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DE1042388B - Hubschraubergetriebe - Google Patents

Hubschraubergetriebe

Info

Publication number
DE1042388B
DE1042388B DEST12314A DEST012314A DE1042388B DE 1042388 B DE1042388 B DE 1042388B DE ST12314 A DEST12314 A DE ST12314A DE ST012314 A DEST012314 A DE ST012314A DE 1042388 B DE1042388 B DE 1042388B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
bevel gears
pair
helicopter transmission
bevel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST12314A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm G Stoeckicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM G STOECKICHT DIPL ING
Original Assignee
WILHELM G STOECKICHT DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM G STOECKICHT DIPL ING filed Critical WILHELM G STOECKICHT DIPL ING
Priority to DEST12314A priority Critical patent/DE1042388B/de
Publication of DE1042388B publication Critical patent/DE1042388B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/04Helicopters
    • B64C27/12Rotor drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Hubschraubergetriebe Die Erfindung betrifft ein Hubschraubergetriebe zum Antrieb zweier Propellerwellen eines Hubschraubers von einer einzigen Antriebswelle aus und kann sich sowohl auf zweirotorige als auch einrotorige Hubschrauber beziehen. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Hubschraubergetriebe für einen einrotorigen Hubschrauber mit Heckrotor, bei welchem der Antrieb der beiden Rotorwellen über je ein Kegelräderpaar erfolgt.
  • In den Hubschraubergetrieben erfolgt der Antrieb der einen Rotorwelle im allgemeinen über ein Kegelräderpaar, dem häufig noch eine Planetenräderstufe nachgeordnet ist. Von der Rotorwelle aus wird häufig über ein weiteres Kegelräderpaar ein weiterer Rotor bzw. eine Heckschraube angetrieben. Da, wie bei allen Flugzeuggetrieben, auf geringes Gewicht Wert gelegt wird, handelt es sich bei diesen Kegelrädertrieben um spezifisch hochbelastete Rädersätze. Die Getriebegehäuse sollen ebenfalls möglichst leicht werden, so daß es sehr schwierig, wenn nicht praktisch unmöglich ist, einwandfreie Eingriffsbedingungen für die Kegelräder zu schaffen, denn die unvermeidliche Nachgiebigkeit der leichten Gehäuse führt zu Zahneingriffsverlagerungen, auf die Kegelräder bekanntlich besonders empfindlich reagieren.
  • Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, diese Nachteile zu beheben. Dies geschieht nach der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß die Antriebswelle des zweiten Kegelräderpaares in der Abtriebswelle des ersten Kegelräderpaares an zumindest zwei Stellen gelagert ist. Durch die Lagerung der beiden gleichachsigen Wellen ineinander ist trotz geringen Gewichtsaufwandes eine sehr starre Lagerung der beiden Kegelräder gegeben.
  • Die Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsformen der Erfindung. In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Hubschraubergetriebe dargestellt, in dessen Gehäuse 1 zweckmäßigerweise mittels einer Lagerbüchse 4 eine von einer beliebigen Antriebsmaschine getriebene Antriebswelle 26 mit einem Antriebskegelradritzel 2 gelagert ist. Dieses Ritzel 2 treibt ein Kegelrad 3 an, das auf einer Hohlwelle 5 sitzt, welche mittels eines sowohl Quer- wie Längskräfte aufnehmenden Lagers 6 in der Gehäusewand 7 gelagert ist. Von der Welle 5 wird das Sonnenrad 8 eines Planetengetriebes angetrieben, dessen äußeres Zentralrad 9 zur Aufnahme seines Reaktionsdrehmomentes mit dem Gehäuse 1 verbunden ist, während der Planetenträger 10 in an sich bekannter Weise über eine Freilaufkupplung 11 mit der Rotorwelle 12 verbunden ist. Die auf dem Planetenradträger 10 lose drehbar gelagerten Planetenräder sind mit 25 bezeichnet. Gleichachsig zur Rotorwelle 12 und zum Kegelrad 3 ist ein weiteres Kegelrad 13 angeordnet, welches mit dem zugehörigen Kegelritzel 14 einen Abtrieb von der Rotorwelle zu einer sogenannten Heckschraube darstellt, deren Welle mit 27 bezeichnet ist. Dieses Kegelrad 13 sitzt fest auf einer Welle 15, welche mittels eines sowohl Quer- wie Längskräfte aufnehmenden Lagers 16 in dem mit dem Gehäuse 1 fest verbundenen Lagerdeckel 17 gelagert ist. Die Welle 15 ist durch die Hohlwelle 5 geführt und in dieser mittels mindestens zweier Lager 18 und 19 gelagert, von denen das Lager 19 zweckmäßigerweise unmittelbar im Inneren des Lagers 6 angeordnet ist. Die Welle 15 ist mittels einer vorzugsweise gelenkig angekuppelten Zwischenwelle 20 mit der Rotorwelle 12 drehfest verbunden. Zu diesem Zwecke ist die Zwischenwelle 20 mit der Rotorwelle 12 über eine Zahnkupplung 23, und mit der Welle 5 über eine Zahnkupplung 24 verbunden.
  • Diese oben dargestellte Art der Lagerung der beiden Kegelradwellen 5 und 15 hat den Vorteil, daß die beiden Kegelräder 3 und 13 mit einem äußerst geringen Gewichtsaufwand denkbar starr in bezug auf ihre Achse geführt werden. Insbesondere die sehr starre Hohlwelle 5 ist in der Lage, diese exakte Führung in vier besserer Weise zu gewährleisten, als es Lagerungen in dem naturgemäß nachgiebigeren Leichtmetallgehäuse 1 tun könnten.
  • Die Starrheit der gegenseitigen Abstützung der beiden Wellen 5 und 15 kann noch dadurch verbessert werden, daß an Stelle eines Lagers 18 zwei Lager 21 und 22 vorgesehen werden, wie in Fig. 2 dargestellt.
  • Es sei weiter darauf hingewiesen, daß die Anordnung der beiden Kegelräder 3 und 13 so getroffen werden kann, daß die auf diese Kegelräder wirkenden Kräftepaare gegeneinander gerichtet sind; ihr über die Lager 18, 19 bzw. 19, 21 und 22 erfolgender Ausgleich erfolgt also auf kürzestem Wege ohne die Zwischenschaltung von Leichtmetallgehäuseteilen; auch aus diesem Grunde gewährleistet die Erfindung eine korrekte Führung der beiden Kegelräder 3 und 13 mit kleinstem Bau- und Gewichtsaufwand.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Hubschraubergetriebe, . bei dem eine Antriebswelle über ein erstes Kegelräderpaar eine Rotorwelle antreibt, die ihrerseits über ein zweites Kegelräderpaar eine zweite Rotorwelle, insbesondere einen Heckmotor, antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (15) des zweiten Kegelräderpaares (13,14) in der hohl ausgebildeten Abtriebswelle (5) des ersten Kegelräderpaares (2, 3) an zumindest zwei Stellen (18; 19) gelagert ist.
  2. 2, Hubschraubergetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden koaxialen Wellen (5, 15) durch je ein Lager (6, 16) im Getriebegehäuse abgestützt sind.
  3. 3. Hubschraubergetriebe nach Anspruch 1 und/ oder Z, dadurch gekennzeichnet, daB die beiden gleichachsigen Kegelräder (3, 13) derart angeordnet sind, daß die auf sie wirkenden Kräftepaare gegeneinander gerichtet sind.
DEST12314A 1957-03-07 1957-03-07 Hubschraubergetriebe Pending DE1042388B (de)

Priority Applications (1)

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DEST12314A DE1042388B (de) 1957-03-07 1957-03-07 Hubschraubergetriebe

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DEST12314A DE1042388B (de) 1957-03-07 1957-03-07 Hubschraubergetriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1042388B true DE1042388B (de) 1958-10-30

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ID=7455677

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DEST12314A Pending DE1042388B (de) 1957-03-07 1957-03-07 Hubschraubergetriebe

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DE (1) DE1042388B (de)

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