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DE1043267B - Wringer - Google Patents

Wringer

Info

Publication number
DE1043267B
DE1043267B DESCH19851A DESC019851A DE1043267B DE 1043267 B DE1043267 B DE 1043267B DE SCH19851 A DESCH19851 A DE SCH19851A DE SC019851 A DESC019851 A DE SC019851A DE 1043267 B DE1043267 B DE 1043267B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
wringer
roller
approximately
compression spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH19851A
Other languages
English (en)
Inventor
Fredrik Adolf Schuurink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH19851A priority Critical patent/DE1043267B/de
Publication of DE1043267B publication Critical patent/DE1043267B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F45/00Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus
    • D06F45/02Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus wherein the pressure is transmitted by spring means
    • D06F45/04Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus wherein the pressure is transmitted by spring means with hand-operated quick-release means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Wringer Die Erfindung bezieht sich auf einen Wringer mit zwei mittels Zahnrädern gekuppelten Wringerwalzen, welche von einer mit einer der Walzenachsen verbundenen Kurbel angetrieben wird und deren Vorspannung mittels auf den Walzenlagern aufliegender Winkelhebel einstellbar ist, deren Drehpunkt zum Erzeugen und Einstellen derWalzenvorspannung durch eine einzige waagerecht angeordnete Schraubenfeder verschiebbar ist.
  • Derartige WrinIger werden in Kombination mit Haushaltwaschmaschinen allgemein verwendet. Die bekannten Wringer haben jedoch den Nachteil eines ziemlich großen Umfanges, wenn sie eine genügende Wringwirkung gewährleisten sollen. Außerdem unterliegen solche Wringer einer starken Korrosionsein-##"irlzung, was sich beim Gebrauch unter Umständen nachteilig auf das behandelte Waschgut auswirkt. Bei den bekannten Wringern fällt weiterhin ins Gewicht, daß sie auf Grund des hohen Materialaufwandes verhältnismäßig teuer sind.
  • Die Erfindung hat sich demgemäß die Aufgabe ge- stellt, einen Wringer zu schaffen, der wesentlich kleiner ist, aber trotzdem eine gute und vor allein regelbare Wriii-wirkung gewährleistet. Weiterhin soll diez#I ser Wringer durch die Verwendung von billigeren und leichter zu verarbeitenden Materialien niedriger iiii Preis liegen und schließlich ein Korrodieren irgendwelcher Teile durch die richtige Auswahl dieser Materialien vollständig vermieden werden, wobei die Zahl der gleitenden und beweglichen Teile sowie die Zahl der einer Abnutzung unterworfenen Lagerstellen so klein wie möglich gehalten worden ist.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch die Ausbildung eines Wringers in der eiiigangs geschilderten Art dadurch, daß die Drehpunkte der Winkelliebel mittels zweierLenker in einer annähernd waagerechten, zur Schraubendruckfeder etwa parallelen lZichtung bewegbar sind, wobei die Lenker an der niit einem Doppelexzenter versehenen Welle eines Verstellhebels angreifen und die Schraubendruckfeder in den Endpunkten der annähernd nach oben gerichteten Winkelhebelarme sich abstützt, während die Endpunkte der annähernd waagerecht gerichteten anderen Winkelhebelarme verschiebbar auf denLagergehätisen der oberen Walzenachse aufliegen.
  • Ähnliche Wringer sind schon bekanntgeworden, je- doch handelt es sich dabei um Wringmaschinen, bei denen die Spannung von zwei Federn durch in festen Gelenkpunkten gelagerte Hebel auf dieLager der oberen Rolle übertragen werden und wobei die Spannung der Federn durch eine Schraubenspindel mit als Bedienungsräder ausgeführten Muttern geändert werden kann, Neben der Tatsache, daß hier zwei Federn verwendet werden, ist es mit einer solchen Ausfüllrungsform ziemlich schwierig, die Spannung der Federn zu verändern, da dabei große Kräfte auf das Gehäuse der Wringmaschine übertragen werden müssen. Bei einer anderen bekannten Ausführungsforrn einer Wringmaschine ist ein sehr komplizierter Mechanismus vorgesehen, bei dem zwei Hebelsysteme und zwei Federn vorhanden sind, die unabhängig voneinander eingestellt werden können und wobei die Kräfte auf die Lager der oberen Rollen an beiden Seiten gleichzeitig geändert werden können. Dies wird dadurch erreicht, daß die Gelenkpunkte der unter Federspanilung stehenden Hebel auf im Gehäuse gelenldg unterstützten Hebeln angeordnet sind und die Hebel von einem Nocken beeinflußt werden. Neben der außerordentlichen Kompliziertheit der Vorrichtung ist hierbei noch die Tatsache vorhanden, daß infolge der Hebelwirkung der doppelte Betrag der Kraft, die auf die obere Rolle ausgeübt wird, in der Mitte des oberen Trägers wirkt, so daß für diesen eine besonders schwere, das Durchbiegen verhindernde Konstruktion notwendig ist.
  • Bei der erfindungsgenläßen Form hat die horizontale Anordnung der Feder zunächst einmal eine niedrige Bauhöhe des gesamten Wringers als ersten Vorteil zur Folge. Weiterhin genügt es, mit einer Feder geringerer Stärke auszukommen, weil die Federkraft voll auf jedes Ende der Rolle zu wirken kommt. Die bessere Ausnutzung der Federkraft hat wiederum eine Materialeinsparung zur Folge, so daß die Konstruktion des Wringers im ganzen kleiner und leichter ge- halten werden kann. Die Gesamtabmessungen dieses Wringers können sogar in solchen Grenzen gehalten werden, daß er leicht in einer Waschmaschine unterge , bracht werden kann, z. B. durch eine uniklappbare Befestigung. Außerdem sind keine aus dem Gehäuse 11 23 des Wringers hervorragenden Teile vorhanden. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der Wringer in an sich bekannter Weise mit einer t# Federbüchse für die Vorspannfeder ausgerüstet sein, wobei dann die Druckfeder in zwei teleskopartig ineinandergeführten, sich auf den nach oben gerichteten Winkelhebelarmen abstützenden Federbüchsen geführt ist. Dies ergibt eine gute Einkapselung, so daß ein Rosten der Feder verhindert wird und demzuiolge das Uiaschgut nicht Gefahr läuft, mit Rostwasser in Berührung zu kommen und so Rostflecken zu erhalten. Weiterhin ist damit keine besondere Befestigung oder 23 Unterstützung der Feder oder der Rohre am Maschinengehäuse notwendig. Die Rohre und damit die Feder werden durch ihren mit den Kniehebeln zuzusammenwirkenden Punkt festgelegt.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der fol-enden, an Hand der Zeichnungen gegebenen Beschreibun- des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. 1 zeigt einen senkrechten Querschnitt durch den gesamten Wringer, in Fig. 2 ist der Wringer teilweise im Querschnitt, teilweise in der Seitenansicht dargestellt; Fig. 3 gibt einen waagerechten Querschnitt in Höhe der Druckfeder wieder.
  • Der in den Figuren gezeigte Wringer besteht aus den Wringrollen 1 und 2, welche aus einem Stahlrohr 3 bzw. 4 bestehen, das unter Einschaltung einer Zwischenschicht in üblicher Weise mit Gummi bekleidet ist. In die Enden der Stahlrohre sind die aus einer Zinklegierung bestehenden Doppelzahnräder 5, 6, 7 und 8 eingepreßt und durch eine Rillung des Preßsitzes gegen -Verdrehung in bezug auf die Stahlrohre gesichert. Die obere Rolle ist in Lagern 9 bzw. 10 gelagert, welche aus Kunststoff, z. B. einem Polyamid, bestehen und deshalb unmittelbar auf dern Stahlrohr gleiten können und in senkrechter Rich-Lung verschiebbar im Rahmen geführt sind, wie aus dem rechten Teil von Fi-. 2 ersichtlich ist. Die untere Rolle 2 ist ebenfalls in Kunststofflagern 11 bzw. 12 gelagert, welche die Lagerstelle des unteren Stahlb l# roh res in Form einer Halbschale umfassen und mit den Befestigungsteilen 13, 14 ein Teil aus dem gleichen Material bilden. Dies ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Oben im Gehäuse ist eine Feder 15 innerhalb teleskopartig ineinandergeführter Federbüchsen 16, 17 angeordnet die gegen Winkelhebel 18, 19 drücken, de--en GelenKpunkte sich bei 20, 21 befinden und deren Enden 22, 23 unmit' telbar auf den Lagern 9 bzw. 10 aufliegen. Die Drehpunkte20, 21 sind in Kunststoffbüchsen 24. gelagert, die längsverschieblich in Führungen25 wrigeordile'ü sind. Unterhalb der Federbüchsen ist eine Exzenterwelle 26 angeordnet mit den Exzentern 27, 28, 209, 30, die Drehpunkte 20, 22 sind durch Lenker 31, 32, 33 und 34 mit den Exzentern verbunden. Auch die Exzenterwelle ist in Kunsts-oiibüchsen 35, 36 gelagert, welche in entsprechende Bohrungen im Gehäuse des Wringers eingepreßt sind. An einem Ende ist die Enzenterwelle 26 init einem schwenkbaren Hebel 37 versehen-, welche.- mit eine-,%] Knopf 38 in verschiedene Bohrungen im Gehäuse einras',et und so in verschiedenen Stellungen gesichert werden kann. Durch Verdrehung der Exzenterwelle riittels des Hebels 37 nach dessen Ausrasteil werden die Drelipunkte 20, 21 waagerecht verschoben. Nähern siel, die Drehpunkte gegenseitig, so wird die Belastung oberen Rolle vergrößert, während in entgegen-Mhe ie Entlastung stattfindet.
  • R- urg eii, Dadurch, daß die Drehpunkte der Winkellhebel im Gehäuse des Wringers zwischen den Rollenenden und deren Mitte vorgesehen sind, erfährt das Gehäuse eine erheblich verringerte Beanspruchung 'gegenüber solchen bekannten Anordnungen mit einer mittig vorgesehenen senkrechten Anpreßfeder. Dadurch, daß die Drehpunkte der Winkelhebel in Kunststoffbüchsen liegen, deren rechteckige äußere Form in Schlitzen des Gehäuses parallel zu den Rollen verschiebbar geführt ist, kann durch Änderung des gegenseitigen Abstandes der Drehpunkte die Belastung der oberen Rolle leicht durch die senkrecht zur Rollenachse angeordnete, mit einem verriegelbaren und gegenüber der Exzenterwelle schwenkbaren Stellhebel versehene Exzenterwelle einreguliert werden, wobei die Exzenter über die Lenker mit den verschiebbaren Lagern der Drehpunkte der Winkelhebel verbunden sind, so daß durch Verdrehen der Exzenterwelle also die Belastung der oberen Rolle eingestellt werden kann und die waagerechten Kräfte sich gegenseitig aufheben. Es genügt demnach für die Regelung des Walzendruckes ein leicht bedienbarer Hebel. Erst damit entsteht eine Reguliermöglichkeit, welche von der den Wringer benutzenden Hausfrau auch tatsächlich angewendet werden kann und wird.
  • Die Doppelzahnräder der unteren Rollen sind mit Bohrungen 39, 40 versehen zum Einstecken einer Kurbel 41, die an ihrem Ende mit einem Kunststoffblück 42 versehen ist, der das Zentrierende der Kurbel umgibt und mit Zungen 43 in die Zahnlücken des benachbarten Zahnrades greift. Dadurch, daß diese Zungen auf einem großen Durchmesser angreifen, wird eine feste Verbindung erhalten, während trotzdem die Kurbel leicht entfernt oder aufgesteckt und für linkshändige oder rechtshändige Personen an der gewünschten Seite eingesteckt werden kann. Der Handgriff der Kurbel besteht ebenfalls aus Kunststoff, und dadurch, daß der Handgriff einen eingeforinten Bund 44 hat, wird eine leichte Befestigung in der Nut 45 des Kurbelendes erhalten. Derartige Einschnappverbindungen werden an mehreren Stellen verwendet, z. B. am anderen Ende der Kurbel bei 46 und für verschiedene Lager. Dies ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Die Zu- und Abfuhrklappen 47 und 48 sind oberhalb -der oberen Rolle 1 gelenkig befestigt, derart, daß durch Hochklappen derselben die Rollen zugänglich werden, deshalb leicht gereinigt werden können und sich etwa um die Rollen wickelndes Gut leicht gelöst werden kann. Außerdem bewirkt diese Aufhängung eine gute Anpressung der Führungsplatten unter Einfluß des Gewichtes des Waschgutes. Auch dies ist nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Mit Ausnahme der Rollen und deren Zahnräder be--steht der Wringer aus Leichtmetall, z. D. Aluminium, während sämtliche übrigen Teile vorzugsweise aus Kunststoff bestehen. Dies gilt auch für die Winkelhebel und die Federbüchse, wobei die Feder selbst naturgemäß aus Stahl besteht, ebenso wie die Exzenterwelle. Die Arine21, 22 können jedoch wieder aus Kunststoff bestehen. Auch diese Materialauswahl ist nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHEi 1. Wringer mit zwei mittels Zahnrädern gekuppelten Wringerwalzen, welche von einer mit einer der Walzenachsen verbundenen Kurbel angetrieben wird und deren Vorspannung mittels auf den Walzenlagern aufliegender Winkelhebel einstellbar ist, deren Drehpunkt zum Erzeugen und Einstellen der Walzenvorspannung durch eine einzige waagerecht angeordnete Schraubenfeder verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehpunkte der Winkelhebel mittels zweier Lenker in einer annähernd waagerechten, zur Schraubendruckfeder etwa parallelen Richtung bewegbar sind, wobei die Lenker an der mit einem Doppelexzenter versehenen Welle eines Verstellhebels angreifen und die Schraubendruckfeder an den Endpunkten der annähernd nach oben gerichteten Winkelhebelarine sich abstützt, während die Endpunkte der annähernd waagerecht gerichteten anderen Winkelhebelarme verschiebbar auf den Lagergehäusen der oberen Walzenachse aufliegen.
  2. 2. Wringer nach Anspruch 1 mit einer Federbüchse für die Vorspannfeder, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder in zwei teleskopartig ineinandergeführten, sich auf den nach oben gerichteten Winkelhebelarmen abstützenden Federbüchsen geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 373 346, 245 372; USA.-Patentschriften Nr. 1545 642, 1545 643, 1545 644, 1542 439#; Deutsche Patentschrift Nr. 86 017.
DESCH19851A 1956-03-29 1956-03-29 Wringer Pending DE1043267B (de)

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DESCH19851A Pending DE1043267B (de) 1956-03-29 1956-03-29 Wringer

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Citations (7)

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