DE1042289B - Anlasshilfe fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Anlasshilfe fuer BrennkraftmaschinenInfo
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- DE1042289B DE1042289B DEM33855A DEM0033855A DE1042289B DE 1042289 B DE1042289 B DE 1042289B DE M33855 A DEM33855 A DE M33855A DE M0033855 A DEM0033855 A DE M0033855A DE 1042289 B DE1042289 B DE 1042289B
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P19/00—Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
Description
- Anlaßhilfe für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Anlaßhilfen für Brennkraftmaschinen; _bei denen eine mit einer oder mehreren Öffnungen versehene Drosselklappe im Ansaugrohr untergebracht ist.
- Es sind schon Vorrichtungen zur Erwärmung der Ansaugluft bekanntgeworden, welche die Form von elektrisch beheizten Glühkörpern haben, die von der vollen Ansaugluftmenge bespült werden. Diese bekannten Vorrichtungen benötigen zur Vorwärmung der Ansaugluft so viel Strom aus der Anlaßbatterie, daß ein Durchdrehen des Anlassers mit voller Drehzahl, wie es besonders-bei unterkühlten Maschinen wichtig ist, meist nicht mehr möglich ist. Als erschwerender Umstand tritt dabei das Nachlassen der Kapazität der Batterie bei Kälte auf. Zwar ist die angesaugte Luftmenge . beim Andrehen kleiner als während des Betriebes, da die Anläßdrehzahl nur einen Bruchteil der vollen Drehzahl beträgt, doch genügt diese Verminderung der Durchflußmenge nicht,', um mit einer genügend kleinen Heizleistung auszukommen. Bei der bekannten Vorrichtung fehlen ein hierzu geeignetes Drosselglied sowie besondere Maßnahmen, die eine die Wärmeaufnahme begünstigende Führung des Luftstromes bewirken.
- Es ist des weiteren schon vorgeschlagen worden, eine Vergaserdrosselklappe doppelwandig auszuführen und in dem flachen Hohlraum zwischen den Wänden eine Heizspirale anzuordnen. Bei dieser Ausführung fließt, abgesehen davon, daß sich in dem Hohlraum nur eine verhältnismäßig kleine Heizspirale unterbringen läßt, ein großer Teil der erzeugten Wärme durch die Achse der Drosselklappe in das kalte Ansaugrohr oder in das Vergasergehäuse ab, anstatt die einströmende Luft zu erwärmen. Außerdem wird beim Andrehen, wenn die Drosselklappe geschlossen ist, die Luftströmung am Rand der Klappe, d. h. da, wo keine Heizdrähte sind, auftreten.
- Endlich ist noch eine Anlaßhilfe bekanntgeworden, bei welcher der Heizkörper in einem Umgehungskanal untergebracht ist, durch den die Luft beim Andrehen, wenn die Drosselklappe geschlossen ist, allein einströmt. Bei der bekannten Vorrichtung ist der verbleibende Durchtrittsquerschnitt und demgemäß die zu erwärmende Luftmenge viel zu groß, als daß die gemäß der Erfindung beabsichtigte Wirkung eintreten könnte.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, die beim Andrehen einströmende Luftmenge auf ein Mindestmaß zu verringern und gleichzeitig die Luft so an dem Heizkörper vorbeizuführen, daß sie dort möglichst viel Wärme aufnimmt. Dabei soll vermieden werden, d'aß die von dem Heizkörper gelieferte Wärme ungenutzt durch das Ansaugrohr oder durch andere Metallteile abfließt. Diese Aufgabe wird an einer -Anlaßhilfe für Brennkraftmaschinen, bei denen eine mit einer oder mehreren Öffnungen versehene Drosselklappe im Ansaugrohr angebracht ist, dadurch gelöst, daß im Strömungsweg der Luft, welche durch die etwa ein Zehntel des vollen Ansaugrohrquerschnittes einnehmende Öffnung oder Öffnungen strömt, ein oder mehrere elektrische Heizkörper angeordnet sind. Auf diese Weise wird nur ein kleines Luftvolumen, welches gerade zum Andrehen ausreicht, vorgewärmt. Hierfür genügt eine geringe Strommenge, die der Batterie unbedenklich entnommen werden kann.
- Vorteilhaft weisen die Öffnungen die Form von Schlitzen auf, in deren Nähe Heizdrähte an der Drosselklappe angebracht sind. Eine bewegliche Stromzuführung kann entfallen, wenn am Rand der Drosselklappe eine beispielsweise halbkreisförmige Aussparung vorgesehen ist, in deren Durchtrittsquerschnitt eine am Ansaugrohr angebrachte elektrische Heizspirale ragt. Bei dieser Ausführungsform können auch handelsübliche Glühkerzen verwendet werden. Die Drosselklappe ist beim Andrehen geschlossen und während des Betriebes geöffnet. Infolgedessen muß die Luft beim Andrehen durch die Schlitze bzw. durch die halbkreisförmige Öffnung hindurchströmen. Sie erwärmt sich dabei an den Glühdrähten, während die im Betrieb voll geöffnete Luftklappe dann keine Strömungsverluste mehr hervorruft.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar bedeutet Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil des Ansaugrohres mit der Drosselklappe, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Klappe, welche die Anordnung der Schlitze zeigt, Fig. 3 ein Schema der Heizdrahtführung, Fig. 4 eine Ansicht der Drosselklappe mit halbkreisförmiger Aussparung.
- In Fig. 1 bedeutet 1 den Ansaugkanal, 2 das Zwischenstück mit der um die Welle :3 schwenkbaren Drosselklappe 4. Diese weist Schlitze 5 mit davor- oder dahinterliegenden Heizspiralen 6 auf. 7 sind die Befestigungslöcher und 8 ist die Ansaugleitung. Die ausgezogene Stellung a. ist die Anlaßstellung, die strichpunktierte Stellung b die Betriebsstellung.
- Fig.2 weist dieselben Positionen auf wie Fig. 1. Fig. 3 zeigt eine zweckmäßige Anordnung der Heizspirale 6.
- Fig. 4 zeigt eine Drosselklappe 4 mit der Welle 3 und einer halbkreisförmigen Öffnung 9. Am Rande derselben ist eine Heizspirale 10 am Ansaugrohr 1 angebracht, so daß der Glühdraht in die Öffnung 9 hineinragt. Der Gesamtquerschnitt der Öffnungen 5 bzw. der Ouerschnitt der Öffnung 9 beträgt etwa ein Zehntel des vollen Ansaugrohrquerschnittes.
- Vor dem Andrehen wird die Drosselklappe 4 in die ausgezogen gezeichnete Stellung a gebracht. Die in Pfeilrichtung eintretende Luft durchströmt die Schlitze 5 und erwärmt sich an den dahinter- oder davorliegenden durch den Heizstrom erwärmten Heizdrähten 6. Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung strömt die Luft bei geschlossener Drosselklappe durch die halbkreisförmige Öffnung 9 und erwärmt sich an der in die Öffnung ragenden Heizspirale 10. Nach demAnspringen der Maschinewird die Drosselklappe 4 in die gestrichelt gezeichnete Stellung b gebracht und verursacht dann keine Strömungsverluste mehr. In dieser Stellung ist der Heizstrom ausgeschaltet. Bei Ottomotoren kann an Stelle einer besonderen Drosselklappe die Starterklappe benutzt werden, wobei diese mit Schlitzen oder Aussparungen versehen ist, in die Heizdrähte, wie beschrieben, hereinragen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Anlaßhilfe für Brennkraftmaschinen, bei denen eine mit einer oder mehreren Öffnungen versehene Drosselklappe im Ansaugrohr angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Strömungsweg der Luft, welche durch die etwa ein Zehntel des vollen Ansaugrohrquerschnittes einnehmende Öffnung oder Öffnungen strömt, ein oder mehrere elektrische Heizkörper (6, 10) angeordnet sind.
- 2. Anlaßhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen die Form von Schlitzen (5) aufweisen, in deren Nähe Heizdrähte (6) an der Drosselklappe (14) angebracht sind.
- 3. Anlaßhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Rande der Drosselklappe (14) eine beispielsweise halbkreisförmige Aussparung (9) vorgesehen ist, in deren Durchtrittsquerschnitt eine elektrische Heizspirale (10) am Ansaugrohr (8) angebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 839 740, 1007 558; französische Patentschrift Nr. 510 299; britische Patentschrift Nr. 717 612.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM33855A DE1042289B (de) | 1957-04-10 | 1957-04-10 | Anlasshilfe fuer Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM33855A DE1042289B (de) | 1957-04-10 | 1957-04-10 | Anlasshilfe fuer Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1042289B true DE1042289B (de) | 1958-10-30 |
Family
ID=7301873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM33855A Pending DE1042289B (de) | 1957-04-10 | 1957-04-10 | Anlasshilfe fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1042289B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4007720A (en) * | 1974-07-30 | 1977-02-15 | Robert Bosch G.M.B.H. | Fuel metering system for internal combustion engines |
| DE3432512A1 (de) * | 1983-09-05 | 1985-03-28 | Mazda Motor Corp., Hiroshima | Verfahren und vorrichtung zum vergluehen einer brennkraftmaschine oder der brennkraftmaschinenansaugluft |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR510299A (fr) * | 1920-02-19 | 1920-11-30 | Clarence Earl Warwick | Perfectionnements aux réchauffeurs pour carburateurs |
| DE839740C (de) * | 1952-04-10 | Robert Bosch G.M.B.H., Stuttgart | Ladeluftvorwärmer für Brennkraftmaschinen | |
| GB717612A (en) * | 1952-03-12 | 1954-10-27 | Cav Ltd | Electric air heaters for diesel engines |
| DE1007558B (de) | 1952-12-13 | 1957-05-02 | Motoren Werke Mannheim Ag | Verfahren zur Erleichterung des Anlassens von Viertakt-Dieselmaschinen |
-
1957
- 1957-04-10 DE DEM33855A patent/DE1042289B/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
| DE839740C (de) * | 1952-04-10 | Robert Bosch G.M.B.H., Stuttgart | Ladeluftvorwärmer für Brennkraftmaschinen | |
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