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DD211980A5 - Zahnflankenschleifmaschine mit doppelkegelfoermiger schleifscheibe - Google Patents

Zahnflankenschleifmaschine mit doppelkegelfoermiger schleifscheibe Download PDF

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Publication number
DD211980A5
DD211980A5 DD83257252A DD25725283A DD211980A5 DD 211980 A5 DD211980 A5 DD 211980A5 DD 83257252 A DD83257252 A DD 83257252A DD 25725283 A DD25725283 A DD 25725283A DD 211980 A5 DD211980 A5 DD 211980A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
tooth flank
grinding wheel
grinding machine
spindle
servo valve
Prior art date
Application number
DD83257252A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Bloch
Meinrad Donner
Roman Schwaighofer
Original Assignee
Maag Zahnraeder & Maschinen Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maag Zahnraeder & Maschinen Ag filed Critical Maag Zahnraeder & Maschinen Ag
Publication of DD211980A5 publication Critical patent/DD211980A5/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1225Arrangements of abrasive wheel dressing devices on gear-cutting machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
  • Gear Processing (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Abstract

Die Schleifscheibe (40) ist fuer Spanabnahme und Zahnflankenkorrekturen mittels eines Axialantriebs (21) axial verstellbar. Der Axialantrieb (21) weist eine doppeltwirkende hydraulische Kolbenzylindereinheit auf, deren Kolben (22) an einer Spindelpinole (20) und deren Zylinder (24) in einer Traghuelse (10) ausgebildet und ueber ein Servoventil (26) ansteuerbar ist. Der Spindelpinole (20) ist eine Wegmesseinrichtung (36) zugeordnet. Das Servoventil (26) sowie die Wegmesseinrichtung (36) sind an eine Wegerfassungschaltung angeschlossen, welche mit einer Ablaufsteuerung verbunden ist. Dadurch wird eine besonders feinfuehlige und genaue Einstellung von Spanabnahme und Zahnflankenkorrekturen ermoeglicht.

Description

15 802 56
Zahnflankenschleifmaschine rait doppelkegelförmiger Schleifscheibe
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Zahnflankenschleifmaschine mit doppelkagelförmiger Schleifscheibe, die für Spanabnahme und Zahnflanksnkorrekturen mittels eines Axialantriebs axial verstellbar ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Eine solche Zahnflankenschlaifraaschine, die zum Gegenstand der älteren Patentanmeldung P 31 42 384.1 gehört, hat gegenüber den bisher üblichen Zahnflankenschleifmaschinen mit im Betrieb axial unverstallbarer Schleifscheibe den Vorteil, daB beim.axialen Verstellen der Schleifscheibe nur verhältnismäßig geringe träge Massen bewegt werden müssen, so daß diese Verstellbewegungen jedenfalls beim Schleifen großer Werkstücke erheblich rascher und genauer ausgeführt werden können als entsprechende Bewegungen des Werkstückes, an denen notwendigerweise größere, das Werkstück tragende Baugruppen der Maschine teilnehmen müssen (DE-AS 20 29 359 und DP-PS 151 128).
Ziel der Erfindung:
Durch die Erfindung wird eine hohe Genauigkeit in der Axialbewegung von hydraulischen Axialantrieben und eine hohe Sicherheit bei eventuell auftretenden antriebsseitigen Störungsfällen erreicht.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zahnflankenschleifmaschine der eingangs beschriebenen Gattung derart weiterzubilden, daß die Schleifscheibe in axialer Richtung besonders feinfühlig und genau verstellbar ist.
Die Aufgabe ist erfindungsgeraäß dadurch gelöst,
- daß der Axialantrieb eine doppelwirkende hydraulische Kolbenzylindereinheit aufweist, deren Kolben an einer Spindelpinole und deren Zylinder in einer Traghülse
atisgeb-ildet-und. über ein Servoventil ansteuerbar ist,
- der Spindelpinole eine Wegmeßeinrichtung zugeordnet ist ,
- und das Servoventil sowie die Wegmeßeinrichtung an eine Wegerfassungsschaitung angeschlossen sind, welche mit einer Ablaufsteuerung verbunden ist.
Der erfindungsgemäße hydraulische Axialantrieb hat gegenüber einem mechanischen Axialantrieb der Schleifscheibe den Vorteil, daß er von Axialspiel vollständig freigehalten werden kann, ohne daß dazu, wie bei mechanischen Axialantrieben, eine axiale Vorspannung erforderlich wäre, die sich in den beiden Richtungen der Axialbewegungen der Schleifscheibe meist ungleichmäßig auswirkt und daher der Genauigkeit dieser Axialbewegungen abträglich ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Spindelpinole in der Traghülse mittels einer hydraulischen Klemmvorrichtung
festklemmbar ist. Mit dieser Klemmvorrichtung wird die Spindelpinole immer dann festgeklemmt, wenn eine gewünschte Axialverstellung beendet ist; der Axialantrieb wird.dann von den beim Schleifen auftretenden Axialkräften vollständig entlastet, und es besteht Gewähr dafür, daß die Schleifpinole sich nicht unbeabsichtigt verschiebt.
Unabhängig davon, vorzugsweise zusätzlich, kann der Spindelpinole eine mechanische Klemmvorrichtung zugeordnet sein, die von einer Feder im iSinne einer Klemmung vorgespannt und hydraulisch in einer gelösten Stellung gehalten ist, solange ein vorgegebener hydraulischer Druck nicht unterschritten wird. Diese mechanische Klemmvorrichtung wird sofort wirksam, wenn infolge einer Betriebsstörung der hydraulische Druck einen bestimmten, von der Vorspannung der Feder abhängigen Wert unterschreitet. Somit ist die Spindelpinole "und mit ihr die Schleifscheibe auch dann gegen unbeabsichtigte axiale Verschiebung gesichert, wenn die hydraulische Klemmvorrichtung nicht mehr wirksam sein kann.
Darüber hinaus ist die bzw. mindestens eine Klemmvorrichtung vorzugsweise derart geschaltet, daß die Spindslpinole in jedem Störungsfall, also nicht nur bei Ausfall des hydraulischen Druckes, festgeklemmt wird. Dies bedeutet, daß beispielsweise die Ablaufsteuerung derart gestaltet ist, daß sie bei jedem nicht vorgesehenen Betriebszustand mindestens eine der Klemmvorrichtungen wirksam werden läßt.
Mit all diesen Maßnahmen wird ein Höchstmaß an Sicherheit dagegen erreicht, daß die Schleifscheibe eine nicht gewollte axiale Stellung einnehmen und dadurch ein Werkstück beschädigen kann.
Ausführungsbeispiel;
Ein Ausführungsbeispiel, der Erfindung wird im folgenden anhand scheraatischer Zeichnungen mit weiteren Einzelheiten erläutert, Es zeigt:
Fig. 1: einen Axialschnitt durch Teile, einer Zahnflankenschleifmaschine mit einer erfindungsgemäßen Profiliereinrichtung und
Fig. 2: ein Blockschaltbild einer zu der Profiliereinrichtung gehörigen Steuerung.
Die teilweise dargestellte Zahnflankenschleifmaschins hat eine Traghülse 10 mit angeflanschtem Motor 12, der über eine mit Vielnutprofil versehene Hohlwelle 14 einen in dieser axial verschiebbar aufgenommenen Zapfen 16 einer Schleifspindel 18 antreibt. Die Schleifspindel 18 ist in einer Spindelpinole 20 gelagert, die in der Traghülse 10 axial verschiebbar geführt ist.
Zum Verschieben der Spindelpinole 20 samt Schleifspindel 18 ist ein Axialantrieb 21 vorgesehen ; dieser besteht im wesentlichen aus einem an der-Spindelpinole 20 ausgebildeten Kolben 22, einem in der Traghülse 10 ausgebildeten, doppeltwirkenden Zylinder 24,. in dem der Kolben zwei Kammern voneinander trennt, und einem Servoventil 25, über das die Kammern mit Drucköl versorgt werden. Der Druck in den beiden Kammern läßt sich mit je einer Oruckmeßvorrichtung 28 messen.
Die Spindelpinole 20 samt Schleifspindel 18 laßt sich mit einer hydraulischen Klemmvorrichtung 30 in jeder belie-
bigen mit dem Axialantrieb 21 einstellbaren Axialstel-. lung festklemmen. Wenn der hydraulische Druck ausfällt, wird eine mechanische Klemmvorrichtung 32, die normalerweise durch Öldruck in einer unwirksamen Stellung gehalten ist, von einer Feder 34 gegen einen an der Spindelpinole 20 befestigten Klemrabalken 35 gedruckt, um die Spindelpinole festzuklemmen.
Der Spindelpinole 20 und der in ihr radial und axial gelagerten Schleifspindel 18 ist eine inkrementale WegrasS-einrichtung 36 zugeordnet, die in bekannter Weise von einem Strichgitter und einem Ablesekopf gebildet ist. Der Spindelpinole 20 ist ferner ein Näherungsschalter zugeordnet, mit dem sich jeweils bei Betriebsbeginn der Nullpunkt für die Anzeige der Wegmeßeinrichtung 36 auffinden läßt.
Am freien Ende der Schleifspindel 18 ist eine Schleifscheibe 40 befestigt, die zwei voneinander abgewandte, im wesentlichen kegelstumpfförraige Flanken 42 und eine diese Flanken miteinander verbindende zylindrische Mantelfläche 44 aufweist. Die Schleifscheibe 40 läßt sich sowohl bei der Einwirkung auf ein Werkstück wie beim Abrichten ihrer Flanken 42 oder ihrer Mantelfläche 44 mit einem an der Spindelpinole 20 angeordneten Schwingungsmesser 46 überwachen. Zur Ermittlung der Drehzahl der Schleifscheibe 40 ist an der Spindelpinole 20 ferner ein Näherungsschalter· 48 angeordnet, der mit einem entsprechenden, mit der Schleifscheibe 40 umlaufenden Bauteil zusammenwirkt.
Die Schleifscheibenachse X, längs derer die Schleifscheibe 40 mittels des Axialantriebs 21 verschiebbar ist, bildet zusammen mit einer senkrechten Mittelachse Y ein
rechtwinkliges Koordinatensystem. Längs der Mittelachse Y ist auf einer maschinenfesten Führung 49 ein oberhalb der Schleifscheibe 40 angeordneter Radialschlitten 50 verschiebbar.
Zum Verschieben des Radialschlittens 50 ist ein steuerbarer Radialantrieb 51 vorgesehen; dieser besteht im wesentlichen aus einem am Radialschlitten 50 befestigten Kolben 52, einem maschinenfesten, doppeltwirkenden Zylinder 54, in dem der Kolben 52 zwei Kammern vorneinander trennt, und einem Servoventil 56, mit dem sich der Druck in den beiden Kammern steuern läßt. Dem Radialschlitten 50 ist ferner eine inkrementale Wegmeßeinrichtung 58 zugeordnet, deren Nullpunktlage mittels eines Näherunasschalters 60 bestimmt wird,
Auf dem Radialschlitten 50 ist beiderseits seiner Mittelachse Y je ein Schwenklager 62 mit einer darin gelagerten Welle 64 angeordnet. Die beiden Wellen 64 haben eine gemeinsame geometrische Achse, die im folgenden als Schwenkachse A bezeichnet wird, sich parallel zur Schleifscheibenachse X erstreckt und die Mittelachse Y rechtwinklig schneidet.
«β
Auf jeder der beiden Wellen 64 ist innerhalb des zugehörigen Schwenklagers 62 ein Ritzel 66 ausgebildet. Die beiden Ritzel 66 kämmen mit je einer Zahnstange 58, die kolbenartig in einem doppeltwirkenden hydraulischen Zylinder 70 derart geführt ist, daS die Wellen 64 sich um je mindestens ISO0 hin- und herdrehen lassen. Deder der Wellen 64 ist ein Paar einstellbarer Anschläge 72 zugeordnet, die ebenfalls innerhalb des zugehörigen Schwenklagers 62 angeordnet sind und mit einem radial in die betreffende Welle 64 eingeschraubten Bolzen 74 derart zusammenwirken, daß sie den Drehbereich derWelle begren-
zen. CJeder der beiden Wellen 64 sind ferner zwei Näherungsschalter 76 zugeordnet, mit denen sich feststellen läßt, ob die Welle die eine oder andere Endstellung ihres Drehbereichs erreicht hat.
An jeder Welle 64 ist ein Schwenkarm 78 befestigt, der ein Abrichtwerkzeug 80 trägt. Oie beiden Abrichtwerkzeuge 80 sind zum Abrichten je einer der beiden Flanken 42 der Schleifscheibe 40 vorgesehen und sind durch Drehen der zugehörigen Welle 64 um 180 zwischen einer Arbeitsstellung und einer Meßstellung hin- und herschwenkbar. Fig. 1 zeigt das rechte Abrichtwerkzeug 80 in seiner Arbeitsstellung und das linke Abrichtwerkzeug in seiner MeS-stellung. Die Schwenkbewegungen der beiden Abrichtwerkzeuge 80 sind derart miteinander koordiniert, daß jeweils nur eines der beiden Abrichtwerkzeuge seine Arbeitstellung einnimmt» und dies in jedem Fall ehe der Radialschlitten 50 die gezeichnete Stellung erreicht hat, in der das betreffende Abrichtwerkzeug die zugehörige Flanke 42 der Schleifscheibe 40 berühren kann. Das Abrichten der betreffenden Flanke 42 geschieht dann durch aufeinander abgestimmte Bewegungen der Schleifscheibe 40 längs der Schleifscheibenachse X und des Radialschlittens 50 längs seiner Mittelachse Y.
Damit jederzeit festgestellt werden kann, ob und gegebenenfalls wie weit sich die Abrichtwerkzeuge 80 abgenutzt haben, ist auf dem Radialschlitten 50 eine· Abnutzungsmeßeinrichtung 81 angeordnet. Zu dieser gehört ein am Radialschlitten 50 befestigter Sockel 82., der über ein Paar Blattfedern 84 mit einer Brücke 86 verbunden ist. Die beiden 3lattfedern 84 erstrecken sich in ihrer abgebildeten Ruhelage parallel zur Mittelachse Y und schneiden beide den Schleifspindslachse X unter einem rechten Winkel.
7 O O "" O a ^J ;5 O " O σ Ώ (J "'
-S-
Die Brücke 86 ist demzufolge im wesentlichen parallel zur Schleifspindelachse X hin- und herbewegbar. Zum Mes sen ihrer Bewegungen ist der Brücke 86 eine Tauchspule 88 zugeordnet.
An der Brücke 86 sind zwei Anschläge 90 befesftgt, die je einem der beiden Abrichtwerkzeuge 80 zugeordnet sind und je eine Anschlagfläche aufweisen, die durch Drehen des betreffenden Anschlags derart einstellbar ist, daß sie sich im rechten Winkel zur Achse des zugehörigen Abrichtwerkzeugs erstreckt. Wenn die Abrichtwerkzeuge 80 neu eingesetzt oder nachgestellt worden sind, hat jedes von ihnen in seiner Meßstellung gegenüberdem_ zugehörigen Anschlag 90 ein Spiel von 0,2 mm. Durch Abnutzung der Abrichtwerkzeuge 80 vergrößert sich dieses Spiel; diese Vergrößerung wird der beim Abrichten statt findenden Axialbewegung der Schleifscheibe 40 zugeschlagen.
Um sicherzustellen, daß die Brücke 86 jeweils ihre in Fig. 1 abgebildete Mittelstellung einnimmt, wenn eines denkbrichtwerkzeuge 80 in seine Meßstellung geschwenkt wird, ist. beiderseits der Brücke 86 je ein Kolben 92 in einem am Radialschlitten 50 befestigten Zylinder 94 geführt und derart federbelastet, daß er bestrebt ist, ein Ausreichen der Brücke 86 zu dem betreffenden Zylinder 94 hin zu verhindern. Zum Messen der Abnutzung des einen oder anderen Abrichtvverkzeugs 80 läßt sich die Einwirkung des betreffenden Kolbens 92 auf die Brücke dadurch aufheben, daß in den zugehörigen Zylinder 94 Drucköl eingeleitet wird.
Der Srücks 86 ist sin Paar Elaktromagneta 96 zugeordnet, von denen jeweils der eine oder andere einschaltbar ist, je nachdem welches der Abrichtwerkzsuge 80 gemessen wer-
den soll. Durch Einschalten des betreffenden Eiektromagnets 96 wird die Brücke 86 derart bewegt, daß der entsprechende Anschlag 90 gegen das zugehörige Abrichtwerkzeug 80 gedrückt wird. Die dabei stattfindende Auslenkung der Brücke 86 aus ihrer Mittelstellung wird mit der Tauchspule 88 gemessen.
Um zu verhindern, daß die beschriebene Messung durch eine etwaige Schräglage des Radialschlittens 50 und dadurch bedingte, asymmetrisch auf die Brücke 86 einwirkende Gewichtskräfte verfälscht wird, ist die Brücke durch einen auf dem Radialschlitten 50 gelagerten zweiarmigen Hebel 98 mit einer Ausgleichsmasse 100 verbunden, die auf dem Sockel 82 parallel zur Brücke, gegenläufig zu deren Bewegungen, hin- und herschiebbar geführt ist.
Am unteren Rand des Radialschlittens 50 ist in dessen Mittelachse Y ein Abrichtwerkzeug 102 zum Abrichten der Mantelfläche 44 der Schleifscheibe 40 angeordnet.
In Fig. 2 sind die im Vorstehenden beschriebenen Antriebe und Meßeinrichtungen mit dünnen Linien in Verbindung mit der zugehörigen Steuerung dargestellt. Hauptbestandteile dieser Steuerung sind eine Wegerfassungsschaltung 104, die dem Radialantrieb 51 samt Wegmeßeinrichtung 58 zugeordnet ist, eine Positionsaufnehmerschaltung 106, die der mechanischen Klemmvorrichtung 32 und Teilen der Abnutzungsraeßeinrichtung 81 zugeordnet ist, ein A/0- und O/AWandler 108, welcher dem Schwingungsmesser 46, dem Axialantrieb 21, dem Näherungsschalter 48 sowie Teilen der Abnutzungsmeßeinrichtung 81 zugeordnet ist, und eine weitere Wegerfassungsschaltung 110, die vor allem dem Axialantrieb 21 zugeordnet ist. Diese Schaltungen 104 bis 110 sind über einen Datenbus 112 an eine Ablaufsteuerung 114 angschlossen, wie sie beispielsweise.im Baustein ISPX-88/40 der Firma INTEL enthalten ist.
- 10 -
Die Wegerfassungsschaltung 104 ist Gegenstand der DE-Patentanmaldung 32 13 046 und wird deshalb hier nicht näher beschrieben. Sie ist über einen Impulsformer 116 mit der Wegmeßeinrichtung 58 verbunden, ist ferner über einen Verstärker 118 mit dem Servoventil 55 verbunden und ist schließlich unmittelbar mit dem Näherungsschalter 60 verbunden.
Die Positionsaufnehmerschaltung 106 ist beispielsweise im Baustein ICS 910 der Firma INTEL enthalten.
Der A/D und D/A Wandler 108 ist beispielsweise von den Bausteinen ISPX-311 und ISPX-328 der Firma INZEL gebildet. Sie ist über eine Schaltung 120 mit der Tauchspule 88 verbunden und ist an eine Proportional-Ventilsteuerung 122 angeschlossen, welche die Zylinder 70 steuert. Die Schaltung 120 bereitet die Signale der Tauchspule 88 derart auf, daß sie analog weiterverarbeitet werden können. Die Ventilsteuerung 122 steuert die Schwenkgeschwindigkeit der Wellen 64.
Die Wegerfassungsschaltung 110 ist in gleicher Weise aufgebaut wie die Wege rf ass.ungsschaltung 104. Sie ist über einen Verstärker 124 an das Servorventil 26 und über einen Impulsformer 125 an die Wegmeßeinrichtung 36 angeschlossen
- 11 -

Claims (4)

  1. — -LX —
    Patentanspruch
    L· Zahnflankenschleifmaschine mit doppelkagelförmigsr Schleifscheibe (40), die für Spanabnahme und Zahnflankenkorrekturen mittels eines~Axialantriebs (21) axial verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
    - daß der Axialantrieb (21) eine doppeltwirkende hydraulische Kolbenzylindereinheit aufweist, deren Kolben (22) an einer Spindelpinole (20), und deren Zylinder (24) in einer Traghülse (10) ausgebildet und über ein Servoventil (26) ansteuerbar ist,
    - der Spindelpinole (20) eine Wegraeßeinrichtung (35) zugeordnet ist,
    - und das Servoventil (26) sowie die Wegraeßeinrichtung (36) an eine Wegerfassungsschaltung (110) angeschlossen sind, welche mit einer Ablaufsteuerung—(JLL44~--var bunden ist.
  2. 2. Zahnflankenschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelpinole (20) in der Traghülse (10) mittels einer hydraulischen Klemmvorrichtung (30) festklerambar ist.
  3. 3. Zahnflankenschleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelpinole (20) eine mechanische Klemmvorrichtung (32) zugeordnet ist, die von einer Feder (34) im'Sinne einer Klemmung vorgespannt und hydraulisch in einer gelösten Stellung gehalten ist, solange ein vorgegebener hydraulischer Druck nicht unterschritten wird.
    - 12 -
    O O O J ο *' β ο Ό O 5Q '"'' C O O 'J O
  4. 4. Zahnflankenschleifraaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. mindestens eine Klemmvorrichtung (30, 32) derart geschaltet ist, daß die Spindelpinole (20) in jedem Störungsfall festgeklemmt wird.
    - Hierzu 2 Blatt Zeichnungen -
DD83257252A 1982-12-24 1983-11-30 Zahnflankenschleifmaschine mit doppelkegelfoermiger schleifscheibe DD211980A5 (de)

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