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DE1042016B - Elektronischer Schalter mit drei gesteuerten Elektronenstrecken - Google Patents

Elektronischer Schalter mit drei gesteuerten Elektronenstrecken

Info

Publication number
DE1042016B
DE1042016B DEF21255A DEF0021255A DE1042016B DE 1042016 B DE1042016 B DE 1042016B DE F21255 A DEF21255 A DE F21255A DE F0021255 A DEF0021255 A DE F0021255A DE 1042016 B DE1042016 B DE 1042016B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electronic switch
tube
electron
switch according
electron paths
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF21255A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Jaeschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DEF21255A priority Critical patent/DE1042016B/de
Priority to FR1182026D priority patent/FR1182026A/fr
Priority to DEF24230A priority patent/DE1064557B/de
Publication of DE1042016B publication Critical patent/DE1042016B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/28Circuits for simultaneous or sequential presentation of more than one variable
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/54Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements of vacuum tubes
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N17/00Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N17/00Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details
    • H04N17/02Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details for colour television signals

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  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Elektronischer Schalter mit drei gesteuerten Elektronenstrecken Die Erfindung betrifft einen elektronischen Schalter mit drei gesteuerten Elektronenstreclren, bei dem der Schaltzustand einer Elektronenstrecke vom Schaltzustand der beiden anderen Elektronenstrecken verschieden ist und durch von außen zugeführte untereinander gleichartige Steuerimpulse in zyklischer Reihenfolge geändert werden kann.
  • Es sind bereits elektronische Schalter mit drei Röhren bekannt, bei denen jeweils eine Röhre leitend und die beiden anderen gesperrt sind. Die gegenseitige Steuerung der Röhren erfolgt dabei mittels ZeitkoIlstantengliedern, die zwischen den Anoden und den Steuergittern der Röhren angeordnet sind. Die Impulse zur zyklischen Vertauschung des Schaltzustandes der Röhren werden den Kathoden der Entladungsstrecken zugeführt.
  • Für einen elektronischen Schalter mit zwei Schaltzuständen (bistabiler Multivibrator) ist es ferner bekann, die Impulse zur Umsteuerung in den anderen Schaltzustand den Steuerelektroden der Entladungsstrecken zuzuführen.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die gegenseitige Steuerung der Elektronenstrecken eines elektronischen Schalters mit drei gesteuerten Elektronenstrecken derart, daß die Ausgangselektrode jeder El ektronenstrede einerseits über einen Richtleiter, andererseits über einen Widerstand mit den geeignet vorgespannten Steuerelektroden der beiden anderen Elektronenstrecken verbunden ist.
  • Der Schaltzustand des elektronischen Schalters wird durch untereinander gleichartige Steuerimpulse, die gemeinsam an die Steuerelektroden der Elektronenstrecken angelegt-werden, in zyklischer Vertauschung geändert.
  • Ein derartiger Elektronenschalter weist den Vorteil auf, daß durch die Wahl der Polarität der Richtleiter erreicht werden kann, daß jeweils eine Elektronenstrecke leitend und die beiden anderen gesperrt oder auch eine Elektronenstrecke gesperrt und die beiden anderen leitend sind. Der elektronische Schalter kann mit Vorteil dazu benutzt werden, um Verstärkerröhren zu steuern, über die ein Signal abwechselnd zu drei verschiedenen -Verbrauchern weitergeleitet wird, oder drei Signale abwechselnd einem gemeinsamen Verbraucher zugeführt werden, indem jeweils eine Verstärkerröhre vom Elektronenschalter in den leitenden Zustand gesteuert wird, während die beiden anderen Verstärkerröhren gesperrt bleiben. Eine bevorzugte Anwendung-der vom elektronischen Schalter gesteuerten Verstärkerröhren ist die abwechselnde Zuführung von drei verschiedenen periodischen Vorgängen zu einer Einstrahl-Kathodenstrahlröhre.
  • Da sowohl die gegenseitige Steuerung der Entladnngsstrecken als auch die Zuführung der Steuerimpulse an den Steuerelektroden der Elektronenstrekken erfolgt, steht eine stromführende Elektrode jeder Entladungsstrecke, z.B. die Kathode, für Schaltzwecke zur Verfügung. Die Steuerung der Verstärkerröhren kann daher in besonders einfacher Weise über je einen gemeinsamen Kathodenwiderstand für die Elektronenstrecke des Schalters und die zugehörige Verstärkerröhre vorgenommen werden.
  • Die Erfindung soll nachstehend am Beispiel eines derartigen Dreifach-Elektronenschalters für die gleichzeitige Aufzeichnung von drei periodischen Vorgängen, z. B. von Fernsehsignalen oder Impulsfolgen, mittels einer Einstrahl-Kathodenstrahlröhre unterVerwendung von Hochvakuum-Entladungsstrecken (Röhren) an Hand der beigegebenen Figur näher erläutert werden.
  • In der Zeichnung bedeuten 11, 21, 31 die drei Entladungsstrecken, die in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel als Röhren mit einem Gitter (Trioden) ausgebildet sind. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß jeweils eine Triode stromführend ist, während die beiden- anderen gesperrt sind. Die Steuerimpulse zum Umschalten der Einrichtung werden am Anschluß 41 mit negativer Polarität zugeführt und gelangen über die Kondensatoren 12,22,32 gleichzeitig an die Steuergitter der Röhren il, 21, 31. Die Steuergitter der Röhren liegen außerdem an der Verbindungsstelle je eines Spannungsteilers mit den Widerständen 14, 24, 34 (z. B. 0,5 MQ) und den Widerständen 15, 25, 35 (z. B.
  • 1 MQ). Die Enden der Widerstände 15, 25, 35 erhalten eine hohe negative Vorspannung von z. B. - 200 Vf Das andere Ende des Spannungsteilers jeder Röhre (Widerstände 14, 24, 34) ist über je einen Widerstand 17, 27, 37 von z. 13. 25 kQ einerseits und einen Richtleiter 18, 28, 38 andererseits mit den Anoden der bei den anderen Röhren verbunden. Es liegt also der zum Gitter der Röhre 11 führende Widerstand 14 über den Richtleiter 38 -der Anode der Röhre 21 und über den Widerstand 17 an der Anode der Röhre 31. Analog ist der zum Gitter der Röhre 21 führende Widerstand 24 über den Widerstand 27 an die Anode der Röhre 11 und über den Richtleiter 18 an die Anode der Röhre 31 angeschlossen, und schließlich liegt der Widerstand 34 der Röhre 31 über den Richtleiter 28 an der Anode der Röhre 11 und über den Widerstand 37 an der Anode der Röhre 21. Jede der Röhren 11, 21, 31 ist mit einem Anodenarbeitswiderstand 19, 29, 39 von z.B. 5 kQ versehen. Parallel zu den zu den Gittern führenden Widerständen 14, 24, 34 liegen Kondensatoren 16, 26, 36 von z. B. 50 pF, die für rasche Spannungsänderungen einen Weg geringen Widerstandes darstellen. Die Anodenwiderstände 19, 29, 39 sind an die positive Betriebsspannung von z. B. + 150 V angeschlossen.
  • Zur Erklärung der Wirkungsweise der beschriebenen Schaltung sei davon ausgegangen, daß die Röhre 11 gesperrt und die beiden anderen Röhren21, 31 stromführend seien. Solange kein Schaltimpuls an den Gittern der Röhren eintrifft, bleibt bei der gezeichneten Anordnung dieser Schaltzustand stabil. Da die Röhre 11 gemäß der Voraussetzung gesperrt ist, tritt an ihrem Anodenwiderstand 19 kein Spannungsabfall auf, und die Spannung an der Anode ist daher gleich der Betriebsspannung von z. B. + 150 V. Dagegen erniedrigt sich bei den beiden anderen Röhren21, 31 durch den Spannungsabfall des Anodenstromes an den Anodenwiderständen 29, 39 die Spannung an den Anoden dieser Röhren; sie betrage z. B. +80V. Die Widerstände der Spannungsteiler 14, 15; 24, 25; 34 35, (0,5 bzw. 1 MQ), die Betriebsspannung (+150V) und die negative Vorspannung an den Widerständen 15, 25, 35 (-200 V) sind derart gewählt, daß die Röhren gesperrt sind, wenn den Widerständen 14, 24, 34 eine Spannung von + 80 V zugeführt wird und daß die Röhren stromführend sind, wenn diese Spannung + 150V beträgt. Von der Anode der Röhre 11 überträgt sich die Spannung von +150V über den Widerstand 27 auf den Widerstand 24 und hält daher die Röhre 21 in stromführendem Zustand. Durch den Richtleiter 18 wird verhindert, daß die an der Anode der Röhre 31 herrschende Spannung von + 80 V an den Widerstand 24 gelangt, da der Widerstand des gesperrten Richtleiters sehr groß gegenüber dem Widerstand 27 ist. Ferner überträgt sich die an der Anode der Röhre 11 herrschende Spannung von + 150 V über den Richtleiter 28, dessen Widerstand in Durchlaßrichtung klein gegenüber dem Widerstand 37 ist, auf den Widerstand 34 und hält dadurch die Röhre 31 in geöffnetem Zustand. Die Spannung an der Anode der Röhre 21 von z. B. + 80 V kann die Gitterspannung der Röhre 31 über den Widerstand 37 nicht beeinflussen.
  • Die an der Anode der Röhre 31 herrschende Spannung von z. B. 80 V gelangt über den Widerstand 17 an den Spannungsteiler 14, 15 an das Gitter der Röhre 11 und hält diese in gesperrtem Zustand.
  • Beim Eintreffen eines Steuerimpulses am Anschluß 41 werden die Gitter aller drei Röhren 11, 21, 31 vorübergehend negativ. Der Schaltzustand der Röhre 11 wird dadurch vorerst nicht geändert, da diese Röhre gemäß der Voraussetzung gesperrt ist und auch bei Erhöhung der negativen Vorspannung am Gitter gesperrt bleibt. Dagegen erzeugt der negative Steuerimpuls an den Gittern der beiden anderen Röhren 21, 31 ein Absinken des Anodenstromes. Die Spannung an den Anoden der Röhren 21, 31 wird sich daher kurzzeitig erhöhen. Der positive Spannungsimpuls an der Anode der Röhre 21 gelangt über den Richtleiter 38, an dem ursprünglich an beiden Elektroden die gleiche Spannung von +80V lag, an das Gitter der Röhre 11 und ruft einen Anodenstrom in dieser Röhre hervor.
  • Im gleichen Sinne wirkt die Erhöhung der Anodenspannung der Röhre 31, die über den Widerstand 17 an das Gitter der Röhre 11 gelangt. Dagegen kann sich dieser Spannungsimpuls am Gitter der Röhre 21 nicht auswirken, da der Richtleiter 18 gesperrt ist. Der positive Spannungsimpuls am Gitter der Röhre 11 verursacht in dieser Röhre einen Anodenstrom und dementsprechend einen negativen Spannungsimpuls an der Anode der Röhre. Der Richtleiter 28 stellt eine Sperre für diesen Spannungsimpuls dar, so daß er nicht an das Gitter der Röhre 31 gelangen kann. Dagegen überträgt sich der negative Spannungsimpuls über den Widerstand 27 auf das Gitter der Röhre21, so daß sich der Anodenstrom dieser Röhre verringert. Es erhöht sich daher die Spannung an der Anode der Röhre 21 und dieser positive Spannungsimpuls gelangt über den Widerstand 37 zur Röhre 31 und hält diese in geöffnetem Zustand. Gleichzeitig gelangt der Spannungsimpuls über den Richtleiter 38 an das Gitter der Röhre 11 und erhöht die Spannung des Gitters, so daß die Röhre stromführend bleibt. Nach Beendigung des Steuerimpulses stellt sich daher ein neuer stabiler Zustand der Schaltung ein, bei dem die vorher stromführende Röhre 21 gesperrt und die vorher gesperrte Röhre 11 stromführend ist, während die dritte Röhre 31 stromführend bleibt. Ferner ist nunmehr der Richtleiter 28 gesperrt, da an seiner Kathode eine höhere positive Spannung als an seiner Anode liegt, während dies früher für den Richtleiter 18 Gültigkeit hatte.
  • Beim Eintreffen des nächsten Steuerimpulses am Anschluß 41 läuft der beschriebene Vorgang in analoger Weise ab und bewirkt, daß die dritte Röhre 31 gesperrt wird und die beiden anderen Röhren 11, 21 stromführend werden. Gleichzeitig ist nunmehr der Richtleiter 38 gesperrt. Durch den nächstfolgenden Steuerimpuls wird der Schaltzustand, von dem bei der Beschreibung des Schaltvorganges ausgegangen wurde, wiederhergestellt, und die nachfolgenden Steuerimpulse bewirken eine neuerliche zyklische Umsteuerung der drei Schaltröhren.
  • Durch Vertauschen von Widerstand und Richtleiter 27, 28; 17, 18; 37, 38 kann die Richtung der zyklischen Vertauschung der Schaltzustände geändert werden, während durch Umpolen der Richtleiter 18, 28, 38 erreicht werden kann, daß jeweils zwei Röhren gesperrt und eine stromführend ist.
  • Für die Anwendung des beschriebenen elektronischen Schalters zur gleichzeitigen Widergabe von drei periodischen Vorgängen mittels einer Kathodenstrahlröhre mit einem Strahlsystem wird durch die Schaltröhren 11, 21 und 31 abwechselnd eine der drei Verstärkerröhren 71, 81 und 91 eines Dreifach-Elektronenschalters geöffnet, an deren Steuergitter die drei zu beobachtenden Spannungen über die Anschlüsse 75, 85, 95 angelegt sind. Zu diesem Zwecke sind die Katoden der Röhren 71, 81, 91 mit den Kathoden der zugehörigen Schaltröhren 11, 21, 31, die für Schaltzwecke frei sind, über je einen gemeinsamen Kathodenwiderstand 72, 82, 92 von z. B. 500 Q an Masse gelegt.
  • Der Arbeitspunkt der Röhren 71, 81, 91 ist derart eingestellt, daß sich bei stromführender Schaltröhre die Spannung an der Kathode der betreffenden Verstärkerröhre so weit erhöht, daß die betreffende Röhre gesperrt ist. Es werden daher jeweils zwei der drei Verstärkerröhren gesperrt sein, und nur eine Röhre, die der gesperrten Schaltröhre zugeordnet ist, wird als Verstärker wirksam sein. Die drei Verstärkerröhren71, 81, 91 arbeiten auf einen gemeinsamen Anodenwiderstand61, dem zur Erhöhung des Frequenzumfanges eine Induktivität 62 in Serie geschaltet ist. Die Ausgangsspannung gelangt über einen Kopplungskondensator 63 zum Anschluß 64, an den die Meßplatten der Kathodenstrahlröhre direkt oder über einen weiteren Verstärker angeschlossen werden können.
  • Um die Lage der drei abwechselnd geschriebenen Oszillogramme auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre festzuhalten und passend einzustellen, sind für die drei Eingänge der Schaltung je eine Klemmschaltung70, 80, 90 vorgesehen. Da die Ausführung der Klemmschaltungen für die Funktion der erfindungsgemäßen Einrichtung nicht wesentlich ist, soll auf diese nicht näher eingegangen werden. Das Bezugspotential für jede der drei Klemmschaltungen wird an Spannungsteilern 73, 74; 83, 84; 93, 94 abgenommen. Die Spannungsteilerwiderstände 73, 83, 93 von z. B. 5 kQ sind veränderbar. Dadurch können die Bezugsspannungen derart eingestellt werden, daß die drei Oszillogramme am Schirm der Kathodenstrahlröhre getrennt voneinander geschrieben werden oder auch zur Dekkunggebracht werden können.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann in allen Fällen Anwendung finden, in denen ein elektronischer Dreifachschalter mit zyklischer Vertauschung der Schaltzustände benötigt wird. Ferner kann die Schaltung Abänderungen erfahren, die im Rahmen des fachmännischen Könnens liegen. Insbesondere können die Richtleiter 18, 28 und 38 als Hochvakuumdioden oder als Kristalldioden ausgeführt sein und sinngemäß an Stelle der Hochvakuumtrioden 11, 21, 31 mit Spannungssteuerung Kristalltrioden (Transistoren) mit Stromsteuerung Anwendung finden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Elektronischer Schalter mit drei gesteuerten Elektronenstrecken, dessen Schaltzustand durch untereinander gleichartige, gemeinsam an die Steuerelektroden der Elektronenstrecken angelegte Steuerimpulse in zyklischer Vertauschung geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur gegenseitigen Steuerung der Elektronenstrecken die Ausgangselektrode jeder Elektronenstrecke einerseits über einen Richtleiter, andererseits über einen Widerstand mit den geeignet vorgespannten Steuerelektroden der beiden anderen Elektronenstrecken verbunden ist.
  2. 2. Elektronischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der durch die Steuerimpulse umgeschalteten Elektronenstrecken eine weitere Elektronenstrecke in gesperrten bzw. leitenden Zustand steuert.
  3. 3. Elektronischer Schalter nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung zur abwechselnden Weiterleitung eines Signals zu drei verschiedenen Verbrauchern.
  4. 4. Elektronischer Schalter nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung zur abwechselnden Weiterleitung von drei Signalen zu einem gemeinsamen Verbraucher.
  5. 5. Elektronischer Schalter nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung zur Aufzeichnung von drei Signalen am Schirm eines Oszillographen mit Einstrahlkathodenstrahlröhre.
  6. 6. Elektronischer Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der durch die Steuerimpulse umgeschalteten Elektronenstrecken eine weitere Elektronenstrecke mittels eines gemeinsamen Widerstandes im Kathodenkreis steuert.
  7. 7. Elektronischer Schalter nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektroden der weiteren Elektronenstrecken mit Klemmschaltungen mit vorzugsweise einstellbaren Bezugsspannungen versehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 844 367; USA.-Patentschriften Nr. 2 594 092.
DEF21255A 1956-09-18 1956-09-18 Elektronischer Schalter mit drei gesteuerten Elektronenstrecken Pending DE1042016B (de)

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DEF21255A DE1042016B (de) 1956-09-18 1956-09-18 Elektronischer Schalter mit drei gesteuerten Elektronenstrecken
FR1182026D FR1182026A (fr) 1956-09-18 1957-09-05 Commutateur électronique
DEF24230A DE1064557B (de) 1956-09-18 1957-10-22 Anordnung mit elektronischem Schalter mit drei gesteuerten Elektronenstrecken

Applications Claiming Priority (1)

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DEF21255A DE1042016B (de) 1956-09-18 1956-09-18 Elektronischer Schalter mit drei gesteuerten Elektronenstrecken

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FR (1) FR1182026A (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2594092A (en) * 1950-03-30 1952-04-22 Westinghouse Electric Corp Multivibrator
DE844367C (de) * 1947-12-18 1952-07-21 Csf Elektronischer Zaehler mit Vorwaerts- und Rueckwaertszaehlung

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DE844367C (de) * 1947-12-18 1952-07-21 Csf Elektronischer Zaehler mit Vorwaerts- und Rueckwaertszaehlung
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FR1182026A (fr) 1959-06-22

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