Claims (2)
Bei den bekannten Einrichtungen zur induktiven Erwärmung mittels eines von einer Mittel- oder Hochfrequenzspannung gespeisten Induktors wird in der Regel ein Transformator zwischen Generator und Induktor geschaltet. Die meist als einwindige Manschette ausgebildete und die Primärwicklung umfassende Sekundärwicklung 1 des Transformators besitzt dabei meist zwei Anschlußlaschen 2,3, an denen — wie es in Fig. 1 dargestellt ist — der Induktor 4 über Verbindungsleitungen 5, 6 angeschlossen wird. Die hierbei notwendigen Verbindungsleitungen bedingen eine unerwünschte Erhöhung des induktiven Widerstandes. Eine Verringerung der induktiven Verluste hat man bei bekannten Einrichtungen dadurch erreicht, daß man den Induktor im Inneren der mantelförmigen Sekundärwicklung als Metallring angeordnet hat. Diese Einrichtungen sind vielfach als sogenannte »Konzentratoren« bekanntgeworden. Eine weitere Verbesserung hat man noch dadurch erreicht, daß der »Konzentratorring« in der Sekundärspule elektrisch isoliert und nur induktiv mit der Sekundärwicklung gekoppelt worden ist. Mit der Erfindung wurde nun erkannt, daß eine wesentliche Verbesserung derartiger Einrichtungen, insbesondere der Ausbildung des magnetischen Kraftfeldes in bezug auf das Werkstück, möglich ist, wenn bei koaxialer Anordnung von Induktor und Sekundärwicklung erfindungsgemäß die Stromanschlüsse von Induktor und Sekundärwicklung so ausgebildet sind, daß Induktor und Sekundärwicklung im gleichen Sinn vom Strom durchflossen sind. Wird der Induktor koaxial im Inneren der Sekundärwicklung angeordnet und läuft das Werkstück, beispielsweise ein Bolzen oder ein Draht, während der Behandlung durch die Induktorwicklung hindurch, so· ergibt sich eine ganz erhebliche Verstärkung des magnetischen Kraftfeldes im Werkstück. Eine weitere Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung ist beispielsweise in der Fig. 2 dargestellt, bei der die Sekundärwicklung 11 von dem Induktor 14 in einer Schleife umfaßt wird. Der Induktor ist hierbei mit seinen Enden überschneidend jeweils mit der dem entsprechenden Ende abgewandten Lasche 12 bzw. 13 verbunden. Die Lage des Induktors in bezug auf die Sekundärwicklung kann selbstverständlich den verschiedenen Aufgaben entsprechend gewählt werden. Für die Innenflächenhärtung von Rohren od. dgl. wird in der Regel die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform am zweckmäßigsten sein. Soll beispielsweise aber eine Bohrung, ein Sackloch od. dgl. innen gehärtet werden, so wird zweckmäßigerweise! die Windung an ein Ende Einrichtung zur induktiven Erwärmung Anmelder: Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin und Erlangen, Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50 Dr.-Ing. Friedrich Schmidt, Erlangen, ist als Erfinder genannt worden der Sekundärwicklung verlegt bzw. befindet sich in axialer Verlängerung unterhalb der Sekundärwicklung. Hierbei ist es selbstverständlich auch möglich, den Durchmesser des Induktors kleiner als den Durchmesser der Sekundärwicklung zu wählen. Zweckmäßig wird es bei diesen Anordnungen sein, die Stromzuführungsleitungen für die entsprechende außen oder innerhalb der Sekundärwicklung angeordnete Primärwicklung auf der dem Induktor abgewandten Stirnfläche der Sekundärwicklung vorzusehen. Ρλ τ ε ν τ -\ ν s ρ κ r che:In the known devices for inductive heating by means of an inductor fed by a medium or high frequency voltage, a transformer is generally connected between the generator and the inductor. The secondary winding 1 of the transformer, which is usually designed as a single-turn sleeve and encompasses the primary winding, usually has two connection lugs 2, 3 to which - as shown in FIG. 1 - the inductor 4 is connected via connecting lines 5, 6. The connecting lines required for this cause an undesirable increase in the inductive resistance. A reduction in inductive losses has been achieved in known devices by arranging the inductor in the interior of the jacket-shaped secondary winding as a metal ring. These facilities have often become known as so-called "concentrators". A further improvement has been achieved in that the "concentrator ring" in the secondary coil is electrically isolated and only inductively coupled to the secondary winding. With the invention it has now been recognized that a substantial improvement of such devices, in particular the formation of the magnetic force field with respect to the workpiece, is possible if, with a coaxial arrangement of inductor and secondary winding, according to the invention, the power connections of inductor and secondary winding are designed so that inductor and secondary winding are traversed by the current in the same sense. If the inductor is arranged coaxially inside the secondary winding and the workpiece, for example a bolt or a wire, runs through the inductor winding during the treatment, the result is a very considerable increase in the magnetic force field in the workpiece. Another embodiment of the device according to the invention is shown, for example, in FIG. 2, in which the secondary winding 11 is encompassed by the inductor 14 in a loop. The inductor is in this case connected with its ends intersecting in each case with the tab 12 or 13 facing away from the corresponding end. The position of the inductor in relation to the secondary winding can of course be selected according to the various tasks. For the inner surface hardening of pipes or the like, the embodiment shown in FIG. 2 will generally be most expedient. If, for example, a bore, a blind hole or the like is to be hardened on the inside, then it is expedient! the winding at one end device for inductive heating Applicant: Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin and Erlangen, Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50 Dr.-Ing. Friedrich Schmidt, Erlangen, was named as the inventor of the secondary winding or is located in an axial extension below the secondary winding. It is of course also possible to choose the diameter of the inductor smaller than the diameter of the secondary winding. It will be expedient in these arrangements to provide the power supply lines for the corresponding primary winding arranged outside or inside the secondary winding on the end face of the secondary winding facing away from the inductor. Ρλ τ ε ν τ - \ ν s ρ κ r che:
1. Einrichtung zur induktiven Erwärmung von metallischen Werkstücken mit einem Induktor,
der über einen Transformator gespeist wird und bei der der Induktor und die Sekundärwicklung
koaxial zueinander angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Stromanschlüsse
von Induktor und Sekundärwicklung, daß diese im gleichen Sinn vom Strom durchflossen
sind.1. Device for inductive heating of metallic workpieces with an inductor,
which is fed via a transformer and in which the inductor and the secondary winding
are arranged coaxially to one another, characterized by such a design of the power connections
of inductor and secondary winding so that current flows through them in the same sense
are.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, insbesondere zur Innenflächenhärtung von Rohren od. dgl., dadurch
gekennzeichnet, daß der vorzugsweise einwindige Induktor die- Sekundärwicklung in einer
Schleife umfaßt, wobei die Anschlüsse des Induktors einander übergreifend an die jeweils abgewandte
Lasche der Sekundärwicklung angeschlossen sind.2. Device according to claim 1, in particular od for inner surface hardening of pipes
characterized in that the preferably single-winding inductor die-secondary winding in a
Loop includes, the connections of the inductor overlapping each other to the opposite
Tab of the secondary winding are connected.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1 378 187;
Buch von Curtis: »High-frequency Induction Heating«, 1950, S. 101.Considered publications:
U.S. Patent No. 1,378,187;
Curtis' book: "High-frequency Induction Heating", 1950, p. 101.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 sheet of drawings
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