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DD247102A1 - Schutzrohrkontakttaste - Google Patents

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Publication number
DD247102A1
DD247102A1 DD28729686A DD28729686A DD247102A1 DD 247102 A1 DD247102 A1 DD 247102A1 DD 28729686 A DD28729686 A DD 28729686A DD 28729686 A DD28729686 A DD 28729686A DD 247102 A1 DD247102 A1 DD 247102A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
permanent magnet
key lever
schutzrohrkontakttaste
protective tube
lever
Prior art date
Application number
DD28729686A
Other languages
English (en)
Other versions
DD247102B5 (de
Inventor
Horst Dodrimong
Eckhard Schubert
Original Assignee
Inst Fuer Nachrichtentechnik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inst Fuer Nachrichtentechnik filed Critical Inst Fuer Nachrichtentechnik
Priority to DD28729686A priority Critical patent/DD247102B5/de
Publication of DD247102A1 publication Critical patent/DD247102A1/de
Publication of DD247102B5 publication Critical patent/DD247102B5/de

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schutzrohrkontakttaste insbesondere fuer mobile nachrichtentechnische Geraete. Bei Verbesserung der Schaltfunktion soll das Herstellen der Schutzrohrkontakttaste vereinfacht werden. Dazu ist bei einer Schutzrohrkontakttaste, bei der die Schutzrohrkontakte parallel zur Wand eines Grundkoerpers befestigt sind, an dem von aussen ein einseitig gelagerter Tastenhebel schwenkbar angeordnet ist, nach dem kontrollschrittfreien Zusammensetzen mit einem einzigen Einstellvorgang auszukommen. Erfindungsgemaess ist in dem Tastenhebel ein flacher, zylinderfoermiger, diametral magnetisierter Dauermagnet unter Reibung derart drehbar gelagert, dass seine gedachte Achse im betaetigten Zustand des Tastenhebels in etwa senkrecht zu den Schutzrohrkontakten steht. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft eine Schutzrohrkontakttaste für elektrische Anlagen und Geräte, insbesondere mobile nachrichtentechnische Geräte.
Charakteristik bekannter technischer Lösungen
Insbesondere für mobile nachrichtentechnische Geräte wird der Einsatz von staub- und wassergeschützten Tasten gefordert. Bekannt ist eine Taste mit Schutzrohrkontakten, bei der ein Dauermagnet parallel zum Schutzrohrkontakt an der Wand eines G rund körpers montiert ist und beideraußerhalbdes G rund körpers ein einseitig gelagerterTastenhebel schwenkbar angeordnet ist. An dem Tastenhebel ist ein den Dauermagnet überdeckendes Kurzschlußblech befestigt, vgl. DD-WP 209541; H 01 H — 36/00.
Bei dem Realisieren einer derartigen Taste mit relativ kleinem Hub erweist sich als nachteilig, daß vorsortierte Dauermagnete verwendet werden müssen, daß die Schutzrohrkontakte mit ihren Kontaktzungen parallel zur Symmetrieachse und mit ihrem Kontaktspalt zentrisch zum Dauermagnet ausgerichtet werden müssen, daß durch ein Lagejustieren des Dauermagnets und des Kurzschlußbleches in verschiedenen Phasen des Montiervorganges bei zum Teil gleichzeitigem Prüfen der Schaltfunktion Toleranzen des mechanischen Aufbaus und der funktionsbestimmenden Werte der Schutzrohrkontakte und des Dauermagnets auszugleichen sind und daß schließlich das Befestigen des Dauermagnets und des Kurzschlußbleches entweder durch ein technologisch ungünstiges Kleben oder durch ein aufwendiges Ultraschallschweißen auszuführen ist. Der relativ komplizierte Herstellungsprozeß ist unökonomisch und führt zu Ausschuß oderzu unsicher schaltenden Tasten.
Bekannt ist auch eine magnetfeldbetätigte Schalteinrichtung, bei der die Schutzrohrkontakte ebenfalls parallel zur Wand eines Grundkörpers angeordnet sind und ein quaderförmiger Dauermagnet, dessen Magnetisierungsrichtung längs der Schutzrohrkontakte verläuft, zu ihrem Betätigen senkrecht zur Wand beziehungsweise den Schutzrohrkontakten bewegt wird, vgl. DE-AS 21 41 190; H01 H —· 36/00.
Es ist in dieser Anordnung denkbar, den Dauermagnet an dem einseitig gelagerten, schwenkbaren Tastenhebel zu befestigen und derart die Schutzrohrkontakte einer Taste zu betätigen. Bei einer Taste mit relativ kleinem Hub ist dann ebenfalls das Vorsortieren der Dauermagnete und das Lagejustieren des Dauermagnets während seines Montierens im Tastenhebel erforderlich. Damit ist auch die Fertigung einer solchen Taste umständlich und teuer.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, bei einer Verbesserung der Schaltfunktion das Herstellen der Schutzrohrkontakttaste zu. vereinfachen. , · ·
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Schutzrohrkontakttaste, bei der die Schutzrohrkontakte parallel zu der Wand eines Grundkörpers befestigt sind, an dem von außen ein einseitig gelagerter Tastenhebel schwenkbar angeordnet ist, nach einem kontrollschrittfreien Zusammensetzen der Einzelteile zu einer im wesentlichen fertigen Baueinheit mit einem einzigen Einstellvorgang auszukommen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in dem Tastenhebel ein flacher, zylinderförmiger, diametral magnetisierter Dauermagnet unter Reibung derart drehbar gelagert ist, daß seine gedachte Achse im bestätigten Zustand des Tastenhebels in etwa senkrecht z'ur Längsausdehnung der Kontaktzungen in den Schutzrohrkontakten steht. Der Dauermagnet ist weiter derart in dem Tastenhebel gelagert, daß eine seiner Stirnflächen von der Außenseite des Tastenhebels zugänglich ist. Der Dauermagnet besitzt an seiner von der Außenseite des Tastenhebels zugänglichen _ - __ -
-2- 247 T02
Stirnfläche senkrecht zu dieser stehenden Angriffsflächen. Zweckmäßigerweise sind die Angriffsflächen durch eine Nut in der Stirnfläche des Dauermagnets gebildet, deren Ausrichtung der Magnetisierungsrichtung entspricht. In einer weiteren Ausgestaltung ist der Dauermagnet von einer Platte abgedeckt. Zusätzlich ist der Dauermagnet durch ein Drehsicherungsmittel gehalten.
Die erfindungsgemäße Lösung gestattet, die Schutzrohrkontakttaste ohne technologische Kontrollschritte aus ihren Einzelteilen mit üblichen Fertigungstoleranzen zusammenzusetzen und danach die Schaltfunktion der Schutzrohrkontakttaste allein durch ein Verdrehen des Dauermagnets einzustellen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Schutzrohrkontakttaste, Fig. 2: die Draufsicht des Tastenhebels mit Dauermagnet und Fig.3: eine Einzelheit der Dauermagnethalterung.
Die Schutzrohrkontakttaste gemäß Fig. 1 besteht aus einem Grundkörper 1 mit mindestens einem parallel zu diesem angeordneten Schutzrohrkontakt 2. An dem Grundkörper 1 ist schwenkbar ein Tastenhebel 3 mit einem Dauermagnet 4 gelagert. Die Schnittdarstellung zeigt an der von außen zugänglichen Stirnfläche 5 des Dauermagneten 4 eine von zwei Angriffsflächen 6. Der Dauermagnet 4 ist durch eine Platte 7 abgedeckt und durch ein Drehsicherungsmittel 8 in Form von Vergußmasse gehalten. Eine Feder 9 hält den Tastenhebel 3 in einer seiner Endlagen.
In der Draufsicht gemäß Fig. 2 ist der Grundkörper 1 und der Tastenhebel 3 mit dem Dauermagnet 4 dargestellt, in dessen Stirnfläche 5 eine Nut 10 eingearbeitet ist. Mit einer gestrichelten Linie ist unter dem Dauermagnet 4 der Schutzrohrkontakt 2 eingezeichnet.
Fig.3 zeigt eine zweckmäßige Ausgestaltung der Halterung für den Dauermagnet 4, bei der die Platte 7 im Tastenhebel 3 ein Drehsicherungsmittel 8 in Form eines Klemmringes besitzt.
Das Einstellen der ohne Kontrollschritte zu der im wesentlichen vollständigen Baueinheit montierten Schutzrohrkontakttaste geschieht folgendermaßen. Der Dauermagnet 4 ist bei dem Montieren mit Preßsitz und entgegen der Darstellung in Fig. 2 derart in den Tastenhebel 3 eingesetzt, daß die Nut 10, die der Magnetisierungsrichtung des Dauermagnets4entspricht, parallel zu der Längsrichtung des Schutzrohrkontaktes 2 zeigt. Der für die gegebene Anordnung zu einem gewissen Maß überdimensionierte ' Dauermagnet 4 wird nach dem kontrollschrittfreien Zusammensetzen der Schut2rohrkontakttaste zu einer im wesentlichen fertigen Baueinheit durch ein geeignetes Werkzeug, beispielsweise ein nichtmagnetisierbarer Schraubenzieher, unter Reibung derart verdreht und in seiner magnetischen Wirkung auf den Schutzrohrkontakt 2 geschwächt, daß der Schutzrohrkontakt 2 in der betätigten Endlage des Tastenhebels 3 sicher schließt und in der anderen, nichtbetätigten Endlage sicher öffnet. Hiermit ist der Einstellvorgang abgeschlossen. Danach wird abschließend der Dauermagnet 4 mit der Platte 7 abgedeckt. In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ist der Dauermagnet 4 zusätzlich durch ein Drehsicherungsmittel 8 gehalten. Gemäß Fig. 1 ist das Drehsicherungsmittel 8 eine Vergußmasse, beispielsweise Silikonkautschuk, die sowohl an dem Dauermagnet 4 als auch an der Platte 7 hattet, und derart ein selbsttätiges Verdrehen des Dauermagnets4 verhindert und zugleich zum Befestigen der Platte 7 dient. Gemäß Fig.3 ist das Drehsicherungselement 8 ein an der Platte7 einstückig ausgeformter Klemmring. Die senkrecht zur Stirnfläche 5 des Dauermagnets4 stehenden Angriffsflächen 6sind auch durch anders geformte Vetiefungen herbeizuführen, beispielsweise durch einen Innendreikant, dessen eine Spitze in die Magnetisierungsrichtung des Dauermagnets 4 weist.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    1. Schutzkontakttaste, bei der die Schutzrohrkontakte parallel zu der Wand eines Grundkörpers befestigt sind, an dem von außen ein einseitig gelagerterTastenhebel schwenkbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Tastenhebel (3) ein flacher, zylinderförmiger, diametral magnetisierter Dauermagnet (4) unter Reibung derart drehbar gelagert ist, daß seine gedachte Achse im betätigten Zustand des Tastenhebels (3) in etwa senkrecht zur Längsausdehnung der Kontaktzungen in den Schutzrohrkontakten (2) steht.
  2. 2. Schutzrohrkontakttaste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Stirnflächen (5) des Dauermagnets (4) von der Außenseite des Tastenhebels (3) zugänglich ist. ' ;J
  3. 3. Schutzrohrköntakttaste nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Außenseite des Tastenhebels (3) zugängliche Stirnfläche (5) des Dauermagnets (4) senkrecht zu der Stirnfläche (5) stehende Angriffsflächen (6) aufweist.
  4. 4. Schutzrohrkontakttaste nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsflächen (6) durch eine Nut (10) in der Stirnfläche (5) des Dauermagnets (4) gebildet sind, deren Ausrichtung der Magnetisierungsrichtung entspricht.
  5. 5. Schufzrohrkontakttaste nach Anspruch 1 bis4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet (4) in dem Tastenhebel (3) von einer Platte (7) abgedeckt ist.
  6. 6. Schutzrohrkontakttaste nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet (4) zusätzlich durch ein Drehsicherungsmittel (8) gehalten ist.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD28729686A 1986-02-25 1986-02-25 Schutzrohrkontakttaste DD247102B5 (de)

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DD28729686A DD247102B5 (de) 1986-02-25 1986-02-25 Schutzrohrkontakttaste

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DD247102A1 true DD247102A1 (de) 1987-06-24
DD247102B5 DD247102B5 (de) 1993-07-15

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3827306A1 (de) * 1987-08-12 1989-02-23 Bristol Myers Co Wasserdichte schalteinrichtung fuer elektrische anlagen
WO1998053472A3 (en) * 1997-05-21 1999-03-18 Starpoint Electrics Ltd Switch assemblies

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AU747113B2 (en) * 1997-05-21 2002-05-09 Barcrest Limited Switch assemblies
US6545576B1 (en) 1997-05-21 2003-04-08 Starpoint Electrics Limited And Barcrest Limited Switch assemblies

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Publication number Publication date
DD247102B5 (de) 1993-07-15

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