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DE1040847B - Andrehvorrichtung fuer Motorrad-Brennkraftmaschinen - Google Patents

Andrehvorrichtung fuer Motorrad-Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1040847B
DE1040847B DEI10335A DEI0010335A DE1040847B DE 1040847 B DE1040847 B DE 1040847B DE I10335 A DEI10335 A DE I10335A DE I0010335 A DEI0010335 A DE I0010335A DE 1040847 B DE1040847 B DE 1040847B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
internal combustion
motorcycle
motor
shaft
turning device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI10335A
Other languages
English (en)
Inventor
Pier Luigi Torre
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Innocenti Societa General per lIndustria Metallurgica e Meccanica
Original Assignee
Innocenti Societa General per lIndustria Metallurgica e Meccanica
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Innocenti Societa General per lIndustria Metallurgica e Meccanica filed Critical Innocenti Societa General per lIndustria Metallurgica e Meccanica
Publication of DE1040847B publication Critical patent/DE1040847B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B67/00Engines characterised by the arrangement of auxiliary apparatus not being otherwise provided for, e.g. the apparatus having different functions; Driving auxiliary apparatus from engines, not otherwise provided for
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/04Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears
    • F02N15/06Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Andrehvorrichtung für Motorrad-Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Andrehvorrichtung für Motorrad-Brennkraftmaschinen, bestehend aus einem kleinen elektrischen Andrehmotor und einem mit diesem zu einer Baueinheit zusammengefaßten Untersetzungsgetriebe.
  • Das Andrehen von Motorrad-Brennkraftmaschinen geschieht üblicherweise mittels eines Fußhebels, der seitlich am Maschinengehäuse angebracht ist. Die Betätigung einer solchen Fußandrehvorrichtung ist mit einem großen Kraftaufwand verbunden und muß zudem meist mehrmals wiederholt werden.
  • Es ist zwar schon eine Andrehvorrichtung für eine kleine Zugmaschine bekannt, deren Elektromotor und Untersetzunggetriebe zu einer Baueinheit zusammengefaßt sind. Bei dieser und ähnlich ausgebildeten Andrehvorrichtungen ist der elektrische Andrehmotor nicht selbsttätig einschaltbar, sondern muß von Hand eingeschaltet werden. Er muß komplizierte und zum Teil schwer herstellbare Getriebeteile bewegen und Kupplungsteile mit der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine in Eingriff bringen.
  • Bekannt ist ferner eine Andrehvorrichtung, die ein Schubschraubgetriebe mit selbsttätigem Einschalten des elektrischen Andrehmotors aufweist. Jedoch handelt es sich bei dieser Vorrichtung nicht um eine elektrische Andrehvorrichtung, die den Fußandrehhebel eines Motorrades ersetzen könnte und die aus einem kleinen Elektromotor und einem Untersetzungsgetriebe besteht, die zu einer Baueinheit zusammengefaßt sind.
  • Es ist auch bereits eine Andrehvorrichtung fü-. Brennkraftmaschinen vorgeschlagen worden, die eine Schraubhülse aufweist, in der eine Schubstange längs verschiebbar ist, mittels der sowohl ein auf der Schraubhülse axial verschiebbares und verschraubbares, federbelastetes Andrehritzel in den Schwungradkranz der Brennkraftmaschine einrückbar als auch ein den Andrehmotor speisender elektrischer Stromkreis schließbar ist. Eine solche Vorrichtung ist jedoch nicht ohne weiteres als Andrehvorrichtung für Motorrad-Brennkraftmaschinen an Stelle einer Fußandrehvorrichtung anzubringen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine in ihrer Wirkung äußerst vollkommene elektrische Andrehvorrichtung für Motorrad-Brennkraftmaschinen zu schaffen, die in ihrem Aufbau einfach und sehr betriebssicher ist und als in sich geschlossene, einen kleinen elektrischen Andrehmotor und ein Untersetzungsgetriebe zusammenfassende Baueinheit an Stelle einer Fußandrehvorrichtung seitlich am Motorrad angebracht werden kann.
  • Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß in einem den Andrehmotor tragenden Gehäuse, dessen Größe und Form seine Unterbringung seitlich vom Motorrad an Stelle einer Fußandrehvorrichtung gestattet, eine vom Andrehmotor anzutreibende Welle mit Freilauf gelagert ist, in der in bekannter Weise eine von außen zu betätigende Stange verschiebbar ist, mittels der sowohl ein auf der Welle axial verschiebbarer, federbelasteter Kupplungsteil an die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine anzukuppeln als auch ein den Andrehmotor speisender elektrischer Stromkreis zu schließen ist.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig.l zeigt eine Seitenansicht einer Motorrad-Brennkraftrnaschine mit einem Schnitt durch die Andrehvorrichtung ; Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1, bei dem Teile der Brennkraftmaschine in Ansicht gezeigt sind.
  • Ein Gehäuse 1, das als Gußstück aus einer Leichtmetallegierung hergestellt ist, ist an dem Befestigungsflansch des Kurbelgehäuses einer Motorrad-Brennkraftmaschine an Stelle einer normalen Fußandrehvorrichtung angeschraubt.
  • Es dient einem kleinen elektrischen Andrehmotor 2 als Halterung und enthält alle zur Übertragung des Andrehmcments notwendigen Getriebeteile. Eine am Ende der Andrehmotorwelle befindliche Schnecke 3 kämmt mit einem vorzugsweise aus Bronze bestehenden Schneckenrad 4 und bewirkt damit eine erste, starke Untersetzung der Drehzahl des Andrelimotors. Das Schneckenrad 4 ist auf einer im Gehäuse 1 gelagerten Welle 5 befestigt.
  • In der Welle 5 ist eine Stange 6 längs verschiebbar gelagert. Unter der Wirkung eines von einer Zugstange 11 od. dgl. betätigten Hebels 10 verschiebt die Stange 6 ein auf der Welle 5 gelagertes Ritzel 7 gegen die Kraft einer nicht dargestellten Feder, bis es mit einem Stirnzahnrad 8 in Eingriff kommt. Auf der das Zahnrad 8 tragenden Welle ist ein Kegelrad 9 angebracht, das mit einem Kegelradpaar 16, 17 kämmt. Das Kegelrad 17 ist auf der Kurbelwelle 12 der Brennkraftmaschine befestigt, an der die Pleuelstange 14 eines Kolbens 13 angreift.
  • Nachdem das Ritzel 7 mit dem Stirnrad 8 in Eingriff gebracht worden ist, wird automatisch durch Weiterbewegung der Stange 6 der den elektrischen Andrehmotor 2 speisende Stromkreis geschlossen, so daß der Andrehmotor anläuft und dabei die Kurbelwelle 12 der Breimkraftmaschine des Fahrzeuges in Drehung versetzt.
  • Nachdem die Brennkraftmaschine angelaufen ist. wird die auf die Stange 6 einwirkende Kraft aufgehoben. so daß sich die Feder, die vorher unter der Wirkung des Hebels 10 zusammengedrückt war. entspannen kann, dabei den elektrischen Stromkreis unterbricht und das Ritzel7 in seine ursprüngliche Ruhelage zurückdrückt. Auf der Welle 5 ist ein Freilaufgetriebe 15 vorgesehen, das eine Drehbewegung der Welle 5 in entgegengesetzter Drehrichtung durch Antrieb der inzwischen schneller laufenden Brennkraftmaschine auf den Andrehmotor verhindert.

Claims (1)

  1. I"AILNTANSPRUCH: Andrehvorrichtung für Motorrad-Bremikraftmaschinen, bestehend aus einem kleinen elektrischen Andrehriiotor und einem mit diesem zu einer Baueinheit zusammengefaßten Untersetzungsgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß in einem den Andrehmotor (2) tragenden Gehäuse (1:), dessen Größe und Form seine Unterbringung seitlich vom Motorrad an Stelle einer Fußandrehvorrichtung gestattet, eine vom Andrehmotor (2) anzutreibende Welle (5) mit Freilauf (15) gelagert ist, in der in bekannter Weise eine von außen zu betätigende Stange (6) verschiebbar ist, mittels der sowohl ein auf der Welle (5) axial verschiebbares, federbelastetes Ritzel (7) an die Kurbelwelle (12) der Brennkraftmaschine anzukuppeln als auch ein den Andrehmotor (2) speisender elektrischer Stromkreis zu schließen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 339 123, 301 575, 647 975, 717 180; österreichische Patentschrift Nr. 107 306; _ französische Patentschrift Nr. 716 618; USA.-Patentschriften Nr. 2 655 047. 1 921 880.
DEI10335A 1954-06-21 1955-06-18 Andrehvorrichtung fuer Motorrad-Brennkraftmaschinen Pending DE1040847B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1040847X 1954-06-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1040847B true DE1040847B (de) 1958-10-09

Family

ID=11429688

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI10335A Pending DE1040847B (de) 1954-06-21 1955-06-18 Andrehvorrichtung fuer Motorrad-Brennkraftmaschinen

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