DE1040611B - Schaltungsanordnung fuer Mehrkanal-Traegerfrequenz-Fernsprechsysteme zur UEbertragung von Rufsignalen von einem Vermittlungsamt zu einer Anzahl laengs einer UEbertragungsleitung liegender Teilnehmerstationen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Mehrkanal-Traegerfrequenz-Fernsprechsysteme zur UEbertragung von Rufsignalen von einem Vermittlungsamt zu einer Anzahl laengs einer UEbertragungsleitung liegender TeilnehmerstationenInfo
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- DE1040611B DE1040611B DEW17280A DEW0017280A DE1040611B DE 1040611 B DE1040611 B DE 1040611B DE W17280 A DEW17280 A DE W17280A DE W0017280 A DEW0017280 A DE W0017280A DE 1040611 B DE1040611 B DE 1040611B
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für die Rufsignalübertragung in Mehrkanal-Trägerfrequenz-Fernsprechsystemen
bestimmter Art.
Bei den gegenwärtigen Fernsprechnetzen für dünn besiedelte Gebiete werden die Teilnehmer innerhalb
des jeweiligen Bezirks im allgemeinen von einer gemeinsamen Schalteinrichtung entweder durch selbsttätige
oder durch Handvermittlung bedient, an die sie über niederfrequente Übertragungsleitungen angeschlossen
sind. Diese Schalteinrichtung ist unter der Bezeichnung Vermittlung bekannt. Obwohl für die
Übertragungsleitungen Erdkabel verwendet werden können, werden meistens an Masten aufgehängte
Freileitungen benutzt. Die Sprechsignale fließen in beiden Richtungen über diese Leitungen von der Vermittlung
zu den weit verstreuten Teilnehmern und von diesen zur Vermittlung. Die weiteren für den
Betrieb des Netzes notwendigen Nachrichten fließen im allgemeinen nur in einer Richtung, und zwar von
der Vermittlung zu den Teilnehmern hinsichtlich der Rufzeichen und von den Teilnehmern zur Vermittlung
für die Überwachungs- und die Wählsignale. Die Vermittlung ist im allgemeinen an das übrige Landesfernsprechnetz
durch Amtsverbindungsleitungen oder Fernkanäle angeschlossen, so daß Gesprächsverbindungen
von und zu Teilnehmern hergestellt werden können, die außerhalb des eigenen örtlichen Teilnehmernetzes
liegen.
Wenn jedoch die Niederfrequenzleitungen eines derartigen Fernsprechnetzes bis zu ihrem vollen
Fassungsvermögen ausgenutzt sind, ist eine weitere Ausdehnung des Pernsprechdienstes schwierig. Die
Einrichtung zusätzlicher Teilnehmerleitungen, die in dicht besiedelten Stadtbezirken verhältnismäßig geringe
Schwierigkeiten verursacht, bildet in ländlichen Bezirken, in welchen die möglichen Teilnehmer weit
verstreut sind und in verhältnismäßig großer Entfernung vom Vermittlungsamt liegen, sehr große
Schwierigkeiten.
Bei sogenannten Weitverkehrsnetzen, d. h. für denjenigen Teil des Fernsprechnetzes, der zur Verbindung
von voneinander entfernten Vermittlungsämtern dient, wird von der Trägerfrequenztechnik zur Erweiterung
des Fernsprechnetzes ohne Vermehrung der Zahl der Übertragungsleitungen ausgedehnter Gebrauch
gemacht. Statt der Übertragung über gesonderte Niederfrequenzleitungen moduliert eine Anzahl
von Nachrichten unterschiedliche Trägerfrequenzen, und die erhaltenen Trägerfrequenzbänder werden über
die gleiche Trägerleitung übertragen. Bei Verwendung gesonderter Trägerkanäle für verschiedene
Übertragungsrichtungen überträgt ein Weitverkehrsträgerfrequenzsystem der erwähnten Art Gespräche
Schaltungsanordnung für Mehrkanal-Trägerfrequenz-Fernsprechsysteme
zur Übertragung von Rufsignalen
von einem Vermittlungsamt zu einer
Anzahl längs einer übertragungsleitung liegender Teilnehmerstationen
zur Übertragung von Rufsignalen
von einem Vermittlungsamt zu einer
Anzahl längs einer übertragungsleitung liegender Teilnehmerstationen
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. Dr. R. Herbst, Rechtsanwalt,
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. September 1954
V. St. v. Amerika vom 10. September 1954
Verl J. Hawks, Morristown, N. J.,
Earl Kenneth Van Tassel, Westfield, N. J.,
und David Curtis Weller, Lake Mohawk, N. J.
(V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
in beiden Richtungen zwischen den miteinander verbundenen Vermittlungsämtern. Zusammen mit diesen
Gesprächen werden die dazugehörigen Überwachungsund Wählsignale übertragen.
Bisher wurde jedoch aus einer Reihe von Gründen die Trägerfrequenztechnik nicht in großem Umfang
auf Fernsprechnetze für dünn besiedelte Gebiete angewendet. In erster Linie erfordern Weitverkehrssysteme
eine große Anzahl von Nachrichtenkanälen zwischen zwei zentralen Endstellen, die einen wirksamen
Gebrauch der Einrichtung ermöglichen, welche einigen oder allen der verschiedenen Kanäle gemeinsam
ist. Bei Teilnehmernetzen für ländliche Gebiete ist jedoch nur eine einzige zentrale Endstelle, das
Vermittlungsamt, vorhanden. Dieeinzelnen Teilnehmer, welche vom Vermittlungsamt entweder durch Einzelleitungen
oder durch Gemeinschaftsleitungen bedient werden, liegen weit zerstreut. Zwar kann die Einsparung
an Kosten für Drähte und Kabel, welche zwei voneinander weit entfernte Endstellen miteinander
verbinden, die verhältnismäßig hohen Kosten der Weitverkehrs-Trägerfrequenzendstellen reohtferti-
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gen. Bei Fernsprechnetzen in dünn besiedelten Gebieten
dagegen sind die möglichen Einsparungen je Kanal viel kleiner, so daß im allgemeinen die Kosten für
Weitverkehrs-Trägerendstellen nicht zu rechtfertigen sind. Ferner sind im allgemeinen die Endeinrichtungen
der in Weitverkehrs-Trägersystemen verwendeten Art zu umfangreich und erfordern für ihren Betrieb
einen so hohen Leistungsbedarf, daß ihre Unterbringung in den Vermittlungsämtern oder Endämtern,
denen sie zugeordnet sind, notwendig wird. Durch eine solche Unterbringung werden vor allem der Betrieb
und die Wartung erleichtert. Bei ländlichen Teilnehmernetzen ist der einzige zentrale Ort, an
welchem die Endeinrichtung aufgestellt werden kann, das Vermittlungsamt. Da die Teilnehmer weit zerstreut
sind, sind keine geeigneten Baulichkeiten vorhanden, in welchen die Endeinrichtung für das Teilnehmerende
aller Kanäle aufgestellt werden kann. Schließlich ist auch die Art der Übertragung der
Ruf- und Überwachungssignal bei einem Weitverkehrs-Trägersystem
im allgemeinen von derjenigen verschieden, welche in der Teilnehmerschleife bei einem ländlichen Fernsprechnetz vorgesehen ist. Beim
letzteren Fernsprechnetz werden, wie bereits erwähnt, die Überwachungs- und Wählsignale nur in einer
Richtung übertragen, während Rufzeichen von verhältnismäßig hoher Leistung in der anderen Richtung
übertragen werden.
Es ist ein mehrfachträgerfrequentes Nachrichtenübertragungssystem bekannt, bei dem außer an den
Endämtern auch an Abzweigstellen der Leitung Vorrichtungen zum Anschluß niederfrequenter Teilnehmer
vorgesehen sind. In ähnlicher Weise können zur einfachen Erweiterung der Verbindungsmöglichkeiten
vor allem in ländlichen Fernsprechnetzen eine Vielzahl von Hauptträgerfrequenzendstellen im Vermittlungsamt
und eine gleiche Anzahl unl>edienter Unteroder Außenträgerfrequenzendstellen an einer Anzahl
von entfernten, jedoch zerstreuten Punkten in der Nähe der Teilnehmer verwendet werden. Jede Trägerendstelle
wandelt für abgehende Nachrichten Sprechstrom zu Trägerstrom um und Trägerstrom in Sprechstrom
für ankommende Nachrichten. Jeder Amtsoder Hauptendstelle ist jeweils eine der außenliegenden
Unterendstellen zugeordnet und wirkt mit dieser zur Bildung eines Gegensprech-Verbindungskanals
zusammen, der trägerfrequent mit anderen ähnlichen, durch andere Endstellenpaare gebildete Kanäle in
Mehrfachschaltung betrieben werden kann. Jeder auf diese Weise gebildete Trägerkanal ist einer Niederfrequenzleitung
völlig gleichwertig, die gewöhnlich für das Verbinden eines Teilnehmers oder einer
Gruppe von an eine Gemeinschaftsleitung angeschlossenen Teilnehmern mit dem Vermittlungsamt verwendet
wird, und kann die gleichen Nachrichten übertragen und die gleichen Ruf-, Überwachungs- und
Wählsignale weiterleiten.
Bei einer beispielsweisen Ausführungsform eines Mehrkanal - Trägerfrequenz - Fernsprechsystems für
dünn besiedelte Gebiete ist eine Vielzahl von Hauptträgerfrequenzendstellen in einem bedienten oder
unbedienten Vermittlungsamt vorgesehen und eine gleiche Anzahl von unbedienten Unter- oder Außenträgerfrequenzendstellen
an gewöhnlichen Fernsprechmasten an voneinander entfernten Stellen der Leitung in der Nähe der Teilnehmer, für die der Fernsprechdienst
vorgesehen ist. Bei einem solchen Fernsprechnetz kann z. B. eine einzige Trägerfrequenzleitung,
die eine große Anzahl von Trägerkanälen überträgt, vom Vermittlungsamt ausgehen und an Masten längs
einer Hauptstraße verlaufen, die durch einen verhältnismäßig dünn besiedelten ländlichen Bezirk führt.
Wenn ein Einzelteilnehmer- oder »Privatleitungs«- Dienst vorgesehen ist, wird eine Unter- oder Außenendstelle
an einem Trägerleitungsmast in der Nähe des Teilnehmers angeordnet und der betreffende Kanal
mit dem Apparat des Teilnehmers über eine gewöhnliche Niederfrequenz-Fernsprechleitung oder eine
sogenannte Einführungsleitung verbunden. Wo ein Gemeinschaftsanschlußdienst vorgesehen ist, wird eine
Unter- oder Außenträgerfrequenzendstelle an einem der Trägerleitungsmasten eingebaut, der örtlich am
günstigsten für alle von ihm bedienten Teilnehmer liegt, und der betreffende Kanal durch eine auf Masten
aufgehängte niederfrequente Fernsprechleitung weitergeführt und von diesen Einführungsleitungen zu den
einzelnen Teilnehmerapparaten abgezweigt. In jedem Fall werden die übrigen Trägerkanäle an den außenliegenden
Trägerendstellen vorbei weitergeführt, die für das Abzweigen der ersten Kanäle verwendet
werden. Andere Trägerkanäle werden entweder einzeln oder in Gruppen mit Abständen abgezweigt, die den
jeweiligen Anforderungen entsprechen.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung ermöglicht bei dem oben beschriebenen System die
Übertragung des Rufsignals zum Teilnehmer über die Trägerleitung in der Richtung vom Vermittlungsamt
zum gerufenen Teilnehmer mit einem Leistungspegel, der viel niedriger ist als der, welcher für das Wecken
im Apparat des gerufenen Teilnehmers erforderlich ist. Im allgemeinen ist die für das Wecken erforderliche
Leistung viel höher als der normale Signalübertragungspegel, der für Nachrichten zwischen dem
Vermittlungsamt und einem Teilnehmer verwendet wird. Um zu vermeiden, daß für diesen Zweck beim
Teilnahmer eine Leistungsquelle vorgesehen werden muß, war es bisher üblich, das erforderliche Rufzeichen
im Vermittlungsamt zu erzeugen und über die Sprechleitung zum gerufenen Teilnehmer zu übertragen.
Bei einem Fernsprechnetz für dünn besiedelte Gebiete ist jedoch das Leistungsfortleitungsvermögen
des Amts und der Außenträgerfrequenzendstellen normalerweise nicht ausreichend, um die Übertragung
des Rufsignals in der bei einer normalen Amtseinrichtung vorgesehenen Form zu ermöglichen. Dies
trifft besonders zu, wenn Transistoren die Hauptverstärkungselemente der Fernsprechanlage bilden.
Außerdem ist das normale Rufsignal, das für das kompliziertere Wecken bei Gemeinsohaftsleitungen
verwendet wird. d. h. für das vollselektive Wecken bei vier Teilnehmern und das halbselektive Wecken
bei acht Teilnehmern, unterschiedlich genug in seinen verschiedenen Varianten, welche den zu rufenden
Teilnehmer bestimmen, um eine Übertragung auf einem anderen Wege als unter Ausnutzung aller
Sprachfrequenzen zu ermöglichen.
Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, bei welcher den längs der Übertragungsleitung liegenden
Teilnehmerstationen gruppenweise ein gemeinsamer Trägerfrequenzkanal zugeordnet ist, ist in der
Trägerfrequenzendstelle im Vermittlungsamt für jeden Kanal eine Rufkodiereinrichtung vorgesehen,
duroh welche die Rufsignale des Vermittlungsamtes in eine Anzahl innerhalb des Sprachfrequenzbandes
liegender, entsprechend getasteter Kodefrequenzen verschlüsselt und danach im zugeordneten Sprachkanal
trägerfrequent übertragen werden. Ferner ist in den Trägerfrequenzendstellen an den Abzweigstellen
der einzelnen Kanäle von der Trägerleitung zu der jeweils zugeordneten Gruppe von Teilnehmer-
Stationen für jeden Kanal eine Dekodiereinrichtung vorgesehen, mittels welcher aus den durch Demodulation
gewonnenen Kodefrequenzen die ursprünglichen Rufsignale wiederhergestellt und niederfrequent der
jeweils gerufenen Teilnahmerstation der betreffenden Gruppe zugeleitet werden.
Auf diese Weise wird das volle Teilnehmerrufsignal über die Trägerleitung den ganzen Weg vom Vermittlungsamt
zur Außenendstelle mit dem Leistungspegel der Sprachsignale übertragen statt mit dem viel
höheren Pegel, der für das eigentliche Wecken erforderlich ist. Hierdurch wird jede Gefahr der Überlastung
einer mit Transistoren ausgerüsteten Einrichtung während des Weckens vermieden. Außerdem ist
keine Veränderung im Aufbau oder in der Wirkungsweise weder der normalen Einrichtung des Vermittlungsamtes
für das Erzeugen der Rufsignale noch der Teilnehmereinrichtungen erforderlich. Bei der Anwendung
der Erfindung bleiben daher diese Einrichtungen unbeeinflußt, so daß die Erfindung auf bestehende
Fernsprechnetze mit einem Mindestmaß an Schwierigkeiten und Verzögerungen angewendet werden kann.
Im Vermittlungsamt sind für jeden Kanal Schaltmittel vorgesehen, durch welche während der Dauer
der Rufsignale die Sprechverbindung des betreffenden Kanals aufgetrennt und der Ausgang der zugehörigen
Kodiereinrichtung mit dem Modulator verbunden wird, während für die Dauer der Sprechverbindung
die Kodiereinrichtung abgeschaltet und die Sprachsignale dem Modulator zugeführt werden. Jede
Trägerfrequenzendstelle an den Abzweigstellen weist ferner Schaltmittel auf, durdh welche für die Dauer
der Rufsignale die Dekodiereinrichtung an den Demodulator angeschaltet und für die Dauer der
Sprechverbindung von diesem abgetrennt wird. Ein weiteres Schaltmittel in den Trägerfrequenzendstellen
an den Abzweigstellen dient dazu, für die Dauer der Sprechverbindung eine Gleidhspannungsquelle für den
Betrieb der Teilnehmerstationen anzuschalten.
Weitere Ziele und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ins einzelne gehenden
Beschreibung des Aufbaus und der Wirkungsweise einer beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein Blockschema eines beispielsweisen Mehrkanal-Trägerfrequenz-Fernsprechsystems
gemäß der Erfindung,
Fig. IA ein Schaubild, welches zwei mögliche Trägerfrequenzzuteilungen für das in Fig. 1 dargestellte Fernsprechsystem zeigt,
Fig. 2 eine Amtsträgerfrequenzendstufe gemäß der Erfindung, die zur Verwendung in einem Trägerfrequenz-Fernsprechsystem
der in Fig. 1 gezeigten . Art geeignet ist,
Fig. 3 A und 3 B zusammen eine Außenträgerfrequenzendstufe gemäß der Erfindung, die zur Verwendung
in einem Trägerfernsprechsystem der in Fig. 1 gezeigten Art geeignet ist,
Fig. 4A eine Tabelle, welche den Teilnehmerrufkode zeigt, der in den Trägerfrequenz-Endstufen gemäß
Fig. 2, 3 A und 3 B verwendet wird,
Fig. 4B die Kurvenformen der im Vermittlungsamt
an die Sprechleitung der in Fig. 2 gezeigten Amtsendstufe gelegten Rufspannung.
Fig. 4 C die Kurvenformen der Tonfrequenzen, welche gemäß einem Merkmal der Erfindung zur
Übertragung der in Fig. 4 B gezeigten Rufzeichen über die Trägerleitung erzeugt werden,
Fig. 4 D die Kurvenformen der Ruf spannungen, welche aus den Tonfrequenzen nach Fig. 4 C in der in
Fig. 3 A und 3 B gezeigten Außenendstufe wiedergewonnen worden sind.
Fig. 5 in Verbindung mit Fig. 3 A eine andere Ausführungsform einer Außenendstufe gemäß der Erfindung,
die zur Verwendung in Verbindung mit dem in Fig. 1 gezeigten Fernsprechsystem geeignet ist,
Fig. 6 A eine Tabelle, welche den in Verbindung mit der in Fig. 2, 3 A und 5 dargestellten Zusammenschaltung
von Trägerendstufen verwendeten Teilnehmerrufkode zeigt,
Fig. 6 B eine der Fig. 4 B entsprechende Darstellung der Kurvenformen der Rufspannung, welche im Vermittlungsamt
an die Sprechleitung der in Fig. 2 gezeigten Amtsendstufe gelegt wird, Fig. 6 C die Kurvenformen der Tonfrequenzen,
welche gemäß der Erfindung zur Übertragung der in Fig. 6 B gezeigten Rufzeichen über die Trägerleitung
zu der Außenendstufe der Fig. 3 A und 7 verwendet werden, und
Fig. 6 D die Kurvenformen der Ruf spannungen, welche aus den Tonfrequenzen nach Fig. 6 C bei der
in Fig. 3 A und 5 gezeigten anderen Ausführungsform der Außenendstufe wiedergewonnen worden sind.
2^ Das Mehrkanal-Trägerfrequenz-Fernsprechsystem
Das in Fig. 1 in Form eines Blockschemas gezeigte Mehrkanal-Trägerfrequenz-Fernsprechsystem stellt
eine besondere Ausführungsform der Erfindung dar und weist beispielsweise vier gesonderte, je einer
Gruppe von Teilnehmerstationen zugeordnete Sprachkanäle auf, die auch als Gesellschaftsleitungen bezeichnet
werden mögen. Auf der linken Seite der Figur ist die Trägerfrequenzendstelle im Vermittlungsamt
mit drei Amtsendstufen 11, 12 und 13 gezeigt, welche drei der vier Vermittlungsamtsprachkanäle
mit der abgehenden Träger- und Sprachfrequenzübertragungsleitung 14 koppeln. Wie bereits
erwähnt, kann sich die Übertragungsleitung 14 beispielsweise längs einer Haupt- oder Nebenstraße in
einen ländlichen Bezirk hinaus erstrecken, wobei sie über den größten Teil ihrer Länge im allgemeinen als
an Masten aufgehängte Freileitung geführt ist. Der vierte Vermittlungsamtspradhkanal ist mit der Leitung
14 unmittelbar durch ein Tiefpaßfilter 15 gekoppelt. Die Amtsendstufen 11, 12 und 13 und das
Filter 15 befinden sich im Vermittlungsamt, bilden einen Teil desselben und werden mit den normalen
Sprach- und Rufsignalen durch eine nicht gezeigte geeignete Amtseinrichtung beliefert. Jede Amtsendstufe besitzt unter anderem ihre eigene Trägerquelle,
ihren eigenen Modulator und ihren eigenen Demodulator.
Teilnehmer an der über das Filter 15 gespeisten Gesellschaftsleitung können beispielsweise längs der
Straße der Leitung 14 liegen und werden unmittelbar niederfrequent von der Leitung 14 bedient. Beispielsweise
sind die zu den Teilnehmerapparaten 16, 17, 18, 19 und 20 führenden Sprechleitungen mit der Leitung
14 in geeigneten Abständen durch Einführungsleitungen gekoppelt, in denen sich Tiefpaßfilter 21, 22, 23
und 24 befinden. Die Abstände werden dabei natürlich in der Hauptsache durch die jeweilige geographische
Lage der einzelnen Teilnehmerapparate bestimmt.
Beispielsweise ist über das Filter 21 der Teilnehmer 16, über das Filter 22 die Teilnehmer 17 und 18,
über das Filter 23 der Teilnehmer 19 und über das Filter 24 der Teilnehmer 20 angekoppelt. Diese Filter
sperren alle Trägerfrequenzen, sind jedoch für Sprachfrequenzen durchlässig.
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In der Übertragungsleitung 14 befindet sich bei- 14 folgt, angeordnet sein. Die Außenendstufe 33 ist
spielsweise zwischen den Filtern 22 und 23 ein am auf einm Telefonmast angeordnet, der relativ näher
Mast angeordneter Trägerfrequenzzwischenverstärker dem Vermittlungsamt liegt als die Teilnehmer, die sie
25. Da der Verstärker 25 im allgemeinen für Sprach- l>edient. Hierdurch erübrigt es sich, eine gesonderte
frequenzen undurchlässig ist, ist zur Umleitung der 5 Sprachfrequenzübertragungsleitung längs desjenigen
Sprachfrequenzsignale ein Tiefpaßfilter 26 vorge- Abschnitts der Hauptstraße, die an diesen Teil-
se'hen. nehmern vorbeiführt, parallel zur Trägerleitung 14
Eine erste abzweigende Trägerfrequenzendstelle vorzusehen. Ein für Trägerfrequenzen undurchmit
einer mastmontierten Außenendstufe 27 ist an lässiges Tiefpaßfilter 39 ist in Reihe in die Eineinem
Punkt zwischen den Filtern 23 und 24 an die io führungsleitung geschaltet, welche die Trägerleitung
Trägerleitung 14 angekoppelt. Die Endstufe 27 besitzt 14 mit der Teilnehmerstation 36 verbindet. Ähnliche
ihre eigene Trägerquelle, ihren eigenen Modulator Tiefpaßfilter 40 und 41 sind zwischen die Trägerund
ihren eigenen Demodulator und dient zur leitung 14 und die Teilnehmerstation 37 und 38 ge-Demodulation
der durch die entsprechende erste schaltet.
Amtsträgerendstufe 11 erzeugten und modulierten 15 Eine dritte abzweigende Trägerfrequenzendstelle
Trägerfrequenzen. Außerdem liefert sie Sprach- und mit einer mastmontierten Außenträgerendstufe 42,
Rufsignale und Mikrophonstrom an Teilnehmer- die der Vermittlungsamtträgerendstufe 13 zugeapparate
auf der ihr zugeordneten Gesellschafts- ordnet ist, ist ferner beispielsweise am rechten Ende
leitung. Die dem Vermittlungsamt abgekehrte Seite der Trägerleitung 14 vorgesehen und führt die durch
der Außenendstufe 27 ist mit einer Gesellschafts- 20 die Amtsendstufe 13 übertragenen Signale der Geleitung
28 verbunden. Die Teilnehmerstationen 29, meinschaftsleitung 43 zu. Die Teilnehmerstationen 44,
30, 31 und 32, die z. B. längs einer Seitenstraße 45. 46 und 47 können z. ß. in Abständen längs einer
liegen können, welche die Hauptstraße schneidet, der anderen Seitenstraße liegen, welche die Hauptstraße
die Trägerleitung 14 folgt, werden unmittelbar von schneidet, der die Trägerleitung 14 folgt. Die Außendieser
Sprechleitung 28 aus bedient. Bei dem darge- 25 endstufe 42 ist auf einem Mast an oder in der Nähe
stellten Beispiel ist die Außenendstufe 27 auf einem des Kreuzungspunkts der beiden Straßen angeordnet,
Trägerleitungsmast in der Nähe des Schnittpunktes während die Sprechleitung 43 längs der kreuzenden
der beiden Straßen angeordnet. Straße verläuft. Die verschiedenen Teilnehmer-
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, sind die an die Gesell- apparate sind durch Einführungsleitungen unmittel-
schaftsleitung angeschlossenen Teilnehmerstationen 3° bar mit der Sprechleitung 43 verbunden.
29, 30, 31 und 32 mit A, B, C bzw. D bezeichnet. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Mehrkanal-Träger-
Diese Bezeichnung wurde gewählt, um die nach- frequenz-Fernsprechsystem sind beispielsweise drei
folgende Erläuterung der Merkmale der Erfindung Doppelwegträgerkanäle gezeigt. Selbstverständlich
hinsichtlich der Übertragung von Teilnehmerruf- kann eine größere oder eine geringere Anzahl von
zeichen über die Trägerleitung zu erleichtern. 35 Kanälen zusätzlich zu dem niederfrequenten Sprach-
Die beschriebene Anordnung ermöglicht die Be- kanal je nach den vorliegenden Bedürfnissen verdienung
der letztgenannten vier Teilnehmer mit voll- wendet werden. In Fig. IA sind zwei verschiedene
selektivem oder Einzelruf. Weitere Teilnehmer, im Trägerfrequenzzuteilungen für das in Fig. 1 gezeigte
Höchstfall vier, können an die gleiche Gemeinschafts- System angegeben, wobei jeder nach oben zeigende
leitung 28 angeschlossen werden, in welchem Falle die 40 Pfeil eine Trägerfrequenz zur Übertragung von einer
Bedienung mit halbselektivem Ruf erfolgt. Amtsendstufe zu einer Außeriendstufe darstellt und
Für Sprachfrequenzsignale, die von einem der Teil- jeder nach unten zeigende Pfeil eine Trägerfrequenz
nehmer ausgehen und über die Sprechleitung 28 über- zur Übertragung von einer Außenendstufe zu einer
tragen werden, überträgt die mastmontierte Außen- Amtsendstufe. Bei beiden in Fig. 1A dargestellten
endstufe 27 ihre eigene modulierte Trägerwelle zurück 45 Frequenzverteilungen ist die niedrigste verwendete
zum \"erm:ttlungsamt, in welchem sie demoduliert Trägerfrequenz 12 kHz, während die anderen Freund
wieder in eine Sprachfrequenz durch die zu- quenzen alle Harmonische dieser Grundfrequenz sind,
geordnete Amtsendstufe 11 umgewandelt wird. Bei der im oberen Teil der Fig. 1 A dargestellten
Rerhts des Filter 24 ist bei der dargestellten Aus- »gruppierten« Trägerfrequenzanordnung werden die
führungsforin eines Mehrkanal-Trägerfrequenz-Fern- 50 niedrigen Trägerfrequenzen alle zur Übertragung in
Sprechsystems gemäß der Erfindung die Trägerleitung der einen Richtung und die höheren Trägerfrequenzen
14 mit einer zweiten abzweigenden Trägerfrequenz- alle zur Übertragung in der anderen Richtung verendstelle
mit einer mastmontierten Außenendstufe 33 wendet. Eine solche Frequenzverteilung ist vorteilverbunden.
Die Außenendstufe 33 ist der ersten haft, wenn die Trägerleitung annähernd bis zu ihrer
Außenendstufe 27 ähnlich und kann sowohl die durch 55 maximalen Kapazität zum Zeitpunkt ihrer Inbetriebdie
entsprechende Amtsendstufe 12 übertragene nähme ausgenutzt wird (im allgemeinen führt dies
Trägerwelle zu Sprachfrequenzen demodulieren als zur Verwendung von mehr als drei Trägerkanälen),
auch die Sprachfrequenzsignale von der zugeordneten da dann die Filterkosten verhältnismäßig gering sind.
Gemeinschaftsleitung in eine Trägerwelle umwandeln Ferner ist sie vorteilhaft, wenn, wie bei der in
und auf die Vermittlungsamtendstufe 12 zur De- 60 Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung,
modulation übertragen. Die anderen Trägerfrequenzen Zwischenverstärker in einem Teil der Trägerleitung
werden um die Außenendstufe 33 durch ein Hochpaß- verwendet werden. Bei der gruppierten Anordnung
filter 34 herumgeleitet. braucht nur ein einziger Zwischenverstärker pro Ver-
Die demodulierten Signale werden von der Außen- Stärkerpunkt für jede Übertragungsrichtung vorge-
endstufe 33 wieder über ein Tiefpaßfilter 35 zur 65 sehen zu sein. Bei der in Fig. 1A gezeigten gruppier-
Trägerleitung 14 zur Verteilung zu den Teilnehmern ten Frequenzzuteilung sind dem ersten Trägerkanal
unmittelbar von der Trägerleitung aus zurückgeführt. 36 und 72 kHz zugeordnet, dem zweiten 24 und
Die der Außenträgerendstufe 33 zugeordneten Teil- 6OkHz und dem dritten 12 und 48 kHz. Wegen der
nehmerstationen 36, 37 und 38 können z. B. in Ab- mit der Frequenz wachsenden Leitungsdämpfung
ständen längs der Hauptstraße, der die Trägerleitung 70 wird die höchste Frequenzkombination für Verbin-
düngen im kürzesten Streckenabschnitt verwendet und die niedrigste Frequenzkombination für solche im
längsten Abschnitt. · ι
Bei der im unteren Teil der Fig. 1A gezeigten »gestapelten« Frequenzanordnung werden für die
Übertragung in entgegengesetzten Richtungen jeweils benachbarte Trägerfrequenzen verwendet. Eine solche
Frequenzverteiluiig ist besonders vorteilhaft, wenn die Trägerleitung ursprünglidh mit weniger als ihrer
maximalen Kapazität ausgenutzt wird, z. B. nur mit einem von zwei Kanälen, da sie eine spätere Erweiterung
ermöglicht, ohne daß in der Zwischenzeit Zwischenträgerfrequenzen unbenutzt bleiben. Obwohl
die erforderlichen Filter selektiver sein müssen und daher etwas teurer sind als diejenigen für die gruppierte
Anordnung, ist die gestapelte Anordnung vielseitiger. Wenn z. B. nur zwei Trägerkanäle anfänglich
notwendig sind, können Trägerfrequenzen von 36 und 48 kHz für den ersten Kanal und Trägerfrequenzen
von 12 und 24 kHz für den zweiten verwendet werden. Wenn dann der Bedarf steigt und zusätzliche
Kanäle notwendig werden, stehen Trägerfrequenzen von 60 und 72 kHz und höher zur Benutzung zur Verfügung.
In der Zwischenzeit benutzen die zwei bestehenden Trägerkanäle die niedrigstmöglichen
Trägerfrequenzen, so daß etwaige Probleme der erhöhten Leitungsdämpfung bei höheren Frequenzen
vermieden werden.
Die Amtsträgerfrequenzendstufe (Fig. 2)
Eine Amtsendstufe der in der in Fig. 1 als Blockschema gezeigten Ausführungsform der Erfindung
verwendeten Art ist in Fig. 2 dargestellt. In der oberen linken Ecke der Fig. 2 ist die Amtssprechleitung
51 an einen Transformator 52 angeschaltet gezeigt. Die beiden Adern der Sprechleitung 51 sind
mit α und fr bezeichnet zur Kennzeichnung derjenigen Adern der Leitung, welche zum Stöpselhais bzw. zur
Stöpselspitze der Abfragegarnitur führen.
Tm Vermittlungsamt ist die mit der Sprechleitung 51 verbundene Einrichtung die gleiche, wie wenn die
Sprechleitiing 51 lediglich die übliche Fernsprechübcrtragungsleitung
wäre, welche das Vermittlungsamt mit einem Einzelteilnehmer oder einer Gruppe von an einer Gemeinschaftsleitung angeschlossenen
Teilnehmern verbindet. Das Vermittlungsamt enthält die übliche Schalteinrichtung und Rufzeichengeneratoren,
wobei die der Spredhleitung 51 in Fig. 2 zugeführten Signale in jeder Hinsicht von gebräuchlicher
Art sind.
Die Sprechleitung 51 in Fig. 2 ist an die geteilte Primärwicklung 53 des Transformators 52 angeschaltet, wobei ihre fr-Ader mit dem einen Ende der
Wicklung und ihre α-Ader mit dem anderen Ende verbunden ist. Die inneren einander benachbarten Enden
der geteilten Primärwicklung 53 sind mit einem Rufzeichenkodierkreis und mit den Kontakten eines Rufrelais
verbunden, die beide nachstehend näher beschrieben werden.
Die Sekundärwicklung 54 des Transformators 52 liefert Sprachfrequenzsignale über eine Fortsetzung
der Leitung 51 zu einem Amplitudenpresser 55. Der Amplitudenpresser 55 bildet einen Teil einer Kompandorschaltung,
die vorgesehen ist, um den Störungsfaktor der übertragenen Nachricht zu verbessern.
Zwischen das eine Ende der Wicklung 54 und einen Reihenwiderstand 57 ist ein Kondensator 56 geschaltet,
um die Niederfrequenzkomponenten von Blitzül>erspannungen zu sperren. Ein weiterer Reihenwiderstand
58 ist zwischen den Widerstand 57 und die Eingangsseite des Amplitudenpressers 55 geschaltet.
Die andere Seite der Wicklung 54 ist geerdet.-Ein Überbrückungskondensator 59 legt die Verbindungsstelle
zwischen dem Sperrkondensator 56 und dem Reihenwiderstand 57 wechselstrommäßig an
Erde, um zu verhindern, daß hochfrequente Spannungsspitzen den Presser 55 erreichen, und ein Nebenschlußwiderstand
60 verbindet die Verbindungsstelle zwischen den Reihenwiderständen 57 und 58 mit Erde.
ίο Als Hodhspannungssdhutz für die Stromkreise
rechts der beschriebenen Schaltelemente der Fig. 2 sind zwei entgegengesetzt gepolte pn-Großflächengleichrichter
61 und 62 in Reihe zwischen Erde und Verbindungsstelle von Widerstand 58 und der entsprechenden
Seite des Amplitudenpressers 55 geschaltet und wirken mit dem durch die Widerstände
57, 58 und 60 gebildeten Dämpfungsglied zusammen. Der hocthfrequenzseitige Ausgang des Amplitudenpressers
55 Hegt unmittelbar an einem Modulator 65. ao Der Träger wird dem Modulator 65 durch einen
Oszillator 66 zugeführt, während der Trägerfrequenzausgang des Modulators 65 zur Zweiseitenbandübertragung
mit Trägerübertragung an einen Sendeverstärker 67 angeschlossen ist. Ein Bandfilter 68, das
dieses Zweiseitenbandsignal samt Träger durchläßt, ist mit der Ausgangsseite des Sendeverstärkers 67
verbunden.
Der Ausgang des Bandfilters 68 ist mit der Trägerleitung 14 über einen Trägerleitungstransformator 69
verbunden. Ein Überbrückungskondensator 70 ist parallel zur Primärwicklung 71 des Transformators
69 geschaltet, um ankommende hochfrequente Spannungsspitzen zu dämpfen, während ein Reiihenwiderstand
72 in eine Ader der Trägerleitung zwischen eine Seite der Wicklung 71 und die entsprechende Ausfiangsklemme
des Bandfilters 68 eingeschaltet ist. Die andere Ausgangsklemme des Filters 68 ist unmittelbar
mit Erde und mit der anderen Seite der Wicklung 71 verbunden. Zwischen den beiden Hälften der geteilten
Sekundärwicklung 74 des Trägerleitungstransformators 69 ist ein Sperrkondensator 73 in
Reihe geschaltet, um zu verhindern, daß die Niederfrequenzkomponenten
von Blitzüberspannungen die Amtsendstufeneinrichtung von der Trägerleitung 14 aus erreichen, während die äußeren Enden der
Wicklung 74 unmittelbar mit der fr-Ader bzw. der α-Ader der Trägerleitung 14 verbunden sind.
Für den primären Hodhspannungssdhutz sind zwei KoMebHtzableiter 75 und 76 jeweils zwischen die einzelnen
Adern der Trägerleitung 14 und der Erde geschaltet. Für den sekundären Hochspannungsschutz
sind zwei entgegengesetzt gepolte, zueinander in Reihe geschaltete Silizium-pn-Großfiächengleichrichter 77
und 78 parallel zur Ausgangsseite des Bandfilters 68 zwischen Endstufenseite des Widerstandes 72 und
Erde geschaltet. Der Hochspannungsschutz durch die Kohleblitznbleiter 75 und 76. die Gleichrichter 77
und 78 und durch den Reihenwiderstand 72 ermöglicht die Verwendung von Transistoren in
einem Trägerfernsprechübertragungssystem. Während Vakuumröhren im allgemeinen sehr hohe Spannungsstöße ertragen können, ist dies bei Transistoren nicht
der Fall, so daß ein gewisser Schutz erforderlich ist. wenn die letzteren nicht durdli Blitzüberspannungen
Schaden erleiden sollen. Obwohl weder die Kohleblitzableiter noch die Blitzschutzgleichrichter, welche
im Handel zu mäßigem Preis und in großen Mengen erhältlich sind, für den notwendigen Schutz ausreichend
sind, ist der durch die dargestellte Schaltanordnung gewährte Schutz ausreichend und ermög-
&99 657 304
potential gegenüber der fr-Ader hat (wenn beispielsweise die o-Ader negativ gegenüber der fr-Ader ist).
Die Ausgänge der Schalter 102, 98 und 104 sind alle mit der Eingangsseite eines gemeinsamen Verstärkers
5 105 gekoppelt, dessen Ausgangsseite mit dem Signaleingangskreis des Modulators 65 gekoppelt ist.
Die Ausgangsseite des Empfangsverstärkers 82 ist ü1>er einen Verstärker 106 und einen Detektor 107 mit
der Erregerspule des Relais 96 für nachstehend noch
licht die Vorteile eines Systems, das voll mit Transistoren ausgerüstet ist.
Die ankommenden sprachmodulierten Trägersignale
von der zugeordneten Außenträgerendstufe werden
von der Trägerleitung 14 auf die Amtsspredhleitung
51 iüier ein geeignetes Bandfilter 81, einen Empfangsverstärker 82, einen Demodulator 83 und einen Amplitudendehner 84 übertragen. Das Bandfilter 81 ist
mit seinen Eingangsklemmen parallel zu den Ausgangsklemmen des Bandfilters 68 geschaltet. Der i° näher bsedhriebene Zwecke verbunden.
Dehner 84 bildet einen Teil des Kompandors für den
Trägerkanal, der zum Amt hin gerichtet ist, und dient
zur Wiederherstellung des Lautstärkeumfangs der
demodulierten Signale auf den Pegel, den diese vor
der Übertragung zur Amtsendstufe hatten.
von der zugeordneten Außenträgerendstufe werden
von der Trägerleitung 14 auf die Amtsspredhleitung
51 iüier ein geeignetes Bandfilter 81, einen Empfangsverstärker 82, einen Demodulator 83 und einen Amplitudendehner 84 übertragen. Das Bandfilter 81 ist
mit seinen Eingangsklemmen parallel zu den Ausgangsklemmen des Bandfilters 68 geschaltet. Der i° näher bsedhriebene Zwecke verbunden.
Dehner 84 bildet einen Teil des Kompandors für den
Trägerkanal, der zum Amt hin gerichtet ist, und dient
zur Wiederherstellung des Lautstärkeumfangs der
demodulierten Signale auf den Pegel, den diese vor
der Übertragung zur Amtsendstufe hatten.
Die aus den drei Widerständen 85, 86 und 87 bestehende Brückenschaltung und die Impedanz der
Sprechleitung 51, von der Widerstandsbrücke aus gesehen, dient dazu, die Eingangsseite des Amplituden-
Die Außenträgerfrequenzendstufe (Fig. 3 A und 3B)
Fig. 3 A und 3 B zeigen zusammen eine der mastmontierten Außenendstufen, welche in Blockform bei
15 der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung gezeigt sind. Zur vollständigen Darstellung
der Endstufe muß Fig. 3 A unmittelbar links an die Fig. 3 B angelegt werden, so daß die am rechten Ende
der Fig. 3 A endenden Leitungen mit den am linken
pressers 55 von der Ausgangsseite des Amplituden- 20 Ende der Fig. 3 B beginnenden verbunden sind,
dehners 84 zu entkoppeln. Die Widerstände 86 und 87 An der linken Seite der Fig. 3 A sind die Verbin-
dehners 84 zu entkoppeln. Die Widerstände 86 und 87 An der linken Seite der Fig. 3 A sind die Verbin-
sind zueinander in Reihe und parallel zum Eingang düngen zur Trägerleitung 14 im wesentlichen die
des Pressers 55 geschaltet, während der Wider- gleichen wie diejenigen von der Amtsendstufe in
stand 85 zwischen den Widerstand 86 und Erde ge- Fig. 2. Zwei Kdlileblitzableiter 111 und 112 sind
schaltet ist. Die Ausgangsseite des Dehners 84 ist 25 zwischen die Adern der Trägerleitung 14 und Erde
parallel zu den in Reihe liegenden Widerständen 85 geschaltet. Die geteilte Primärwicklung 113 eines
und 86 über ein aus zwei Reihenwiderständen 88 Trägerleitungstransformator 114 ist an die Trägerund
89 und einem Net>enschlußwiderstand 90 be- leitung 14 redhts von den Kdhleblitzableitern 111 und
stehendes Dämpfungsglied geschaltet. Die zum und 112 angeschlossen, während sich zwischen den
Presser 55 führenden Brückenklemmen liegen kreuz- 30 beiden Wicklungshälften ein Sperrkondensator 115
weise zu den zum Dehner 84 führenden, was zur befindet. Parallel zur Sekundärwicklung 117 des
Folge hat, daß Signale nicht von einem zum anderen Trägerleitungstransformators 114 ist ein Hochübertragen
werden. Da die Spredhleitung 51 nur einen frequenzüberbrückungskondensator 116 geschaltet,
Zweig der Vierpolbrücke bildet, ist sie wirksam so- während sich in der fr-Ader der Trägerleitung rechts
wdhl mit dem Presser 55 als auch mit dem Dehner 84 35 von der Sekundärwicklung 117 ein Widerstand 118
verbunden. befindet. Rechts von dem Reifhenwiderstand 118 ist
Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird das die Trägerleitung mit der Eingangsseite eines Band-Rufzeichen,
das im Vermittlungsamt erzeugt und der filters 119 verbunden.
Sprechleitung 51 in Form von 20 Hz-Spannungen auf- Parallel zur Eingangsseite des Bandfilters 119 sind
geprägt wird, welche der positiven oder negativen 40 zwei zueinander in Reihe geschaltete entgegengesetzt
Gleichspannung zwischen Erde und der α-Ader oder gepolte Silizium-pn-Großfiächengleichrichter 120 und
der fr-Ader der Spredhleitung überlagert werden, zur 121 geschaltet. Zusammen mit den Kothleblitzableitern
Übertragung über die Trägerleitung 14 durch eine 111 und 112 und dem Widerstand 118 ergeben diese
Kodiereinrichtung kodiert, die zwischen die beiden Gleichrichter einen Schutz gegen plötzliche ÜberHälften
der Primärwicklung 53 des Sprechleitungs- 45 spannungen auf der Trägerleitung 14 in der gleichen
transformators 52 geschaltet ist. Die α-Ader der Weise wie die entsprechenden Elemente bei der in
Sprechleitung 51 ist über die eine Wicklungshälfte 53 Fig. 2 dargestellten Amtsendstufe,
mit dem Anker eines schnell ansprechenden Relais 96 Vom Bandfilter 119 werden die ankommenden
mit dem Anker eines schnell ansprechenden Relais 96 Vom Bandfilter 119 werden die ankommenden
verbunden. Der Arbeitskontakt des Relais 96 ist über Trägerfrequenzen über einen Empfangsverstärker 124
die andere Hälfte der Wicklung 53 mit der fr-Ader 50 einem Demodulator 125 zugeführt, welcher die ander
Sprechleitung 51 verbunden, während der Ruhe- kommenden Signale in die Niederfrequenzlage zukontakt
des Relais über einen Tiefpaßfilter 97 mit rückführt. Die Ausgangsseite des Demodulators 125
einem Schalter 98 verbunden ist. Zwischen die beiden ist mit einem Amplitudendehner 126 verbunden. Der
Hälften der Primärwicklung 53 sind zwei Wider- Empfangsverstärker 124, der Demodulator 125 und
stände 99 und 100 in Reihe geschaltet, während ein 55 der Dehner 126 gleichen den entsprechenden Elemen-Sperrkondensator
101 zwischen dem gemeinsamen ten in Fig. 2.
Punkt der Widerstände 99 und 100 und einem zwei- Die eine Klemme auf der Ausgangsseite des Am-
ten Schalter 102 geschaltet ist. Die beiden inneren plitudendehners 126 (diejenige, welche der α-Ader der
Enden der geteilten Wicklung 53 sind ferner über ein Trägerleitung und der Spredhleitung zugeordnet ist)
Tiefpaßfilter 103 mit einem dritten Schalter 104 ver- 60 ist geerdet, während die andere Klemme mit dem
bunden.
An die Schalter 102. 98 und 104 sind Generatoren für drei verschiedene Tonfrequenzen fv f2 und fs angeschaltet.
Der Schalter 102 läßt den Ton ft nur 1>ei
Anwesenheit eines Signals in dem Pfad durch, das 65 den Snerrkondensator 101 enthält, während der Schalter
98 den Ton /, nur l>ei Anwesenheit eines Signals von Tiefpaßfilter 97 her durchläßt. Der Schalter 104
läßt den Ton /:i nur durch, wenn die o-Ader der
Ruhekontakt und einem der drei Arbeitskontakte eines mit Verzögerung ansprechenden Überwachungsrelais 127 in Fig. 3 B verbunden ist. Das Überwachungsrelais
127 ist ein Vieranker-Relais. Drei von diesen Ankern ist jeweils ein Arbeitskontakt zugeordnet,
während dem vierten Anker ein Ruhekontakt zugeordnet ist.
Wenn die Erregerwicklung des Relais 127 erregt wird, verbindet dieses die Ausgangsseite des Dehners
Spre;]i'e:tung 51 ein bestimmtes Gleichspannungs- 70 126 mit einem aus zwei in Reihe geschalteten Wider-
ständen 128 und 129 und einem Nebenschlußwiderstand 130 bestehenden Dämpfungsglied. Die andere
Seite dieses Dämpfungsglieds ist quer zu zwei Reihen widerständen 131 und 132 geschaltet. Zusammen
mit einem Widerstand 133 und der Impedanz der Sprechleitung bilden diese Widerstände 131 und 132
eine Brücke die diejenige, weldhe in Fig. 2 das ankommende und das abgehende Sprechpfad voneinander
trennt.
messen, daß sie die für die Übertragung in der erwähnten Richtung verwendeten Trägerfrequenzen
durchlassen.
Für Rufzwecke ist der dem einzigen Ruhekontakt 5 zugeordnete Anker des Überwachungsrelais 127 in
Fig. 3 B mit jedem der drei gleichen Verstärker 155, 156 und 157 verbunden. Die Ausgangsseite des Verstärkers
155 ist über ein Bandfilter 158 und einen Detektor 159 mit der Erregerwicklung eines schnell
sprechenden Relais 166 verbunden. Die Bandfilter 158,
161 und 164 sind so bemessen, daß sie die Tonfrequenzen fv f2 bzw. f3 durchlassen.
Die Relais 160, 163 und 166 sind alle rasch ansprechende
Einankerrelais mit einem Arbeitskontakt und einem Ruhekontakt. Der Ruhekontakt des Relais
160 ist mit der einen Seite der Erregerwicklung des Rufrelais 144 verbunden, während der Anker des
Die mit dem Nebenschlußwiderstand 130 des io ansprechenden Relais 160 verbunden. Die Ausgangs-Dämpfungsgliedes
verbundene Seite des Brücken- Seite des Verstärkers 156 ist über ein Bandfilter 161
Widerstandes 131 ist geerdet, während die mit dem und einen Detektor 162 mit der Erregerwicklung
Reihenwiderstand 128 des Dämpfungsgliedes ver- eines zweiten ähnlichen schnell ansprechenden Relais
bundene Seite des Widerstands 132 mit dem dritten 163 verbunden. Die Ausgangsseite des Verstärkers
Brückenwiderstand 133 verbunden ist. Zwei entgegen- 15 157 ist über ein Bandfilter 164 und einen Detektor 165
gesetzt gepolte, einen Hochspannungsschutz bildende mit der Erregerwicklung eines dritten schnell an-Silizium-pn-Großflächengleichrichter
134 und 135
sind zwischen dem Ende des Widerstandes 133, das
dem Widerstand 132 abgekehrt ist, und Erde (über
den Zweig der Brücke, der durch die Außenendstufen- 20
Sprechleitung gebildet wird) geschaltet. Zwischen den
Schutzgleichriohtern und der Primärwicklung 141
eines Sprechleitungstransformators 142 ist ein Dämpfungsglied geschaltet, das aus zwei Reihenwiderständen 138 und 139 und einem Nebenschlußwiderstand 25 Relais 160 mit der anderen Seite dieser Wicklung ver-140 besteht. Die Wicklung 141 ist durch einen Hoch- bunden ist. Der Arbeitskontakt des Relais 160 ist frequenz-Überbrückungskondensator 143 geshuntet. ül>er ein Tiefpaßfilter 167 mit der negativen Klemme
sind zwischen dem Ende des Widerstandes 133, das
dem Widerstand 132 abgekehrt ist, und Erde (über
den Zweig der Brücke, der durch die Außenendstufen- 20
Sprechleitung gebildet wird) geschaltet. Zwischen den
Schutzgleichriohtern und der Primärwicklung 141
eines Sprechleitungstransformators 142 ist ein Dämpfungsglied geschaltet, das aus zwei Reihenwiderständen 138 und 139 und einem Nebenschlußwiderstand 25 Relais 160 mit der anderen Seite dieser Wicklung ver-140 besteht. Die Wicklung 141 ist durch einen Hoch- bunden ist. Der Arbeitskontakt des Relais 160 ist frequenz-Überbrückungskondensator 143 geshuntet. ül>er ein Tiefpaßfilter 167 mit der negativen Klemme
Der Sprechleitungstransformator 142 weist eine ge- einer Gleichspannungsquelle 168 verbunden.- Die
teilte Sekundärwicklung 175 auf, welche der Wick- positive Klemme der Gleichspanmungsquelle 168 ist
lung 51 des Sprechleitungstransformators 52 in Fig. 2 30 geerdet.
entspricht und deren entgegengesetzte Enden über die In unerregtem Zustand des Rufrelais 144 verbinden
Ruhekontakte eines mit Verzögerung ansprechenden dessen Anker und die entsprechenden Ruhekontakte
Rufrelais 144 mit der Teilnehmersprechleitung 145 die b- und α-Ader der Teilnehmersprechleitung 145
verbunden ist. Das Relais 144 ist ein Zweiankerrelais, unmittelbar mit den entgegengesetzten Seiten der
das gesonderte Arbeits- und Ruhekontakte für jeden 35 Sekundärwicklung 175 des Sprechleitungstransfor-Anker
aufweist. Wie in Fig. 2 ist die eine Ader der mators 142. Wenn das Relais 144 erregt ist, verbin-Sprechleitung
mit b und die andere Ader mit a be- den seine Arbeitskontakte die b- und die α-Ader der
zeichnet. Sprechleitung 145 unmittelbar mit dem Arbeits- und
Die Widerstände 131, 132 und 133 bilden mit der dem Ruhekontakt des Relais 163. Der Anker des
Außenendstufensprechleitung 145 eine Brückenschal- 40 Relais 163 ist geerdet. Die Sekundärwicklung 169
tung, welche die ankommenden und abgehenden eines 20-Hz-Rufstromtransformators 170 ist zwischen
Signale voneinander trennt. Ein Amplitudenpresser dem Arbeitskontakt des Relais 144 in der α-Ader der
146 ist mit seiner einen Eingangsklemme mit der Spreohleitung und zwei entgegengesetzt gepolten
Seite des Widerstandes 133 verbunden, die dem Gleichrichtern 171 und 172 geschaltet. Der Gleich-Widerstand
132 abgekehrt ist; mit der anderen Ein- 45 richter 171 ist zwischen der Wicklung 169 und dem
gangsklemme mit der Verbindungsstelle zwischen den Arbeitskontakt des Relais 166 geschaltet, während der
Widerständen 131 und 132. Die Ausgangsseite des Gleichrichter 172 zwischen der Wicklung 169 und
Pressers 146 ist mit einem Modulator 147 verbunden, dem Ruhekontakt des gleichen Relais geschaltet ist.
der von einem Oszillator 148 mit einem Träger ge- Der Anker des Relais 166 ist mit dem Arbeitskontakt
speist wird. Die Ausgangsseite des Modulators 147 50 des Relais 144 in der α-Ader der Spreohleitung verist
über einen Sendeverstärker 149 und ein Ausgangs- bunden. Die Primärwicklung 173 des Rufstromtrans
bandfilter 150 mit der Trägerleitung 14 verbunden. Die Ausgangsklemmen des Filters 150 liegen parallel
zu den Eingangsklemmen des Eingangsfilters 119.
formators 170 und ein Kondensator 174 sind in Reihe zwischen den Ruhekontakt und den Anker des
Relais 160, d. h. parallel zur Erregerwicklung des
Der Presser 146, der Modulator 147, der Oszillator 55 Rufrelais 144, geschaltet. Der Ruhekontakt des Relais
148 und der S ende verstärker 149 entsprechen dem 160 ist ferner über das Tiefpaßfilter 167 geerdet.
Presser 55. dem Modulator 65, dem Oszillator 66 und
dem Verstärker 67 in der in Fig. 2 dargestellten Amts-
dem Verstärker 67 in der in Fig. 2 dargestellten Amts-
cndstufe.
Diejenigen Enden der geteilten Sekundärwicklung 175 des Transformators 142, welche der Sprechleitung
145 abgekehrt sind, sind mit den beiden
Der Amplitudenpresser 55 in Fig. 2 und der Am- 60 Klemmen eines Kondensators 178 verbunden. Ein
plitudendehner 126 in Fig. 3 A wirken zur Bildung schnell ansprechendes Impulsverstärkungsrelais 179
eines Kompandors zusammen. Dieser Kompandor ist
für die Übertragung von der Amtsendstufe zur
für die Übertragung von der Amtsendstufe zur
Außenendstufe wirksam. Die Bandfilter 68 und 119
ist mit zwei Erregerwicklungen versehen, von denen eine mit der der fr-Ader der Sprechleitung 145 zugekehrten
Seite des Kondensators 178 bzw. mit der können die gleichen Frequenzbänder entsprechend die- 65 negativen Klemme der Gleichspannungsquelle 180
ser Übertragungsrichtung durchlassen. Der Presser verbunden ist, während die andere mit der der α-Ader
und der Dehner 84 wirken zur Bildung eines der Sprechleitung 145 zugeordneten Seite des Konweiteren
gleichen Kompandors zusammen, der für die densators 178 und mit Erde verbunden ist. Das Relais
Übertragung von der Außenendstufe zur Amtsend- 179 besitzt einen Anker mit einem Arbeits- und
stufe wirksam ist. Die Filter 81 und 150 sind so be- 70 einem Ruhekontakt. Der Anker des Relais 179 ist ge-
15 16
erdet, während der Arbeitskontakt des Relais über die zwischen der α-Ader der Leitung und Erde und
Erregerwicklung des mit Verzögerung ansprechenden 4. negatives Signal zwischen der α-Ader der Leitung
Überwachungsrelais 127 mit der negativen Klemme und Erde. Wenn zwei Teilnehmer durch die gleiche
der Gleichspannungsquelle 180 verbunden ist und der Rufspannung an der Sprechleitung 51 gekennzeichnet
Ruhekontakt des Relais mit der Eingangsseite des 5 sind, wird für jeden Teilnehmer ein verschiedener
Sendeverstärkers 149. Rufkode verwendet. Bei einem halbselektiven System Wie bereits erwähnt, ist das Überwachungsrelais für acht Teilnehmer kann beispielsweise ein langes
127 mit vier Ankern versehen, wobei jedem dieser Rufzeichen zur Kennzeichnung des einen durch jede
Anker ein Kontakt zugeordnet ist. Von oben nach der vier Rufspannungsschaltungen bezeichneten Teilunten
gesehen ist dem ersten Anker ein Arbeits- io nehmers verwendet werden und zwei kurze Rufkontakt,
dem zweiten Anker ein Arbeitskontakt, dem zeichen für die Kennzeichnung des anderen,
dritten Anker ein Ruhekontakt und dem vierten Gemäß einem Merkmal der Erfindung erübrigt Anker ein Achskontakt zugeordnet. Der erste sich die Übertragung der überlagerten 20-Hz-Ruf-Anker des Überwachungsrelais 127 und sein Arbeits- information auf der Sprechleitung 51 über die kontakt sind in die Trägerleitung zwischen der Aus- 15 Trägerleitung 14 zur Außenendstufe dadurch, daß gangsseite des Sendeverstärkers 149 und der Ein- die Rufinformation durch das Vorhandensein oder gangsleitung des Ausgangsfilters 150 eingeschleift. Fehlen einer Vielzahl von Tönen im Sprachband Der zweite Anker dient über seinen Arbeitskontakt kodiert wird. Bei den in Fig. 2, 3 A und 3 B gezeigten zur Verbindung des Dehners 126 über die aus den Endstufen werden drei mit fv /2 bzw. f3 bezeichnete Widerständen 131, 132 und 133 bestehende Brücken- 20 Tonfrequenzen verwendet. Bei der dargestellten Anschaltung mit der Sprechleitung 145, während der Ordnung bedeutet die Anwesenheit des Tons Z1 in den dritte Anker über seinen Ruhekontakt zur Verbin- Sprachfrequenzteilen des Systems, daß ein Wecken dung des Dehners 126 mit den Verstärkern 155, 156 stattfinden soll, während die Anwesenheit oder das und 157 dient. Der vierte Anker des Relais 127 ist Fehlen der Töne f% und fs anzeigt, welcher Teilnehmer geerdet und der ihm zugeordnete Arbeitskontakt mit 25 oder welches Teilnehmerpaar geweckt werden soll,
den jeweiligen Erdleitungen des Pressers 146, des Fig. 4A zeigt eine Tabelle, aus welcher sich die Sendeverstärkers 149 und des Trägeroszillators 148 in den Trägerendstufen gemäß Fig. 2, 3 A und 3 B verbunden. verwendeten Rufkodes ergeben. Ein Haken in einer
dritten Anker ein Ruhekontakt und dem vierten Gemäß einem Merkmal der Erfindung erübrigt Anker ein Achskontakt zugeordnet. Der erste sich die Übertragung der überlagerten 20-Hz-Ruf-Anker des Überwachungsrelais 127 und sein Arbeits- information auf der Sprechleitung 51 über die kontakt sind in die Trägerleitung zwischen der Aus- 15 Trägerleitung 14 zur Außenendstufe dadurch, daß gangsseite des Sendeverstärkers 149 und der Ein- die Rufinformation durch das Vorhandensein oder gangsleitung des Ausgangsfilters 150 eingeschleift. Fehlen einer Vielzahl von Tönen im Sprachband Der zweite Anker dient über seinen Arbeitskontakt kodiert wird. Bei den in Fig. 2, 3 A und 3 B gezeigten zur Verbindung des Dehners 126 über die aus den Endstufen werden drei mit fv /2 bzw. f3 bezeichnete Widerständen 131, 132 und 133 bestehende Brücken- 20 Tonfrequenzen verwendet. Bei der dargestellten Anschaltung mit der Sprechleitung 145, während der Ordnung bedeutet die Anwesenheit des Tons Z1 in den dritte Anker über seinen Ruhekontakt zur Verbin- Sprachfrequenzteilen des Systems, daß ein Wecken dung des Dehners 126 mit den Verstärkern 155, 156 stattfinden soll, während die Anwesenheit oder das und 157 dient. Der vierte Anker des Relais 127 ist Fehlen der Töne f% und fs anzeigt, welcher Teilnehmer geerdet und der ihm zugeordnete Arbeitskontakt mit 25 oder welches Teilnehmerpaar geweckt werden soll,
den jeweiligen Erdleitungen des Pressers 146, des Fig. 4A zeigt eine Tabelle, aus welcher sich die Sendeverstärkers 149 und des Trägeroszillators 148 in den Trägerendstufen gemäß Fig. 2, 3 A und 3 B verbunden. verwendeten Rufkodes ergeben. Ein Haken in einer
. Tonspalte zeigt das Vorhandensein des betreffenden
D.e Arbeitsweise der Amts- 3o Tons jn jedem FaUe an
und der Außentragerfrequenzendstufe Fig 4B zdgt die Kurvenformen der Rufspannun-
(big. 2, 3 A und 3B) geH) weicjje durch die normale Vermittlungsamts-Die
Einzelheiten der Arl>eitsweise der in Fig. 2, einrichtung der Amtsendstufe der Fig. 2 zugeführt
3 A und 3 B dargestellten Amts- bzw. Außenträger- wird. Bei einem vollselektiven System für vier
frequenzendstufe lassen sich am besten durch Be- 35 Teilnehmer, d. h. ein solches, das die vier Teilschreibung
zuerst eines Anrufs vom Vermittlungs- nehmer A, B, C und D in Fig. 1 bedient, wird jeder
amt zu einem Teilnehmer und dann eines Anrufs vom Teilnehmer durch ein anderes der vier möglichen
Teilnehmer zum Vermittlungsamt darlegen. Der An- Rufsignalkombinationen gerufen. Fig. 4B zeigt von
ruf vom Amt zum Teilnehmer wird natürlich im all- links nach rechts die Kurvenformen der Signale,
gemeinen von einem anderen Teilnehmerapparat aus 40 welche der Amtsendstufe über die Sprechleitung 51
herbeigeführt, jedoch ist die Wirkung auf die dar- in Fig. 2 für das Wecken der Teilnehmer A, B, C
gestellte Apparatur die gleiche, unabhängig davon. bzw. D zugeführt werden. Obwohl nur wenige
von wo der Anruf ausgeht. Perioden jeder Rufspannung gezeigt sind, umfaßt
ein Anruf natürlich normalerweise eine viel größere
Anruf vom Vermittlungsamt zum Teilnehmer 45 An'fh1™" Ρ!,"°^η· £
Fig. 4C stellt die Tonfrequenzen dar. die gemäß
Vor dem Anruf liegt kein anderes Signal als die einem Merkmal der Erfindung auf den Modulator 65
Überwachungsbatterie an der Sprechleitung 51 in der vom Verstärker 105 in Fig. 2 übertragen werden.
Amtsendstufe, und der Handapparat des Teilnehmer- Diese Töne werden ihrerseits verwendet, den abapparates
an der Sprechleitung 145, die zur Außen- 50 gehenden Träger zu modulieren und das geeignete
endstufe herführt, bleibt aufgelegt, so daß ein im Rufzeichen an die Außenendstufe weiterzugeben,
wesentlichen offener Kreis an der Sprechleitung 145 Fig. 4D zeigt die Rufspannungskurvenformen, vorhanden ist. An der Amtsendstufe wird ein Ge- welche aus den verschiedenen tonfrequenten Rufspräch durch das Anlegen von amtserzeugten Ruf- Signalen in der in Fig. 3 A und 3B dargestellten Signalen an die Sprechleitung 51 eingeleitet. Die in 55 Außenendstufe zurückgebildet werden.
Fig. 2, 3 A und 3 B dargestellte Apparatur ermöglicht Bei \xerwendung des in Fig. 4 A gezeigten Rufein vollselektives Wecken, d. h., das Wecken wird nur kodes tritt, wenn der Teilnehmer A angerufen werden von dem gerufenen Teilnehmer gehört, wenn vier soll, das im Vermittlungsamt erzeugte Rufsignal auf Teilnehmer an eine Gemeinschaftsleitung auge- der 6-Ader der Sprechleitung 51 in Fig. 2 als ein schlr sen sind, und ein halbselektives Wecken, d.h.. 60 20-Hz-Signal auf, das einer positiven Gleichspannung, das Wecken wird nur von dem gerufenen und einem wie in der ersten Spalte der Fig. 4B gezeigt, überweitt -en Teilnehmer gehört, wenn an eine Gemein- lagert ist. Das Rufsignal tritt dann als Spannung schal sleitung acht Teilnehmer angeschlossen sind. gegenüber Erde über den Widerstand 99 und d< <i Für dieses Wecken wird ein 20-Hz-Rufsignal, das Kondensator 101 in Fig. 2 auf. Die Gleichstromeinem Gleichstrom überlagert ist, zwischen der einen 65 komponente des Rufsignals wird durch den Kond; ;i-Ader der Sprechleitung 51 und Erde angelegt. Die sator 101 gesperrt, und der Schalter 102 schließt sich vier möglichen verschiedenen Rufsignalkombinationen bei jeder zweiten Halbperiode, z. B. bei den negativen sind: 1. positives Signal zwischen der ft-Ader der Halbperioden, der 20-Hz-Rufspannung, so daß die Leitung und Erde, 2. negatives Signal zwischen der Tonfrequenz Z1 während dieser Intervalle zum Einft-Ader der Leitung und Erde, 3. positives Signal 70 gang des Verstärkers 105 fließen kann. Der Schalter
wesentlichen offener Kreis an der Sprechleitung 145 Fig. 4D zeigt die Rufspannungskurvenformen, vorhanden ist. An der Amtsendstufe wird ein Ge- welche aus den verschiedenen tonfrequenten Rufspräch durch das Anlegen von amtserzeugten Ruf- Signalen in der in Fig. 3 A und 3B dargestellten Signalen an die Sprechleitung 51 eingeleitet. Die in 55 Außenendstufe zurückgebildet werden.
Fig. 2, 3 A und 3 B dargestellte Apparatur ermöglicht Bei \xerwendung des in Fig. 4 A gezeigten Rufein vollselektives Wecken, d. h., das Wecken wird nur kodes tritt, wenn der Teilnehmer A angerufen werden von dem gerufenen Teilnehmer gehört, wenn vier soll, das im Vermittlungsamt erzeugte Rufsignal auf Teilnehmer an eine Gemeinschaftsleitung auge- der 6-Ader der Sprechleitung 51 in Fig. 2 als ein schlr sen sind, und ein halbselektives Wecken, d.h.. 60 20-Hz-Signal auf, das einer positiven Gleichspannung, das Wecken wird nur von dem gerufenen und einem wie in der ersten Spalte der Fig. 4B gezeigt, überweitt -en Teilnehmer gehört, wenn an eine Gemein- lagert ist. Das Rufsignal tritt dann als Spannung schal sleitung acht Teilnehmer angeschlossen sind. gegenüber Erde über den Widerstand 99 und d< <i Für dieses Wecken wird ein 20-Hz-Rufsignal, das Kondensator 101 in Fig. 2 auf. Die Gleichstromeinem Gleichstrom überlagert ist, zwischen der einen 65 komponente des Rufsignals wird durch den Kond; ;i-Ader der Sprechleitung 51 und Erde angelegt. Die sator 101 gesperrt, und der Schalter 102 schließt sich vier möglichen verschiedenen Rufsignalkombinationen bei jeder zweiten Halbperiode, z. B. bei den negativen sind: 1. positives Signal zwischen der ft-Ader der Halbperioden, der 20-Hz-Rufspannung, so daß die Leitung und Erde, 2. negatives Signal zwischen der Tonfrequenz Z1 während dieser Intervalle zum Einft-Ader der Leitung und Erde, 3. positives Signal 70 gang des Verstärkers 105 fließen kann. Der Schalter
102 dient mit anderen Worten als Detektor für ein Wechselstromrufsignal auf der Sprechleitung 51 und
führt Impulse des Tons Z1 dem Eingang des Verstärkers
105 zu, wenn ein Wechselstromrufsignal anwesend ist. Diese Impulse des Tons Z1 sind in
Fig. 4 C gezeigt.
Wenn ein positives Rufsignal auf der fr-Ader der Leitung 51 auftritt, wird dem Schalter 98 kein Signal
zugeführt, da der letztere nur der α-Ader zugeordnet
nung stammt von der Amtsbatterie im Vermittlungsamt und wird der Sprechleitung zur Stromversorgung
der Teilnehmermikrophone zugeführt. In Fig. 2 wird sie verwendet, um eine Übertragung des Ruftons Z3
5 während Gesprächen zu verhindern, wobei es Aufgabe der zugeordneten Außenendstelle ist, eine geeignete
Sprechspannung über die Teilnehmerleitung wieder herzustellen.
Die letzte Art Rufsignal, welche für die Schal-
Kurvenform der in diesem Falle dem Modulator 65 zugeführten Rufspannung ist in der vierten Spalte
der Fig. 4 C gezeigt.
Unabhängig davon, welche Art von Rufsignal der Amtsendstufensprechleitung 51 in Fig. 2 zugeführt
wird, wird der übertragene Ton bzw. werden die übertragenen Töne der Signaleingangsseite des Modulators
65 zugeführt und zur Modulation des durch
ist. Der Ton Z2 wird daher dem Verstärker 105 nicht io tungen nach Fig. 2, 3 A und 3 B vorgesehen ist, ist
zugeführt. Das Rufsignal wird jedoch über das Tief- das negative Rufsignal auf der α-Ader der Amtsendpaßfilter
103 dem Schalter 104 zugeführt. Das Filter stufensprechleitung 51, das in der vierten Spalte der
103 beseitigt die Wechselstromkomponente des Ruf- Fig. 4B dargestellt ist. Dieses Signal wird versignals,
und der Schalter 104 ist so ausgebildet, daß wendet, wenn der Teilnehmer D angerufen werden
er den Ton Z3 immer durchläßt, wenn eine bestimmte '5 soll, und betätigt den Schalter 102 in der üblichen
Gleichstrompolatrität zwischen der fr-und der α-Ader Weise, so daß der Ton Z1 übertragen wird. Gleichder
Leitung 51 vorhanden ist. Wenn angenommen zeitig betätigt es die beiden Schalter 98 und 104, so
wird (wie dies beim Kode der Fig. 4A der Fall ist), daß die Töne Z2 und f3 übertragen werden. Auf diese
daß der Schalter 104 die Frequenz Z3 zum Verstärker Weise verursacht ein negatives Rufsignal auf der
105 durchläßt, wenn die α-Ader gegenüber der fr-Ader 20 α-Ader, daß alle drei Töne dem Verstärker 105 und
negativ ist, hat ein positives Rufsignal auf der damit dem Modulator 65 zugeführt werden. Die
fr-Ader zur Folge, daß die Töne Z1 und Z3 durch den
Verstärker 105 zur Eingangsseite des Modulators 65
zur Weiterübertragung auf die Trägerleitung 14 hindurchtreten. Wie bereits erwähnt, ist der Ton f2 nicht 25
vorhanden.
Verstärker 105 zur Eingangsseite des Modulators 65
zur Weiterübertragung auf die Trägerleitung 14 hindurchtreten. Wie bereits erwähnt, ist der Ton f2 nicht 25
vorhanden.
Wenn der Teilnehmer B gerufen werden soll, wird
ein negatives Rufsignal der fr-Ader der Sprechleitung 51 zugeführt. Dieses Signal ist in der zweiten
Spalte der Fig. 4B dargestellt. Seine Gleichstrom- 3° den Oszillator 66 erzeugten Trägers verwendet. Die komponente wird durch den Kondensator 101 in der erhaltenen Trägerfrequenzen werden über das Bandgleichen Weise wie oben beschrieben gesperrt, und filter 68 der Trägerleitung 14 zugeführt. Wenn der Teilseine 20-Hz-Komponente dient zur Betätigung des nehmerapparat noch aufgelegt ist, werden die Träger-Schalters 102 und zur Übertragung von Impulsen des frequenzruftöne der in Fig. 2 dargestellten Amtsend-Tons Z1 auf den Verstärker 105. Da der Schalter 98 35 stufe an der Trägerseite der in Fig. 3 A und 3 B darnur der α-Ader der Leitung zugeordnet ist, bewirkt gestellten Außenendstufe empfangen. Von dort geer keine Übertragung des Tons Zo- Das Signal wird langen sie durch das Bandfilter 119 und den Empfangsferner über das Tiefpaßfilter 103 an den Schalter 104 verstärker 124 zum Demodulator 125. Die rückgeweitergegeben. Da jedoch die fr-Ader nun gegenüber bildeten Tonfrequenzen werden sodann über den der α-Ader negativ ist, überträgt der Schalter 104 40 Dehner 126 und den einzigen Ruhekontakt des Ül>erunter den vorangehend angenommenen Bedingungen wachungsrelais 127 zu den Eingangsseiten der drei
ein negatives Rufsignal der fr-Ader der Sprechleitung 51 zugeführt. Dieses Signal ist in der zweiten
Spalte der Fig. 4B dargestellt. Seine Gleichstrom- 3° den Oszillator 66 erzeugten Trägers verwendet. Die komponente wird durch den Kondensator 101 in der erhaltenen Trägerfrequenzen werden über das Bandgleichen Weise wie oben beschrieben gesperrt, und filter 68 der Trägerleitung 14 zugeführt. Wenn der Teilseine 20-Hz-Komponente dient zur Betätigung des nehmerapparat noch aufgelegt ist, werden die Träger-Schalters 102 und zur Übertragung von Impulsen des frequenzruftöne der in Fig. 2 dargestellten Amtsend-Tons Z1 auf den Verstärker 105. Da der Schalter 98 35 stufe an der Trägerseite der in Fig. 3 A und 3 B darnur der α-Ader der Leitung zugeordnet ist, bewirkt gestellten Außenendstufe empfangen. Von dort geer keine Übertragung des Tons Zo- Das Signal wird langen sie durch das Bandfilter 119 und den Empfangsferner über das Tiefpaßfilter 103 an den Schalter 104 verstärker 124 zum Demodulator 125. Die rückgeweitergegeben. Da jedoch die fr-Ader nun gegenüber bildeten Tonfrequenzen werden sodann über den der α-Ader negativ ist, überträgt der Schalter 104 40 Dehner 126 und den einzigen Ruhekontakt des Ül>erunter den vorangehend angenommenen Bedingungen wachungsrelais 127 zu den Eingangsseiten der drei
Verstärker 155, 156 und 157 weitergeleitet. Das Bandfilter an der Ausgangsseite jedes Verstärkers ist
auf eine bestimmte Tonfrequenz abgestimmt, in 45 welche die Rufinformation kodiert worden ist.
Wenn der Ton Z1 vorhanden ist, wodurch angezeigt
wird, daß ein Teilnenhmer gerufen werden soll, dient die Ausgangsspannung aus dem zugeordneten
Detektor 159 dazu, das Relais 160 zu erregen, wosignal durch den Anker und den Ruhekontakt des 50 durch die Erregerspule des Sprechleitungsrelais 144
aberregten Relais 96 und über das Tiefpaßfilter 97 an die Gleichspannungsquelle 168 über das Tiefpaßzum
Schalter 98 weitergeleitet. Der Schalter 98 filter 167 angeschaltet wird. Das Relais 160 ist ein
spricht an, so daß die Tonfrequenz Z2, wie in Fig. 4 C schnell schaltendes Relais und arbeitet, da tlie Fregi-zeigt,
übertragen wird. Die Anwesenheit des Tons Zo quenz Z1 in die in Fig. 4 C gezeigten 20-Hz-Impulse
zeigt daher an, daß ein a-Ader-Teilnehmer angerufen 55 umgewandelt worden ist, mit 20-Hz. Das Sprechwerden
soll, während bei den vorangehend beschrie- leitungsrelais 144 ist ein mit Verzögerung anbenen
Rufsignalen seine Abwesenheit anzeigt, daß sprechendes Relais, das nicht bei 20 Hz anspricht,
ein fr-Ader-Teilnehmer gerufen werden soll. Das posi- sondern statt dessen so lange Kontakt hält, als Imtive
Rufsignal aus der α-Ader wird ferner dem pulse von der Frequenz Z1 im Verstärker 155 und im
Schalter 104 über das Tiefpaßfilter 104 zugeführt. Da 60 Bandfilter 158 vorhanden sind. Mit anderen Worten,
der Schalter 104 nur anspricht, wenn die α-Ader das mit Verzögerung ansprechende Relais 144 spricht
gegenüber der fr-Ader negativ ist, wird der Ton Z3 bei jedem Ruf an. während das schnell ansprechende
in diesem Falle nicht weitergeleitet. Relais bei jeder Periode anspricht.
Solange Gespräche stattfinden, würde es natürlich Wenn der Ton Z2 im Verstärker 156 vorhanden ist,
unerwünscht sein, daß der Schalter 104 für das Hin- 65 wird er weitergegeben und der Erregerwicklung des
durchleiten des Ruftons Z3 anspricht. Bei der in Fig. 2 Relais 163 zugeführt. Wenn die Anwesenheit des
gezeigten Amtsendstufe wird dies durch die An- Tons Z2 anzeigt, daß ein a-Ader-Teilnehmer angewesenheit
einer Gleichspannung auf der Sprechleitung rufen werden soll, dient er dazu, den geerdeten Anker
verhindert, deren Polarität derart ist, daß der des Relais 163 mit der anderen, d. h. der fr-Ader der
Schalter 104 geschlossen gehalten wird. Diese Span- 70 Sprechleitung 145 zu verbinden. Beim Fehlen der
809 657 304
den Ton Z3 nicht. Daher ist bei einem negativen Rufsignal
auf der fr-Ader der einzige vorhandene und zur Eingangsseite des Modulators 65 übertragene Ton,
wie Fig. 4 C zeigt, der durch Z1 dargestellte Ton.
Wenn derTeilnhmer C angerufen werden soll, wird
ein positives Rufsignal der c7-Ader der Sprechleitung 51 zugeführt. Der Schalter 102 wird in der gleichen
Weise wie vor betätigt, jedoch wird nun das Ruf-
Frequenz f9 dient das Relais 163 dazu, die α-Ader der
Leitung 145 zu erden.
Die Anwesenheit des Tons f3 im Verstärker 157
und im Filter 164 dient dazu, das Relais 166 zum Ansprechen zu bringen und den Gleichrichter 171 in
Reihe zwischen die Sekundärwicklung 169 des 20-Hz-Transformators
170 und die o-Ader der Sprechleitung 145 zu schalten. Die Abwesenheit des Tons f3
läßt den Gleichrichter 172 in dieser Lage angeschaltet statt den Gleichrichter 171.
Daher wird beim Vorhandensein des Tons Z1 eine
20-Hz-Rufspannung in der Primärwicklung 173 des 20-Hz-Transformators 170 erzeugt und über die Sekundärwicklung
169 entweder der α-Ader oder der fe-Ader der Sprechleitung 145 zugeführt. Die An-Wesenheit
der Frequenz /2 bestimmt, daß die zugeführte
Rufspannung zwischen der α-Ader der Leitung 145 und Erde liegt, während ihre Abwesenheit
gewährleistet, daß die Spannung zwischen der fr-Ader der Leitung und Erde liegt. Die Anwesenheit oder ao
Abwesenheit des Tons fs l>estimmt die Polarität der
Gleichstromkomponente der Rufspannung. Die Kurvenformen der Rufspannungen, welche in der in
Fig. 3 A und 3 B dargestellten Außenendstufe wiederhergestellt werden, sind in Fig. 4D gezeigt.
Die Erfindung ermöglicht, daß die in der beschriebenen Weise ursprünglich der Sprechleitung 51 in der
Amtsendstufe der Fig. 2 durch eine geeignete Amtseinrichtung aufgeprägte Rufinformation auf die
Außenendstufe der Fig. 3 A und 3 B trägerfrequent übertragen wird. Da die Rückbildung der Ruf information
in der Außenendstufe nur durch das Vorhandensein oder das Fehlen von Tönen bestimmt wird, brauchen
diese gemäß der Erfindung über die Trägerleitung 14 nicht mit einem Leistungspegel übertragen zu werden,
der höher ist als derjenige, welcher für die Sprachsignalübertragung erforderlich ist. Die volle Leistung,
welche für das Rufen auf der Sprechleitung 145 über die Außenendstufe hinaus erforderlich ist, wird der
Batterie an der mastmontierten Endstufe entnommen und braucht nicht über die Trägerleitung übertragen
zu werden.
Nachdem der gerufene Teilnehmer von der in Fig 3 A und 3 B dargestellten Außenendstufe gerufen
worden ist, tritt der nächste Schaltvorgang ein, wenn der Teilnehmer antwortet und seinen Handapparat
abhebt. Wenn der Handapparat aufgelegt ist, bleibt die Sprechleitung 145, die von der Außenendstufe
zum Teilnehmerapparat führt, hochohmig abgeschlossen. Durch das Anheben des Haken- bzw.
Gabel-Umschalters wird jedoch, solange das Relais 144 zwischen den Rufzeichen aberregt ist, im wesentlichen
ein Kurzschluß an die Leitung 145 gelegt, was zur Folge hat, daß der Stromkreis verhältnismäßig
niederohmig ist, der die Sprechleitung 145, die Wicklungen 175 des Transformators 142, die Erregerwicklung
des Relais 179 und die Gleichspannungsquelle 180 umfaßt. Die Gleichspannungsquelle 180
verursacht dann einen Stromfluß in den Erregerwicklungen des Relais 179. Hierdurch wird das Relais 179
zum Anziehen gebracht, wodurch der Kurzschluß von den Eingangsklemmen des Sendeverstärkers 149
weggenommen und ein Stromkreis geschlossen wird, in dem sich die Erregerspule des Überwachungsrelais 127 und die Gleichspannungsquelle 180 be-
finden.
Wenn das Überwachungsrelais 127 anspricht, findet
eine ganze Reihe von Vorgängen statt. In erster Linie wird die Verbindung zu den Verstärkern 155,
156 und 157 vom Ausgang des Dehners 126 an dem einzigen Ruhekontakt des Relais 127 unterbrochen.
Ferner wird die Endverbindung zum Presser 146, zum Sendeverstärker 149 und zum Trägeroszillator
148 geschlossen, wodurch diese Teile in Betrieb gesetzt werden. Außerdem wird der offene Kreis
zwischen dem Verstärker 149 und dem Bandfilter 150 geschlossen, während der Ausgang des Dehners 126
mit der Brückenschaltung verbunden wird, wodurch der Dehner 126 und der Presser 146 mit der Sprechleitung
145 gekoppelt werden.
Auf diese Weise wird verhindert, daß Rufsignale den gerufenen Teilnehmer erreichen, dessen Handapparat
abgehoben ist, das Relais 144 in seinem aberregten Zustand gesperrt und die Sendeseite der
Außenendstufe in Betriebsbereitschaft gebracht. Die Anlage ist nun für Gegensprechverkehr betriebsbereit.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung bleibt die Gleichspannungsquelle 180 an die Sprechleitung 145
angeschaltet, um den an der Leitung in Betrieb befindlichen Teilnehmerapparat mit Strom zu versorgen.
Wenn das Gespräch beendet ist, legt der Teilnehmer auf, wodurch sein Apparat umgeschaltet wird.
Hierdurch wird ein im wesentlichen offener Kreis an der Sprechleitung 145 hergestellt, wodurch die Relais
127 und 179 zum Abfallen gebracht werden. Die Schaltanordnung befindet sich nun wieder in Bereitschaft
für das Senden und den Empfang weiterer Rufsignale.
Anruf vom Teilnehmer zum Vermittlungsamt
Bevor ein Teilnehmer einen Anruf tätigt, befindet sich die Anlage in dem Zustand, wie er als unmittelbar
vor und unmittelbar nach einem Gespräch vom Amt zum Teilnehmer bestehend beschrieben worden
ist. Der Handapparat des Teilnehmers ist dabei aufgelegt. Wenn der Teilnehmer ein Gespräch einleitet,
hebt er seinen Handapparat ab, wodurch die Sprechleitung 145, die von der in Fig. 3 A und 3 B dargestellten
Außenendstufe ausgeht, kurzgeschlossen wird. Die Gleichspannungsquelle 180 bewirkt hierauf das
Ansprechen des Impulsverstärkungsrelais 179, das seinerseits das Überwachungsrelais 127 zum Ansprechen
bringt. Wie bereits erwähnt, werden durch das Ansprechen des Überwachungsrelais 127 der
Presser 146, der Sendeverstärker 149 und der Oszillator 148 durch Herstellung einer Erdverbindung in
Betrieb gesetzt. Dies hat zur Folge, daß ein Träger dem Modulator 147 zugeführt und über die Trägerleitung
14 zur Amtsendstufe übertragen wird. Die für den Betrieb des rufenden Teilnehmerapparates erforderliche
Leistung wird der Sprechleitung 145 von der Gleichspannungsquelle 180 zugeführt.
In der Amtsendstufe wird die ankommende Trägerfrequenz durch das Bandfilter 81 ausgesiebt und
über den Empfangsverstärker 82 und den Überwachungssignalverstärker 106 an den Detektor 107
weitergeleitet. Die Ausgangsspannung des Detektors 107 bringt das Relais 96 zum Ansprechen, so daß
die beiden Hälften der Wicklung 53 in der Amtsendstufensprechleitungöl
miteinander verbunden werden. Die Rufsignalerzeugungsvorrichtung wird daher von der Sprechleitung in der Amtsendstufe abgeschaltet.
Die Anwesenheit der Trägerfrequenz kann z. B. dazu verwendet werden, eine Lampe im Vermittlungsamt
zum Aufleuchten zu bringen, wodurch insofern eine Überwachungsfunktion ausgeübt wird, als angezeigt
wird, daß der Teilnehmer abgehoben hat.
Wenn der Teilnehmer wählt, arbeitet sein Apparat in der üblichen Weise und bewirkt das öffnen und
21 22
Schließen des Hakenumschalters in bestimmter Weise. Für die vollständige Darstellung der Endstufe ist
Das rasche öffnen und Schließen des Hakenumschal- Fig. 3 A links an Fig. 5 so anzulegen, daß die Leiters
betätigt das Impulsverstärkungsrelais 179, das tungen, die an der rechten Seite der Fig. 3 A enden,
ein rasch ansprechendes Relais ist. Das Relais 179 denjenigen Leitungen gegenüberliegen, die an der
bewirkt in rascher Folge die Herstellung bzw. Auf- 5 linken Seite der Fig. 5 beginnen,
hebung des Kurzschlusses an der Eingangsseite des Diejenigen Teile der Fig. 5, welche den ent-Sendeverstärkers 149. Das Überwachungsrelais 127 sprechenden Teilen der Fig. 3 B im wesentlichen gleich ist jedoch ein mit Verzögerung ansprechendes Re- sind, tragen die gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 3 B lais und bleibt angezogen. Auf diese Weise wird, und werden nicht nochmals beschrieben. Die Teile wenn der Teilnehmer wählt, die durch den Oszillator io der Fig. 5, welche den in Fig. 3 B dargestellten gleich 148 erzeugte und über den Modulator 147 und den sind, umfassen in der Hauptsache die Widerstände Sendeverstärker 149 der Trägerleitung 14 zugeführte 131 bis 133, die Blitzschutzgleichrichter 134 und 135, Trägerfrequenz getastet. Die Anwesenheit der Träger- den Sprechleitungstransformator 142, das aus den frequenz auf der Leitung 14 zeigt das Fehlen eines Widerständen 138 bis 140 bestehende Dämpfungs-Wählimpulses an, während das kurzzeitige Fehlen 15 glied, das Überwachungsrelais 127, das Impulsverdes Trägers die Anwesenheit eines Wählimpulses an- Stärkungsrelais 179 und die die Tonfrequenzen fv /2 zeigt. Der durch die Impulse getastete Träger nimmt und fs den schnell ansprechenden Relais 160, 163 und dann seinen Weg über die Trägerleitung 14 zur 166 zuführenden Pfade.
hebung des Kurzschlusses an der Eingangsseite des Diejenigen Teile der Fig. 5, welche den ent-Sendeverstärkers 149. Das Überwachungsrelais 127 sprechenden Teilen der Fig. 3 B im wesentlichen gleich ist jedoch ein mit Verzögerung ansprechendes Re- sind, tragen die gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 3 B lais und bleibt angezogen. Auf diese Weise wird, und werden nicht nochmals beschrieben. Die Teile wenn der Teilnehmer wählt, die durch den Oszillator io der Fig. 5, welche den in Fig. 3 B dargestellten gleich 148 erzeugte und über den Modulator 147 und den sind, umfassen in der Hauptsache die Widerstände Sendeverstärker 149 der Trägerleitung 14 zugeführte 131 bis 133, die Blitzschutzgleichrichter 134 und 135, Trägerfrequenz getastet. Die Anwesenheit der Träger- den Sprechleitungstransformator 142, das aus den frequenz auf der Leitung 14 zeigt das Fehlen eines Widerständen 138 bis 140 bestehende Dämpfungs-Wählimpulses an, während das kurzzeitige Fehlen 15 glied, das Überwachungsrelais 127, das Impulsverdes Trägers die Anwesenheit eines Wählimpulses an- Stärkungsrelais 179 und die die Tonfrequenzen fv /2 zeigt. Der durch die Impulse getastete Träger nimmt und fs den schnell ansprechenden Relais 160, 163 und dann seinen Weg über die Trägerleitung 14 zur 166 zuführenden Pfade.
Amtsendstufe, bei welcher die durch die Impulse Auf der rechten Seite der Fig. 5 ist die Sprechdargestellte
Information zur Steuerung der Schalt- 20 leitung 145 zu den Sekundärwicklungen 175 des
einrichtung verwendet wird, um den Kanal mit der Transformators 142 durch zwei mit Verzögerung angewünschten
Teilnehmerleitung zu verbinden und sprechende Relais 301 und 302 durchgeschaltet. Das
zu bewirken, daß die Vermittlungsamtseinrichtung Relais 301 ist ein Vierankerrelais mit vier Arbeitsan
diese Leitung Rufsignale abgibt. kontakten und zwei Ruhekontakten. Der erste Ruhe-Anrufe
zwischen zwei Teilnehmern einer Gesell- 25 kontakt 303 ist normalerweise über den ihm zugeordschaftsleitung
werden in der üblichen Weise abge- neten Anker mit der δ-Ader der Sprechleitung 145
wickelt. Das Überwachungssignal und die Wähl- verbunden, während der andere Ruhekontakt 304
impulse werden von der Außenendstufe auf die Amts- über den ihm zugeordneten Anker normalerweise mit
endstufe in der beschriebenen Weise übertragen. Der der α-Ader der Sprechleitung 145 verbunden ist. Dem
rufende Teilnehmer legt dann auf, und die Rufinfor- 30 b-Ader-Anker des Relais 301 ist ein Arbeitskontakt
mation wird von der Amtsendstufe zurück zur 305 zugeordnet und dem a-Ader-Anker ein Arbeitsgleichen
Außenendstufe übertragen, bis der gerufene kontakt 306, welch letzterer geerdet ist. Den übrigen
Teilnehmer seinen Handapparat abhebt. beiden Ankern des Relais 301 sind nur die Arbeits-
Schließlich ist noch zu erwähnen, daß das beschrie- kontakte 307 und 308 zugeordnet.
bene System dazu verwendet werden kann, eine 35 Das Relais 302 gleicht im wesentlichen dem Reandere
Bedienungsart als die beschriebene vorzu- lais 301 und hat ebenfalls vier Anker. Zweien von
sehen. Wenn z. B. ein Privatleitungsdienst gewünscht diesen sind Arbeits- und Ruhekontakte zugeordnet,
wird, wird die den Schaltern 98 und 104 in Fig. 2 während den übrigen beiden nur Arbeitskontakte zu-
und den Relais 163 und 166 in Fig. 3 B zugeordnete geordnet sind. Einer der Doppelkontaktanker des ReEinrichtung
nicht verwendet. Das gleiche gilt, wenn 40 lais 302 ist mit dem Ruhekontakt 304 des Relais 301
vollkodiertes Rufen auf einer Gesellschaftsleitung ge- verbunden, während der ihm zugeordnete Ruhekonwünscht
wird. Für teilkodiertes Rufen auf einer Ge- takt 309 unmittelbar mit der α-Ader der Sekundärsellschaftsleitung
wird die dem Schalter 104 in Fig. 2 wicklung 175 verbunden ist. Der andere Doppelkon-
und dem Relais 166 in Fig. 3 B zugeordnete Einrich- taktanker des Relais 302 ist mit dem Ruhekontakt
tung nicht benutzt. 45 303 des Relais 301 verbunden und der ihm zugeord-Wie bereits erwähnt, besteht ein Hauptvorteil des nete Ruhekontakt 310 unmittelbar mit der &-Adermit
Transistoren ausgerüsteten beschriebenen Träger- Seite der Sekundärwicklung 175. Der erste Doppelfrequenz-Fernsprechsystems
darin, daß die Verwen- kontaktanker des Relais 302 ist mit einem Arbeitsdung örtlicher primärer Gleichspannungsquellen an kontakt 311 versehen, während der zweite Doppeljeder
Außenendstufe erleichtert ist. Transistoren 50 kontaktanker mit einem geerdeten Arbeitskontakt 312
haben nicht nur einen außerordentlich geringen versehen ist. Den übrigen beiden Ankern des Relais
Leistungsbedarf im Vergleich zu Vakuumröhren, sind nur die Arbeitskontakte 313 und 314 zugesondern
erfordern auch keine Anheizzeiten. Mit ordnet.
anderen Worten, Transistoren sind in dem Augen- Die Anker des Relais 301, denen die Arbeitskonblick
der Leistungszufuhr voll betriebsfähig. Bei dem 55 takte 307 und 308 zugeordnet sind, und die Anker
beschriebenen System sind Mittel für das Abschalten des Relais 302, denen die Arbeitskontakte 313 und
der Gleichspannungsquelle vom Sendeteil jeder 314 zugeordnet sind, sind alle mit der negativen
Außenendstufe, solange sich diese im Ruhestand be- Seite der Gleichspannungsquelle 315 verbunden. Die
findet, vorgesehen. Die durchschnittliche Leistungs- positive Seite der Gleichspannungsquelle 315 ist geentnahme
an der örtlichen Gleichspannungsquelle 60 erdet. Der Kontakt 305 des Relais 301 und der Konwird
hierdurch weiter herabgesetzt und damit die takt 311 des Relais 302 sind zusammen über einen
Verwendung örtlicher primärer Stromversorgungs- kleinen Widerstand 316 mit dem Ruhekontakt des
einrichtungen zusätzlich erleichtert. schnell ansprechenden Relais 160 und über ein aus
einer Reihenspüle 317 und einem Nebenschlußkonden-
Abgeänderte Ausführungsform für die Außen- 6S ftor 318 bestehendes Tiefpaßfilter mit dem Anker
trägerfrequenzendstufen (Fig. 3 A und 5) ίΐ', , T^i« -f ver}>UTl^n· Der
H v & ' Ruhekontakt des Relais 163 ist über die Erreger-
Fig. 3 A und 5 zeigen zusammen eine andere Aus- wicklung des mit Verzögerung ansprechenden Sprech-
führungsform einer mastmontierten Außenendstufe leitungsrelais 301 mit der negativen Klemme der
zur Verwendung bei der in Fig. 1 gezeigten Anlage. 70 Gleichspannungsquelle 315 verbunden. Der Arbeits-
kontakt des Relais 163 ist über die Erregerwicklung des Relais 302 gleichfalls mit der negativen Klemme
der Gleichspannungsquelle 315 verbunden.
Der Arbeitskontakt und der Ruhekontakt des Relais 166 sind mit einer Quelle positiven bzw. negativen
Potentials verbunden, welche von einem Oszillator 319 und dem diesem zugeordneten Gleichrichterkreis
geliefert werden. Mit den Ausgangsklemmen des Oszillators 319 ist eine Primärwicklung 320 eines
Transformators 321 verbunden. Die Sekundärwicklung 322 des Transformators 321 ist mit ihrer Mitte
geerdet, während ihre Enden über eine aus den vier Gleichrichtern 323, 324, 325 und 326 bestehende
Vollweggleichrichterschaltung mit dem Arbeitskontakt bzw. mit dem Ruhekontakt des Relais 166 verbunden
sind. Die Gleichrichter 323 und 324 sind entgegengesetzt gepolt und bilden die Längszweige des
Vollweggleichrichters, während die entgegengesetzt gepolten Gleichrichter 325 und 326 die Querzweige
bilden. Die Polarität der verschiedenen Gleichrichter ist so gewählt, daß die Gleichrichter 323 und 325
ein negatives Potential an den Ruhekontakt des Relais 166 liefern, während die Gleichrichter 324 und
326 ein positives Potential an den Arbeitskontakt liefern. Der Oszillator 319 wird mit Gleichstrom über
eine Leitung gespeist, die unmittelbar mit den Kontakten 307 und 308 des Relais 301 und den Kontakten
313 und 314 des Relais 302 verbunden ist.
Die Arbeitsweise der Amts- und Außenendstufen nach Fig. 2, 3 A und 5
Die Arbeitsweise der Amts- und Außenendstufen der in Fig. 2, 3 A und 5 dargestellten Art läßt sich
am besten durch eine Beschreibung des Verlaufs zuerst eines Anrufs vom Vermittlungsamt zu einem
Teilnehmer und dann eines Anrufs von einem Teilnehmer zum Vermittlungsamt darstellen. Da die
Arbeitsweise größtenteil die gleiche ist wie bei den in Fig. 2. 3 A und 3 B gezeigten Endstufen wird die
Beschreibung auf die Abzweigungen beschränkt.
Anruf vom Vermittlungsamt zum Teilnehmer
Der Hauptunterschied zwischen der Arbeitsweise der Amtsendstufe des zweiten Ausführungsbeispiels
und derjenigen des vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiels besteht in der Verwendung eines
etwa abweichenden Rufkodes.
Fig. 6 A zeigt eine Tabelle, aus welcher sich dieser abweichende Rufkode ergibt. Auch in diesem Falle
zeigt ein Haken in einer Tonspalte die Anwesenheit der betreffenden Tonfrequenz in jedem Falle au.
Fig. 6 B entspricht der Fig. 4 B und zeigt die Kurvenformen der durch die normale Verinittlungsamtseinrichtung
der Amtsendstufe nach Fig. 2 zugeführten Rufspannungen. Wie beim vorangehend beschriebenen
Fall wird bei einem vollselektiven System für vier Teilnehmer (beispielsweise dasjenige, das
die Teilnehmer A, B, C und D in Fig. 1 bedient) jeder Teilnehmer durch eine andere von vier unterschiedlichen
Rufkombinationen gerufen. Die Signale mit ''an in Fig. 6B von links nach rechts dargestellte
1 Kurvenformen werden der Amtsendstufe für das Rufen der Teilnehmer A, B, C und D zugeführt.
Fig. 6 C zeigt die Tonfrequenzen, welche gemäß
einem Merkmal der Erfindung auf den Modulator 65 in Fig. 2 bei einer Kombination mit der in Fig. 3 A
und 5 dargestellten Außenendstufe übertragen werden. Wie im .erst!:; chriebenen Beispiel werden diese Tonfrequenzen
dazu verwendet, den abgehenden Träger zu modulieren und die entsprechende Rufinformation
der Außenendstufe zuzuführen.
Fig. 6 D zeigt die Kurvenformen der Ruf spannung, welche aus den von der in Fig. 3 A und 5 dargestellten
Außenendstufe empfangenen tonfrequenten Rufsignalen zurückgebildet werden.
Der Hauptunterschied in der Arbeitsweise der Amtsendstufe der Fig. 2 bei dem vorliegenden Beispiel
von der Arbeitsweise des erstbeschriebenen Ausführungsbeispiels besteht hinsichtlich des Schalters
104. Im vorliegenden Beispiel wird entsprechend dem Kode der Fig. 6 A angenommen, daß der Schalter
104 die Frequenz /3 zum Verstärker 105 durchläßt,
wenn entweder α oder b positiv gegenüber Erde sind. Daher verursacht, wie in Fig. 6 C dargestellt, ein
positives Rufsignal auf fr die Weitergabe der Tonfreqrenzen fl und ^3, ein negatives Rufsignal auf fr
nur die Weitergabe der Tonfrequenz fv ein positives
Rufsignal auf α die Weitergabe der Tonfrequenzen fv
/2 und /3, während ein negatives Rufsignal auf a die
Weitergabe der Tonfrequenzen ft und /2 verursacht.
Solange der Handapparat des gerufenen Teilnehmerapparates aufgelegt ist, werden die durch die
Amtsendstufe der Fig. 2 trägerfrequent übertragenen Rufzeichen an der Trägerfrequenzseite der in Fig. 3 A
und 5 dargestellten Außenendstufe empfangen. Von dieser gelangen sie durch das Bandfilter 119 und den
Empfangsverstärker 124 zum Demodulator 125. Die zurückgebildeten Tonfrequenzen werden dann wie
bei dem erstbeschriebenen Beispiel durch den Dehner 126 und über den einzigen Ruhekontakt des Überwachungsrelais
127 an die Eingangsseiten der drei Verstärker 155, 156 und 157 weitergeleitet. Diese
Verstärker lassen wie beim erstbeschriebeneu Beispiel die Töne fv f., und /3 zu den Erregerspulen der
Relais 160, 163 und 166 durch.
Wenn der Ton Z1 in der Außenendstufe nach
Fig. 3 A und 5 ankommt, wird das Relais 160 zum Anziehen gebracht, wodurch mittels Erdverbindung
ein Stromkreis für die Gleichspannungsquelle 315 über die Erregerwicklung des Relais 301 geschlossen
wird. Dies hat zur Folge, daß das Relais 301 anzieht,
wodurch die Sprechleitung 145 vom Transformator 142 abgeschaltet und der Kontakt 305 des Relais 301
mit der fr-Ader der Sprechleitung verbunden wird. Die α-Ader der Leitung ist über den Kontakt 306 geerdet.
Da das Relais 166 aberregt bleibt, verbinden dessen Anker und Ruhekontakt die fr-Ader der
Sprechleitung 145 mit der negativen Klemme des dem Oszillator 319 zugeordneten VoI hveggl eichrichters.
Da das Relais 301 ein mit Verzögerung ansprechendes Relais ist, bleibt es während der ganzen
Dauer des Rufs erregt. Das Relais 160 ist jedoch ein schnell ansprechendes Relais, das bei jeder Periode
statt bei jedem Rufzeichen anspricht. Da der Ton /, der Erregerspule des Relais 160 in Form von Impulsen
zugeführt wird, wird dieses mit einer der Frequenz der Impulse entsprechenden Geschwindigkeit
betätigt. Durch das Eintreffen eines Impulses des Tons Z1 wird das Relais 160 betätigt, was zur
Folge hat, daß dessen Anker zu dessen Arbeitskontakt bewegt wird. Zwischen den Impulsen kehrt
jedoch der Anker zu seinem Ruhekontakt zurück und legt die fr-Ader der Sprechleitung 145 praktisch an
Erde. Das auf der Sprechleitung 145 rückgebildete Rufsignal besteht daher aus einem 20-Hz-Ton. der
einem Gleichstrom überlagert ist. Die zweite Spalte der Fig. 6D zeigt das wiederhergestellte negative
Rufsignal auf Ader b.
Die Töne Z1 und f3 werden auf die Verstärker 155,
156 und 157 übertragen, wenn das auf der Sprechleitung 145 zurückzubildende Rufsignal auf Ader b
positiv ist. Die Impulse des Tons Z1 betätigen das
Relais 160 in der beschriebenen Weise, während durch das Eintreffen des Tons /3 das Relais 166 betätigt
wird, was zur Folge hat, daß dessen Anker sich zu seinem Arbeitskontakt bewegt und eine positive
Gleichspannung an die &-Ader der Sprechleitung 145 von dem dem Oszillator 319 zugeordneten
Gleichrichter legt. Die sich ergebende Rufspannungskurve ist in der ersten Spalte der Fig. 6 D dargestellt
und ist eine positive Spannung auf Ader b.
Wenn, wie in der dritten Spalte der Fig. 6 C gezeigt,
alle drei Tonfrequenzen der in Fig. 3 A und 5 dargestellten Außenendstufe zugeführt werden, werden
die Relais 160 und 166 in der beschriebenen Weise betätigt. Durch das Eintreffen des Tons Z2
wird jedoch das Relais 163 erregt, was zur Folge hat, daß die Erdverbindung über den Arbeitskontakt des
Relais 160 mit der Erregerspule des Relais 302 statt mit der des Relais 301 hergestellt wird. Hierdurch
wird das Relais 301 zum Abfallen gebracht und dessen Ruhekontakte 303 und 304 wieder mit der b- bzw.
α-Ader der Sprechleitung 145 verbunden. Da jedoch nun das Relais 302 erregt wird, wird die Sprechleitung
145 abermals vom Transformator 142 abgeschaltet. Die &-Ader der Sprechleitung 145 ist nun
geerdet, während an die α-Ader ein Potential gelegt wird, dessen Polarität durch die Lage des Ankers
des Relais 166 bestimmt wird. Beim Eintreffen aller drei Töne wird das Relais 166 erregt, so daß dessen
Anker ein positives Potential an die α-Ader der Leitung liefert. Die sich hieraus ergebende, auf der
Sprechleitung 145 auftretende Rufspannung ist in der dritten Spalte der Fig. 6 D dargestellt. Die letzte
Möglichkeit besteht darin, daß nur die Töne Z1 und Z2
eintreffen. Wie in der vierten Spalte der Fig. 6 C gezeigt, treten diese Töne auf, wenn das zurückzubildende
Rufsignal auf α negativ ist. Wenn die Töne Z1 und Z2 eintreffen, wird das Relais 160 in der
beschriebenen Weise betätigt, während das Relais 163 anzieht, um die Erregerwicklung des Relais 302 mit
dem Arbeitskontakt des Relais 160 zu verbinden. Die Erregerwicklung des Relais 301 wird abgeschaltet.
Das auf diese Weise zurückgebildete, in der vierten Spalte der Fig. 6 D dargestellte Rufsignal wird der
Sprechleitung 145 über die Erdverbindung der &-Ader und die Verbindung der α-Ader über den Kontakt 311
und den Ruhekontakt des Relais 166 mit der negativen Seite des dem Oszillator 319 zugeordneten
Vollweggleichrichters zugeführt.
Wenn der gerufene Teilnehmer antwortet, d. h. seinen Handapparat abhebt, wird die von der Außenendstufe
ausgehende Sprechleitung 145 praktisch kurzgeschlossen. Da kein Rufen mehr stattfindet, ist
die Sprechleitung 145 unmittelbar an die Sekundärwicklung 175 des Transformators 142 angeschaltet,
so daß die Gleichspannungsquelle 180 einen Stromfluß in der Erregerwicklung des Impulsverstärkungsrelais
179 verursacht. Das Relais 179 hat daher in der in Verbindung mit Fig. 2, 3 A und 3 B beschriebenen
Weise angesprochen und schließt einen Stromkreis für die Erregerwicklung des Überwachungsrelais 127 und die Gleichspannungsquelle 180. Gemäß
einem vorangehend beschriebenen Merkmal der Erfindung bleibt die Gleichspannungsquelle 180 an die
Sprechleitung 145 über die Wicklung 175 angeschaltet, um das auf der Leitung in Benutzung befindliche
Teilnehmermikrophon mit Strom zu versorgen. Das Überwachungsrelais 127 in Fig. 5 wird in der gleichen
Weise, wie in Verbindung mit Fig. 3 B beschrieben, betätigt, unterbricht die Verbindung zu den Rufzeichenverstärkern
155, 156 und 157 und schaltet den Presser 146, den Sendeverstärker 149 und den Trägeroszillator 148 ein. Außerdem schließt es den
offenen Kreis zwischen dem Sendeverstärker 149 und dem Bandfilter 150 in Fig. 3 A und verbindet den
Ausgang des Dehners 126 mit der aus den Widerständen 131 bis 133 bestehenden Widerstandsbrücke.
Auf diese Weise wird verhindert, daß Rufsignale den gerufenen Teilnehmer erreichen, wenn dessen
Handapparat abgehoben ist, und die Relais 301 und bleiben in ihrem aberregten Zustand gesperrt,
so daß die Sendeseite der Außenendstufe sprechbereit ist.
Wenn das Gespräch beendet ist, legt der Teilnehmer wie im vorangehend beschriebenen Beispiel
auf. Hierdurch wird wieder ein offener Kreis an der Sprechleitung 145 hergestellt, so daß die Relais 127
und 179 abfallen. Die Anlage ist nun wieder für die Abgabe und den Empfang weiterer Rufsignale bereit.
Anruf vom Teilnehmer zum Vermittlungsamt
Die Arbeitsweise der in Verbindung mit Fig. 2, A und 5 beschriebenen Einrichtung für ein von
einem Teilnehmer eingeleitetes Gespräch, der von einer mastmontierten Außenendstelle bedient wird,
ist im wesentlichen die gleiche wie die Arbeitsweise der in Fig. 2, 3 A und 3 B gezeigten Einrichtung und
wird daher nicht näher beschrieben.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung für Mehrkanal-Trägerfrequenz-Fernsprechsysteme
zur Übertragung von Rufsignalen von einem Vermittlungsamt zu einer Anzahl längs einer Übertragungsleitung liegender
Teilnehmerstationen, denen für die Sprachübertragung gruppenweise ein gemeinsamer Trägerfrequenzkanal
zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trägerfrequenzendstelle im Vermittlungsamt für jeden Kanal (1 ... 3) eine
Rufkodiereinrichtung (96 . . . 105) vorgesehen ist, durch welche die Rufsignale des Vermittlungsamts in eine Anzahl innerhalb des Sprachfrequenzbandes
liegender, entsprechend getasteter Kodefrequenzen (Z1... /3) verschlüsselt und danach
im zugeordneten Sprachkanal trägerfrequent übertragen werden, und daß in den Trägerfrequenzendstellen
(27, 33, 42) an den Abzweigstellen der einzelnen Kanäle (1 ... 3) von der Trägerfrequenzleitung (14) zu der jeweils zugeordneten
Gruppe von Teilnehmerstationen (29 ... 32 bzw. 36 ... 38 bzw. 44 ... 47) für jeden Kanal eine Dekodiereinrichtung (155 . . .
174) vorgesehen ist, mittels welcher aus den durch Demodulation gewonnenen Kodefrequenzen
(Z1... /3) die ursprünglichen Rufsignale wiederhergestellt
und niederfrequent der jeweils gerufenen Teilnehmerstation der betreffenden Gruppe zugeleitet werden (Fig. 1 bis 3).
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang einer
jeden Kodiereinrichtung (96. . . 105) für die Rufsignale an der Trägerfrequenzendstelle im
Vermittlungsamt mit dem Modulator (65) des zugeordneten Sprachkanals verbunden ist, wäh-
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rend an den Ausgang des Demodulators (125) der Trägerfrequenzendstellen an den Abzweigstellen
jeweils die zugeordnete Dekodiereinrichtung (155 . .. 174) für die Rückbildung der ursprünglichen
Rufsignale angeschlossen ist (Fig. 2 und 3).
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trägerfrequenzendstelle
im Vermittlungsamt für jeden Kanal Schaltmittel vorgesehen sind, durch welche während der Dauer der Rufsignale die Sprechverbindung
des betreffenden Kanals aufgetrennt und der Ausgang der zugehörigen Kodiereinrichtung
mit dem Modulator verbunden wird, während für die Dauer der Sp rech verbindung die
Kodiereinrichtung abgeschaltet und die Sprachsignale dem Modulator zugeführt werden, und
daß jede Trägerfrequenzendstelle an den Ab-
Zweigstellen Schaltmittel aufweist, durch welche für die Dauer der Rufsignale die Dekodiereinrichtung
an den Demodulator angeschaltet und für die Dauer der Sprechverbindung von diesem
abgetrennt wird.
4. Schaltungsauordnung nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß jede Trägerfrequenzendstelle
(27,33, 42) an den Abzweigstellen ein weiteres Schaltmittel, z.B. ein Relais (179), aufweist,
durch welches während der Dauer der Sprechverbindung eine Gleichspannungsquelle (180) für den Betrieb der Teilnehmerstation
angeschaltet wird (Fig. 3B).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 726 045, 872 559. 262.
Deutsche Patentschriften Nr. 726 045, 872 559. 262.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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| US455099A US2932694A (en) | 1954-09-10 | 1954-09-10 | Rural carrier telephone transmission system |
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ID=23807400
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Country Status (3)
| Country | Link |
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