DE1040785B - Verfahren zur Herstellung von Polyamiden - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PolyamidenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuartiger Polyamide durch Umsetzen eines
Diamins mit einer aliphatischen Dicarbonsäure, das dadurch gekennzeichnet ist, daß m-Xylylendiamin und
eine aliphatische Dicarbonsäure mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen polykondensiert werden.
In der Technik sind hochmolekulare Polyamide zur Herstellung von synthetischen Fasern bekannt. Diese
Polyamide besitzen im allgemeinen ein Molekulargewicht über 10 000 und eine Kristallstruktur, die
durch das Kaltziehen von Fäden so orientiert werden kann, daß dadurch deren Zerreißfestigkeit und Biegsamkeit
verbessert werden.
Wohl am meisten werden als faserbildende Polyamide die hochpolymeren linearen Kondensationsprodukte
von Diaminen und Dicarbonsäuren benutzt. Gewöhnlich werden zu deren Herstellung nur aliphatische
Diamine und aliphatische Dicarbonsäuren verwendet.
Man hat aber auch schon Versuche mit Polykondensaten einiger weniger Aromaten, z. B. mit p-Xylylendiamin
und Terephthalsäure, angestellt, bei denen die Amino- und Carboxylgruppen (im Interesse der Symmetrie)
in p-Stellung stehen. Allgemein ist angenommen worden, daß die Symmetrie in diesen Verbindungen
für die Herstellung von kristallinen hochmolekularen Polykondensaten ausschlaggebend ist, die zu
festen Fasern versponnen und kalt gezogen werden können, und daß die m-Isomeren Polykondensate ergeben
müßten, die nicht genügend linear und von Natur aus amorph wären. Diese Annahme kommt besonders
in der Arbeit von Hill und Walker,
»Polymer Constitution and Fiber Properties«, zum Ausdruck, die im Journal of Polymer Science,
Bd. III, 5 vom Oktober 1948 erschienen ist. In dieser Arbeit wird auf Grund von Versuchen mitgeteilt, daß
die Wirkung von aromatischen Gruppen auf Polyester bei »fehlender Symmetrie verheerend« ist
(S. 619-620).
Obwohl Versuche der obigen Art zu der Annahme verführen, daß Polykondensate aus unsymmetrischen
Reaktionsteilnehmern von Natur aus amorph und schlechte Fadenbildner sind, ist jetzt gefunden worden,
daß eine neuartige Klasse von Polyamiden aus m-Xylylendiamin und einer aliphatischen Dicarbonsäure
mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen überlegene technische Eigenschaften aufweist, und zwar insofern, als
Polyamide aus m-Xylyldianiin und geradzahligen
Säuren der genannten Art ausgezeichnetes Kristallisationsvermögen besitzen und zu festen Fasern mit
hervorragenden Eigenschaften, darüber hinaus aber auch zu Filmen und plastischen Massen verarbeitet
werden können, während die Polyamide aus m-Xylylendiamin und ungeradzahligen Säuren obiger Art
Verfahren zur Herstellung
von Polyamiden
von Polyamiden
Anmelder:
California Research Corporation,
San Francisco, Calif. (V. St. A.)
San Francisco, Calif. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Pienzenauerstr. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 4. Juni 1953
V. St. v. Amerika vom 4. Juni 1953
Funston G. Lum, Earl F. Carlston, Richmond, Calif.,
und Judson C. Butler, EI Cerrito, Calif. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
zwar amorph, nichtsdestoweniger aber ebenfalls wertvoll als Harze für Formmassen sind.
Aus dem Stand der Technik war nicht zu entnehmen, daß die neuen und insbesondere die kristallinen
Produkte bekannten Produkten, z. B. dem Kondensationsprodukt aus Hexamethylendiamin und Adipinsäure,
gegenüber in derart unerwarteter und nicht voraussehbarer Weise überlegen sein würden.
Die erfindungsgemäßen Polyamide weisen wiederkehrende Einheiten der Formel
H
— N—CH,
— N—CH,
~ l-N V^ \ "^^2/Jl
auf, in der η 4 bis 8 ist.
Die neuartigen, mit Hilfe geradzahliger Säuren hergestellten Polyamide besitzen, obwohl sie durch
unsymmetrische m-Isomergruppen gekennzeichnet sind, in überraschender Weise eine ausgezeichnete Kristallstruktur.
Man kann sie durch Kaltziehen orientieren, so daß sie ungewöhnlich überlegene synthetische
Fasern ergeben. Das ist im Vergleich zu der obigen Feststellung sehr bemerkenswert, weil bisher angenommen
wurde, daß m-Isomergruppen Polymerisate ergeben, die zu amorph und zu wenig linear seien, als
daß sie befriedigende synthetische Fasern bilden
809 657/Φ&8
könnten. Auf der anderen Seite ist erfindungsgemäß die Tatsache bemerkenswert, daß die Polyamide aus
m-Xylylendiamin und aliphatischen Dicarbonsäuren mit einer ungeraden Zahl von Kohlenstoffatomen in
dem angegebenen Bereich von Natur aus zwar amorph sind und zu Produkten führen, die nicht kristallin
und deshalb klar und durchscheinend sind, trotzdem aber als wertvolle Harze eine Bereicherung der Technik
darstellen.
Eine weitere wichtige und ungewöhnliche Eigenschaft der neuartigen Polyamide ist die, daß sie
Schmelzpunkte über 170° C und dementsprechend hohe Wärmeverformungspunkte besitzen. Diese
Wärmeverformung liegt so hoch, daß mit geradzahligen Säuren synthetische Fasern entstehen, die
bei der Temperatur des siedenden Wassers und sonstigen üblichen Wäschetemperaturen beständig
sind; die Wärmeverformung liegt aber andererseits nicht so hoch, daß die Fasern zur mechanischen Verarbeitung
ungeeignet wären. Es ist überraschend, daß die Polyamide aus m-Xylylen und aliphatischen Dicarbonsäuren
mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen so hohe Schmelz- und Wärmeverformungspunkte besitzen, da
Hexamethylenisophthalamid, das die gleiche Konfiguration, nur mit anders angeordneter Amidgruppe,
besitzt, durch einen viel niedrigeren Schmelzpunkt und Wärmeverformungspunkt, dann aber auch durch
amorphe Struktur gekennzeichnet ist.
Erfindungsgemäß werden die neuartigen Polyamide im wesentlichen durch Kondensation von m-Xylylendiamin
mit einer aliphatischen Dicarbonsäure mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen zu Hochpolymeren hergestellt.
Dazu erhitzt man das Amin und die Säure in einem Reaktionsgefäß, aus dem das bei der Kondensationsreaktion
gebildete Wasser durch Destillation entfernt wird. Zweckmäßig werden äquimolare Mengenanteile der Reaktionsteilnehmer verwendet.
Vorzugsweise wird aber ein geringer Überschuß an einem der Reaktionsteilnehmer zur Regelung der
Polymerkettenlänge angewendet.
Salze aus m-Xylylendiamin und aliphatischen Dicarbonsäuren mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen können
durch Neutralisation des Diamins in Wasser mit der zweibasischen Säure unter Bildung einer wäßrigen
Salzlösung hergestellt werden. Man verwendet dabei ungefähr äquimolekulare Mengen Dicarbonsäure und
Diamin.
Die so hergestellten Salze können gefällt und auf verschiedene Weise abgetrennt werden. Man kann
einen niedrigmolekularen Alkohol, z. B. Isopropano', zur Fällung des Salzes benutzen oder die Salzlösung
abkühlen, um dann das gefällte Salz durch Filtrieren oder Zentrifugieren abzutrennen.
So wird z. B. eine wäßrige Lösung des m-Xylylendiamins
mit Adipinsäure neutralisiert und das so gebildete Salz abgetrennt und bis zur Entstehung eines
hochmolekularen Polykondensationsproduktes erhitzt.
Nach einem anderen Verfahren kann man die wäßrige Salzlösung bei Atmosphärendruck abdampfen,
wobei sich gleichzeitig ein niedriges Polykondensat bildet. Dieses Verfahren bevorzugt man in der Praxis,
da man hierbei keine Trennvorrichtung benötigt und nur mit Reaktionsteilnehmern in flüssiger Form umzugehen
hat. So wird z. B. eine wäßrige Lösung des m-Xylylendiamins mit Adipinsäure neutralisiert, das
entstehende Salz von Diamin und Dicarbonsäure und das Wasser werden unter Verdampfung des letzteren
bis zur Bildung eines niedermolekularen Polykondensationsproduktes erhitzt, worauf das Niederpolymere
bis zur Entstehung eines Hochpolymeren weitererhitzt wird. Es empfiehlt sich, in einer inerten Atmosphäre,
z. B. Stickstoff, zu arbeiten. Nach der anfänglichen Bildung des niedrigen Polykondensate wird die Polykondensation sehr bequem durch Erhitzen bei 40 mm
Hg Druck oder darunter fortgeführt. Dabei sind Temperaturen im Bereich von 240 bis 280° C und
Drücke von 0,01 bis 0,1 mm am besten geeignet.
Das hierzu benötigte m-Xylylendiamin kann man auf verschiedenem Wege erhalten. Sehr bequem wurde
ίο es für die vorliegenden Zwecke bekanntermaßen durch Hydrierung von Isophthalsäurenitril erhalten. Es hat
die folgende Formel, die die Unsymmetrie erkennen läßt:
CH2
CH2-NH2
Die zur Herstellung der Polyamide aus m-Xylylendiamin
benutzte aliphatische Dicarbonsäure mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen ist vorzugsweise eine α-, ω-aliphatische
Dicarbonsäure, bei der also beide Carboxylgruppen an den Enden der Kohlenstoffkette stehen.
Diese Säuren können auch als Polymethylendicarbonsäuren mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen bezeichnet
werden und haben die folgende Formel
HO-C-(CHa)n-C-OH
in der η 4 bis 8 ist. Zu ihnen gehören die Adipin-, Pimelin-, Kork-, Azelain- und Sebacinsäure, wobei
sich Sebacin-, Kork- und besonders Adipinsäure als geradzahlige Carbonsäuren wegen der ausgezeichneten
Kristallisationseigenschaften und der hohen Schmelzpunkte der mit ihnen hergestellten m-Xylylendiamin-Polyamide
besonders zur Herstellung von Fasern eignen.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung. Teile sind Gewichtsteile.
Durch Zusatz von 5,1 Gewichtsteilen Adipinsäure zu einem Gemisch von 4,75 Teilen m-Xylylendiamin
in 55 Teilen Wasser wurde eine wäßrige Salzlösung hergestellt. Sie wurde mit 235 Gewichtsteilen Isopropanol
versetzt, um das Salz zu fällen, das dann abfiltriert wurde. 12,4 Teile dadurch gewonnenen feuchten
Salzes wurden in einem Glaskolben langsam unter Stickstoff auf 260° C erhitzt. Nach 4stündigem Erhitzen
bei dieser Temperatur war ein niedriges Polymeres entstanden. Wenn die Polykondensation bei
0,01 bis 0,1 mm Druck eine Stunde weitergeführt wurde, entstand ein sehr viskoses hochpolymeres
m-Xylylenadipamid mit einem Molekulargewicht von etwa 10 000 bis 12 000.
Dieses m-Xylylenadipamid-Polykondensat besaß
eine ausgezeichnete Kristallstruktur. Es schmolz bei 243° C. Aus ihm hergestellte Fäden wurden bei 60
bis 80° C um 400 bis 500 % kalt gezogen und ergaben Fasern von ausgezeichneter Zerreißfestigkeit.
Eine Lösung von 10,4 Teilen m-Xylylendiamin in 43 Teilen Wasser wurde mit 11,2 Teilen Adipinsäure
versetzt und diese Salzlösung in einen Glaskolben gegeben. Nach Abdestillieren des Wassers
wurde die Lösung durch Erhitzen unter Stickstoff auf etwa 260° C langsam in ein niedriges Polymeres
übergeführt. Dieses wurde eine weitere 1Zs Stunde
lang bei 0,01 bis 0,1 mm Druck zu einem hochpolymeren m-Xylylenadipamid mit einem Molekulargewicht
zwischen 10 000 und 12 000 polymerisiert.
Das Produkt besaß eine gut ausgebildete Kristallstruktur und eignete sich ausgezeichnet zur Erzeugung
sehr zäher Fasern.
15,5 Teile Sebacinsäure wurden zu einer wäßrigen Lösung von 10,4 Teilen m-Xylylendiamin in 50 Teilen
Wasser gegeben. Dieser wäßrige Brei des so entstandenen Salzes wurde in einem Glaskolben langsam
unter Stickstoff auf 260° C erhitzt, wobei das Wasser abdestilliert und das Salz ein niedriges Polymeres
bildete. Weiteres V2Stündiges Erhitzen und Polykondensation bei 0,01 bis 0,1 mm ergab ein hochmolekulares
Polymeres.
Dieses hochpolymere m-Xylylensebacamid besaß
einen Schmelzpunkt von etwa 190° C und war bemerkenswert kristallin.
Eine Lösung von 10,4 Teilen m-Xylylendiamin in 40 Teilen Wasser wurde mit 14,4 Teilen Azelainsäure
versetzt. Die Salzlösung wurde wiederum langsam unter Stickstoff auf 260° C erhitzt und das entstandene
niedrige Polymere durch V2Stündiges PoIykondensieren bei gleicher Temperatur und 0,01 bis
1 mm in ein Hochpolymeres übergeführt.
Dieses Hochpolymere aus m-Xylylendiamin und Azelainsäure war amorph und nicht kristallin und
dementsprechend klar und durchscheinend. Es schmolz bei etwa 172° C und stellte ein ausgezeichnetes Harz
dar.
12,3 Teile Pimelinsäure wurden einer Lösung von 10,4 Teilen m-Xylylendiamin in 30 Teilen Wasser zugesetzt.
Das entstandene m-Xylylendiaminpimelat
wurde in einem Glaskolben wie oben langsam unter Stickstoff bei 260° C bis zur Bildung des niedrigen
Polymeren erhitzt. Eine 1/2Stündige weitere Polykondensation
bei 0,01 bis 0,1 mm führte zum Hochpolymeren.
Dieses klare, durchscheinende Produkt war amorph und nicht kristallin. Obwohl sein Schmelzpunkt bei
etwa 192° C lag, widerstanden die aus ihm hergestellten Fasern siedendem Wasser nicht.
Aus den vorstehenden Beispielen ist die ungewöhnliehe
Natur des Polymeren aus m-Xylylendiamin und einer aliphatischen Dicarbonsäure mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen
eindeutig zu erkennen. Aus unerklärlichen Gründen sind die m-Xylylenpolyamide von aliphatischen
Dicarbonsäuren mit einer geraden Zahl von Kohlenstoffatomen entschieden kristallin, während
die verwandten Homologen mit Säuren ungerader Zahl von Kohlenstoffatomen amorph sind. Außerdem
sind die erfindungsgemäßen Polyamide aus sowohl ungeradzahligen als auch geradzahligen Dicarbonsäuren
durch ungewöhnlich hohe Schmelzpunkte über 170° C gekennzeichnet, die für derartig unsymmetrische
Strukturen mit m-Isomergruppen im Molekül nicht vorhergesagt werden konnten.
Alle erfindungsgemäßen Polyamide eignen sich auch hervorragend zur Herstellung von Filmen und
anderen geformten Gegenständen, wozu üblicherweise synthetische Plasten gebraucht werden. Die Polyamide
aus m-Xylylendiamin und aliphatischen Dicarbonsäuren mit ungerader, zwischen 6 und 10 liegender
Zahl von Kohlenstoffatomen (also mit 7 oder Kohlenstoffatomen) sind besonders zur Herstellung
von klaren plastischen Gegenständen, z. B. Filmen und anderen geformten Gegenständen, geeignet, bei
denen Durchsichtigkeit wie auch hoher Schmelzpunkt und hohe Wärmeverformungstemperatur erwünschte
Eigenschaften sind.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von Polyamiden durch Umsetzen eines Diamins mit einer aliphatischen
Dicarbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß m-Xylylendiamin und eine aliphatische Dicarbonsäure
mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen polykondensiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß äquimolare Mengenanteile der
Reaktionsteilnehmer verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein geringer Überschuß an
einem der Reaktionsteilnehmer zur Regelung der Polymerkettenlänge angewendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Lösung des
m-Xylylendiamins mit Adipinsäure neutralisiert und das so gebildete Salz abgetrennt und bis zur
Entstehung eines hochmolekularen Polykondensationsproduktes erhitzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Lösung des
m-Xylylendiamins mit Adipinsäure neutralisiert wird, daß das entstehende Salz von Diamin und
Dicarbonsäure und das Wasser unter Verdampfung des Wassers bis zur Bildung eines niedermolekularen
Polykondensationsproduktes erhitzt werden, worauf das Niederpolymere bis zur Entstehung
eines Hochpolymeren weiter erhitzt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 749 747;
britische Patentschriften Nr. 474 999, 570 858, 771.
© m 657/48* 91.56
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