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DE1042718B - Von einem Uhrwerk angetriebener Zeitschalter - Google Patents

Von einem Uhrwerk angetriebener Zeitschalter

Info

Publication number
DE1042718B
DE1042718B DE1954P0011910 DEP0011910A DE1042718B DE 1042718 B DE1042718 B DE 1042718B DE 1954P0011910 DE1954P0011910 DE 1954P0011910 DE P0011910 A DEP0011910 A DE P0011910A DE 1042718 B DE1042718 B DE 1042718B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
clockwork
cam
disk
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1954P0011910
Other languages
English (en)
Inventor
Tom Bowen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
S Smith and Sons Ltd
S Smith and Sons England Ltd
Original Assignee
S Smith and Sons Ltd
S Smith and Sons England Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by S Smith and Sons Ltd, S Smith and Sons England Ltd filed Critical S Smith and Sons Ltd
Priority to DE1954P0011910 priority Critical patent/DE1042718B/de
Publication of DE1042718B publication Critical patent/DE1042718B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/027Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Von einem Uhrwerk angetriebener Zeitschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen von einem Uhrwerk angetriebenen Zeitschalter mit einer von Hand aus einer Ausgangslage verstellbaren und durch das Uhrwerk in diese Ausgangslage zurückführbaren Nockenscheibenanordnung, wobei weitere von Hand betätigbare Mittel vorgesehen sind, die ebenso wie die Nocken eine Betätigung des Schaltvorganges ermöglichen.
  • Eine erfindungsgemäße Vorrichtung ist beispielsweise bei fotografischen Vergrößerungsgeräten zum Einstellen einer gewünschten Belichtungszeit geeignet, wobei das Uhrwerk nach Ablauf der vorgegebenen Zeitspanne den von Hand eingeschalteten Stromkreis für die Beleuchtung selbsttätig abschaltet. Sie kann jedoch auch auf anderen Gebieten, beispielsweise für elektrische Kocher, medizinische Bestrahlungsgeräte od. dgl., mit gleichem Vorteil Verwendung finden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neben der selbsttätigen Ausschaltung des elektrischen Stromkreises auch eine Schaltung von Hand zu ermöglichen. Dies. ist beispielsweise dann von Interesse, wenn in einem Vergrößerungsgerät zum Einstellen des Negativs die Beleuchtung vorübergehend eingeschaltet werden soll, ohne daß dabei der Zeitschalter in Tätigkeit tritt. Ein erfindungsgemäßer Zeitschalter ermöglicht ein beliebiges Ein- und Ausschalten des Stromkreises von Hand, unabhängig davon, ob die Einschaltzeit, beispielsweise die Beleuchtungsdauer, bereits durch Verstellen des Nockens aus der Ausgangslage eingestellt wurde; insbesondere wird die durch die N ockenverstellung bestimmte Gesamteinschaltdauer durch voraufgehende oder zwischenzeitlicheBetätigung der Schaltanlage von Hand nicht beeinflußt.
  • Es sind bereits verschiedenerlei Ausführungen von Zeitschaltern mit verstellbaren, die Zeitdauer eines Vorganges bestimmenden Nocken in Verbindung mit federbelasteten Hebeln, von denen Teile eines Hebels im Wege der Bewegungsbahn eines anderen Hebels liegen, bekanntgeworden. Diese bekannten Anordnungen sind jedoch zum Teil sehr kompliziert im Aufbau und überdies zum Lösen der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe nicht geeignet, da sie nicht die Möglichkeit geben, bei beliebiger Einstellung und auch in jedem Augenblick des Ablaufs des Zeitschalters eine Schaltung von Hand vorzunehmen, ohne damit die durch die Nockenverstellung vorgegebene wirksame Schaltdauer zu verändern.
  • Zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Vorrichtung sind im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt Fig. 1 bis 4 schematisch eine Ausführungsform bei verschiedenen Stellungen der einzelnen Teile, Fig. 5 bis 7 Vorderansicht, Rückansicht und Seitenansicht einer anderen Ausführungsform und Fig. 8 die Rückseite eines Uhrwerks, die zur Aufnahme einer Vorrichtung nach Fig. 5 bis 7 eingerichtet ist.
  • Ein Zeitschalter gemäß Fig. 1 bis 4 enthält zwei Schnappschalter mit je einem Kontaktpaar 12,13 bzw. 10, 11. Der Kontakt 10 ist bewegbar dargestellt; er ist mit einer Blattfeder 14 verbunden, dieser gegenüber jedoch isoliert. Die Blattfeder 14 ist zwischen zwei Stützpunkten gebogen eingespannt. Der Gegenkontakt 11 ist ortsfest gelagert. Dementsprechend ist der Kontakt 12 an einer Blattfeder 15, dieser gegenüber isoliert angebracht, und sein Gegenkontakt 13 ist ortsfest vorgesehen.
  • Beide Kontaktpaare 10,11 bzw. 12,13 liegen hintereinander in einer beispielsweise zum Stromkreis der Lichtquelle eines (nicht dargestellten) fotografischen Vergrößerungsgerätes gehörenden elektrischen Leitung 16, 17. Die Blattfeder 14 läuft durch ein gabelartiges Teil 18 eines ersten Hebels 19, der über eine Taste 20 von Hand betätigbar ist. In gleicher Weise greift die Feder 15 an einem gabelartigen Teil 21 eines zweiten Hebelarmes 22 an, dessen eines Ende 23 einen Zapfen oder eine Rolle 24 trägt, die am Umfang einer von einem Uhrwerk drehbaren, aus zwei Nockenscheiben 25 und 70 bestehenden Nockenscheibenanordnung anliegt; eine Unruhe 26 dient der Steuerung des Uhrwerks.
  • Von den beiden Nockenscheiben ist die Scheibe 25 starr mit der Welle 27 des Uhrwerks verbunden, während die Scheibe 70 gegenüber der Welle drehbar gelagert ist und einen in Umfangsrichtung verlaufenden Schlitz 74 aufweist, in den ein an der Scheibe 25 starr befestigter Zapfen 73 eingreift, so daß eine Drehung beider Scheiben gegeneinander, der Länge des Schlitzes 74 entsprechend, möglich ist. Die Nockenscheibenanordnung besitzt eine Vertiefung 28 (vgl. Fig. 8), die von je einer Aussparung am Umfang der Scheiben 25 und 70 gebildet wird. Dabei verläuft eine Kante 71 der Aussparung an der Scheibe 70 etwa radial, während die entsprechende Kante 72 an der Scheibe 25 zum Radius geneigt verläuft.
  • Der Hebel 22 steht unter der Wirkung einer an seinern freien Ende angreifenden Feder 29, so daß die Rolle 24 am anderen Ende 23 des Hebels stets am Umfang der Nockenscheibenanordnung anliegt. Der Hebel 22 besitzt weiter einen auf einen dritten Hebel 31 zu gerichteten Dorn 30, und das über dem Dorn liegende Ende des Hebels 31 ragt bis über ein Ende des ersten Hebels 19 hinaus.
  • Wenn die Rolle24 in die Aussparung 28 der Nockenscheibenanordnung einrastet (Fig.4), wird der dritte Hebel 31 durch den Dorn 30 des zweiten Hebels 22 so gehalten, daß ein an einem Ende des Hebels 31 vorgesehener Sperrfinger 32 in die Unruhe 26 des Uhrtverks eingreift und dieses anhält. Diese Lage des dritten Hebels 31 wird durch eine auf einen Vorsprung 34 des Hebels wirkende Feder 33 so lange aufrechterhalten, bis der Drücker 35 von Hand betätigt wird und den Hebel entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt.
  • Nach Beendigung eines Schaltvorganges (Fig. 4) sind die Kontakte 10, 11 geschlossen, die Kontakte 12, 13 offen, und die Rolle 24 befindet sich in der Aussparung 28 der Nockenscheiben 25, 70. Beim erneuten Einstellen des Zeitschalters wird die Nockenscheibe 25 und damit die Welle 27 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, wodurch gleichzeitig das Uhrwerk aufgezogen wird.
  • Beim Aufziehen dreht sich zunächst die Nockenscheibe 25 und drückt mit der schrägen Kante 72 ihrer Aussparung die Rolle 24 nach links auf den kreisförmigen Teil des Umfanges der Scheibe 70, während diese selbst durch den auf das betreffende Ende des Schlitzes 74 in der Scheibe 70 auftreffenden Zapfen 73 mitgenommen wird, so daß beide Scheiben die in Fig. 1 dargestellte Stellung zueinander einnehmen.
  • Der Drehweg der Scheiben in Pfeilrichtung gemäß Fig. 1 bestimmt die Belichtungsdauer bzw. die Einschaltdauer des elektrischen Stromkreises. Sobald das Uhrwerk in der weiter unten beschriebenen Weise ausgelost wird, beginnt zunächst die Scheibe 25 sich im Uhrzeigersinn (Pfeilrichtung in Fig. 3) zu drehen, wobei der Stift 73 vom einen zum anderen Ende des Schlitzes 74 zur Anlage kommt, so daß auch die Scheibe 70 von der Drehung erfaßt wird und nun die Aussparungen beider Scheiben die in Fig. 3 gezeigte Stellung zueinander einnehmen, zumal auch die Scheibe 70 durch die Reibung der Rolle 24 auf dem Umfang der Scheibe gebremst wird. Aus Fig. 1 ergibt sich, daß beim Anheben der Rolle 24 auf den Umfang der Scheibe 70 der zweite Hebel 22 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird und dadurch die Kontakte 12, 13 beim Urnschnappen der Blattfeder 15 geschlossen werden, so daß der Strom bei dieser Stellung eingeschaltet ist. Es ist jedoch gleichfalls möglich, das Gerät einzustellen, ohne daß der Strom eingeschaltet wird, indem über den ersten Hebel 19 von Hand die Kontakte 10, 11 geöffnet werden, so daß die einzelnen Teile, die in Fig. 2 gezeigte Stellung einnehmen.
  • Zugleich mit dem Schließen der Kontakte 12, 13 tvird der Dorn 30 des Hebels 22 vom Hebel 31 entfernt, der jedoch durch die Feder 33 in seiner Lage 'Yelialten wird. Die Vorrichtung ist damit für einen reuen Arbeitsablauf eingestellt. Um hierzu das Uhrwerk in Gang zu setzen, braucht nur der Drücker 35 niedergedrückt zu werden (Fig. 3). Der erste Hebel 19 wird dann, von der Stellung gemäß Fig. 2 ausgehend, im Uhrzeigersinn verschwenkt und schließt die Kontakte 10, 11 unter gleichzeitigem Umschnappen der Feder 14. Außerdem schwenkt der dritte Hebel 31 entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß der an seinem Ende angebrachte Sperrfinger 32 die Unruhe 26 freigibt und das Uhrwerk ablaufen kann. Dabei drehen sich die Nockenscheiben 25 und 70 im Uhrzeigersinn, bis die Rolle 24 die Vertiefung 28 (Fig. 4) erreicht, unter Wirkung der Feder 29 einrastet und dabei den Hebel 22 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt. Durch diese Schwenkbewegung trifft der Dorn 30 wieder auf den Hebel 31 und verschwenkt diesen im Uhrzeigersinn, wobei der Sperrfinger 32 die Unruhe 26 im gleichen Augenblick anhält, in dem die Blattfeder 15 von unten nach oben umschnappt und durch Öffnen der Kontakte 12, 13 den Stromkreis unterbricht. Die Form derAussparungen und dieBlattfeder ermöglichen dabei ein besonders schnelles und genaues Öffnen der Kontakte.
  • Soll der Stromkreis, beispielsweise die Beleuchtung eines Vergrößerungsgerätes, noch vor Ablauf der am Zeitschalter eingestellten Zeitspanne ausgeschaltet werden, so kann dies von Hand über den ersten Hebel 19 durch Unterbrechen des Stromkreises an den Kontakten 10, 11 geschehen; der Hebel 19 wird dabei entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und bringt gleichzeitig den Sperrfinger 32 in Eingriff mit der Unruhe 26, ohne die Einstellung der Kurvenscheibe 25, 70 zu verändern. Der unterbrochene Ablauf kann dann durch Betätigen des Drückers 35 wieder in Gang gesetzt werden.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 5 bis 8 ist besonders einfach und vorteilhaft. Sie arbeitet nach dem gleichen Grundprinzip wie die oben beschriebene Ausführungsform; von der sie sich lediglich dadurch unterscheidet, daß die Kontaktpaare 10,11 und 12,13 durch ein einziges Kontaktpaar, und zwar die Kontaktfeder 38 und den Kontaktblock 39, ersetzt sind, wobei die bewegliche Kontaktfeder 38 gemeinsam durch die beiden Blattfedern 14, 15 gesteuert wird.
  • Die gesamte Schalteinrichtung ist als Einheit auf einer Platte 41 angeordnet, die auf einer Seite drei Hohlzylinder 42, 43, 44 (Fig. 5) zum Durchstecken von Schrauben trägt, die in Gewinde 45, 46, 47 (Fig. 8) auf der Rückseite einer Uhrwerksplatte 48 einschraubbar sind. Diese Platte 48 ist so geformt, daß ein Teil der Unruhe frei liegt, und an der Außenseite der Platte ist die zweiteilige Nockenscheibe 25, 70 mit der Vertiefung 28 angebracht.
  • Wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist wieder der Hebel 19 mit einem gabelartigen Teil 18 zur Aufnahme der Blattfeder 14 versehen, deren Enden in zwei Vorsprüngen der Platte 41 gelagert sind; von diesen beiden Vorsprüngen ist nur der eine 49 in der Zeichnung (Fig. 5) zu sehen. Das äußere Ende des ersten Hebels 19 ist gegabelt, und in dieser Gabel ist ein Drücker 20 (Fig. 6) verschiebbar gelagert. Am oberen Ende trägt der Hebel 19 einen Anschlag 50, in dessen Weg eine am Hebel 31 angebrachte Nase 62 liegt; dieser Hebel 31 entspricht dem dritten Hebel 31 des ersten Ausführungsbeispieles. Der Hebel 31 trägt außerdem einen seitlich gerichteten Ansatz 63 im Wege des gefederten Drückers 35. Eine verhältnismäßig kurze Stange 36 ist in der Platte 41 gleitbar gelagert, so daß sie mit der Unterseite der Blattfeder 14 ebenso wie mit der Oberseite der Kontaktfeder 38 in. Berührung kommen kann, die ihrerseits gegen einen Kontaktblock 39 bewegbar ist; der Block 39 liegt an der entgegengesetzten Seite der Platte 41.
  • Der zweite Hebel 22 ist auf der Platte 41 um die Achse 52 schwenkbar gelagert und trägt die Rolle 24, die beim Anbringen der Platte 41 an der Deckplatte 48 des Uhrwerks am Umfang der Nockenscheibe 25 anliegt. Das von der als Hebeldrehpunkt dienenden Achse 52 entfernte Ende des Hebels 22 ist durch eine Zugfeder 55 mit einem festen Stift 53 verbunden. Am Hebel 22 befindet sich ein Anschlag 30, der einen Vorsprung 40 am dritten Hebel 31 übergreift. Der Hebel 31 ist um eine Achse 54 schwenkbar an der Platte 41 gelagert und trägt an seinem freien Ende einen Sperrfinger 32 für die Unruhe 26 des Uhrwerks; der Sperrfinger 32 besitzt zwei Ausbuchtungen 55 und 56, die sich an den Hohlzylinder 42 anlegen können, durchläuft eine Führung 57 und ist dann zur anderen Seite der Platte 41 umgebogen, so daß sein Ende 58 (Fig. 7) in bzw. außer Eingriff mit der Unruhe 26 kommen kann. Eine Gabelung 21 am zweiten Hebel 22 faßt die Blattfeder 15, deren Enden sich gegen nicht dargestellte Festpunkte abstützen. Eine zweite längere Stange 37 ist verschiebbar zwischen der Blattfeder 15 und der Kontaktfeder 38 angeordnet. Die Kontaktfeder 38 ist mit einem Ende an einem Block 59 befestigt (Fig. 6), der ebenso wie der Block 39 mit einer Anschlußklemme 60 bzw. 61 für die Stromzuleitung versehen ist.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Nach Beendigung eines Schaltvorganges liegt die Rolle 24 in der Vertiefung 28 der Nockenscheibenanordnung, wobei der Hebel 22 unter der Wirkung der Feder 29 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt ist. Die Blattfeder 15 ist nach unten gebogen und hat die Kontaktfeder 38 vom Kontaktblock 39 abgehoben. Ein erneutes Einstellen des Zeitschalters erfolgt durch Drehen der Nockenscheibe 25 von Hand, entgegen dem Uhrzeigersinn, um einen Betrag, der der Dauer der gewünschten Einschaltzeit entspricht. Die Rolle 24 läuft dabei auf den kreisförmigen Teil des Umfanges der Nockenscheibenanordnung auf, der Hebel 22 wird im Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß die Blattfeder 15 nach oben umschnappt, und die Stange 37 wird unter der Federwirkung der Kontaktfeder 38 nach oben geschoben; dabei trifft die Kontaktfeder 38 auf den Kontaktblock 39 und schaltet den Stromkreis, beispielsweise die Beleuchtung, ein. Gleichzeitig löst sich der Ansatz 30 des Hebels 22 vom Vorsprung 40 des Hebels 31; der Hebel 31 wird jedoch dadurch in seiner Stellung gehalten, daß eine der Ausbuchtungen des Sperrfingers 32 an dem Hohlzylinder 42 anliegt, und die Unruhe bleibt gesperrt. Soll jedoch beim Zurückstellen der Nockenscheibe 25 die Beleuchtung bzw. der Strom nicht eingeschaltet werden, dann muß der Hebel 19 vorher im Uhrzeigersinn bewegt werden, wobei die Blattfeder nach unten umschnappt, die Stange 36 auf die Kontaktfeder 38 herabdrückt und so den Stromkreis zwischen den Kontakten 38 und 39 unterbricht.
  • Soll darauf das Uhrwerk in Gang gesetzt werden, so ist der Drücker 35 von Hand zu betätigen, der auf den Ansatz 63 des Hebels 31 drückt, wodurch der Sperrfinger 32 niedergedrückt und die Unruhe freigegeben wird. Auch wenn der Hebel 19 vorher zum Lösen der Kontaktfeder 38 vom Kontaktblock 39 im Uhrzeigersinn bewegt wurde, so bewirkt jetzt das Abwärtskippen des Hebels 31 entgegen dem Uhrzeigersinn, daß die Nase 62 den Ansatz 50 am Hebel 19 nach links bewegt und daß die so bewirkte Verschwenkung des Hebels 19 entgegen dem Uhrzeigersinn die Blattfeder 14 nach oben schnappen läßt, so daß die kurze Stange 36 die Kontaktfeder 38 losläßt, die damit den Stromkreis über den Kontaktblock 39 schließt. Die Nockenscheibe 25 beginnt sich zu drehen, bis die Nockenrolle 24 unter der Wirkung der Feder 29 in die Aussparung 28 einrastet. In diesem Augenblick schnappt die Blattfeder 15 nach unten um und löst über die Stange 37 die Kontaktfeder 38 wieder von dem Kontakt 39.
  • Der Ansatz 30 am Hebel 31 kommt wieder in Eingriff mit dem Vorsprung 40, wobei durch Schwenken des Hebels 31 im Uhrzeigersinn der Sperrfinger 32 zum Anhalten der Unruhe 26 gebracht wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Von einem Uhrwerk angetriebener Zeitschalter mit einer von Hand aus ihrer Ausgangslage verstellbaren und durch das Uhrwerk in diese Ausgangslage zurückführbaren Nockenscheibenanordnung und mit von Hand betätigbaren Mitteln, die, ebenso wie die Nocken, über federbelastete Hebel das Einschalten eines Stromes, beispielsweise für die Beleuchtungseinrichtung eines fotografischenVergrößerungsgerätes, steuern, gekennzeichnet durch drei jeweils unter Federwirkung in ihrer einen oder anderen Endstellung gehaltene Hebel (19, 22, 31), von denen der erste (19) und der dritte (31) unmittelbar von Hand verstellbar sind, der zweite (22) dagegen von der Nockenscheibenanordnung (25, 70), der erste und zweite Hebel (19, 22) der Steuerung des Schaltvorganges dienen, während von der Stellung des dritten Hebels (31) das Ingangsetzen und Anhalten des Uhrwerks abhängt, und dieser dritte Hebel (31) so ausgebildet und gelagert ist, daß er mit dem ersten und zweiten Hebel (19, 22) derart in Eingriff kommt, da.ß durch Öffnen bzw. Schließen des Stromkreises (16, 17) von Hand der Schaltvorgang und das Uhrwerk über den ersten und dritten Hebel (19, 31) so gesteuert werden, daß die Gesamtdauer der Stromeinschaltung während der vom Uhrwerk erfolgenden Rückführung der Nockenscheibenanordnung in die Ausgangsstellung, die durch die voraufgehende Nockenverstellung von Hand aus dieser Lage bestimmt ist, nicht verändert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Hebel (31) einen Sperrfinger (32) betätigt, der mit der Unruhe (26) des Uhrwerks in und außer Eingriff gebracht werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem ersten und zweiten Hebel (19, 22) zugeordneten Federn aus je einem Streifen (14, 15) elastischen Materials, bestehen und diese Streifen durch Biegung vorgespannt und an ihren Enden zwischen Anschlägen gehalten werden und jeder Streifen mit einem Teil des zugeordneten Hebels im Eingriff steht, der quer zur Streifenrichtung bewegbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibenanordnung zwei flach aufeinandergelegte Nockenscheiben (25, 70) aufweist, von denen die eine (25) starr auf einer von dem Uhrwerk angetriebenen Welle (27) und mit dieser einstellbar angeordnet ist, während die andere (70) gegenüber dieser Welle eine begrenzte Drehbewegung ausführen kann; daß beide Nockenscheiben (25, 70) mit Randaussparungen versehen sind und daß eine Kante (71) von der Aussparung der Scheibe (70) im wesentlichen radial verläuft, während die entsprechende Kante (72) der Aussparung der anderen Scheibe (25) zum Radius geneigt verläuft; daß die Anordnung so getroffen ist, daß beim Rückstellen die Drehung der Scheibe (25) mit der geneigten Kante (72) eine Rolle (24) am zweiten Hebel (22) längs der Kante (72) nach außen auf den Umfang der Scheibe rückt, wobei die Rolle (241 auch die radiale Kante (71) der Scheibe (70) berührt und auf den Umfang der Scheibe (70) übergeht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem ersten und zweiten Hebel (19, 22) zugeordneten Federn (14, 15) auf die gleiche Kontaktfeder (38) eines Schalters wirken (Fig.5).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem ersten und zweiten Hebel (19, 22) zugeordneten Federn (14, 15) zwei verschiedene Schalter (10, 11; 12, 13) des gleichen elektrischen Stromkreises (16, 17) betätigen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 823 312, 888 570. 937715.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823312C (de) * 1949-07-16 1951-12-03 Bbc Brown Boveri & Cie Zeitschalter
DE888570C (de) * 1944-04-25 1953-09-03 Aeg Zeitrelais mit elektrischer Synchronuhr und einstellbarer Zeitverzoegerung
DE937715C (de) * 1951-05-22 1956-01-12 Baeuerle & Soehne T Kurzzeitschaltuhr

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