DE1042036B - Schaltungsanordnung fuer Hotel-Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Hotel-FernsprechanlagenInfo
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- DE1042036B DE1042036B DET14350A DET0014350A DE1042036B DE 1042036 B DE1042036 B DE 1042036B DE T14350 A DET14350 A DE T14350A DE T0014350 A DET0014350 A DE T0014350A DE 1042036 B DE1042036 B DE 1042036B
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- contact
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- line
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/42—Systems providing special services or facilities to subscribers
- H04M3/432—Arrangements for calling a subscriber at a specific time, e.g. morning call service
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M9/00—Arrangements for interconnection not involving centralised switching
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)
Description
In kleineren Übernachtungsbetrieben, in denen die Fernsprechvermittlungsstelle nicht ständig besetzt ist,
besteht häufig das Bedürfnis nach einer selbsttätig arbeitenden Einrichtung zum Wecken der einzelnen
Gäste zu einem von diesen bestimmten Zeitpunkt. Die Erfindung löst diese Aufgabe in einfacher Weise dadurch,
daß ein über eine Anschlußleitung einer Sprechstelle seitens eines durch ein Uhrwerk zu einer einstellbaren
Zeit betätigbaren Kontaktes gegebener Anreiz durch Schaltmittel der Vermittlung selbsttätig
zur Aussendung von Rufstrom zu der Sprechstelle ausgewertet wird. Die Anlage nach der Erfindung
nutzt somit das Anruforgan der Sprechstelle für den Weckvorgang mit aus, so daß ein besonderer Wecker,
der seitens eines Uhrwerks zu einer einstellbaren Zeit betätigt werden kann, erspart wird. Uhrwerke, welche
zu einer einstellbaren Zeit einen Kontakt zur Ausführung von Schaltvorgängen betätigen, sind als
Schaltuhren bekannt.
Eine besonders vorteilhafte Lösung ermöglicht die Erfindung durch die Verwendung eines Differenzrelais
in dem Anrufstromkreis der Sprechleitung, welches bei Erdung der Sprechleitung über den Uhrenkontakt
an der Sprechstelle betätigt wird und die Rufstromquelle der Fernsprechzentrale an die Sprechleitung
anschaltet. Die von dem Kontakt des Uhrwerks gesteuerte Erdverbindung verläuft hierbei zweckmäßig
über einen von Hand betätigbaren Trennkontakt und über den Gabelumschalter, damit durch Unterbrechung
des Anreizes auch die Rufstromsendung von dem Gast unterbrochen werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Diese zeigt die wesentlichen
Stromläufe in der Sprechstelle und in der Vermittlungsstelle. An der Sprechstelle ist von der Ader α der
Sprechleitung L über einen Ruhekontakt GmI des
Gabelumschalters ein Abzweig nach Erde vorgesehen, der durch einen Kontakt WK geschlossen, werden
kann. Der Kontakt WK wird von einem nicht dargestellten Uhrwerk zu einer einstellbaren Zeit betätigt.
Derartige Vorrichtungen sind als Schaltuhren bekannt und handelsüblich. Dabei ist es für die Erfindung
gleichgültig, ob das Uhrwerk mechanisch durch Feder oder Gewicht angetrieben wird oder nach Art
eines elektrischen Nebenuhrwerks durch Stromstöße wechselnder Richtung fortgeschaltet wird.
In der rechts dargestellten Vermittlungsstelle endet die Sprechleitung L an einer Klinke K, welcher eine
Anruflampe NL zugeordnet ist. In dem von der Klinke abgezweigten Anrufstromkreis für die Lampe
NX liegt ein Differenzrelais WR. Dieses Relais kann
bei seinem Ansprechen mittels der Kontakte wr2 und av6 die Rufstromquelle R an die Sprechleitung L anschalten.
Der Kontakt wrk schließt zusätzlich einen
S chaltungs anordnung
für Hotel-Fernsprechanlagen
für Hotel-Fernsprechanlagen
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H.,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
August Heibel und Wilhelm Schmidt, Frankfurt/M.,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Stromkreis, um die Rufstromquelle R in Gang zu setzen.
Hebt die Sprechstelle zur Herstellung einer Fernsprechverbindung den Hörer aus, dann stellt der
Gabelumschalter in bekannter, nicht näher dargestellter Weise einen Schleifenschluß zwischen den Adern α
und b der Sprechleitung L her, während der Kontakt GmI die mögliche Erdverbindung abtrennt. In dem
Schleifenstrom spricht Relais WR nicht an; dagegen leuchtet die Lampe NL auf, und ein Anrufkontrollrelais
AK wird erregt. Die Vermittlungsperson vermag nun durch Einführen eines nicht dargestellten
Stöpsels in die Klinke K den Wunsch der Sprechstelle abzufragen.
Wird andererseits zu einem vorbestimmten Zeitpunkt von dem Uhrwerk der Kontakt WK betätigt,
ohne daß der Gast den Hörer des Sprechapparates ausgehängt hat, dann wird die a-Ader der Sprechlei-
* tung L mit Erde verbunden, und das DifFerenzrelais
WR spricht an. Der Kontakt wr4 läßt die Rufstromquelle
R an, welche über den Kontakt ze/r 6 Rufstrom
über die Sprechleitung sendet. Dieser Rufstromfluß wird mittels des Kontaktes wr2 um die Anruflampe
.VL und das Anrufkontrollrelais AK herumgeleitet, so daß diese nicht betätigt werden. Der Rufstrom betätigt
den Wecker der Sprechstelle so lange, bis durch Abheben des Hörers oder Betätigen eines Abstellkontaktes
AT der Anreizstromkreis unterbrochen wird. Während das Abheben des Hörers zugleich ein Anrufsignal
an der Fernsprechvermittlung hervorruft, ermöglicht der Abstellkontakt AT1 den Anreizstromkreis
unabhängig von dem Anrufstromkreis zu unter-
809 65W84
i 042
brechen. Dadurch hat der Gast die Möglichkeit, den Weckruf abzustellen bzw. jeglichen von ihm nicht gewünschten
Weckruf zu unterbinden.
Claims (5)
- Patentanspruchε-1. Schaltungsanordnung für Hotel-Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein über eine Anschlußleitung (α) einer Sprechstelle seitens eines durch ein Uhrwerk zu einer einstellbaren Zeit betätigbaren Kontaktes (WK) gegebener Anreiz durch Schaltmittel (WR) der Vermittlung selbsttätig zur Aussendung von Rufstrom zu der Sprechstelle ausgewertet wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anreiz durch Erdung einer Anschlußleitung (a) an der Sprechstelle eines Zimmers vorgenommen wird.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im Anrufstromkreis der Sprechleitung (L) liegende Differenzrelais (WR) bei seinem Ansprechen Rufstrom auf die Sprechleitung (L) überträgt.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Anreizkontakt (WK) gesteuerte Abzweig der Sprechleitung über einen geerdeten, von Hand betätigbaren Abstellkontakt (AT) verläuft.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Anreizkontakt (WK) gesteuerte Abzweig der Sprechleitung über einen Ruhekontakt (GmI) des Gabelumschalters der Sprechstelle verläuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809' 660/«4 10.58
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET14350A DE1042036B (de) | 1957-10-30 | 1957-10-30 | Schaltungsanordnung fuer Hotel-Fernsprechanlagen |
| DET21856A DE1149753B (de) | 1957-10-30 | 1962-03-28 | Schaltungsanordnung fuer Hotel-Fernsprechanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET14350A DE1042036B (de) | 1957-10-30 | 1957-10-30 | Schaltungsanordnung fuer Hotel-Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1042036B true DE1042036B (de) | 1958-10-30 |
Family
ID=7547618
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET14350A Pending DE1042036B (de) | 1957-10-30 | 1957-10-30 | Schaltungsanordnung fuer Hotel-Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1042036B (de) |
-
1957
- 1957-10-30 DE DET14350A patent/DE1042036B/de active Pending
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