DE1042264B - Lichtstarkes Weitwinkel-Objektiv - Google Patents
Lichtstarkes Weitwinkel-ObjektivInfo
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- DE1042264B DE1042264B DEV4671A DEV0004671A DE1042264B DE 1042264 B DE1042264 B DE 1042264B DE V4671 A DEV4671 A DE V4671A DE V0004671 A DEV0004671 A DE V0004671A DE 1042264 B DE1042264 B DE 1042264B
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Description
den Objektivglieder (mit Bezug auf die Zeichnung [Fig. 1] : I, II bzw. Ill, IV) derart ausgebildet sind,
daß eben von dieser innenstehenden Blende (B) aus fortschreitend eine Zerstreuungslinse (L3 bzw. L4) un-1
: 6,8 beträgt bei einer nutzbaren Ausdehnung des 20 gleichschenkliger Form mit einer ebenfalls ungleichanastigmatisch
geebneten Bildfeldes von etwa 65°. schenkligen Sammellinse (L2 bzw. L5) durch eine sam-
Es ist auch ein lichtstärkeres Objektiv dieser Art melnde Kittfläche (R1, Rt' bzw. R7, R1') zu einem
bekanntgeworden (deutsches Patent 322 506), welches sammelnden, meniskenförmigen Kittglied (II bzw. III)
als symmetrischer Doppelanastigmat für eine relative vereinigt ist, welches von der zerstreuend wirkenden.
Öffnung von etwa 1:5,6 sphärisch korrigiert ist. Es 25 meniskenförmigen und gegen die Blende hohlen Außenweist
bei dieser gesteigerten relativen Öffnung aber linse (I bzw. IV) durch einen Luftabstand (ax bzw. a3)
nur ein Gesichtsfeld von etwa 60° auf, innerhalb getrennt ist, der die Form einer ebenfalls gegen die
dessen die größte Durchkrümmung der tangentialen Blende hohlen, meniskenförmigen Sammellinse besitzt
Bildschale größer ist als 1,6% der Äquivalentbrenn- und derart durchgebogen ist, daß die Radiendifferenz
weite bei einer gleichzeitigen astigmatischen Einstell- 30 ((R3-R2) bzw. (R8-R9)) der beiden diesen Luftdifferenz
zwischen sagittalem und meridionalem Bild- abstand begrenzenden Krümmungsradien (R2, R3 bzw.
punkt, die auf über 1,25 % der Brennweite ansteigt. R8, R9) größer ist als 15% der Radienlänge der der
Dieses vorbekannte Objektiv bestätigt somit seiner- Blende zugekehrten Zerstreuungsfläche (R2 bzw. R9)
seits die durch den Stand der Technik auch sonst ver- der meniskenförmigen Außenlinse (L1 bzw. L6), wobei
mittelte Erfahrung, daß für diese Objektivbauform 35 diese genannte Radiendifferenz den Wert von 85%
bisheriger Art entweder einerseits eine Lichtstärken- der Radienlänge der vorgenannten negativen Hohl
fläche der meniskenförmigen Außenlinse nicht übersteigen soll. Es ist also formelmäßig nach der Erfindung:
> 0,150 sowie
> 0,150,
wobei diese Werte die nachgenannten Grenzen
-< 0,850 und
-< 0,850
steigerung nur auf Kosten des Gesichtsfeldes möglich war oder andererseits ein verbessertes ausgedehntes
Gesichtsfeld nur auf Kosten der Lichtstärke erreicht werden konnte. 40
Hier setzt nun die Erfindung ein, durch die eine
gleichzeitige Steigerung von Lichtstärke und Gesichtsfeldausdehnung sowie außerdem eine erhebliche Verbesserung der seitlichen Abbildungsleistung erschlossen
wird. Die astigmatische Einstelldifferenz bleibt dabei 45
über einen Bildwinkelbereioh von über 70° hinweg
erheblich unter dem Wert von 1 % der Brennweite. nicht überschreiten.
gleichzeitige Steigerung von Lichtstärke und Gesichtsfeldausdehnung sowie außerdem eine erhebliche Verbesserung der seitlichen Abbildungsleistung erschlossen
wird. Die astigmatische Einstelldifferenz bleibt dabei 45
über einen Bildwinkelbereioh von über 70° hinweg
erheblich unter dem Wert von 1 % der Brennweite. nicht überschreiten.
Das neue Objektiv nach vorliegender Erfindung ge- Dieses Konstruktionsprinzip ist also auf jede der
stattet eine Ausdehnung des nutzbaren Bildfeldes auf beiden die Blende einschließenden Objektivhälften
mehr als 75° und zugleich eine Vergrößerung der rela- 50 (I, II und III, IV) anzuwenden, die unter Abkehr von
tiven Öffnung auf über 1: 5. einem streng symmetrischen Aufbau zu Doppel-
Das Konstruktionsprinzip besteht darin, daß bei anastigmatkonstruktionen führen, deren Lichtstärke
einem sechslinsigen Doppelanastigmat der eingangs gegenüber dem bisherigen Stand der Technik wesentumschriebenen
Art beide der die Blende einschließen- lieh gesteigert ist.
809 «1/123
In der optischen Technik ist es üblich, die Glaslinsen
mit verschieden abgestuften Durchbiegungen zu versehen, um die eine oder die andere Korrektionswirkung
herbeizuführen. Wenn gemäß der Erfindung zur Lösung der hier vorliegenden Aufgabenstellung die beiden
Luftlinsen zwischen den Gliedern I und II des Vordergliedes sowie zwischen den Gliedern III und IV des
Hintergliedes mit der im vorstehenden zahlenmäßig umrissenen Durchbiegung ausgestattet werden, so ergibt
sich überraschenderweise die Möglichkeit, die vorliegende, an sich bekannte Objektivbauform dem
genannten technischen Fortschritt zu erschließen. Die optische Bedeutung dessen zeigt sich in folgendem:
Wenn die genannte untere numerische Grenzbemessung unterschritten wird, dann werden die die Luftlinsen
begrenzenden Nachbarfiächen R2 bzw. R3 sowie
R8 bzw. R0 einander so weit genähert, daß diese Luftlinsen
in ihrer Formgestaltung sich weitgehend einer Null-Linse nähern und damit ihren spezifischen Einfluß
auf die Verminderung der seitlichen Bildfehler für Bündelquerschnitte mit größerer Öffnung verlieren.
Es würde also entweder eine Herabsetzung der nutzbaren relativen Öffnung oder aber ein Anstieg der
sphärischen und komatischen Aberration bewirkt. Andererseits würde eine Überschreitung des angegebenen
oberen Grenzwertes eine zu große Radiendift'erenz an diesen beiden Nachbarflächenpaaren und
damit eine zu starke sphärische und astigmatische Überkorrektion erbringen, die schon der Aufgabenstellung
widerspricht.
Die Ausgestaltung dieser Objektivbauform erzielt im definierten Rahmen dieses Merkmals den beschriebenen
technischen Fortschritt.
Sofern bei der Entwicklung solcher Objektive nach vorliegender Erfindung auch bei höheren Lichtstärken
eine besonders gute Erfüllung der Sinuskoinzidenzbedingung angestrebt wird, läßt sich diese Korrektionsmöglichkeit
besonders einfach dadurch erschließen, ■daß die das Gesamtobjektiv auf der Seite der kürzeren
Strahlungsweite begrenzende meniskenförmige zerstreuende Außenlinse (L6) derart durchgebogen ist,
daß ihre Krümmungsradien (R9 bzw. R10) kürzer und
damit kleiner sind als die korrespondierenden Radien (R2 bzw. R1) der das Gesamtobjektiv auf der Seite der
längeren Strahlungsweite begrenzenden meniskenförmigen
zerstreuenden Außenlinse (L1).
Die Krümmungsradien (R9, R10) der bildseitigen
Außenlinse (L6) können aber auch so bemessen sein, •daß eine Durchbiegung dieser auf der Seite der
kürzeren Strahlungsweite stehenden Einzellinse (L6) erzielt wird, bei der ihre größte Radienlänge (-R10)
kleiner ist als der stärkstgekrümmte Radius (R2) der
■objektseitigen Außenlinse (L1), die das Gesamtobjektiv
im vorliegenden Sinne einer photographischen Aufnahme auf der Seite der längeren Strahlungsweite begrenzt.
Durch diese Maßnahme kann eine weitere verfeinerte Korrektur des neuen Objektivs erzielt werden.
Das nutzbare Bildfeld dieser lichtstarken Doppelanastigmate nach vorliegender Erfindung läßt sich
darüber hinaus unter Erhaltung der großen relativen Öffnungen auf über 80° steigern. Hierzu werden die
beiden den meniskenförmigen Außenlinsen in Richtung auf die innenstehende Blende folgenden und eben
gegen diese Blende hohlen meniskenförmigen Luftlinsen derart gegeneinander durchgebogen, daß die
charakteristische Radiendifferenz ihrer Begrenzungs-
flächen, bezogen auf die Zerstreuungsfläche der negativen Außenlinse, auf der Seite der kürzeren Strahlungsweite
groß er ist als 140% des korrespondierenden Wertes für die Luftlinsendurchbiegung in dem der
Seite der längeren Strahlungsweite zugekehrten ob-
jektseitigen Vorderglied des Gesamtobjektivs.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand durch Linsenachsenschnitte dargestellt. In der Fig. 1
ist zugleich das Bezeichnungsschema eingetragen. Die zu beiden Seiten der mit B bezeichneten Blende ange-
ordneten Linsengruppen I, II und III, IV sind ebenso wie die Radien R, Dicken d und Luftabstände α der
Reihe nach von der Seite der längeren Strahlungsweite nach der Seite der kürzeren Strahlungsweite hin
durchnumeriert. Die verwendeten Gläser sind in gleicher Reihenfolge durch ihre mittleren, auf die
gelbe Spektrallmie des Heliumlichtes bezogenen Brechzahlen nd und in bezug auf ihre Farbenzerstreuung
durch ihren jeweils zugeordneten numerischen Wert der Abbeschen Zahl ν (Nu) charakterisiert.
In der Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung für eine Äquivalentbrennweite von
f= 150 mm in natürlicher Größe gegeben, dessen Aufbau dem nachfolgenden Zahlenbeispiel entspricht. Die
Daten dieser Ausführungsform beziehen sich auf die Brennweite 1. Dementsprechend sind auch die Radien
der Linsen sowie die längs der optischen Achse gemessenen Linsendicken und Luftabstände in eben dieser
gleichen Einheit angegeben. Die Bezeichnungen der Zahlentafel stimmen mit dem in der Fig. 1 wiedergegebenen
Bezeichnungsschema überein.
Dem Ausübungsbeispiel zur vorliegenden Erfindung wurde ein teilsymmetrischer Aufbau sowie eine verschiedene
Glasfolge für die meniskenförmigen Außenlinsen zugrunde gelegt, um darauf hinzudeuten, daß
dieses der Erfindung zugrunde liegende neue Konstruktionsprinzip weiten Variationsmögliohkeiten erschließbar
ist. Auch die spezielle Radiengestaltung kann im Rahmen der Erfindung durchaus verschieden
sein, insbesondere unter Abkehr von einem streng symmetrischen Aufbau. Doch zeigt das Beispiel zugleich
auch die Möglichkeiten auf, mehrere krümmungsgleiche Flächen und formgleiche Linsen mit
Erfolg in diesem neuen Objektiv zu realisieren, dessen Bildfeld mit diesen Fertigungsvereinfachungen eine
nutzbare Ausdehnung von 85° besitzt bei einer für Weitwinkel-Doppelanastigmate außergewöhnlich hochgetriebenen
relativen öffnung von 1 :4,7.
/ = 1,000
R1 = +0,22544
R1 = +0,22544
R2 = +0,19230
Rs = +0,24219
j?4' = -1,57425
R5 = +0,28821
Rs = +0,24219
j?4' = -1,57425
R5 = +0,28821
Zahlenbeispiel
Offcungsverhaltnis
1:4,7
1:4,7
Ct1 = 0,02180 U1 = 1,69842 V1 = 30,1
Ci1 = 0,01574 Luft
d2 = 0,04238 n2 = 1,62094 v2 = 60,2
dz = 0,01274 M3 = 1,52584 v3 = 51,3
Ci2 = 0,12957 Luft, Blendenraum
/= 1,000
JS6 = -0,28821 R1' = +1,57425
R8 = -0,24219 R9 = -0,16106
JS10= -0,18237
1 U4Z 204
Zahlenbeispiel
di = 0,01274 f
d5 = 0,04238 t
as = 0,02422 J6 = 0,02180
nt = 1,52584
n& = 1,62094
Luft
M6 = 1,53250
Öffnungsverhältnis
1:4,7
1:4,7
V4, = 51,3
v5 = 60,2
v5 = 60,2
va = 46,2
Es ist also:
und R
0,24219-0,19230 ÖI923Ö
JS8-JS9 _ 0,24219 — 0,16106
R9 "~ 0,16106
= 0,50373,
stärker durchgebogen als die dem Abstand ai entsprechende
Luftlinse mit
τ> τ>
= 0,25944,
*3
JS4 = JS4' und JS7 = JS7'
JS, und RR
sowie
d.h. 25,944% von JS2 und damit größer als 15% von
JS2 und kleiner als 85% von JS2.
d2
und auch
und
d. h. 50,373% von JS9 und damit größer als 15% von
i?9 und kleiner als 85% von JS9.
Weiter ergibt sich aus dem vorstehenden Zahlenbeispiel,
daß die durch die Luftabstände Ci1 und a3
gekennzeichneten Luftlinsen mit (a3 = 0,02422)
> (ax = 0,01574) eine unterschiedliche Größe aufweisen, daß
also der der Erfindung entsprechende Doppelanastigmat unter iVbkehr von strenger Symmetrie aufgebaut ist.
Dabei ist die bildseitige Außenlinse L6 stärker nach
der Blende zu durchgebogen als die objektseitige Außenlinse L1, denn ihre Krümmungsradien
JS9 = 0,16106 "j sm(i kürzer als die ί -^i = 0,22544
und \ korrespondierenden { und
JS10 = 0,1823 J Krümmungsradien [ R^ = 0,19230;
und es ist sogar die größte Radienlänge der Linse L6
mit JS10 = 0,1823 kleiner, d. h. kürzer als die kleinste
Radienlänge JS2 = 0,1930 der Linse L1.
Die dem Abstand a3 entsprechende Luftlinse des
lichtstarken Weitwinkel-Objektivs nach der Erfindung ist überdies im Falle des vorstehenden Zahlenbeispiels
mit
= 0,50373
und d3
und J4
und n5
und W4
und j/5
und»-.
und J4
und n5
und W4
und j/5
und»-.
Ro
und zwar ist der erstgenannte Wert von 0,50373 um
0,50373
0,25944
0,25944
= 1,9416,
d. h. um 194,16% größer als der letztgenannte Wert von 0,25944; dieser Durchbiegungswert der auf der
Seite der kürzeren Strahlungsweite stehenden Luftlinse ist somit um mehr als 140% größer als der
korrespondierende Wert der auf der Seite der längeren Strahlungsweite stehenden Luftlinse.
Das vorstehende Ausführungsbeispiel zeigt an Hand der in der Tabelle angegebenen numerischen Werte
außerdem auch auf, daß die den Gliedern II und III entsprechenden Werte, also jeweils gleich groß gewählt sind, so daß also diese
gegen die Blende hohlen, meniskenförmigen, sammelnd wirkenden Kittglieder II und III den symmetrischen
Bestandteil des Gesamtobjektivs ausmachen.
Claims (5)
1. Lichtstarkes Weitwinkel-Objektiv aus sechs Linsen, die zu beiden Seiten der innenstehenden
Blende derart angeordnet sind, daß eben diese Blende von zwei sammelnd wirkenden. Kittgliedern
eingeschlossen ist, denen sowohl auf der Objektais auch auf der Bildseite je eine zerstreuend wirkende
Außenlinse zugeschaltet ist, wobei auf jeder Blendenseite das dieser Blende benachbarte
Kittglied und die ihr abgekehrte Außenlinse meniskenf örmig gestaltet sind und ihre Glas-Luft-Flächen
gegen die eingeschlossene Blende hohl sind, so daß sämtliche an Luft grenzenden Außenflächen
der Linsen des Gesamtobjektivs gegen den in dem zwischen Vorder- und Hinterglied liegenden
großen Luftabstand angeordneten Blendenort konkav gekrümmt und die beiden die Blende einschließenden
Objektivhälften als Doppelanastigmat, jedoch unter Abkehr von strenger Symmetrie
aufgebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl im Vorder- als auch im Hinterglied von eben
dieser Blende (B) aus fortschreitend eine ungleichschenklige Zerstreuungslinse (L3 bzw. L4) mit
einer ebenfalls ungleichschenkligen Sammellinse (L2 bzw. L3) durch eine sammelnde Kittfläche (Rp
JS4' bzw. JS7, R7') zu einem sammelnden, gegen die
Blende (J?) hohlen meniskenförmigen Kittglied (II bzw. III) vereinigt ist, welches von der zerstreuend wirkenden, der Blende (J?) abgekehrten
meniskenförmigen und gegen eben diese Blende hohlen Außenlinse (I bzw. IV) durch einen Luftabstand
((Z1 bzw. C3) getrennt ist, der die Form
einer ebenfalls gegen die Blende (J?) hohlen meniskenförmigen Sammellinse besitzt und derart
durchgebogen ist, daß die Differenz der Radienlängen ((JS3-JS2) bzw. (JS8-JS9)) der beiden eben
diesen Luftabstand (ax bzw. a3) begrenzenden
Krümmungsradien (JS2, JS3 bzw. R8, JS9) größer ist
als 15% der Länge des Krümmungsradius (R2 bzw. Rg) der der Blende (J?) zugekehrten und
gegen dieselbe hohlen Zerstreuungsfläche der
meniskenförmigen Außenlinse (L1 bzw. L6), wobei
diese genannte Radiendifferenz den Wert von 85°/o der Radienlänge (R2 bzw. R9) der vorgenannten
negativen Hohlfläche der meniskenförmigen Außenlinse (L1 bzw. L6) nicht übersteigen
soll.
2. Weitwinkel-Objektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Gesamtobjektiv
auf der Seite der kürzeren Strahlungsweite begrenzende meniskenförmige zerstreuende
Außenlinse (L8) derart durchgebogen ist, daß ihre Krümmungsradien (R9 bzw. R10) kürzer sind als
die korrespondierenden Radien (R2 bzw. R1) der
das Gesamtobjektiv auf der Seite der längeren Strahlungsweite begrenzenden meniskenförmigen
zerstreuenden Außenlinse (L1).
3. Weitwinkel-Objektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmungsradien
(Rg, R10) der auf der Seite der kürzeren Strahlungsweite
stehenden Außenlinse (L6) derart be-· messen sind, daß eine Durchbiegung dieser Linse
(L6) erzielt ist, bei der ihre größte Radienlänge
(R10) kleiner ist als der kürzere Radius (R2) der
R1 = +0,22544 R2 = +0,19230
R3 = +0,24219
Ri = R/ = -1,57425
R5 = +0,28821 R6 = -0,28821
R7 = R7' = +1,57425
R8 = -0,24219 Rg = -0,16106
R10= -0,18237
CL1 = 0,02180
W1 = 0,01574 d2 = 0,04238
d3 = 0,01274 a2 = 0,12957
dt = 0,01274 d5 = 0,04238
a3 = 0,02422 d6 = 0,02180
auf der Seite der längeren Strahlungsweite stehenden Außenlinse (L1).
4. Weitwinkel-Objektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden den meniskenförmigen
Außenlinsen (L1 bzw. L6) in Richtung auf die innenstehende Blende (B) folgenden
und gegen diese Blende (B) hohlen meniskenförmigen Luftlinsen derart gegeneinander
durchgebogen sind, daß die Radiendifferenz (R8-Rq) der Begrenzungsflächen der auf der
Seite der kürzeren Strahlungsweite stehenden Luftlinse, bezogen auf die Zerstreuungsfläche (R9)
der zugehörigen negativen Außenlinse (L6), größer ist als 140% des korrespondierenden Wertes
für die die Luftlinsendurchbiegung in dem der Seite der längeren Strahlungsweite zugekehrten
objektseitigen Vorderglied (I) des Gesamtobjektivs kennzeichnenden Radiendifferenz (R3 —R2),
bezogen auf die Zerstreuungsfläche (R2) der zugehörigen
negativen Außenlinse (L1).
5. Weitwinkel-Objektiv mit folgenden auf die Brennweite f = 1,000 bezogenen Werten für eine
relative Öffnung von 1: 4,7:
nt = 1,69842
Luft n2 = 1,62094
n3 = 1,52584
Luft, Blendenraum
W4 = 1,52584
n5 = 1,62094
Luft ne = 1,53250
V1 = 30,1
v2 = 60,2
v3 — 51,3
v3 — 51,3
vi = 5133
v5 = 60,2
v5 = 60,2
^6 = 46,2
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 322 506;
USA.-Patentschrift Nr. 2 503 789.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 661/123 10.58
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| NL89044D NL89044C (de) | 1952-06-11 | ||
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Publications (1)
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Family
ID=7570981
Family Applications (1)
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| CH (1) | CH311284A (de) |
| DE (1) | DE1042264B (de) |
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