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DD244903A1 - Doppelkurbel fuer maehmaschinen - Google Patents

Doppelkurbel fuer maehmaschinen Download PDF

Info

Publication number
DD244903A1
DD244903A1 DD28523385A DD28523385A DD244903A1 DD 244903 A1 DD244903 A1 DD 244903A1 DD 28523385 A DD28523385 A DD 28523385A DD 28523385 A DD28523385 A DD 28523385A DD 244903 A1 DD244903 A1 DD 244903A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
crank
flywheel
double
receiving bore
crank pin
Prior art date
Application number
DD28523385A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Eistert
Frank Fiedler
Original Assignee
Fortschritt Veb K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fortschritt Veb K filed Critical Fortschritt Veb K
Priority to DD28523385A priority Critical patent/DD244903A1/de
Publication of DD244903A1 publication Critical patent/DD244903A1/de

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Doppelkurbel fuer Maehmaschinen zum Antrieb der Maehmesser. Um die Montage und Demontage zu vereinfachen und die damit verbundenen Stillstandszeiten bei der Instandsetzung zu senken, soll die Verbindung von Schwungmasse und Kurbelzapfen so gestaltet werden, dass ein leichtes Loesen und Montieren auch nach laengerem Einsatz ohne werkstattmaessiger Ausruestung gewaehrleistet wird. Hierzu besitzt der erste Kurbelzapfen (8) in axialer Richtung einen zylindrischen Ansatz (7) und einen profilierten Ansatz (6), der vorzugsweise als Sechskant ausgebildet ist. Diese Ansaetze (6; 7) werden in einer analog ausgebildeten Aufnahmebohrung (5) in der Schwungmasse (4) eingespannt, indem die Schwungmasse (4) einen durch die Aufnahmebohrung (5) verlaufenden Schlitz (15) und eine quer dazu angeordnete Spannschraube (18) besitzt. Fig. 1

Description

Der mit den Ansätzen versehene Kurbelzapfen wird bei gelöster Spannschraube und montierter Kurbelstange in die gespreizte Aufnahmebohrung eingesteckt. Anschließend wird die Spannschraube angezogen, wodurch ein fester form- und kraftschlüssiger Sitz des Kurbelzapfens in der Schwungmasse erreicht wird. Durch den profilierten Ansatz wird dabei die genaue Zuordnung der Teile und die Übertragung des Drehmomentes gewährleistet. Hierzu ist es nach der Erfindung zweckmäßig, daß der profilierte Ansatz als Vielkant ausgebildet ist und der Schlitz über die Aufnahmebohrung hinaus verlängert ist und kurz vor dem Umfang der Schwungmasse endet. Ferner ist es sinnvoll, daß die Kurbelwange als rotationssymmetrische Scheibe ausgebildet ist.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird der fertigungstechnische Aufwand reduziert, indem die erforderliche Paßgenauigkeit der Verbindung geringer gehalten werden kann. Gleichzeitig vereinfacht sich die Montage und Demontage wesentlich. Ein Verkanten und damit schweres Lösen der Verbindung ist ausgeschlossen. Zu einer weiteren Montageerleichterung führt der Verzicht auf große, freiliegende Gewinde. Damit wird insgesamt gewährleistet, daß eine schnelle und unkomplizierte Instandsetzung auch ohne werkstattmäßige Ausrüstung ermöglicht wird. Letztlich ist die vorgeschlagene Lösung in ihrem fertigungstechnischen Aufbau gegenüber den bekannten Lösungen einfacher.
Ausführungsbeispiel
Nachstehend soll die Erfindung an einem Äusführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigt:
Fig. 1: einen Schnitt längs der Mittellinie der Eingangswelle, Fig.2: einen Schnitt quer dazu nach Ficpi.
An einer nicht dargestellten Mähmaschine ist in einem Konsol 1 eine Eingangswelle 2 gelagert, die an ihrem Ende einen Gewindeansatz 3 besitzt. Auf dem Gewindeansatz 3 ist zentrisch eine scheibenförmige Schwungmasse 4 aufgeschraubt. In der Schwungmasse 4 ist in einem radialen Abstand, der den halben Mähmesserhub entspricht, von der Mitte der Eingangswelle 2 eine Aufnahmebohrung 5 eingelassen, die auf der Seite der Eingangswelle 2 als Sechskant und im restlichen Bereich als zylindrische Bohrung mit größerem Durchmesser ausgeführt ist. In dieser Aufnahmebohrung 5 sind passend zu der beschriebenen Form ein profilierter Ansatz 6 und ein zylindrischer Ansatz7 eines Kurbelzapfens 8 eingesteckt. Der Kurbelzapfen 8 trägt auf seinem Schaft eine über Wälzlager 9 gelagerte Kurbelstange 10 und ist mit seinem Ende mit einer Kurbelwange 11, die als rotationssymmetrische Scheibe ausgebildet ist, verschweißt.
Die Kurbelwange 11 trägt auf ihrer der Eingangswelle 2 abgewandten Seite im gleichen radialen Abstand von der Mitte der Eingangswelle 2 wie der erste Kurbelzapfen 8, aber um 180° versetzt zu diesem einen zweiten Kurbelzapfen 12. Auf diesem Kurbelzapfen 12 ist mittels eines Walzlagers 13 eine zweite Kurbelstange 14 für das Schneidwerk gelagert. Zum leichten Montieren und Lösen.der Doppelkurbel ist ferner in der Schwungmasse 4 ein Schlitz 15 derart eingebracht, daß er am Umfang 16 beg in nt und tangential zur Eingangswelle 2 verlaufend mittig die Aufnahmebohrung 5 trifft und über diese hinaus bis kurz unterhalb des Umfanges 16 läuft, so daß die Schwungmasse 4 in zwei durch einen schmalen Steg 17 verbundene Teilstücken unterteilt ist. Zum kraftschlüssigen Verbinden des Kurbelzapfens 8 ist quer zum Schlitz 15 im Bereich zwischen Umfang 16 und Aufnahmebohrung 5, gegenüber des Steges 17 eine Spannschraube 18 eingeschraubt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    1. Doppelkurbel für Mähmaschinen, bei der einer der mit der Kurbelwange fest verbundenen Kurbelzapfen in der Schwungmasse einer Eingangsweile form- und kraftschlüssig vorgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Schwungmasse (4) zugewandter Kurbelzapfen (8) in einer axialen Verlängerung einen zylindrischen Ansatz (7) und einen profilierten Ansatz (6) besitzt und in der Schwungmasse (4) eine Aufnahmebohrung (5) mit zu den Ansätzen (6; 7) analogen Gegenstücken eingebracht ist, wobei in der Schwungmasse (4) einseitig vom Umfang (6) beginnend bis mindestens zur Aufnahmebohrung (5), etwa tangential zur Eingangswelle (5) verläuft und quer zum Schlitz (15) zwischen Aufnahmebohrung (5) und.Umfang (16) in der Schwungmasse (4).eine Spannschraube (18) sitzt.
  2. 2. Doppelkurbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der profilierte Ansatz (6) als Vielkant ausgebildet ist.
  3. 3. Doppelkurbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (15) über die Aufnahmebohrung (5) hinaus verlängert ist und kurz vor dem Umfang (16) der Schwungmasse (4) endet.
  4. 4. Doppelkurbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwange (11) als rotationssymmetrische Scheibe ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen ·
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Doppelkurbel für Mähmaschinen zum Antrieb eines Doppelmesserschneidwerkes. Insbesondere läßt sich die Erfindung bei kleineren Schneidwerken, wie sie bei sogenannten Rasenschneidwerken eingesetzt werden, anwenden.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Bei Mähmaschinen mit Doppelmesserschneidwerken wird üblicherweise der Antrieb über einein der Mähmaschine gelagerten Eingangswelle auf eine Doppel kurbel übertragen. Auf der Doppelkurbel sitzen Antriebselemente, z. B. Kurbelstangen, die an den zwei Messerbalken beweglich angelenkt sind. Da die Messerbalken sich gegeneinander bewegen müssen, sind die beiden Kurbeln um 180° gegeneinander zur Eingangswelle versetzt angeordnet. Durch diesen Grundaufbau treten in der Praxis erhebliche Probleme bei derfertigungstechnischen Gestaltung der Doppelkurbel hinsichtlich der Montage bzw. Demontage auf, da die eingesetzten Kurbelzapfendurchmesser im allgemeinen geringer als der Durchmesser der Kurbelzapfenkreisbahn sind. Nach dem DE-GM 1890823 ist eine Lösung bekannt, bei der die Doppelkurbel geteilt ausgeführt ist und insgesamt mittels einer Überwurfmutter an der Schwungmasse der Eingangswelle geklemmt wird. Die Teilung der Doppelkurbel erfolgt, indem der erste Kurbelzapfen über den Sitz der Kurbelstange verlängert ist. Die Kurbelwange mit dem zweiten Kurbelzapfen ist auf diese Verlängerung aufgesteckt. Eine eingefügte Paßfeder sorgt hierbei für die Zuordnung der Teile zueinander und für die Momentenübertragung. Zur axialen Sicherung ist eine Schraube vorgesehen. Weiterhin sind gemäß der DE-OS 3302173 und DE-OS 3302174zwei Doppelkurbeln bekannt, bei denen beide Kurbelzapfen fest mit der Kurbelwange verbunden sind und der erste Kurbelzapfen in der Schwungmasse der Eingangswelle form- und kraftschlüssig eingespannt wird. Hierzu wird nach der DE-OS 3302173 querzum keilförmig gestalteten Ende des ersten Kurbelzapfensein Keil in der Schwung masse über eine Druckschraube verschoben. Inder Lösung nach derpE-OS 3302174 wird der erste Kurbelzapfen über einen gesonderten, konischen Schraubring in einem speziellen Klemmstück verspannt. Die Momentenübertragung wird zusätzlich durch eine Paßfeder gewährleistet.
    Diese bekannten Lösungen besitzen alle einen aufwendigen Aufbau, der eine präzise Fertigung voraussetzt. Die Montage bzw. Demontage dieser Verbindungen kann außerhalb einer Werkstatt ohne einen größeren Umfang an Werkzeugen schlecht durchgeführt werden. Hierzu kommen nach längerem Einsatz Probleme speziell bei der Demontage, da die genauen Sitze der Verbindungen leicht festrosten. Dadurch ergeben sich im Havariefall, wo die Doppelkurbel gewechselt werden muß, relativ lange Ausfallzeiten der Mähmaschine.
    Ziel der Erfindung
    Die Erfindung hat das Ziel, eine Doppelkurbel für Mähmaschinen zu schaffen, die die Montage- bzw. Demontagearbeiten der Doppelkurbel vereinfacht und somit die Stillstandszeiten bei Reparaturen verkürzt. Des weiteren soll der Herstellungsaufwand gesenkt werden.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Doppelkurbel für Mähmaschinen, bei dereiner der fest mit der Kurbelwange verbundenen Kurbelzapfen in der Schwungmasse der Eingangswelle form- und kraftschlüssig verspannt ist, zu schaffen, bei der die Verbindung zwischen Kurbelzapfen und Schwungmasse auch nach längerem Einsatz leicht und schnell montierbar bzw. demontierbar ist und dabei ständig die Zuordnung der Teile und die Übertragung des Drehmomentes gewährleistet. Hierbei sollen die Anforderungen an die Paßgenauigkeit der Verbindungsteile gering bleiben. Dies wird dadurch erreicht, daß ein der Schwungmasse zugewandter Kurbelzapfen in einer axialen Verlängerung einen ' zylindrischen Ansatz und einen profilierten Ansatz bietet und in der Schwungmasse eine Aufnahmebohrung mit zu den Ansätzen analogen Gegenstücken eingebracht ist, wobei in der Schwungmasse einseitig vom Umfang beginnend bis mindestens zur Aufnahmebohrung etwa tangential zur Eingangswelle ein Schlitz durch die Mitte der Aufnahmebohrung verläuft und querzum Schlitz zwischen Aufnahmebohrung und Umfang in der Schwungmasse eine Spannschraube sitzt.
DD28523385A 1985-12-23 1985-12-23 Doppelkurbel fuer maehmaschinen DD244903A1 (de)

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DD244903A1 true DD244903A1 (de) 1987-04-22

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015108108A1 (de) * 2015-05-22 2016-11-24 Ewm Eichelhardter Werkzeug- Und Maschinenbau Gmbh Messeranbindungsanordnung für oszillierend angetriebene Mähmesser

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