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DE1041099B - Schaltungsanordnung fuer Stromstossspeicher in Fernmeldeanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Stromstossspeicher in Fernmeldeanlagen

Info

Publication number
DE1041099B
DE1041099B DES54745A DES0054745A DE1041099B DE 1041099 B DE1041099 B DE 1041099B DE S54745 A DES54745 A DE S54745A DE S0054745 A DES0054745 A DE S0054745A DE 1041099 B DE1041099 B DE 1041099B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
corrector
test
memory
relays
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES54745A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Freymadl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES54745A priority Critical patent/DE1041099B/de
Publication of DE1041099B publication Critical patent/DE1041099B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Stromstoßspeicher in Fernmeldeanlagen, welche in der Regel mehreren Verbindungswegen gemeinsam zugeordnet sind. Die in dem Speicher seitens des Verbindungsweges eintreffenden Kennzahlen bzw. deren Wahlserien werden mittels Kennzeichnungsrelais in einem dekadischen Code festgehalten, welcher zur weiteren Auswertung in einen mehreren Speichern gemeinsam zugeordneten Umwerter übertragen werden, der pro Amt nur einmal vorgesehen ist.* Er wird im nachstehenden zentraler Umwerter genannt. Entsprechend einem Netzaufbau, z. B. mit Zentralämtern, Hauptämtern und Knotenämtern, werden dreistellige Kennzahlen verwendet. Der Umwerter wertet diese Kennzahlen aus, indem er nach der ersten oder zweiten oder dritten Ziffer der Kennzahl ein positives Auswerteergebnis zum Speicher zurückiiberträgt. Wird nach Übertragung einer Ziffer zum zentralen Umwerter noch kein positives Auswerteergebnis gebildet, so überträgt der Umwerter ein Kennzeichen für das zunächst negative Ergebnis zum Speicher. Die Ankopplung des Speichers an den zentralen Umwerter erfolgt jeweils kurzzeitig für jede eingespeicherte Ziffer. Da der Umwerter für alle Speicher gemeinsam ist, darf er jeweils nur so kurz als möglich in Anspruch genommen werden und außerdem dürfen auch nicht gleichzeitig mehrere Speicher den zentralen Umwerter belegen. Letzteres wird dadurch verhindert, daß dem zentralen Umwerter in an sich bekannter Weise ein Prüfvielfach zugeordnet ist, auf welches den Speichern individuell zugeordnete Prüfkreise arbeiten. Diese Prüfkreise bestehen in bekannter Art aus zwei parallelen Prüfzweigen, von denen der eine einen Teilwiderstand eines Spannungsteilers enthält, während der zweite Teilwiderstand in dem gemeinsamen Prüfvielfach liegt; der das individuelle Prüfrelais enthaltende Prüfzweig liegt fest an dem Teilspannungspunkt des Spannungsteilers. Diese Prüfschaltung zeichnet sich durch eine sogenannte Selbstsperrung aus, d. h., bei gleichzeitigem Aufprüfen zweier oder mehrerer Prüfrelais auf das gemeinsame Prüfvielfach des Umwerters kann keines der Prüfrelais ansprechen. In diesem Fall wird die Prüfung in den Speichern mit Hilfe von Selbstunterbrecherrelais so lange wiederholt, bis die Prüfungen paralleler Prüfrelais infolge der zeitlichen Streuung der Unterbrecherrelais zeitlich so weit auseinanderfallen, daß eines der Prüfrelais zum Anzug kommt und den Umwerter für die anderen Prüfrelais sperrt.
Ist die Anfrage eines Speichers an den Umwerter auf dem Prüfweg, die jeweils nach Aufnahme einer Wahlserie im Speicher eingeleitet wird, sofort erfolgreich, so bleibt genügend Zeit für die Übertragung der eingespeicherten Wahlserie in den Umwerter und für Schaltungsanordnung
für Stromstoßspeicher
in Fernmeldeanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Georg Freymadl, München,
ist als Erfinder genannt worden
die Rückgabe des Auswerteergebnisses vom Umwerter zum Speicher. Dagegen kann im Fall, daß gleichzeitig mehrere Speicher den zentralen Umwerter belegen wollen, dies aber zunächst nicht können, sondern unter wiedei'holtem Versuch des Freiprüfens vor dem Umwerter warten, ein Zeitmangel für die Auswertung von Stromstoßreihen entstehen, der zu einer Fälschung des Auswerteergebnisses führen kann. So kann es vorkommen, daß der Speicher z. B. nach Aufnahme der Zentralamtsziffer den Umwerter nicht frei findet und die der Hauptamtsziffer entsprechende nachfolgende Wahlserie bereits einläuft, wenn der Speicher noch immer auf das Prüfvielfach des Umwerters aufzuprüfen versucht. Koppelt nun zufällig das Prüfrelais eines Speichers diesen mit dem Umwerter am Ende der zweiten Wahlserie, so gelangt zuerst der dekadische Code der Zentralamtsziffer vom Speicher in den Umwerter, außerdem kann aber auch der dekadische Code der zweiten Serie, der inzwischen schon festgehalten ist, noch seine Aufnahme im Umwerter versuchen. Abhängig von dem Auswerteergebnis der ersten Wahlserie hat aber nun schon die Abkopplung des Umwerters von dem Speicher begonnen. Es kann dann vorkommen, daß der Speicher das Auswerteergebnis der zweiten Serie nur noch zum Teil aufnehmen kann — es werden von den Ergebnisrelais der auf dem Dualcode beruhenden Relaisgruppe nur die schnelleren Relais zum Ansprechen kommen, während die langsameren Relais unerregt bleiben —, weil der Speicher in der Zwischenzeit schon wieder von dem Auswerter abgetrennt worden ist. Dieser Fehler
809 653/74
tritt vorzugsweise dann auf, wenn das Auswerteergebnis einer Ziffer im Speicher zunächst negativ ist.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die Einschaltung des den Prüfkreis zwischen Speicher und dem Prüfvielfach des Umwerters beherrschenden Unterbrecherrelais abhängig ist von einem während einer Stromstoßreihe betätigten Steuerrelais einerseits und dem Stromstoßempfangsrelais andererseits.
Durch die erfmdungsgemäße Anordnung wird einerseits erreicht, daß die Prüfung eines Speichers auf den zentralen Umwerter zwar, wie bei einer sofortigen erfolgreichen Anfrage des Speichers an den Umwerter erforderlich, zwischen zwei Stromstoßreihen eingeleitet werden kann, nicht aber in einer Wahlimpulspause. Insbesondere kann die Pause nach dem letzten Stromstoß gefährlich werden, weil in diesem Zeitpunkt einerseits die Änderung des dekadischen Code der zweiten Ziffer entsprechend, andererseits die Übertragung der vorhergehenden Ziffer vom Speicher zum Umwerter und die Übertragung der entsprechenden Information vom Umwerter zum Speicher schon erfolgt sein kann, wodurch die Zeit für die vollständige Auswertung der zweiten Ziffer zu kurz wird. Auf der anderen Seite wird durch die Erfindung die Zeit der Anfrage eines Speichers an den Umwerter nicht auf die Pause zwischen zwei Ziffern beschränkt, sondern auf das möglichst große Maß erweitert, nämlich noch auf die Zeit der Impulse. Dadurch kann bereits vor Beendigung der zweiten Ziffer schon eine erfolgreiche Anfrage zum Umwerter gelangen.
Die Zeichnung zeigt unter Weglassung aller für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten an Hand eines z. B. in einem Hauptamt angeordneten Speichers SP ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der angedeutete Umwerter W am unteren Ende des Speichers dient dazu, Auswerteergebnisse z. B. für die Richtungskennziffer zweier hintereinanderliegender Richtungswähler zu liefern. Von dem Umwerter ist der Übersichtlichkeit wegen nur das Prüfvielfach PV dargestellt. Der Speicher SP enthält im wesentlichen ein Prüfrelais Pu, welches mit einem parallelen Prüfzweig nb auf das Prüfvielfach arbeitet. Das Prüfrelais Pu arbeitet auf den aus dem individuellen Teihviderstand WiS und dem gemeinsamen Widerstand lVi6 bestehenden Spannungsteiler. Die Anschaltung des Prüfkreises an das Prüfvielfach erfolgt mittels zweier Unterbrecherrelais Xl, X2, welche gegebenenfalls die Anfrage an den Umwerter wiederholen. Relais Xl bestimmt die Prüfzeitdauer. Die Einschaltung der Unterbrecherrelais erfolgt durch ein Anlaßrelais An. Durch die Relais Mh, Ml, M2, MZ wird die stufenweise Einspeicherung der aufgenommenen Ziffern in Dekadencoderelaisgruppen vorbereitet. Die Einspeicherung wird endgültig durch die von dem Stromstoßempfangsrelais A abhängigen, abfall verzögerten Steuerrelais Vl, V2, VZ durchgeführt. Die den einzelnen Ziffern der Kennzahl entsprechenden Xummernstromstoßreihen werden von der Relaisgruppe Sl, S2...S10 aufgenommen, welche nach jeder Stromstoßreihe zur Aufnahme der nächsten wieder freigegeben wird. Die Relaisgruppe Sl... 5*10 speichert die Zentralamtsziffer in die Relaisgruppe Zl ... ZlO, die Hauptanitsziffer in die Relaisgruppe Hl ... HlO und die Knotenamtskennziffer in die Relaisgruppe Kl... K10 ein, in denen die Ziffern jeweils durch Erregung eines dieser Relais festgehalten werden. Diese geben die Zentralamtsziffer in dekadischer Codeform über die Leitungen ItI... It 10., die Hauptamtskennziffer über die Leitungen /ill ... It 20, die Knotenamtsziffer über die Leitungen U21... /ί30 in den Umwerter, der sie mittels elektronischer Schaltmittel auswertet und über entsprechende Verdrahtungen als Dualcode wieder zu den Relaisgruppen LaI, La 2, La 4, La 8 (Richtungsziffer für den ersten Richtungswähler) bzw. zu der Relaisgruppe Lb 1, Lb 2, Lb 4, Lb 8 (Richtungsziffer für den zweiten Richtungswähler) überträgt. Liegt nach Aufnahme einer Ziffer im Umwerter
ίο noch kein positives Auswerteergebnis fest, so gibt dieser ein sogenanntes negatives Kennzeichen über die Leitung ltZ9 zum Speicher und erregt dadurch ein Relais Ne. Sobald jedoch ein Ergebnis nach der ersten oder zweiten oder dritten Ziffer der Kennzahl im Umwerter feststeht, werden die Ergebnisrelais der Relaisgruppen La bzw. Lb in bestimmter Kombination erregt. Abhängig von deren Erregung wird dann ebenso wie durch das Relais Ne die Abkopplung des Speichers vom Umwerter eingeleitet, d. h., der Prüfweg wird unterbrochen.
Nach dieser allgemeinen Beschreibung soll zunächst die Einspeicherung und Auswertung einer dreistelligen Kennzahl beschrieben werden unter der Voraussetzung, daß die Anfrage des Speichers an den Umwerter nach jeder aufgenommenen Ziffer sofort zum Erfolg führt, d. h., daß das Prüfrelais auf das Prüfvielfach sofort aufprüfen kann. Der Speicher wird von dem belegten Verbindungsweg über die Ader IV belegt. Dadurch spricht das Belegungsrelais C an. Die Stromstöße der der Zentralamtsziffer entsprechenden Stromstöße treffen als Erdimpulse über die Ader V ein und erregen impulsmäßig das Stromstoßempfangsrelais A. Es möge beispielsweise die Kennzahl »321« seitens des belegenden Verbindungsweges in den Speicher gegeben werden. Durch die erste Stromstoßserie wird Relais A dreimal erregt. Beim ersten Ansprechen des Relais A spricht Relais Vl an:
1. +, 7c, 82a, FlI, FlII, -.
Relais Vl hält sich während einer Stromstoßreihe. In der Stromstoßpause nach dem ersten Impuls wird Relais V2 erregt:
2. +, 7c, 83z>l, 84a, V21, V2U, -.
Abhängig von Relais V2 wird Relais V3 erregt:
3. +, 7c, 85w2, VZl, VZU, -.
Auch diese Relais halten sich während einer Stromstoßreihe. Relais Vl schaltet Relais Mh ein:
4. +, 6c, 24m3, 22»2, 57ml, 58z/l, Mh, -.
Ferner wird bei Erregung des Relais A Relais Sl eingeschaltet:
5. +, 4a, Gr2, 5v2, Sl, -.
Relais Sl hält sich unabhängig von Relais V2 über seinen Kontakt IjI parallel zu Kontakt 5ν2. Nach Abfall des Relais A hält sich Relais 5*1 in folgendem Kreis:
6. +, 6c, %vllVv2, 12s2, 2sl, Sl, —.
Kontakt 3si bereitet einen Stromstoß für Relais S2 vor. Dieser wird beim nächsten Stromstoß wie folgt geschlossen:
7. +, 4a, Gr3, lOz/2, ZsI, S2, -.
Nach Ansprechen des Relais S2 hält sich Relais 5Ί über seinen Kontakt IjI. Relais S 2 bereitet sich über seinen Kontakt 11 j2 einen eigenen Haltekreis vor:
8. +, 4a, Gr3, 11j2, .92, -.
Nach Abfall des Relais A fällt Relais Sl ab, und Relais 5*2 wird gehalten über:
9. +, 6c, SvIIQvZ, STsZ, S6s2, S2, -.
Beim dritten Stromstoß wird, wie sich an Hand des Schaltbildes leicht verfolgen läßt, Relais S3 erregt und gehalten, Relais .92 hält sich während des dritten Stromstoßes (vgl. Stromlauf 8) und fällt dann ab. Nach Beendigung der Stromstoßreihe bleibt Relais A abgefallen. Anschließend fallen die Relais Vl, sodann V2 und endlich Relais V3 ab. Nach Abfall des Relais Vl wird Relais Mh im folgenden Kreis gehalten:
10. + , 6c, 59ml, 60mh, Mh, -.
In der Abfallzeit des Relais V2 wird Relais Z3 erregt:
11. +, 14^2, 15^1, 13mh, Gr4, 28s3, Z3, -.
Relais Z3 kennzeichnet mittels seines Kontaktes 512 3 die Codeleitung It3. Nach Abfall der Relais Vl und V2 kommt Relais S3 infolge öffnung der Kontakte 8vl und 9ν2 7μϊά Abfall. RelaisZ3 wird weiter gehalten:
12. +, 17c, 16^3, 7,3, -.
Nach Abfall des Relais V 2 kommt in der Abfallzeit des Relais V3 Relais Ml zum Ansprechen:
13. +, 18w2, 19z/3, GrIQ, 42m3, 20mh, Ml, -.
Relais Ml öffnet am Kontakt 59ml den Haltekreis des Relais Mh, das sich jedoch bis zum Abfall von Relais V3 noch weiter hält:
14. +, 18^2, 19z>3, GrIl, 6Smh, Mh, -.
Nach Abfall des Relais V3 wird Relais AfI in folgendem Kreis weiter gehalten:
15. +, 6c, 24m3, 22m2, 21ml, Ml, -.
Relais M1 bereitet am Kontakt 2SmI die Einspeicherung der zweiten Ziffer (Hauptamtsziffer) in die Relaisgruppe H1 ... H10 vor. Relais M1 schaltet in der Abfallzeit des Relais Mh das Anlaß relais An ein:
16. +, 29c, 30ne, 31 ga, 33ml, 34mh, An, —.
Relais An hält sich unabhängig von den Relais Mh und Ml in folgendem Kreis:
17. +,29c, 30Mc, 31 ga, 32ga, 35an, An, —.
Relais An schaltet Relais Xl ein:
18. +, 3San, 39ga, 4QvI, 41x2, Xl, —.
Relais Zl schaltet Relais X2 ein:
19. +, 45x1, Z2II, Z2I, -.
Relais X2 unterbricht am Kontakt 41 x2 wieder den Erregungskreis des Relais Xl. Relais Xl fällt ab, falls der Umwerter besetzt ist. Ist der Umwerter jedoch frei, so kann Relais Pu während der Abfallzeit des Relais Xl auf das Prüfvielfach Pv des Umwerters aufprüfen:
20. -h Wi 6, Wi 7, na, PuI, GrI, 50x2, 49*1, -.
Relais Pu hält sich nunmehr in Reihe mit Relais Zl in folgendem Kreis:
21. +, 38cm, 43pu, 4AxI, Pull, Xl, -.
Dadurch wird auch Relais Z 2 erregt gehalten. Relais Pu schaltet die Relais Fl und F3 ein:
22. +,29c, 30ne, 31 ga, 47pu, Fl, F3, —.
Nach Ansprechen des Relais Fl wird parallel zu diesem über Kontakt 48/1 Relais F 2 eingeschaltet. Nunmehr liegt an einem sogenannten Kennzahlenpunkt Kp im Umwerter über die Leitung It 3, Kontakte 51 #3, 53/1 Spannung vom Speicher. Diese wird mittels elektronischer Schaltelemente, wie z. B. Transistoren, zunächst in ein negatives Ergebnis ausgewertet, da die eingespeicherte erste Ziffer noch nicht zur Auswertung ausreicht. Dieses negative Ergebnis ίο besteht darin, daß der Umwerter kurz Erde an die Leitung It 39 anlegt und dadurch Relais Ne im Speicher erregt:
23. +, /i39, 89/2, Ne, -.
Relais Ne unterbricht durch seinen Kontakt 3Om^ (vgl. Stromlauf 16) den Erregungskreis des Relais An. Dieses fällt ab. Durch Öffnen des Kontaktes 38 an kommen die Relais Zl, Pu und X2 zum Abfall. Nach Abfall des Relais Zl ist durch öffnung des Kontaktes
ao 49x1 der Prüfkreis zum Prüfvielfach Pv unterbrochen worden. Der Umwerter ist wieder für eine neue Belegung freigegeben.
Es trifft nunmehr dienächste Stromstoßreihe aus zwei Stromstößen bestehend ein. Relais A spricht zweimal an. Als Folge davon werden nacheinander die Relais Vl, V2, V3 erregt und während der Stromstoßserie wieder erregt gehalten. Durch diese Stromstoßreihe wird Relais S2 erregt. Nach Beendigung der Stromstoßreihe kommen nach Abfall des Relais A die Relais Vl, V2, V3 wieder zum Abfall. Anschließend kommt Relais S 2 zum Abfall. Während der Abfallzeit des Relais V2 wird das Speicherrelais H2 eingeschaltet:
24. +, 14^2, 15wl, 28ml, Gr6, 61s2, Ή2, -.
Relais H2 hält sich unabhängig von Relais vS"2:
25. +, 17c, 62h2, H2, -.
Während der Abfallzeit des Relais V3 wird Relais M2 erregt:
26. +, 18w2, 19z/3, GrIl, 90mÄ-, 26ml, M2, -.
Relais M 2 unterbricht durch öffnen des Kontaktes 22ra2 den Haltekreis für Relais Ml (vgl. Stromlauf 15), das sich bis zum Abfall des Relais V3 noch hält:
27. +, 18^2, 19z<3, GrIO, 25wl, Ml, -.
Nach Abfall von Relais V3 hält sich Relais M2 über:
28. +, 6c, 24«3, 23w2, A/2, -.
Während der Abfallzeit des Relais AfI wird Relais An wieder erregt:
29. +, 29c, 30ne, 3IgO, 33ml, 37m2, An, -.
Relais An schaltet wieder die Unterbrecherrelais Zl und Z 2 ein, welche das Prüf relais Pu an das Prüfvielfach legen. Relais Pu soll gemäß Annahme wiederum sofort den Umwerter frei finden und ansprechen. Daraufhin hält sich Relais Pm und Zl in Reihe (vgl. Stromlauf 21). Desgleichen wird Relais X 2 erregt gehalten. Abhängig von Relais Pu sprechen die Relais Fl, F 3 und anschließend Relais F 2 wieder an. Nach Ansprechen des Relais F 2 wird als dekadischer Code für die Ziffer 2 über die Leitung It 12 und die Kontakte 63h2, 54/2 Spannung in den Umwerter gegeben. Ebenfalls wird, wie bereits beschrieben, über die Leitung It 3 und die Kontakte 53 /1, 51 ζ 3 Spannung an den Umwerter gelegt. Diese beiden Span-
nungen werden im Umwerter wiederum in ein negatives Ergebnis umgewertet, wodurch über Leitung It 39 Relais Ne im Speicher wiederum kurz zum Ansprechen kommt. Relais Ne bringt Relais An zum Abfall und dieses die Relais J1,Z2 und Pm. Dadurch wird der Umwerter wieder freigegeben.
Bei der dritten Wahlserie, die gemäß Annahme aus einem einzigen Stromstoß besteht, kommt Relais Sl zum Ansprechen. Nach Beendigung dieser Serie kommt in der Abfallzeit des Relais V2 das Speicherrelais A'l zum Ansprechen:
30. 4-, 14z'2, 15ζΊ, 64to2, GrT, 71.il, Kl, -.
Xach Abfall des Relais Sl hält sich Relais Kl:
31. +, 17c. 72*1, A'l, -.
Während der Abfallzeit des Relais V3 wird Relais -1/3 erregt:
32. +, 18 ν 2, 19 ν Z, GrIQ, 70 ml, 66 m 2, M3, -.
Relais M 3 hält sich über seinen eigenen Kontakt 67 m 3:
33. -K 6 c, 67m3, M3, -.
Relais M 3 unterbricht durch Öffnung seines Kontaktes 24m3 den bisherigen Haltekreis des Relais M2 (vgl. Stromlauf 28), das sich jedoch während der Abfallzeit des Relais V3 über seinen Kontakt 27ra2 hält. Ferner schaltet Relais M3 nach Abfall des Relais M2 Relais Mh wieder ein:
34. +.6c, 69Ot3, 56m2, Mh, -.
Während der Abfallzeit des Relais M2 wurde Relais An wieder eingeschaltet:
35. 4-, 29c, 30ne, 31ga, 36m3, 37 m 2, An, —.
Relais An schaltet die Unterbrecherrelais X1, X2 wieder ein. wodurch der Priifstromkreis für Relais Pu wieder geschlossen wird. Relais Pu spricht wieder an und hält sich in Reihe mit Relais Xl. Ferner wird Relais A'2 gehalten. Die Relais Fl, F3, F2 werden wieder erregt. Nunmehr wird über die Leitung /f21 und die Kontakte 65*1, 55 f2 sowie über die Leitung /fl2 und die Kontakte 63 h2, 54/2 und über die Leitung It 3 und die Kontakte 51s 3, 53 fl Spannung als dekadisches Codezeichen für die Kennzahl »321« zum Umwerter übertragen. Diese Spannung hat nunmehr ein positives Auswerteergebnis zur Folge, das darin besteht, daß an die Leitungen /i31 und /i33 vom Umwerter her Erde angelegt wird, wodurch die Relais LaI und LaA erregt werden:
36. -<-. It31. 73f3, Lall, -;
37. 4-, It33, 78f 3, LaAl. -.
Die beiden Relais halten sich:
38. +, 52 c, 74 IaI, La 111. -;
39. 4-. 52c, 79IaA, LaAIl, -.
Die erregten Ergebnisrelais La schalten das Gruppenrelais Ga ein:
40. -K 52 c, 75 la 1/80 la 4, Ga, -.
Relais Ga bringt durch öffnen des Kontaktes 31 ga Relais An zum Abfall. Relais An unterbricht durch Öffnung des Kontaktes 38 an den Haltekreis für die Relais Zl und Pu. Dadurch wird der Prüfkreis zum Prüfvielfach unterbrochen und der Umwerter wieder freigegeben. Ferner kommen die Relais Z2, Fl, F3, F 2 zum Abfall.
Abhängig von der Erregung der Ergebnisrelais werden über die Adern I und II codierte Gleichstromzeichen in der Form von verschiedenen Spannungsstufen zum Einstellsatz des Richtungswählers übertragen. In dem vorliegenden Beispiel wird nach Ansprechen des Relais La 1 über Kontakt 76 la 1 Spannung über die Widerstände WiI und WiI an die ίο Ader I angelegt, während über Kontakt 81 IaA an die Ader II Spannung über die Widerstände WiA. und Wi3 angeschaltet wird. An jeder Ader liegt im Einstellsatz des Richtungswählers je ein Relaispaar, welches durch die im Speicher angelegten Spannungen in einer bestimmten Kombination erregt wird. Diese Relaiskombination wird in eine Markierung für den Richtungswähler umgesetzt, durch welche sich der Richtungswähler auf die entsprechende Richtung einstellt.
ao Nach Einstellung des Richtungswählers und Teilausspeicherung der Kennzahl wird der Speicher seitens des belegenden Verbindungsweges wieder freigegeben. Dadurch kommt Belegungsrelais C des Speichers zum Abfall. Nach Abfall des Relais C kommen die Relais M3, Mh, die Speicherrelais Z3, H2, Kl sowie die Relais LaI, La4, Ga zum Abfall.
Es sei nun der Fall betrachtet, daß der Speicher nach Aufnahme der ersten Ziffer (Zentralamtsziffer'} bei seiner Anfrage an den Umwerter über das Prüfvielfach diesen zunächst nicht frei findet, sondern die Unterbrecherrelais X1, X 2 die Prüfeinleitung so lange wiederholen müssen, bis der Umwerter frei wird. Gleichzeitig möge dann bereits die zweite Wahlserie (Hauptamtsziffer) im Speicher eintreffen und erst gegen Ende dieser Wahlserie, z. B. beim letzten Impuls derselben, möge der Speicher den Umwerter frei finden. In diesem Fall spielen sich folgende Schaltvorgänge ab: Am Ende der ersten Wahlserie fallen nach endgültigem Abfall des Empfangsrelais A 4Q nacheinander die Relais Vl, V2, V3 ab. Während der Abfallzeit des Relais V2 wird das Speicherrelais Z3 eingeschaltet. Während der Abfallzeit des Relais V3 wird Relais Ml eingeschaltet. Nach Ansprechen des Relais M1 wird Relais An eingeschaltet, welches sich unabhängig von Relais M1 über eigenen Kontakt hält (vgl. Stromlauf 17). Relais An schaltet nach Abfall des Relais Vl über Kontakt 40vl Relais Xl ein (vgl. Stromlauf 18). Relais Xl schaltet Relais X2 ein; Relais Z 2 schaltet Relais Zl wieder aus. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis das Prüfrelais Pu auf das Prüfvielfach aufprüfen kann. Die Anfrage des Prüfrelais an das Prüfvielfach erfolgt jeweils über die geschlossenen Kontakte 49.r 1, 5O.ar2, wobei die Prüfzeitdauer durch den Abfall des Relais Z1 bestimmt ist. Die Anfrage an den Umwerter wiederholt sich zunächst, da voraussetzungsgemäß das Prüfvielfach gesperrt ist und infolgedessen Relais Pu nicht ansprechen kann. Inzwischen läuft die nächste Wahlserie ein, welche wiederum die Relais A, Vl, V2, V3 erregt. Durch Öffnung des Kontaktes 40^1 wird der ursprüngliche Anreizkreis des Relais Zl unterbrochen. Der gewöhnliche Anfragerhythmus wird dadurch gestört; das zeitliche Auseinanderlaufen der Prüfvorgänge wird damit besonders begünstigt. Der Anreizkreis für Relais Zl wird nunmehr von dem Empfangsrelais A übernommen, welches bei jedem Ansprechen über den parallel zu dem Ruhekontakt 40wl liegenden Arbeitskontakt46α den Anreizkreis für Relais Zl herstellt:
41. 4-, 38an, 39ga, 46α, 41λ2, Zl, —.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Anfrage an den Umwerter nicht bis zum Ende der gerade einlaufenden Wahlserie warten muß, sondern bereits während dieser Serie beginnen kann. Es sei jedoch angenommen, daß der Umwerter erst beim letzten Impuls der zweiten Wahlserie frei gefunden wird. Dann spricht Prüfrelais Pu an, und anschließend, wie schon wiederholt beschrieben, sprechen die Relais Fl, FZ, F 2 an. Relais Pw und Xl halten sich in Reihe (vgl. Stromlauf 21). Ebenso wird Relais X2 erregt ge- ίο halten. Die bereits in codierter Form über die Leitung ItZ und Kontakt 51 £ 3 festliegende ZentralamtszifFer geht nach Ansprechen des Relais Fl infolge Schließen des Kontaktes 53/1 sofort in den Umwerter. Da das Ergebnis zunächst negativ ist, wird im Speicher Relais Ne erregt (vgl. Stromlauf 23). Relais Ne unterbricht am Kontakt 30 wc den Haltekreis des Relais An. Relais An unterbricht den Haltekreis der Relais .Pm, Xl, wodurch der Prüfstromkreis unterbrochen und der Umwerter vom Speicher abgekoppelt wird. Nach Abfall des Relais Xl kommt auch Relais X 2 zum Abfall. Nach Abfall des Relais Pm kommen auch die Relais Fl, F3, F2 zum Abfall.
Nach beendigter Aufnahme der zweiten Wahlserie wird nach Abfall des Relais Vl und während der Abfallzeit des Relais V2 das Speicherrelais H2 erregt (vgl. Stromlauf 24). Nach Abfall des Relais V2 und in der Abfallzeit des Relais VZ wird Relais M2 erregt (vgl. Stromlauf 26). Relais M2 schaltet Relais Ml aus. Während der Abfallzeit des Relais Ml wird Relais An wieder erregt (vgl. Stromlauf 29). Nunmehr kann über den geschlossenen Kontakt 40 vl Relais Xl wieder ansprechen, welches Relais X2 wieder erregt. Beide Relais erregt, stellen den Prüfkreis zum Prüfvielfach des Umwerters wieder her. Wird der Umwerter sofort frei gefunden, so spricht Relais Pu an. Anschließend werden die Relais Xl1 X 2 dauernd erregt gehalten. Abhängig von Relais Pu sprechen die Relais Fl, F2, FZ wieder an. Dies hat zur Folge, daß jetzt erst die bereits festliegende Hauptamtsziffer über die Leitung It 12 und Kontakt 6Zh2 in den Umwerter gegeben werden kann. Die weiteren Schaltvorgänge sind bereits beschrieben worden.
Ist aber auch nach Einspeicherung der Hauptamtsziffer im Relais H 2 der Umwerter wiederum zunächst nicht frei und trifft inzwischen die dritte Stromstoßreihe (Knotenamtsziffer) ein, so beginnt inzwischen Relais Λί wiederum das Unterbrecherrelais Z1 einzuschalten. Wird der Umwerter am Ende dieser Wahlserie frei gefunden, so spricht Relais Pu an, was zur Folge hat, daß zunächst sofort die bereits festliegende Hauptamtsziffer über die Leitung It 12 in den Umwerter gegeben wird. Da auch nach dieser Ziffer noch das Ergebnis negativ ist, wird im Speicher wieder Relais Ne erregt. Die Relais^«, Pu, Xl, X2, Fl, FZ, F 2 fallen wieder ab. Am Ende der dritten Wahlserie wird sodann nach Abfall des Relais Vl während der Abfallzeit des Relais V2 wieder das Speicherrelais Kl erregt. Nach Abfall des Relais V2 und während der Abfallzeit des Relais VZ wird Relais MZ erregt, welches Relais M 2 ausschaltet. In der Abfallzeit des Relais M2 spricht sodann Relais An wieder an, und da Relais Vl bereits abgefallen ist, spielen nunmehr wieder die Relais Xl, X2 so lange durch, bis das Prüfrelais Pu das Prüfvielfach des Umwerters frei findet. Anschließend wird dann durch die Relais ZZ, H2 und Kl über die Leitungen ItZ, It 12 und /i21 der dekadische Code für die Kennzahl »321« in den Umwerter gegeben. Dieser gibt sodann ein positives Ergebnis zum Speicher, das, wie schon beschrieben, die Relais LaI und La4 erregt. Die weiteren Schaltvorgänge spielen sich, wie schon beschrieben, ab.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Stromstoßspeicher, welche die aufgenommenen Stromstoß reihen in einen dekadischen Code umsetzen und diesen in einen mehreren Speichern gemeinsamen Umwerter übertragen, welcher der Auswertung dieses Codes entsprechend vorzugsweise in einer anderen Codeform Ergebnisrelais im Speicher beeinflußt, wobei die Ankopplung der Speicher an den gemeinsamen Umwerter mittels eines dem Umwerter zugeordneten Prüfvielfachs und den Speichern zugeordneter paralleler Prüfzweige erfolgt, die, nach dem Spannungsteilerprinzip arbeitend, eine Freiprüfung mehrerer gleichzeitig auf den Umwerter aufprüfender Speicher verhindern, in welchem Falle jedoch Unterbrecherrelais individuell in den Speichern fortlaufend die Anfrage an den Umwerter wiederholen, bis dieser frei ist, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der den Prüfkreis zwischen Speicher (SP) und Prüfvielfach (PV) des Umwerters (W) beherrschenden Unterbrecherrelais (Xl) abhängig ist von einem während einer Stromstoß reihe betätigten Steuerrelais (Vl) und dem Stromstoßempfangsrelais (A) des Speichers.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Anreizkreis des durch seine Abfallzeit die Prüfzeitdauer bestimmenden Unterbrecherrelais (Xl) einerseits ein Ruhekontakt (4OwI) eines während Aufnahme einer Stromstoß reihe erregten Steuerrelais (Vl) und parallel zu diesem ein Arbeitskontakt (42 a) des Stromstoßempfangsrelais (A) liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 65S/74 10.58
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