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DD211703A5 - Mehrreihige ruebenerntemaschine - Google Patents

Mehrreihige ruebenerntemaschine Download PDF

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Publication number
DD211703A5
DD211703A5 DD25390283A DD25390283A DD211703A5 DD 211703 A5 DD211703 A5 DD 211703A5 DD 25390283 A DD25390283 A DD 25390283A DD 25390283 A DD25390283 A DD 25390283A DD 211703 A5 DD211703 A5 DD 211703A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
beet
hubrad
harvester according
machine
lifting
Prior art date
Application number
DD25390283A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Westphal
Original Assignee
Stoll Maschf Gmbh Wilhelm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19823230012 external-priority patent/DE3230012A1/de
Priority claimed from DE19823230182 external-priority patent/DE3230182A1/de
Priority claimed from DE19823238292 external-priority patent/DE3238292A1/de
Application filed by Stoll Maschf Gmbh Wilhelm filed Critical Stoll Maschf Gmbh Wilhelm
Publication of DD211703A5 publication Critical patent/DD211703A5/de

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  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Abstract

Durch die Erfindung soll eine wartungsarme, zuverlaessige arbeitende Ruebenerntemaschine geschaffen werden, mit der bei kompaktem, kurzbauendem Aufbau die Ernte sauberer Rueben auch unter schwierigen Erntebedingungen ermoeglicht wird. Nach der Erfindung wird das dadurch geloest, dass fuer jede Ruebenreihe ein um eine der Rodestelle vorgelagerte Achse seitwaerts verschwenkbarer Rodekoerper mit an V-foermig zueinanderstehenden Rodeelementen sich rueckwaertig anschliessenden,nach hinten ansteigend gebogenen und vor einer aus mehreren in Maschinenfahrtrichtung hintereinanderliegenden sowie sich in der Maschinen-Breitenrichtung ueber mehrere/alle Reihen erstreckenden, obentragenden Querfoerderschnecken bestehenden, im Abstand ueber dem Boden gehaltenen Reinigungsstaeben vorgesehen, wobei jedem Rodekoerper oberhalb der Rodeelemente und Rueben-Leitstaebe ein Paar V-foermig zueinanderstehender, nach hinten hochfoerdernd angetriebener Hubraeder zugeordnet ist, dem ein im geringen Abstand vor der Rodestelle wirkender, nach hinten schmutzabfoerdernd und gleichsinnig mit den Hubraedern rotierend angetriebener, vorzugsweise in den Hubraeder-Wirkungskreis eingreifender Rueben-Laengsputzer vorgeschaltet sowie eine die Querfoerderschnecken uebergreifende Fang- und/oder Leiteinrichtung, vorzugsweise eine Fanghaube, nachgeschaltet ist.

Description

_ J^ Berlin, 13- 1. 1984 A? A 01 D/253 902/6 62 S54 23
Mehrreihige Rübenerntemaschine
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine mehrreihige, vorzugsweise sechsreihige Rübenerntemaschine mit nebeneinander angeordneten Rodeeinheiten sowie diesen nachgeschalteter Reinigungs-- und Querfördereinrichtung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Rübenerntemaschinen sind in der Praxis bereits mehrfach bekannt geworden. Dabei besteht noch der Nachteil, daß dieselben verhältnismäßig lang bauend ausgeführt sind und/oder eine schlechte Rübenreinigung haben.
Ziel der Erfindung
Ss ist das Ziel der Erfindung, eine Rübenerntemaschine sur Verfügung su stellen, die wartungsann und zuverlässig im Einsatz ist»
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mehrreihige, vorzugsweise sechsreihige Rübenerntemaschine mit nebeneinander angeordneten Rodeeinheiten sowie diesen nachgeschalteter Reinigungs- und Querfördereinrichtung zu schaffen, mit der bei kompaktem, kurzbauendem Aufbau die Ernte sauberer Rüben auch unter schwierigen Erntebedingungen ermöglicht wird·
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Erfindungsgemäfi wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß für jede Rübenreihe ein um eine Rodestelle vorgelagerte Achse seitwärts verschwenkbarer Rodekörper mit an V-förmig zueinanderstehenden Rodeelementen sich rückwärtig anschließenden, nach hinten ansteigend gebogenen und vor einer aus mehreren in Maschinenfahrtrichtung hintereinanderliegenden sowie sich in der Maschinen-Breitenrichtung über mehrere/alle Reihen erstreckenden, obentragenden Querförderschnecken bestehenden, im Abstand über dem Boden gehaltenen Reinigungs- und Querfördereinrichtung endenden Rüben-Leitstäben vorgesehen ist, wobei jedem Rodekörper oberhalb der Rodeelemente und Rüben-Leitstäbe ein Paar V-förmig zueinanderstehender, nach hinten hochfördernd angetriebener Hubräder zugeordnet ist, dem ein im geringen Abstand vor der Rodestelle wirkender, nach hinten schmutzabfordernd und gleichsinnig mit den Hubrädern rotie~ rend angetriebener, vorzugsweise in den Hubräder-Wirkungskreis eingreifender Rüben-Längsputzer vorgeschaltet sowie eine die Querförderschnecken übergreifende Fang- und/oder Leiteinrichtung, vorzugsweise eine Panghaube, nachgeschaltet ist«
Bei einer derartigen mehrreihigen Rübenerntemaschine ist ein einfacher und kompakter Maschinenaufbau gegeben sowie auch unter schwierigen Erntebedingungen eine saubere Rübenernte, d# he Übergabe (Überladung·) oder Schwadablage von Rüben mit verhältnismäßig geringem Erdanhang (wenig festsitzender Erde) gewährleistet*
Dabei ist es besonders vorteilhaft, daß pro Rübenreihe nur ein Putzer eingesetzt ist, der neben der Rübenkopf- und Rübenreihen-Reinigung auch den Rübenfluß beim Rodevorgang
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unterstützt5 uncL daß die Rüben von der Rodestelle aus mittels des sie schonend (beschädigungslos) einklemmenden Hubrad-Paares ohne weiteren Bodenkontakt so weit hochgei'ördert v/erden, daß die Querförderschnecken oberhalb der Schmutzzone liegen, wodurch eine nachteilige Schmutzaufnahme verhindert wird. Da zwischen den Rodeelementen und den Querförderschnekken außerdem auch noch eine in Pörderrichtung stark ansteigende siebfähige Förderstrecke, nämlich die die Rüben zwangsführendan Rübenleitstäbe, vorgesehen sind, kann die aus dem Rodebereich aufgenommene sowie die leicht absiebbar an den Rüben anhaftende Erde bereits vor der in Maschinen!ängsrichtung kurzen Sieb- und Querfördereinrichtung abgesiebt/abgeschüttelt werden (wobei eine Erstreinigung/Vorreinigung stattfindet) und die Sieb- und Querfördereinrichtung hat dann lediglich eine Nachreinigung (mit wesentlich geringerem Schmutzanfall) und Querförderung vorzunehmen» Jede Rodegruppe mit Hubrad-Paar ermöglicht ein verhältnismäßig flaches Roden mit geringem Widerstand (somit leichtzügig) sowie geringer Erdaufnahme· Dabei wird nur wenig Erde aufgenommen und der Erdstrom zerreißt auf den Rübenleitstäben, während die Rübe selbst schonend festgeklemmt hochbewegt wird. Es erfolgt auch eine Steinabsonderung im Förderweg auf den Rübenleitstäben* Die Rüben gelangen vom gröbsten Schmutz befreit auf die eine Reinigungs- und Querförderstrecke bildenden Schnekkenwalzen. Der geringe Erdanliang an den auf der maschineneigenen Querförderstrecke zu reinigenden Rüben hat auch den Vorteil, daß auf den Querförderschnecken weniger Erde zur Rüben-Abgabestelle {Schwadablage bzw» Überladeeinrichtung) transportiert wird und dadurch größere Erdhügel und stark bodendurchsetzte Rübenschwade vermieden werden· Außerdem findet aufgrund des geringeren Erdanteils/Erdpolsters auf der/den
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Schnecke(n) durch die Schneckenwendel eine günstige !Nachreinigung der Rüben statt* Die den Hubrädern nachgeschaltete Fang- und/oder Leiteinrichtung, vorzugsweise haubenartiges Pangrost, verhindern ein Verlieren der gerodeten Rüben, Aufgrund der Anordnung der Sieb- und Fördereinrichtung im größeren Abstand oberhalb der Schmutzzone (oberhalb des Bodens) ist eine geringere Verschmutzung derselben und letztendlich eine bessere Rübenreinigung und außerdem ein geringerer Verschleiß als bei den vorbekannten Köpfrodern gewährleistet, die Steinaufnähmegefahr weitgehend gebannt sowie aufgrund des geringen Widerstandes eine "Leichtzügigkeit" ermöglicht und dadurch bedingt ein geringerer Schubkraftbedarf erforderlich, wodurch der Einsatz von leistungsschwächeren (kw-schwächeren) Motoren bzw* Schleppern als bei bisherigen Rübenerntemaschinen möglich ist«
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Rübenerntema*- schine als kurzbauender Köpfroder, insbesondere Schubfahrt-Maschine, ausgebildet, bei der in einem Trag- oder Maschinengestell, beispielsweise einem an einem Schlepper angebauten Schubfahrtgestellt, hintereinander
(a) ein Köpfaggregat, vorzugsweise Vorköpfer und einzeln höhenbewegbare Hachköpfer pro Rübenreihe,
(b) ein Rodeaggregat pro Rübenreihe mit einzeln seitwärtsverschwenkbarem Rodekörper (Rodeschar), mit zwei in einem nach vorne und oben offenen V-Winkel angestellten, synchronlaufenden Hubrädern, mit einem zwischen der Rodekörper-Seitenschwenkachse und den Hubrad-Achsen angeordnetem Rüben-Längsputzer sowie mit einem im rückwärtigen
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oberen Bereich zwisehen die zusammenwirkenden Hubräder einfassenden Auskämmeleinent, vorzugsweise einem nach hinten hochfördernd rotierendem Auswerferrotor,
(c) eine Querförderschnecken-Anlage mit mindestens zwei Querförderschnecken sowie einer den Hubrädern gegenüberliegenden/entgegenstehenden Fang- und/oder Leiteinrichtung, vorzugsweise ein haubenartiges Pangrost,
angeordnet. Diese Kombination zeichnet sich durch besonders kompakten Maschinenaufbau ausο
Vorteilhafterweise besitzt die Rübenerntemaschine ein im Heckanbau an einem Schlepper festlegbares Maschinengestell (Schubfahrtgestell).
Um auch auf stark verunkrauteten und/oder anmoorigen Böden ein verstopfungsarmes Roden zu gewährleisten und auf zusätzliche Scheibenseche verzichten zu können, weist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung das Rodeaggregat für Jede Rodereihe als etwa gleichzeitig wirkende Rodeelemente auf der einen Seite eine in einem Winkel zur Roderichtung (Maschinenfahrt richtung) sowie zum Boden angestellte Scharplatte und auf der anderen Seite eine im Winkel zur Roderichtung angestellte, drehbar gelagerte Rodescheibe auf, wobei die Halterungen der beiden Rodeelemente Jeweils einen in der Höhenrichtung konkaven Rübenleitstab tragen und die Rodescheibe sowie das Hubrad-Paar in Maschinenlängsrichtung (in der Seitenansicht) einander überlappen*
Vorzugsweise ist die Rodescheibe in Maschinen-Querrichtung gesehen mit Seitenabstand neben der Scharplatte - etwa auf
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gemeinsamer Querlinie liegend - angeordnet» Ss ist von besonderem Vorteil, wenn die Rodescheibe mit ihrem oberen Randbereich nach außen geneigt schräggestellt ist und in der Höhenrichtung mit dem oberen Ende zu der durch die Rodereihe verlaufenden Vertikalen einen spitzen Winkel von unter 30°, vorzugsweise von etwa 5 bis 20°, einschließt» Zweckmäßigerweise überfaßt die Rodescheibe das benachbarte Hubrad außenseitig.
Im Sinne der Erfindung ist es, Ymim die neben einem Hubrad vorgesehene Rodescheibe als Hohlscheibe ausgebildet, Vorzugs» weise rübenseitig tellerartig/konkav ausgebuchtet ist«, Vorzugsweise ist die sich an den über dem Boden angeordnete Hubräder anschließende Reinigungs- und Querfördereinrichtung von zwei zwischen sich obenseitig rübentragenden, gegenläufig angetriebenen Schneckenwalzen gebildet» Vorteilhafterweise sind die Schneckenwalzen im Achsabstand veränderbar gehalten« Each der Erfindung ist mindestens eine Schneckenwalze mit mindestens einer in der wirksamen Höhe verstellbaren Schneckenwendel versehen» Zweckmäßigerweise ist die Relativlage von Köpfaggregat und Rodeaggregat veränderbar. In weiterer Ausführung ist das Maschinengestell in Maschinenlängsrichtung geteilt und an einem das Rodeaggregat aufnehmenden (tragenden) Rahmenteil ist das Köpfaggregat befestigt, vorzugsweise lösbar aufgehangen. Vorteilhaft ist es femer, wenn im vom Schlepper getragenen Maschinengestell zumindest das Rodeaggregat oder Rodeaggregat-Gruppen als Ganzes seitwärts bewegbar gehalten ist/ sind» !fach der Erfindung ist zumindest das Rodeaggregat im Maschinengestell (Schubfahrtgestell) in Nachlauffunktion seitwärts verschwenkbar gelagert* Es ist vorteilhaft, wenn der Rodestelle zumindest eine mindestens eine Rübenreihe abtastende Tasteinrichtung vorgelagert ist, die mit einer zumindest
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aas Rodeaggregat automatisch in Reihenflucht einsteuemden lenkbaren Stabilisatorscheibe (Hangscheibe) gekoppelt ist*
Ein einfacher und stö'runanfälliger Hubrad-Antrieb liegt vor-, wenn gemäß einem bevorzugten Au age staltung sine rkinal die V-förmig zueinanderstehenden Hubräder durch in Querrichtung vorgesehene Antriebsteile paarweise miteinander gekoppelt sowie von einer Seite aus angetrieben sind, wobei vorzugsweise zwischen zusammenwirkenden Hubrädern ein Kegelradgetriebe angeordnet, dabei jedes Hubrad drehfest mit einem Kegelrad verbunden sowie zwischen Hubrad-7/ellen benachbarten Rodegruppen/ Reihen ein Kreuzgelenk zur drehfesten Koppelung angeordnet ist· Dabei kann jedes Kegelradgetriebe als ein Zahnradgetriebe mit flüssigkeitsdichter Gehäuseraum-Ausbildung (Getriebekammer) ausgeführt sein«
Vorzugsweise ist jedes Kegelradgetriebe als ein Zahnradgetriebe mit flüssigkeitsdichter Gehäuseraum-Ausbildung (Getriebekammer) ausgeführt.
Eine einfache Montage ergibt sich, wenn gemäß weiter bevorzugter Ausgestaltung jede Hubrad-Welle .samt Kegelrad und Lager als eine von der Seite (d. h· vom seitlichen Getriebe-Stirnende) ins Getriebegehäuse einschiebbare Einheit (Einschubeinheit) ausgebildet ist*
Von Vorteil ist es, wenn die ins Getriebegehäuse einschiebbare Einheit mit einer Dichtung zwischen der Hubrad-Welle und der Lagerbuchse (Einschubbuchse) versehen und außerdem eine Dichtung zwischen der Lagerbuchse und dem Gehäusekörper angeordnet sind·
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Zweckmäßigerweise ist jedes Hubrad von der dein Kegelradgetriebe abgewandten Seite mit der Hubrad-Welle lösbar verbunden., Im Sinne der Erfindung ist es, wenn das benachbarte Hubrad-Paare miteinander verbindende Kreuzgelenk von der Hubrad-Außenseite her am jeweiligen Hubrad befestigt ist« Vorzugsweise ist das Kreuzgelenk beidendig mit einem Plansch versehen und jeweils an der Hubrad-Uabe angeschraubt· Nach der Erfindung ist außerhalb der hubradseitigen Abdichtung der Wellen-Lagerungseinheit zwischen den stillstehenden und den rotierenden Teilen eine mit einem Schmiernippel verbundene Pettkammer vorgesehen* Vorteilhafterweise ist das Getriebegehäuse als eine Winkelröhre mit obenseitiger, im Knickbereich angeordneter verschließbarer Schau- und/oder Schmiermittel-Püllöffnung ausgebildet» Es ist zweckmäßig, wenn das Getriebegehäuse im mittleren oberen Bereich mit einer Tragarm-AnIage, vorzugsweise mit mehreren Stutzen zur Tragarm-Befestigung in Schraubverbindung, versehen ist« In v/eiterer Ausgestaltung der Erfindung ist jede Hubrad-Welle mittels zwei Wälzlagern gelagert, von denen das innere (kegelradseitige) als Pestlager vorgesehen ist (axialfixiert befestigt)*
Die Erfindung kann sowohl an Selbstfahrer-Maschinen als auch an schleppergeschobenen Maschinen vorgesehen sein« Dabei kann die Rübenerntemaschine als reine Rodemaschine für Zuckerrüben oder als Köpf-Rode-Maschine ausgeführt sein.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles - mit Abänderungsvariante für die Rodeeinrichtung näher erläutert werden» In der zugehörigen Zeichnung zeigen
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Pig. 1: eine scheinatische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße mehrreihige Rübenerntemaschine, insbesondere Köpfroder,
Pig. 2: eine Seitenansicht der Aggregate-Anordnung innerhalb derselben Rübenerntemaschine,
Fign 3: eine Draufsicht auf eine Rodeeinrichtung gemäß Pig· 29
Pig· 4: eine Seitenansicht einer abgeänderten Rodeeinrichtung mit aus Scharplatte und Rodescheibe bestehendem Rodekörper sowie
Pig· 5: einen teilweisen Schnitt durch die Antriebseinrichtung eines Hubrad-Paares.
Die erfindungsgemä\3e mehrreihige Rübenerntemaschine ist vorzugsweise als sechsreihig arbeitende Maschine konzipiert, läßt sich jedoch auch für weniger Reihen ausführen«, Sie ist vorzugsweise als Köpfroder ausgebildet*
Die dargestellte Ausführung als Schubfahrt-Rübenerntemaschine für Eeckanbäu an einem zur Rodearbeit rückwärtsfahrenden Schlepper weist in einem im wesentlichen schleppergetragenen Traggestell/Maschinengestell 1 hintereinander ein Kb'pfaggregat 2, ein Rodeaggregat 3 sowie eine in Maschinenlängsrichtung kurzbauende Reinigungs- und Querfördereinrichtung 4 auf*
Das Trag- oder Maschinengestell 1 kann in an sich bekannter Weise an die heckseitige Dreipunkthydraulik eines zur Arbeitsfahrt rückwärts fahrenden Schleppers oder aber an einer heckladerartigen Schwingenkonstruktion eines solchen Schleppers aushebbar sowie im Bedarfsfall leicht an- und abbaubar angeordnet sein·. Stützräder 5 können dabei der Unterstützung
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und/oder der Tiefenführungs zumindest des Köpfaggregate 2, dienen«
Das Köpfaggregat 2 besteht aus einem 7orkopfer 6S insbesondere Schlegelköpfer, mit nachgeordneter Rüben-Querförderschnecke 7 sowie aus vorzugsweise einzeln höhenbe7/egbaren9 nebeneinander angeordneten Uachköpfern 8* Dabei kann.ein den Schlegelköpfer 6 und. die Rüben-Querförderschnecke 7 aufnehmendes Schleglergehäuse 9 gleichzeitig der Hachköpfer-Anordnung dienen*
Sofern das gehäckselte Rübenblatt geborgen werden soll, läßt sich an der dem Rübenbestand abgewandten Maschinenseite eine Rübenblatt-Überladeeinrichtung 19 vorsehen, die für die Straßentransportfahrt entweder über das Schleglergehäuse 9 liegend hochgeschwenkt (umgeklappt) wird oder aber lösbar (trennbar) angeordnet ist«
Es läßt sich auch anstelle des zweiphasig arbeitenden, d« h* vor- und nachköpfenden Köpfaggregats 2 ein einphasig arbeitender Exaktköpfer vorsehen*
Das Rodeaggregat 3 weist in der Ausführung gemäß Pigs 2 für jede Rodereihe einen seitwärtsbewegbaren Rodekörper 11 auf, der in der Art eines Plattenschars, insbesondere Polderschars, ausgeführt ist,
Biese Plattenschar 11 ist vorteilhafterweise selbsttätig rübensuchend» d*h« selbsttätig die Rübenreihe ansteuernd, gehalten und dabei vorzugsweise um eine nahezu vertikale Schwenkachse seitwärts verschwenkbar*
Die Scharhaiterung ist insbesondere derart gestaltet, daß sie das Rübenblatt gut bodenwärts ableitet* Hierau sind die beiden
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Scharstiele 11a vom Nabenbereich (Lagerbereich) zu den Scharplatten (Rodeelementen) 11b allmählich abfallend gestaltet* Außerdem kann in der Draufsicht eine Blattabweisungsspitze vorteilhaft sein· In bevorzugter Weise sind die Scharstiele 11a bodenwärts gewölbt bogenförmig gestaltet und bilden in der Draufsicht eine lanzettfonn bzw« Rautenfarm, wobei zwischen der Schwenkachse 12 und den Scharplatten des Rodekörpers/Plattenschars 11 ein Aufnahmeraum für einen um eine Horizontalachse 13a umlaufend angetriebenen Längsputzer 13 entsteht.
Der Längsputzer 13 wirkt vor der Rodestelle auf die Rübenköpfe ein und schleudert den Schmutz über die Rodestelle hinweg» Br räumt den Roderaum und hält diesen von losem Blattwerk und dgl« frei· Außerdem vermag er den Rodevprgang zu unterstützen, indem er den Rüben einen Bewegungsiiapuls nach hinten (d· h« in Förderrichtung) erteilt»
Die Scharstiele 11a tragen im rückwärtigen Bereich jeweils einen Rübenleitstab 14» der in der Höhenr.ichtung konkav ausgebildet ist und der Rüben~Hochförderung dient, Die gerodeten Rüben gelangen automatisch darauf und somit auf einer ansteigenden Förderbahn aus dem Rodebereich heraus* Auf den Rübenleitstäben'14 wird gleichzeitig der Erdstrom zerrissen und dabei eine erste Erdabscheidung auf der Förderstrecke, noch vor der Einwirkung der nachfolgenden Reinigungs- und Fördereinrichtung 4j erzielt, Außerdem erfolgt auf den beiden mit Seitenabstand zueinander- stehenden, im wesentlichen parallelverlaufenden Rübenleitstäben 14 eine Steinabsonderung, so daß die Gefahr von Steinverklemmungen und Beschädigungen weitgehend gebannt ist·
Oberhalb der Rübenleitstäbe 14 rotiert ein Hubrad-Paar mit
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Y«=förmig zueinander angeordneten, sich oberhalb der Hodeelemente 11b erstreckenden sowie Jede gerodete Rübe erfassende und zwischen sich schonend einklemmenden sowie unter beträchtlichem Höhengewinn nach hinten hochfördernden Hubrädern 15« Die V-förmig zueinander stehenden Hubrad-Drehachsen 15a erstrecken sich im wesentlichen quer zur Maschinenlängsrichtung (Maschinenfahrtrichtung F) und liegen in der Seitenansicht etwa im Bereich des Scharplatten-Endes« Ihr Durchmesser be~ trägt annähernd 600 bis 700 mm·
Diese Hubräder 15 sind mit elastischen Mitnehmern bzw. Pingern 15b aus elastischem (gummielastischem) Werkstoff, wie Gummi, Kunststoff oder dgl*, versehen* Die einzelnen Mitnehmer/Finger 15b der Hubräder 15 vermögen insbesondere bei eckigem Finger-Querschnitt sclimutsabstreifend au wirken» Zumindest zwei der vielen Mitnehmer 15b jedes Hubrades 15 sind versteift j vorzugsweise mittels insbesondere außenseitig anliegender Versteifungselemente (Blattfeder oder dgl») 15c stabilisiert und weitgehend starrgestellt*
Die zusammenwirkenden Hubräder 15 stehen sowohl in Höhenais auch in Längsrichtung V-förmig zueinander* Insbesondere ist der V-Scheitelpunkt im Bereich oberhalb der Rübenleitstäbe 14 angeordnet« In bevorzugter Weise befindet sich die engste Stelle der zusammenwirkenden Hubräder 15 in einem von der Hubrad~Drehach.se 15a nach hinten verlaufenden Winkel von etwa 40 bis 45° zur die Radachse schneidenden Vertikalen*
Jedes Hubrad-Paar 15 erfaßt die Rüben und hebt sie um ein beträchtliches Maß über die Bodenebene hoch, so daß die Reinigungs- und Fördereinrichtung 4, vorzugsweise deren Schnekken(walzen), mit größerem Abstand zum Boden und somit stets bodenkontaktlos gehalten werden können*
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Im rückwärtigen oberen Bereich, wird jedes Hubrad-Paar 15 von einem rotierenden Auskämmelement 16, vorzugsweise rotierendem Auswerferpaddel/Schlagkreuz mit Flügeln aus gummielastischem Werkstoff, durchfaßt, welches die hochgehobene Rübe in Richtung auf die Reinigungs-und Fördereinrichtung 4 umlenkt sowie dabei abklopft und somit letztendlich auch der Er&abscheidung dienlich ist.
Die Reinigungs- und Querfördereinrichtung 4 ist in Maschinenlängsrichtung kurzbauend ausgeführt und wird insbesondere von einer Schneckenanlage gebildet» Sie ist derart ausgeführt, daß entweder eine Rübenablage an der dem Rübenbestand abgewandten Maschinenseite oder aber im Bereich der Maschinenbreitenhalbierenden erfolgt» Es läßt sich bei seitlichem Rüben-Abwurf auch eine Überladeeinrichtung zuordnen/zuschalten·
Jeder Schneckenanlage ist eine Fang- und/oder Leiteinrichtung 17 zugeordnet« Diese ist insbesondere selbst siebfähig (erdabscheidend) ausgeführt 9 um eine schnelle und gute Erdabführung zu ermöglichen« Insbesondere überdeckt sie die Querförderschnecken und ist als haubenartiges Fangrost ausgeführt.
Die Reinigungs- und Fördereinrichtung 4 kann von einer einzigen Sehnecke(nwalze) mit niedriger Schneckenwendel oder von einer Förderschnecke mit verhältnismäßig hoher Schneckenwendel gebildet sein» Dabei verläuft diese Sehnecke(nwalze) entweder obentragend zwischen siebfähigen Leitelementen um oder aber innerhalb eines ggf· siebfähigen Fördertroges um und zieht die gerodeten sowie auf die Querförderstrecke geworfenen Rüben durch den Fördertrog hindurch.
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Bei der in Pig* 2 dargestellten Ausführung weist die Reinigung s~ und Querfördereinrichtung 4 zwei vorzugsweise gegenläufig angetriebene, obentragende (obenfördernde) Schneckenwaisen 18, 19 aufj die jeweils mit niedriger Schneckenwendel ausgebildet sind* Zwisehen diesen beiden Schneckenwalzen (Förderschnecken) 18, 19 besteht eine Förderrinne, die im wirksam werdenden Breiten- und Höhenmaß veränderbar sein kann, indem der Achsabstand zwischen den beiden Schneckenwalzen 18, 19 veränderbar ist« Dazu können die Sehneckenwellen in verschiebbaren bzw« verschwenkbaren Lagerkörpern lagern» Durch Veränderung der Spaltbreite zwischen den zusammenwirkenden Schneckenwalzen 18, 19 läßt sich auch die Schmutzabfuhr zum Boden entsprechend den jeweiligen Anforderungen bestimmen (einstellen)«
Es können auch zwei gleichlaufend rotierende Schneckenwaisen 18 hintereinanderliegend angeordnet sein*
Weiterhin liegt es im Rahmen der Erfindung, mehr als zwei Schneckenwalzen nach hinten umlaufend (rübenmitnehmend) ange~ triebene obentragende Schneckenwaisen 18 anzuordnen« Dabei liegen diese Schneckenwalzen 18 entweder bodenparallel oder auf einer nach hinten ansteigenden Schräge (schrägen Ebene)« Sie können jedoch auch trogbildend angeordnet sein - dabei liegen ihre Drehachsen auf einem sich bodenwärts verjüngenden Trapez oder Dreieck,
Um den Reinigungseffekt zumindest annähernd auf die jeweiligen Erfordernisse abstellen zu können, d. h* die Rüben nur im erforderlichen Maß zu reinigen und unnötig harte Behandlung (sowie dadurch bedingte Rübenbeschädigung) weitgehend auszuschließen* kann mindestens eine obenfördernde (d· h«
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oberhalb der Sehneckenach.se fördernde) Sehneckenwalze 18, 19 mit mindestens einer in der v/irksamen Höhe verstellbaren Schneckenwendel versehen sein« Diese Ausführung ermöglicht es, mit ein- und derselben Schneckenwalze 18, 19 entweder bei geringer Erdanhaftung an den gerodeten Rüben mit niedriger Schneckenwendel (dadurch mit geringerem mechanischem Angriff und somit kleinerem Reinigungsvermögen) oder bei größerer Erdanhaftung an den Rüben mit höherer Schneckenwendel (dadurch mit größerem/großem Reinigungsvermögen) zu arbeiten,
Die obentragende Sehneckenwalze(n) ist/sind insbesondere derart ausgebildetj daß auf dem 7/alzenkörper eine ein- oder mehrstückige Wendel aus Metall und/oder Gummi bzw. Kunststoff angebracht ist« Die Schneckenwendel kann auch von auf der Schraubenlinie mit Abstand (Freiraum) hintereinanderliegenden Nocken (Uoppen/Domen) und/oder Stegen (Segmente/Leisten) gebildet sein, wodurch eine bessere Erdabschabung erzielbar ist*
Anstelle der Schneckenanlage (Querförderschnecken) kann die Reinigungs- und Querfördereinrichtung 4 auch von einem Kollergang gebildet sein» Dabei setzt sich dieser Kollergang aus einer Vielzahl von Hockenwalζen, Bürstenwalzen oder dgl* zusammen, wobei die einzelnen Walzenachsen etwa in Maschinenfahrtrichtung F verlaufen. Die Walzenbreite und somit die in Maschinenlängsrichtung F benötigte Baulänge ist verhältnismäßig kurz, so daß für die Reinigungs- und Fördereinrichtung 4 nur wenig Baulänge benötigt wird« Bei einer Maschinenausführung für Schwadablage der Rüben sind die einseinen Walzen antriebsmäßig gruppenweise zusammengefaßt und einerseits von der linken und andererseits von der rechten Maschinenseite aus zur Mitte fördernd angetrieben. -
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Die exakte Schwadablage erleichternde Schwadformer(elemente) sind mit 20 beziffert«
Die mehrreihig rodende Köpfrode-Rübenemtemaschine kann derart konzipiert sein, daß die Relativlage von Köpfaggregat 2 und Rodeaggregat 3 veränderbar ist*
Das Köpfaggregat 2 und/oder das Rodeaggregat 3 kann gegenüber dem Maschinengestell 1 in der Höhenlage verstellbar sein* In bevorzugter Weise ist zumindest das Rodeaggregat 3 während der Arbeit.sfah.rt in der Höhenlage automatisch gesteuert tiefengeführt (höhenveränderbar) gehalten«
Es ist auch möglich, das Maschinengestell 1 in Maschinenlängsrichtung zu teilen und an einem das Rodeaggregat 3 aufnehmenden (tragenden) Rahmenteil das Köpfaggregat 2 zu befestigen, vorzugsweise lösbar aufzuhängen0
Der Antrieb der einzelnen angetriebenen Teile kann verschiedenartig ausgeführt sein«
Bei einer bevorzugten Ausführungsfonn ist am Maschinengestell 1 ein vom Schlepper antreibbares maschineneigenes Hauptgetriebe (nicht dargestellt) angeordnet, von welchem ein Köpfaggregat-Antrieb und ein Rοdeaggregat»Antrieb abzweigt* Es kann jedoch auch das Rodeaggregat 3 eine vom Schlepper antreibbare Antriebseinrichtung (nicht dargestellt) aufweisen, von welcher ein Köpfaggregat-Antrieb (nicht dargestellt) abgezweigt ist«
In dem vom schleppergetragenen Maschinengestell (Schubfahrt-
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gestell) 1 kann zumindest das Rodeaggregat 3 oder gruppenweise zusammengefaßte Rodeeinheiten stets als Ganzes bzw« als Baugruppe seitwärts bewegbar, ggf <·. eins teuerbar gehalten sein, In bevorzugter Weise ist zumindest das Rodeaggregat 3 im Maschinengestell 1 in Nachlauffunktion seitwärts verschwenkbar gelagert, insbesondere nachlaufend eingegangen* Dabei können auch Stellglieder zwischengeschaltet sein, mittels denen eine Relativlagen-Änderung möglich ist bzw« unter Zuhilfenahme von entsprechenden.Tasteinrichtungen eine ständige automatische Steuerung/Hachsteuerung bewirkt wird·
Insbesondere beim Arbeiten am Seitenhang kann es vorteilhaft sein, dem Rodebereich eine zumindest eine Rübenreihe abtasten™ de Tasteinrichtung vorsulagern, die mit einer zumindest das Rodeaggregat 3 automatisch in die Reihenflucht(en) einsteuernden/nachsteuernden lenkbaren Stabilisatorscheibe (sog« . Handscheibe) gekoppelt ist*
Um auch auf stark verunkrautetem und/oder anmoorigem Boden ein verstopfungsarmes/verstopfungsfreies Roden zu gewährleisten und auf zusätzliche Scheibenseche oder dgl» verzichten zu können, kann die erfindungsgemäße mehrreihige Köpfrode-Rübenerntemaschine anstelle des in Pig«, 2 dargestellten Rodeaggregats 3 ein Rodeaggregat 3f gemäß Fig. 4 aufweisen»
Bei der Ausführungsform gemäß Pig-. 4 ist anstelle des Plattenschar-Rodekörpers 11 gemäß Pig* 2 eine Kombination aus Plattenschar und Scheibenschar/Rodescheibe vorgesehen und dieser Rodekörper als Ganzes mit 21 beziffert«, Der Rodekörper 21 weist dabei zwei etwa gleichzeitig wirkende Rodeelemente 21a, 21b auf, wobei auf der einen Seite (Rübenseite) eine in einem Winkel zur Roderichtung (Maschinenfahrtrich-
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rung) P sowie zum Boden angestellte Scharplatte 21a und auf der anderen Seite (Rübenseite) eine im Winkel zur Roderichtung angestellte, um eine bodenparallele Drehachse (Rotationsachse) 22 rotierendes vorzugsweise bo denabv/äl zende Rodescheibe 21b angeordnet ist®
Die Rodeelemente 21as 21b liegen unter Einschluß des V-förmigen Roderaunis nebeneinander - somit in Querreihe* Es ist ihnen jeweils ein rückwärtiger Hüben!eitstab 14 zugeordnet, über welchen jeweils ein schräggestelltes Hubrad 15 angetrieben rotiert* Die beiden Hubräder 15 des Rodekörpers 21 sind vorzugsweise entsprechend der zu Pig» 2 beschriebenen Art ausgebildet und angeordnet« Auch hierbei ist dem diesem Rodekörper 21 zugeordneten Paar 7-förmig zueinanderstehender Hubräder 15 ein vorzugsweise rotierendes Auskämmelement 16 zugeordnet, welches insbesondere im rückwärtigen, oberen Bereich des Umlauf kreises eingreift, und es kann im vorderen Bereich der Hubrad-Umlaufbahn zwischen die Hubräder 15 ein Rüben-Längsputzer 13 einfassen*
Die Ausbildung und Anordnung der Scharplatte 21a entspricht im wesentlichen derjenigen einer halben Plattenschar-Ausführung , vorzugsweise Polderschar-Ausführung»
Die Scharhaiterung für die Scharplatte 21a des Rodekörpers 21 kann wie beim Rodekörper 11 gemäß Pig. 2 ausgeführt sein oder aber einen um die Hubrad-Rotationsachse 15a rückwärtig herumgeführten Scharstiel aufweisen·
Die Rodescheibe 21b und die Eubräder 15 überlappen einander in der Seitenansicht· In bevorzugter Weise ist die Rodescheibe 21b im Durchmesser kleiner als die Hubräder 15 ausgeführt ~
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beispielsweise etwa 300 bis 500 nun groß« Die Rodescheiben-Drehachse 22 liegt dabei - weil ein Bodeneingriff der Rodescheibe 21b etwa im gleichen Längsbereich (Bereich, in Maschinenlängsrichtung betrachtet) wie bei der Scharplatte 21a bevorzugt ist - in Maschinenlängsrichtung betrachtet vor den Kubrad-Drehachsen 15a· Me Rodescheibe 21b ist in bevorzugter Weise außenseitig neben dem benachbarten Hubrad 15 angeordnet, läßt sich jedoch auch ggf« an dessen Innenseite vorsehen, wobei dann jedoch ein anderes Weitenmaß sowie aufwendigere Halterung erforderlich ist«
In jedem Pail ist die Rodescheibe 21b zumindest in der Maschinenlängsrichtung (Draufsicht) schräggestellt und schließt dabei mit der Maschinenfahrtrichtung P sowie Rodereihe einen sich nach hinten verengenden Winkel/Rodekeil ein.
Die Rodescheibe 21b ist rübenseitig vorzugsweise ausgebuchtet, beispielsweise tellerartig oder konkav ausgeführt» Die Lagerachse befindet sich dabei an der erhabenen Seite*
In bevorzugter Weise ist die Rodescheibe 21b in der Höhenrichtung mit dem oberen Ende von der Rodereihenmitte nach außen versetzt- und somit schräggestellt„ Dabei schließt sie mit der durch die Rodereihe verlaufenden Senkrechten einen spitsen Winkel von etwa 5 bis 20° ein«
Die Rodescheibe 21b kann in der.Höhenlage, Seitenlage (seitlichen Lage in bezug auf die Rodereihe), Schrägstellung in beaug auf die Fahrtrichtung/Rodereihe und/oder Neigung aus der Vertikalen einstellbar gehaltert sein»
Die Halterung der Rodescheibe 21b kann wie diejenige für die
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Soharplatte 21a konzipiert sein, cL fcu im wesentlichen nach vorn verlaufen, oder aber von der Lagerstelle aus hochgehen«
Es läßt sich auch eine Scharhalterung vorsehen, wie sie vom Grunäkonzept für das Plattenschar gemäß Fig· 2 ausgeführt ist* Dabei ist an mindestens einem der beiden Scharstiele 11a eine Lagernabe für die Drehachse 22 der Rodescheibe 21b angeordnet bzw» anbringbar*
Y/eiterhin kann auch eine Scharhaiterung vorgesehen seins die in Längsrichtung geteilt ist und für jede Rodekörperhälfte einen gesonderten Scharsti.el besitzt, von denen mindestens einer abnehmbar ist, so daß entsprechend den jeweiligen Anforderungen entweder ein mit einer Scharplatte 21a oder ein mit einer Rodescheibe 21b bestückter Scharstiel eingesetzt werden kann«
Bei dem Rodekörper 21 bewirkt die Scharplatte 21a ein Rüben-Widerlager sowie das Anheben der zu rodenden Rübe und die Rodescheibe 21b ein Herausschneiden des Bodenbereichs mit der zu rodenden Rübe aus dem Rübenfeld sowie' ein Herausdrehen und weiteres Anheben der Rüben bis zum Erfassen durch die zusammenwirkenden Hubräder 15 des zugehörigen Hubrad-Paares·
Auch bei diesem Rodekörper 21 wird aufgrund des Erfassens und Anhebens der Rüben mittels eines Hubrad-Paares 15 verhältnismäßig wenig Erde aufgenommen und somit verhältnismäßig wenig Erde bzw« Schmutz auf die nachfolgende Förderstrecke gebracht*
Bei sämtlichen Ausführungen sind die Hubräder 15 im Längsschnitt verformt und dabei rübenseitig (innenseitig) ausgebuchtet j beispielsweise tellerartig oder konkav geformt» Da-
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durch schließen die einzelnen Mitnehmer/Finger 15b einen an der Funktionsseite/Klemmseite stumpfen Winkel ein·
Die Hubräder 15 jeder Rodegruppe sind synchronlaufend angetrieben* Der Antrieb erfolgt von der Seite aus. Hierzu dient insbesondere eine nicht dargestellte Gelenkwelle. Jedem Hubrad-Paar ist ein zwischen denselben sich erstreckendes Kegelradgetriebe 23 zugeordnet* Benachbarte Hubrad-Paare werden mittels eines Kreuzgelenkes 24 synchronlaufend miteinander gekoppelt. Jedes Hubrad-Paar wird von einen sich zwischen den Hubrädern 15 erstreckenden, im wesentlichen nach oben geführten, nicht dargestellten Tragarm, welcher am Kegelradgetriebe 23 befestigt (insbesondere angeschraubt) ist, getragen*. Jedes Kreuzgelenk 24 ist mit den einander benachbarten Hubrädern 15 der nebeneinander liegenden Rodegruppen/Reihen lösbar verbunden (angeflanscht).
Das Kegelradgetriebe 23 ist Antriebs- und Lagereinheit für die Hubräder 15*
Das Kegelradgetriebe 23 besitzt ein Getriebegehäuse 25, welches im wesentlichen als eine Winkelröhre ausgebildet ist* Seine Röhrenschenkel sind bodenwärts abfallend geneigt und stirnendig offen«' Im mittleren Bereich ist das Getriebegehäuse 25 mit einer Tragarm-AnIage, vorzugsweise mit mehreren Stutzen 26 zur Tragarm-Befestigung in Schraubverbindung, versehen»
Jedes Kegelradgetriebe 23 besitzt zwei miteinander kämmende Kegelräder 27? die jeweils drehfest mit einer Hubrad-Welle 15a verbunden sind-. Die Hubrad-Welle 15a ist zusammen mit ihrer Lagerung sowie dein zugehörigen Kegelrad 27 als eine in
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das Getriebegehäuse 25 von der Seite aus einschiebbare Einheit (Einschubeinheit) ausgeführt«
Die Wellen-Lagerung der Hubräder 15 kann verschiedenartig ausgebildet sein« Besonders vorteilhaft und bevorzugt ist eine Ausführung, bei der die Hubrad-Welle 15a unter Zwischenschaltung von Wälzlagern 28, 29 in einer Lagerbuchse 30 gelagert ist· Diese Lagerbuchse 30 ist stirnendig an das Getriebegehäuse 25 angeflanscht. Der Plansch ist mit 30a beziffert und nimmt mehrere Verbindungsmittel, vorzugsweise Schrauben auf« Zwischen dem Stirnende des Getriebegehäuses 25 und dem Lagerbuchsen-Flansch 30a kann/können im Bedarfsfall ein oder mehrere Distanzring!) 31 angeordnet werden (sein)« In bevorzugter ¥/eise ist das dem Kegelrad 27 benachbarte Wälzlager 28 als sog« Pestlager ausgeführt*
Das Kegelradgetriebe 23 kann flüssigkeitsdicht konzipiert sein und ggf* mit Pließfett oder Öl gefüllt sein» Die Abdichtung der Lagerungseinheit erfolgt einerseits durch eine zwischen dem Getriebegehäuse 25 und der Lagerbuchse 30 angeordnete Dichtung 32 und andererseits durch eine zwischen der Hubrad-Welle 15a und ihrem äußeren Lager 29 angeordnete Dichtung 33« Eine Schau- und/oder Schmiermittel-Püllöffnung 34 ist in der Winkelröhre des Getriebegehäuses 25 im oberen Knickbereich angeordnet und mittels eines Stopfens oder dgl, verschließbar.
Außerhalb der hubradseitigen Abdichtung der Wellen-Lagerungseinheit kann zwischen den stillstehenden und den rotierenden Teilen eine mit einem Schmiernippel 35 verbundene Fettkammer 36 vorgesehen sein» Eine fettgefüllte Kammer 36 verhindert das Eindringen von Staub in den Lagerbereich - 121 diese Kammer 36 eingedrungener Schmutz kann durch Pett-Abdrückung ein-
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fach und sicher entfernt werden« Die Fettkammer 36 wird außen seitig durch die Hubrad-ilabe 15d, vorzugsweise durch einen in eine Lagerbuchse 30 hineinragenden Ansatz 37 geschlossen/abge
deckt*
Jedes Hubrad 15 ist von der dem Kegelradgetriebe 23 abgewandten Seite mit der Hubrad-7/elle 15a lösbar verbunden»
Das benachbarte Hubrad-Paare miteinander verbindende Kreuzgelenk 24 ist von der Hubrad-Außenseite her am jeweiligen Hubrad 15 befestigt, insbesondere angeflanscht. Die Kreuzgelenk-Hälften sind mit 24a, 24b und die Gelenkachsen mit 24c, 24d beziffert*

Claims (4)

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    1Θ Mehrreihige, vorzugsweise sechsreihige Rübenemtemas chine mit nebeneinander angeordneten Rodeeinheiten some diesen nachgeschalteter Reinigungs- und Querfördereinrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß für Jede Rübenreihe ein um eine der Rodesteile vorgelagerte Achse (12) seitwärts verschwenkbarer Rodekörper (11, 21) mit an V-förmig zueinanderstehenden Rodeeleraenten sich rückwärtig anschließenden, nach hinten ansteigend gebogenen und vor einer aus mehreren in Maschinenfahrtrichtung (F) hintereinanderliegenden sowie sich in der Maschinen-Breitenrichtung über mehrere/alle Reihen erstreckenden, obentragenden Querför~ derschnecken (18, 19 bzw« mehrere 18) bestehenden, im Abstand über dem Boden gehaltenen Reinigungsstäben (14) vorgesehen ist, wobei jedem Rodekörper oberhalb der Rodeelemente (11b) und Rüben-Leitstäbe (14) ein Paar V-förmig sueinanderstehender» nach hinten hochfördernd angetriebener Hubräder (15) zugeordnet ist, dem (15) ein im geringen Abstand vor der 'Rodestelle wirkender, nach hinten schmutzabfordernd und gleichsinnig mit den Eubrädern (15) rotierend angetriebener, vorzugsweise in den Hubräaer-Wirkungskreis eingreifender Riiben-Längsputzer (13) vorgeschaltet sowie eine die Querförderschnecken (18, 19, 18) übergreifende Pang- und/oder leiteinrichtung (17), vorzugsweise eine Fanghaube, nachgeschaltet ist»
    2» Rübenerntemaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß dieselbe als Köpfroder ausgebildet ist und in einem gemeinsamen Traggestell/Maschinengestell (1) hintereinander ein Köpfaggregat (2), vorzugsweise Yorköpfer (6) und einzeln höhenbewegbare Kachköpfer (8) pro Rübenreihe, ein
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    Rodeaggregat (3) pro Rübenreihe mit einzeln seitwärtsverschwenkbarem Rodekörper (Rodeschar) (11), mit zwei in einem nach vorn und oben offenen V-Winkel angestellten, synchronlaufenden Hubrädern (15), mit einem zwischen der Rodekörper-Seitenschwenkachse (12) und den Hubrad-Achsen (15a) angeordnetem Rüben-Längsputzer (13) sowie mit einem im rückwärtigen oberen Bereich zwischen die zusammenwirkenden Hubräder (15) einfassenden Auskämmelement (16)> vorzugsweise einem nach hinten hochfördernd rotierendem Auswerferrotor5 eine Querförderschnecken-Anlage (4) mit mindestens zwei Querförderschnecken (13, 19 bzw· 18) sowie einer den Hub« rädern (15) gegenüberliegenden/entgegenstehenden Pang- und/oder Leiteinrichtung (17) 5 vorzugsweise ein haubenartiges Pangrost, angeordnet sind*
    3* Rübenerntemaschine nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß dieselbe ein im Heckanbau an einem Schlepper festlegbares Maschinengestell (Schubfahrtgestell) (1) besitzt*
    4» Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das Rodeaggregat (3) für ,jede Rodereihe einen Rodekörper (21) aufweist, welcher als etwa gleichzeitig wirkende Rodeelemente auf der einen Seite eine in einem Winkel zur Roderichtung (Maschinenfahrtrichtung) (P) sowie zum Boden angestellte Scharplatte (21a) und auf der anderen Seite eine im Winkel zur Roderichtung angestellte, drehbar gelagerte Rodescheibe (21b) besitzt, deren Halterungen .jeweils einen in der Höhenrichtung konkaven Rübenieitstao (14) tragen und wobei die Rodescheibe (21b) und das Hubrad-Paar (15) in Maschinenlängsrichtung (in der Seitenansicht) einander überlappen*
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    5« Rübenerntemaschine nach Punkt 49 gekennzeichnet dadurch, daß die Rodescheibe (21b) in Maschinen-Querrichtung gesehen mit Seitenabstand neben der Scharplatte (21a) etwa auf gemeinsamer Querlinie liegend - angeordnet ist*
    6« Rübenerntemaschine nach Punkt 4> gekennzeichnet dadurch, daß die Rodescheibe (21b) mit ihrem oberen Randbereich nach außen geneigt schräggestellt ist und in der Höhenrichtung mit dem oberen Ende zu der durch die Rodereihe verlaufenden Vertikalen einen spitzen Winkel von unter 30 s vorzugsweise von etwa 5 bis 20°, einschließt*
    7« Rübenerntemaschine nach Punkt 43 gekennzeichnet dadurch, daß die Rodescheibe (21b) das benachbarte Hubrad (15) außenseitig überfaßt.,
    -o
    8. Rübenerntemaschine nach Punkt 4? gekennzeichnet dadurch, daß die neben einem Hubrad (15) vorgesehene Rodescheibe (21b) als Hohlscheibe ausgebildet, vorzugsweise rübenseitig tellerartig/konkav ausgebuchtet ist«
    9» Rübenerntemaschine nach Punkt 1 oder 25 gekennzeichnet dadurch, daß die sich an den über dem Boden angeordnete Hubräder (15) anschließende Reinigungs- und Querfördereinrichtung (4) von zwei zwischen sich obenseitig rübentragenden, gegenläufig angetriebenen Schneckenwalzen (13, 19) gebildet ist.«
    10* Rübenernteinaschine nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Schneckenwalzen (18, 19) im Achsabstand veränderbar gehalten sind»
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  2. 11. Rübenerntemasciiine nach Punkt S, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens eine Schneckenwalze (18, 19) mit mindestens einer in der wirksamen Höhe verstellbaren Schneckenwendel versehen ist.
    12» Rübenerntemaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Relativlage von Köpfaggregat (2) und Rodeaggregat (3s 3') veränderbar ist,
    13* Rübenerntemaschine nach Punkt 1 und/oder 12, gekennzeichnet dadurch, dai3 das Maschinengestell (1) in Maschinenlängsrichtung geteilt ist und an einem das Rodeaggregat (3> 3T) aufnehmenden (tragenden) Rahmenteil das Köpfaggregat (2) befestigt, vorzugsweise lösbar aufgehangen, ist«
    14« Rübenemtemaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß im vom Schlepper getragenen Maschinengestell (1) zumindest das Rodeaggregat (3* 3') oder Rodeaggregat-Gruppen als Ganzes seitwärts bewegbar gehalten ist/sind«
    15» Rübenerntemaschine nach Punkt 1 und/oder 14, gekennzeichnet dadurch, daß zumindest das Rodeaggregat (3» 3') im Maschinengestell (Schubfahrtgestell) (1) in nachlauffunktion seitwärts verschv/enkbar gelagert ist,
    16«, Rübenerntemaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch» daß der Rodestelle zumindest eine mindestens eine Rübenreihe abtastende lasteinrichtung vorgelagert ist, die mit einer zumindest das Rodeaggregat (3, 3') automatisch in Reihenflucht einsteuernden lenkbaren Stabilisatorscheibe. (Hangscheibe) gekoppelt ist«
    62 854 23
    17« Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Y-förmig zueinanderstehenden Hubräder (15) durch in Querrichtung vorgesehene Antriebsteile paarweise miteinander gekoppelt sowie von einer Seite aus angetrieben sind, wobei vorzugsweise zwischen zusammenwirkenden Hubrädern (15) ein Kegel~ radgetriebe (23) angeordnet, dabei jedes Hubrad (15) drehfest mit einem Kegelrad (27) verbunden, sowie zwischen Hubrad-Wellen (15a) benachbarter Rodegruppen/Reihen ein Kreuzgelenk (24)? zur drehfesten Koppelung, angeordnet ist«
    18« Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, dal3 jedes Kegelradgetriebe (23) als ein Zahnradgetriebe mit flüssigkeitsdichter Gehäuseraum-Ausbildung (Getriebekammer) ausgeführt ist«
    19* Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkteä gekennzeichnet dadurch, daß jede Hubrad-Welle (15a) samt Kegelrad (27) und Lager (28, 29) als eine von der Seite, d» hu vom seitlichen Getriebe-Stirnende, ins Getriebegehäuse (25) einschiebbare Einheit (Einschubeinheit) ausgebildet ist,
    I *
    20« Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die ins Getriebegehäuse (25) einschiebbare Einheit mit einer Dichtung (33) zwischen der Hubrad-Welle (15a) und der Lagerbuchse (Einschubbuchse) (30) versehen und außerdem eine Dichtung (32) zwischen der Lagerbuchse (30) und dem Gehäusekörper angeordnet sind*
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    21» Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß jedes Hubrad (15) "von der den Kegelradgetriebe (23) abgewandten Seite mit der Hubrad-Welle (15a) lösbar verbunden ist·
  3. 22. Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das benachbarte Hubrad-Paare miteinander verbindende Kreuzgelenk (24) von der Hubrad-Außenseite her am jeweiligen Hubrad (15) befestigt ist«
    23» Rübenerntemaschine nach Punkt 22, gekennzeichnet dadurch», daß das Kreuzgelenk (24) beidendig mit einem Plansch versehen und jeweils an der Hubrad-Habe (15d) angeschraubt ist»
    24* Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß außerhalb der hubradseitigen Abdichtung der Wellen-Lagerungseinhe.it zwischen den stillstehenden und den rotierenden Teilen eine mit einem Schmiernippel (35) verbundene Fettkammer (46) vorgesehen ist·
    25« Rübenernteinaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das Getriebegehäuse (25) als eine Winkelröhre mit obenseitiger, im Knickbereich angeordneter verschließbarer Schau- und/oder Schmiennittel-Püilöffnung (34) ausgebildet ist»
    2-5· Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte j gekennzeichnet dadurch, daß das Getriebe-
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    gehäuse (25) im mittleren oberen Bereich mit einer Tragarm-Anlage, vorzugsweise mit mehreren Stutzen (26) zur Tragarm-Befestigung in Schraubverbindung, versehen" ist«
  4. 27. Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß jede Hubrad-Welle (15a) mittels zwei Wälzlagern (28, 29) gelagert ist, von denen das innere (kegelradseitige) als Pestlager, .arialfixiert befestigt, vorgesehen ist»
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD25390283A 1982-08-12 1983-08-11 Mehrreihige ruebenerntemaschine DD211703A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4234207A1 (de) * 1992-10-10 1994-04-14 Walterscheid Gmbh Gkn Antriebsanordnung für das Rodeaggregat einer Rübenerntemaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4234207A1 (de) * 1992-10-10 1994-04-14 Walterscheid Gmbh Gkn Antriebsanordnung für das Rodeaggregat einer Rübenerntemaschine

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