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DD299560A5 - Vereinfachtes verfahren zur herstellung kinematografischer isohelen von schwarzweiss-filmvorlagen - Google Patents

Vereinfachtes verfahren zur herstellung kinematografischer isohelen von schwarzweiss-filmvorlagen Download PDF

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DD299560A5
DD299560A5 DD20533678A DD20533678A DD299560A5 DD 299560 A5 DD299560 A5 DD 299560A5 DD 20533678 A DD20533678 A DD 20533678A DD 20533678 A DD20533678 A DD 20533678A DD 299560 A5 DD299560 A5 DD 299560A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
film
copy
density
black
item
Prior art date
Application number
DD20533678A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Riemer
Original Assignee
Riemer,Manfred,De
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Riemer,Manfred,De filed Critical Riemer,Manfred,De
Priority to DD20533678A priority Critical patent/DD299560A5/de
Publication of DD299560A5 publication Critical patent/DD299560A5/de

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  • Control Of Exposure In Printing And Copying (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung kinematografischer Isohelen von Schwarzweisz-Filmvorlagen. Es dient zur Markierung von Schwaerzungsbereichen an allen Einzelbildern einer Filmbildfolge in gleicher Weise. Die Markierung wird erzielt, durch differenzierte Belichtung der einzelnen, fuer verschiedene Farben sensibilisierten Schichten eines Mehrschichtenfarbfilmes. Die Dichtespruenge in der Kopie verdeutlichen die Begrenzung der bestimmten Schwaerzungsbereiche aus dem Schwaerzungsrelief der Kopiervorlage und erleichtern dadurch eine praezise Filmanalyse. Die Verfahren zur Dichtemarkierung an kinematografischen Bildfolgen (GP G 03 C / 200 167) sind durch Dichtestufen mit steileren Flanken gekennzeichnet, sowie durch einen groeszeren Spielraum bei der Farbwahl und der Anzahl der markierten Dichtestufen, als die hier beschriebene Zusatzerfindung. Der Vorteil des erfindungsgemaeszen Verfahrens besteht darin, dasz eine drei Dichtespruenge enthaltende Kine-Isohelie ohne Zwischenmaterialien direkt von der Filmvorlage kopiert werden kann.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Der kontinuierliche Verlauf der fotographischen Schwärzung vorliegender Filmbildfolgen kann mit diesem Verfahren zu einem diskontinuierlichen Farbdichteverlauf in dar Filmkopie transformiert werden. Die in der Kopie entstehenden Dichtesprünge vereinfachen die Filmanalyse.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Untersuchung dynamischer Vorgänge mit sehr kleinen und/oder sehr großen Leuchtdichtegegensätzen wird die Filmanalyse zweckmäßig mit Hilfe der Schwärzungsmarkierung realisiert. Zu diesem Zweck sind nach den bisher bekannten Verfahren mehrere Zwischenkopien notwendig.
Ziel der Erfindung
Die Markierung bis zu drei Dichtestufen soll ohne Zwischenkopien erreicht werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Definierte Schwärzungsbereiche aus dem Schwärzungsrelief aller Einzelbilder einer kinematographischen Bildfolge können mit dem erfindungsgemäßen Verfahren in gleicher Weise markiert werden. Dadurch werden die Begrenzungen der Schwfärzungsbereiche hervorgehoben und eine präzise Bewegungsanalyse erleichtert.
Die Entstehung der Dichtesprünge in der Kopie wird erreicht, indem die Schwarzweiß-Kopievorlage auf Mehrschichtenfarbfilm kopiert wird, wobei die Lichtstärke des Kopierlichtes und seine spektrale Zusammensetzung so abgestimmt, daß die einzelnen, für verschiedene Farben sensibilisierten Schichten des Farbfilms unterschiedlich belichtet werden.
Dap Verfahren soll nun anhand von Zeichnungen und Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
Fig. 1: zeigt einen möglichen Belichtungsunterschied in den Spektralbereichen Rot R, Grün G und Blau B.
Fig. 2: zeigt das Schwärzungsrelief a einer Kopiervorlage mit unterschiedlicher Schwärzung San verschiedenen Bildstellen.
Fig. 3: zeigt ein stilisiertes Dichterelief in der Farbfilmkopie mit den resultierenden substraktiven Mischfarben.
Zweckmäßig ist es, wenn die Belichtung mittels einer Lichtquelle vorgenommen wird, deren aktinisch wirksames Licht einen entsprechenden Belichtungsunterschied der einzelnen Schichten bewirkt.
Es können ab.er auch mehrere Lichtquellen nacheinander oder gleichzeitig zur Belichtung verwendet werden, deren gemeinsame spektrale Energieverteilung den Belichtungsunterschied bewirkt.
Es ist auch möglich, eine Lichtquelle zu verwenden, die eine breitbandige spektrale Energieverteilung besitzt und bei der Belichtung die einzelnen Spektralbereiche durch den Einsatz von Farbfiltern differenziert zu schwächen.
Die Belichtung der einzelnen farbempfindlichen Schichten kann auch in mehreren Ku ilervorgängen nacheinander ausgeführt werden. Dabei kann durch Veränderung der Filter und der Belichtung die Dichte jeder Schicht unabhängig abgestimmt werden. Wird Von einem Negativ kopiert, entstehen im Positiv substraktive Mischfarben. Wird vom Positiv kopiert, dann entstehen '"> Dublikatpositiv additive Mischfarben.
Es kann auch darauf verzlcl,tat werden, die Farbfilmkopie zu bleichen. Dann addiert sich die Schwärzung des Silberbildes zu den Farbdichten der einzelnen Schichten. Die dabei auftretenden Transparenzunterschlede sind größer, als die Dichtesprünge in einer normalen Farbfilmkopie.

Claims (5)

1. Vereinfachtes Verfahren zur Herstellung klnematographischer Isohelen von Schwarzweiß-Filmvorlagen, dadurch gekennzeichnet, daß Schwarzweiß-Filmbildfolgen auf Mehrschichtenfarbfilm kopiert werden, wobei die einzelnen, für verschiedene Farben sensibilisierten Schichten des Kopiermaterials in definierten Relationen unterschiedlich belichtet werden.
2. Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erforderlichen Belichtungsunterschiede für die einzelnen Schichten des Kopiermaterials durch eine Lichtquelle mit einer entsprechenden spektralen Energieverteilung oder durch mehrere Lichtquellen, die gemeinsam eine gleiche spektrale Energieverteilung aufweisen, bewirkt werden.
3. Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedliche Belichtung der einzelnen Schichten des Kopiermaterials durch spektrozonale Filterung des Kopierlichtes erreicht wird.
4. Verfahren nach Punkt 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtung jeder einzelnen Schicht des Kopiermaterials getrennt erfolgt, indem dieselbe Kopiervorlage'mehrmals nacheinander mit verschiedenfarbigem Kopierlicht unterschiedlicher Lichtstärke auf das gleiche Stück Farbfilm synchronisiert kopiert wird.
5. Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Filmanalyse das geschwärzte Silberbild der Farbfilmkopie genutzt wird.
DD20533678A 1978-05-10 1978-05-10 Vereinfachtes verfahren zur herstellung kinematografischer isohelen von schwarzweiss-filmvorlagen DD299560A5 (de)

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DD299560A5 true DD299560A5 (de) 1992-04-23

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