DE1041557B - Erdung der Befestigungsvorrichtung fuer Isolatorenketten an Stahlbetonmasten durch elektrisch leitende Verbindung der Vorrichtung mit der Stahlarmierung der Betonquertraeger - Google Patents
Erdung der Befestigungsvorrichtung fuer Isolatorenketten an Stahlbetonmasten durch elektrisch leitende Verbindung der Vorrichtung mit der Stahlarmierung der BetonquertraegerInfo
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- H01B17/02—Suspension insulators; Strain insulators
- H01B17/12—Special features of strain insulators
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit der Erdung der Befestigungsvorrichtung
für die Isolatorenketten, die an Stahlbetonmasten aufgehängt sind.
Unter Befestigungsvorrichtung im Sinne der Erfindung ist dabei die Gesamtheit der den Querträger
und die Isolatoren verbindenden Teile zu verstehen, während als Einhängeeinrichtung nur das Teil der
Befestigungsvorrichtung bezeichnet werden soll, das in dem Querträger verankert und unmittelbar mit der
Stahlarmierung elektrisch leitend verbunden ist.
Es ist bekannt, für das Aufhängen von Isolatorenketten an Querträgern von Hochspannungsmasten
U-förmig gebogene Einhängebügel durch vorgesehene durchgehende Löcher in dem Querträger zu schieben
und auf der der Isolatorenkette abliegenden Seite des Querträgers mit Muttern zu befestigen. Nach den
VDE-Vorschriften müssen diese Einhängebügel für die Isolatorenketten geerdet werden. Es ist auch bekannt,
die Stahlarmierung des Querträgers für diesen Zweck heranzuziehen. Diese Erdung ist jedoch verhältnismäßig
umständlich durchzuführen und in manchen Fällen nicht korrosionsfest. So ist es bekannt,
beispielsweise an die Stahlarmierung eine U-förmig gebogene Metallbrücke anzuschweißen,
deren Mittelsteg an der Oberfläche des Querträgers liegt, während die seitlichen Bügelteile mit der Armierung
verschweißt sind. Der Mittelsteg weist Bohrungen auf, die mit den obenerwähnten zur Aufnahme
der Einhängebügel für die Isolatorenketten vorgesehenen Löchern in dem Stahlbetonquerträger fluchten.
Die den Einhängebügel sichernden Schraubenmuttern liegen dann an dem Mittelsteg der U-förmig gebogenen
Brücke an, wodurch die leitende Verbindung zu der Stahlarmierung hergestellt wird.
Im einzelnen wird beim Bekannten etwa folgendermaßen vorgegangen:
Die U-förmige Metallbrücke sollte eine Breite aufweisen, die dem Abstand von zwei Armierungsstäben
voneinander entspricht, damit sie mit den Seitenkanten ihrer freien Schenkel an die Armierungsstäbe
angeschweißt werden kann. Da dies in der Praxis vielfach nicht der Fall ist, müssen Zwischenstücke
eingeschweißt werden, um eine entsprechende Verbindung herzustellen. Die Schweißarbeit muß weiterhin
äußerst genau ausgeführt werden, damit die Löcher in dem Mittelsteg der Metallbrücke genau mit
entsprechenden Löchern in der zur Herstellung des Querträgers verwendeten Form übereinstimmen. Durch
die Erhitzung beim Schweißen verziehen sich jedoch häufig die Armierungen, so daß trotz einer exakten
Arbeitsweise kein einwandfreies Fluchten der Bohrungen in dem Mittelsteg der Metallbrücke mit den
bei der Herstellung des Querträgers in der Form vorgesehenen Löchern erzielt wird. In diesem Fall müs-Erdung
der Befestigungsvorrichtung
für Isolatorenketten an Stahlbetonmasten
für Isolatorenketten an Stahlbetonmasten
durch elektrisch leitende Verbindung
der Vorrichtung mit der Stahlarmierung
der Betonquerträger
Anmelder:
Metallhüttenwerke Lübeck
Aktiengesellschaft, Lübeck-Herrenwyk
Aktiengesellschaft, Lübeck-Herrenwyk
Willy Koop, Lübeck-Herrenwyk,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sen die Löcher in der Metallbrücke nachgearbeitet werden, wodurch die Verzinkung der Metallbrücke
beschädigt wird. Diese Beschädigung führt leicht zu einer Korrosion der Metallbrücke. Nach Beendigung
der Schweißarbeiten werden durch die Löcher der Form und die Löcher der Metallbrücke Rundstäbe gesteckt,
die kurz vor Erhärten der Zementmasse wieder herausgezogen werden, so daß also die bereits obenerwähnten,
der Aufnahme der Einhängebügel dienenden Löcher in dem Querträger gebildet werden. Der
ganze Arbeitsvorgang ist, wie ohne weiteres ersichtlich, umständlich, zeitraubend und schwierig durchzuführen.
Die angegebenen Schwierigkeiten werden erfindungsgemäß dadurch überwunden, daß der im Querträger
verankerte, als Einhängeeinrichtung dienende Teil der Befestigungsvorrichtungen zwei abgewinkelte
Endstücke aufweist, die unmittelbar mit der Armierung des Querträgers, vorzugsweise durch Verschweißen
oder Verlöten elektrisch leitend verbunden sind. Die Einhängeeinrichtungen können mit den Isolatoren
bzw. deren Einhängeklöppeln mittelbar oder unmittelbar in Verbindung stehen.
Die Einhängeeinrichtung kann aus einem halbringförmigen oder U-förmigen Mittelteil bestehen, dessen
freie Enden in entgegengesetzten Richtungen parallel zueinander verlaufend abgewinkelt sind; nach einer
anderen Ausführungsform kann die Einhängeeinrichtung aus einem ringförmigen Mittelteil bestehen, das
an einer Stelle unter Abwinkelung der freien Enden senkrecht zur Ringebene und miteinander fluchtend
aufgebrochen ist.
809 659/292
Bei der mittelbaren Verbindung wird der Isolator mit seinem Aufhängeklöppel vermittels eines Verbindungsgliedes,
das als Schneckenring oder -haken ausgebildet sein kann, in die Einhängeeinrichtung eingehängt.
Bei der unmittelbaren Verbindung, bei der also zwischen Einhängeeinrichtung und Isolatorklöppel
kein Verbindungsglied vorhanden ist, kann entweder der Ring des Isolatorklöppels oder die Einhängeeinrichtung
selbst durch einen Schneckenring oder -haken ersetzt sein.
Bei einer anderen Ausführungsform kann die Einhängeeinrichtung mehrteilig ausgebildet sein. Das eine
Teilstück dient als mittelbares oder unmittelbares Verbindungsglied mit dem Isolator bzw. dem Isolatorklöppel
und ist vermittels eines Gewindes an ein zweites Teilstück angeschlossen, das im Querträger
verankert und mit der Armierung elektrisch leitend verbunden ist. Dieses letztgenannte Teilstück seinerseits
weist abgewinkelte Endstücke auf, die mit der Armierung des Querträgers, ζ. Β durch Schweißen,
verbunden sind.
Vorzugsweise ist die Einhängeeinrichtung aus einem Stück Rundstabmaterial gebogen.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Querträgers,
Fig. 2 einen Querschnitt desselben,
Fig. 3 eine Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine Draufsicht einer Ausführungsform eines Einhängebügels
gemäß der Erfindung,
Fig. 4 eine Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine Draufsicht einer zxveiten Ausführungsform eines
Einhängebügels gemäß der Erfindung,
Fig. 5 eine mehrteilige Ausbildung der Einhängeeinrichtung.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, sind die Stäbe der Armierung 2 des Querträgers 1 an dem
Lastangriffsquerschnitt der Isolatorenkette mittels eines Armierungsbügels gefaßt.
Ein in Einzelheiten in Fig. 2 und 3 dargestellter, aus einem halbringförmigen oder ii-förmigen Mittelteil
bestehender Einhängebügel 3 ist mit seinen in entgegengesetzten Richtungen parallel zueinander verlaufend
abgewinkelten Enden 3 α, 3 & so zwischen zwei Armierungsstäbe eingesetzt, daß die freien Enden auf
der Oberseite der Armierungsstäbe aufliegen. An diesen Auflagerstellen ist der Einhängebügel 3 mit
den Armierungsstäben verschweißt oder verlötet, so daß eine unmittelbar elektrisch leitende Verbindung
zwischen dem Einhängebügel 3 und der Armierung 2 hergestellt wird.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform eines Einhängebügeis 10 unterscheidet sich von der in
Fig. 3 dargestellten Ausführungsform lediglich darin, daß der Mittelteil des Einhängebügels zu einem im
wesentlichen geschlossenen Ring gebogen ist, wobei der Ring an einer Stelle unter Abwinkelung der
freien Enden senkrecht zur Ringebene aufgebrochen ist. Die freien Enden liegen im wesentlichen auf einer
gemeinsamen Geraden.
Fig. 5 stellt eine Ausführungsform dar, bei der die Einhängeeinrichtung als eine in den Querbetonträger 1
eingebundene Gewindebuchse 14 ausgebildet ist. Der Schneckenring oder -haken 13 wird dabei in die in
den Querbetonträger eingebundene Gewindebuchse 14 eingeschraubt, die zwei abgewinkelte Endstücke 3 c
und 3 b aufweist.
Ein besonderer Vorzug der Anordnung gemäß der Erfindung liegt in der leichten und einfachen Montage
an der Baustelle, ferner darin, daß eine Korrosion praktisch ausgeschlossen ist, so daß die Lebensdauer
der Erdungsverbindung genau so groß ist wie die Lebensdauer des Mastes selbst.
Claims (2)
1. Erdung der Befestigungsvorrichtung für
Isolatorenketten an Stahlbetonmasten durch elektrisch leitende Verbindung der Vorrichtung mit
der Stahlarmierung der Betonquerträger, dadurch gekennzeichnet, daß der im Querträger (1) verankerte,
als Einhängeeinrichtung (3) dienende Teil der Befestigungsvorrichtung zwei abgewinkelte
Endstücke (3 a, 3 b) aufweist, die unmittelbar mit der Armierung (2) des Querträgers (1), vorzugsweise
durch Verschweißen oder Verlöten, elektrisch leitend verbunden sind.
2. Erdung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einhängeeinrichtung als eine in
den Querbetonträger (1) eingebundene Gewindebuchse (14) mit zwei abgewinkelten Endstücken
(3 a, 3 b) ausgebildet ist, in die Verbindungsglieder (13) einschraubbar sind (Fig. 5).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 906 347, 468 947.
Deutsche Patentschriften Nr. 906 347, 468 947.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 80Ϊ 659/292 10.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM31338A DE1041557B (de) | 1956-08-04 | 1956-08-04 | Erdung der Befestigungsvorrichtung fuer Isolatorenketten an Stahlbetonmasten durch elektrisch leitende Verbindung der Vorrichtung mit der Stahlarmierung der Betonquertraeger |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEM31338A DE1041557B (de) | 1956-08-04 | 1956-08-04 | Erdung der Befestigungsvorrichtung fuer Isolatorenketten an Stahlbetonmasten durch elektrisch leitende Verbindung der Vorrichtung mit der Stahlarmierung der Betonquertraeger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1041557B true DE1041557B (de) | 1958-10-23 |
Family
ID=7301204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM31338A Pending DE1041557B (de) | 1956-08-04 | 1956-08-04 | Erdung der Befestigungsvorrichtung fuer Isolatorenketten an Stahlbetonmasten durch elektrisch leitende Verbindung der Vorrichtung mit der Stahlarmierung der Betonquertraeger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1041557B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290702B (de) * | 1962-03-28 | 1969-03-13 | Moll Kg Leonhard | Anschlusskonstruktion fuer einen Mast oder Balken aus Stahlbeton oder Spannbeton |
| DE102012017164A1 (de) * | 2012-08-30 | 2014-03-06 | Db Netz Ag | Mastkonstruktion für gleisgebundene Oberleitungsanlagen des Schienenverkehrs |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE468947C (de) * | 1928-11-24 | Severin Birkmann | Befestigung von Isolatorenketten an Freileitungsmasten | |
| DE906347C (de) * | 1952-01-06 | 1954-03-11 | Beton Schleuderwerke A G | Erdung fuer Stahlbetonmaste |
-
1956
- 1956-08-04 DE DEM31338A patent/DE1041557B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE468947C (de) * | 1928-11-24 | Severin Birkmann | Befestigung von Isolatorenketten an Freileitungsmasten | |
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