DE1043148B - Form zum Aufvulkanisieren von Sohlen und Absaetzen auf Stoffschuhwerk - Google Patents
Form zum Aufvulkanisieren von Sohlen und Absaetzen auf StoffschuhwerkInfo
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- DE1043148B DE1043148B DE1956P0017273 DEP0017273A DE1043148B DE 1043148 B DE1043148 B DE 1043148B DE 1956P0017273 DE1956P0017273 DE 1956P0017273 DE P0017273 A DEP0017273 A DE P0017273A DE 1043148 B DE1043148 B DE 1043148B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D35/00—Producing footwear
- B29D35/12—Producing parts thereof, e.g. soles, heels, uppers, by a moulding technique
- B29D35/128—Moulds or apparatus therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29K—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
- B29K2021/00—Use of unspecified rubbers as moulding material
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- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
- Form zum Aufvulkanisieren von Sohlen und Absätzen auf Stoffschuhwerk Gegenstand der Erfindung ist eine zweiteilige Form zum Herstellen von Schuhwerk mit Sohle aus Gummi oder Kunststoff. und Oberteil aus Gewebe.
- Es ist bekannt, Schuhe mit Gummisohle herzustellen, indem ein der Sohlenform angepaßter Rahmen als Form auf eine heizbare Platte gelegt wird, wobei der überstehende Rand der Form und der Leisten mit dem Schuhoberteil die Formsohle gemeinsam gegen die heizbare Unterplatte pressen, bis die Vulkanisation abgeschlossen ist.
- An den seitlichen Trennfugen entsteht jedoch dabei ein Austrieb, der Nacharbeit erforderlich macht. Um dies zu vermeiden, ist schon vorgeschlagen worden, den mit der Sohlenplatte zusammenwirkenden seitlichen Rahmen derart auszubilden, daß er auch noch einen schmalen Rand der unteren Sohlenfläche mit umfaßt.
- Außerdem ist auch schon bekannt, eine solche Form der Länge nach teilbar zu machen. Während die Längsteilung für den allgemeinen Fall vorgesehen ist, kann auch, wenn der mittlere Sohlenteil nicht schmaler als der Absatz ist, eine Quertrennung angeordnet sein.
- Wenn die Form beim Durchführen des Verfahrens zusammengefügt werden muß, ergeben sich jedoch Schwierigkeiten, zu deren Behebung mit der Erfindung eine Ausstattung an der Form für die Herstellung eines Schuhes vorgeschlagen wird, welche die bisherigen Ausführungen verbessert und außerdem zu einer weiteren Vereinfachung führt.
- Denn eine vorgeheizte Sohle kann sich, wenn sie nicht ganz sorgfältig in die Form eingelegt worden ist, nicht mehr verschieben. Für maßgenaue Herstellen von Schuhen aus Kautschukrohlingen, die ja in sich völlig weich sind, ist daher paßgerechter Zusammenschluß der Formteile notwendig, um saubere Erzeugnisse zu erhalten.
- Aufgabe der Erfindung ist also eine Vervollkommnung der Form zum Herstellen von Schuhzeug mit Sohle aus Gummi oder Kunststoff und Oberteil aus Gewebe, wobei der obere Formenrand die Sohlenkante umfaßt, und die Form zweiteilig ausgebildet in Längs-oder Querrichtung eine Trennfuge aufweist.
- Das Neue besteht nach der Erfindung darin, daß die Sohlenformteile an ihrer Trennfuge mit an sich bekannten paßgerechten Führungen versehen sind. Die Ausbildung der Führung in der gekennzeichneten Art hat den besonderen Vorteil, daß genaues Führen der Sohlenformteile bei völlig ebener Unterlage erzielt wird, die damit für alle Formgrößen verwendbar wird, so daß bei Umstellen auf andere Schuhgrößen an dem Untertisch niemals irgendwelche Veränderungen vorgenommen zu werden brauchen. Ein weiterer Vorteil ist der, daß die unvulkanisierte Sohle vor dem Zusammenschließen der Formteile auch an der Fugentrennung noch unterstützt wird, so daß beim Zusammenschieben keine Falten gebildet werden können. Die Anwendung der Form hat sich besonders für die Herstellung von Hausschuhen bewährt. Andererseits ist sie aber auch geeignet, anderes Schuhwerk damit herzustellen. In Einzelfällen kann gleichzeitiges Längs- und Querteilen vorteilhaft sein.
- Nach der Erfindung kann die Trennfuge sägezahnförmig ausgebildet sein, so daß eine vorvulkanisierte Sohle nicht in die offene Trennfuge gerät und den Arbeitsablauf stört.
- Weiter ist es möglich, der Trennfuge eine an sich bekannte wellenförmige Form zu geben. Dadurch wird beim Schließen glattes Einfügen der beiden Schalenhälften gewährleistet. Diese Wirkung geht auch bei schadhaft gewordener Verschlußvorrichtung nicht sofort verloren.
- Eine andere Form der Trennfuge zwischen den beiden Formhälften kann in U-förmig ausgebildeten ineinandergreifenden Vorsprüngen bestehen. Dadurch wird jedes seitliche Verschieben der Formteile bei geöffneter Form vermieden. Diese Vorsprünge führen die Form sicher beim Arbeiten, da die Formteile beim Gleiten stets im festen Eingriff bleiben.
- Um jedes Verschieben der Höhe nach zu vermeiden, kann die Trennfuge auch mit an sich bekannten längs verlaufenden Nuten ausgestattet sein, welche ineinandergreifen und die Formteile beim Schließen zu führen vermögen. Je nach dem Zweck der Form und je nach ihrem Werkstoff können diese Nuten abgerundet oder kantig sein.
- Es ist auch möglich, gleichzeitig an den Trennfuge in an sich bekannter Weise Stifte vorzunehmen, um ein Verschieben der Formhälften in jeder Richtung zu verhindern. Dabei sollten die Stifte so lang sein, daB eine Führung erhalten bleibt. Diese Maßnahme ist besonders bei größeren Formen und im Falle einer Querteilung angebracht.
- Für eine stets geschlossene Form zum Herstellen von Schuhen ist eine Doppel-L-Form für die Trennfuge vorteilhaft. Eine solche Form ist insbesondere aus wärmetechnischen Gründen günstig, da gleichmäßiges Erwärmen bei der Vulkanisation erfolgen kann.
- Ein ähnlicher Zweck wird bei der Ausbildung der zweiteiligen Form verfolgt, wenn die Trennfuge an der einen Seite zwischen Boden und Rahmen verläuft, so daß eine geschlossene Bodenplatte erhalten bleibt.
- Die beschriebenen Formteile können durch Dampf oder elektrisch durch Heizstäbe oder Induktion heizbar sein.
- Die Erfindung ist in den Abb. 1 bis 7 dargestellt. Es zeigen je in Draufsicht und Ouerschnitt Abb. 1 und 2 eine Form mit sägezahnförmiger Trennfuge, Abb. 3 und 4 die Trennfuge mit U-förmigen ineinandergreifenden Vorsprüngen, Abb. 5 und 6 die U-förmigen Vorsprünge nach Abb. 2 in etwas weiter gehaltenem Abstand, Abb. 7 und 8 eine mittige Trennfuge mit einer Nut, welche das Gleiten der Formteile in lotrechter Richtung gegeneinander verhindert, Abb. 9 und 10 anstatt der Nuten nach Abb. 4 Stifte, welche über die Trennfuge hinaus in die andere Formhälfte eingreifen, Abb. 11 und 12 die aneinanderstoßenden Formteile doppel-L-förmig ausgebildet, Abb. 13 und 14 die bis an den Rand greifende Doppel-Form, so daß eine nahezu einstückige Bodenplatte erhalten bleibt.
- In allen Querschnitten ist auch die Heizung angedeutet.
- PATENTANSPR8CHE: 1. Form zum Aufvulkanisieren von Sohlen und Absätzen auf Stoffschuhwerk mit Sohle aus Gummi oder Kunststoff und Oberteil aus Gewebe, wobei der obere Formenrand die Sohlenkante umfaßt und die Form zweiteilig ausgebildet in Längs-oder Querrichtung eine Trennfuge aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenformteile an der Trennfuge mit an sich bekannten paßgerechten Führungen versehen sind (Abb. 1 bis 14).
Claims (1)
- 2. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen sägezahnförmig ausgebildet sind (Abb. 1, 2).3. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen in an sich bekannter Weise wellenförmig ausgebildet sind.4. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen mit U-förmigen Vorsprüngen versehen sind (Abb. 3 bis 6).5. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte längs verlaufende Nuten die Führungen bilden (Abb. 7, 8).6. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte ineinandergreifende Stifte die Führungen bilden (Abb. 9, 10).7. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß stufenförmige Paßflächen die Führungen bilden (Abb. 11 bis 14).8. Form nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Paßflächentrennlinien in Nähe des Sohlenrandes liegen (Abb. 13, 14).In Betracht gezogene Drudchriften: Deutsche Patentschriften Nr. 113 396, 347 762, 684042; schweizerische Patentschrift Nr. 21 886.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1956P0017273 DE1043148B (de) | 1956-10-26 | 1956-10-26 | Form zum Aufvulkanisieren von Sohlen und Absaetzen auf Stoffschuhwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1956P0017273 DE1043148B (de) | 1956-10-26 | 1956-10-26 | Form zum Aufvulkanisieren von Sohlen und Absaetzen auf Stoffschuhwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1043148B true DE1043148B (de) | 1958-11-06 |
Family
ID=589444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1956P0017273 Pending DE1043148B (de) | 1956-10-26 | 1956-10-26 | Form zum Aufvulkanisieren von Sohlen und Absaetzen auf Stoffschuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1043148B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE113396C (de) * | ||||
| CH21886A (fr) * | 1900-07-11 | 1901-10-31 | Leon Tillet | Châssis de moulage perfectionné |
| DE347762C (de) * | 1922-01-26 | Heinrich Stein | Formkasten mit in der Teilungsebene ineinandergreifenden Raendern | |
| DE684042C (de) * | 1936-01-08 | 1939-11-21 | Romika K G Lemm & Co | Schuhwerk mit geformter, aus Vollkautschuk bestehender Sohle und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1956
- 1956-10-26 DE DE1956P0017273 patent/DE1043148B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE113396C (de) * | ||||
| DE347762C (de) * | 1922-01-26 | Heinrich Stein | Formkasten mit in der Teilungsebene ineinandergreifenden Raendern | |
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| DE684042C (de) * | 1936-01-08 | 1939-11-21 | Romika K G Lemm & Co | Schuhwerk mit geformter, aus Vollkautschuk bestehender Sohle und Verfahren zu seiner Herstellung |
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