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DE1041878B - Fluessigkeitszerstaeuber - Google Patents

Fluessigkeitszerstaeuber

Info

Publication number
DE1041878B
DE1041878B DES28733A DES0028733A DE1041878B DE 1041878 B DE1041878 B DE 1041878B DE S28733 A DES28733 A DE S28733A DE S0028733 A DES0028733 A DE S0028733A DE 1041878 B DE1041878 B DE 1041878B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
liquid
atomizer according
nozzles
jets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES28733A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Kafka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES28733A priority Critical patent/DE1041878B/de
Publication of DE1041878B publication Critical patent/DE1041878B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/10Preparation of respiratory gases or vapours
    • A61M16/14Preparation of respiratory gases or vapours by mixing different fluids, one of them being in a liquid phase
    • A61M16/16Devices to humidify the respiration air
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/50Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter
    • B05B15/55Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter using cleaning fluids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
    • B05B3/10Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements discharging over substantially the whole periphery of the rotating member
    • B05B3/1007Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements discharging over substantially the whole periphery of the rotating member characterised by the rotating member
    • B05B3/1021Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements discharging over substantially the whole periphery of the rotating member characterised by the rotating member with individual passages at its periphery

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

  • Flüssigkeitszerstäuber Zur Zerstäubung von Flüssigkeiten sind bereits rotierende Einrichtungen bekanntgeworden, die zum Teil Zerstäuberarme und zum Teil Rotationskörper (Zerstäubertrommeln) verwenden, wobei den Austrittsöffnungen die Flüssigkeit von der Achse her zugeführt wird. Neben Zerstäubern mit kegeligen Flüssigkeitsstrahlen sind auch Flachstrahler bekannt, die mit düsenähnlichen Schlitzen versehen sind und eine Zerstäubungsfläche erzeugen. Diese Zerstäubungsfläche liegt entweder in der Rotationsebene der Zerstäuber oder auch in einem gewissen Winkel dazu, so daß sie einen Teil eines Kegelmantels bildet.
  • Bei den bekannten Zerstäubungseinrichtungen lassen sich jedoch nur relativ geringe Flüssigkeitsmengen zerstäuben, da die Tröpfchengröße nicht unter einen bestimmten Wert gesenkt werden kann und bei dem Versuch, größere Flüssigkeitsmengen zu verarbeiten, starke Zusammenballungen der einzelnen Tröpfchen auftreten.
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, die es im Gegensatz zu bekannten Einricbtungen ermöglicht, große Flüssigkeitsmengen in verhältnismäßig kurzer Zeit mit geringem Aufwand und besonders wirtschaftlich zu zerstäuben. Infolge ihres Aufbaues ist die neue Einrichtung vor allem zur Zerstäubung von mineralhaltigem Wasser zur Aerosoltherapie und zum Schutz gegen Nachtfröste durch Bodenausstrahlung geeignet.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitszerstäuber mit einem motorisch angetriebenen Schleuderrad, entlang dessen Außenumfang gleichmäßig verteilt Düsen angeordnet sind, denen die Flüssigkeit durch das Innere des Schleuderrades von dessen Drehachsen her zugeführt wird. Gemäß der Erfindung sind die Düsen Flachstrahldüsen, vorzugsweise Flachstrahldüsen mit Selbstreinigung, mit quer zur Schleuder radebene gerichteter Zerstäubungsfiäche.
  • Dank den quer zur Schleuderradebene stehenden Zerstäubungsflächen durchdringen sich diese außerhalb des Schleuderrades nicht, so daß Zusammenballungen von einzelnen Tröpfchen vermieden werden.
  • Außerdem arbeitet der Zerstäuber nach der Erfindung normalerweise mit einer Tröpfchengröße von nur 20 pL.
  • Damit ist eine besonders homogene und feine Verteilung der Flüssigkeit erzielbar.
  • Eine Tröpfchengröße von 20 genügt in vielen Fällen. Bei der Aerosoltherapie werden jedoch besonders feine Tröpfchen benötigt, die kleiner sein müssen als etwa 3 >. Auch solche Tröpfchen lassen sich durch die Einrichtung nach der Erfindung ohne weiteres erzeugen. Auch zum Erzeugen eines Nebels zum Schutz gegen Nachtfros.t durch Boden ausstrahlung wird man bemüht sein, möglichst feine Tröpfchen zu erhalten. Der Nebel wird um so besser und hält um so länger, je feiner die Tröpfchen sind.
  • Fig. 1 zeigt ein teilweise im Schnitt dargestelltes Ausführungsbeispiel des Gegenstandes nach der Erfindung. Auf der Welle eines senkrecht angeordneten Motors 1 sitzt ein Düsenkörper 2. Die Flüssigkeit wird durch eine durch die Achse des Motors gehende Bohrung bei 3 zugeführt und tritt zerstäubt in Form eines feinen Nebels an den Düsen 4 aus. Wird Wasser zerstäubt, so kann die Einrichtung an das normale Wassernetz angeschlossen werden Als Motor wird vorteilhaft ein elektrischer Motor verwendet. Der Durchmesser des Düsenkörpers 2 und die Geschwindigkeit, mit der beim Zerstäuben gearbeitet wird, sowie die Austrittsöffnungen der Düsen werden so groß gewählt, daß Wassertröpfchen von höchstens etwa 2011 gebildet werden. Es wird eine um so bessere Wirkung erzielt, je kleiner die Tröpfchen sind. Der Druck, mit dem die Flüssigkeit durch die Düsen getrieben wird, wird hauptanteilig durch die Fliehkraft erzeugt, restlich durch den Druck, mit dem die Flüssigkeit zugeführt wird. Versuche haben ergeben, daß zur Bildung von Tröpfchen von höchstens etwa 20 Ec ein Druck von mehr als 20 atü erreicht werden muß.
  • Dies erfordert eine Umfangsgeschwindigkeit des Düsenkörpers von mindestens 60 m,lSekunde. Für kleinere Tröpfchen wird man entsprechend höhere Werte wählen.
  • Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Düsenkörpers 2 von oben. An dem Ende der gestrichelten Linie befinden sich die Düsen 4, von denen jedoch nur eine in dem als Schnitt dargestellten Teil der Figur zu sehen ist.
  • Die Flüssigkeit wird durch den Kanal 9 von der Achse des Düsenkörpers her zugeführt.
  • Besonders wichtig sind Ausbildung und Anordnung der am Umfang des Düsenkörpers verteilten Düsen.
  • Erfindungsgemäß werden die Düsen so ausgebildet und angeordnet, daß die Abschleuderung der zerstäubten Flüssi,gkeitströpfchen in einer Vielzahl von außerhalb des Düsenkörpers sich nicht durchdringenden Zerstäubungsflächen erfolgt. Würde die Abschleuderung beispielsweise in Zerstäubungskegeln erfolgen, wie dies bei den üblichen bekannten Düsen, z. B. bei den Dralldüsen, der Fall ist, so würden die Flüssiglçeitströpfchen benachbarter Düsen sich bereits in geringer Entfernung von den Düsen entsprechend dem Üffnungswinkel ihrer Kegel treffen. Die Flüssigkeitströpfchen würden sich dabei zu dickeren Tröpfchen zusammenballen. Infolge ihrer größeren Masse würden sie schnell nach unten sinken, so daß die Zerstäubungswirkung der Düsen wieder zunichte gemacht und kaum eine Nebelwirkung erzielt werden würde.
  • Diese Nachteile sind bei der Einrichtung nach der Erfindung durch die flächenförmige Abschleuderung der Flüssigkeitströpfchen in Verbindung mit der besonderen Anordnung der Zerstäubungsflächen vermieden. Schräg zur Drehachse des Düsenkörpers verlaufende Zerstäubungsflächen haben im Gegensatz zu parallel verlaufenden den Vorteil, daß das durch die Erdschwere bedingte Absinken der Flüssigkeitsteilchen nicht innerhalb der Ebenen verläuft, sondern schräg dazu in Richtung der Erde erfolgt. Die Gefahr einer Zusammenballung ist dadurch noch weiter vermindert. Bei einer gleichmäßigen Verteilung der Düsen am Rand des Düsenkörpers nimmt der Abstand der Flächen mit wachsender Entfernung vom Düsenkörper zu. In der Nähe der Düsen ist die Dicke der zerstäubten Schichten zunächst gering. Die Ausbreitung erfolgt hier noch maßgeblich durch den Ausströmdruckt Gleichzeitig wird durch die Ausströmung eine kräftige Luftbewegung erzeugt, die die Flüssigkeitströpfchen weiter fortträgt, als ihrem Luftwiderstand und ihrer kinetischen Energie entsprechen würde. Infolgedessen verbreitert sich die Dicke der zerstäubten Schichten immer mehr. In einem bestimmten Abstand vom Düsenkörper ergibt sich schließlich eine gleichmäßig von feinsten Flüssigkeitströpfchen durchsetzte Luft.
  • Die flächenförmige Abschleuderung der zerstäubten Flüssigkeit bei der Einrichtung nach der Erfindung kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Eine Älöglichkeit besteht darin, einen dünnen Flüssigkeitsstrahl aus einer Düse mit genügender Geschwindigkeit schräg auf eine Prallfläche zu leiten. Die dabei entstehenden Flüssigkeitströpfchen spritzen fächerförmig in einer Fläche ab. Eine weitere BfIöglichkeit besteht darin, zwei gleich starke Flüssigkeitsstrahlen aus einer Düse zu kreuzen. Eine vorteilhafte Wirkung ergibt sich, wenn die Flüssigkeitsstrahlen sich unter einen Winkel von 60 bis 900 treffen. Die Ausbreitung der Flüssigkeitströpfchen erfolgt dann nur in der Richtung der nach außen verlängerten Winkelha lbierenden des Kreuzungswinkels.
  • In der Zeichnung sind für die vorgenannten Möglichkeiten zum Erzeugen der sich nicht durchdringenden Zerstäubungsflächen mehrere Beispiele dargestellt.
  • Fig. 3 bezieht sich auf die Erzeugung der Zerstäubungsflächen mit Hilfe eines Flüssigkeitsstrahls und einer Prallfläche. In dem Rand des Düsenkörpers 2 hefindet sich in einer Bohrung ein Gewindestück 5 mit einer kegeligen Öffnung nach außen. Aus dieser ragt ein federnd gehalterter Prallkörper 6 mit einer Prallfläche 7 heraus. Bei Stillstand des Düsenkörpers 2 befindet sich der Prallkörper 6 infolge seiner federnden Halterung 10 etwas tiefer, als in der Figur gezeichnet, im Inneren der Düsenöffnung. Erst bei einer bestimmten Drehzahl wird der Prallkörper in einen angepaßten Sitz des Gewinderinges dadurch Fliehkraft wirkung hineingedrückt. Dadurch verengt sich gleichzeitig ein zwischen der Düsenwand und dem Paßkörper ausgesparter Düsenkanal. Diese Anordnung ist vorteilhaft, um eine Selbstreinigung der Düsen zu erzielen. Hierzu wird der Düsenkörper lediglich mit geringer Geschwindigkeit laufen gelassen. Der Paßkörper befindet sich dabei noch in der durch die Federkraft der federnden Halterung 10 bedingten Lage, die Flüssigkeit strömt durch den erweiterten Düsenkanal und spült möglicherweise an den Kanalwänden abgesetzte Verunreinigungen oder andere Stoffe fort. Die Richtung des Düsenkanals 8 und die der Prallflächle 7 sind so gewählt, daß sich die Zerstäubungsfläche in der vorgesehenen Richtung ausbreitet.
  • Bei der Düse nach Fig. 4 wird eine Zerstäubngsfläche durch zwei sich kreuzende Flüssigkeitsstrahlen erzeugt. In dem Rand des Düsenkörpers 2 befindet sich ein nach außen und innen kegelig ausgebildeter Gewindering 11. In seiner der Düsenkörperachse zugewandten Öffnung ist eine Kugel 12 angeordnet, die eine Großkreisrille 13 auf ihrer Oberfläche aufweist.
  • Es sind Mittel vorgesehen, die die Kugel in der gezeichneten Lage festhalten. Dabei ist jedoch nur ein Verdrehen der Kugel in der Ebene der Großkreisrille verhindert. Die Kugel 12 wird zweckmäßig ebenfalls federnd gehaltert, so daß sie erst von einer bestimmten Drehzahl ab durch Fliehkraftwirkung in ihre dargestellte Arbeitsstellung gedrückt wird. Die Kugel liegt dann allseitig gegen einen angepaßten Sitz an der Wandung des inneren Düsenkegels an mit Ausnahme von den zwei diametral gegenüberliegenden Stellen, an denen sich auf der Kugeloberfläche die Großkreisrille befindet. Die zu zerstäubende Flüssigkeit wird vom Inneren des Düsenkörpers 2 durch den Kanal 9 zugeführt. An den Stellen 14 und 15 tritt sie in Form von zwei feinen Flüssigkeitsstrahlen unter hohem Druck aus. Die Flüssigkeitsstrahlen kreuzen sich und erzeugen in der durch die gestrichelte Linie 16 angedeuteten Richtung eine Zerstäubungsfläche. Die Richtung der Linie 16 stellt jedoch nicht die Ausbreitungsrichtung der sich bei Drehung des Düsenkörpers 2 ergebenden Zerstäubungsfläche dar. Die wirkliche Ausbreitungsrichtung ergibt sich vielmehr durch die Überlagerung der Umfangsgeschwindigkeit an den Düsenkanälen mit der Geschwindigkeit des Ausströmdruckes. Diese Verhältnisse müssen gegebenenfalls bei der Anordnung der Düsen z. B. durch eine schräge Anordnung berücksichtigt werden, damit sich im wirklichen Ausdehnungsbereich der Flächen keine Hindernisse befinden und damit die Abstrahlungsflächen auch wirklich die gewünschte Richtung erhalten.
  • Fig. 5 zeigt einen Schnitt zu Fig. 4, der dort durch die zwei dicken Pfeile und die Bezeichnung I-I kenntlich gemacht ist. In der kegeligen Öffnung des Gewinderinges 11 ist die Kugel 12 mit der GroRkreisrille 13 sichtbar. Die Kugel ist an den Seiten abgeflacht. Dadurch wird ein Verdrehen außer in der durch die Großlçreisrille gehenden Ebene verhindert.
  • Fig. 6 zeigt ein anderes Beispiel für eine Düse zum Erzeugen einer Zerstäubungsfläche durch zwei gekreuzte Flüssigkeitsstrahlen. Der Gewindering 11 in der Bohrung des Düsenkörpers 2 hat jedoch eine andere Form als der in Fig. 4. Außerdem ist an Stelle der Kugel 12 ein an einer federnden Halterung 21 angebrachter Paßkörper 22 vorgesehen. Die Düsenkanäle 14 und 15 zum Erzeugen der sich kreuzenden Flüssigkeitsstrahlen sind, wie die Schnittansicht II-II des Gegenstandes der Fig. 6 in Fig. 7 zeigt, aus dem Gewindering 11 ausgespart. Fig. 8 zeigt eine andere Schnittansicht III-III zu Fig. 6.
  • Fig. 9 zeigt - ebenfalls in Schnittansicht - eine besonders einfach und vorteilhaft ausgebildete Düse zum Erzeugen einer Zerstäubungsfläche durch zwei sich kreuzende Flüssigkeitsstrahlen. Die Düsenkanäle 14, 15, durch die die Flüssigkeitsstrahlen gebildet werden, sind als Rillen an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen in der inneren Düsenwand ausgespart. Dadurch liegt die Richtung der Zerstäubungsflächen fest. Als Paßkörper ist hier ebenfalls, ähnlich wie in Fig. 4 und 5, eine Kugel 32 vorgesehen. Sie ist lose im Inneren der Düse angebracht und wird von einer bestimmten Drehzahl des Düsenkörpers 2 ab durch Fliehkraft in die gezeichnete Arbeitsstellung gedrückt. Die Kugel schließt dabei die Düsenöffnung bis auf die Rillen in der inneren Düsenwand allseitig und dicht ab. Eine besondere Halterung für die Kugel, wie in den Beispielen der vorhergehenden Figuren, ist nicht erforderlich. Die Düsen reinigen sich ebenfalls von selbst, wenn der Düsenkörper mit geringer Geschwindigkeit angetrieben und dabei gleichzeitig Flüssigkeit durch die Düsen hindurchgetrieben wird.
  • Für die Einrichtung nach der Erfindung gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten, da zerstäubte Flüssigkeiten auf den verschiedensten Gebieten gebraucht werden. Die Einrichtung nach der Erfindung ist jedoch besonders dort geeignet, wo es darauf ankommt, große Mengen von Flüssigkeiten in kurzer Zeit und möglichst fein zu zerstäuben. Ein derartiges Anwendungsgebiet stellt die Aerosoltherapie dar. Hierbei wird Wasser zerstäubt, in dem natürliche und künstliche Wirk- oder Heilstoffe aufgelöst sind. Die erzeugten Wassertröpfchen müssen besonders fein sein, damit sie nicht zu Boden sinken, bevor das Wasser verdunstet ist und die gelösten Bestandteile als feinste Staubteile zurückbleiben, die bis in die feinsten Kanäle der Lunge vordringen und dort zur Wirkung gelangen können. Bisher wurde die Zerstäubung des Wassers in der Hauptsache auf elektrischem Wege mit Hochspannung durch Sprühwirkung erzeugt. Die Durchführung der Behandlung ist dabei praktisch nur in kleinen geschlossenen Räumen möglich, da die zerstäubten Wassermengen sehr gering sind. Die Einrichtung nach der Erfindung ermöglicht es, auch Behandlungen in großen Räumen und sogar im Freien durchzuführen. Dies ist für Kurorte günstig, da nunmehr ganze Teile eines Kurparkes oder ganze Bezirke eines Kurortes als Behandlungsbereich dienen können.
  • Eine weitere vorteilhafte Anwendungsmöglichkeit der Einrichtung nach der Erfindung stellt die Erzeugung von Nebel insbesondere zum Schutz gegen Nachtfröste durch Bodenausstrahlung dar. Hierzu wirken sich ebenfalls die großen zerstäubten Wassermengen je Zeiteinheit und die Feinheit des erzeugten Nebels günstig aus. Der entstehende Nebel ist auf Grund seiner Feinheit haltbarer. Vergleiche mit bisher bekannten Wasserzerstäubungsanlagen haben ergehen, daß ohne Schwierigkeit ein mehrfach besserer Wirkungsgrad erreicht werden kann.
  • Die Düsen bei der Einrichtung nach der Erfindung, insbesoffdere die Paßkörper, werden vorteilhaft aus Stoffen hergestellt, die von den zu zerstäubenden Flüssigkeiten nicht angegriffen werden. Je nach den zu zerstäubenden Flüssigkeiten und den von ihnen gelösten Stoff kommen harte und glatte Werkstoffe in Frage, beispielsweise Bronze, Glas, Porzellan oder nicht rostender Stahl. Die durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Düsen und Paßkörper erreichte Selbstreinigung ist besonders wichtig, wenn keine reinen Flüssigkeiten, sondern Flüssigkeiten mit gelösten Stoffen zerstäubt werden sollen. Der Düsenkörper wird zur Reinigung lediglich mit geringer Geschwindigkeit angetrieben. Besonders vorteilhaft sind die Ausführungen der Düsen und Paßkörper, bei denen die Paß körper verschiedene Lagen einnehmen können, vor allem die Ausführung nach Fig. 9. Die Kugel 32 gelangt nach jeder Betriebsunterbrechung in eine andere Lage und reinigt dabei die Düse. Wird die Einrichtung nach der Erfindung im Freien und an anderen Orten betrieben, an denen ein Einfrieren der Zerstäubungsflüssigkeit infolge großer Kälte zu befürchten ist, so kann vor Beginn der Zerstäubung angewärmtes Wasser zugeführt werden. Noch besser ist es, die Scheibe, bevor sie mit Wasser beschickt wird, mit Heißluft vorzuwärmen. Die Heißluft kann aus einer Heißluftdusche entnommen werden. Es ist ferner vorteilhaft, nach der Beendigung der Zerstäubung, nachdem das Wasser abgestellt ist, die Düsen scheibe bei voller Drehzahl mit Heißluft auszublasen, so daß auch die letzten Wassertröpfchen herausgeschleudert werden und die Düsen und deren Zuführungen nicht als Eis verstopfen können. Weitere vorteilhafte Anwendungsgebiete für die Einrichtung nach der Erfindung bietet die chemische Industrie. Rauch-und Staubbekämpfungen über große Flächen und Räume lassen sich ebenfalls leicht durchführen.
  • PATENTAXSPIlft(llE: 1. Flüssigkeitszerstäuber mit einem motorisch angetriebenen Schleuderrad, entlang dessen Außen -umfang gleichmäßig verteilt Düsen angeordnet sind, denen die Flüssigkeit durch das Innere des Schleuderrades von dessen Drehachse her zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen Flachstrahldüsen, vorzugsweise Flachstrahldüsen mit Selbstreinigung, mit quer zurSchleuderradebene gerichteter Zerstäubungsfläche sind.

Claims (1)

  1. 2. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäubungsflächen zur Drehachse des Düsenkörpers parallel verlaufen.
    3. Zerstäuber nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäubungsflächen zur Drehachse des Düsenkörpers schräg verlaufen.
    4. Zerstäuber nach Anspruch 1 bis 3 gekennzeichnet durch Pralldüsen mit jeweils zwei gleich starken, vorzugsweise unter einem Winkel von 60 bis 900 aufeinandertreffenden Flüssigkeitsstrahlen.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch g& kennzeichnet, daß zur Erzeugung der beiden Flüssigkeitsstrahlen in der nach außen sich vorzugsweise kegelig verengenden Austrittsöffnung der Pralldüse Paßkörper angeordnet sind, die in ihrer Arbeitsstellung mit Ausnahme von zwei diametral gegenüberliegenden Stellen den gesamten Düsenquerschnitt verschließen.
    6. Zerstäuber nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Paß körper Kugeln mit je einer Großkreisrille sind und daß Mittel vorgesehen sind, die ein Verdrehen der Kugeln außer in der Ebene der Großkreisrillen verhindern.
    7. Zerstäuber nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Paßkörper federnd angeordnet sind und erst von einer bestimmten Drehzahl des Düsenkörpers ab durch Fliehkraft in die Arbeitsstellung gedrückt werden.
    8. Zerstäuber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise als Kugeln ausgebildeten Paßkörper lose im Inneren der Düsen angebrächt sind, so daß sie von einer bestimmten Drehzahl des Düsenkörpers ab durch Fliehkraft in Arbeitsstellung gehalten werden, und daß die Düsenwände an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen Rillen zum Erzeugen der Flüssigkeitsstrahlen aufweisen.
    9. Zerstäuber nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen der Flachstrahlen Düsen mit davor angeordneter Prallfläche vorgesehen sind.
    10. Zerstäuber nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallflächen an federnd gelagerten und mit angepaßtem Sitz an zum Teil in den Düsenöffnungen befindlichen Prallkörpern angebracht sind und daß die Prallkörper von einer bestimmten Drehzahl ab durch Fliehkraft in den angepaßten Sitz gedrückt werden unter gleichzeitiger Verengung eines zwischen der Düsenwand und dem Paßkörper ausgesparten Düsenkanals.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 831 980, 523799; schweizerische Patentschrift Nr. 279 571; französische Patentschriften Nur.985106, 985 059; USA,-Patentschrift Nr. 2 512 782.
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