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DD247821A5 - Neue zubereitungen und verfahren zur bekaempfung von kuechenschaben - Google Patents

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DD247821A5
DD247821A5 DD29015986A DD29015986A DD247821A5 DD 247821 A5 DD247821 A5 DD 247821A5 DD 29015986 A DD29015986 A DD 29015986A DD 29015986 A DD29015986 A DD 29015986A DD 247821 A5 DD247821 A5 DD 247821A5
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DD
German Democratic Republic
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hydroprene
cockroaches
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new
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Application number
DD29015986A
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English (en)
Inventor
Gustave K Kohn
David L Grant
Robin R Rudolph
Gerardus B Staal
Original Assignee
Sandoz Ag,Ch
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Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz Ag,Ch filed Critical Sandoz Ag,Ch
Publication of DD247821A5 publication Critical patent/DD247821A5/de

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  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft Schaedlingsbekaempfungsmittel sowie ein Verfahren zur Kontrolle von Schaben. Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung von neuen Verbindungen mit starker Wirkung gegen Schaben. Erfindungsgemaess werden als Wirkstoff in den neuen Schaedlingsbekaempfungsmitteln neue (S)-()-Hydroprene verwendet. Die neuen Schaedlingsbekaempfungsmittel enthalten erfindungsgemaess: a) (S)-()-Hydropreneb)einen Verduenner undc)falls der Verduenner ein Loesungsmittel ist, mindestens eines der Hilfsmittel gewaehlt aus der Reihe bestehend aus einem Treibmittel, einer oberflaechenaktiven Substanz und einem Verdickungsmittel.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Schädlingsbekämpfungsmittel sowie ein Verfahren zur Kontrolle von Schaben unter Verwendung von dem (S)-(+) Enantiomer von Hydroprene.
Charakterisitk der bekannten technischen Lösungen
Hydroprene ist Ethyl (2E,4E)-3,7,11-trimethyl)-2,4-dodecadienoat. Es ist bekannt, daß Hydroprene eine Juvenilhormonwirkung (JH-Wirkung) auf Insekten, z.B. auf Schaben wie Blattella germanica hat (siehe z. B. J.Econ Entom. [1975] 68 46-48). DasC-7 Kohlenstoffatom von Hydroprene ist asymmetrisch; demnach existiert ein R und ein S Enantiomeres dieser Verbindung. J.Agric. FoodChem. [1978] 26 542-550 berichtet über vergleichende Versuche der JH-Wirkung zwischen (S)-(+) Hydroprene, (R)-(—) Hydroprene und racemischem Hydroprene auf Aedes Aegypti, Galleria mellonella, Tenebrio molitor, Musca domestica und Heliothis virescens. Diese Versuchsergebnisse zeigten, daß das (S)-(H-) Enantiomeres ungefähr die zweifache Wirkung des Razemates auf diese Insektenarten aufweist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines neuartigen Schädlingsbekämpfungsmittel, daß zur Bekämpfung von Schaben geeignet ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung *
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Verbindungen mit starker Wirkung gegen Schaben aufzufinden, die als Wirkstoff in einem Mittel zur Bekämpfung von Schaben geeignet sind.
Es wurde jetzt überraschenderweise gefunden, daß (S)-(+) Hydroprene eine im Vergleich zu Hydroprene unerwartet ausgeprägte JH-Wirkung auf Schaben ausübt.
Ein Aspekt der Erfindung ist demnach ein Verfahren zur Kontrolle von Schaben, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine die Reproduktion von Schaben hemmende Menge von (SM+) Hydroprene an deren Lebensraum appliziert.
Der hierin verwendete Begriff (S)-(+) Hydroprene bezieht sich auf Hydroprene, das wesentlich mehr als 50Gew.-% des (S)-(+) Entantiomeres enthält. Vorzugsweise enthält das Hydroprene überwiegend (S)-(+) Hydroprene. Mehr bevorzugt enthält das Hydroprene weniger als 10, insbesondere weniger als 5Gew.-%des (R) Enantiomeres und ist mehr insbesondere praktisch frei von (R) Entantiomer (d.h. enthält weniger als 2 Gew.-% des (R) Enantilomeres.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist ein Schädlingsbekämpfungsmittel enthaltend
a) (SM+) Hydroprene
b) einen Verdünnerund
c) falls der Verdünner ein Lösungsmittel ist, mindestens eines der Hilfsmittel gewählt aus der Reihe bestehend aus einem Treibmittel, einer oberflächenaktiven Substanz und einem Verdickungsmittel (im folgenden erfindungsgemäßen Mittel). Der hierin verwendete Begriff Verdünner bezieht sich auf flüssiges oder festes in der Landwirtschaft akzeptables Material, das einem Wirkstoff zugegeben werden kann, um ihn in eine leichter oder besser applizierbare Form zu bringen. Er umfaßt Träger und Lösungsmittel und kann u.a. Calciumcarbonat, Talk, Ton, Diatomeenerde, Harze (wie Polyvinylchloride, Polyesterurethane, Ethylen-urethane, Ethylen-vinylacetate, Polypropylene, Polyethylene), Xylol, ein Lösungsmittel auf Basis von Petroleum (wie Ligroin, Benzin, Naphtha oder Kohlenwasserstoffe wie Pentan, Hexan, Oktan), einen Alkanol wie Isopropanol, einen chlorierten Kohlenwasserstoff (wie (CH2CI2, CH3CH3), einen Glykolmonoalkylether, Wasser usw. bedeuten.
Der Begriff Treibmittel bezieht sich auf ein in der Landwirtschaft akzeptables Flüssiggas, das unter Selbstdruck steht, in einem mit einem VentilVersehenen Behälter, der ein Schädlingsbekämpfungsmittel enthält, und den Inhalt des Behälters hinausdrückt bei der Öffnung des Ventils.
Der Begriff oberflächenaktive Substanz bezieht sich auf ein in der Landwirtschaft akzeptables Material, welches dem Schädlingsbekämpfungsmittel Emulgierbarkeif, Verteilungsfähigkeit, Benetzbarkeit, Dispergierbarkeit oder andere die Oberflächeneigenschaften verändernden Eigenschaften verleiht.
Der Begriff Verdickungsmittel bezieht sich auf ein in der Landwirtschaft akzeptables Material, welches die Viskosität einer Flüssigkeit erhöht.
(S)-(+) Hydroprene kann nach bekannten Methoden, aus dem Razemat oder durch Synthese aus einem optisch aktiven Ausgangsprodukt erhalten werden.
(S)-(+) Hydroprene besitzt eine einmalige Kombination von Eigenschaften, die ihm eine im Vergleich zu anderen Juvenilhormonen außergewöhnliche Effektivität gegenüber Schaben verleihen.
Es ist persistent im Lebensraum von Schaben. Es ist genügend flüchtig um sich von einer Fläche nach einer anderen zu verlagern und somit in Schabenunterschlüpfe einzudringen, sich darin zu verteilen und für sich dort befindlichen Schaben zugänglich zu bleiben. Überdies hat (S)-(+) Hydroprene, nebst für Juvenilhormone charakteristischen Eigenschaften die Fähigkeit, Sterilität bei Schaben zu induzieren. Diese Eigenschaft ist essentiell für eine effektive Schabenbekämpfung. Schließlich ist das Wirkungsniveau von (S)-(+) Hydroprene sehr hoch. Aufgrund seiner dem razemischen Hydroprene überlegenen Wirkung ist (S)-(+) Hydroprene wirtschaftlicher im Gebrauch und weniger kontaminierend für Nahrungsmittel und Wohngebiete als das Razemat.
So wurde in Laborversuchen festgestellt, daß praktisch reines (S)-(+) Hydroprene die Reproduktion von Blattela germanica bei einem Verteilungsniveau von einigen wenigen Mikrogramm pro Quadratmeter hemmt. Höhere Mengen können zur Kontrolle von anderen Schabenarten wie Periplaneta americana oder Blatta orientalis erforderlich sein. Auch werden für den gewerblichen Gebrauch höhere Mengeneingesetztals im Labor. Jenach Lebensraum der Schaben, Schabenart, Artder Applikation usw.
variiert die Verteilungsmenge von (S)-(+) Hydroprene bei gewerblicher Anwendung zweckmäßig zwischen 0,3 mg bis 40 mg/m2, vorzugsweise zwischen 3 mg bis 30 mg/m2.
(S)-(+) Hydroprene wird zweckmäßig in einer für die Schabenkontrolle geeignete Zubereitungsform appliziert. Beispiele solcher geeigneten Zubereitungen sind Aerosole (in Aerosolflasche oder Verneblungsmittel), Schabenköder, Staubemittel, emulgierbare Konzentrate, Fertigspritzmittel, ULV-Lösungen und andere Verteiler systeme wie Aromascheiben oder Streifen, die den Wirkstoff allmählich freigeben; solche Zubereitungen können analog zu bekannten Methoden hergestellt werden. Die erfindungsgemäßen Zubereitungen werden zweckmäßig zu dem Lebensraum der Schaben appliziert, dieser Lebensraum umfaßt Wohnräume, Orte, wo Nahrung aufbewahrt oder hergestellt wird, Und Industrieanlagen.
Zwecks Anwendung von (S)-(+) Hydroprene in Aerosolform, wird der Wirkstoff zweckmäßig mit einem harmlosen, flüchtigen Lösungsmittel und einem Treibmittel formuliert.
Beispiele geeigneter, flüchtiger Lösungsmittel sind chlorierte Alkane wie CH2CI2 oder 1,1,1-Trichlorethan.
Beispiele geeigneter Treibmittel sind Alkane mit niedrigem Siedepunkt wie Propan, Butan oder fluorierte Kohlenwasserstoffe.
Zwecks Anwendung von (S)-(+) Hydroprene in Sprayform, z. B. als emulgierbares Konzentrat oder Fertigspritzmittel, wird der Wirkstoff zweckmäßig mit einem Emulgiermittel und einem Lösungsmittel formuliert.
Beispiele geeigneter Emulgiermittel sind Sorbitol, Fettsäureester, polyethoxylierte Fettsäureester von Alkoholen oder Phenolen, Calciumdodecylbenzoat usw.
Beispiele geeigneter Lösungsmittel sind aromatische Kohlenwasserstoffe wie Xylol.
Feste Zubereitungen wie Stäubemittel oder Pulver enthalten (S)-(+) Hydroprene und einen festen Träger.
Beispiele geeigneter fester Träger sind Calciumcarbonat, Diatomeenerde, Ton usw.
(S)-(+) Hydroprene kann auch in einer festen Formulierungsform aus der der Wirkstoff aus einem festen Träger evaporiert, z. B.
in der Form von Aromascheiben und Streifen, insbesondere in letzterer Form verwendet werden. Solche Formulierungsformen enthalten (S)-(+) Hydroprene, ein Polymer und vorzugsweise einen Plastizierer.
Beispiele geeigneter Polymere (Harze) sind Polyvinylchlorid, Polyethylen, Polyurethan, Polypropylen, Acryle, Nylon, insbesondere Polyvinylchlorid.
Für die Anwendung von (S)-(+) Hydroprene in Köderform wird der Wirkstoff zweckmäßig mit einem Nahrungsmittel formuliert.
Beispiele von Nahrungsmitteln, die sich für die Anwendung in solchen Ködern eignen, sind Maismehl, Hundefutter, Maissirup
(S)-(+) Hydroprene kann auch in Form von Mikrokapseln verwendet werden. Solche Mikrokapseln sind zweckmäßige vom Gelatin- oder Nylon-Typus; Zubereitungen in Mikrokapsel-Form enthalten zweckmäßig in Verdickungsmittel wie Xanthan.
Die (S)-(+) Hydroprene Formulierungen gemäß der Erfindung können weitere Additive wie UV-Stabilisatoren, Wärmestabilisatoren, Antioxydationsmittel und Pigmente enthalten. Sie können auch konventionelle Insektizide wie organische Phosphorverbindungen und Pyrethroide enthaltenem anfänglich eine „Knockdown"-Wirkung bei einem Teil der Schaben oder bei anderen sich am Applikationsort befindlichen Insekten zu erzielen. Sie werden nach bekannten Methoden hergestellt.
Geeignete Zubereitungen gemäß der Erfindung enthalten zweckmäßig von 0,01 bis80Gew.-%an (S)-(+) Hydroprene.
Aerosole enthalten zweckmäßig 0,01 bis 10Gew.-%, emulgierbare Konzentrate und ULV-Lösungen von 0,3 bis 80Gew.-%, Fertigspritzmittel von 0,1 bis 10Gew.-%und Schabenköder oder Streifen 1 bis 15Gew.-%an (S)-(+) Hydroprene.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert. Teile sind Gewichtsteile.
Formulierungsbeispiele A B C
1. Aerosol 0,021 0,064 0,1
(S)-(+)Hydroprene(100%) 17,646 16,936 16,9
CH2CI2 54,333 55 55
CCI3-CH3 28 28 28
Propan/Isobutan (bis 70 psi)
2. Emulgierbares Konzentrat 10
(S)-(+)Hydroprene(100%) 0,2
Antioxydationsmittel
(butylierter Hydroxytoluol) 30,8
Emulgator
(Polyoxyethylen Sorbitolester)
Lösungsmittel (aliphat. Kohlen 59,0
wasserstoff)
3. Fertigspritzmittel 0,4
(S)-(+)Hydroprene(100%) 91,86
Wasser 0,44
Antioxydationsmittel
(butylierter Hydroxytoluol) 2,0
Emulgator
(Polyoxyethylen Sorbitolester) 5,0
Cheliermittel (NaEDTA) 0,3.
Puffer (Zitronensäure)
4. Köder 1,0
(S)-(+)Hydroprene(100%) 5,0
CH2CI2 94,0
Maismehl
5. Staubemittel 10,0
(S)-(+) Hydroprene (100 %) 4,5
Ethylenglykol 0,5
Antioxydationsmittel
(butylierter Hydrotoluol) 85
Silika
Versuch 1
Vemeblungsgeräte enthaltend resp. 15mg und 45mg (S)-(-t-) Hydroprene, formuliert gemäß den Formulierungsbeispielen 1A und 1 B werden in einen Raum von 85m3 entladen. Während der Entladung sind im Raum Zigarettenpapiere und drei > verschiedene Substrate (behandelte Vinylfliese, Glas und unbestrichenes Sperrholz) auf je 1,8m, 2,7 m, und 3,7m des Vemeblungsgerätes aufgestellt. Man wartet 20 Minuten, bis der Nebel sich niedergeschlagen hat, und entfernt dann die Papiere und Substrate. Die Papiere werden extrahiert und die Extrakte analysiert zwecks Bestimmung der (S)-(+) Hydroprene-Menge (in /xg/m2 Substrat) auf den drei angegebenen Distanzen.
Nach Entfernung aus der Vemeblungskammer werden die Testsubstrate in Labor, bei Raumtemperatur, gestellt. Innerhalb von einer Stunde nach der Entfernung werden je 10 bis 12 Schabenlarven (Blattelagermanica in 5. bis 6. Stadium) in Käfigen eingesperrt, die je eines der behandelten Substrate enthält. In jedem Käfig wird Ernährung, Wasser und Unterschlupf bereitgestellt.
Die Käfige werden während den ersten 10 Tagen täglich überwacht. Während dieser Periode wird nötigenfalls Ernährung und Wasser nachgefüllt. Die Schaben, die sich während dieser 10 Tage zu dem Erwachsenenstadium häuten, werden entfernt und vernichtet (Schaben, die sich in den letzten 10 Tagen des letzten Entwicklungsstadium vorder Häutung befinden, sind nicht empfindlich für eine JH-Wirkung).
Nach Ablauf dieser 10 Tagesperiode werden die Käfige weiter allen 7. bis 14. Tag untersucht und die folgenden Beobachtungen werden aufgezeichnet: Die Gesamtzahl der überlebenden Schaben.
Das Entwicklungsstadium (Adult oder Larve) von jeder Schabe.
Geschlecht von allen Adulten. '..·.
JH-Wirkung auf Adulten, falls beobachtet.
Werden Ootheca getragen.
Die Lebensfähigkeit der abgeworfenen Ootheca.
Produzierte FrNachkommen.
Die abschließenden Beobachtungen werden in der 12. Woche nach der 10tägigen Periode der Nachbehandlung registriert.
Auf Basis von diesen Kriterien wird die gesamte JH-Wirkung bestimmt.
Die gesamte JH-Wirkung (S)-(H-) Hydroprene war signifikant besser als jene vom Razemat, welches als Standard verwendet wurde. Von besonderer Bedeutung ist das Ergebnis betreffend der Gesamtzahl der produzierten Fi Larven und der Zahl der von jeder weiblichen Schabe produzierten Fi Larven, die sich paaren können und Junge produzieren können. Diese reproduktionskontrollierende Wirkung (S)-(+) Hydroprene erwies sich etwa 7mal ausgeprägter als jene des Razemates.
Versuch 2
Reihenverdünnungen von (S)-(+) Hydroprene und razemischem Hydroprene in Aceton werden auf Glas- und Sperrholzplatten aufgetragen (durch Tröpfeln der Testlösung von einer Spritze). Die Platten werden als Böden für Testkäfige verwendet. Jeder Käfig bietet Unterschlupf und enthält Ernährung, Wasser und 50 Larven (4. Stadium) von Blattela germanica. Die Käfige werden während etwa 2 Monate auf 27°C gehalten, bei einem Tageslichtzyklus von 16 Stunden und 50%iger relativen Feuchtigkeit. Die Kontrolle-Effizienz wird bestimmt und basiertauf morphologische Effekte und die Fähigkeit einer 100% Reproduktionshemmung. In diesen Versuchen erlaubte (S)-(+) Hydroprene eine 100%ige Reproduktionskontrolle bei einer Verteilung von 0,1 ^g/cm2, während die niedrigste Verteilung von razemischen Hydroprene die eine 100%ige Kontrolle erlaubte 10/itg/cm2 auf Glas und 1 Atg/cm2 auf Sperrholz ergab.

Claims (11)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Schädlingsbekämpfungsmittel, gekennzeichnet dadurch, daß es enthält:
    a) (S)-(+)-Hydroprene
    b) einen Verdünner und
    c) falls der Verdünner ein Lösungsmittel ist, mindestens eines der Hilfsmittel gewählt aus der Reihe bestehend aus einem Treibmittel, einer oberflächenaktiven Substanz und einem Verdickungsmittel.
  2. 2. Mittel gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß es enthält: von 0,01 bis80Gew.-% an (S)-(+) Hydroprene.
  3. 3. Mittel gemäß einem der Punkte 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß es in Aerosolform vorliegt.
  4. 4. Mittel gemäß einem der Punkte 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß es in Sprayform vorliegt.
  5. 5. Mittel gemäß einem der Punkte 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß es in fester Form vorliegt.
  6. 6. Mittel gemäß Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß es in Köderform vorliegt.
  7. 7. Mittel gemäß Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Verdünner ein Polymer ist und welcher zusätzlich noch einen Plastizierer enthält.
  8. 8. Verfahren zur Kontrolle von Schaben, gekennzeichnet dadurch, daß man eine die Reproduktion von Schaben hemmende Menge von (S)-(+) Hydroprene an deren Lebensraum appliziert.
  9. 9. Verfahren gemäß Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Verteilung von (S)-(+) Hydroprene in diesem Lebensraum im Bereich von 0,3 bis 40mg/m2 liegt.
  10. 10. Verfahren gemäß einem der Punkte 8 oder 9, gekennzeichnet dadurch, daß (S)-(+) Hydroprene in Aerosol-oder Sprayform appliziert wird.
  11. 11. Verfahren gemäß einem der Punkte 8 oder 9, gekennzeichnet dadurch, daß (S)-(+) Hydroprene durch Evaporation von einem festen Träger appliziert wird.
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