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DD300879A7 - Verfahren zum wiederherstellen abgenutzter kranschienen - Google Patents

Verfahren zum wiederherstellen abgenutzter kranschienen Download PDF

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Publication number
DD300879A7
DD300879A7 DD34371390A DD34371390A DD300879A7 DD 300879 A7 DD300879 A7 DD 300879A7 DD 34371390 A DD34371390 A DD 34371390A DD 34371390 A DD34371390 A DD 34371390A DD 300879 A7 DD300879 A7 DD 300879A7
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
rail
crane
rails
height
carrier belt
Prior art date
Application number
DD34371390A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Inst Stahlbau Leipzig Gmbh Isl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inst Stahlbau Leipzig Gmbh Isl filed Critical Inst Stahlbau Leipzig Gmbh Isl
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wiederherstellen abgenutzter Kranschienen von Laufkranen und Laufkatzen. Das Verfahren ermöglicht eine rationelle Sanierung von Kranschienen für unterschiedliche Kran- und Kranbahnarten. Die Lösung erfolgt dadurch, daß abgearbeitete Schienenköpfe mittels eines an sich bekannten Trennwerkzeuges in einer fixierbaren Höhe von ihrem Schienensockel abgetrennt werden. Auf dem verbleibenden Schienensockel wird eine Austauschschiene eben aufgesetzt, wonach deren Schienenfuß auf untergelegten und höhenmäßig angepaßten Niveaulaschen fest mit dem Trägergurt einer Kranbahn verbunden wird. Fig.1,2

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wiederherstellen abgenutzter Kranschienen von Laufkranen oder Laufkatzen unter Anwendung des Trennwerkzeuges einer an sich bekannten Fräsvorrichtung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Kranschienen unterliegen durch das Überrollen einem ständigen Verschleiß. Dadurch reduziert und verändert sich ihr oberer und seitlicher Querschnitt; es kommt zu Überwalzungen mit sogenannter „Bartbildung". Die in unterschiedlichen Formen ausgebildeten Ktanschienen sind, sofern sie auf Stahlträgern angeordnet sind, entweder aufgeschweißt, aufgeschraubt oder aufgeklemmt. Das Auswechseln abgenutzter Kranschienen ist bei jeder der genannten Befestigungsarten mit gewissen Schwierigkeiten verbunden. Bei aufgeschweißten Schienen müssen die längs durchgehenden Schweißnähte abgefugt und danach neue Schienen aufgeschweißt werden. Diese Arbeit ist kompliziert und aufwendig zugleich. Der Wärmeeintrag beim Abfugen und Aufschweißen führt oft zu Verwerfungen des Stahlträgers, wodurch sich ein Richten und urr.fangreiches Nachkonservieren erforderlich machen. Das Auf klemmen oder Aufschrauben neuer Schienen scheitert oftmals daran, daß die ursprüngliche Schiene mit zum tragenden Querschnitt gerechnet wurde und ihre - wenn auch nur zeitweilige - Abtragung aus statischer Sicht nicht vertretbar ist.
Zur Wiederherstellung abgenutzter Schienen sind entsprechende Lösungen bereits seit langem bekannt. So wurden unter anderem in den DR-Patentschriften 61943 und 574664 geteilte Schienen beschrieben. Allerdings sind für die Schienenfüße und -köpfe Sonderprofile erforderlich, die bei einer Erstausstattung eingebaut werden müssen. Für eine nachträgliche Sanierung herkömmlicher ungeteilter Schienenprofile sind die Lösungen ungeeignet. Die Ausführung von Schleif- oder Fräsarbeiten an Schienen wurde bereits in der DR-Patentschrift 415566 erwähnt.
Die dort beschriebene Vorrichtung eignet sich allerdings nur zur Bearbeitung von Stoßkanten von Schienen und läßt sich aufgrund ihres technischen Aufbaues nicht zur Ausführung langer Trennschnitte verwenden.
Mittels einer Fräseinrichtung für Kranschienen, die durch die DD-PS 4390V bekannt wurde, wird es möglich, lange Trennschnitte auszuführen, wie sie zur Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens zweckmäßig erscheinen.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, ein Verfahren zu schaffen, das eine rationelle Sanierung von Kranschienen ermöglicht. Der Aufwand soll relativ gering sein. Das Verfahren soll für unterschiedliche Kran- und Kranbahnarten mit den gleichen technischen Mitteln kosten- und materialgünstig anwendbar sein.
Wesen der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Sanierungsverfahren für Schienen, unter Anwendung technischer Mittel so auszugestalten, daß während der Erneuerung keine Minderung des bautechnischen und statischen Zustandes der Krananlage eintritt und anschließend die Schienen, unabhängig vom technischen Aufbau der Krananlage, ihre volle Funktionstüchtigkeit wiedererhalten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß abgearbeitete Schienenköpfe mittels eines an sich bekannten Trennwerkzeuges in einer fixierbaren Höhe von ihrem Schienensockel abgetrennt werden. Auf dem verbleibenden
Schienensockel wird eine Austauschschiene eben aufgesetzt, und ihr Schienenfuß wird auf untergelegten und höhenmäßig angepaßten Niveaulaschen fest mit dem Trägergurt einer Kranbahn verbunden. Die Austauschschiene wird mittels Abhebesicherung auf Niveaulaschen befestigt. Die Niveaulaschen werden vor dem Montageprozeß entsprechend der Höhe des alten Schienensockels ausgewählt oder zugerichtet. Sofern der Trägergurt nicht die erforderliche Breite zur duichgehonden Verschraubung mit der Niveaulasche und den Abhebesicherungen aufweist, werden stufenförmige Niveaulaschen verwandet, die aus einem Fußteil und einem Kopfteil bestehen. Das Kopfteil woist Aussparungen auf, und im Bereir.h dieaer Aussparungen wird das Fußteil mit dem Trägergurt verschraubt, anschließend wird der Schienenfuß der neuen Schiene auf dem Kopfteil durch Abhebesicherungen mittels Schrauben befestigt.
Ausführungsbeispiel An Hand eines Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt in Fig. 1: eine Kranschiene im abgefahrenen Zustand und nach erfindungsgemäßer Wiederherstellung, im Querschnitt mit breitem Trägergurt (2)
Fig. 2: eine Kranschiene gemäß Fig. 1, jedoch mit schmalem Trägergurt (2) Fig. 3: eine wiederhergestellte Kranschiene im Schnitt A-A gemäß Fig. 1 Fig. 4: eine wiederhergestellte Kranschiene im Schitt A-A gemäß Fig. 2 Fig. 5: die schematische Anordnung eines Trennwerkzeuges an einer Kranschiene.
Eine Kranschiene 1, die im Falle des Beispiels einen abgefahrenen Zustand aufweist, besteht aus einem Schienenkopf 1.1 und einem Schienensockel 1.2. Der Schienensockel 1.2 wird aus einem Schienenfuß und dem Schienenflansch gebildet. Die Kranschiene 1 ist mit einem Trägergurt 2, dem Bestandteil eienr nicht weiter dargestellten Kranbahn, starr verbunden In Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird mittels des rotierenden Fräsers eines an sich bekannten Trennwerkzeuges 7 der Schienenkopf 1.1 in einer vorher exakt definierten Höhe h abgetrennt. Anschließend wird eine Austauschschiene 3 auf den Schienensockel 1.2 aufgesetzt. Die Austauschschiene 3 besteht aus den allgemein üblichen Teilen: einem Schienenkopf 3.1, einem Schienenflansch 3.2 und einem Schienenfuß 3.3.Sofern derTrägsrgurt 2 eine hinreichende Auflagebreite aufweist, werden Niveaulaschen 4 befestigt, die in ihrer Dicke exakt der Höhe h des Schienensockels 1.2 entsprechen und damit der Abstützung des Schienenfußes 3.3 dienen. Für eine kraftschlüssige Befestigung des Schienenfußes 3.3 werden Abhebesicherungen 5 aufdie Niveaulaschen 4 aufgeschraubt. Genügt allerdings die Breite des Trägergurtes 2 nicht für eine direkte Schraubverbindung mit den Abhebesicherungen 5, bestehen die Niveaulaschen 4 aus einem Fußteil 4.1 und einem Kopfteil 4.2. Beide Teile sind zueinander stufenförmig versetzt. Die Kopfteile 4.2 sind längsseitig teilweise unterbrochen. Das Fußteil 4.1 ist mit dem Kopfteil 4.2 fest verbunden. Mittels durchgehender Schrauben 6 wird das Fußteil 4.1 auf dem Trägergurt 2 befestigt. Die Schrauben 6 befinden sich jeweils in dem Bereich der Niveaulasche 4, in dem das Kopfteil 4.2 die Unterbrechung aufweist. Der Schienenfuß 3.3 ist auf dem Kopfteil 4,2 abgesetzt. Die Abhebesicher' mg 5 wird mit dem Fußteil 4.1 verschraubt.

Claims (3)

1. Verfahren zum Wiederherstellen abgenutzter Kranschienen unter Anwendung des Trennwerkzeuges einer Fräsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß abgearbeitete Schienenköpfe (1.1) mittels Trennwerkzeugs (7), im Bereich ihres zugehörenden Schienensockels (1.2) in fixierbarer Höhe (h) horizontal abgetrennt werden und auf dem verbleibenden Schienensockel (1.2) eine Austauschschiene (3) eben aufgesetzt und ihr Schienenfuß (3.3) fest mit dem Trägergurt (2) einer Kranbahn verbunden wird.
2. Verfahren, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austauschschienen (3) mittels Abhebesicherungen (5) auf Niveaulaschen (4) befestigt werden, die zuvor nach Feststellung der entsprechenden Höhe (h) ausgewählt und auf einem Trägergurt (2), mit dem Schienensockel (1.2) verbunden, aufgeschraubt worden sind.
3. Verfahren, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austauschschienen (3) mittels Abhebesicherungen (5) auf Niveaulaschen (4) befestigt werden, die aus stufenförmig zueinander versetzten Fußteilen (4.1) sowie längsseitig teilweise unterbrochenen Kopfteilen (4.2) bestehen, entsprechend der festgestellten Höhe (h) ausgewählt sind und mittels Schrauben (6) auf dem Trägergurt (2) befestigt werden.
DD34371390A 1990-08-29 1990-08-29 Verfahren zum wiederherstellen abgenutzter kranschienen DD300879A7 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10245515B4 (de) * 2002-09-27 2005-05-25 Noell Crane Systems Gmbh Lastverladekran und Bearbeitungseinrichtung für Katzfahrbahnen
DE102015012406A1 (de) 2015-09-24 2017-03-30 Wessel GmbH Kessel- und Apparatebau Verfahren zur Einstellung eines gewünschten Höhenverlaufes einer Schiene und Schienenstuhl dafür

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