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DE1042701B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunststoffsteckern oder -kupplungen mit angeschalteten mehradrigen Kunststoffleitungen oder -kabeln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunststoffsteckern oder -kupplungen mit angeschalteten mehradrigen Kunststoffleitungen oder -kabeln

Info

Publication number
DE1042701B
DE1042701B DEK32668A DEK0032668A DE1042701B DE 1042701 B DE1042701 B DE 1042701B DE K32668 A DEK32668 A DE K32668A DE K0032668 A DEK0032668 A DE K0032668A DE 1042701 B DE1042701 B DE 1042701B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
injection mold
couplings
cables
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK32668A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Otten
Wolfgang Oeding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kabel Rheydt AG
Original Assignee
AEG Kabel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG Kabel AG filed Critical AEG Kabel AG
Priority to DEK32668A priority Critical patent/DE1042701B/de
Publication of DE1042701B publication Critical patent/DE1042701B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14065Positioning or centering articles in the mould
    • B29C45/14073Positioning or centering articles in the mould using means being retractable during injection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunststoffsteckern oder -kupplungen mit angeschalteten mehradrigen Kunststoffleitungen oder -kabeln Es ist bekannt, an mit Kunststoffen isolierte mehradrige Leitungen oder Kabel elektrische Kontaktelemente anzuschalten und diese dann mit Kunststoffen zu Steckern oder Kupplungen zu umpressen oder umspritzen. Hierbei muß dafür gesorgt werden, daß die an die Kontaktelemente angeschalteten und vom Mantel der Leitung oder des Kabels befreiten Adern nicht aus ihrer gewünschten zentralen Lage gedrückt werden, wenn die Spritzform für den Stecker oder die Kupplung mit meist sehr großem Druck vollgespritzt wird. In der Nähe der in der Spritzform durch ihren Deckel oder besondere Schablonen festgehaltenen Kontaktelemente besteht diese Gefahr zwar nicht, wohl aber in dem sich verjüngenden Steckerhals oder in dem sich anschließenden Knickschutz.
  • Um der Gefahr vorzubeugen, daß die Adern nach der Seite hin gedrückt werden und an der Oberfläche des Steckerhalses oder Knickschutzes erscheinen, sind bisher mit Löchern für die Adern versehene feste Scheiben benutzt worden, die miteingespritzt werden.
  • Nachteile dieser Maßnahme bestehen darin, daß diese Scheiben einerseits den fertigen Kunststoffkörper der Stecker oder Kupplungen, der möglichst nur ein einziges und durchgehend gleich elastisches Stück bilden soll. unterbrechen und daß sie es andererseits notwendig machen, die Spritzform entweder von zwei Stellen aus oder mittels besonderer aber den Spritzvorgang verzögernder Durchlässe in den Scheiben vollzuspritzen. Diese Nachteile sollen durch die Erfindung vermieden werden.
  • Die Erfindung, mit der dies erreicht wird, besteht darin, daß die Adern in der Spritzform im Bereich des Steckerhalses und/oder Knickschutzes in einem in der Spritzform beweglichen Rohr untergebracht werden und daß dieses Rohr unter dem Spritzdruck aus der Form herausgedrückt wird.
  • Der Vorteil dieser Maßnahme besteht zunächst darin, daß die Adern in ihrer gewünschten zentralen Lage so lange gehalten oder geführt werden, bis die Form vollgespritzt ist. Ferner zeigt das Rohr durch sein Austreten aus der Spritzform zugleich an, daß sie vollgespritzt ist, und schließlich verhütet das bewegliche Rohr auch, daß in dem Spritzkörper unerwünschte Luftblasen eingeschlossen werden.
  • Eine zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung geeignete Vorrichtung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorrichtung vor dem Spritzen und Fig. 2 nach dem Spritzen, in beiden Figuren als Aufsicht auf eine Spritzformhälfte (ohne Spritzkanal).
  • In der Spritzform 1 sitzt ein Deckel oder Halter 2> in dem sich Öffnungen für die in einer Steckerplatte 3 vorher befestigten Kontaktelemente 4 befinden. An diese Kontaktelemente sind auf der inneren Seite der Steckerplatte die Adern 5 und gegebenenfalls ein zentrales zugfestes Organ, z. B. in Form einer Stahllitze, angeschlossen, von denen der einfachen Darstellung wegen z. B. nur zweiAdern gezeichnet sind. DieAdern sind in üblicher Weise auseinandergespreizt und auf ein längeres Stück von dem sie umschließenden Kunststoffmantel 6 befreit, der mit seinem nicht weggenommenen Ende in den durch das Vollspritzen der Form entstehenden Kunststoffkörper 7 des Steckers oder der Kupplung mit eingespritzt wird. Das unter dem Spritzdruck bewegliche Rohr 8 ist unten mit einem Innenkonus und im oberen Teil mit einem Bund 8' versehen und in einer Bohrung 9 der Spritzform 1 und in einem außerhalb und im Abstand von ihr angebrachten Halter 10 geführt.
  • Vor dem Spritzen sitzt das Rohr 8 so tief in der Spritzform 1, wie Fig. 1 zeigt, daß der Bund 8' an ihr anliegt. Nach dem Spritzen liegt dagegen der Bund 8', wie Fig. 2 zeigt, am Halter 10 an, der damit die Bewegung des Rohres nach oben begrenzt.
  • Es kann zwischen der Spritzform 1 und dem dann in größerem Abstand von ihr angebrachten Halter 10 noch eine an einem Ende geschlitzte Blattfeder oder eine Schraubenfeder vorgesehen werden, die das Rohr 8 zunächst in die Spritzform 1 hineindrückt und gegen deren Druck es beim Vollspritzen der Form allmählich herausgeschoben wird.
  • Falls nur kurze Längen von Kabeln oder Leitungen, z. B. sogenannte Peitschen, mit Steckern oder Kupplungen versehen werden sollen, kann man sie mit ihren freien Enden nach der Montage der Kontaktelemente in das Rohr einziehen. Bei größeren Längen empfiehlt es sich dagegen, das Rohr in seiner Länge aufklappbar zu machen oder aus zwei in einandergreifenden Halbschalen zusammenzusetzen, um das Durchziehen der Längen vor und nach dem Spritzen zu ersparen. In der Bohrung der Spritzform werden die Rohrteile in beiden Fällen auch gegen den Spritzdruck genügend fest zusammengeschlossen.
  • Es ist ohne weiteres möglich, in bekannter Weise zwei oder mehr erfindungsgemäß ausgebildete Spritzvorrichtungen bzw. -formen mit einem sich verzweigenden Spritzkanal zusammenzubauen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Kunststoffsteckern oder -kupplungen mit angeschalteten mehradrigen Kunststoffleitungen oder -kabeln, dadurch gelennzeichnet, daß die Adern in der Spritzform im Bereich des Steckerhalses und/oder Knickschutzes in einem in der Spritzform beweglichen Rohr untergebracht werden und daß dieses Rohr unter dem Spritzdruck aus der Form herausgedrückt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Rohr mit einem Bund versehen und in der Spritzform beweglich ist, bis sich der Bund an einem außen angebrachten Halter anlegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr gegen den Druck einer es in die Spritzform hineindrückenden Feder beweglich ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr in seiner Länge aufklappbar oder aus zwei Halbschalen zusammensetzbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Mehrfachform mit einem sich verzweigenden Spritzkanal enthält.
DEK32668A 1957-08-10 1957-08-10 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunststoffsteckern oder -kupplungen mit angeschalteten mehradrigen Kunststoffleitungen oder -kabeln Pending DE1042701B (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1042701B true DE1042701B (de) 1958-11-06

Family

ID=7219513

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK32668A Pending DE1042701B (de) 1957-08-10 1957-08-10 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunststoffsteckern oder -kupplungen mit angeschalteten mehradrigen Kunststoffleitungen oder -kabeln

Country Status (1)

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DE (1) DE1042701B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2925853A1 (de) * 1979-06-27 1981-01-22 Kabel Metallwerke Ghh Verfahren zum festen anspritzen eines kupplungsteils an eine elektrische leitung
DE4328240A1 (de) * 1993-08-19 1995-02-23 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung eines Steckers und Spritzform zur Durchführung des Verfahrens

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2925853A1 (de) * 1979-06-27 1981-01-22 Kabel Metallwerke Ghh Verfahren zum festen anspritzen eines kupplungsteils an eine elektrische leitung
DE4328240A1 (de) * 1993-08-19 1995-02-23 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung eines Steckers und Spritzform zur Durchführung des Verfahrens

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