in einem Arbeitsgang ein technisch reines und trockenes Produkt erhalten wird. Auch kann diesen Prozessen noch eine kontinuierliche Destillation bzw.
  • Rektifikation im direkten Fluß nachgeschaltet werden.
  • Ein weiterer Vorteil des Verfahrens besteht darin, daß es nicht bloß auf einwertige, primäre, sekundäre und tertiäre aliphatische Alkohole anwendbar ist, sondern auch auf aliphatische Polyalkohole, cycloaiiphatische Alkohole, wie z. B. Cyclohexanol, Cyclobexandiol, ädlylcvclohexandiol, und ebenso auf aromatische Alkohole, wie z. B. Benzylalkohol, Phenyläthylalkohol, Phenylpropylalkohol.
  • Die Bereitung der beiden Reaktionslösungen, die in der Vorrichtung nach Fig. 1 oder 2 getrennt voneinander der Prallzone bzm. dem Reaktionsraum zugeführt werden, richtet sich nach der Löslichkeit des Alkohols in Wasser bzw. der zur Anwendung komrnenden Mineralsäure, vorzugsweise Salzsäure. Wie aus den Ausführungsbeispielen zu ersehen ist, kann man dabei so verfahren, daß man eine wäßrige Natriumnitrit-Allcohol-Lösung bereitet und mit der Säure zur Reaktion bringt. Ist der Alkohol in der Säure wesentlich besser löslich als in Wasser, so bereitet man eine Säure-Allsohol-Lösung und läßt auf sie die Natriumnitritlösung einwirken. Schließlich kann man auch den Alkohol auf beide Reaktionslösungen verteilen, also eine Natriumnitrit-Alkohol-Lösung mit einer Alkohol-Säure-Lösung zur Reaktion bringen.
  • Beispiel 1 Es werden 12 kg (etwa 200 Mol) technisch reines n-Propanol und 14 kg (etwa 200 Mol) technisch reines Natriumnitrit in so viel Wasser gelöst, daß das Gesamtvolumen dieser Lösung 801 beträgt. Diese Lösung wird mit 201 36.5°íoiger konzentrierter Salzsäure (etwa 200 Mol H Cl) im Volumenverhältnis wäßrige Propanol-Natriumnitrit-Lösung zu konzentrierter Salzsäure = 4:1 kontinuierlich in der Vorrichtung gemäß Fig. 1 oder 2 zusammengebracht. Der Durchsatz erfolgt innerhalb 1 Stunde 25 Minuten. Die Kühlung erfolgt mit Leitungswasser von etwa 150 C; die für die Kühlung des Realitionsraumes und die Nachlçühlvorrichtung erforderliche Wassermenge beträgt etwa 400 1 je Stunde. Das erhaltene Reaktionsprodukt, n-Propylnitrit, fällt nach kontinuierlicher Trennung von den wäßrigen Ablaugen, Wäsche mit Xatriumbikarbonatlösung (zur Entfernung mitgerissener Säure) und anschließender Trocknung mit festem Calciumchlorid in technischer Reinheit in einer Gesamtmenge von 16,9 kg an, was einer Ausbeute von 95 95°/o der Theorie entspricht, bezogen auf das als Ausgangsprodukt verwendete technisch reine p-Propanol.
  • In gleicher Weise gelingt die Herstellung von iso-Propylnitrit bei einem Ansatz von 200 Mol iso-Propanol und 200 Mol Natriumnitrit mit 200 Mol Salzsäure bei einer Ausbeute von 940/o.
  • Beispiel 2 2,7kg (etwa 35 Mol) technisch reines n-Butanol und 8,4 kg (etwa 120 Mol) technisch reines Natriumnitrit werden in so viel Wasser gelöst, daß das Gesamtvolumen der Lösung 80 1 beträgt (Lösung 1).
  • Es werden 6,5 kg (etwa 85 Mol) technisch reines n-Butanol (etwa 8 1) in 12 1 36,5°/Oiger konzentrieter Salzsäure (etwa 120 Mol H Cl) gelöst (Lösung II).
  • Diese beiden Lösungen werden kontinuierlich im Volumenverhältnis Lösung 1 zu Lösung 11=4:1 in der Vorrichtung nach Fig. 1 oder 2 zusammengebracht. Der Durchsatz erfolgt innerhalb 1 Stunde 20 Minuten. Die Kühlung erfolgt mit Leitungswasser von etwa 150 C; die für die Kühlung erforderliche Wassermenge beträgt etwa 400 1 je Stunde.
  • Das erhaltene Reaktionsprodukt, n-Butylnitrit, fällt nach kontinuierlicher Trennung von den wäßrigen Ablaugen, Wäsche mit Natriumbikarbonatlösung (zur Entfernung mitgerissener Säure) und anschließender Trocknung mit festem Calciumchlorid in technischer Reinheit in einer Gesamtmenge von 12,4kg an, was einer Ausbeute von 97 0/o der Theorie entspricht, bezogen auf das als Ausgangsprodukt verwendete technisch reine n-Butanol.
  • In analoger Weise gelingt die Herstellung des Salpetrigsäureesters des primären iso-Butanols bei einer Ausbeute von 95,5 O/o.
  • Beispiel 3 2 kg (etwa 20 Mol) technisch reines Cyclohexanol und 7 kg (etwa 100 Mol) technisch reines Natriumnitrit werden in so viel Wasser gelöst, daß das Gesamtvolumen der Lösung 601 beträgt (Lösung 1).
  • Es werden 8 kg (etwa 80 Mol) technisch reines Cyclohexan (etwa 8,5 1) in 101 36,5 Obiger konzentrierter Salzsäure (etwa 100 Mol H Cl) gelöst und mit Wasser (etwa 1,51) auf 201 aufgefüllt (LösungII).
  • Diese beiden Lösungen werden kontinuierlich im Volumenverhältnis Lösung 1 zu Lösung 11=3:1 in der Vorrichtung nach Fig. 1 oder 2 zusammengebracht.
  • Der Durchsatz erfolgt innerhalb 1 Stunde 15 Minuten. Die Kühlung erfolgt mit Leitungswasser von etwa 150 C; die für die Kühlung erforderliche Wassermenge beträgt etwa 4001 je Stunde.
  • Das erhaltene Reaktionsprodukt, der Salpetrigsäureester des Cyclohexanols, fällt nach kontinuierlicher Trennung von den wäßrigen Ablaugen, Wäsche mit Natriumbikarbonatlösung (zur Entfernung mitgerissener Säure) und anschließender Trocknung mit festem Calciumchlorid in technischer Reinheit in einer Gesamtmenge von 12,4kg an, was einer Ausbeute von 96°/o der Theorie entspricht, bezogen auf das als Ausgangsprodukt verwendete technisch reine Cyclohexanol.
  • Beispiel 4 Es werden 7 kg (etwa 100 Mol) technisch reines Natriumnitrit in Wasser zu 30 1 Natriumnitritlösung gelöst. Diese 30 1 wäßrige Natriumnitritlösung werden mit 30 1 einer Lösung, bestehend aus 11 kg (etwa 100 Mol) technisch reinem Benzylalkohol etwa 10,5 1), 10 1 36,5 O/oiger konzentrierter Salzsäure (etwa 100 Mol H Cl) und 9,5 1 Wasser, im Volumenverhältnis 1:1 kontinuierlich in der Vorrichtung gemäß Fig. 1 oder 2 zusammengebracht.
  • Der Durchsatz erfolgt innerhalb 55 Minuten. Die Kühlung erfolgt mit Leitungswasser von etwa 150 C; die für die Kühlung erforderliche Wassermenge beträgt etwa 4001 je Stunde.
  • Das erhaltene Reaktionsprodukt, Benzylnitrit, fällt nach kontinuierlicher Trennung von den wäßrigen Ablaugen, Wäsche mit Natriumbikarbonatlösung (zur Entfernung mitgerissener Säure) und anschließender Trocknung mit festem Calciumchlorid in technischer Reinheit in einer Gesamtmenge von 13 kg an, was einer Ausbeute von 93 ovo der Theorie entspricht, bezogen auf den als Ausgangsprodukt verwendeten technisch reinen Benzylalkohol.
  • Beispiel 5 Es werden 7 kg (etwa 100 Mol) technisch reines Natriumnitrit in Wasser zu 30 1 Natriumnitritlösung gelöst. Die 30 1 wäßrige Natriumnitritlösung werden mit einer Lösung, bestehend aus 7,3 kg (etwa 50 Mol) technisch reinem Athylhexandiol, 10 1 36,50/oiger konzentrierter Salzsäure (etwa 100 Mol H C1) und zu 30 1 mit Wasser aufgefüllt, im Volumenverhältnis 1:1 kontinuierlich in der Vorrichtung gemäß Fig. 1 oder 2 zusammengebracht. Der Durchsatz erfolgt innerhalb 1 Stunde 5 Minuten. Die Kühlung erfolgt mit Leitungswasser von etwa 150 C; die für die Kühlung erforderliche Wassermenge beträgt etwa 4001 je Stunde.
  • Das erhaltene Reaktionsprodukt, der Salpetrigsäureester des Athylhexandiols C8H14(O NO)2, fällt nach kontinuierlicher Trennung von den wäßrigen Ablaugen, Wäsche mit Natriumbikarbonatlösung (zur Entfernung mitgerissener Säure) und anschließender Trocknung mit festem Calciumchlorid in technischer Reinheit in einer Gesamtmenge von 9,3 kg an, was einer Ausbeute von 92 0/o der Theorie entspricht, bezogen auf das als Ausgangsprodukt verwendete technisch reine Äthylhexandiol.
  • Bringt man als Lösung I nur 3,5 kg (etwa 50 Mol) Natriumnitrit in Wasser zu 15 1 Gesamtvolumen gelöst und als Lösung wiederum 7,3 kg (etwa 50 Mol) Äthylhexandiol, aber nur 5 1 36,50/obige konzentrierte Salzsäure (etwa 50 Mol H Cl) mit Wasser aufgefüllt zu 30 1 Gesamtvolumen in Anwendung und bringt diese beiden Lösungen in der beschriebenen Weise im Volumenverhältnis LösungI zu LösungII= 1:2 zur Reaktion miteinander, .so erhält man das Mononitrit des Äthylhexandiols, C8Ht4 (OH) 0 NO, in einer Ausbeute von 91 ovo, bei einer Durchsatzzeit von 45 Minuten.
  • PATENTANSPPUCHE 1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Salpetrigsäureester aliphatischer Alkohole durch Umsatz von Alkoholen mit salpetriger Säure dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionslösungen in gleichbleibendem Volumenverhältnis kontinuierlich zusammengeführt werden, die in der Mischungszone der Reaktionspartner auftretende Reaktionswärme durch eine Kühlfläche, welche beweglich sein kann, aufgenommen und das Reaktionsgut sofort aus der Reaktionszone entfernt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umzusetzenden Alkohole der aliphatischen, cycloaliphatischen und aromatischen Reihe angehören, primär, sekundär und tertiär, und auch mehrwertige Alkohole, sein können.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionspartner eine wäßrige Natriumnitritlösung und eine wäßrige Alkohol-Säure-Lösung oder eine wäßrige Natriumnitrit-Alkohol-Lösung und eine wäßrige Säurelösung oder eine wäßrige Natriumnitrit-Alkohol-Lösung und eine wäßrige Alkohol-Säure-Lösung sind.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß gemäß Fig. 1 die beiden Reaktionslösungen durch die beiden Zuführungsrohre ( und A2), die an ihren Enden zueinander gekrümmt sind, in der Prallzone (B) miteinander vereinigt werden, die Kühlung durch eine darübergestülpte rotierende Glocke (C), die mit Rillen (E) und einer Kühlmittelzwangsführung (D) versehen ist, erfolgt und das Reaktionsgut über (F) abfließt.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß gemäß Fig. 2 die beiden Reaktionslösungen durch die beiden Zuführungsrohre ( und A2), die in einer mit Kröpfung (G) versehenen Mischdüse endigen, im Reaktionsraum (B) vereinigt werden, die Kühlung durch eine darübergestülpte, mit der Amplitude (J) schwingende Glocke, die an der Kuppe eine Einbuchtung (H) hat und mit einer Kühlmittelzwangsführung (D) versehen ist, erfolgt und das Reaktionsgut über (F) abfließt. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 817 303, 892 456; USA.-Patentschrift Nr. 2 254 352.
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