DE1041678B - Schleifverfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung der Oberflaechen von Werkstuecken aus Holz u. dgl. Stoffen - Google Patents
Schleifverfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung der Oberflaechen von Werkstuecken aus Holz u. dgl. StoffenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B21/00—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
- B24B21/04—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding plane surfaces
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Description
- Schleifverfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung der Oberflächen von Werkstücken aus Holz u. dgl. Stoffen Die Erfindung bezieht sich auf ein Schleifverfahren und eine Vorrichtung zum Bearbeiten der Oberflächen von Holz u. dgl. Stoffen; sie nutzt die Vorteile, die das Schleifen der Werkstücke mittels eines Schleifbandes unter Verwendung einer Kontaktrolle einerseits und unter Heranziehen eines Schleifdruckschuhes andererseits bieten.
- Das Schleifen von Werkstücken mittels eines Schleifbandes, das mit einer Kontaktrolle an das Werkstück gebracht wird, ist ebenso wie das Schleifen der Werkstücke unter Verwendung eines Schleifdruckschuhes an sich bekannt. Beide Schleifverfahren befriedigen jedoch nicht.
- Das Schleifen mittels des über eine Kontaktrolle an das Werkstück angedrückten Schleifbandes ergibt zwar eine verhältnismäßig hohe Zerspanungsleistung. Bei dieser Bearbeitungsweise verläuft aber die Eingriffstrecke des Schleifkornes bogenförmig und dieses selbst schneidet sich leicht frei. Im Schliffbild zeichnet sich der Weg des Schleifkornes in einer verhältnismäßig kurzen, tiefen Spur ab, was unerwünscht ist.
- Das Schleifen mittels eines Schleifbandes, das über einen Schleifdruckschuh geführt wird, ist anderseits für eine starke Spanabnahme ungeeignet, weil eine solche bei der langen Eingriffstrecke des Schleifkornes ein Zusetzen desselben bewirkt. Dieses Schleifverfahren erbringt jedoch günstige Verhältnisse hinsichtlich der Oberflächengüte, weil die vielen im Eingriff befindlichen Körner bei kleiner Spantiefe nahezu eine polierende Wirkung ausüben. Auch ist eine Bandschleifmaschine, die sowohl eine Kontaktrolle als auch einen Schleifdruckschuh aufweist, bekannt. Die bekannte Maschine soll es ermöglichen, ein Werkstück entweder an der Kontaktrolle oder an dem Schleifdruckschuh zu bearbeiten. Der Maschine haften die zuvor aufgezeigten Mängel ebenfalls an.
- Wegen der Nachteile, die einerseits das Schleifen mit Kontaktrollen und anderseits das Schleifen mit Schleifdruckschuhen aufweist, besteht das Bedürfnis nach einem Schleifverfahren, das sowohl in der Zerspanungsleistung befriedigt als auch eine hohe Oberflächengüte erbringt.
- Das erstrebte Ziel wird bei der Bearbeitung von Werkstücken aus Holz u. dgl. Stoffen mittels eines über eine Kontaktrolle und einen Schleifdruckschuh geführten Schleifbandes dadurch erreicht, daß die Werkstücke in einem einzigen Arbeitsgang zunächst der Bearbeitung durch das Schleifband unter Verwendung der Kontaktrolle und hierauf der Bearbeitung durch das gleiche Schleifband unter Heranziehung des Schleifdruckschuhes ausgesetzt werden.
- Eine zur Ausübung dieses Verfahrens geeignete Vorrichtung, bei der ein Schleifband über eine Kontaktrolle und einen Schleifdruckschuh geführt ist, wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung durch einen schwenkbeweglichen Träger für den Schleifdruckschuh und die Kontaktrolle mit Schleifband erreicht, wobei die Kontaktrolle im Schwenkpunkt und der Schleifdruckschuh in Bearbeitungsrichtung gesehen, hinter der Kontaktrolle angebracht sind.
- Das Verfahren und die zu seiner Anwendung geeignete Vorrichtung nach der Erfindung erbringen die Möglichkeit, die beim Schleifen der Werkstücke durch die Kontaktrolle erzielbaren Vorteile zusammen mit denjenigen zu nutzen, die beim Anwenden eines Schleifdruckschuhes erreichbar sind. Da der Schleifbandabstand gegenüber der Werkstückauflage eingestellt werden kann, so ist es darüber hinaus möglich, das Schleifband entweder im Bereich der Kontaktrolle oder im Bereich des Schleifdruckschuhes bevorzugt zur Wirkung zu bringen. Dies ist von besonderer Bedeutung deshalb, weil infolge unterschiedlicher Beschaffenheit der Werkstoffe trotz gleichbleibendem Schleifabstand gegenüber der Werkstückauflage übereinstimmende Schleifergebnisse nicht gewährleistet sind.
- Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert, die eine zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung darstellt.
- Die Schleifeinrichtung bestellt aus der Kontaktrolle 1, der Laufrolle 2 und der durch ein übliches Spannelement, hier durch eine Feder 4 gespannten Laufrolle 3, über die das Schleifband 5 läuft. Ein Rahmen 6 trägt neben den vorerwähnten Teilen den Schleifdruckschuh 7. Er stellt einen Träger für die Rollen und den Schleifdruckschuh dar. Die ganze Schleifeinrichtung ist in einem Lagerbock 8 schwenkbeweglich gelagert und kann über eine Gewindespindel 9 feinfühlig verstellt werden. Die Gewinde- Spindel 9 und die dazugehörige Mutter bilden für den Träger ein Einstellelement. Das Maschinengestell 10 trägt die Vorschubeinrichtung. die aus den Förderrollen 11.12 und einem darüber laufenden Förderband 13 besteht. Außerdem sind noch die Druckwalzen 14 und 15 vorgesehen, die das Schleifgut, also die Werkstiicke, an .die Vorschubeinrichtung anpressen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Schleifverfahren zur Bearbeitung der Oberflächen von Werkstücken aus Holz u. dgl. Stoffen mittels eines über eine Kontaktrolle und einen Schleifdruckschuh geführten Schleifbandes, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstücke in einem einzigen Arbeitsgang zunächst der Bearbeitung durch das Schleifband unter Verwendung der Kontaktrolle und hierauf der Bearbeitung durch das gleiche Schleifband unter Verwendung des Schleifdruckschuhes ausgesetzt werden.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem Schleifband, das über eine Kontaktrolle und einen Schleifdruckschuh geführt ist, gekennzeichnet durch einen schwenkbeweglich gelagerten Träger (6) für den Schleifdruckschuh (7) und die Kontaktrolle (1) mit Schleifband (5), wobei die Kontaktrolle (1) im Schwenkpunkt und der Schleifdruckschuh (7) in Bearbeitungsrichtung gesehen, hinter der Kontaktrolle (1) angebracht sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (6) wenigstens eine an sich bekannte, das Straffen des Schleifbandes (5) bewirkende Spannrolle (3) aufweist.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Träger (6) zum Einstellen des Schleifbandabstandes im Bereich des Schleifdruckschuhes (7) ein Einstellelement (9) zugeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung Sch 5201 KII/38c (bekanntgemacht am 20.9. 1951).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC13809A DE1041678B (de) | 1956-10-13 | 1956-10-13 | Schleifverfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung der Oberflaechen von Werkstuecken aus Holz u. dgl. Stoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC13809A DE1041678B (de) | 1956-10-13 | 1956-10-13 | Schleifverfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung der Oberflaechen von Werkstuecken aus Holz u. dgl. Stoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1041678B true DE1041678B (de) | 1958-10-23 |
Family
ID=7015518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC13809A Pending DE1041678B (de) | 1956-10-13 | 1956-10-13 | Schleifverfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung der Oberflaechen von Werkstuecken aus Holz u. dgl. Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1041678B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1118048B (de) * | 1958-12-15 | 1961-11-23 | Raymond F Pendergast | Schleifmaschine |
| US4676029A (en) * | 1983-07-15 | 1987-06-30 | Helical Springs Limited Of Lytham Ind. Est. Park | Opposed endless belt grinding apparatus |
-
1956
- 1956-10-13 DE DEC13809A patent/DE1041678B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1118048B (de) * | 1958-12-15 | 1961-11-23 | Raymond F Pendergast | Schleifmaschine |
| US4676029A (en) * | 1983-07-15 | 1987-06-30 | Helical Springs Limited Of Lytham Ind. Est. Park | Opposed endless belt grinding apparatus |
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