DD283894A7 - Einrichtung zum trennen der waschflotte von der waesche - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Trennen der Waschflotte während des Schleuderprozesses in einem Eintrommelwaschvollautomat mit einer wasserdicht ausgeführten und horizontal gelagerten Trommel ohne Laugenbehälter. Ziel ist es, bei Verminderung des konstruktiven Aufwandes eine Minimierung des Wasser-, Energie- und Waschmittelverbrauches durch Verbesserung des Entwässerungseffektes zu erreichen. Erfindungsgemäß ist dazu am oder im Trommelmantel ein periphärer Kanal angeordnet, wobei vorzugsweise der Kanal von der Trommelmantelmitte bis zum lagerseitigen Trommelboden ausgebildet ist. Die der Wäsche zugewandte Kanalwandung ist mit Perforierungen ausgestattet und an der Stoßstelle des Kanals im Bereich der Trommelmantelmitte sind Flotteneintrittsöffnungen angeordnet. Fig. 1{Eintrommelwaschvollautomat; ohne Laugenbehälter; wasserdichte Trommel; horizontale Lagerung; Schleudervorgang; periphärer Kanal; Entwässerungseffekt; Perforierung; Flotteneintrittsöffnung}
Description
Einrichtung zum Trennen der Waschflotte von der Wäsche
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Trennen der Waschflotte von der Wäsche während des Schleuderprozesses in einem Eintro nnelv/aschvollautomaten mit einer wasserdicht ausgeführten und horizontal gelagerten Trommel ohne Laugenbehälter.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sind Lösungen von Waschvollautomaten bekannt, die eine wasserdichte, horizontal gelagerte Trommel besitzen, wobei die Trommel mit einem drehfesten Auffangbehälter zum Auffangen des beim Schleudern aus dem V/aschgut austretenden V/assers verbunden ist.
Eine derartige Lösung ist aus der DE-OS 28 2Ί 114 bekannt. Hier besteht die Trommel praktisch aus zwei separaten Trommelteilen, wobei der innere Trommelteil zylindrisch gestaltet ist und ein konischer Teil im Endbereich wieder zylindrisch gestalteter äußerer Trommelmantel übergreift. In dem als Außenbehälter entstehenden Hohlraum sind Trennwände spiralförmig zur Achse angeordnet.
Bei dieser Lösung bestehen die Nachteile darin, daß durch die spiralförmig angeordnete Trennwand zwischen Außen- und Innentrommel ein relativ hoher konstruktiver und fertigungstechnischer Aufwand entsteht.
Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß bedingt durch die spiralförmige Trennwand und die unterschiedlichen Wasserumlaufgeschwindigkeiten eine große Schaumbildung beim Schleudergang auftritt.
In den DD-PS 259 316 und 259 317 wird ein Verfahren bzw. eine Einrichtung beschrieben, bsi denen die in der Trommel befindliche
Waschflotte sich bei einer bestimmten Schlcuderdrehzahl als Rotationsparaboloid im Dereich des Trornmelbodens sammelt. Beide Lösungen haben den Nachteil, daß die Funktion nur gewährleistet ist, wenn der Trommelmantel stark konisch ausgebildet ist. Dadurch werden höhere Verbrauchswerte für Wasser, Energie und Waschmittel benötigt, um ein möglichst gutes Waschergebnis zu erreichen.
In der DD-Patentanmeldung WP D Oo F/312 070 1 wird eine behälterlose, unperforierte Wasch- und Schleudertrommel beschrieben, bei der in den Trommelmantel in gleichen Abständen über den Umfang des Trommelmantels verteilt Rippen, welche paketweise, aber auch einzeln angeordnet sein können, eingeformt sind. Diese eingeformten Rippen verlaufen in Längsrichtung des Tromrnelrnantels und reichen bis hinter eine am Tromrnelboden angeordnete perforierte Trennwand.
Diese technische Lösung bringt zwar durch den hohen Umformungsgrad eine relativ hohe Stabilität in den Trommelmantel ein, hat jedoch den Nachteil, daß der Abflußquerschnitt für die beim Schleuderprozess frei werdende Flotte in der Summe der Einzelquerschnitte dieser Rippen zwar groß genug ist, jedoch nicht konzentriert zu dem Absaugrohr geführt ist, so daß eine relativ lange Zeit benötigt wird für das Erreichen des vorgesehenen Entwässerungseffektes.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß ein peripheres Absaugen des ausgebildeten FlUssigkeitsringes auf Grund der Art der Einbringung der Rippen nicht vollständig möglich ist. Ferner ist von Nachteil, daß eine zusätzliche Trennwand in der Trommel vorhanden ist, wodurch der Materialaufwand erheblich vergrößert wird.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, gegenüber den bekannten Lösungen yum Trennen der Waschflotte von der Wäsche bei Verminderung des konstruktiven Aufwandes eine Minimierung des Wasser-, Energie- und Waschmittelverbrauches durch eine Verbesserung des
des Entv/ässerungseffektes zu erreichen. Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst v/erden soll, besteht darin, eine Einrichtung zum Trennen der V/aschflotte von der Wäsche zu schaffen, welche konstruktiv so ausgelegt ist, daß sich die Waschflotte nicht im Trornmelboden sammelt und sich im Auffangbehälter keine zusätzlichen Bauelemente befinden, welche konstruktiv aufwendig sind und zu einer Relativbewegung bei der Trennung der Waschflotte von der Wäsche führen.
Erf indungs/jemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß arn oder im Trommelmantel ein peripherer Kanal angeordnet ist; wobei dieser Kanal bis zum lagerseitigen Trommelboden ausgebildet ist und die der Wäsche zugewandte Kanalwandung mit Perforierungen ausgestattet ist, wobei an der Stoßstelle des Kanales irn Bereich der Trommelmantelmitte Flotteneintrittsöffnungen angeordnet sind. Dabei kann der periphere Kanal auch bereits in der, der Trommelöffnung zugewandten Hälfte der Trommel beginnen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung soll nachfolgend an Hand eines AusfUhrungsbeispieles näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Trommel mit
außen angeordnetem peripheren Kanal, Fig. 2 eine Variante mit im Trommelmantel angeordneten peripheren Kanal,
Fig. 3 eine Variante der Kanalanordnung in der Trommelmitte .
Die Figur 1 zeigt die wasserdicht ausgeführte, horizontal gelagerte Trommel 1.
Die Trommel 1 ist über einen Flansch 6 in den, in einer Lagerbuchse 9 befindlichen Lagern S gelagert.
Durch diese Lagereinheit hindurch erfolgt da» Zu- und Abführen der V/aschflotte über eine Leitung ?.
Das Beschicken der Trommel 1 mit V/aschgut erfolgt in bekanntei Weise über die an der Trommelvorderseite mit einem Deckel 4 verschließbaren Einfiillöffnung 3.
Der Trommelmantel 2 verläuft in Richtung des Tromrnelbodens leicht konisch erweitert.
Ab Trommelmantelmitte bis an den Trotnmelboden 10 ist der Trommelmantel 2 so ausgebildet, daß sich außenseitig am Trommelmantel 2 durch eine Kanalaußenwand 5 und den in diesem Bereich mit Perforierungen 12 versehenen Trommelmantel 2 ein peripherer Kanal 11 ergibt.
An der Stoßstelle der Kanalwandung 5 mit der perforierten Kanalinnenwand 14 im Bereich der Trommelmantelmitte sind am gesamten Trommelumfang Flotteneintrittsöffnungen 13 angeordnet.
Die Figur 2 zeigt eine Ausfilhrungsvariante der Kanalausbildung. Hierbei fungiert der Trommelmantel 2 als Kanalaußenwand und die Kanalinnenwand 14 wird durch einen ebenfalls ab Trommelmantalmitte bis zur: Trommelboden 10 verlaufenden, in die Trommel 1 eingesetzten, mit Perforierungen 12 und den Flotteneintrittsöffnungen 13 versehenen konischen Hantel gebildet. Dadurch entsteht der zum Trommelboden 10 hin sich vergrößernde keilförmige Kanal 15.
In Figur 3 ist eine weitere mögliche Variante zur Ausbildung des peripheren Kanals 11 dargestellt.
Die Trommel 1 ist hierbei im mittleren Bereich als zylindrischer Hantel ausgebildet, wobei sich der Trommelmantel 2 in Richtung Einfüllöffnung 3 und Trommelboden 10 jeweils konisch verjüngt, um beim Schleudervorgang eine Wasserbewegung in Richtung des in der Trommelmitte angeordneten !(anales 11 zu erreichen. Bei dieser Variante wird die mit den Perforierungen 12 versehene Kanalinnenwand v/ie bei Figur 1 durch den Trommelmantel 2 gebildet, Durch Aufsetzen der Kanalaußenwand 5 auf den Trommelmantel 2 entsteht auch bei dieser Variante ein außenseitig am Trommelmantel 2 befindlichei peripherer Kanal 11.
Claims (1)
- Erf indungsanSpruch1. Einrichtung zum Trennen der Waschflotte von der Wäsche während des Schleuderprozesses in einem Einfcrommelwaschvollautomaten mit einer wasserdicht ausgeführten und horizontal gelagerten Trommel ohne Laugenbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß am oder im Trommelmantel (2) ein peripherer Kanal (11) angeordnet ist, wobei dieser periphere Kanal (11) von der Trommelmantelniitte beginnend bis zum lagerseitigen Trommelboden (10) ausgebildet ist und die der Wäsche zugewandte Kanalv<andung mit Perforierungen (12) ausgestattet ist und an der Stoßstelle des peripheren Kanals (11) im Bereich der Trommelmantelmitte Flotteneintrittsöffnungen (13) angeordnet sind.Hierzu 1 ScCtt. Zeichnurg
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