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DE1042040B - Vorrichtung zum Halten eines piezoelektrischen Schwingkristalls und Werkzeug zum Einbringen des Schwingkristalls in die Haltevorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Halten eines piezoelektrischen Schwingkristalls und Werkzeug zum Einbringen des Schwingkristalls in die Haltevorrichtung

Info

Publication number
DE1042040B
DE1042040B DER16427A DER0016427A DE1042040B DE 1042040 B DE1042040 B DE 1042040B DE R16427 A DER16427 A DE R16427A DE R0016427 A DER0016427 A DE R0016427A DE 1042040 B DE1042040 B DE 1042040B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crystal
holding
oscillating crystal
holding jaws
tool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER16427A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REEVES HOFFMAN CORP
Original Assignee
REEVES HOFFMAN CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by REEVES HOFFMAN CORP filed Critical REEVES HOFFMAN CORP
Priority to DER16427A priority Critical patent/DE1042040B/de
Publication of DE1042040B publication Critical patent/DE1042040B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H9/00Networks comprising electromechanical or electro-acoustic elements; Electromechanical resonators
    • H03H9/02Details
    • H03H9/05Holders or supports
    • H03H9/09Elastic or damping supports

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Piezo-Electric Or Mechanical Vibrators, Or Delay Or Filter Circuits (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Halten eines piezoelektrischen Schwingkristalls und Werkzeug zum Einbringen des Schwingkristalls in die Haltevorrichtung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten eines piezoelektrischen Schwingkristalls in Rillen von Haltebacken am Rand des Kristalls.
  • Die Halterung und der Schutz von Schwingkristallen und die Aufrechterhaltung der Frequenzstabilität sind seit langem ein technisches Problem, und die vielen bisherigen Anstrengungen in dieser Richtung haben sich, insbesondere für die hohen Anforderungen bei der Verwendung für militärische Zwecke, als unzureichend erwiesen. Bisher war es üblich, die Schwingkristalle zwischen Haltemitteln zu befestigen, die die Kristalle an gegenüberliegenden Punkten ihrer Randflächen festklemmen. Im allgemeinen werden nur zwei Halteglieder verwendet, da bei mehreren Halteklemmen der Dämpfungsgrad größer ist. Die bekannten gegenüberliegenden Halteklemmen haben sich auch deshalb als unzulänglich erwiesen, weil sie eine gewisse Verwindungskraft auf den Schwingkristall auszuüben versuchen, so daß sich derselbe innerhalb der Klemmung geringfügig bewegt und dadurch Frequenzveränderungen und andere ungünstige elektrische Erscheinungen verursacht.
  • Es ist bereits ein Halter für piezoelektrische Schwingquarze von bikonvexer Linsenform bekannt. Der Halter umfaßt klauenfö-rmig den Ouarzrand von beiden Seiten und liegt an den neutralen, nicht schwingenden Teilen der Linsenflächen auf. Das Einbringen eines Kristalls in einen solchen Halter bereitet jedoch Schwierigkeiten und verursacht leicht Beschädigungen des Kristalls.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Halterungsvorrichtung für piezoelektrische Kristalle, die so ausgestaltet ist, daß die erwähnten nachteiligen Wirkungen der bekannten Anordnungen weitgehend vermieden werden.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Haltebacken an einer Platte aus elastisch deformierbarem Material befestigt bzw. mit der Platte zu einem Bauteil vereinigt sind. Eine oder beide Haltebacken weisen Bohrungen zur Aufnahme von Anschlußkontaktstiften auf. Die Haltebacken können aus elektrisch isolierendem Material bestehen. Wenn die Haltebacken aus Metall bestehen, sind zu ihrer Isolierung gegenüber den Anschlußkontaktstiften und gegenüber einer äußeren Metallkappe nicht elektrisch leitende Auskleidungen vorgesehen.
  • Weiter betrifft die Erfindung ein Werkzeug zum Einbringen eines piezoelektrischen Schwingkristalls in die Haltevorrichtung nach der Erfindung, die aus einem Block mit schwenkbaren Klauen und einer zwischen den Klauen befindlichen verstellbaren Spindel besteht zum Spreizen des Gehäuses der Haltevorrichtung und zum Einsetzen oder Herausnehmen des Schwingkristalls. In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, es zeigt Fig.1 eine Vorderansicht der Haltevorrichtung, teilweise im Vertikalschnitt, Fig.2 eine Seitenansicht des Halters nach Fig. 1 ohne äußeres Gehäuse, Fig.3 eine abgeänderte Ausführungsform eines Kristallhalters, teilweise im Vertikalschnitt, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform, teilweise im Vertikalschnitt, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Kristallhalters, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5, Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 5 in abgeänderte@r Form, Fig. 8 eine Ansicht eines Werkzeuges zur Deformierung der Haltebacken und Fig. 9 und 10 einen Kristallhalter, der durch das in Fig. 8 dargestellte Werkzeug verformt bzw. gespreizt ist, und den Kristallhalter mit einem eingesetzten Kristall im betriebsfertigen Zustand.
  • Fig. i und 2 stellen einen Kristallbefestigungsblock B dar. Der Befestigungsblock B wird vorzugsweise aus elektrisch isolierendem Material hergestellt. Er besteht aus elastischem Material, so daß der Block zwecks Aufnahme des Schwingkristalls gespreizt oder auf andere Weise verformt werden kann, um danach in seinen normalen Zustand zurückzukehren und das eingesetzte Schwingkristall in betriebsfertiger Schwinglage zu halten. Geeignete Materialien für den Block B sind synthetische Kunststoffe.
  • Der Kristall 12 wird zwischen den Haltebacken 11 in den Rillen 10 gehalten. Die Halterung nach Fig. 1 und 2 ist für einen runden Schwingkristall üblichen Form gedacht, der auf den sich gegenüberliegenden Oberflächen Elektroden 14 aufweist, die sich jeweils an einer Seite bis über den Kristallrand erstrecken. Leitungsdrähte 16 sind mit jeder Elektrode 14 und den Kontaktstiften 18 verbunden. Die Kontaktstifte 18 erstrecken sich durch eine -Glasisolierung 20 in dem Bodenstück 22 und dienen als Steckkontakte. Eine Schutzkappe 24 deckt den Kristall und seine Anschlüsse ab.
  • Die in Fig.3 dargestellte Kristallhalterung zeigt eine sehr einfache und billige Halterung mit einem Block B für die Aufnahme eines rechteckigen oder im wesentlichen quadratischen Schwingkristalls 26, dessen Ecken in der Rille 10 gehalten werden. Die Kontaktstifte 28 sitzen in den Haltebacken 30. Die inneren Enden der Kontaktstifte 28 sind durch Leitungsdrähte 32 mit den Elektroden 34 verbunden. Der Schutzdeckel 36 besteht aus Kunststoff und gegebenenfalls aus demselben Material wie die den Kristall 26 tragenden Haltebacken 30. Der Rand des Schutzdeckels 36 kann mit der unteren Haltebacke 30 verkittet sein, um so einen staubdichten Halter zu bilden.
  • Die in Fig. 4 gezeigte Kristallhalterung ist der in den Fig. 1 und 2 dargestellten ähnlich und zeigt, wie ein größerer Schwingkristall 38 bei gleicher Bauweise verwendet werden kann. Hier sitzen die Anschlußkontaktstifte 40, die sich durch das Glasbodenstück 42 erstrecken, mit ihren inneren Enden in der unteren Haltebacke 44, und die Leitungsdrähte 46 verbindenden mittleren Teil der Stifte 44 mit den Elektroden 49 in der Nähe des Randes des Schwingkristalls 38.
  • Die Fig. 5 bis 7 zeigen Blöcke B aus einem nichtleitenden, biegsamen Material. Diese weisen ebenfalls Rillen 10 auf. Auch diese Blöcke können auseinandergespreizt werden, um das Einbringen des Schwingkristalls zu erleichtern. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, verhältnismäßig dicke und nicht biegsame Haltebacken 50 vorzusehen, die mit Rillen 10 versehene, sich gegenüberliegende Innenflächen aufweisen, und die von einer relativ dünnen Platte 52 aus elastisch deformierbarem Material zu einem Ganzen verbunden werden. So können die Haltebacken 50 leicht auseinandergespreizt werden und danach wieder in ihre normale Lage zurückkehren. Wie durch die abgesetzten Seitenwände 54 in Fig. 7 angedeutet wird, ist es nicht unbedingt erforderlich, daß sich die Platte 52 über die ganze Breite des Blocks B erstreckt.
  • Wie die Fig. 5 zeigt, sind in der unteren Haltebacke 50 Bohrungen 56 vorgesehen, die die Anschlußkontaktstifte aufnehmen, welche wie bei den in Fig. 1 bis 4 gezeigten Anordnungen eine Anschlußmöglichkeit für den Block bilden. Die Blöcke B können gegossen oder auf andere Weise aus einem Stücke hergestellt sein; sie können aber auch aus zusammengekitteten oder -geklebten Einzelteilen bestehen.
  • Die Rillen 10 und die Kante des Kristalls können so dimensioniert sein, daß sich der Schwingkristall geringfügig von der Mittellage in jede Richtung bewegen kann. Eine solche freie Anordnung gestattet dem Kristall, in hohen Schwingungsamplituden zu schwingen. In manchen Fällen, wie z. B. bei höheren Frequenzen, ist es jedoch wünschenswert, daß der Schwingkristall fest in den Rillen gehalten oder geklemmt wird. Dies wird durch eine genaue Anpassung der Abmessungen des gerillten Bereiches an den Rand des Kristalls erreicht. Für die meisten Zwecke ist die Länge des gerillten Bereiches ohne Bedeutung. Bei einigen runden Kristallen sind jedoch durch Begrenzung des gerillten Bereiches auf 60, bis 80,° des Gesamtbogens bessere Ergebnisse erzielt worden.
  • Der den freien Zugang zu sich gegenüberliegenden Randteilen des gestützten Schwingkristalls gestattende gerillte Teilbogen, wie er in den verschiedenen Ausführungsformen dargestellt ist, ist besonders vorteilhaft und ermöglicht es, für die elektrischen Anschlüsse an die Elektrodenplatten feinen Draht zu verwenden, der nur einen sehr leichten Druck auf den Schwingkristall ausübt. Dieser Druck reicht jedoch aus, um ein Drehen des Schwingkristalls zu verhindern, da hierzu nur eine äußerst geringe Haltekraft erforderlich ist.
  • Zum Befestigen oder Einsetzen eines Kristalls in die Rillen 10 eines Blocks B hat sich insbesondere bei schneller Massenherstellung ein Werkzeug der in Fig. 8 dargestellten Art als sehr brauchbar erwiesen. Das Werkzeug bewirkt ein für das Einsetzen des Kristalls C ausreichendes Auseinanderspreizen der gegenüberliegenden Haltebacken 11, 30, 44, 50 des Blocks B. Zu diesem Zweck trägt der Teil 68 eine Schraubspindel70 mit einem Schaft, der ein gewölbtes oberes Ende hat. Das Gewinde ist so bemessen, daß eine viertel bis halbe Drehung der Spindel 70 mittels des Handgriffes 72 eine hinreichende vertikale Verlagerung ergibt. Die biegsame Platte 52 des Blocks B ruht mit ihrer Mitte auf einer auf dem Schaft der Spindel 70 sitzenden Halbbuchse 80. Diese Halbbuchse 80 wird durch eine Reihe von Stiften 74 am Drehen gehindert. Die gegenüberliegenden Haltebacken 50 des Blocks B liegen jeweils unterhalb einer Klaue 76, die von gegenüberliegenden Seitenteilen des Unterteiles 68 getragen werden. Die Klauen 76 sind an Achsen 78 schwenkbar befestigt, um entsprechend dem nach außen wirkenden Druck der Haltebacken 50 nach aus--wärts beweglich zu sein, wenn durch Drehen der Spindel 70 auf die Mitte der biegsamen Platte 52 ein Druck ausgeübt wird, so daß die Backen des Blocks B für das Einsetzen des Kristalls C in die Rillen 10 auseinandergespreizt werden.
  • Die Fig. 9 veranschaulicht die Wirkungsweise des beschriebenen Werkzeuges. Durch den Aufwärtsdruck des Schaftes der Spindel 70 ist der Block B so verformt, daß die Haltebacken zwecks Einsetzen des Schwingkristalls C in die Rillen 10 auseinandergespreizt sind.
  • Die Fig. 10 zeigt die normale Lage des Blocks mit dem Kristall C nach Absetzen des Werkzeuges.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. So können z. B. die Blöcke B nicht, wie hier beschrieben, aus nichtleitendem Material hergestellt sein, sondern aus elektrisch leitendem Material, z. B. Metall. Nichtleitende Stoffe sind nur an den Stellen zu verwenden, an denen es notwendig ist, z. B. in den Bohrungen zur Isolierung der Anschlußkontaktstifte und als Auskleidung zur Isolierung des Blocks gegenüber der äußeren Metallkappe.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Halten eines piezoelektrischen Schwingkristalls in Rillen von Haltebacken am Rand des Kristalls, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebacken (11, 30, 44, 50) an einer Platte (52) aus elastisch deformierbarem Material befestigt bzw. mit der Platte (52) zu einem Bauteil vereinigt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Haltebacken (50) Bohrungen (56) zur Aufnahme von Anschlußkontaktstiften (18, 28) aufweisen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebacken (50) aus elektrisch isolierendem Material bestehen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebacken (50) aus Metall bestehen und zu ihrer Isolierung gegenüber den Anschlußkontaktstiften und gegenüber einer äußeren Metallkappe nicht elektrisch leitende Auskleidungen vorgesehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie von einem im Bodenstück (22, 42) befestigten Gehäuse (24, 36) umgeben ist.
  6. 6. Werkzeug zum Einbringen eines piezoelektrischen Schwingkristalls in eine Haltevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Block (68) mit schwenkbaren Klauen (76) und einer zwischen den Klauen befindlichen verstellbaren Spindel (70) zum Spreizen der Haltebacken (50) und zum Einsetzen oder Herausnehmen des Schwingkristalls. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 728 285.
DER16427A 1955-04-07 1955-04-07 Vorrichtung zum Halten eines piezoelektrischen Schwingkristalls und Werkzeug zum Einbringen des Schwingkristalls in die Haltevorrichtung Pending DE1042040B (de)

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DE1042040B true DE1042040B (de) 1958-10-30

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE728285C (de) * 1939-09-10 1942-11-24 Lorenz C Ag Halterung fuer bikonvexe piezoelektrosche Schwingquarze

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE728285C (de) * 1939-09-10 1942-11-24 Lorenz C Ag Halterung fuer bikonvexe piezoelektrosche Schwingquarze

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