DE2922840A1 - Vorrichtung zum bearbeiten von auf dem boden liegendem erntegut - Google Patents
Vorrichtung zum bearbeiten von auf dem boden liegendem erntegutInfo
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- A01D89/00—Pick-ups for loaders, chaff-cutters, balers, field-threshers, or the like, i.e. attachments for picking-up hay or the like field crops
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-
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Description
Patent Concern N.V. - g_ A 36 *5Α2οο/η
Willemstad, Gura9ao (N.A.) 292^0
05. Juni &
"Vorrichtung zum Bearbeiten von auf dem Boden_llegendem Erntegut^
Die Erfindung be trief ft eine 'Vorrichtung zum Bearbeiten
von auf dem Boden liegendem Erntegut nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Vorrichtung dieser .art haben den .Nachteil, daß das
Erntegut durch Erde verschmutzt wird, wenn die Zinken abwärts gerichtet sind. Andererseits werden
Halme, die sich zwischen den Stoppeln befinden, nicht aufgenommen, wenn die Zinken etwa horizontal
liegen.
Aufgabe der Erfindung ist, diese liacbteile zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung wird die aufgäbe nach den kennzeichnenden
Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
In dieser Weise kann verhindert werden, daß die Zinkenspitzen in den Loden einstechen, und die Zinken können
trotzdem die zwischen den Stoppeln liegenden Halme erfassen.
V/eitere Merkmale der ErfIu'."lung ergeben fleh aus det·
Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Mehrere Ausführungsforaen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
werden im folgenden anband der Zeichnungen erläutert. ür. neigen:
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Fig, 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform des Aufnahmegerätes gemäss Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht einer zum Aufnahmegerät gehörenden
Trommel in Richtung des Pfeiles II in Fig. in vergrössertem Masstab,
Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 2,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform des Aufnahmegerätes gemäss Erfindung,
Fig. 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 5,
Fig. 7 eine eine weitere Verwendungsart zeigende Seitenansicht
einer weiteren Ausführungsform des Aufnahmegerätes gemäss Erfindung,
Fig. 8 eine Ansicht längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7 und
Fig. 9 ist eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles
nach der Erfindung.
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Die in den Pig. 1 bis 6 dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemassen Gerätes hat
ein U-förmiges Gestell 1 , das im wesentlichen horizontal
angeordnet ist und einen quer zur Fahrtrichtung A verlaufenden Tragbalken 2 aufweist, an
dessen beide Enden sich Tragarme 3 und 4 anschliessen,
die parallel zur Fahrtrichtung A verlaufen.
In dar Mitte des Tragbalkens 2 ist auf dessen Oberseite ein Anbaubock 5 befestigt, der in der Fahrtrichtung
A gesehen, die Form eines umgekehrten V aufweist. Im Bereich der beiden unteren Enden des Anbaubockes
5 und des oberen Punktes dieses Anbaubockes sind Anschlüsse 6 bzw. 7 angebracht, mit denen das Gerät
an den drei Lenkern einer Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers befestigt werd:en kann. In der vertikalen,
in der Fahrtrichtung A liegenden Symmetrieebene des .Gestelles 1 ist ein Getriebegehäuse 8 angebracht,
atls* dem eine Antriebswelle 9 herausragt,
deren Achse in der erwähnten Symmetrieebene liegt. Die Antriebswelle 9 ist mittels eines im Getriebegehäuse
"8 untergebrachten Zahnradgetriebes mit einer Welle 10 gekuppelt, die im Inneren eines Schutzrohres
liegt, das über einer der beiden Hälften des. Tragbalkens. 2. angeordnet ist. Nahe des sich an den Tragrarm
4 anschliessenden Endes des Tragbalkens 2 ragt
die Welle 10 aus dem Schutzrohr und trägt an dieser ■ Stelle eine Riemenscheibe 11 (Fig. 2), um die mindestens
ein Antriebsriemen 12 zum Antrieb einer Riemen-* scheibe 13 geführt.' ist, die starr an einer hohlen
Welle 14. befestigt ist, derön Achse 15A parallel zum.. Tragbalken 2 verläuft und somit horizontal und .quer
zur Fahrtrichtung A gerichtet ist (Fig. 2 und 4).
. An den freien" Enden der Tragarme 3 und 4 sind beidseitig aufrechtstehende Platten 15 bzw. 16 ange·^
bfcacht.(Fig. 1, 2 und 4), wobei sich jedes Plattenpaar 15» 16 von dem betreffenden Tragarm 3 bzw. 4 aus
im wesentlichen nach oben, aber auch nach hinten und
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schräg nach, unten erstreckt. Die innere- Platte- 15
jedes Plattenpaares i5» 16 trägt ein Lager 17 (Fig.-4)
für die vorerwähnte Hohlwelle-14.
An einer zwischen jedem Plattenpaar 15', 16
liegenden Stelle ist an der Oberseite jedes- Trag-■
armes -3" bzw. 4 starr ein schräg nach oben --und -nach
hinten verlaufender Träger 18 befestigt. An dem oberen, vom Tragarm 3 bzw. 4 abgewandten Ende jedes
Trägers 18 ist eine Führungshaube 19 bzw. 20 für das von dem Gerät verlagerte Erntegut angebracht.
Diese Führungshauben erstrecken sich in Draufsicht von den Seiten des Gerätes aus in Sichtung auf die
Gerätemitte zu und bestehen jeweils aus zwei einen Winkel miteinander einschliessenden Platten 21 und
22, die derart bemessen und am oberen Ende des betreffenden Trägers 18 befestigt sind, dass sie sich
von diesem aus schräg nach unten erstrecken. Die Verlängerung der durch die Platte 21 der Führungshaube 19 bzw. 20 gehenden Ebene schneidet den Boden
etwa in der Gerätemitte längs einer zur Fahrtrichtung A etwa parallelen Linie. Die Platten 22
schliessen sich jeweils an den hinteren Eand der Platte 21 an und sind jeweils von ihrer Anschlussstelle
aus nach oben und schräg nach hinten gerichtet, so dass das in die Führungshaube 19 bzw. 20
geworfene Halmgut in Richtung auf die Geräte-Mitte abrutscht und zwischen den beiden Führungshauben ·
zu einem Schwad abgelegt wird. Die beiden Führungshauben
19 und 20 sind abnehmbar an den Trägern 18 befestigt. ;
Auf beiden Seiten der beiden, nahezu vertikal gerichteten, auf jeder Geräte-Seite"vorhandenen
Platten 15, 16 ist an dem Tragarm 3 bzw. 4 eine Achse 23 angebracht, an der auf jeder Geräte-Seite
ein Paar Tragarme 24 angelenkt ist, die in mehreren Stellungen arretierbar sind, sich von der jeweiligen
Achse 23 aus nach hinten und schräg nach unten
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erstrecken und an der Aussenseite des Plattenpaares 15» 16yanliegen. Am hinteren Ende jedes dieser Tragarmpaare
ist die Achse 25 eines Laufrades 26 angebracht, die wie die Achse 23 parallel zum Tragbalken
2 gerichtet ist. Jedes Paar von Tragarmen 24- lässt·
sich mittels eines Steckbolzens 27 in mehreren Stellungen verriegeln, da in den benachbarten Platten 15,
16 für diesen Steckbolzen 27 mehrere Einstecklöcher vorgesehen sind, die in einem Bogen um die Achse 2$
liegen-. Die beiden IPragarmpaare 24 der beiden Laufräder
26 sind durch ein Rohr 28 miteinander verbunden, das sich über die ganze Breite des Gerätes erstreckt.
Aus -Fig. 4 ist ersichtlich, .dass die Hohlwelle
14· starr mit einer plattenförmigen Stütze 29 verbunden ist, die einen Teil einer zum Gerät gehörenden drehbaren
Trommel JO bildet. Die Stütze 29, die an dem Ende
der Trommel 30 angebracht ist, an dem der Antrieb durch die Riemenscheiben 11 und 13 und die Riemen
12 erfolgt, besteht aus einem Gehäuse, das ein PIanetenradgetriebe
umgibt, das der Steuerung von zur Trommel gehörenden Zinken 31 dient. In einer horizontalen
Seitenansicht hat die Stütze 29 die Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit abgerundeten
Ecken. Die Stütze 29 und auch die Trommel 30 sind um die Achse 15A drehbar, die horizontal und quer
zur Fahrtrichtung A gerichtet ist. An der Stütze 29 ist auf der der Geräte-Mitte zugewandten Seite
starr eine hohle Welle 32 befestigt, die koaxial
zur Achse 15A verläuft und auf der von der Stütze 29" angewandten Seite der Trommel 30 mit einer Abschlussplatte
33 versehen ist, die in Seitenansicht die gleiche Form wie die Stütze 29 aufweist. Der- Halterung
der Abschlussplatte 33 dient eine ebenfalls zur Achse 15 koaxiale Welle 34, die in einem am
Tragarm-3 befestigten Plattenpaar 15, 16 gelagert
ist. Die Stütze 29, die Welle 32 und die Abschlussplatte 33 gehören zu einem die Zinken 31 tragenden
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Tragglied der Trommel 30.
Die Stütze 29 ist in Form eines geschlossenen
Zahnradgehäuses ausgebildet, in· dem drei Wellen- 35
gelagert sind, deren Achsen jeweils parallel-zur Achse
15A verlaufen und gleiche Abstände zu dieser aufweisen. ■
Die drei Verbindungslinien zwischen den Achsen der Wellen 35 und der Achse- 15A schiiessen jeweils paarweise einen Winkel von 120° miteinander ein·. An jeder
Welle ist ein, im Zahnradgehau.se liegendes Stirnrad
36 befestigt, das mit einem zur Achse 15A koaxialen
Sonnenrad 37 in Eingriff steht. Das Sonnenrad 37 ist auf einer ebenfalls zur Achse 1f?A koaxialen Welle
38 befestigt (Fig. 4), die im Inneren der Hohlwelle
14 verläuft. Die Welle 38 ist frei drehbar in einer. der'Geräte-Mitte
zugewandten Wand des. Zahnradgehäuses 29 und auch frei drehbar in bezug auf die-Welle 14
gelagert...Die. Welle 38 durchsetzt -die Nabe der Biemenschei.be
13 und steht von der Aussenseite -der Platte-16 vor. An diesem Ende der Welle 38 ist ein- Stellann -
39 angesehweisst (Fig. 4), der ein Loch zur Durchstecken eines· Steckbolzens 4OA aufweist, der auch
durch eines von mehreren Löchern gesteckt werden kann, die in-·der Platte 16 vorgesehen und koaxial um. die
Achse 15A herum angeordnet sind, so dass· sioh die-Stellung
der Welle 38 und somit auch die des-Sonnenrades
37 in bezug auf das Geräte—Gestell 1 andern und
verriegeln lässt. ,.....■
Jedes der drei Stirnräder 36 steht mit,· einem ■ ihm
zugeordneten Zahnrad 40 (Fig.- 3) in Eingriff, wobei
die Zahnräder 40 jeweils derart angeordnet sind, •dass ihre; Achse ;und die Achse des mit -ihm in Eingriff
stehenden Stirnrades 36 und die Achse 15A auf einer l
Geraden liegen. Die Zahnräder 36, 37 und 40 bilden ein Planetenradgetriebe. In der Ansicht-nach Fig. 3
liegt jedes Zahnrad 40 in-einer Ecke· der dreieckigen
Stütze 29 und ist starr mit einer als Zinkenträger dienenden Welle 41 verbunden, die sich über die ganze
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Breite der Trommel 30 erstreckt. Auf der von der Stütze 29 abgewandten Seite sind die drei Wellen 41
in der Abschlussplatte 33 frei drehbar gelagert.
An jeder der drei Wellen 41 ist.eine grosse
Anzahl von Zinken 31 angebracht, deren gegenseitiger
Abstand· jeweils etwa 15 bis 30 %, vorzugsweise etwa
20 % der (Gesamtlänge eines Zinkens 31 beträgt. Die
Zinken 31.sind in Draufsicht (Pig. 1) jeweils über
ihre ganze Länge gradlinig ausgebildet, aus Stahl-.blechvhergefiteilt
und verlaufen zur jeweiligen Welle
41 senkrecht und somit parallel zur Fahrtrichtung A.
Die Zinken 31 weisen jeweils "zwei Teile 42 und
43 auf, die jeweils auf einer Seite der·jeweiligen
Welle 41 liegen (Fig. 3). Die Teile 42 und 43 .der
Zinken 31 lassen sich jedoch auch als gesondert.«/ Zinken betrachten, die z.B. i,n der Längsrichtung
der betreffenden Welle 41 gegeneinander versetzt angeordnet· werden können. Ein Zinken· bz-w. Zinkenteil
42 hat einen sich an die betreffende Welle 41 · anschliessenden
Teil, der von der Welle 41 aus konvergierend« Begrenzungen aufweist und im wesentlichen
in bezug auf die Welle 41 radial gerichtet ist. An diesen inneren Zinkenteil schliesst sich ein äusserer
Zinkenteil. an, der in bezug auf den inneren Zinken- · teil in einer Richtung gebogen ist, die der Drehrichtung B der Trommel· 30 entspricht (Fig. 5)· Bei dem
in Fig. 3 dem Boden nächstliegenden Zinken geht die
untere Begrenzungslinie des inneren Zinkenteiles durch
einen Kreisbogen stetig in die untere Begrenzungslinie des äusseren Zinkenteiles über und ist teilweise horizontal,
gericht et. Dies gilt auch für die anderen . Begrenz-ungslinien der inneren und äusseren Teile der
Zinken 42 und 43. Der aussere Teil jedes Zinkens oder
Zinkenteiles 42 oder 43 endet in einer scharten Spitze,
wobei nach Fig. 3 die Winkelhalbierende des Winkels
zwischen den dieser Spitze benachbarten Begrenzungslinien des in Bodennähe befindlichen, wirksamen Zinkens
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43 die betreffenden Welle 41 auf der von der Achse ■
15A abgewandten Seite passiert. Die wirksame Zinkenspitze ist somit in bezug auf die Drehrichtung B vorlaufend
angeordnet. Von der Seite gesehen ist der Zinkenteil 43 so geformt, dass sich seine •Begrenzungslinien dann, wenn er um die Achse der betreffenden
Welle-41 über 180° gedreht werden würde, mit denen des Zinkenteils 42 decken würden.. Im einzelnen ist
die Formgebung der Zinken 31 der Fig. 3 zu entnehmen.
In der.bodennächsten Lage (Fig. 3) liegt die Zinkenspitze
in Abstand über dem Boden und befindet sich die Unterseite.des Zinkens etwa in Bodenhöhe. Zur Bemessung
der in Fig. 3 dargestellten Zahnräder sei bemerkt, dass der Teilkreis-Durchmesser der -Zahnräder
40 dem Doppelten des Teilkreis-Durchmessers des Sonnenrades 37·
Aus den Fig. 1 und 2 geht hervor, dass im Bereich der beiden Geräteseiten jeweils eine. aufwä-rts
gerichtete Stütze 44 angebracht -ist, die plattenartig ausgebildet ist und sich parallel zur Fahrtrichtung
A erstreckt. Jede der beiden Stützen-44-ist auf der
Unterseite am Tragbalken 2 befestigt. In Draufsicht ragen die Oberseiten der Stützen 44 etwas hinter dem
Tragbalken 2 heraus und1tragen eine im Bereich dieser
oberen Enden gelagerte Tragachse 45, die parallel
zum Tragbalken verläuft. Die Tragachse 45 ist in den·
beiden Stützen 44 frei drehbar gelagert. An der Tragachse 45-ist eine grosse Anzahl von in der Arbeitsstellung
frei nach hinten vorstehenden, plattenförmigen Quetschflügeln 46 angebracht, die in Seitenansicht (Fig. 2) eine- etwa dreieckige Form aufweisen.
Die Quetschflügel 46 sind starr an der Tragachse 45
befestigt. In der■Draufsicht (Fig. 1) verlaufen diese
Quetschflügel 46 jeweils in der Mitte zwischen den Bahnen zweier, benachbarter, wirksamer Teile der
Zinken 31 der Trommel 30, bis in die Nähe des Umfanges
der Stütze 29 (Fig. 2). In der Mitte der
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Quetschflügel 46 durch einen lösbaren Bolzen 47
miteinander verbunden, der einen Abstand von der Tragachse 45 aufweist und mittels einer mit dem
Bolzen 47 verbundenen, von einer Druckfeder 48 umgebenden Gewindestange einstellbar ist, deren
oberes, mit einer"Mutter versehenes Ende auf der Oberseite des Anbaubockes 5 an der Stelle des
Anschlusses 7 gehalten wird. Diese Stange begrenzt die Abwärtsbewegung der Quetschflügel 46, so dass
diese Flügel durch die Vorspannung -der Feder 48 in der in Fig. 2 dargestellten Stellung gehalten
werden. Die Vorspannung der Feder 48 ist durch Verdrehen der Mutter verstellbar. Ein Verdrehen der
Mutter hat eine gleichmässige Verstellung aller Quetschflügel relativ zur Achse 45 zur Folge. Da
alle Quetschflügel 46 starr as-der Tragachse 45
befestigt sind, wirkt die Druckfeder 48 bei einer zwangsweise durchgeführten Aufwärtsbewegung der
Quetschflügel 46 wie ein Federelement, das dieser Aufwärtsbewegung entgegenwirkt'.
Zum Betrieb des Gerätes ist dieses mit den Anschlüssen 6 und 7 seines Anbaubockes 5 an der
Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers zu befestigen und eine an der Zapfwelle des Schleppers
befestigte Gelenkwelle an die Antriebswelle 9 des Getriebegehäuses 8 anzuschliessen, so dass die Welle
10 und somit die Riemenscheibe 11 angetrieben werden. Die Siemenseheibe 11 treibt durch die Riemen 12 die
Riemenscheibe 13 an, die durch die starr mit ihr verbundene Welle 14 die dreieckige Stütze bzw. das
dreieckige Zahnradgehäuse 29 so um die Achse 15A in Richtung B (Fig. 3) dreht, dass die Trommel
über Kopf arbeitet. Da die Stütze 29 mittels der Welle 32 starr mit der Abschlussplatte 33 verbunden
ist, dreht sich auch diese mit der Stütze 29.
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Während der Drehung der Stütze 29 steht das Sonnenrad 37 in bezug auf das Geräte-Gestell 1 still,
da die in der Welle 14 liegende, Welle 38, an der das Sonnenrad 37 "befestigt ist, mit dem Steckbolzen 4OA
in einer bestimmten Stellung in bezug auf die Platte 16 und somit auch in bezug auf das Geräte^Gestell 1
fixiert ist. Während der Drehung der Stütze 29 drehen sich somit auch die Wellen 35 13^d 41 um. die
Achse -15A-. Da das Sonnenrad 37 ■ stillsteht und die
Teilkreis-Durchmesser dieses Bades 37 die. Hälfte
des Durchmessers der Zahnräder 40 beträgt, drehensich .die Zahnräder 40 und somit auch die· Wellen 41 und
die Zinken 31 in bezug auf die Stütze 29 mit
einer Winkelgeschwindigkeit, die der Hälfte der Winkelgeschwindigkeit der Stütze 29 entspricht,
ihre Drehrichtung der Richtung B entgegengesetzt ist. Dies bedeutet, dass wenn\ein Zinken oder Zinkenteil
42 "bzw. 43 zu einem bestimmten Zeitpunkt im
Bodennähe seine wirksame Arbeitsstellung einnimmt, der andere Zinkenteil 43 bzw. 42 nach ei&er Verdrehung
der Stütze 29 um 360 zu Bodennähe die gleiche
wirksame Arbeitssteilung einnimmt.
Mit. dem Bezugszeichen 49 sind mehrere Stellungen der Zinkenspitzen bezeichnet. Die Zinkenspitzen bewegen
sich in der Drehrichtung B (Pig. 3) von oben her in Sichtung auf die wirksame Stellung in-Bodennähe
und weiter, wobei der in Bodennähe befindliehe Zinken nahezu in der Fahrtrichtung nach vorne- gerichtet
ist. Die entsprechenden Stellungen-der Stütze 29
sind in Fig. 3 der besseren Übersicht, wegen weggelassen worden. Aus den Zinkenspitzen-Stel-lungen 49
ergibt sieh, dass sich die Berührungslinie an.der
Zinkenspitze an der unteren Begrenzungslinie-des
Zinkens mit der Bodenlinie deckt, wenn der Zinken gerade den Boden erreicht hat (Fig. 3). Das Ernte- ·
gut wird deshalb während sich der Zinken gegenüber dem Boden in Fahrtrichtung A bewegt, längs der
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oberen Begrenzungslinie des Zinkens auf den wirksamen Zinkenteil geschoben, wobei gleichzeitig Gutteile,
die zwischen den Stoppeln liegen, aufgenommen werden, da die Zinkenspitze den Boden mit ihrer unteren
Begrenzungslinie zwischen den Stoppeln berührt. Darauf wird der Zinken angehoben, wobei der bogenförmige
"Übergang zwischen den unteren BegrenzungS'-linien des Endteiles und des inneren Zinkenteiles
auf dem Boden ruht (vgl. die vollständige, mit vollen Linien angegebene Zinken-Stellung unten in
Fig. 3) und die Zinkenspitze sich jetzt in Abstand über dean Boden befindet. Das Erntegut, das auf den
oberen Begrenzungslinien aller in diesem Augenblick wirksamen Zinken oder Zinkenteile 42 bzw. 43 liegt,
wird dann nach oben geführt, was in Fig. 3 für den linken Endteil eines Zinkens dargestellt ist. Das
Verhältnis zwischen der Fahrgeschwindigkeit des Gerätes und der Drehgeschwindigkeit der Trommel 30
ist so gewählt, dass der nächstfolgende Zinken an derjenigen Stelle das Erntegut untergreift, an der der
vorhergehende Zinken seine Arbeit beendet hat, so dass das Erntegut sehr gründlich und vollständig
aufgenommen wird, ohne dass die Zinken über den Boden schaben oder in den Boden eindrigen, so dass
das Erntegut ohne unnötige Verunreinigungen aufgenommen werden kann.
Es wird bemerkt, dass die Zinkenspitzen im Betrieb eine Bahn entlang geführt werden, die von
ausserhalb dieser Bahn liegenden Punkten aus gesehen, in allen Punkten der Bahn konvex gekrümmt ist.
Mit dem Bezugszeichen 50 sind in Fig. 3 mehrere
Zinkenetellungen bezeichnet, in denen die Zinken 31 in einer bestimmten Stellung der Stütze 29 in
bezug auf die Stütze 29 eingestellt und an die Betriebsverhältnisse angepasst werden können. Diese
Einstellung erfolgt durch Drehung der Welle 38 und somit des Sonnenrades 37, wozu die Welle 38 in
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bezug auf die Platte 16 zu drehen und mittels des Steckbolzens 4OA in einen der verschiedenen Stellungen
zu arretieren ist, so dass einer der Zinkenstellungen 50 erzielt werden kann. ·
Während der Aufwärtsbewegung eines wirksamen Zinkens in der Drehrichtung B passiert das Erntegut
zwangsläufig die Quetschflügel 46, so dass es gequetscht wird noch bevor es abgelegt wird. Die Tragachse
45 kann nach Lösen des Bolzens 47 zusammen mit den plattenförmigen Quetschflügeln 46 so jaach oben
geschwenkt werden, dass die Quetschflügel.^ausser Betrieb
gesetzt werden können, wenn ein bestimmtes Erntegut (z.B. Klee) nicht gequetscht werden soll.
Das auf den Zinkenspitzen liegende Erntegut wird auf der Oberseite der Trommel bis in die in Fig. 3 rechts
oben angedeutete Zinkenstellung mitgeführt. Ein vorzeitiges Wegschleudern des Erntegutes wird durch die
verhältnismässig geringe Drehgeschwindigkeit der Trommel
30 und auch dadurch vermieden, dass die ausserhalb
der Trommel vorstehenden, das Erntegut tragenden Zinkenteile der relativen Verdrehung der Stütze 29
nacheilt. Die Drehgeschwindigkeit der Trommel 30 kann,
wenn erwünscht, erheblich niedriger sein als. die eines üblichen Trommelwenders. Eine vorzeitige Emteguteb—
gäbe wird ferner durch die in der Drehrichtung B nach·
vorne gerichtete Stellung der Endteile, der Zinken in·
beaug .auf den Zinkenteil verhindert, der nahe· der
betreifenden Welle 41 liegt. Diese Ausrichtung des Endteiles.des Zinkens nach vorne kann für -bestimmte ■■
Zwecke ausgeprägter sein als dies in der Ausfüh<nungs— ·
form nach Fig. 3 vorgesehen ist. Auch durch die-nach
vorne gerichtete Abbiegung des Endteiles -des- in
diesem Bereich nahezu vertikal gerichteten· Zinkens· · wird das Erntegut in der in Fig. 3 rechts oben angedeuteten
Stellung derart freigegeben, dass es kurz hinter der Trommel 30 abgelegt wird. In den beiden
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Endbereichen der Trommel 30 wird das Erntegut in
die Führungshauben 19 und 20 geworden, worauf es längs der Platten 21 zur Mitte hin abgeführt und
in einem Schwaden abgelegt wird, dessen Breite dem Abstand zwischen den inneren Enden -der Führungshauben
19 und 20 entspricht. Die Führungshauben 19" ■
und 20 können gewünschtenfalls abgenommen werden, so dass das Erntegut über die ganze Trommelbreite
abgelegt wird (Zetten, Wenden) Die Arbeitsbreite des als Wender arbeitenden Gerätes beträgt vorzugsweiseetwa
270 cm.
Der: Bodenabstand der Trommel kann auch mit Rücksicht auf. die erwünschte Zinken-Stellung 50 in
bezug auf die Stütze 29 dadurch eingestellt werden, dass die Tragarme 24 in bezug auf das Geräte-Gestell
1 geschwenkt und mittels der Steckbolzen 27 in einer anderen Stellung verriegelt werden, so dass die
Laufräder 26 die neue Stellung des Gerätes in bezug auf den Baden fixieren. Die Achsen 23 der Tragarme
24 lassen sich gewünschtenfalls an einer weiter nach
vorne liegenden Stelle so an den Tragarmen 3 und 4 befestigen, dass die'-taufräder 26, von der Seite gesehen,
nahe der Stelle angeordnet sind, wo die Zinken den-geringsten Bodenabstand aufweisen, wodurch
eine optimale Anpassung an die jeweiligen Bodengegebenheiten erzielbar ist. Die Trommel 30 kann auch mit
mehr als drei Zinkenreihen versehen sein.
Die. in den Pig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform
des erfindungsgemässen Aufnahmegerätes entspricht in bezug auf-die Wirkungsweise der Trommel 30
und der Quetschflügel 46 der ersten Ausführungsform. Bfei dieser. Ausführungsform·ist jedoch die Abgabevorrichtung
für das Erntegut zum Ablegen von Schwaden anders-ausgebildet, und zwar in Form einer Fördereinrichtung,
in diesem Falle einer Förderschnecke 51»
deren Drehachse im wesentlichen horizontal und senk-
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recht zur Fahrtrichtung A verläuft.
In Draufsicht liegt die Förderschnecke 51 in
dem Bereich, der in der ersten Ausführungsform von den Führungshauben 19 und 20 eingenommen wird;■Das
vonden Zinken 31 auf der Ober- und Rückseite der
Trommel 30-abgeworfene Erntegut gelangt in den Be1-reieh
der Förderschnecke 51 -und. wird von dieser ■
in Richtung C (Fig.. 5") transportiert und auf einer
Seite des Gerätes in Form eines Schwadens* ^abgelegt·. Auf
der Geräte-Seite auf der die Riemenscheibe 13 vorgesehen ist, ist am Ende der Schecke^ 5i eine Riemenscheibe
53 angebracht, die durch mindestens einen Riemen 52 von der Riemenscheibe 13 angetrieben,wird.
Die Schnecke 51 ist vorne, unten und hinten von einer rinneförmigen Wanne 54 umgeben, die das Erntegut
in der Richtung C führt.
Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen
Aufnahmegerätes ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt.,
bei der das aufgenommene Erntegut einem-Aufnahmewagen
zugeführt wird. Der Aufnahmew&gesiiaeh
Fig. 7 hat ein Gestell 55>
das einen Laderaum 56.trägt.
In der Höhe des ,horizontalen Gestelltes 55. ist·eine ·
von einer Walze oder einen Förderboden gebildete Fördereinrichtung
57 vorgesehen, die das vom Aufnahmegerät in- den Laderaum transportierte Erntegut oder·das
im Laderaum 56 vorhandene, abzuladende-Erntegut in
der Richtung D transportiert. Der Antrieb dieser Fördereinrichtung
57 und des Aufnahmegerätes gemäss■Er^
findung,.sowie der Antrieb einer hinter dem Aufnahmegerät
angebrachten Vorschubeinrichtung erfolgen in
bekannter Weise· durch eine Antriebsfeinrichtung 58, die
von einem Schlepper mittels einer Gelenkwelle auge»
trieben werden kann. Der Antrieb des erfindungsge- · massen-Gerätes erfolgt n&ch Fig. 8 mittels einer Antriebswelle
59» durch die die Welle 14· durch eine
Riemenscheibe 60, einen Riemen 61 und eine Riemenscheibe 62 angetrieben wird. Die Welle 14 wird in bezug
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auf das Gestell 55 des Aufnahmewagens von einem Lager
abgestützt, das* an dem Ende eines Trägers 63 angebracht ist, der starr mit dem Gestell ^ verbunden
ist. Die Konstruktion der Trommel 30 entspricht im wesentlichen der der beiden vorhergehenden Ausführungsformen.
Aus den Fig. 7 und 8 geht noch hervor, dass Jeweils zwischen zwei benachbarten Zinken 31
der Trbmmel bogenförmige Abschirmplatten 64 angebracht sind, "die in einer Seitenansicht (Fig. 7) derart
ausgebildet sind, dass die Zinkenspitzen im wirksamen Bereich aus diesen Abschirmplatten derart
herausragen, .dass die Zinken in einer Seitenansicht im unteren Bereich der Abschirmplatten 64
in horizontaler Richtung ausserhalb dieser Platten liegen. Ist die Menge des zu versetzenden Ernteguts
gross,.so kann sich das auf den Zinken liegenden
Erntegut an diesen Abschirmplatten abstützen,-während
es auf der Rückseite des Gerätes auch auf diesen Abschirmplatten abgelagert werden kann, wobed. es jedoch
nahezu gleichzeitig von einer bekannten, nicht dargestellten Fördervorrichtung aufgenommen und in·
den Laderaum 56 geschoben wird. Diese Abschirmplat^
ten 64 lassen sich auch bei den vorhergehenden Aus^-
■führungsformen des erfindungsgemässen Gerätes verwenden.
Die Arbeitsbreite des Aufnahmegerätes beträgt in dieser Ausführungsform etwa 150 cm.
Das erfindungsgemässe Gerät kann auch als. Aufnahmegerät
für eine Ballenpresse oder einen Mähdrescher verwendet werden.
In Jigur 9 wird in schematischer Weis«, ein Aus-.führungsbeispiel
dargestellt das dem Gegenstand■nach Fig. 3 einigermassen ähnlich ist. Ein -Tragorgan 66' ist
antreibbar um eine horizontale, quer zur Fahrtrichtung A liegende Achse 67, und unterstützt drei Wellen
65, die rotierbar im Tragorgan gelagert sind.
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Ein zur Mittellinie 67 koaxiales Zahnrad 68 steht mit drei Planeten-Zahnräder 69 in Eingriff,
die Jeweils um die Mittellinien von Wellen 7G .drehbar
sind. Die Wellen 70 sind drehbar im Tragorgan
66 gelagert.
Jedes der Zahnräder 69 stehen mit einem Zahnrad 71 in Eingriff. Die drei Zahnräder 71 sind
nahe dem Umfang des Tragorganes 66 angeordnet ..und
sind starr an zugehörigen Wellen 65 befestigt,, die sich parallel zur Achse 67 erstrecken.
. Jede Achse 65 trägt eine Reihe Zinken. .72., die
ähnlich wie die Zinken 31 ausgebildet sind; auch
die Stellung des Zinkens 72 der sich in Bodennäh«
befindet, ist die selbe als im Fall des Zinkens: 31· In diesem Ausführungsbeispiel weist jede Welle 65
Jedoch ein Reihe von einzelnen Zinken auf. - -
Der wirksame Durchmesser des Zahnrades 68
ist demjenigen des-Zahnrades 71 gleich.
. Im Betrieb wird das Tragorgan in Richtung B-angetrieben
und in Richtung A fortbewegt.-, Das Sannenrad 68 steht fest und treibt die Räder 69 an
weil die Wellen 70 im Tragorgan gelagert sind. Die .Planetenräder 69 treiben darauf die Räder 71' derart
an, dass die drei Zinkensätze 72 (entgegengesetzt
zur Richtung B), in bezug auf dasüragorgan 66, mit
dem gleichen Umlaufgeschwindigkeit umlaufen weil · die wirksamen Durchmesser der Räder 68 und 71 gleich
gross sind. '
Die Zinken 72 behalten somit ihre Stellung zum Boden wie aus Fig. 9 vorgeht.
Der bodennächsten Zinken 72 kann im Allge-r
meinen den Boden berühren und zwischen den Stoppeln
forwärts .schieben in eine Richtung die etwa seiner eigenen-.Richtung-und der Fahrtrichtung A entspricht.
Das Erntegut schiebt sich auf die Oberseite der Zinkenreihe und wird anschliessens aufwärts versetzt.
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Da die Zinken ihre Stellung zum Boden beibehalten ziehen sie sich zwischen Abstreifern
zurück die jeweils an beiden Seiten jedes Zinkens angeordnet sind. Die ringförmigen Abstreifer
liegen koaxial um die Drehachse 67. Der Radius jedes Abstreifers ist grosser als der Abstand
zwischen den Mittellinien der Achsen 65 und 67·
Das Erntegut wird nahe der Oberseite des Tragorganes 66 von den Zinken abgestreift und
rollt rückwärts und abwärts auf den Boden.
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L e
e r s e
Claims (56)
- Patentansprüche:(JV). Vorrichtung zum Bearbeiten von auf dem Boden liegendem Erntegut mit mindestens einem angetriebenen Bearbeitungsorgan, das angetriebene steuerbare Zinken aufweist, «lie sieb in ihrer bodennächsten Lage etwa in Fahrtrichtung bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zinkeu (31, 72), der sich in dem niedrigsten Punkt seiner Bahn befindet, sich etwa in der Bewegungsrichtung nach vorne erstreckt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (3'i) eine bei Bodenberiibrung etwa horizontal liegende Unterkante haben.
- ■j. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Bodenberührung etwa horizontal liegende Unterkante in der Habe der Zinkenspitze liegt.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die bei Bodenberührung etwa horizontal liegende Unterkante in eine bogenförmig nach hinten und oben verlaufende Kante des Zinkens fortsetzt.
- 5. Vorrichtung nach einem der vorhergebenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zinken (31) gleichzeitig uvii die achsen zweier Wellen (32, 4I) drehbar ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wellen (32, 41) parallel zueinander verlaufen.ORIGINAL INSPECTED 909851/0699~2~ 292284Q
- 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinken (31) an einem Tragglied (30) befestigt ist, das um die Achse (15A) einer ersten Welle (32) drehbar ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7-, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Welle (32) horizontal und quer zur Fahrtrichtung (A) der Vorrichtung gerichtet ist.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinken (31) an einer zweiten Welle (41) "befestigt ist, die in bezug auf ein Tragglied (30) drehbar ist.
- 10. Vorrichtung zum Bearbeiten von auf dem Boden liegendem Erntegut mit mindestens einem angetriebenen Bearbeitungsorgan, das steuerbare Zinken aufweist, die, in ihrer bodennächsten Lage, etwa in der Fahrtrichtung antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (315 72) im Bereich ihrer den zugehörigen Zinkenspitzen abgewandten Enden drehbar im Bearbeitungsorgan gelagert sind.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der ersten Drehwelle (32) koaxiales Sonnenrad (37) eines Planetenradgetriebes vorgesehen ist, das im Betrieb in bezug auf das Gestell (1) der Vorrichtung stillsteht.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Sonnenrad (37) mehrere Zahnräder (36) in Eingriff stehen, wobei die Wellen (35) dieser Zahnräder im Tragglied (30) gelagert sind.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Zahnräder (36) mit einem eine zweite Drehwelle ('H) umgebenden Zahnrad (40) in Eingriff steht, mit dem die zweite Drehwelle (41) und die an dieser befestigten Zinken (31) antreibbar sind.909851/0699
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Teilkreises der Zahnräder (40) die um die Achsen der zweiten Wellen liegen, das Zweifache des Durchmessers des Sonnenrades (37) ist.
- 15· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche^ dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (3Ό in bezug auf das Tragglied (30) eine Winkelgeschwindigkeit aufweisen, die der Hälfte der Winkelgeschwindigkeit entspricht, mit der sich das Tragglied (30) in "bezug auf das Geräte-Gestell (1) dreht.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelgeschwindigkeit der Zinken (31) in "bezug auf das Tragglied (30) dessen Drehung in bezug auf das Geräte-Gestell (1) entgegengesetzt gerichtet ist.
- 17· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zinken (31) zwei Teile (42, 43) aufweist, die jeweils auf einer Seite der betreffenden zweiten Drehwelle (41) liegen.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Erntegut nach jeder Umdrehung des Traggliedes (30) durch die Zinkenteile (42, 43) abwechselnd verlagerbar ist.
- 19· Vorrichtung zum Bearbeiten von auf dem Boden liegendein Erntegut, wie eine das Gut seitlich ablegende Maschine, ein Zetter, ein Heuwender oder eine Kombinationsmaschine, wobei Erntegut, wie Heu, Gras, Stroh'oder andere Halmprodukte, nach Bearbeitung wieder auf den Boden abgelegt werden und die Maschine Zinken aufweist, die im Betrieb mindestens über einen Teil ihrer bodennächsten Bahnabschnitt in Fahrtrichtung nach vorne antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Anzahl der Zinken (31, 72) im Betrieb derart verschwenkbar ist, dass mindestens zwei sich in verschiedenenRichtungen erstreckende, an einer Drehachse befestigte Zinken abwechselnd das Erntegut aufwärts versetzen.909851/0699
- 20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl der Zinken (31, 72) im Betrieb derart verschwenkbar angeordnet ist, dass ein bodennächster Zinken (31 > 72) sich in bezug auf die Bewegungsrichtung nach vorne erstreckt.
- 21. Vorrichtung zum Aufnehmen und aufwärts Versetzen von auf dem Boden liegendem Ertegut mit mindestens einem antreibbaren Bearbeitungsorgan das steuerbare Zinken aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (31? 72) während des Betriebes mittels angetriebener Zahnräder (36, 40, 69, 71) in ihren wirksamen Stellungen derart geführt sind, dass ein bodenhächster Zinken (31, 72) sich in bezug auf die Fahrtrichtung nach vorne evctreckt.
- 22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zinken (31) plattenförmig ausgebildet ist.
- 23· Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinken (31) aufrechtstehend angeordnet ist.
- 24·. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Seitenansicht jeder Zinken (31) einen sich von der Zinkenbefestigung aus radial erstreckenden Teil und einen sich an diesen anschliessenden Endteil aufweist, der in bezug auf den radial verlaufenden Teil gebogen ist.
- 25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zinkenteile oder Zinken (42, 43) in zwei verschiedenen Richtungen erntrecken.
- 26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Sonnenrad (37) in bezug auf das Geräte-Gestell (1) einstellbar und in mehreren Stellungen arretierbar ist.909851/0699292284Q
- 27- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Sonnenrad (37) nahe einem Ende eines Traggliedes (30) angeordnet ist.
- 28. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (31) starr ausgebildet sind.
- 29. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (31) als Ganzes starr befestigt sind.
- 30. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken im oberen Teil ihrer Umlaufbahn nahezu vertikal gerrichtet sind.
- 31. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Welle (41) mehrere Zinken (31) befestigt sind, die in bezug auf diese Welle die gleiche Lage einnehmen.
- 32. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken mit einer Erntegut-Quetscheinrichtung (46) in Wirkverbindung stehen.
- 33· Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Quetscheinrichtung (46) mehrere auf einer Tragachse (45) angebrachte, plattenförmige Zinken aufweist.
- 34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 oder dadurch gekennzeichnet, dass die Quetscheinrichtung (46) verschvjenkbar angeordnet ist.
- 35· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Quetscheinrichtung (46) federnd verschwenkbar ist.
- 36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis dadurch gekennzeichnet, dass die Quetscheinrichtung (46) in bezug auf die Zinkenbahn des Gerätes verstellbar ist. 37· Vorrichtung zum Aufnehmen und Verlagern von am Boden liegendem Erntegut mit um die Achse einer ersten Welle drehbaren Zinken, die ausserdem um die Achse einer
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- zweiten Welle drehbar .sind, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Erntegut-Quetncheinrichtung (46) aufweist. 38. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es mit drei oder mehr Zinkenreihen versehen ist.
- 39· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es als ein Erntegutwender ausgebildet ist.
- 40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die es als ein Aufnahmegerät für einen Aufnahmewagen, eine Ballenpresse oder einen Mähdrescher ausgebildet ist.
- 41. Vorrichtung nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass am V/ender mindestens eine einen Erntegut-Schwaden bildende Einrichtung (19; 51 bis 54) befestigt ist.
- 42. Vorrichtung nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsrichtung einer Spitze eines wirksamen Geräte-Zinkens (31) in der Nähe der den Schwaden bildenden Einrichtung in der Drehrichtung nach hinten gerichtet ist.
- 43. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 41 oder 42, dadurch gekennzeichnet, dass die den Schwaden bildende Einrichtung Führungen für das Erntegut aufweist.
- 44. Vorrichtung nach einam der Ansprüche 41 oder 42, dadurch gekennzeichnet, dass die den Schwaden bildende Einrichtung eine Fördereinrichtung ist. c
- 45. Vorrichtung nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung eine Förderschnecke (51) aufweist.
- 46. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmegerät Abschirmplatten (64) aufweist, zwischen denen die Zinken bewegbar sind.
- 47· Vorrichtung nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (31) von der Seite gesehen nahe der Geräte-Unterseite aus den Abschirmplatten (64) in horizontaler Eichtung herausragen.909851/0699
- 48. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 40 bis 47, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsbreite des Aufnahmegerätes etwa 150 cm beträgt.
- 49· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 39 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass die Wender-Arbeitsbreite etwa 270 cm beträgt.
- 50. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie an der Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers befestigbar ist.
- 51. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch die Zapfwelle eines Schleppers antreibbar ist.
- 52. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der bodennächsten Stellung des Zinkens (31, 72) die Zinkenspitze höher über den Boden angeordnet ist als ein anderer Punkt des Zinkens.
- 53- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinken (31, 72) um die Mittellinie einer quer zur Fahrtrichtung liegenden Achse (41) drehbar angeordnet ist.
- 54. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinken (31» 72) sich von seiner bodennächsten Lage aus aufwärts bewegt.
- 55·' Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinken (31» 72) das Erntegut nach hinten versetzt.
- 56. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Zinkenbahnen am Gestell der Vorrichtung befestigte Abstreifer (S4) angeordnet sind.57· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 55» dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Zinkenbahnen angeordnete Abstreifer fehlen.909851/0699
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