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DD296203A5 - Extensionsgeraet zur gezielten entlastung der wirbelsaeule - Google Patents

Extensionsgeraet zur gezielten entlastung der wirbelsaeule Download PDF

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Publication number
DD296203A5
DD296203A5 DD34232090A DD34232090A DD296203A5 DD 296203 A5 DD296203 A5 DD 296203A5 DD 34232090 A DD34232090 A DD 34232090A DD 34232090 A DD34232090 A DD 34232090A DD 296203 A5 DD296203 A5 DD 296203A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
spine
relief
extension device
user
targeted
Prior art date
Application number
DD34232090A
Other languages
English (en)
Inventor
Gernot Badtke
Dieter Lazik
Ralf Guethler
Original Assignee
Ph "Karl Liebknecht" Potsdam,De
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ph "Karl Liebknecht" Potsdam,De filed Critical Ph "Karl Liebknecht" Potsdam,De
Priority to DD34232090A priority Critical patent/DD296203A5/de
Publication of DD296203A5 publication Critical patent/DD296203A5/de

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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein universell nutzbares Extensionsgeraet zur gezielten Entspannung der Wirbelsaeule. Einsatzmoeglichkeiten bestehen im sportlichen sowie im medizinischen Bereich. Eine Anwendung ist vom Nutzer ohne Hilfe Dritter moeglich, Ortsgebundenheit besteht nicht.{Entlastungsgeraet; Extension der Wirbelsaeule; Dosierung}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein universell nutzbares Entspannungsgerät für den sportlichen -bis hin zum medizinischen Bereich.
Charkateristik des bekannten Standes der Technik
Extensionsgeräte sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt. Weitverbreitet sind insbesondere solche Geräte, bei denen der Mensch durch Arretieren der unteren Gliedmaßen kopf abwärts entlastet wird. Des weiteren sind auch Verfahren bekannt, bei denen die Entlastung in einer Horizontallagerung durchgeführt werden kann. Dabei wird mit Hilfe eines Elektromotors eine wohldosierte Zugbelastung realisiert.
Bei einer Vielzahl der Erfindungen ist es notwendig, daß eine medizinische Fachkraft die Behandlung vornimmt.
Entwicklungen, die vom Nutzer allein gehandhabt werden können, sind oftmals sehr aufwendig konstruiert, benötigen relativ viel Platz und sind zumeist ortsgebunden. Ein weitverbreiteter Mangel besteht darin, daß der größte Teil der Extensionsgeräte nur bestimmte Bereiche der Wirbelsäule entlastet.
Der komplizierte Aufbau sowie hoher Kostenaufwand bisheriger Entwicklungen erschwert die Möglichkeiten der Anwendung im medizinischen- oder auch sportlichen Bereich. Aus Gründen der Gesunderhaltung sowie derTherapie ist aber eine Verbesserung der Entlastungsgestaltung anzustreben.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Entlastungsgerät zu schaffen, welches unkompliziert gebaut ist, vom Nutzer ohne fremde Hilfe gehandhabt werden kann sowie keine Ortsgebundenheit aufweist.
Mit dem Gerät können gezielte und dosierte Entlastungsmaßnahmen an der Wirbelsäule- auch einzelner Abschnitte vorgenommen werden. Eine Ausnahme bildet die Halswirbelsäule, die keine Berücksichtigung findet.
Angestrebtes Ziel ist es, mit dem Gerät zur Verbesserung der Entlastungsgestaltung im medizinischen und sportlichen Bereich beizutragen. Es ist weiterhin möglich, den Einsatz auch auf den häuslichen Bereich auszuweiten, wo dann die kleinere Variante des Gerätes zum Einsatz kommen könnte.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Extensionsgerät so zu gestalten, daß es aus nur wenigen Teilen besteht, vom Laien selber montiert und demontiert werden kann, auf jeder handelsüblichen Turnbank bzw. einem adäquaten Brett anbringbar ist und keine Ortsgebundenheit aufweist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Gerät mit folgendem Aufbau gelöst:
Auf einer handelsüblichen Turnbank (adäquates Brett) werden drei Auflagesegmente angebracht. Das Kopfteil wird durch kleine Schraubzwingen fest auf der Bank arretiert und ist mit Gurten versehen, die Klettverschlüsse besitzen.
Die beiden anderen Segmente sind auf Walzenrollen gelagert und ermöglichen somit eine Ortsveränderung auf der Bank. Durch kleine Walzenrollen wird die Führung auf der Bank realisiert. Ein seitliches Abkippen bei der Benutzung wird durch Kippsicherungen vermieden.
Am unteren seitlichen Rand der Rollschlitten sowie des Kopfteiles befinden sich Klettverschlußmanschetten. Sie sind beidseitig mit Klettmaterial ausgerüstet und durch ihre spezielle Anordnung können folgende Stellmöglichkeiten realisiert werden:
- Lösen der miteinander verbundenen Rollschlitten vom Kopfteil - es wird die obere Brustwirbelsäule entspannt;
- Verbindung von Kopfteil und kleinem Rollschlitten/großer Rollschlitten ist gelöst-es wird vorrangig die Lendenwirbelsäule entlastet;
- Lösen der Rollsegmente voneinander sowie vom Kopfteil - ab mittlerer oberer Brustwirbelsäule Entlastung der Wirbelsäule gesamt.
Ein verstellbarer Stopper, der wie das Kopfteil mit kleinen Schraubzwingen arretiert wird, begrenzt den Rollweg der Schlitten, so daß der Nutzer nach Entlastung das Extensionsgerät ohne Anstrengung verlassen kann.
Durch den einfachen Aufbau und die unkomplizierte Bedienbarkeit stellt das Gerät eine Bereicherung für den Bereich der Wirbelsäulenentlastung dar.
Die Anwendung beschränkt sich nicht nur auf den medizinisch/sportlichen Bereich, da bedingt auch eine Nutzung im häuslichen Bereich möglich ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden:
Die Figur zeigt ein erfindungsgemäßes Extensionsgerät zur Entlastung der Wirbelsäule.
Als Teil einer Auflagefläche für eine Person dient ein Kopfteil (1), welches mit Gurten (2) versehen ist. Die Gurte sind mittels Klettverschluß verstellbar. Alle aufgeführten Teile sind auf einer handelsüblichen Turnbank (10) anbringbar. Das Kopfteil wird mit kleinen Schraubzwingen (3) an der Bank befestigt und erfüllt die Funktion der Arretierung des Schultergürtels. Des weiteren dienen zwei fahrbare Rollschlitten (5,6) zur Aufnahme und Feststellung des Oberkörpers sowie der unteren Extremitäten. Zur Arretierung der Hüfte bzw. des Brustkorbes - in Abhängigkeit von der angestrebten Entlastung - dienen quer auf den Rollschlitten angebrachte Gurte (9), die mit Klettverschlüssen versehen sind. Die Rollschlitten sind mit großen, quer angebrachten Walzenrollen (4) ausgerüstet, die eine Bewegung der Schlitten ermöglichen. Die an der Seite angebrachten kleinen Walzenrollen (4) dienen der Führung der Schlitten auf der Turnbank. Um ein Abkippen der Schlitten gänzlich zu verhindern, wurden verstellbare Kippsicherungen (8) angebracht. Es handelt sich dabei um Winkelmaterial, welches durch ein Gewinde verschraub- und verstellbar ist.
Am unteren seitlichen Rand des Kopfteiles (1) sowie des kleinen und großen Rollschlittens (5,6) sind beidseitig Klettverschlußmanschetten (7) angebracht, die ein Lösen der Schlitten voneinander sowie vom Kopfteil ermöglichen.
Nach durchgeführter Entspannung wird ein Abgleiten der Rollschlitten durch einen Stopper (11) verhindert. Der Stopper wird durch kleine Schraubzwingen (3) arretiert und kann leicht verstellt werden.
Das gesamte Gerät besteht im demontierten Zustand aus:
- 1 Turnbank bzw. einem stabilen Brett;
- 1 Kopfteil;
- 2 Rollschlitten;
- 1 Stopper;
- 6 kleine Schraubzwingen.

Claims (4)

1. Verfahren zur gezielten und differenzierten Entlastung einzelner Abschnitte der Wirbelsäule, gekennzeichnet dadurch, daß mit nur einem Gerät die beabsichtigten Effekte erzielt werden können.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Nutzer selbständig wahlweise die zu entlastenden Wirbelsäulenabschnitte, mittels Arretier- und Lösungsmechanismen der Segmente, fixieren kann.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Hangabtriebskraft sowie das Gewicht der unteren Extremitäten des Nutzers als Zugkraft dienen, wobei selbständig die Zugkraft durch Veränderung des Ansteckwinkels modifiziert werden kann.
4. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß einzelne Körperregionen mittels Quergurten sowie einer Unterarmaufhängung fixiert werden.
DD34232090A 1990-06-29 1990-06-29 Extensionsgeraet zur gezielten entlastung der wirbelsaeule DD296203A5 (de)

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DD296203A5 true DD296203A5 (de) 1991-11-28

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ID=5619650

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DD34232090A DD296203A5 (de) 1990-06-29 1990-06-29 Extensionsgeraet zur gezielten entlastung der wirbelsaeule

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DD (1) DD296203A5 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2280592A (en) * 1993-08-06 1995-02-08 James Frederick Lister Exercise device
DE19708707A1 (de) * 1997-02-24 1998-08-27 Gernot Prof Dr Med Badtke Vorrichtung zur Kompression und Dekompression der Wirbelsäule und tomographisches Bildaufnahmeverfahren

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