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DD246479A5 - Ohrstopfen - Google Patents

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DD246479A5
DD246479A5 DD86287202A DD28720286A DD246479A5 DD 246479 A5 DD246479 A5 DD 246479A5 DD 86287202 A DD86287202 A DD 86287202A DD 28720286 A DD28720286 A DD 28720286A DD 246479 A5 DD246479 A5 DD 246479A5
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DD
German Democratic Republic
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bead
item
ear
support member
diameter
Prior art date
Application number
DD86287202A
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English (en)
Inventor
Robert N Falco
Original Assignee
������@���Kk��
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=24881761&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DD246479(A5) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by ������@���Kk�� filed Critical ������@���Kk��
Publication of DD246479A5 publication Critical patent/DD246479A5/de

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F11/00Methods or devices for treatment of the ears or hearing sense; Non-electric hearing aids; Methods or devices for enabling ear patients to achieve auditory perception through physiological senses other than hearing sense; Protective devices for the ears, carried on the body or in the hand
    • A61F11/06Protective devices for the ears
    • AHUMAN NECESSITIES
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen mit mehreren Wulstelementen versehenen Mehrfachwulst-Ohrstopfen, bestehend aus einem rueckverformbaren, weichen, polymeren Material. Waehrend es Ziel der Erfindung ist, die Gebrauchswerteigenschaften von Ohrstopfen auf kostenguenstige Weise zu erhoehen, besteht die Aufgabe darin, einen Mehrfachwulst-Ohrstopfen zu schaffen, der in einer einzigen Groesse hergestellt bei bis zu 98% der gesamten erwachsenen Nutzen bequem einsetzbar ist, dabei einen wirksamen Gehoerschutz darstellt und dessen Wulstelemente sich leicht reinigen lassen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe derart geloest, dass ein laengliches Traegerteil mit einem nasenartigen Ende; eine Wulstreihe, bestehend aus wenigstens drei hohlen, sich nach rueckwaerts erstreckenden Wulstelementen von im wesentlichen kreisfoermigen Querschnitten und nacheinander sich vergroesserndem Durchmesser und mit dem Traegerteil zusammengehoerig angeordnet in raeumlich voneinander getrennten Intervallen entlang wenigstens eines Teiles der Laenge dieses Traegerteils, wobei das Wulstelement mit dem geringsten Durchmesser an dem nasenartigen Ende angeordnet ist; wobei jedes Traegerelement aus einem duennen Bogen mit einer im wesentlichen gleichfoermigen Dicke zwischen etwa 0,20 mm und etwa 1,27 mm und aus einem rueckverformbaren polymeren Konstruktionsmaterial besteht mit einem Shore-A-Haertewert zwischen etwa 10 und etwa 90; und wobei der Durchmesser jedes unter jedem Bogen liegenden Abschnittes des Traegerteiles, einen ringfoermigen freien Raum zwischen der inneren Oberflaeche jedes Bogens und dem Traegerteil bildet. Figur

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft im weitesten Sinne Ohrstopfen und ist spezieller auf eine sich zurückverformende Ohrstopfenkonstruktion mit Mehrfachwülsten gerichtet, die sich als Gehörschutzmittel eignet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind bereits Geräuschdämpfungsmittel zur Minderung außerordentlich lauter Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Organismus, wie sie z. B. auf Flughafen oder in Flugzeugwartungsanlagen auftreten, geschaffen wurden.
So sind Ohrstopfen bekannt, die aus einem sich zurückverformenden elastomeren Material, wie Neoprenkautschuk, bestehen.
Diese Ohrstopfen sind konstruktiv derart gestaltet, daß sie aus einem einzigen, nach hinten gerichteten Wulstelement bestehen, welches sich von dem nasenartigen Ende eines röhrenförmigen Kautschukträgerteils nach hinten erstreckt. Das Wulstelement erstreckt sich von der Nase des röhrenförmigen Kautschukträgerteiles nach rückwärts und ist räumlich so dazu angeordnet, daß sich dazwischen ein freier ringförmiger Raum ergibt. Beim Gebrauch wird der Ohrstopfen kraftvoll in den Gehörgang eingeführt, wobei wenigstens teilweise das sich nach rückwärts erstreckende Wulstelement in den darunter liegenden freien Raum gedrückt wird, um somit das Wulstelement zu einem akustischen Abdichtungsverhältnis mit den einengenden Wänden des menschlichen Gehörganges gelangt.
Aus den US-PS 2427664 und 2717 596 sind weitere derartige Ohrstopfen bekannt. Nach der technischen Lösung gemäß der US-PS 2427 664 weisen die Ohrstopfen vier scheibenförmige Wulstelemente mit sich nacheinander vergrößernden Durchmessern auf, die im wesentlichen quer zum Trägerteil angeordnet sind. Diese vier Wulstelemente werden in den menschlichen Gehörgang eingeführt und erhalten hier durch die einengenden Gehörgangwände ene große Schräglage in die rückwärtige Richtung.
Untereinander verbundene Ohrstopfenkonstruktionen sind nach den US-PS D-241881; D-245 202; 4193396 und 4219018 bekannt.
Gehörschutzvorrichtungen mit U-förmigem elastischem Kopfbügel sind aus der US-PS 4461 290 und der GB-PS 1355052 bekannt.
Alle diese zum Stand der Technik bekannten Ohrstopfen weisen eine Reihe von Nachteilen auf.
Erstens führt bei korrektem Tragen ein bedeutender Anteil der getragenen Menge oft zu Unbehagen bei der Anwendung derartiger Ohrstopfen. Im allgemeinen wird dieses Unbehagen als ein Gefühl zu hohen Druckes bemerkt, der auf die Wände des Gehörganges ausgeübt wird, wobei dieser Druck von solcher Stärke sein kann, daß er als schmerzhaft empfunden wird.
Normalerweise wird der Nutzer auf ein solches Unbehagen durch Zurückziehen des störenden Ohrstopfens aus dem Gehörgang bis zu dem Punkt reagieren, wo der aufgetretene höhere Druck wieder fortfällt und, wenn dies erfolgt ist, sooft, wie nicht die akustische Abdichtung zwischen dem Stopfen und dem Gehörgang unterbrochen oder abgeschwächt ist, dadurch die beabsichtigte Gehörschutzfunktion des Ohrstopfens aufheben oder zumindest gefährden. Dies ist ein besonders gefährlicher Mangel, da die betroffene Person dem äußeren Erscheinungsbild nach einen ausreichenden Gehörschutz aufweist, tatsächlich jedoch nicht vollständig geschützt ist.
Zweitens ist es erforderlich, wegen der bekannten anatomischen Unterschiedlichkeit von Größen und Formen der Gehörgänge in der Bevölkerung, einschließlich der Unterschiedlichkeit, die vorhanden ist zwischen den natürlich auftretenden Größenunterschieden der individuellen Gehörgänge, daß wulstige Ohrstopfen in mehreren Größen hergestellt und durch ausgebildete Fachleute sorgfältig angepaßt werden müssen, um die Erlangung eines angemessenen Gehörschutzes zu sichern.
So werden beispielsweise Ohrstopfen einer. Art#nach dem Stand der Technik in fünf verschiedenen Größen hergestellt, die ausreichend sind, um ca. 80 bis 85% der männlichen erwachsenen Bevölkerung paßgerecht damit zu versorgen. Die Herstellung dieser Ohrstopfen in mehreren Größen erhöht jedoch deren Kosten und die Komplexität erheblich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Gebrauchswerteigenschaften von Ohrstopfen auf kostengünstige Weise zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Mehrfachwulst-Ohrstopfen zu schaffen, der, in einer einzigen Größe hergestellt, bei bis zu 98% der gesamten erwachsenen Nutzer bequem einsetzbar ist, dabei einen wirksamen Gehörschutz darstellt und dessen Wulstelemente sich leicht reinigen lassen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein längliches Trägerteil mit einem nasenartigen Ende; eine Wulstreihe, bestehend aus wenigstens drei hohlen, sich nach rückwärts verstreckenden Wulstelementen von im wesentlichen kreisförmigen Querschnitten und nacheinander sich vergrößerndem Durchmesser und mit dem Trägerteil zusammengehörig angeordnet in räumlich voneinander getrennten Intervallen entlang wenigsens eines Teiles der Länge dieses Trägerteiles, wobei das Wulstelement mit dem geringsten Durchmesser an dem nasenartigen Ende angeordnet ist; wobei jedes Trägerelement aus einem dünnen Bogen mit einer im wesentlichen gleichförmigen Dicke zwischen etwa 0,20 mm und etwa 1,27 mm und aus einem rückverformbaren polymeren Konstruktionsmaterial besteht mit einem Shore-A-Härtewert zwischen etwa 10 und etwa 90; und wobei der Durchmesser jedes unter jedem Bogen liegenden Abschnittes des Trägerteiles, einen ringförmigen freien Raum zwischen der inneren Oberfläche jedes Bogens und dem Trägerteil bildet. Vorteilhaft ist es, wenn die räumliche Anordnung der Wulstelemente und deren Durchmesser dergestalt sind, daß eine gerade Konstruktionslinie gezogen werden kann, die zumindest in einem Punkt jedes der Wulstelemente der Reihe berührt und daß die Konstruktionslinie die sich nach vorwärts erstreckende Mittellinie des Trägerteiles schneidet und einen relativ flächen Halbwinkel dazwischen bildet. Ebenso ist vorteilhaft, wenn der Halbwinkel Theta zwischen etwa 10° und etwa 16° liegt. Vorteilhaft ist auch, wenn der Halbwinkel Theta zwischen etwa 12° und etwa 14° liegt. Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Konstruktionsmaterial jedes der Wulstelemente der Reihe einen Shore-A-Härtewert zwichen etwa 30 und etwa 60 aufweist. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung beträgt der Bogen eines jeden Wulstelementes zwischen etwa 0,76 mm und etwa 0,30 mm. Es ist auch vorgesehen, daß das Konstruktionsmaterial jedes Bogens einen Shore-A-Härtewert von etwa 40 aufweist und dessen Dicke etwa 0,50 mm beträgt. Vorteilhafterweise sollte beachtet werden, daß der Durchmesser jedes Teiles des Trägerteiles, das unter jedem Bogen liegt, sich nach rückwärts von Wulstelement zu Wulstelement vergrößert. Ebenso ist es vorteilhaft, wenn das rückverformbare polymere Konstruktionsmaterial des Trägerteiles einen Shore-A-Härtewert von weniger als etwa 50 aufweist. Weiterhin ist vorteilhaft, wenn das rückverformbare polymere Konstruktionsmaterial des Trägerteiles einen Shore-A-Härtewert im Bereich von etwa 50 bis etwa 70 aufweist. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Querschnitt des ringförmigen freien Raumes wenigstens doppelt so groß ist wie die Dicke des mit ihm in Verbindung stehenden Bogens. Vorteilhaft ist ebenso.
wenn das Trägerteil nach dem letzten Wulstelement eine entsprechende Länge aufweist in Form eines Schaftes für die Handhabung des Ohrstopfens. Weiterhin ist vorteilhaft, wenn das Trägerteil eine axial gerichtete Bohrung in einer Größe aufweist, die geeignet ist, das Ende eines biegsamen Bandes als Verbindungsstück aufzunehmen. Darüber hinaus ist vorteilhaft, wenn die Verbindung des inneren Teiles des Bogens eines jeden Wulstelementes der Reihe mit dem Trägerteil einen minimalen Radius aufweist, dadurch die Verdickung des Konstruktionsmaterials an dieser Verbindungsstelle auf ein Minimum reduziert wird und dem Bogen die Fähigkeit gegeben wird, nach vorwärts umgewendet zu werden, wodurch die innen liegende Oberfläche des Bogens und der darunter liegende Teil des Trägerelements Sichtbarwerden. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung bildet jedes hohl sich nach rückwärts erstreckende Wulstelement der Reihe einen konvexen Bogen. Weiterhin ist vorteilhaft, wenn jedes hohl sich nach rückwärts erstreckende Wulstelement der Reihe von im allgemeinen halbkugeliger Form ist. Vorteilhafterweise sollte der Mehrfachwulst-Ohrstopfen aus einem thermoplastischen Silikonkautschuk bestehen.
Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgemäße Lösung soll nachfolgend in mehreren Ausführungsbeispielen anhand der zugehörigen Zeichnung, die einen schematischen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Mehrfachwulst-Ohrstopfens darstellt, näher erläutert werden. Der erfindungsgemäße Mehrfachwulst-Ohrstopfen weist im weitesten Sinne ein Trägerteil 1 und eine Reihe von wenigstens drei nach rückwärts gerichteten und räumlich getrennten Wulstelementen 10; 20; 30 auf, wobei jedes einen im allgemeinen kreisförmigen Querschnitt besitzt. Vorzugsweise erstreckt sich jedes Wulstelement der Reihe von dem Punkt seiner Befestigung an dem Trägerteil 1 nach rückwärts in einem konvexen Bogen und weist vorzugsweise eine allgemein halbkugelige Anordnung auf. Unter „allgemein halbkugelig "ist zu verstehen, daß die Wulstelemente nicht weniger als 45% und nicht mehr als 55% eines an der Sehne geschnitteenHohlkugellkörpers definieren, dessen äußere Oberfläche mit im wesentlichen allen Punkten auf ihr im Prinzip die gleiche Entfernung von ihrem einzigen geometrischen Mittelpunkt hat.
Der erfindungsgemäße Mehrfachwulst-Ohrstopfen kann mit Hilfe eines beliebigen Polymerformverfahrens hergestellt werden, beispielsweise durch Spritzgießen. Wesentlich für das Erreichen der Vorteile der Erfindung ist die Auswahl des rückverformbaren polymeren Materials, das zur Herstellung wenigstens der WuIstbögen 12; 22 und 32 und der Wulstelemente 10; 20 und 30 verwendet wird. Dieses Material sollte einen Shore-A-Härtewert im Bereich von etwa 10 bis etwa 90 aufweisen, vorzugsweise zwischen etwa 30 und etwa 60. Das Trägerteil 1 kann natürlich aus einem rückverformbaren polymeren Material derselben Art gefertigt sein, wie es für die Wulstbögen 12; 22; 32 verwendet wurde, oder kann gegebenenfalls aus einem rückverformbaren polymeren Material gefertigt sein, das einen um einiges höheren Shore-A-Härtewert hat, etwa bis ca. 100. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat das Material des Trägerteiles 1 einen Shore-A-Härtewert im Bereich von etwa 50 bis etwa 70. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sollte zwechs leichterer Herstellung ein einziges polymeres Material für die Gesamtkonstruktion verwendet werden.
Es ist offensichtlich, daß viele bekannte rückverformbare polymere Materialien effektiv für die Herstllung der erfindungsgemäßen Mehrfachwulst-Ohrstopfen genutzt werden können. Beispielsweise Naturkautschuk, Neoprenkautschuk, SBR-Kautschuk, Silikonkautschuk, EPDM-Kautschuk, Polybutadienkautschuk, Polyurethanelastomere, Ethylen-Vinylacetat-•Elastomere, Elastomere auf Basis von Acrylsäure-Precursors und Vinylhalogenid-Polymere sind im allgemeinen für die Konstruktion geeignete Materialien, die auch generell kommerziell mit den erförderlichen Shore-A-Härtewerte erhalten oder in geeigneter Weise gemischt werden können (beispielsweise durch inneres und/oder äußeres Weichmachen dieser Produkte), so daß sie die erforderlichen Härtewerte dadurch erreichen. Besonders bevorzugte polymere Materialien sind thermoplastische Silikonkautschuk-Zusammensetzungen. Diese Silikonkautschuk-Zusammensetzungen sind in einem beträchtlichen Bereich von Shore-A-Härtewerten erhältlich, können thermisch zu komplizierten Formen durch ein übliches thermoplastisches Gießverfahren geformt werden, und die daraus hergestellten Erzeugnisse können generell ohne thermischen Abbau sterilisiert oder gereinigt werden. Ein anderes bevorzugtes Material für die Konstruktion der erfindungsgemäßen Ohrstopfen ist ein thermoplastisches SBR-Blockcopolymeres.
Das erste Wulstelement 10 erstreckt sich auswärts und nach rückwärts von der Nase 3 des Trägerteiles 1, wodurch ein gleichmäßig dünner Wulstbogen 12 mit der Kante 14 entsteht, der in seiner Länge räumlich getrennt von dem darunter liegenden Teil des Trägerteiles 1 ist. Das zweite Wulstelement 20 erstreckt sich auswärts und nach rückwärts von einer ersten Zwischenposition 23 an der Länge des Trägerteiles 1, wodurch ein gleichmäßig dünner Wulstbogen 22 mit der Kante 24 entsteht, der in seiner Länge räumlich getrennt von dem darunter liegenden Teil des Trägerteiles 1 ist. In ähnlicher Weise erstreckt sich das dritte Wulstelement 30 auswärts und nach rückwärts von einer zweiten Zwischenposition 33 an der Länge des Trägerteiles 1, wodurch ein gleichmäßig dünner Wulstbogen 32 mit der Kante 34 entsteht, der in seiner Länge räumlich getrennt ist von dem darunter liegenden Teil des Trägerteiles 1.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind die Fußteile 16; 26 und 36 der Wulstbögen 12; 22 und 32, oder mit anderen Worten, die Verbindungspunkte der inneren Oberfläche der Bögen mit dem Trägerteil 1, vorzugsweise so ausgebildet, daß sie eine minimale Abrundung dazwischen bilden in Übereinstimmung mit bewährten Gießverfahren, wodurch Verdickungen und nachfolgende Versteifung des Konstruktionsmaterials an diesen Punkten auf ein Minimum beschränkt bleiben.
Dieses Merkmal der Form der Konstruktion sichert nicht nur, daß die Wulstbögen 12; 22 und 32 eine maximale Flexibilität an den Fußteilen aufweisen, sondern verleiht den Wulstbögen 12; 22 und 32 auch die gewünschte Fähigkeit, sich „über den Mittelpunkt" umlegen zu lassen, wodurch jeder Wulstbogen leicht aus seiner nach rückwärts gerichteten Lage in eine vorwärts gerichtete Stellung gebracht werden kann. Nach vorwärts umgelegt, liegen nunmehr die innen befindlichen Oberflächen der Wulstbögen und die normalerweise darunter befindlichen Teile des Trägerteiles 1 frei, wodurch es dem Nutzer ermöglicht wird, die normalerweise seinem Blick entzogenen Flächen des Mehrfachwulst-Ohrstopfens leicht zu inspizieren und/oder zu reinigen. Es ist ebenfalls festzustellen, daß die Durchmesser der Wulstelemente 10; 20 und 30 sich nacheinander vergrößern und daß nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung diese Elemente derart an der Länge des Trägerteiles 1 angeordnet sind, daß beim fertigen Mehrfachwulst-Ohrstopfen eine einzige Gerade „L" gezogen werden kann, die in wenigstens einem Punkt alle Wulstelemente der Reihe berührt. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform sind die Durchmesser und die Anordnung so gewählt, daß der Halbwinkel Theta, der durch die Gerade L und die in gleicher Richtung laufende Mittellinie CL, des Trägerteiles 1 gebildet wird, im Bereich von 10 bis 16° liegt. Der bevorzugte Bereich für den Halbwinkel Theta liegt zwischen etwa 12 und etwa 14°. Bei Einhaltung dieser Dimensionsparameter ist anzunehmen, daß der damit in Übereinstimmung konstruierte Mehrfachwulst-Ohrstopfen für die große Mehrzahl der Nutzer wirksam und verwendbar ist. Wenn beispielsweise der Halbwinkel
Theta 13° beträgt, sind die Wulstelemente im allgemeinen halbkugelig, und der Radius des ersten Wulstelementes 10 beträgt etwa 4,19mm. Es wurde gefunden, daß der erfindungsgemäße Mehrfachwulst-Ohrstopfen zu einem akustisch wirksamen Gehörverschluß bei bis zu 98% der gesamten erwachsenen Nutzer, einschließlich weiblicher Nutzer, führen kann. Für den Fachmann ist es offensichtlich, daß sich einige der funktioneilen Vorteile der vorliegenden Erfindung wenigstens teilweise dadurch ergeben, daß die Wulstelemente der Konstruktion unter Benutzungsbedingungen rückverformbar deformiert werden können, in dem Maße, wie das durch die relativ geringen und im wesentlichen linearen Kräfte auftritt, die durch die Gehörgangwände nach dem Einsetzen des Ohrstopfens ausgeübt werden oder auf sie zurückwirken. Es gibt somit eine komplexe Wechselwirkung zwischen den spezifischen Geometrien und Größen der Elemente der Mehrfachwulst-Ohrstopfenkonstrukion in Kombination mit der Härte für die Konstruktion eingesetzten rückverformbaren polymeren Materialien. Daher ist es nicht nur wichtig, daß das eingesetzte Konstruktionsmaterial für jeden der Wulstbögen 12; 22 und 32 einen Shore-A-Härtewert im Bereich von etwa 10 bis etwa 90 aufweist; es ist ebenso wichtig, daß die Dicke jedes der Wulstbögen 12; 22 und 32 im Bereich von etwa 0,20mm bis etwa 1,27 mm abfällt. In dieser Beziehung kann keine bestimmte und feste Konstruktionsregel aufgestellt werden, allgemein kann jedoch gesagt werden, daß, je weicher das Konstruktionsmaterial ist, desto größer die Dicke der Wulstbögen 12; 22 und 32 sein kann.
Bei Konstruktionsmaterialien, die in den bevorzugten Bereich der Shore-A-Härtewerte zwischen etwa 30 und etwa 60 fallen, wurde gefunden, daß sich die Vorteile der Erfindung allgemein erhöhen, wenn die Dicke jedes der Wulstbögen 12; 22 und 32 im Bereich von 0,76 mm und 0,30 mm liegt. Es ist offensichtlich, daß das genaue Ausbalancieren von Dicke jedes der Wulstbögen 12; 22 und 32 sowie Shore-A-Härtewerten des rückverformbaren polymeren Konstruktionsmaterials leicht experimentell erfolgen kann. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wurde gefunden, daß eine nominale Dicke von etwa 0,50mm jedes der Wulstbögen 12; 22 und 32 und der Verwendung eines rückverformbaren polymeren Konstruktionsmaterials mit einem Shore-A-Härtewert von etwa 40 zu einem Mehrfachwulst-Ohrstopfen führt, der eine ausgezeichnete Gesamtkombination von wirksamen akustischen Gehörschutz und Tragekomforteigenschaften darstellt.
Wie bereits vorher ausgeführt, wird der Durchmesser des Teiles des Trägerteiles, das sich unter jedem der Wulstbögen 12; 22 und 32 der Wulstelemente 10; 20 und 30 befindet, so gewählt, daß ein ringförmiger Freiraum 11; 21 und 31 darunter entsteht, in den sich der Bogen während des Einsetzens des Ohrstopfens in den Gehörgang einwölben kann. Die spezifischen Abmessungen der ringförmigen Freiräume 11; 21 und 31 sind nicht besonders kritisch, natürlich müssen sie so sein, daß sie die genannte Funktion erfüllen können. Allgemein ist es allerdings wünschenswert, daß jeder der genannten Freiräume ein Querschnittsmaß aufweist, das durch Subtraktion des Durchmessers des darunter liegenden Trägerteiles vom inneren Durchmesser des offenen Endes des Wulstbogens und Division des Ergebnisses durch zwei bestimmt wird, von wenigstens dem Zweifachen der Dicke des einzelnen, darüber angeordnete Wuistbogens 12; 22 oder 32. Unter „ringförmiger Freiraum""wird verstanden, daß der ringförmige Freiraum 11; 21 oder 31 kein Element oder Material enthält, das geeignet ist, die Bewegung des mit ihm in Beziehung stehenden Wulstbogens in diesen Raum hinein zu behindern oder zu beschränken.
Unter Berücksichtigung des Vorhergesagten liegt es innerhalb des Schutzumfanges der Erfindung, das Trägerteil 1 mit einem gleichbleibenden Durchmesser auszubilden. Unter^Jieser Voraussetzung ist es offensichtlich, daß im Hinblick auf den ringförmigen freien Raum unter jedem Wulstbogen gewöhnlich der für das Trägerteil 1 gewählte gleichmäßige Durchmesser vom ringförmigen Freiraum für den kleinsten Wulstbogen abhängt, mit anderen Worten, von dem Wulstbogen 12 des nasenartigen Wulstelementes 10. Daher kann man, vorausgesetzt das Trägerteil rnit konstantem Durchmesser wird aus einem relativ steifen rückverformbaren polymeren Material geformt, wie z. B. eines mit einem Shore-A-Härtewert von größer als etwa 50, zu der Erkenntnis gelangen, daß die erhaltene Mehrfachwulst-Ohrstopfenkonstruktion entlang des Trägerteiles 1 ziemlich schlaff erscheint und das Trägerteil keine ausreichende Stütze für die zweiten und dritten Wulstelemente 20 und 30 darstellt, um ihnen zu gestatten, allein durch Handhabung des Trägerteiles leicht in den Gehörgang eingebracht zu werden. Daher wird allgemein bevorzugt, daß der Durchmesser des Trägerteiles 1, insbesondere wenn es aus einem Konstruktionsmaterial mit einem Shore-A-Härtewert von weniger als 50 besteht, zunehmend oder abschnittsweise nach rückwärts von Wulstelement zu Wulstelement anwächst, wodurch eine zunehmende oder abschnittsweise Versteifung des Teilabschnittes erfolgt, der die Wulstelemente trägt.
Zum Zwecke des leichten Einsatzes bzw. der Entfernung der erfindungsgemäßen Mehrfachwulst-Ohrstopfen in den bzw. aus dem Gehörgang ist es wünschenswert, daß das Trägerteil 1 nach rückwärts eine angemessene Länge aufweist, über die hintere Kante 34 des hintersten Wulstelementes 30 hinaus, so daß dessen hinterster Abschnitt von seinem Schaft 42 gebildet wird, der von Daumen und Zeigefinger des Nutzers leicht gefaßt werden kann.
Es ist oft wünschenswert, Paare von Mehrfachwulst-Ohrstopfen miteinander durch ein biegsames Band zu verbinden. Auf diese Weise miteinander verbundene Mehrfachwulst-Ohrstopfen können dazu dienen, ein ungewolltes Fallenlassen oder einen Verlust zu vermeiden. Das kann beispielsweise dort wichtig sein, wo die Mehrfachwulst-Ohrstopfen in einem industriellen Nahrungsmittel-Herstellerbetrieb oder in einer Umgebung eingesetzt werden, wo ein herabgefallener Mehrfachwulst-Ohrstopfen so verschmutzt werden würde, daß er unbrauchbar wird oder gänzlich verlorengehen würde. Um eine solche verbundene Mehrfachwulst-Ohrstopfenkonstruktion herzustellen, kann das freie Ende 40 des Trägerteiles 1 mit einer axial gerichteten Bohrung oder Aussparung 41 versehen sein, deren Größe für die Aufnahme des Endstückes eines biegsamen Bandes (nicht gezeigt) darin angepaßt ist. Dieses Band kann in der Bohrung oder Aussparung 41 durch beliebige geeignete Mittel befestigt sein, beispielsweise durch Lösungsmittel-oder thermische Erweichung oder mittels eines geeigneten Klebstoffes oder durch ein Band, dessen Enden einen etwas größeren Durchmesser als den der aufnehmenden Bohrung oder Aussparung 41 aufweisen, wodurch das die Bohrung oder Aussparung 41 umgebende, rückverformbare polymere Material eben durch die Rückverformbarkeit die Bandenden sicher hält.
Während die Mehrfachwulst-Ohrstopfen in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung, wie bereits beschrieben, als individuell im Ohr einsetzbare Gegenstände verwendet werden können, können sie darüber hinaus als Stöpselelemente einer Gehörschutzvorrichtung verwendet werden, bestehend aus einem im allgemeinen U-förmigen elastischen Kopfbügel, an dessen freien Enden des Kopfbandes die Stöpseleiemente nach innen gerichtet befestigt sind. In dieser Ausführungsform werden die erfindungsgemäßen Mehrfachwulst-Ohrstopfen in die Gehörgänge des Trägers eingesetzt und unter den kontinuierlich nach innen gerichteten Vorspannungskräften des elastischen Kopfbügels gehalten. Unter Einbeziehung der vorstehend genannten Konstruktionsprinzipien und als Beispiel erläuternder, nicht einschränkender
Ziele wurde eine Vielzahl dreiwulstiger Ohrstopfen hergestellt, die im wesentlichen mit der Zeichnung übereinstimmen. Die Herstellung erfolgte durch Spritzgießen eines thermoplastischen Silikonkautschuks mit einem Shore-A-Härtewert von etwa Unter Bezug auf die Zeichnung waren die Größenangaben der auf diese Weise hergestellten Ohrstopfen die folgenden: Gesamtlänge des Trägerteiles 1 30,05 mm
Durchmesser des Trägerteiles 1 am Ende40 5,15mm
Durchmesser des Trägerteiles 1 unterdem
Wulstbogen 32 . 5,15 mm
Durchmesser des Trägerteiles 1 unterdem
Wulstbogen 22 4,78 mm
Durchmesser des Trägerteiles 1 unterdem
Wulstbogen 12 3,40 mm
Radius des halbkugeligen Wulstelementes 10 4,19 mm
Radius des halbkugeligen Wulstelementes 20 5,15 mm
Radius des halbkugeligen Wulstelementes 30 6,48 mm
Axiale Länge des halbkugeligen Wulstelementes 10 4,42 mm
Axiale Länge des halbkugeligen Wulstelementes 20 5,23 mm
Axiale Länge des halbkugeligen Wulstelementes 30 6,65 mm
Dicke der Wulstbögen 12; 22 und 32 jeweils 0,48 mm
Länge, Nase 3 bis Kante 24 9,78 mm
Länge, Nase 3 bis Kante 34 16,48 mm
Ringförmiger Freiraum 11 2,16 mm
Ringförmiger Freiraum 21 2,28 mm
Ringförmiger Freiraum 31 3,43 mm
Halbwinkel Theta 13°
Die Mehrfachwulst-Ohrstopfen wurden nach einem Testverfahren unter Heranziehung von 10 Testpersonen geprüft. In der ersten Testserie (hier als „Maximum-Komforttest" bezeichnet) wurden die Testpersonen dahingehend instruiert, die Mehrfachwulst-Ohrstopfen in ihre Gehörgänge nur bis zum Punkt des maximal erreichbaren Tragekomforts einzusetzen. In der zweiten Testserie (hier als „Maximum-Lärmschutztest" bezeichnet) erfolgte bei den Testpersonen eine individuelle Anpassung von einem ausgebildeten Techniker bis zu einem Punkt der maximalen akustischen Abdichtung der Gehörgänge durch die Mehrfachwulst-Ohrstopfen. Der Maximum-Tragekomfort-Test erhielt einen Normalwert von 22, während der Maximum-Lärmschutztest einen Normwert von 25 erhielt. Während des Ablaufes des Maximum-Tragekomfort-Testes wurden die Versuchspersonen nach dem relativen Komfort der angepaßten Mehrfachwulst-Ohrstopfen entsprechend folgender Skala befragt: Skala der Komfortrate der Gehörschutzvorrichtung
Sehr komfortabel komfortabel unbestimmt nicht komfortabel schmerzhaft.
0 ί 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Die durchschnittliche Komfortrate bei den erfindungsgemäßen Mehrfachwulst-Ohrstopfen wurde von den Testpersonen als bei etwa 3 liegend angegeben.
Zu Vergleichszwecken wurde mit denselben Testpersonen eine ähnliche Testserie durchgeführt unter Verwendung eines handelsüblichen Mehrfachwulst-Ohrstopfens des Standes der Technik. Der Maximum-Tragekomfort-Test erbrachte den Normwert von nur 16, der Maximum-Lärmschutztest erbrachte einen Normwert von etwa 23. Die durchschnittliche Komfortrate dieser handelsüblichen Ohrstopfen lag bei den Versuchspersonen während des Maximum-Tragekomforts-Testes bei etwa Ein weiterer Maximum-Tragekomfort-Test wurde mit denselben Testpersonen mit noch einem anderen handelsüblichen Mehrfachwulst-Ohrstopfen des Standes der Technik durchgeführt. Der Normwert lag bei etwa 13 und die durchschnittliche Komfortrate bei etwa 6.
Da viele Ausführungsformen, Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung in Hinblick auf die oben genannten Techniken möglich sind, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, wird innerhalb des Schutzumfanges des Erfindungsanspruches auch eine andere als die hier spezifisch beschriebene Ausführung der Erfindung möglich sein.

Claims (17)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Mehrfachwulst-Ohrstopfen aus rückverformbarem polymerem Material, gekennzeichnet durch ein längliches Trägerteil mit einem nasenartigen Ende; eine Wulstreihe, bestehend aus wenigstens drei hohlen, sich nach rückwärts erstreckenden Wulstelementen von im wesentlichen kreisförmigen Querschnitten und nacheinander sich vergrößerndem Durchmesser und mit dem Trägerteil zusammengehörig angeordnet in räumlich voneinander getrennten Intervallen entlang wenigstens eines Teiles der Länge dieses Trägerteiles, wobei das Wulstelement mit dem geringsten Durchmesser an dem nasenartigen Ende angeordnet ist; wobei jedes Trägerelement aus einem dünnen Bogen mit einer im wesentlichen gleichförmigen Dicke zwischen etwa 0,20mm und etwa 1,27 mm und aus einem rückverformbaren polymeren Konstruktionsmaterial besteht mit einem Shore-A-Härtewert zwischen etwa 10 und etwa 90; und wobei der Durchmesser jedes unter jedem Bogen liegenden Abschnittes des Trägerteiles, einen ringförmigen freien Raum zwischen der inneren Oberfläche jedes Bogens und dem Trägerteil bildet.
  2. 2. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die räumliche Anordnung der Wulstelemente und deren Durchmesser dergestalt sind, daß eine gerade Konstruktionslinie gezogen werden kann, die zumindest in einem Punkt jedes der Wulstelemente der Reihe berührt und daß die Konstruktionslinie die sich nach vorwärts erstreckende Mittellinie des Trägerteiles schneidet und einen relativ flachen Halbwinkel dazwischen bildet.
  3. 3. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Halbwinkel Theta zwischen etwa 10° und etwa 16° liegt.
  4. 4. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Halbwinkel Theta zwischen etwa 12° und etwa 14°.
  5. 5. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß das Konstruktionsmaterial jedes der Wulstelemente der Reihe einen Shore-A-Härtewert zwischen etwa 30 und etwa 60 aufweist.
  6. 6. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Bogen eines jeden Wulstelementes zwischen etwa 0,76mm und etwa 0,30mm beträgt.
  7. 7. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Konstruktionsmaterial jedes Bogens einen Shore-A-Härtewert von etwa 40 aufweist und dessen Dicke etwa 0,50 mm beträgt.
  8. 8. Mehrfach wulst-Ohrstopfen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Durchmesser jedes Teiles des Trägerteiles, das unter jedem Bogen liegt, sich nach rückwärts von Wulstelement zu Wulstelement vergrößert.
  9. 9. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß das rückverformbare polymere Konstruktionsmaterial des Trägerteiles einen Shore-A-Härtewert von weniger als etwa 50 aufweist.
  10. 10. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das rückverformbare polymere * Konstruktionsmaterial des Trägerteiles einen Shore-A-Härtewert im Bereich von etwa 50 bis etwa 70 aufweist.
  11. 11. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Querschnitt des ringförmigen freien Raumes wenigstens doppelt so groß ist wje die Dicke des mit ihm in Verbindung stehenden Bogens.
  12. 12. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß das Trägerteil nach dem letzten Wulstelement eine entsprechende Länge aufweist in Form eines Schaftes für die Handhabung des Ohrstopfens.
  13. 13. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß das Trägerteil eine axial gerichtete Bohrung in einer Größe aufweist, die geeignet ist, das Ende eines biegsamen Bandes als Verbindungstück aufzunehmen.
  14. 14. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Verbindung des inneren Teiles des Bogens eines jeden Wulstelementes der Reihe mit dem Trägerteil einen minimalen Radius aufweist, dadurch die Verdickung des Konstruktionsmaterials an dieser Verbindungsstelle auf ein Minimum reduziert wird und dem Bogen die Fähigkeit gegeben wird, nach vorwärts umgewendet zu werden, wodurch die innen liegende Oberfläche des Bogens und der darunter liegende Teil des Trägerelementes Sichtbarwerden.
  15. 15. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jedes hohl sich nach rückwärts erstreckende Wulstelement der Reihe einen konvexen Bogen bildet.
  16. 16. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jedes sich nach rückwärts erstreckende Wulstelement der Reihe im allgemeinen halbkugeliger Form ist.
  17. 17. Mehrfachwulst-Ohrstopfen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß er aus einem thermoplastischen Silikonkautschuk besteht.
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