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DE1042980B - Federband-Reibungskupplung - Google Patents

Federband-Reibungskupplung

Info

Publication number
DE1042980B
DE1042980B DEV11861A DEV0011861A DE1042980B DE 1042980 B DE1042980 B DE 1042980B DE V11861 A DEV11861 A DE V11861A DE V0011861 A DEV0011861 A DE V0011861A DE 1042980 B DE1042980 B DE 1042980B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
driven shaft
drive wheel
spring
shaft
coupling according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV11861A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Gerstenberg
Werner Stiefel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FALZ und HEFTMASCHINENWERK LEI
Original Assignee
FALZ und HEFTMASCHINENWERK LEI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FALZ und HEFTMASCHINENWERK LEI filed Critical FALZ und HEFTMASCHINENWERK LEI
Priority to DEV11861A priority Critical patent/DE1042980B/de
Publication of DE1042980B publication Critical patent/DE1042980B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/02Friction clutches disengaged by the contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member
    • F16D13/025Friction clutches disengaged by the contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member with a helical band or equivalent member with two or more turns embracing a drum or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Federband-Reibungskupplung Die Erfindung betrifft eine Federband-Reibungskupplung zur wahlweisen Verbindung eines ständig umlaufenden Antriebsrades mit einer angetriebenen. Welle.
  • Es sind Federband-Reibungskupplungen bekannt, bei welchen die Verbindung der angetriebenen Welle mit dem Antriebsrad durch eine sich gegen den Innenmantel der Antriebsradnabe legende Schraubenbandfeder erfolgt. Die Schraubenbandfeder windet sich bei derartigen Kupplungen über eine sich mit der angetriebenen Welle drehende Buchse und eine auf der angetriebenen Welle drehbar gelagerte Buchse. Die Enden der Schraubenbandfeder sind mit den beiden Buchsen. verbunden. Die auf der angetriebenen Welle drehbar gelagerte Buchse ist zum Entkuppeln durch einen Sperrhebel feststellbar. Durch die plötzliche Arretierung dieser Buchse spannt das in der angetriebenen Welle enthaltene Arbeitsvermögen die Schraubenbandfeder, so daß sich deren äußerer Durchmesser verringert und die Verbindung mit dem Antriebsrad gelöst wird. Eine rückläufige Bewegung der Welle wird durch eine Reibbremse verhindert. Außerdem wird mittels dieser Reibbremse das in der angetriebenen Welle noch vorhandene Arbeitsvermögen vernichtet.
  • Ist die Reibbremse in ihrer Bremswirkung den jeweiligen veränderlichen Betriebsbedingungen nicht genau angepaßt, so kommt es vor, daß die Schraubenbandfeder ein übermäßig großes Arbeitsvermögen der Welle aufnehmen muß. Dies führt zur schnellen Ermüdung der Schraubenbandfeder oder sogar zum Federbruch. In beiden Fällen ist ein Auswechseln. der Schraubenbandfeder erforderlich. Dies bedeutet jedoch einen mehrstündigen Ausfall der gesamten Maschine. Außerdem ist zum Lösen. der Reibbremse und des Sperrhebels eine erhebliche Schaltarbeit erforderlich, so daß eine elektromagnetische Betätigung dieser Mittel nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand möglich ist. Die bekannten Kupplungen dieser Art wurden deshalb nur mit mechanischen Ein- und Ausrückvorrichtungen ausgerüstet.
  • Die Erfindung kennzeichnet demgegenüber eine betriebssichere Federband-Reibungskupplung, die mit geringem Kraftaufwand lösbar ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die in an sich bekannter Weise innerhalb der Antriebsnabe angeordneten Buchsen auf der einander zugekehrten Stirnseite mit je einem Anschlag versehen sind. Außerdem ist die auf der angetriebenen Welle drehbar gelagerte Buchse über eine Vorfeder mit einer auf der angetriebenen Welle drehbar gelagerten Anschlagmuffe verbunden. Letztere ist in an sich bekannter Weise arretierbar. Die Vorfeder kann als Torsions-, Zug-, Druck-oder Biegestabfeder ausgebildet sein. Der Abstand zwischen den Anschlägen läßt sich in Umfangsrichtung verstellbar ausbilden. Die Buchsen. sind an ihren den Anschlägen entgegengesetzten Enden mit Ansätzen zur Lagerung der Antriebsradnabe versehen. Zur Verhinderung der Drehung der angetriebenen Welle entgegen der Antriebsrichtung ist auf der Welle ein an sich bekanntes Klemmgesperre aufgekeilt. Dieses kann als Rollengesperre, Reibgesperre, Klinkengesperre oder als Keilklemmeinrichtung ausgebildet sein.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß infolge der Anschläge zwischen den Buchsen die Schraubenbandfeder nur so weit spannbar ist, daß sie die Antriebsradnabe freigibt. Ein Überspannen und Brechen der Schraubenbandfeder ist dadurch ausgeschlossen. Außerdem entfällt infolge des selbständig arbeitenden Klemmgesperres die gesamte bisher notwendige Steuerung der Reibbremse.
  • Die bei der erfindungsgemäßen Ausführung aufzuwendende Schaltarbeit zum Einrücken der Kupplung, d. h. die Freigabe der Anschlagmuffe durch den Sperrhebel, ist infolge der weich reagierenden Vorfeder relativ gering. Zur Lösung des Sperrhebels ist demzufolge nur ein Bauelement geringer Leistung, beispielsweise ein Elektromagnet, nötig.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Es zeigt Abb. 1 eine Seitenansicht der Kupplung im Schnitt, Abb. 2 ein Schnitt A-B durch die Nabenmitte des Antriebsrades, Abb. 3 ein Schnitt C-D durch die Anschlagmuffe. Auf der angetriebenen Welle 1, die im Gestell Z gelagert ist, ist eine Buchse 3- aufgekeilt. Die Buchse 3 ist an der nach der Nabenmitte gerichteten Stirnseite mit einem Anschlag 4 versehen. In diesen greift ein Anschlag 7 einer auf der Welle 1 drehbar gelagerten Buchse 6 ein. Im Anschlag 4 oder 7 ist eine Stellschraube 9 mit Kontermutter 10 angeordnet. Die Buchse 3 ist durch eine mit zwei Federhaken 12 versehene Schraubenbandfeder 11 mit der Buchse 6 verbunden. Die Buchsen 3, 6 sind an ihren äußeren Enden mit Ansätzen 5 und 8 versehen, auf welchen die Antriebsradnabe 13 gelagert ist. In die Buchse 6 greift eine Vorfeder 15 ein, die die Verbindung zu einer auf der angetriebenen: Welle 1 drehbar gelagerten Anschlagmuffe 16 herstellt. Die Anschlagmuffe 16 wird durch einen Sperrhebel 17 betätigt. Ein auf der Welle 1 aufgekeiltes Klemmgesperre 18 läßt eine Drehung der Welle 1 nur in. Drehrichtung des Antriebsrades 14 zu.
  • Die Arbeitsweise der Kupplung ist folgende: Im eingerückten Zustand klemmt sich die Schraubenbandfeder 11 infolge ihrer eigenen Federkraft gegen den inneren Durchmesser der Antriebsradnabe 13. Da die Schraubenbandfeder 11 jedoch mit der Buchse 3 fest verbunden ist und letztere auf der angetriebenen Welle 1 verkeilt ist, besteht eine feste Verbindung zwischen dem Antriebsrad 14 und der Welle 1.
  • Wird die Anschlagmuffe 16 durch den Sperrhebel 17 plötzlich arretiert, so hat die angetriebene Welle 1 das Bestreben, infolge ihres Arbeitsvermögens die Drehbewegung fortzusetzen. Da die Welle 1 jedoch über die Buchse 3 mit der Schraubenbandfeder 11 verbunden ist und letztere wiederum über die Vorfeder 15 mit der Anschlagmuffe 16 in Verbindung steht, wird die Schraubenbandfeder 11 so weit gespannt, bis der Anschlag 7 an dem Anschlag 4 anliegt. Diese Spannung reicht aus, den äußeren Durchmesser der Schraubenbandfeder 11 so weit zu verringern, daß letztere die Antriebsradnabe 13 freigibt. Das restliche Arbeitsvermögen der Welle 1 wird von der Vorfeder 15 aufgenommen. Das Rückdrehmoment der Welle 1, das sich bei der Spannung vorgenannter Federn 11,15 bildet, wird von dem Klemmrollengesperre 18 aufgenommen. Zum Wiedereinrücken der Kupplung wird der Sperrhebel 18 von einem nicht dargestellten Elektromagnet oder durch mechanische Mittel zurückgezogen, so daß die Anschlagmuffe 16 freigegeben und die Vorfeder 15 und die Schraubenbandfeder 11 entspannt werden. Das Antriebsrad 14 ist dann wieder mit der Welle 1 verbunden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Federband-Reibungskupplung, bei der die Verbindung der angetriebenen Welle mit dem Antriebsrad :durch eine sich gegen den Innenmantel der Antriebsradnabe legende Schraubenbandfeder erfolgt, deren eines Ende in eine sich mit der angetriebenen Welle drehende Buchse und deren anderes Ende in eine auf der angetriebenen Welle drehbar gelagerte Buchse eingreift, die zum Entkuppeln durch einen Sperrhebel feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise innerhalb der Antriebsradnabe (13) angeordneten Buchsen (3, 6) auf der einander zugekehrten Stirnseite je einen Anschlag (7, 4) besitzen und daß die Buchse (6) über eine Vorfeder (15) mit einer auf der angetriebenen, Welle (1) drehbar gelagerten Anschlagmuffe (16) verbunden ist, die in an sich bekannter Weise feststellbar ist.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Anschlägen (4, 7) in. Umfangsrichtung verstellbar ist.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen (3, 6) an ihren. den: Anschlägen entgegengesetzten Enden mit Ansätzen (5, 8) zur Lagerung der Nabe (13) versehen sind.
  4. 4. Kupplung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (1) ein an sich bekanntes Klemmgesperre (18) aufgekeilt ist.
DEV11861A 1957-02-02 1957-02-02 Federband-Reibungskupplung Pending DE1042980B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV11861A DE1042980B (de) 1957-02-02 1957-02-02 Federband-Reibungskupplung

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DEV11861A DE1042980B (de) 1957-02-02 1957-02-02 Federband-Reibungskupplung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1042980B true DE1042980B (de) 1958-11-06

Family

ID=7573643

Family Applications (1)

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DEV11861A Pending DE1042980B (de) 1957-02-02 1957-02-02 Federband-Reibungskupplung

Country Status (1)

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DE (1) DE1042980B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238282B (de) 1959-01-22 1967-04-06 Curtiss Wright Corp Schraubfederkupplungsanordnung
DE1298789B (de) * 1966-09-30 1969-07-03 Wafios Maschinen Wagner Schraubenfeder-Reibungskupplung
WO1995008723A1 (en) * 1993-09-24 1995-03-30 Nippo Sangyo Kabushiki Kaisha A spring clutch

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238282B (de) 1959-01-22 1967-04-06 Curtiss Wright Corp Schraubfederkupplungsanordnung
DE1298789B (de) * 1966-09-30 1969-07-03 Wafios Maschinen Wagner Schraubenfeder-Reibungskupplung
WO1995008723A1 (en) * 1993-09-24 1995-03-30 Nippo Sangyo Kabushiki Kaisha A spring clutch

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