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DE1041557B - Erdung der Befestigungsvorrichtung fuer Isolatorenketten an Stahlbetonmasten durch elektrisch leitende Verbindung der Vorrichtung mit der Stahlarmierung der Betonquertraeger - Google Patents

Erdung der Befestigungsvorrichtung fuer Isolatorenketten an Stahlbetonmasten durch elektrisch leitende Verbindung der Vorrichtung mit der Stahlarmierung der Betonquertraeger

Info

Publication number
DE1041557B
DE1041557B DEM31338A DEM0031338A DE1041557B DE 1041557 B DE1041557 B DE 1041557B DE M31338 A DEM31338 A DE M31338A DE M0031338 A DEM0031338 A DE M0031338A DE 1041557 B DE1041557 B DE 1041557B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross member
electrically conductive
earthing
steel reinforcement
concrete
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM31338A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Koop
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
METALLHUETTENWERKE LUEBECK AG
Original Assignee
METALLHUETTENWERKE LUEBECK AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by METALLHUETTENWERKE LUEBECK AG filed Critical METALLHUETTENWERKE LUEBECK AG
Priority to DEM31338A priority Critical patent/DE1041557B/de
Publication of DE1041557B publication Critical patent/DE1041557B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators
    • H01B17/12Special features of strain insulators

Landscapes

  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

Die Erfindung befaßt sich mit der Erdung der Befestigungsvorrichtung für die Isolatorenketten, die an Stahlbetonmasten aufgehängt sind.
Unter Befestigungsvorrichtung im Sinne der Erfindung ist dabei die Gesamtheit der den Querträger und die Isolatoren verbindenden Teile zu verstehen, während als Einhängeeinrichtung nur das Teil der Befestigungsvorrichtung bezeichnet werden soll, das in dem Querträger verankert und unmittelbar mit der Stahlarmierung elektrisch leitend verbunden ist.
Es ist bekannt, für das Aufhängen von Isolatorenketten an Querträgern von Hochspannungsmasten U-förmig gebogene Einhängebügel durch vorgesehene durchgehende Löcher in dem Querträger zu schieben und auf der der Isolatorenkette abliegenden Seite des Querträgers mit Muttern zu befestigen. Nach den VDE-Vorschriften müssen diese Einhängebügel für die Isolatorenketten geerdet werden. Es ist auch bekannt, die Stahlarmierung des Querträgers für diesen Zweck heranzuziehen. Diese Erdung ist jedoch verhältnismäßig umständlich durchzuführen und in manchen Fällen nicht korrosionsfest. So ist es bekannt, beispielsweise an die Stahlarmierung eine U-förmig gebogene Metallbrücke anzuschweißen, deren Mittelsteg an der Oberfläche des Querträgers liegt, während die seitlichen Bügelteile mit der Armierung verschweißt sind. Der Mittelsteg weist Bohrungen auf, die mit den obenerwähnten zur Aufnahme der Einhängebügel für die Isolatorenketten vorgesehenen Löchern in dem Stahlbetonquerträger fluchten. Die den Einhängebügel sichernden Schraubenmuttern liegen dann an dem Mittelsteg der U-förmig gebogenen Brücke an, wodurch die leitende Verbindung zu der Stahlarmierung hergestellt wird.
Im einzelnen wird beim Bekannten etwa folgendermaßen vorgegangen:
Die U-förmige Metallbrücke sollte eine Breite aufweisen, die dem Abstand von zwei Armierungsstäben voneinander entspricht, damit sie mit den Seitenkanten ihrer freien Schenkel an die Armierungsstäbe angeschweißt werden kann. Da dies in der Praxis vielfach nicht der Fall ist, müssen Zwischenstücke eingeschweißt werden, um eine entsprechende Verbindung herzustellen. Die Schweißarbeit muß weiterhin äußerst genau ausgeführt werden, damit die Löcher in dem Mittelsteg der Metallbrücke genau mit entsprechenden Löchern in der zur Herstellung des Querträgers verwendeten Form übereinstimmen. Durch die Erhitzung beim Schweißen verziehen sich jedoch häufig die Armierungen, so daß trotz einer exakten Arbeitsweise kein einwandfreies Fluchten der Bohrungen in dem Mittelsteg der Metallbrücke mit den bei der Herstellung des Querträgers in der Form vorgesehenen Löchern erzielt wird. In diesem Fall müs-Erdung der Befestigungsvorrichtung
für Isolatorenketten an Stahlbetonmasten
durch elektrisch leitende Verbindung
der Vorrichtung mit der Stahlarmierung
der Betonquerträger
Anmelder:
Metallhüttenwerke Lübeck
Aktiengesellschaft, Lübeck-Herrenwyk
Willy Koop, Lübeck-Herrenwyk,
ist als Erfinder genannt worden
sen die Löcher in der Metallbrücke nachgearbeitet werden, wodurch die Verzinkung der Metallbrücke beschädigt wird. Diese Beschädigung führt leicht zu einer Korrosion der Metallbrücke. Nach Beendigung der Schweißarbeiten werden durch die Löcher der Form und die Löcher der Metallbrücke Rundstäbe gesteckt, die kurz vor Erhärten der Zementmasse wieder herausgezogen werden, so daß also die bereits obenerwähnten, der Aufnahme der Einhängebügel dienenden Löcher in dem Querträger gebildet werden. Der ganze Arbeitsvorgang ist, wie ohne weiteres ersichtlich, umständlich, zeitraubend und schwierig durchzuführen.
Die angegebenen Schwierigkeiten werden erfindungsgemäß dadurch überwunden, daß der im Querträger verankerte, als Einhängeeinrichtung dienende Teil der Befestigungsvorrichtungen zwei abgewinkelte Endstücke aufweist, die unmittelbar mit der Armierung des Querträgers, vorzugsweise durch Verschweißen oder Verlöten elektrisch leitend verbunden sind. Die Einhängeeinrichtungen können mit den Isolatoren bzw. deren Einhängeklöppeln mittelbar oder unmittelbar in Verbindung stehen.
Die Einhängeeinrichtung kann aus einem halbringförmigen oder U-förmigen Mittelteil bestehen, dessen freie Enden in entgegengesetzten Richtungen parallel zueinander verlaufend abgewinkelt sind; nach einer anderen Ausführungsform kann die Einhängeeinrichtung aus einem ringförmigen Mittelteil bestehen, das an einer Stelle unter Abwinkelung der freien Enden senkrecht zur Ringebene und miteinander fluchtend aufgebrochen ist.
809 659/292
Bei der mittelbaren Verbindung wird der Isolator mit seinem Aufhängeklöppel vermittels eines Verbindungsgliedes, das als Schneckenring oder -haken ausgebildet sein kann, in die Einhängeeinrichtung eingehängt.
Bei der unmittelbaren Verbindung, bei der also zwischen Einhängeeinrichtung und Isolatorklöppel kein Verbindungsglied vorhanden ist, kann entweder der Ring des Isolatorklöppels oder die Einhängeeinrichtung selbst durch einen Schneckenring oder -haken ersetzt sein.
Bei einer anderen Ausführungsform kann die Einhängeeinrichtung mehrteilig ausgebildet sein. Das eine Teilstück dient als mittelbares oder unmittelbares Verbindungsglied mit dem Isolator bzw. dem Isolatorklöppel und ist vermittels eines Gewindes an ein zweites Teilstück angeschlossen, das im Querträger verankert und mit der Armierung elektrisch leitend verbunden ist. Dieses letztgenannte Teilstück seinerseits weist abgewinkelte Endstücke auf, die mit der Armierung des Querträgers, ζ. Β durch Schweißen, verbunden sind.
Vorzugsweise ist die Einhängeeinrichtung aus einem Stück Rundstabmaterial gebogen.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Querträgers,
Fig. 2 einen Querschnitt desselben,
Fig. 3 eine Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine Draufsicht einer Ausführungsform eines Einhängebügels gemäß der Erfindung,
Fig. 4 eine Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine Draufsicht einer zxveiten Ausführungsform eines Einhängebügels gemäß der Erfindung,
Fig. 5 eine mehrteilige Ausbildung der Einhängeeinrichtung.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, sind die Stäbe der Armierung 2 des Querträgers 1 an dem Lastangriffsquerschnitt der Isolatorenkette mittels eines Armierungsbügels gefaßt.
Ein in Einzelheiten in Fig. 2 und 3 dargestellter, aus einem halbringförmigen oder ii-förmigen Mittelteil bestehender Einhängebügel 3 ist mit seinen in entgegengesetzten Richtungen parallel zueinander verlaufend abgewinkelten Enden 3 α, 3 & so zwischen zwei Armierungsstäbe eingesetzt, daß die freien Enden auf der Oberseite der Armierungsstäbe aufliegen. An diesen Auflagerstellen ist der Einhängebügel 3 mit den Armierungsstäben verschweißt oder verlötet, so daß eine unmittelbar elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Einhängebügel 3 und der Armierung 2 hergestellt wird.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform eines Einhängebügeis 10 unterscheidet sich von der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform lediglich darin, daß der Mittelteil des Einhängebügels zu einem im wesentlichen geschlossenen Ring gebogen ist, wobei der Ring an einer Stelle unter Abwinkelung der freien Enden senkrecht zur Ringebene aufgebrochen ist. Die freien Enden liegen im wesentlichen auf einer gemeinsamen Geraden.
Fig. 5 stellt eine Ausführungsform dar, bei der die Einhängeeinrichtung als eine in den Querbetonträger 1 eingebundene Gewindebuchse 14 ausgebildet ist. Der Schneckenring oder -haken 13 wird dabei in die in den Querbetonträger eingebundene Gewindebuchse 14 eingeschraubt, die zwei abgewinkelte Endstücke 3 c und 3 b aufweist.
Ein besonderer Vorzug der Anordnung gemäß der Erfindung liegt in der leichten und einfachen Montage an der Baustelle, ferner darin, daß eine Korrosion praktisch ausgeschlossen ist, so daß die Lebensdauer der Erdungsverbindung genau so groß ist wie die Lebensdauer des Mastes selbst.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Erdung der Befestigungsvorrichtung für Isolatorenketten an Stahlbetonmasten durch elektrisch leitende Verbindung der Vorrichtung mit der Stahlarmierung der Betonquerträger, dadurch gekennzeichnet, daß der im Querträger (1) verankerte, als Einhängeeinrichtung (3) dienende Teil der Befestigungsvorrichtung zwei abgewinkelte Endstücke (3 a, 3 b) aufweist, die unmittelbar mit der Armierung (2) des Querträgers (1), vorzugsweise durch Verschweißen oder Verlöten, elektrisch leitend verbunden sind.
2. Erdung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einhängeeinrichtung als eine in den Querbetonträger (1) eingebundene Gewindebuchse (14) mit zwei abgewinkelten Endstücken (3 a, 3 b) ausgebildet ist, in die Verbindungsglieder (13) einschraubbar sind (Fig. 5).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 906 347, 468 947.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 80Ϊ 659/292 10.58
DEM31338A 1956-08-04 1956-08-04 Erdung der Befestigungsvorrichtung fuer Isolatorenketten an Stahlbetonmasten durch elektrisch leitende Verbindung der Vorrichtung mit der Stahlarmierung der Betonquertraeger Pending DE1041557B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290702B (de) * 1962-03-28 1969-03-13 Moll Kg Leonhard Anschlusskonstruktion fuer einen Mast oder Balken aus Stahlbeton oder Spannbeton
DE102012017164A1 (de) * 2012-08-30 2014-03-06 Db Netz Ag Mastkonstruktion für gleisgebundene Oberleitungsanlagen des Schienenverkehrs

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE468947C (de) * 1928-11-24 Severin Birkmann Befestigung von Isolatorenketten an Freileitungsmasten
DE906347C (de) * 1952-01-06 1954-03-11 Beton Schleuderwerke A G Erdung fuer Stahlbetonmaste

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