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DD286738A5 - Haube zur isolation von fremdbefruchtern, vorzugsweise im gewaechshaus - Google Patents

Haube zur isolation von fremdbefruchtern, vorzugsweise im gewaechshaus Download PDF

Info

Publication number
DD286738A5
DD286738A5 DD33123589A DD33123589A DD286738A5 DD 286738 A5 DD286738 A5 DD 286738A5 DD 33123589 A DD33123589 A DD 33123589A DD 33123589 A DD33123589 A DD 33123589A DD 286738 A5 DD286738 A5 DD 286738A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
hood
permeable fabric
pores
earth
foreign
Prior art date
Application number
DD33123589A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Kotter
Martin Deuter
Original Assignee
Adl Der Ddr,Inst. F. Ruebenforschung,De
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adl Der Ddr,Inst. F. Ruebenforschung,De filed Critical Adl Der Ddr,Inst. F. Ruebenforschung,De
Priority to DD33123589A priority Critical patent/DD286738A5/de
Publication of DD286738A5 publication Critical patent/DD286738A5/de

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  • Breeding Of Plants And Reproduction By Means Of Culturing (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur vollstaendigen Isolierung fremdbefruchtender Pflanzen, vorzugsweise im Gewaechshaus. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe mittels einer aus Folie bestehenden und auf einem Gestell auflegenden Haube dadurch geloest, dasz die Haube im erdnahen Bereich und im oberen Teil, der den abgeschlossenen Raum in der Hoehe begrenzt, aus einem durchlaessigen Gewebe besteht, dessen Porengroesze gleich oder kleiner als der Pollendurchmesser der zu isolierenden Kulturpflanze ist. Vorteilhafterweise ermoeglicht die erfindungsgemaesze Vorrichtung neuartige thermodynamische Eigenschaften und damit eine kontrollierte Bestaeubung in einem befruchtungsbiologisch guenstigen Mikroklima.{Vorrichtung; Isolierung; Anzucht; Bestaeubung; Fremdbefruchter; Gewaechshaus; Ausgangsmaterial}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur isolierten Anzucht und kontrollierten Bestäubung von Fremdbefruchtern, vorzugsweise im Gewächshaus. Sie wird im Rahmen der Züchtungsforschung und Züchtung für die Gewinnung und Bearbeitung von Zuchtmaterial verwendet.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sinH hereits Vorrichtungen zur Isolierung von Fremdbefruchtern, sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus bekannt. Sie befassen sich mit der isolier en Anzucht von Pflanzenmaterial (DD 212878, DD 248720) sowie mit Lösungen zur künstlich beeinflußbaren Klimatisiert ng (DE 2657755, DE 3006083, DE 3026845, DE 3331256), zur Nutzung der natürlichen klimatischen Bedingungen bei Anzuchtverfahren im Gewächshaus (DD 73635, DE 2503758, DE 2631347, DE 3035232) und zur blühbiologischen Steuerung von Fremdbefruchtern (DD 3198254).
Für besondere züchterische bzw. gärtnerische Zwecke werden vorzugsweise Kabinen, Behälter oder Hauben verwendet CJD 248720, DD 3198254, DE 1582902, DE 3023252, DE 3524652, WO 82/01116, WO 86/06929).
Allen diesen Vorrichtungen haften als Nachteile an, daß sie keine vollständige Isolierung der Pflanzen ermöglichen, daß kein für die Befruchtung günstiges Mikroklima entsteht und daß sie einen hohen ökonomisch-technischen Aufwand erfordern.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, mittels einer effektiven Vorrichtung die Züchtungsforschung zu beschleunigen, hochwertiges Zuchtmaterial zu erstellen und erhebliche Einsparungen zu ermöglichen.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur vollständigen Isolierung fremdbefruchtender Pflanzen, vorzugsweise im Gewächshaus, mit neuartigen thermodynamischen Eigenschaften bereitzustellen und damit eine kontrollierte Bestäubung in einem befruchtungsbiologisch günstigen Mikroklima zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mittels einer aus Folie bestehenden und auf einem Gestell aufliegenden Hcübe dadurch giilöst, daß die Haube im erdnahen Bereich und im oberen Teil, der den abgeschlossenen Raum in der Höhe begrenzt, aus einem durchlässigen Gewebe besteht, dessen Porengröße gleich oder kleiner als der Pollendurchmesser der zu isolierenden Kulturpflanze ist. Dabei verlugen die Poren des durchlässigen Gewebes im erdnahen Bereich und im oberen Teil der Haube über unterschiedliche Größen, wobei din Poren im erdnahen Bereich der Haube kleiner als im oberen Teil sind. Das die Haube tragende Gestell besteht aus 3-5 Metallsiäben, die senkrecht in einem Pflanzenconiainur: 'ehen, der mit Erde gefüllt ist. Die erfindungsgemäße Haube wird basal durch ein Gummiband, eingenäht in den untoren Rand des durchlässigen Gewebes, zirkulär am Oberrand des Pflanzencontainers angeordnet, luftdicht verschlossen.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin, daß die Umgebungsluft durch die Poren des durchlässigen Gewebes im erdnahen Bereich, pollengefiltert, in die Haube eintritt, sich in dieser um 3...50C im Verhältnis zur Umgebungsluft erwärmt und mit Hilfe der natürlichen Thermik durch die Poren des durchlässigen Gewebes im oberen Teil der Haube wieder entweicht, wodurch im Innenraum der Haube ein günstiges befruchtungsbiologisches Mikroklima entsteht. Infolge dieser erfindungsgemäßen Wirkung kommt es zu keiner pflanzenschädigenden Kondenswasserbildung an der Folieninnenseite der Haube, gleichfalls wird der sogenannte Treibhauseffekt, d. h. das übermäßige Aufheizen der Haubeninnenhaut durch das langwellige Licht vermieden. Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist darin begründet, daß eine maximale Generationsbeschleunigung über eine Erhöhung der Kreuzungsanzahl möglich wird, wodurch sich die Zuchtzyklen verkürzen.
Ausführungsbelsplel Die Haube zur Isolierung von Fremdbefruchtern, vorzugsweise im Gewächshaus, wird nachfolgend beschrieben. Die die Haube bildende Folie 1 liegt auf einem Gestell 2, das aus 3...5 MetaMstäben besteht. Die Metallstäbe stehen senkrecht in
einem Pflanzencontainer 6, der mit Erde gefüllt ist. Im erdnahen und im oberen Bereich der Haube besteht die Folie ausdurchlässigem Gewebe 3, wobei die Poren des durchlässigen Gewebes im oberen Teil der Haube 5 größer als im erdnahen
Bereich 4 sind. Generell ist die Porengröße gleich oder kleiner als der Pollendurchmesser der zu isolierenden Kulturpflanze. Durch ein Gummiband 7, das in den unteren Rand des durchlässigen Gewebes 3 eingenäht und zirkulär am Oberrand des Pflanzencontainers 6 angeordnet ist, wird die Haube basal luftdicht verschlossen. Mittels der erfind'jngsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, eine maximale Isolierwirkung sowie ein günstiges Mikroklima in der Haube zu erzielen, wobei letzteres einen günstigen befruchtungsbiologischen Einfluß ausübt. Die Umgebungsluft tritt in den unteren Gewebeteil ein, erwärmt sich in der Haube um 3...50C im Verhältnis zur Umgebungsluft
und entweicht im oberen Teil der Haube auf Grund der natürlichen Thermik.

Claims (5)

1. Haube zur Isolierung von Fremdbefruchtern, vorzugsweise im Gewächshaus, die aus einer undurchlässigen Folie (1) gebildet wird und auf einem Gestell (2) aufliegend einen abgeschlossenen Raum über dem Pflanzenbereich bildet, gekennzeichnet dadurch, daß die Haube im erdnahen Bereich und im oberen Teil, der den abgeschlossenen Raum in der Höhe begrenzt, aus einem durchlässigen Gewebe (3) besteht, dessen Porengröße gleich oder kleiner als der Pollendurchmesser der zu isolierenden Kulturpflanze ist.
2. Ha'ube nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Poren des durchlässigen Gewebes im erdnahen Bereich und im oberen Teil der Haube über unterschiedliche Größen verfügen.
3. Haube nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Poren (4) im erdnahen Bereich kleiner als die Poren (5) im oberen Teil der Haube sind.
4. Haube nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das die Haube tragende Gestell (2) aus 3... 5 Metall· täben, die senkrecht in einem Pflanzencontainer (6) stehen, gebildet wird, wobei letzterer mit Erde gefüllt ist.
5. Haube nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein Gummiband (7), in den unteren Rand des durchlässigen Gewebes eingenäht, zirkulär am Oberrand des Pflanzencontainers angeordnet, die Haube basal luftdicht verschließt.
DD33123589A 1989-07-28 1989-07-28 Haube zur isolation von fremdbefruchtern, vorzugsweise im gewaechshaus DD286738A5 (de)

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DD286738A5 true DD286738A5 (de) 1991-02-07

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ID=5611209

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5951727A (en) * 1996-11-09 1999-09-14 Beiersdorf Ag Pollen filter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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