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DE1042512B - Kalanderwalze nebst Herstellungsverfahren - Google Patents

Kalanderwalze nebst Herstellungsverfahren

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Publication number
DE1042512B
DE1042512B DED24468A DED0024468A DE1042512B DE 1042512 B DE1042512 B DE 1042512B DE D24468 A DED24468 A DE D24468A DE D0024468 A DED0024468 A DE D0024468A DE 1042512 B DE1042512 B DE 1042512B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller core
core
roll shell
roll
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED24468A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dornbusch & Co
Original Assignee
Dornbusch & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dornbusch & Co filed Critical Dornbusch & Co
Priority to DED24468A priority Critical patent/DE1042512B/de
Publication of DE1042512B publication Critical patent/DE1042512B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/08Rollers therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Kalanderwalze nebst Herstellungsverfahren Die Erfindung betrifft eine Kalanderwalze mit einem möglichst biegungssteifen Walzenkern und einem fest damit verbundenen Walzenmantel, der aus einer Vielzahl von in Achsrichtung der Walze nebeneinanderliegenden, miteinander verklebten und in dieser Richtung zusaminengepreßten Schichten aus elastisch nachgiebigem Werkstoff besteht. Derartige Walzen dienen bekanntlich als Gegenwalzen zu Präge- oder Glättwalzen aus, Stahl oder einem ähnlichen harten Werkstoff.
  • Man hat zur Herstellung solcher Gegenwalzen Warenbahnen aus Papier, Vlies, Gewebe oder ähnlichen Stoffen, die gegebenenfalls vorher mit kalt- oder warmhärtenden polymerisierenden oder vulkanisierenden Massen getränkt worden waren, zu quadratischen Platten zerschnitten, in deren Mitte ein dem Walzenkern entsprechendes Loch gestanzt wird. Diese Platten wurden, gegebenenfalls mit den Ecken versetzt, über den Walzenkern gesteckt und dann in dessen Achsrichtung unter hohem Druck und gegebenenfalls gleichzeitiger Erwärmung zusammengepreßt, wobei die Imprä gnierungsstoffe eine innige Verbindung der einzelnen Platten zu einem einheitlichen Körper bewirken sollen.
  • Die Außenflächen des so hergestellten Körpers wurden dann durch Abdrehen, Abschleifen od. dgl. zu der fertigen Mantelfläche der Gegenwalze bearbeitet. Beim Einstanzen der zentralen Löcher in die quadratischen Platten sowie beim Bearbeiten des aus ihnen gefertigten einheitlichen Körpers zur fertigen Mantelfläche ergibt sich ein erheblicher Materialabfall. Außerdem zeigt die Mantelfläche derartiger Gegenwalzen eine mehr oder weniger in Erscheinung tretende Streifenbildung, die sich beim Gebrauch der Gegenwalze nachteilig auswirkt. Die Streifenbildung beeinträchtigt, wie die praktische Erfahrung bewiesen hat, das saubere Prägen oder Glätten der zwischen den Kalanderwalzen durchlaufenden Warenbahn, insbesondere wenn diese aus einem empfindlichen Werkstoff besteht, und ist auf folgendes zurückzuführen.
  • Die zur Fertigung des Walzenmantels verwandten vorgenannten Warenbahnen aus Papier, Vlies, Gewebe od. dgl. haben je nach ihrer Herstellungsart eine geordnete oder auch ungeordnete Faserrichtung, wobei die einzelnen Fasern in der Regel parallel oder quer zur Längsrichtung der Warenbahn liegen. Die daraus zugeschnittenen einheitlichen Platten weisen daher eine Faserrichtung auf, die nur an zwei aneinander gegenüberliegenden Sektoren angenähert radial vom Walzenkern zur Mantelfläche verläuft. In allen dazwischenliegenden Sektoren weicht die Faserrichtung weniger oder mehr, nämlich bis zu 90° von der radialen Richtung ab. Auf den Umfang der Mantelfläche hin ändert sich die Richtung der in dieser Fläche liegenden Fasern dauernd, was die vorerwähnte Streifenbildung hervorruft.
  • Man hat ferner vorgeschlagen, eine gegebenenfalls zu mehreren Schichten zusammengefaltete Warenbahn in trapezartige Stücke zu zerlegen, deren Höhe der Dicke des Walzenmantels entspricht. Und zwar so, daß die Materialfasern dieser Stücke in Richtung der Höhenlinie verlaufen. Die so hergestellten Teilstücke sollen dann in einem druckfesten Zylinder, in dem man vorher zentrisch den Walzenkern eingelegt hat, zu aufeinanderliegenden Scheiben zusammengesetzt und anschließend in axialer Richtung unter hohem Druck zusammen gepreßt werden. Wie keiner weiteren Erläuterung bedarf, verlaufen die Materialfasern des fertigen Walzenmantels an allen Stellen ziemlich genau in radialer Richtung, wodurch die vorerwähnte Streifenbildung vermieden wird.
  • Der in dieser Hinsicht zweifellos sehr zweckmäßige Vorschlag hat aber einen anderen großen Nachteil. Da jede einzelne Scheibe des fertigen Walzenmantels aus etwa zwölf Trapezstücken zusammengesetzt ist, weist dieser Mantel sehr zahlreiche radiale Stoßfugen auf. Bei der normalen Druckbeanspruchung während des Gebrauchs einer Gegenwalze würde sich eine Kraft ergeben, welche die an den Stellen der radialen Stoßfugen aneinanderliegenden Mantelstücke voneinander zu trennen sucht. Ein Walzenmantel mit radialen Stoßfugen wäre dementsprechend wesentlich weniger widerstandsfähig als ein aus vollen einheitlichen Platten bzw. Scheiben zusammengesetzter Walzenmantel. Ferner ist der Materialabfall beim Zerlegen der Warenbahn in trapezförmige Teilstücke immer noch recht beträchtlich, wenngleich erheblich geringer als beim Zerlegen in quadratische Platten. Aus diesen Gründen hat sich der letztgenannte Vorschlag nicht einführen können und ist praktisch auf die Literatur beschränkt geblieben. Die Erfindung bezweckt, die Vorzüge der beiden bekannten Vorschläge zu vereinen, ohne deren Nach= teile in Kauf nehmen zu müssen. Sie hat sich demgemäß die Aufgabe gesetzt, eine Kalanderwalze mit elastisch nachgiebigem Mäntel zu schaffen, der 1. bei Gebrauch keine Streifenbildung zeigt, 2. keinerlei radiale Stoßfugen aufweist und 3. unter möglichst geringem Materialabfall aus einer Warenbahn von geeigneter Beschaffenheit herzustellen ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich dadurch, daß der Walzenmantel aus einer Mehrzahl von einseitig gezackten Bändern zusammengesetzt ist, deren Breite der Manteldicke entspricht und die mit ihren Zacken nach innen sowie mit ihren glatten Kanten nach außen liegend in Schraubenwindungen um den Walzenkern gewickelt sind. Es können dabei mehrere Bänder nach Art einer mehrgängigen Schraube ineinandergesteckt sein und auf die ganze Mantellänge durchgehen. Man kann aber auch in Achsrichtung der Walze einzelne Bänder oder Gruppen von ineinandergesteckten Bändern hintereinanreliegend anordnen. Die auf die eine oder andere Art in Schraubenwindungen um den Walzenkern gewickelten Zackenbänder bilden in Achsrichtung der Walze nebeneinanderliegende Schichten, die in üblicher Weise miteinander verklebt und in dieser Richtung zusammengepreßt werden.
  • Zum Herstellen der einseitig gezackten Bänder wird zweckmäßig eine Warenbahn entsprechender Breite mit Hilfe eines durch ihr Mittelfeld gelegten Zickzackschnittes in zwei solcher Bänder zerlegt, von denen jedes durch Abschneiden der Zackenspitzen auf eine der Manteldicke gleichkommende Breite gebracht wird. Nach dem Zusammenpressen der auf dem Walzenkern sitzenden spiralig gewickelten Zackenbänder bilden deren Seitenkanten die Außenfläche des Walzenmantels. Diese Außenfläche braucht, soweit überhaupt erforderlich, nur noch glatt gedreht oder geschliffen zu werden. Im ganzen ergibt sich bei dieser Arbeit und dem vorhergehenden Abschneiden der Zackenspitzen nur ein geringfügiger Materialabfall in der Größenordnung von etwa 20% der Warenbahn.
  • Soweit die Zackenbänder nicht aus solchen Werkstoffen bestehen. die unter hohem Druck und gegebenenfalls gleichzeitiger Erwärmung zu einem einheitlichen Körper zusammenbacken oder -sintern, verwendet man zweckmäßig geeignete kalt- oder warmhärtende, polymerisierende oder vulkanisierende Bindemittel zum Zusammenkleben der Schraubenwindungen. Zu diesem Zweck kann man schon die Warenbahn oder die daraus gefertigten Zackenbänder mit solchen Bindemitteln imprägnieren. Einfacher ist jedoch eine Beschichtung der Schraubenwindungen mit Massen der vorerwähnten Beschaffenheit, wobei die Beschichtung vor, während oder nach dem losen Aufwickeln der Bandspiralen erfolgen kann. Als Wickelsäule kann man an sich jede beliebige zylindrische Säule vom Durchmesser des Walzenkerns benutzen, vorteilhafter den Walzendern selbst.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen Walzenkern mit teilweiser Bewicklung und Fig. 2 eine in einseitig gezackte Bänder zerlegte Warenhahn.
  • Ein Walzenkern 1 aus Stahl oder einem ähnlichen Harten und biegungssteifen Werkstoff trägt zwei Druckscheiben 2 und 3, zwischen denen der im ganzen mit 4 bezeichnete Walzenmantel mit frei bleibender Außenfläche liegt. Außerhalb der Scheiben 2 und 3 ist der Walzenkern 1 zu Laufzapfen 1 a bearbeitet. Die Druckscheibe 2 sitzt fest auf dem Walzenkern 1, während die Druckscheibe 3 längs verschieblich sowie durch eine Mutter 5 mit Unterlegscheibe 6 oder durch eine -andere geeignete Einrichtung feststellbar auf diesem Kern angeordnet ist.
  • Zur Herstellung des Walzenmantels 4 wird eine Warenbahn 7, die aus einem dehnbaren sowie elastisch nachgiebigen Werkstoff, wie Papier, Vlies, Gewebe od. dgl., besteht, mit Hilfe eines durch ihr Mittelfeld gelegten Zickzackschnittes 8 in zwei einseitig gezackte Bänder 9 zerlegt. Durch Abschneiden der Zackenspitzen l0 a wird jedes Band 9 auf eine der Dicke A des Walzenmantels 4 entsprechende Breite gebracht und in der in Fig. 1 gezeigten Weise mit seinen Zacken 10 nach innen sowie seiner durchgehenden Seitenkante 9a nach außen liegend in Schraubenwindungen 11 um den Walzenkern 1 gewickelt. Der Übersichtlichkeit halber ist in Fig. 1 nur eine Schraube 11 veranschaulicht, zwischen deren Windungen die zweite Schraube 11 liegen kann.
  • Nachdem man beide Bänder 9 in Schraubenwindungen 11 auf der Druckscheibe 2 aufliegend um den Walzenkern 1 gewickelt und ihre Windungen mit einer geeigneten filmbildenden Masse beschichtet hat, steckt man die Druckscheibe 3 auf den Walzenkern auf und übt auf diese von außen her einen Druck aus, bis die Windungen 11 auf die Länge des Walzenmantels 4 in Achsrichtung der Walze zusammengepreßt sind. Die zwischen die Spiralwindungen eingeschichtete Masse tritt dabei auch in die Spalte zwischen der Mantelfläche des Walzenkerns 1 und den abgeschnittenen, an dieser Fläche anliegenden Zacken 10 der Bänder 9. Sie bewirkt bei geeigneter Beschaffenheit nicht nur ein inniges Zusammenkleben der einzelnen Schraubenwindungen zu einem einheitlichen Mantelkörper, sondern auch eine gute Haftung dieses Mantelkörpers an dem Walzenkern 1.
  • Gegebenenfalls kann man auch vor dem Aufwickeln der Bänder 9 auf die Mantelfläche des Walzenkerns 1 und/oder die Innenkanten 10 b der Zacken 10 geeignete Bindemittel auftragen, um eine besonders gute Haftung des Mantelkörpers am Walzenkern zu erzielen. Nach dem Zusammenpressen der Windungen 11 und dem Aufstecken der Unterlegscheibe 6 wird die Mutter 5 angezogen und dadurch die Druckscheibe 3 fest gegen den Mantelkörper 4 angedrückt. Nunmehr kann erforderlichenfalls die Außenfläche dieses Körpers glattgedreht oder geschliffen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRVCHE: 1. Kalanderwalzen mit einem biegungssteifen Walzenkern und einem fest damit verbundenen Walzenmantel, der aus einer Vielzahl von in Achsrichtung der Walze nebeneinanderliegenden, miteinander verklebten und in dieser Richtung zusammengepreßten Schichten aus elastisch nachgiebigem Werkstoff besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenmantel (4) aus einer Mehrzahl von einseitig gezackten Bändern (9) zusammengesetzt ist, deren Breite der Manteldicke (A) entspricht und die mit ihren Zacken (10) nach innen sowie mit ihrer glatten Kante (9a) nach außen liegend in Schraubenwindungen (11) um den Walzenkern (1) gewickelt sind.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Kalanderwalzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Warenbahn (7) aus einem elastisch nachgiebigen Werkstoff mit Hilfe eines durch ihr Mittelfeld gelegten Zickzackschnittes (8) in zwei einseitig gezackte Bänder (9) zerlegt wird, diese Bänder durch Abschneiden ihrer Zackenspitzen (10a) auf eine der Dicke (A) des Walzenmantels (4) entsprechende Breite gebracht, sodann mit ihren Zacken (10) nach innen und ihrer glatten Seitenkante (9 a) nach außen liegend in Schraubenwindungen (11) gegebenenfalls unter Zwischenschichtung von Bindemitteln zwischen die einzelnen Windungen um eine zylindrische Säule vom Durchmesser des Walzenkerns (1), vorzugsweise um diesen Kern selbst, gewickelt, in Achsrichtung der Schraubenwindungen zu einem einheitlichen Mantelkörper zusammengeprellt werden und dieser Körper mit frei bleibender Mantelfläche auf dem Walzenkern befestigt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 506 206.
DED24468A 1956-12-07 1956-12-07 Kalanderwalze nebst Herstellungsverfahren Pending DE1042512B (de)

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DED24468A DE1042512B (de) 1956-12-07 1956-12-07 Kalanderwalze nebst Herstellungsverfahren

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DED24468A DE1042512B (de) 1956-12-07 1956-12-07 Kalanderwalze nebst Herstellungsverfahren

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DE1042512B true DE1042512B (de) 1958-11-06

Family

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DED24468A Pending DE1042512B (de) 1956-12-07 1956-12-07 Kalanderwalze nebst Herstellungsverfahren

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB506206A (en) * 1938-03-04 1939-05-24 Thomas Merchant An improved method of forming cakes of fibrous materials for building calender bowls or rollers

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB506206A (en) * 1938-03-04 1939-05-24 Thomas Merchant An improved method of forming cakes of fibrous materials for building calender bowls or rollers

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