DD286940A7 - Kettenwirkmaschine, insbesondere naehwirkmaschine - Google Patents
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Abstract
Kettenwirkmaschine, insbesondere Naehwirkmaschine, mit Antriebsmitteln fuer die Betaetigung einer Wirknadelreihe und mindestens einer Lochnadelreihe, wobei die Antriebsmittel fuer die Wirknadelreihe und die Antriebsmittel zur Ausfuehrung von Schwingbewegungen der Lochnadelreihe je mit einer separaten Antriebswelle verbunden sind, und die Antriebswelle der Antriebsmittel fuer die Schwingbewegungen sich unter bzw. hinter der Arbeitsebene der Wirknadelreihe und vor der fertigen Ware befindet sowie mit mehreren auf die Arbeitsbreite der Maschine verteilten Gruppen von Antriebsmitteln fuer die Schwingbewegungen bestueckt ist. Bei Maschinenverbreiterungen werden keine Durchmesservergroeszerungen der Schwingwelle erforderlich, und unerwuenschte, in sich auftretende Verdrehungen der Schwingwelle sind ausgeschlossen. Fig. 1{Kettenwirkmaschine; Naehwirkmaschine; Antriebsmittel; Antriebswelle; Wirknadelreihe; Lochnadelreihe; Schwingbewegungen; Arbeitsbreite; Schwingwelle}
Description
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine gemäß dem Oberbegriff des Hauplanspruches.
Nähwirkmaschinen sind Kettenwirkmaschinen, mittels derer Grundmateriaüen bzw. Grundmaterialbahnen, wie beispielsweise Fadenlagen, Vliese, Gewebe, Kettengewirko. Nähgewirke und Folien, verarbeitbar sind. Zu diesem Zweck wurden diese Maschinen über, zwischen und unter den Nadelreihen mit einem freien Durchgangsraum für ein Grundmaterial und die fertige Ware versehen, der sich entlang der gesamten Länge der Nadelreihen erstreckt, um das Grundmaterial aus Richtung über den Nadelreihen ungestört zuführen und zwischen der Wirknadelreihe und der Lochnadelreihe hindurchleiten sowie die Ware abziehen zu können.
Bekannt wurde eine derartige Maschine, bei der die Antriebsmittel für die Arbeitswerkzeuge, wozu auch die Antriebsmittel zur Ausführung der Schwingbewegungen einer mit einer Lochnadelreihe versehenen Legeschiene gehören, auf einer Hauptwelle sitzen, die in eine Anzahl voneinander getrennter Wellenstücke unterteilt ist (DD 15935- Kl. 52 a, 9/04). Wie in der US-PS 3 354 672, die ebenfalls eine Nähwirkmaschine betrifft, als Ergänzung der genannten Quelle DD PS 15935 gezeigt wird, was in der DD-PS lediglich nicht dargestellt wurde, hat man an einer Nähwirkmaschine eine Schwingweile, an der mindestens eine Legeschiene mit einer Lochnadelreihe gehalten ist, bisher notwendigerweise immer an ihren beiden äußeren Enden außerhalb des Durchgangsraumes für ein formmaterial angetrieben (die Fig. 1 der US-PS bezieht sich lediglich auf das linke Ende der Schwingwelle). Der Antrieb der Schwingwelle erfolgte mittels einer Koppelstange, die einerseits gelenkig mit einer Schubstange (ein Teil der Antriebsmittel der Arbeitswerkzeuge) verbunden ist und andererseits mit einem Hebel ein Gelenk bildet, der quer zur Längsachse der Schwingwelle auf derselben befestigt wurde. Da die Schubstange, die in diesem Fall von einer durchgängigen Hauptwelle aus angetrieben wird, hin- und herbewegbar ist, führt die Schwingwelle reversierende Teildrehungen aus, die der Lochnadelreihe eine Schwingbewegung durch die Schiebernadeln erteilen.
Der freie Durchgangsraum für ein Grundmaterial als ein wesentliches Kennzeichen der Nähwirkmaschinen bildet die Ursache dafür, daß die Schwingwelle bisher nur an ihren beiden äußeren Enden außerhalb des Durchgangsraumes antreibbar war, weil die Notwendigkeit des Durchgangsraumes mit der Bedingung verknüpft ist, daß eine Anordnung von Maschinenelemente)!! im Bereich des Durchgangsraumes, wie es bei anderen Kettenwirkmaschinen beispielsweise mit Mitteln zum Haltern und Betätigen von Legeschienen bekannt wurde, ausgeschlossen werden muß.
Maschinenelemente in dem Durchgangsraum würden die Zuführung des Grundmatorials verhindern.
Bei anderen Kettenwirkmaschinen können die zuzuführenden Kettfaden um Betätigungsmittel für Legeschienen herumgeleitet oder an denselben vorbeigeführt werden.
Der beschriebene Antrieb einer dem in der Nähwirkmaschine vorhandenen Platzangebot entsprechend dimensionierten Schwingwelle besitzt jedoch störende Mängel.
Wer.r, mit einer hohen Si^-vingfrequenz gearbeitet wird, nehmen die in dor Schwingwelle auftretenden wechselnden Verdrehungen solche Größenordnungen an, daß sich besonders im Mittelbereich der Lochnadelreihe die obere und untere Schwingendstellung der Lochnadeln beträchtlich weiter von der Arheitsebene der Schiebernadeln entfernen als für eine einwandfreie Funktion theoretisch vorausbestimmt war.
Daraus resultieren dann Fehler im Zusammenwirken der Schiebernadeln, der Lochnadeln und der zu verarbeitenden Fäden, die bis hin zu einer völligen Störung der Funktionsfähigkeit der Nähwirkmaschine führen können. Je länger die Schwingwelle vorgesehen ist bzw. je größir die Arbeitsbreite der Maschine gewählt wird, umso intensivere Wechselverdrehungen treten auf, denen entsprechend wirksame Funktionsstörungen folgen.
Mit einer Vergrößerung des Durchmessers oder mit einem nichtkreisförmigen Querschnitt der Schwingwelle sind die genannten Mangel entweder nicht zu beseitigen, oder es werden andere schwerwiegende Nachteile hervorgerufen. Beispielsweise hat eine derartig deutliche Durchmesservergrößerung der Schwingwelle einschließlich einer entsprechenden Lagerung, die uin normales Zusammenwirken der Schiebernadeln und Lochnadeln bei hohen Schwingfrequenzen und einer großon Arbeitsbreite gewährleisten, einen solchen Platzbedarf zur Folge, daß die Bedienung der Maschine entscheidend behindert wird.
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung wird bezweckt, die genannten Nachteile zu beseitigen und die Funktionssicherheit der im Oberbegriff des Hauptanspruches bezeichneten Maschine zu erhöhen sowie die Produktionsleistung derselben zu steigern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Kettenwirkmaschine, insbesondere Nähwirkmaschine, zu schaffen, welche mit hoher Schwingfrequenz von mindestens einer Lochnadelreihe arbeitet, wobei die bisher in wechselnder Richtung auftretenden Verdrehungen der Schwingwelle beseitigt sind, ohne den Durchgangsraum für das Grundmaterial und die fertige Ware zu beeinträchtigen sowie den Piatz für die Maschinenbedienung einzuengen.
Gelöst wird die Au (gäbe der Erfindung dadurch, daß die Antriebsmittel zum Betätigen der Wirknadelreihe und die Antriebsmittel zur Ausführung der Schwingbewegungondet Lochnadelreiliejomit einer sei araten Antriebswelle verbunden sind, wobei diese Antriebswellen eino Antriebsverbindung mit dem Hauptantrieb der Maschii ! besitzen und jeweils zwischen dem Hauptantrieb und dem dazugehörigen Antriebsmittel angeordnet sind, daß sich die Antriebswelle für die Antriebsmittel zur Ausführung der Schwingbewegungen der Lochnadelreihe unter bzw. hinter der Arbeitsebene der Wirknadelreihe und vor der fertigen Ware befind«!, und daß die Antriebswelle für die Antriebsmittel zur Ausführung der Schwingbewegungen der Lochnadelreihe mit mehreren auf die Arbeitsbreite der Maschine verteilten Gruppen von Antriebsmitteln bestückt ist. Weitere Ertmdungsmerkmale sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Durch die Erfindung tritt der Vorteil der Beseitigung von Verdrehungen der Schwingwelle ein, weil die letztere nunmehr auch an inneren Abschnitten antreibbar ist, ohne daß der Durchgangsraum für das Grundmaterial und die fertige Ware beeinträchtigt sowie der Platz für die Maschinenbedienung eingeengt werden. Durchmesservergrößerungen der Schwingwelle sind bei Maschinenverbreiterunge^ nicht mehr notwendig.
Ausführungsbeispiel
An Hand mehrerer Beispiele wird die Erfindung näher erläutert. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen in
Fig. 1: eine schematische Seitenansicht der Kettenwirkmaschine,
Fig. 2: eine perspektivische Ansicht verschiedener Antriebsbestandteile der Maschine,
Fig. 3 und 4: ein Getriebeschema von Antriebsmitteln zur Ausführung der Schwingbewegungen der Lochnadelreihe und ein
Diagramm der Beziehungen des Weges der Schwingbewegung zur Drehung der zugehörigen Antriebswelle, Fig. 5 und 6 sowie
Fig. 7 und 0: desgl. wie Fig. 3 und 4, jedoch mit einem anderen Getriebeaufbau.
Gemäß Fig. 1 wurde eine Kettenwirkmaschine als Nähwirkmaschine in einer schemGtischen Seitenansicht dargestellt.
Die Maschine ist mit einer Reihe von Wirknadeln 1, vorzugsweise Schiebernadeln, ausgestattet, die durch unmittelbar zugeordnete Antriebsmittel 2 vorwärts und rückwärts bewegbar sind. Als Antriebsmittel 2 kann ein bekanntes Schubkurbelgetriebe verwendet werden. Die Haken der Wirknadeln 1 sind mit nicht gezeigten Schiebern verschließbar. Hierzu ist ebenfalls ein Schubkurbelgetriebe einsetzbar. Weiter enthält die Maschine mindestens eine Legeschiene 3 mit einer Lochnadelreihe 4, die zwecks Ausführung von Schwing- und Versatzbewegungen gleichfalls mit jeweils unmittelbar dazugehörigen Antriebsvorrichtungen in Verbindung stehen, wobei für die Schwingbewegungen Antriebsmittel 5 vorgesehen sind. Die Antriebsmittel 5 können in einem Beispielsfall Koppelgetriebe sein. Kurvengetriebe sind ebenfalls als Antriebsmittel 5 einsetzbar. Zur Ausführung der Versatzbewegungen der Lochnadelreihe 4 kann ein an Kettenwirkmaschinen übliches Versatzgetriebe dienen, das beispielsweise mit Mustorkurvenscheiben, Kettengliedern oder einem Summengetriebe ausgestattet ist.
Die Antriebsmittel 2 der Wirknadelreihe 1 und die Antriebsmittel 5 der Lochnadelreihe 4 sind mit dem Hauptantrieb 6 der Maschine gekoppelt.
Um ein Grundmaterial 8 aus Richtung über den Nadelreihen 1; 4 ungestört zuführen und zwischen der Wirknadelreihe 1 und der Lochnadelreihe 4 hindurchleiten zu können, wurde die Maschine über, zwischen und unter den Nadelreihen 1; 4 mit einem freien Durchgangsraum 7 versehen, der sich entlang der gesamten Länge der Nadelreihen 1; 4 erstreckt.
Die Kopplung der Antriebsmittel 2 dsr Wirknadelreihe 1 und der Antriebsmittel 5 der Lochnadelreihe 4 mit dem Hauptantrieb 6 wird nun dadurch re alisiei t, daß die unmittelbaren Antriebsmittel 2 zum Betätigen der Wirknadelreihe 1 und die unmittelbaren Antriebsmittel 6 zur Ausführung der Schwingbewegung der Lochnadolreihe 4 je mit einer separaten Antriebswelle 9 bzw. 10 verbunden sind, die wiederum mit dem Hauptantrieb 6 in einer Antriebsverbindung 12 stehen. Die Antriebsverbindung 12 kann in einem Fall so beschaffen sein, daß die eine Antriebswelle 9 die andere Welle 10 mit einer im wesentlichen als Zugmittel gestalteten Antriobsgruppe 12a treibt und die treibende Welle 9 durch eine weitere Antriebsgruppe (Zugmittel) 12 b mit dem Hauptantrieb 6 antriebsverbunden ist.
Die Antriebswellen 9; 10 sind dabei jeweils zwischen den dazugehörigen Antriebsmitteln 2; 5 und dem Hauptantrieb 6 angeordnet. In dieser Positionsbeziehung befindet sich die Antriebswelle 10 für die Antriebsmittel 5 zur Ausführung der Schwingbewegung dar Lochnadalreihe 4 des weiteren unter bzw. hinter der Arbeitsebene der Wirknadelreihe 1 und vor der fertigen Ware 11. Außf dem ist die Antriebswelle 10 mit mehreren auf die Arbeitsbreite der Maschine verteiltön Gruppen von Antriebsmittoln fi bestückt. Die Antriebswelle 9 befindet sich in einem geschlossenen Getriebekasten 16, in dem auch die Antriebsmittel 2 der Wirknadelreihe 1 enthalten sind. Vor dem Getriebekasten 16 ist eine Abschlagbarre 17 gehaltert, und über sowie hinter dem Getriebekasten 16 sind Zuführvorrichtungen 18; 19 angeordnet, von denen aus Grundmaterial'«^ 8 in die Maschenbildungsstelle eingeleitet werden. Mittels der Vorrichtung 18 werden dabai Querfäden gelegt und als Schu "Uadenlage bereitgestellt. Die Vorrichtung 19 umfaßt einen Wickel eines Grundmaterials 8, das ein Vlies oder eine andere Grundmaterialbahn sein kann.
Auch für dio Antriebswelle 10 wurde gemäß Fig. 1 ein geschlossener Getriebekasten 20 vorgesehen, der unter einem Trägerelement 21 für die Legeschiene 3 befestigt ist. bine Fadenkette von Nähfäden (Wirkfäden) 22 zum Verbinden des Grundmaterials 8, das aus mehreren Schichten bzw. Lagen zusammengesetzt sein kann, wird vor dem Trägerelement 21 geführt und von einem Kettbaum 23 abgewickelt, der drehbar in einem Ablaufgestell 24 sitzt.
Das Grundmaterial 8 kenn weiterhin auch eine lose Fadenkette enthalten, die von einem Kettbaum 25 abgezogen wird.
Zum Aufwickeln der fertigen Ware 11 ist hinter (!or Maschine eine Wickelvorrichtung 26 vorhanden.
Ausgehend von einem Prinzip, entsprechend dem die Antriebsverbindung 12 Antriebsgruppen 12 a; b enthalten soll, welche die Verbindung der Antriebswellen 9; 10 untereinander und vom Hauptantrieb 6 aus herstellen, sind in Fig. 2 unter anderem unterschiedliche Varianten gezeigt, wie man die Antriebsgruppe 12a alternativ gestalten kann.
Eine e. te Variante besteht darin, daß die Antriebsgruppo 12a ein Zahnriemen-Kegelradtrieb 13 ist.
Weiter besteht die Möglichkeit, einen Ke jelradtriob 14 einzusetzen.
Drittens kann auch ein Zahnriemen-oder ein Rollenkettentrieb 15 als Antrisbsgruppe 12a dienen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ist dabei dadurch charakterisiert, daß an beiden Seiten 9a; 10a bzw. 9b; 10b der Antriebswellen 9; 10 außerhalb des Durchgangsraumes 7 für das Grundmaterial 8 bzw. die fertige Ware 11 jo eine Antriebsgruppe 12a der gleichen Art angeordnet ist.
Die Antriebswellen 9; 10 werden vorzugsweise parallel zueinander gelagert und synchron betrieben. Entsprechende Wellenlagerungen sind in den Getriebekasten 16; 20 aufgenommen. In der Fig.2 wurde der Getriebekasten 16 der Antriebswelle 9 lediglich angedeutet und der Kasten 20 für die Antriebswelle 10 nicht dargestellt. Die Fig. 1 zeigt dn Gelriebekasten 20. Statt des geschlossenen Getriebekastens 20 können alternativ mehrere Einzelgetriebekästen vorgesehen sein. Auf der Antriebswelle 10 sitzen gemäß Fig. 2 umlaufende Exzenter 27, die Bestandteile von zwei Koppelgetrieben 28 sind, welche in diesem 8eispiol als Antriebsmittel 5 zur Ausführung der Schwingbe..ogungen der Lochnadelreihe 4 fungieren. Je noch Arbeitsbreite der Maschine ordnet man mehr oder weniger dieser Koppelgetriebe 28 an, um eine normal dimensionierte Scliwingwelle 29 in Bewegung zu versetzen, an der die Legeschiene 3 mittels Halterungen 30 befestigt ist. Eine Durchmesservergrößerung der Schwingwelle 29 bei Maschinenverbreiterung wird damit nicht erforderlich.
Außer einem umlaufenden Exzenter 27 umfaßt jedes Koppelgetriebe 28 eine den Exzenter 27 umgreifende ringförmige Koppel 31, an die ein drei Gelenkwellen aufweisender Doppelhebel 32 bewegbar angeschlossen ist, der einen gestellfesten Drehpunkt 33 besitzt. Der Doppelhebel 32 wiederum steht mit einer weiteren Koppel 34 in gelenkiger Verbindung, an die sich ein längenverstellbares Zwischenglied 35 anschließt, in dessen Fortsetzung ein Antriebsglied 36 vorgesehen ist. An einem Gelenkpunkt 37 greift fline Schwinge 38 an, die an ihrem anderen Ende gestellgelagert wurde. Das Abtriebsglied 36 ist an der Schwingwelle 29 gehalten und versetzt die Legeschiene 3 mit der Lochnadelreihe 4 in Schwingbewegung. Die bzw. das beschriebene(n) Koppelgetriebe 28 der Fig. 2 entsprechen dem Getr'ebescherna der Fig. 5. Das Koppelgetriebe 28 stellt in dieser Ausführung ein Rastgetriebe dar. In Fig. 6 ist die Übertragungsfunktion des Getriebes dargestellt, wobei φ der Drehwinkel des Exzenters 27 und s der Schwingweg des Abtriebsgiiedes 36 bei einem bestimmten Drehwinkel sind. Gemäß der Fig.3 wurde ein Koppelgetriebe 39 vorgesehen, bei dem Λβ Koppel 34 und die Schwinge 38 des Koppelgetriebes 28 entfallen sind. Dementsprechend führt das Abtriebsglied 36 bzw. die Lochnadelreihe 4 einen sinoidischen Bewegungsablauf aus. Zur Erläuterung hierzu das Diagramm der Fig.4.
Während die Antriebswelle 10 der Fig. 3 und 5 in dem Getriebekasten 20 gelagert und die Schwingbewegung durch das Trägerel6ment 21 hindurch zu übertragen war, besteht nach Fig.7 die Möglichkeit, die Antriebswelle 10 innerhalb des Trägerelementes 21 aufzunehmen. Ein für diesen Zweck einsetzbares Koppelgetriebe 40 besitzt an dem Exzenter bzw. an einer Kurbel 27 ein Dreigelenk 41, an dossem zweiten Gelenkpunkt eine Schwinge 42 und an dessem dritten Gelenkpunkt eine Koppel 43 angelenkt sind, wobei die letztere auf ein Abtriebsglied 44 treibt, das als Winkelhebei gestaltet ist und die Lochnadelreihe 4 mit umfaßt. Das Getriebe 40 ist ebenfalls ein Rastgetriebe. Das Diagramm der Fig.8 zeigt dazu die Übertragungsfunktion.
Claims (10)
1. Kettenwirkmaschine, insbesondere Nähwirkmaschine, ausgestattet mit einer Reihe von Wirknadeln, vorzugsweise Schiebernadeln, die durch unmittelbar zugeordnete Antriebsmittel vorwärts und rückwärts bewegbar und deren Haken mit Schiebern verschließbar sind, und weiter umfassend mindestens eine Legeschiene mit einer Lochnadelreihe, die zur Ausführung von Schwing- und Versatzbewegungen ebenfalls mit jeweils unmittelbar dazugehörigen Antriebsmitteln verbunden sind; die Antriebsmittel der Wirknadelreihe und die Antriebsmittel der Lochnadelreihe sind mit dem Hauptantrieb der Maschine gekoppelt, wobei die Maschine über, zwischen und unterden Nadelreihen mit einem freien Durchgangsraum für ein Grundmaterial und die fertige Ware vorsehen ist, der sich entlang der gesamten Länge der Nadelreihe erstreckt, um das Grundmaterial aus Richtung über den Nadelreihen ungestört zuführen und zwischen der Wirknadelreihe und der Lochnadelreihe hindurchleiten sowie die Ware abziehen zu können, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel (2) zum Betätigen der Wirknadelreihe (1) und die Antriebsmittel (5) zur Ausführung der Schwingbewegungen der Lochnadelreihe (4) je mit einer separaten Antriebswelle (9 bzw. 10) verbunden sind, wobei die Antriebswellen (9; 10) eine Antriebsverbindung (12) mit dem Hauptantrieb (6) besitzen und jeweils zwischen dem letzteren und dem dazugehörigen Antriebsmittel (2 bzw. 5) angeordnet sind, daß die Antriebswelle (10) für die Antriebsmittel (5) zur Ausführung der Schwingbewegungen der Lochnadelreihe (4) sich unter bzw. hinter der Arbeitsebene der Wirknadelreihe (1) und vor der fertigen Ware (11) befindet, und daß die Antriebswelle (10) für die Antriebsmittel (5) zur Ausführung der Schwingbewegungen der Lochnadelreihe (4) mit mehreren auf die Arbeitsbreite der Maschine verteilten Gruppen von Antriebsmitteln (5) bestückt ist.
2. Kettenwirkmaschine, insbesondere Nähwirkmaschine, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsverbindung (12) mindestens eine Antriebsgruppe (12 a) umfaßt, womit die aine Antriebswalle (9) die andere Antriebswelle MO) treibt, und eine weitere Antriebsgruppe (12 b) enthält, die die treibende Welle (9) mit dem Hauptantrieb (6) antriebsverbindet.
3. Kettenwirkmaschine, insbesondere Nähwirkmaschine, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß 3n beiden Seiten (9a; 10abzw.9b; 10b) der Antriebswellen (9; 10) außerhalb des Durchgangsrau. :es (7) für das Grundmaterial (8) bzw. die fertige Ware (11) je eine Antriebsgruppe (12a) angeordnet ist.
4. Kettenwirkmaschine, insbesondere Nähwirkmaschine, nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zahnriemen-Kegelradantrieb (13) die Antriebsgruppe (12 a) darstellt.
5. Kettenwirkmaschine, insbesondere Nähwirkmaschine, nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsgruppe (12a) ein Kegelradtrieb (14) ist.
6. Kettenwirkmaschine, insbesondere Nähwirkmaschine, nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsgruppe (12a) ein Zahnriementrieb (15) vorgesehen wurde.
7. Kettenwirkmaschine, insbesondere Nähwirkmaschine, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswellen (9; 10) zueinander parallel sind.
8. Kettenwirkmaschine, insbesondere Nähwirkmaschine, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswellen (9; 10) mit mindestens einer Antriebsgruppe (12a) versehen sind, welche einen Synchronlauf der Wellen (9; 10) veranlaßt.
9. Kettenwirkmaschine, insbesondere Nähwirkmaschine, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (10) für die Antriebsmittel (5) zur Ausführung der Schwingbewegungen der Lochnadelreihe (4) am Trägerelement (21) für die Lagerung der Legeschiene (3) der Lochnadelreihe (4) gehaltert ist.
10. Kettenwirkmaschine, insbesondere Nähwirkmaschine, nach Anspruch 1, dadurch lekennzeichnet, daß die Antriebsmittel (5) als Koppelgetriebe (28; 39; 40) ausgeführt sind.
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