DD216435A1 - Verfahren und einrichtung zum ausrichten von bogen - Google Patents
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Abstract
Verfahren und Einrichtung zum Ausrichten von Bogen an Druckmaschinen, bei denen der Bogen mittels endloser Kettenfoerderer vom letzten Druckwerk auf einen Auslegerstapel gefoerdert und dort auf zwei Seiten ausgerichtet abgelegt wird. Das Ziel der Erfindung besteht darin, dass der Bogen auch bei hohen Drehzahlen zuverlaessig und mit verringertem getriebetechnischen Aufwand ausgerichtet werden kann. Die Aufgabe, eine Verlaengerung der Ausrichtezeit fuer die Bogen zu schaffen, wird durch folgende Verfahrensschritte geloest: -der Bogen wird seitlich um einen konstanten Betrag versetzt auf den Auslegerstapel abgelegt; - wobei d. Bogen von einem Schieberelement quer z. Bogenlaufrichtg. unter die Ziehmarke geschoben wird.
Description
VEB Kombinat Polygraph
"Werner Lamberz" Leipzig
7050 Leipzig Leipzig, den 27.06.1983
Verfahren und Einrichtung zum Ausrichten von Bogen
Anwendungagebiet
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Ausrichten von Bogen an Druckmaschinen, bei denen der Bogen mittels endloser Kettenförderer vom letzten Druckwerk auf eineü Auslegerstapel gefördert und dort auf zwei Seiten ausgerichtet, abgelegt wird. '
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Durch das DE-GM 7534635 ist eine Vorrichtung zum Ausrichten von Bogen aus Pappe, Karton, Wellpappe 0. dgl. bekannt geworden, bei der eine Stapelablage vorgesehen ist, bei der an den auszurichtenden Stapelseiten Anschläge angebracht sind und daß am oberen Ende des Stapels eine Blaseinrichtung vorgesehen ist, deren Blasmündung gegenüber den Anschlägen liegt, wobei diese
' H.JÜL198.3*iUlÜ'87
einen horizontalen Luftstrom erzeugt. Dabei werden die Bogen durch den Luftstrom an die seitlichen Anschläge bewegt und so lange in der Schwebe gehalten, bis sie durch das Gewicht der nachfolgenden Bogen so beschwert sind, daß sie nicht mehr verrutschen können. ' ', ';.'
Der Nachteil dieser Einrichtung besieht darin, daß bei hohen Geschwindigkeiten das aufgebaute Luftkissen nicht schnell genug entweichen kann und somit eine ungleichmäßige Stapelbildung begünstigt wird.
Andere bekannte Einrichtungen besitzen eine pneumatische Zieheinrichtung, die den abgelegten Bogen ausrichten, indem sie ihn gegen die seitlichen Anschläge ziehen.
Zur Ablage der Bogen wird die Ziehmarke jeweils aus dem Stapel geschwenkt. Dadurch kommt es bei hohen Drehzahlen zu verkürzten Auerichtezeiten, die eine Beruhigung des Bogens, wenn seine Kante bereits ausgerichtet ist und noch von der Ziehmarke gehalten wird, nur in ungenügendem Maße zuläßt. Nach der Freigabe der Kante durch die Ziehmarke ist in diesem Falle eine erneute Verschiebung des Bogens möglich. Bei dieser Einrichtung ist der getriebetechnische Aufwand relativ groß.
der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrichtung zum Aufrichten von Bogen, bei der der Bogen auch bei hohen Drehzahlen zuverlässig und mit verringertem getriebeteohnischen Au'wand ausgerichtet werden kann.
Aufgabe der Erfindung
Di3 Aufgabe der Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrich» tuag zum Ausrichten von Bogen, mit deren Hilfe die Ausrichte» zeit für die Bogen auf dem Stapel verlängert wird.
Wesen der Erfindung
"Erf indungsgemäß wird die Aufgabe duroh die Verfahrensschritte gelöst, daß der abzulegende Bogen seitlich um einen konstanten Betrag versetzt auf den Auslegerstapel abgelegt wird, wobei der Bogen von einem Schiebeelement quer zur Bogenlaufrichtung unter die Ziehmarke geschoben wird, wo ihn die Ziehmarke erfaßt, ausrichtet und ablegt, wobei der nächste Bogen bereits auf den Auslegerstapel gefördert werden kann. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens dadurch gelöst, daß der Auslegerstapel um einen konstanten Betrag gegenüber der Bogenlaufrichtung versetzt ist und daß quer zur Bogenlaufrichtung ein Schiebeelement angeordnet ist.
Pas Schiebeelement ist über einen Stößel, einen Gleitstein mit Gleitsteinführung, einen Übertragungshebel und eine Kurvenrolle mit einer Axialkurvenscheibe verbunden· Durch eine größere Ausrichtezeit pro Takt wird in besonders vorteilhafter Weise eine Leistungssteigerung in der Auslage erreicht.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
In der Zeichnung-ist eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Lösung dargestellt.
An den Auslegerstapel 1 sind in Bogenablagerichtung vordere und hintere Bogenanschläge 2, 3 angeordnet. An der rechten Seite des Auslegerstapels 1 befindet sich eine bewegliche Ziehmarke 4-. Der Auslegestapel 1 ist um einen definierten Betrag X gegenüber dem abzulegenden Bogen 5 versetzt. Ebenfalls um dea Betrag X versetzt ist an der linken Seite des Auslegerstapels 1 ein Schiebeelement 6 angeordnet. Das Schie« beelement 6 ist über einen in einer Geradführung bewegten Stößel 7, der an einem.Gleitstein mit Gleitsteinführung 8
befestigt ist, mit einem Übertragungshebel 9 sowie mit einer an diesem Übertragungshebel 9 drehbar befestigten Kurvenrolle 10.verbunden. Mittels einer nicht dargestellten Zugfeder wird die Anlage der Kurvenrolle 10 an eine Axialkurvenscheibe 11 gewährleistet. Die Axialkurvensoheibe 11 steht mit dem Antrieb der Druckmaschine in Verbindung. Der Weg X ist abhängig vom Hub der Axialkurvenscheibe 11.
Wirkungsweise ist folgende:
Der von den nicht dargestellten Greiferwagen, Naohgreifern öder Bremselementen freigegebene Bogen 5 wird um den Betrag X versetzt auf den Auslegerstapel 1 an den vorderen und hinteren Anschlägen anliegend, abgelegt. Demzufolge liegt die projizierte Fläche des Bogens 5 außerhalb des Stapelgrundrisses. Die Axialkurvenscheibe 11 wird synchron mit Maschinengeschwindigkeit angetrieben und bewegt dadurch das Schiebeelement 6 über die Kurvenrolle 10, den Übertragungshebel 9» den Gleit- stein mit Gleitsteinführung 8 und den Stößel 7 quer zur Bogenförderrichtungibis in die Nähe ^er hinteren Kante des Auslegerstapels 1. ;
Durch diese Bewegung des Schiebeelementes 6 wird der Bogen 5 auf das Ziehelement 4 zu bewegt, welches ihn mittels Saugern erfaßt, ausrichtet und danach ablegt. ·> r
Während dieses Ausrichteprozesses der Ziehmarke 4 kann bereits der nächstfolgende Bogen abgelegt werden, wodurch Zeit für die "Verlängerung der Bogenberuhigung gewonnen wird. Oberhalb der Ausrichtekante empfiehlt es sich den Bogenfall durch Blasluft zu unterstützen, damit die Bogenkante in jedem Fall unter die Ziehmarke gelangt.
Claims (3)
- Erfindungsanspruch1. Verfahren zum Ausrichten von Bogen, bei denen die Bogen mittels endloser Kettenfoerderer vom letzten Druckwerk gefoerdert und durch Greiferwagen, Nachgreifer oder Bremselemente auf den Auslegerstapel freigegeben werden, wo der Bogen durch eine Zieheinrichtung ausgerichtet wird, indem diese den Bogen gegen Anschlaege zieht, gekennzeichnet dadurch, dass Ja) der abzulegende Bogen (5) seitlich um einen konstanten Betrag (X) versetzt auf den Auslegerstapel (1) abgelegt wird,b) der Bogen von einem Schiebeelement (6) quer zur Bogenlaufrichtung unter die Ziehmarke (4) geschoben wird, wo ihn die Ziehmarke (4) erfasst, ausrichtet und ablegt, wobei der naechste Bogen bereits auf den Auslegerstapel (1) gefoerdert werden kann.
- 2. Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, dass der Auslegerstapel (1) um eiuen konstanten Betrag (X) gegenueber der Bogenlaufrichtung versetzt ist und dass quer zur Bogenlaufrichtung ein Schiebeelement (6) angeordnet ist.
- 3. Einrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, dass das Schiebeelement (6) ueber einen Stoessel (7) einen Gleitstein mit Gleitsteinfuehrung (8), einen Uebertragungshebel (9) und.eine. Kurvenrolle (10) mit einer Axialkurvenscheibe (11) verbunden ist.ί η ι/π Q cn* t.:>r>lMi ι.
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