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DE1041367B - Ausbildung der Fluegelklappen fuer senkrecht aufsteigende und landende Fluggeraete, insbesondere Rohrfluegel-Flugkoerper, als Landefuesse - Google Patents

Ausbildung der Fluegelklappen fuer senkrecht aufsteigende und landende Fluggeraete, insbesondere Rohrfluegel-Flugkoerper, als Landefuesse

Info

Publication number
DE1041367B
DE1041367B DES51316A DES0051316A DE1041367B DE 1041367 B DE1041367 B DE 1041367B DE S51316 A DES51316 A DE S51316A DE S0051316 A DES0051316 A DE S0051316A DE 1041367 B DE1041367 B DE 1041367B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
flaps
landing
winch
missile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES51316A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Haberkorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Safran Aircraft Engines SAS
Original Assignee
SNECMA SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SNECMA SAS filed Critical SNECMA SAS
Publication of DE1041367B publication Critical patent/DE1041367B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C29/00Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft
    • B64C29/0091Accessories not provided for elsewhere

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Ausbildung der Flügelklappen für senkrecht aufsteigende und landende Fluggeräte, insbesondere Rohrflügel-Flugkörper, als Landefüße Die Erfindung bezieht sich auf senkrecht aufsteigende und landende Fluggeräte, insbesondere Flugkörper mit Rohrflügel.
  • Bei solchen Flugkörpern sind Klappen bekannt, die entlang der hinteren Kante des Flügels verteilt angeordnet sind und sich in ihrer Ruhestellung beim normalen Flug dem allgemeinen Profil des Flügels anpassen, wobei diese Klappen verschwenkbar sind. um sie zur Außenseite und zur Innenseite des Ringflügels vorspringen zu lassen. Die Erfindung besteht darin, wenigstens einige der Klappen parallel zur Achse des Flugkörpers verschiebbar zu machen, um Füße zum Abstützen des Flugkörpers am Boden zu bilden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden die verschiedenen Klappenbewegungen, d. h. die Verschwenkung und Längsverschiebung, mit Hilfe von getrennten hydraulischen Winden herbeigeführt, welche gleichzeitig oder wahlweise betätigt werden können. Besondere Winden, die mit wenigstens drei symmetrisch verteilten Klappen verbunden sind, können dazu herangezogen werden, die Längsverschiebung dieser Klappen bei der Landung oder nach denn Abheben des Flugkörpers vom Boden herbeizuführen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine schematische Profilansicht eines Rohrflügel-Flugkörpers, welcher mit einer Klappenanordnung gemäß der Erfindung ausgerüstet ist; Fig. 2 ist eine Endansicht des Flugkörpers gemäß Fig. 1; Fig. 3 und 4 sind den Fig. 1 bzw. 2 analoge Ansichten, welche die Klappen in der Bremsstellung wiedergeben; Fig. 5 ist eine Seitenansicht des auf dem Boden stehenden Flugkörpers; Fig. 6 ist eine Ansicht des Flugkörpers gemäß Fig. 5 von unten; Fig. 7 ist ein im größeren Maßstab gehaltener schematischer Längsschnitt nach der Linie VII-VII von Fig. 2 und veranschaulicht die beiden verwende ten Klappenarten; Fig. 8 ist ein der Fig. 7 ähnlicher Schnitt, welcher die Klappen in ihrer Bremsstellung wiedergibt; Fig. 9 zeigt eine Klappe in ihrer ausgeschobenen Stellung zur Bildung eines Stützfußes für den Flugkörper.
  • Der in den Zeichnungen wiedergegebene Rohrflügel-Flugkörper weist längs der hinteren Kante des Rohrflügels .d eine Reihe von gleichmäßig verteilt angeordtteten Klappen auf (bei dem dargestellten Beispiel sind acht Klappen vorgesehen, welche mit den Bezugsziffern 1 bis 8 bezeichnet sind). Diese Klappeis sind in Ausschnitten aufgenommen, welche in dem hinteren Rand des Ringflügels vorgesehen sind.
  • In der Ruhestellung beim normalen Flug des Flugkörpers sind die Klappen eingezogen und passen sich dem allgemeinen Profil des Rohrflügels an (vgl. Fig. 1 und 7). Wie aus Fig.7 ersichtlich, sind die Klappen derart ausgebildet, daß ihre Außenfläche B und ihre Innenfläche C Fortsetzungen der Außen-bzw. Innenfläche des Rohrflügels A bilden.
  • Die im oberen Teil von Fig. 7 wiedergegebene Klappe 4 ist um eine Achse 9 schwenkbar und wird mittels einer hydraulischen Winde 10 mit doppelter Wirkung betätigt, welche an einem Punkt 11 der Klappe angreift, der in bezug auf die Schwenkachse 9 der Klappe exzentrisch liegt. Die Winde 10 gestattet auf diese Weise, die Klappe 4 um die Achse 9 zu schwenken, um sie in eine Stellung zu bringen, in welcher sie unter einem Winkel von 90° vorspringt, wie dies in Fig. 8 wiedergegeben ist, oder sie in irgendeine Zwischenstellung zu bringen, wie eine solche in Fig.8 durch strichpunktierte Linien dargestellt ist. Die gleiche Winde gestattet, die Klappe in ihre unwirksame oder Ruhestellung gemäß Fig. 7 zurückzuführen. Das gleiche gilt für die Klappe 7, welche in dem unteren Teil von Fig. 7 wiedergegeben ist. Diese Klappe 7 wird mittels einer hydraulischen Winde 12 mit doppelter Wirkung betätigt, welche gestattet, die Klappe 7 um eine Achse 13 zu verschwenken, welche von zwei- seitlichen Kugellagern getragen werden kann und in einem gewissen Abstand von dem Angriffspunkt 14 der Stange der Winde 12 an der Klappe 7 liegt.
  • Während die Winde 12 bei 15 an einer ringförmigen Versteifungswand 22 des Flügels angelenkt und die Schwenkachse 13 der Klappe 7 mit Bezug auf den Flügel ebenfalls ortsfest ist, sind jedoch die Winde 10 der Klappe 4 und die Schwenkachse 9 dieser Klappe mit einer teleskopartig verschiebbaren Stange 16 verbunden, welche durch eine hydraulische Winde 17 mit doppelter Wirkung betätigt werden kann, deren Kolben in Figuren 7 und 8 mit 18 bezeichnet ist.
  • Der Zylinder der Winde 17 ist zwischen der ringförmigen Versteifungswand 22 und einer zweiten ringförmigen Versteifungswand 21 des Flügels befestigt. Diese Versteifungswände sind an der Innenhaut 23 bzw. der Außenhaut 24 des Flügels angenietet. Die Klappe 4 ist mit der verschiebbaren Stange 16 durch die Schwenkachse 9 verbunden. Die Winde 10 ist an die Stange 16 angekuppelt und kann sich daher mit dieser verschieben.
  • Dadurch, daß Druckflüssigkeit durch eine Rohrleitung 19 in die Winde 17 eingeführt wird, wobei die andere Rohrleitung 20 dieser Winde zum Auslaß offen ist, wird der Kolben 18, wie in Fig. 8 gesehen, nach rechts oder, wie in Fig. 9 gesehen, nach unten verschoben, wodurch er die Klappe 4 aus ihrem sie aufnehmenden Ausschnitt in dem hinteren Rand des Flügels A heraustreten läßt und sie parallel zur Achse des Flugkörpers verschiebt, um sie in die in Fig. 9 wiedergegebene Stellung zu führen.
  • Wenn dann Druckflüssigkeit durch die Rohrleitung 20 in die Winde 17 eingeführt wird, wobei in diesem Fall die Rohrleitung 19 zum Auslaß geöffnet ist, kehrt der Kolben 18 zurück und führt die Klappe 4 wieder in ihren Ausschnitt im hinteren Rand des Ringflügels. Die Winde 10 kann dann in Wirkung gesetzt werden, um die Klappe 4 in die Stellung zurückzuschwenken, in welcher ihre Oberflächen Fortsetzungen der Innen-bzw. Außenfläche des Ringflügels bilden, wie dies in Fig. 7 wiedergegeben ist.
  • Bei dem in der Zeichnung wiedergegebenen Beispiel sind vier Klappen, nämlich die Klappen 2, 4, 6, 8 vorgesehen, welche sowohl verschwenkt als auch in Längsrichtung verschoben werden können, während die Klappen 1, 3, 5, 7 nur schwenkbar sind.
  • Die vorstehend beschriebene Klappenanordnung kann verschiedene Aufgaben erfüllen: Es können sämtliche Winden 10 und 12, welche die Schwenkbewegung der Klappen steuern, gleichzeitig betätigt werden. Die zugehörigen Klappen werden dann zum Vorspringen sowohl aus der äußeren Fläche des Flügels als auch aus seiner inneren Fläche gebracht, wie dies in den Fig. 3, 4 und 8 dargestellt ist. In diesem Fall führen die Klappen eine starke Vergrößerung des Widerstandes oder Rücktrittes des Flugkörpers herbei und rufen infolgedessen einen aerodynamischen Bremseffekt hervor. Es ist einleuchtend, daß dieser Effekt durch Änderung der Neigung der Klappen abgestuft werden kann.
  • Die Schwenkachsen 9 und 13 der Klappen sind an einer mittleren Stelle der Klappen angeordnet, so daß die Seite D jeder Klappe (Fig. 8) in dem äußeren Luftstrom außerhalb des Ringflügels liegt und auf diese Weise einen hohen aerodynamischen Widerstand hervorruft, während die Seite C in das Innere des Ringflügels und damit in den Antriebsstrahl des Flugkörpers hineinragt und auf diese Weise einen den Schub verringernden Effekt verursacht, und dies ist gerade das, was man für die Bremsung zu erreichen sucht.
  • Anstatt alle Klappen gleichzeitig zu betätigen, können sie auch einzeln und wahlweise gesteuert werden, um eine unsymmetrische Wirkung zu erzeugen, die sich in einem auf den Flugkörper ausgeübten Moment äußert, welches zum Steuern des Flugkörpers ausgenutzt werden kann.
  • Wenn die Klappen 2 und 4 allein zum Vorspringen gebracht werden, so wird ein Schwanzlastmoment erhalten, während, wenn die gegenüberliegenden Klappen 6 und 8 allein zum Vorspringen gebracht werden, ein Kopflastmoment erzeugt wird. Durch das Inwirkungbringen der Klappen 2 und 8 bzw. der Klappen 4 und 6 kann der Flugkörper nach links oder rechts gedreht werden. Der gleiche Steuereffekt kann offensichtlich auch erhalten werden, wenn die Klappen nicht paarweise verwendet werden, wie dies vorstehend beschrieben worden ist, sondern einzeln, d. h. die Klappe 3 oder 7 zur Erzielung des Schwanzlast-bzw. Kopflastmomentes und die Klappe 1 oder 5 für die Richtungssteuerung.
  • Jedoch können die Steuerwirkungen von zwei benachbarten Klappen völlig entgegengesetzt sein. Wenn ihr Ausschlagwinkel 90° beträgt, erzeugen sie die obenerwähnten Effekte und wirken als aerodynamische Bremsen; wenn ihr Ausschlagwinkel sehr klein ist, beispielsweise 10°, sind ihre Effekte identisch denjenigen des Tragflügels und erzeugen eine Steigkraft, welche den Flugkörper im entgegengesetzten Sinne neigt.
  • Wie oben beschrieben, können die Klappen 2, 4, 6, 8 nicht nur verschwenkt, sondern außerdem in Längsrichtung nach hinten verschoben werden, um Füße zum Abstützen des Flugkörpers am Boden zu bilden, wie dies in den Fig. 5, 6 und 9 gezeigt ist.
  • Zu diesem Zweck wird zunächst jede dieser Klappen um 90° verschwenkt, was mit Hilfe der Winde 10 bewirkt wird, deren Stange sich, wie in Fig. 8 gesehen, nach links bis an einen Anschlag verschiebt und die Klappe um 90° um ihre Schwenkachse 9 dreht. In diesem Augenblick wird der Kolben 18 durch Zufuhr von Druckflüssigkeit über die Rohrleitung 19 hydraulisch gesteuert, wodurch die Stange 16 herausgeschoben wirrt, bis der Kolben 18 in Berührung mit einem Anschlag am Ende seines Hubes kommt (Fig. 9). Wenn sich die betreffenden Klappen in dieser Stellung befinden, ist der Ringflügel-Flugkörper bereit zum Landen.
  • Unmittelbar nach dem Abheben des Flugkörpers vom Boden geht der vorstehend beschriebene Vorgang umgekehrt vor sich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Senkrecht aufsteigendes und landendes Fluggerät, insbesondere Rohrflügel-Flugkörper, mit einer Reihe von entlang der hinteren Kante des Flügels gleichmäßig verteilten Klappen, die sich in ihrer Ruhestellung beim normalen Flug dem allgemeinen Profil des Flügels anpassen und verschwenkbar sind, um sie aus den beiden Oberflächen des Flügels vorspringen zu lassen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Klappen zur Hinterkante des Flügels verschiebbar sind, um Füße zum Abstützen des Flugkörpers am Boden zu bilden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Winden vorgesehen sind, um die Neigung der als Füße dienenden Klappen zwischen einer vollkommen eingezogenen Stellung und einer bis um 90° tierausgeschwenkten Stellung regeln zu können.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen, welche sowohl eine Schwenkbewegung als auch eine Verschiebebewegung ausführen können, jeweils durch zwei getrennte Winden steuerbar sind, von denen- die eine die Verschiebungsbewegung und die andere die Schwenkbewegung herbeiführt, wobei die zweite Winde mit der Stange der ersten Winde verbunden ist und sich mit dieser verschiebt. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 730 069; französische Patentschrift Nr. 1050 948.
DES51316A 1955-11-22 1956-11-20 Ausbildung der Fluegelklappen fuer senkrecht aufsteigende und landende Fluggeraete, insbesondere Rohrfluegel-Flugkoerper, als Landefuesse Pending DE1041367B (de)

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FR1041367X 1955-11-22

Publications (1)

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DE1041367B true DE1041367B (de) 1958-10-16

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ID=9589464

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DES51316A Pending DE1041367B (de) 1955-11-22 1956-11-20 Ausbildung der Fluegelklappen fuer senkrecht aufsteigende und landende Fluggeraete, insbesondere Rohrfluegel-Flugkoerper, als Landefuesse

Country Status (1)

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DE (1) DE1041367B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206317B (de) 1959-02-19 1965-12-02 Boelkow Gmbh Start- und Landevorrichtung fuer senkrecht startende und landende Flugkoerper

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1050948A (fr) * 1952-02-19 1954-01-12 Perfectionnements apportés aux aérodynes, notamment à ceux capables de s'éléververticalement
GB730069A (en) * 1952-02-19 1955-05-18 Helmit Philipp Georg Alexander Improvements in flying machines capable of taking off and landing vertically

Patent Citations (2)

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