[go: up one dir, main page]

DD201981A5 - Verfahren zur herstellung von normalachsen, insbes. eisenbahnwagenachsen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von normalachsen, insbes. eisenbahnwagenachsen Download PDF

Info

Publication number
DD201981A5
DD201981A5 DD81232000A DD23200081A DD201981A5 DD 201981 A5 DD201981 A5 DD 201981A5 DD 81232000 A DD81232000 A DD 81232000A DD 23200081 A DD23200081 A DD 23200081A DD 201981 A5 DD201981 A5 DD 201981A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
blank
heated
axle
extrusion
temperature
Prior art date
Application number
DD81232000A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Cambuzat
Original Assignee
Francais Aciers Speciaux
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Francais Aciers Speciaux filed Critical Francais Aciers Speciaux
Publication of DD201981A5 publication Critical patent/DD201981A5/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J1/00Preparing metal stock or similar ancillary operations prior, during or post forging, e.g. heating or cooling
    • B21J1/06Heating or cooling methods or arrangements specially adapted for performing forging or pressing operations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J5/00Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor
    • B21J5/06Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor for performing particular operations
    • B21J5/08Upsetting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/06Making machine elements axles or shafts
    • B21K1/10Making machine elements axles or shafts of cylindrical form
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K7/00Making railway appurtenances; Making vehicle parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Extrusion Of Metal (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Mechanical Treatment Of Semiconductor (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Abstract

Waehrend das Ziel der Erfindung darin besteht, den Aufwand bei der Herstellung von Normalachsen zu senken, den Materialkoeffizienten gering zu halten und die Gebrauchswerteigenschaften zu erhoehen,besteht die Aufgabe darin,ein Verfahren zur Herstellung von Normalachsen, insbesondere Eisenbahnwagenachsen zu schaffen, wobei eine Warmmassivumformung durch Warm-Stauchfliesspressen zur Anwendung gelangt, die auf das Recken voellig verzichtet und dagegen die Mittelteile eines erwaermten Rohlings staucht und gleichzeitig seine Enden fliesspresst. Dieses wird im wesentlichen dadurch erreicht, dass der Durchmesser des Rohlings kleiner ist als der groesste Durchmesser der herzustellenden Normalachsen, dass mindestens ein Teil des Rohlings auf eine Temperatur zwischen 1100 und 1300 Grad C, vorzugsweise auf etwa 1260 Grad C erwaermt wird und dass die Warmmassivumformung durch Stauchfliesspressen dieses Rohlings ein gleichzeitig ablaufendes Stauchverfahren der Mittelteile und Fliesspressverfahren mindestens einer der beiden Schenkel der Normalachse umfasst, wobei dieses gleichzeitig verlaufende Verfahren durch einen einzigen Pressenhub ausgefuehrt wird. Die Erfindung ist besonders gut auf die Herstellung von Eisenbahnwagenachsen anwendbar.

Description

Berlin, den 29. 10.81 59 450 26
Verfahren zur Herstellung von Normaiachsen, insbesondere Eisenbahnwagenachsen
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von Wagenachsen und anderen metallischen Achsen ähnlicher Form in all den Fällen, in denen diese Wagenachsen oder Achsen an beiden Enden.in zylindrischen oder konischen Teilen - den Achsschenkeln - auslaufen, deren mittlerer Durchmesser kleiner als der größte Durchmesser der betrachteten Wagenachse oder Achse ist.
Die Erfindung ist besonders gut auf die Herstellung von Eisenbahnwagenachsen anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Derartige Achsen weisen im allgemeinen den folgenden Aufbau auf, der auch in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist:
- einen ersten Achsschenkel f1, der aus einem Zylinder oder Kegel mittleren Durchmessers d(f ; gebildet wird und mit einem abgerundeten Anschlußstück für die ihm folgende Ableitfläche endet; dieser Achsschenkel dient über ein Achsschenkellager oder eine Achsschenkelbuchse als Fahrzeugträger j s
- eine erste Ableitfläche pd1, die auch manchmal "Fettleitblech" genannt wird, deren Länge gering, deren Profil abgerundet und deren mittlerer Durchmesser d(pd) allgemein größer als der Durchmesser d(f) des Achsschenkels ist;
- eine erste Auflagefläche pe mit einem Durchmesser d(pe),
4-50 26
232000 0 -2-
der größer als der Durchmesser d(f) des Achsschenkels und der mittlere Durchmesser d(pd; der Ableitfläche ist; auf dieser Auflagefläche wird ein Ead des Fahrzeuges befestigt ;
- einen Körper c, der zylindrisch sein kann, mit einem Durchmesser a(c) bei bestimmten Y/agenachsentypen wie nach Fig. 1, oder zylindrisch-doppelkonisch bei bestimmten anderen Typen wie nach Fig. 2 (d(c; sei in letzterem Falle der Minimaldurchmesser); der Durchmesser d (c) des Körpers ist immer kleiner als der Durchmesser d(pc) der Auflagefläche und im allgemeinen gröBer als der Durchmesser d(f) des Achsschenkels;
- eine zweite Auflagefläche pc2, die mit der ersten identisch ist und zur Aufnahme eines weiteren Rades des Fahrzeuges dient;
- eine zweite Ableitfläche pd2, die mit der ersten identisch ist;
- und schließlich einen zweiten Achsschenkel f2, der mit dem ersten identisch ist und über ein Achsschenkellager als Fahrzeugträger dient.
Es ist zu vermerken, daß zu einer Normalachse auch gehören kann:
- entweder eine Getriebefläche pe mit einem Durchmesser d(pe), der im allgemeinen größer als der Durchmesser des Körpers d(c) und größer als der Durchmesser der Auflage-
450 26
2 320 0 0 0 .3. ...
fläche d(pc) ist; auf dieser Fläche wird das Zahnradgetriebe für den Lokomotivenantrieb befestigt;
- oder (siehe Fig· 3) zwei zusätzliche Flächen ρ disc 1 und und ρ disc 2, die zur Aufnahme der Bremsscheiben der Heisezügwagen, der Waggons oder der Lokomotiven dienen. Ihr Durchmesser d(disc) ist allgemein größer als der Durchmesser des Körpers d(c) und größer als der Durchmesser der Auflagefläche d(pc)· Die Zwischenkörper C^ und Cp haben einen ähnlichen Durehmesser wie d(c;.
Dieses wurde zum Verständnis der folgenden Ausführungen gebracht. Nachfolgend werden die für die Herstellung von Normalachsen bekannten Warmmassivumformverfahren kurz erläutert j die alle durch .Recken des Eohlings gekennzeichnet sind. Sie können in drei verschiedene Kategorien eingeordnet werden:
a).Senkrecht-Freiformschmieden mit ebenem Setzgesenk, mit Untergesenk oder Matrize, das entweder mit Hilfe einer Senkrecht-Hydropresse oder eines Schmiedehammers vorgenommen wird.
b) Waagerecht-Freiformschmieden, das mit Hilfe einer Waagerechtschmiedemaschine mit mehreren Hämmern vorgenommen wird.
c.) Walzen an einer speziellen Walzenstraße mit Rollkörpern, deren Grundprinzip an das Prinzip des Walzens von Stahlrohren oiane Schweißnähte erinnert.
59 450 26
232000 0 -*-
Diese bekannten Verfahren weisen große Nachteile auf:
- Einmal fordern die Schmiedeverfahren zu a) und b) eine große Anzahl Hammerschläge: zwischen 100 und 130 für das Verfahren zu &) und zwischen 400 und 500 für das Verfahren zu bj, wobei das Produktionstempo nicht sehr hoch ist·
- Dann hängt bei allen bekannten Verfahren die Qualität des erzielten Ergebnisses unter anderem von der Zuverlässigkeit der Steuerung der Presse, der Schmiedemaschine oder der Walze ab, und diese Zuverlässigkeit ist wegen der sehr großen Vielfalt und dem Aufwand der nacheinander vorzunehmenden Grundarbeitsgänge schwer zu gewährleisten.
- Außerdem sind die Überdicken stark bei dem Verfahren zu a) und ziemlich stark beim Verfahren zu b), so daß die Umsatzkoeffizienten (das Verhältnis zwischen dem Gewicht des Rohlings und dem der fertigen Wagenachse nach der Bearbeitung) hoch sind: 1,300 bei dem Verfahren zu a) und 1,250 beim Verfahren zu b).
- Die innere Qualität der nach dem Verfahren zu a) hergestellten Wagenachsen ist gut, die beim Schmieden erzielten Überdicken sind jedoch groß. Dagegen ist die innere Qualität der nach dem Verfahren zu b) hergestellten Wagenachsen durch die im wesentlichen in Form von Überlappungen auftretenden Deformationen schon anfechtbarer, während die Überdicken geringer sind als bei dem Verfahren zu a).
- In dem Verfahren zu a) ist die Geradheit sehr unexakt, und es muß die Achse in einem zusätzlichen Arbeitsgang
59 450 26
232000 0 -5-gerichtet werden.
Bine andere bekannte Art der Herstellung einiger Wagenachsen ist ein Verfahren ohne Schmieden mittels eines runden, gewalzten Rohlings, der nach einem Normalglühverfahren gerichtet und dann bearbeitet wird» Die beiden Hauptnachteile dieser bekannten Methode sind, daß die Bearbeitung einige Fasern des gewalzten Metalls zerschneidet, was eine geringere mechanische Festigkeit der Wagenachse bewirken kann, und daß der Metallumsatzkoeffizient, das heißt das Verhältnis zwischen dem Gewicht des Rohlings und dem Gewicht der fertigen Achse, sehr hoch ist.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren der gattungsgemäßen Art zur Herstellung von Normalachsen, insbesondere von Eisenbahnwagenachsen so auszubilden, daß der Aufwand bei der Herstellung derselben gesenkt, der Metallumsatzkoeffizient gering wird und darüber hinaus die Gebrauchswerteigenschaften der Achsen erhöht werden.
Darlegung: des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Normalachsen, insbesondere von Eisenbahnwagenachsen mittels Warminassivumformung zu schaffen, wobei eine Warmmassivumformung durch Warm-Stauchfließpressen zur Anwendung gebracht wird, die auf das Recken völlig verzichtet und dagegen die Mittelteile eines erwärmten Rohlings staucht und gleichzeitig seine Enden fließpreßt, so daß dieses Verfahren sich durch einen einsigen Arbeitsgang der
59 450 26
232000 0 -β-
Kompression des Rohlings in einer geschlossenen Matrize auszeichnet*
Zu diesem Zweck ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ein Herstellungsverfahren von Normalachsen durch Stauchfließpreßschmieden eines vollen oder rohrförmigen, erwärmten Rohlings, gekennzeichnet dadurch, daß der Durchmesser des Rohlings kleiner als der größte Durchmesser der herzustellenden Normalachse ist, daß mindestens ein Teil des Rohlings auf eine Temperatur zwischen 1100 und 1300 C, vorzugsweise auf 1260 0C erwärmt wird und daß die Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen mindestens eines der beiden Achsschenkel umfaßt, wobei diese gleichzeitig vorgenommenen Arbeitsgänge von einem einzigen Pressenhub realisiert werden.
Gemäß einer ersten Variante der Erfindung wird die Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen einer bestimmten Normalachse in einer Matrize vorgenommen, in der alle Teile unbeweglich sind, und zwar durch zwei aufeinanderfolgende Hübe der Presse, das heißt einen Hub der Presse für jede der beiden seitlichen Hälften der Normalachse, wobei die beiden Hübe der Presse durch eine Zwischenerwärmung und einen Zwischentransport, getrennt werden.
Gemäß einer zweiten Variante der Erfindung wird die Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen einer vollständigen Normalachse mit einem einzigen Hub der Presse vorgenommen, wobei der Körper der Normalachse unbeweglich bleibt, während die Matrize zwei bewegliche Achsschenkelringe umfaßt, die durch Fließpressen die beiden Achsschenkel und die beiden Ableitflächen und gleichzeitig durch Stauchung
450 26
232000 0 -7-
die Auflageflächen formen.
Gemäß einer Besonderheit der Erfindung wird der Rohling in seiner Gesamtheit auf eine Temperatur zwischen 1100 und 1300 0C, vorzugsweise auf etwa 1260 0C erwärmt.
Gemäß einer anderen Besonderheit der Erfindung, die sich von der vorangegangenen unterscheidet, wird der Rohling einer stufenweise differenzierten Erwärmung ausgesetzt.
So wird ganz speziell empfohlen, die Teile des Rohlings, die die Achsschenkel bilden sollen, auf eine Temperatur zwischen 1100 und 125O 0C, vorzugsweise auf etwa 1180 0C zu erwärmen.
Neben der vorangegangenen Empfehlung wird ebenfalls empfohlen, die Teile des Rohlings, die bestimmt sind zurBildung der Zwischenauflageflächen, welche die Bremsscheiben oder die Räder aufnehmen sollen, auf eine Temperatur zwischen 1200 und 13OO 0C, vorzugsweise auf etwa 1260 0G zu erwärmen.
Handelt es sich um eine Wagenachse, deren zylindrischer Körper durch das Schmieden nicht verformt werden soll, wird der Teil des Rohlings, der zur Bildung des Normalachskörpers bestimmt ist, nicht erwärmt.
Nach einem weiteren Merkmal zeichnet sich das Verfahren zur Herstellung rohrförmiger Normalachsen dadurch aus, daß der Rohling vorher hohlgebohrt und mit Siliziumoxid oder einem beliebigen anderen hochschmelzenden, pulverförmigen Material gefüllt wird, dessen Dilatationskoeffizient in bezug auf den des Achsstahls solcherart ist, daß sein Haft-
59 450 26
232000 0 -s-
vermögen am Rohling gut ist, ohne zu groß zu sein, und daß seine Beseitigung bei Umgebungstemperatur keinerlei Schwierigkeiten aufweist.
Um den Rohling im erfindungsgemäßen Verfahren zu erwärmen und ganz speziell dann, wenn es sich um eine stufenweise differenzierte Erwärmung handelt, sollte vorzugsweise eine Induktionserwärmung angewendet werden.
Gemäß einer weiteren Besonderheit der Erfindung besteht der Rohling aus einem gewalzten, runden Stab, der vor der Erwärmung entkrustet wird.
Er kann auch aus einem Vierkantstab mit abgerundeten Ecken oder aus einem Stab mit spitzbogenförmigem Querschnitt, das heißt einem Vierkantstab mit gewölbten Seitenflächen, der vor der Erwärmung entkrustet wird, bestehen.
Das erfindungsgemäße Warmmassivumformverfahren von Normalachsen durch Stauchfließpressen kann sowoüI an einer Senkrechtschmiedepresse als auch an einer Waagerechtschmiedepresse vorgenommen werden. Äußerstenfalls kann die Schmiederichtung auch schräg sein, dies erbringt jedoch keinen praktischen Vorteil·
In dem erfindungsgemäßen Verfahren wird jedes Teil der Matrize unabhängig von der Schmiederichtung einzeln und wirksam geschmiert.
Es ist leicht ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung gegenüber den bekannten Schmiede- oder Walzverfahren von Wagenachsen große Vorteile aufweist.
59 450 26
232000 0 -*-
Einerseits ist das Herstellungstempo viel hoher, da für eine bestimmte Wagenachse hierbei nor zwei oder sogar nur ein einziger Pressenhub notwendig ist anstelle von 100 bis 130 oder sogar 400 bis 500 wie in diesem oder jenem bekannten Verfahren·
Außerdem ist die Qualität des erzielten Ergebnisses unabhängig von einer mehr oder weniger großen Zuverlässigkeit des Steuersystems, da das geometrische Profil der Matrizenteile, das mit großer Präzision festgelegt wird, die Abmessungen der so hergestellten Wagenachse vorschreibt.
Andererseits kann der Rohling zylindrisch sein, was die Vorbereitung vereinfacht·
Auch sind die Überdicken bei dem so im Stauchfließpreßνerfahren erzielten Schmiederohling, die bei der nachfolgenden Bearbeitung entfernt werden, um die fertige Wagenachse zu erhalten, geringer als bei den bekannten Verfahren·
So ist es, um eine Achse von 520 kg zu erhalten, ausreichend, von einem Kohling unter 600 kg auszugehen, gegenüber 680 kg für einen nach dem Senkrechtschmiedeverfahren bekannten Typs und 65Ο kg für einen nach dem Waagerechtschmiedeverfahren bekannten Typs hergestellten Rohling· Hierbei liegt das Verhältnis zwischen dem Gewicht des Rohlings und dem Gewicht der fertigen Achse unter 1,150.
Vor der Bearbeitung der überdicken braucht die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Achse keine Entgratung, da sie keinerlei Grate aufweist.
450 26
2 320 0 0 0 -10-
"Was die innere Qualität der so erzielten Wagenachse betrifft, so muß bemerkt werden, daß dieses Verfahren einen vollständigen Ifaserverlauf gewährleistet. Bei der Endfertigung werden ganze Fasern abgespant, ohne daß eine bestehende Faser gebrochen wird«
Allgemein ist die Genauigkeit des erfindungsgesäßen Schmiedens besser als bei allen bekannten Verfahren.
Was die Erwärmung betrifft, so ermöglichen die erfindungsgemäßen Varianten des Verfahrens, die eine stufenweise differenzierte Erwärmung vorsehen, zum !Beispiel durch Induktion, eine bedeutende Energieeinsparung im Vergleich zur vollständigen Erwärmung des -Rohlings.
Die Erfindung weist also vielfältige Vorteile auf. Ausführungsoeispiel
Zum besseren Verständnis der Erfindung werden nachfolgend drei die Erfindung nicht beschrankende Beispiele zur erfindungsgemäßen Herstellung von Eisenbahnwagenachsen beschrieben·
Das erste Beispiel betrifft eine Wagenachse A mit zylindrischem Körper· Das zweite Beispiel betrifft eine Wagenachse B mit zylindrisch-doppelkonischem Körper. Das dritte Beispiel betrifft eine Wagenachse C mit zylindrischem Körper und vier Auflageflächen. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: ein Längsprofil der Wagenachse A; Fig· 2: ein Längsprofil der Wagenachse B;
59 450 26
2 3 2000 0 -n-
Fig. 3ι ein Längsprofil der Wagenachse C mit vier Auflag ef lach en;
Fig. 4 Temperaturkurven der stufenweise differenzierten und 5: Erwärmung für jedes der beiden Enden der Wagenachse C;
Fig, 6, 7 schematische Darstellungen des Stauchfließpreß- und 8: Verfahrens der Wagenachse A; sie umfassen Jeweils:
- in Fig# 6: eine Ansicht des Rohlings, der Presse und der beweglichen Ashsschenkelringe vor dem Stauchfließpreßverfahren;
- in Fig·· 7i eine Gesamtansicht am Ende des Stauchfließpreßverfahrens;
- in.Fig» 8: eine Gesamtansicht nach dem Stauchfließpreßverfahren, das heißt nach dem Rückzug des oberen.Elements der Presse und nach dem Rückzug der beweglichen Achsschenkelringe;
Fig. 9, 10
und 11: gleichfalls eine schematische Darstellung des Stauchfließpreßverfahrens der Wagenachse B;
sie umfassen jeweils:
- in Fig· 9: eine Ansicht vor dem Stauchfließpreßverfahren ;
- in Fig· 10: eine Ansicht am Ende des Stauchfließpreßverfahrens;
- in Fig· 11: eine Ansicht nach dem Stauchfließpreßverfahren;
59 450 26
232000 0
12 -
12, 13 eine schematische Darstellung des Stauchfließ-• und 14: preßνerfahrens der Wagenachse C; sie umfassen jeweils:
- S'ig. 12: eine Ansicht vor dem Stauchfließ
pressen;
- Fig. 13: eine Gesamtansicht am Ende des
Stauchfließpressens;
- S1Ig. 14: eine Gesamtansicht nach dem Stauch
fließpressen.
Diese in den Fig. dargestellten drei Achstypen A, B und C können erfindungsgemäß unter identischen Schmiedebedingungen hergestellt werden, wobei die einzigen Unterschiede geometrischer Art sind,, besonders für die den Körper und die Anzahl der Auflageflächen bildenden Teile der Wagenachse.
Ihre jeweiligen Abmessungen sind folgende; (Angaben in mm):
Wagenachse A Achsschenkel Ableitfläche Auflagefläche Körper
Durchmesser d(f) = 130 d(pd) = 152 d(pc) = 200 d(c) =
173 Länge 191 58 180 1369
Wagenachse B
Durchmesser d(f) = 157,25 ä(pc) = 222,25
d(pd) = 191,28 d(c) =
Länge 298,85 46 193,7 x = 524
7 = 152
x = 524 1200
59 450 26
2 3 2000 0 -13-
Wagenachse G (sieh© Übersicht über Abmessungen)
Wenn die Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen in zwei aufeinanderfolgenden Pressenhüben so vorgenommen wird, daß jeweils ein Hub für gede der beiden Achshälften gilt, wird die erste stufenweise differenzierte Erwärmung für die erste Achshälfte nach der Temperaturkurve 2 der Fig. 4 vorgenommen. In dieser Pig. ist der schematisch dargestellte Rohling 1 der für eine Achse G passende Typ. Es ist ein runder Stab von 2 430 Millimetern Länge und 195 Millimetern Durchmesser. Seine Erwärmung wird durch Induktion auf folgende Weise vorgenommen:
Der Teil 4 des Rohlings 1, das 335 Millimeter lang ist, wird auf eine Temperatur von 1260 0C erwärmt. Es ist dazu bestimmt, die Auflagefläche der Scheibe und des Zwischenkörpers zu bilden.
Das Teil 3 des Eohlings 1, das 600 mm lang ist, wird auf eine Temperatur von 1180 0C erwärmt. Es ist zur Bildung der Auflagefläche des Eades, der Ableitfläche und des Achsschenkels bestimmt.
Das verbleibende -Teil 5 <ä©s Eohlings 1 wird nicht erwärmt und bleibt bei Umgebungstemperatur.
Nach der Warmmassivumformung dieser ersten Hälfte durch Stauchfließpressen wird, wie nachfolgend noch erklärt werden wird, die Induktionserwärmung der zweiten Hälfte des fiohlings 1 vorgenommen, nachdem die erste, bereits geschmiedete Hälfte mit einem Schutzmantel 6 umgeben wurde.
59 450 26
2320 0 0 0 -ι*-
Das verwendete Wärmeprofil 7 wird in Fig. 5 dargestellt. Es ist zu dem der Fig. 4 symmetrisch. Danach wird der zweite Hub der Presse eingesetzt·
Übersicht über Abmessungen der Walzenachse G (in gun).
Wagenachse C Achs- Ableit- Auflage- Auflagefl. Zwischen- Körper
schenkel fläche fläche d, d· Schei- körper . C3
Räder ben oder
Zahnradgetriebe
Durchmesser d(f)=130 d(pd)=i60 d(pol) =1-85 d(p disc 1) d(C1)=i60 (c)=155
= 188
Länge 217 49 165 184 107 836 ^
VD
-J^ VJI
? 450 26
2 3 2000 0 -
Die Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen kann auch mit einem einzigen Pressenhab vorgenommen werden, wenn die beiden Hälften des Rohlings gleichzeitig erwärmt wurden und wenn die zur Verfügung stehende Presse es gestattet·
Die Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen einer Wagenachse vom Typ A mit zylindrischem Körper ist in den Fig. 6, 7 und 8 schematisch dargestellt.
In der Fig. 6 wird der Mittelteil des Rohlings 8 vor dem Schmieden zwischen die beiden halbzylindrischen Hälften y und 10 der Matrize gepreßt, die andererseits zwei Aussparungen 11 und 12 aufweisen, welche einen Durchmesser haben, der den für die beiden Auflageflächen zu erzielenden„Abmessungen angepaßt ist. Außerdem werden zwei bewegliche Formwerkzeuge in Form von Achsschenkelringen 13 und 14 mit geeignetem Profil an jedem Ende des Kohlings angebracht.
Wie beim Vergleich der Fig. 6 und 7 festzustellen ist, besteht die erfindungsgemäße WarmmassivUmformung durch Stauchfließpressen darin, die beweglichen Achsschenkelringe 13; 14 (Fig. 6) und 13'; 14* (Fig. 7) entweder in zwei aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen der Presse oder in einem einzigen Arbeitsgang vorzuschieben, so daß die beiden Achsschenkel durch Fließpressen erzielt werden, während die beiden Auflageflächen durch Stauchung entstehen, wobei das Fließpressen und das Stauchen gleichzeitig vor sich gehen.
Nach dem Schmieden (Fig. 8) werden die beiden beweglichen Achsschenkelringe 13''; 14" abgezogen und die Hälfte b der Matrize entfernt, so daß die geschmiedete Wagenachse 15, die auf der anderen Hälfte 10 der Matrize ruht, nun trans-
5 5 26
232000 0 -ι?-
portiert werden kann.
Die Fig· y, -10 und 11 stellen ebenfalls die gleichen Arbeitsgänge der Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen einer Wagenachse mit vier Auflageflächen des Typs C schematisch dar· Der einzige Unterschied besteht in der Tatsache, daß die beiden Hälften 16 und 17 der Matrize zwei zusätzliche Auflageflächen und kein zylindrisches oder zylindrisch-doppelkonisches Profil mehr aufweisen.
Ein Hauptvorteil der erfindungsgemäßen Warnmassivumformung durch Stauchfließpressen besteht darin, daß nach dem Schmieden die durch weitere Bearbeitung zu eliminierenden restlichen Bearbeitungszugaben hier viel geringer sind als bei den bekannten Schmiedeverfahren·
Die Pig· 12, 13 und 14 stellen ebenfalls die gleichen Arbeitsgänge für die Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen einer Wagenaehse mit vier Auflageflächen des Typs C schematisch dar. Der einzige Unterschied besteht darin, daß die beiden Hälften 18 und 19 der Matrize zwei zusätzliche Auflageflächen haben und kein zylindrisches oder, zylindrisch-doppelkonisches Profil mehr aufweisen.
So gibt nachstehende Tabelle I für eine Wagenaehse des Typs A die Abmessungen des Durchmessers und der Länge der vollständig fertigen Wagenachse, des Schmiederohlings vor der Bearbeitung nach den bekannten Schmiedemethoden und des Schmiederohlings vor der Bearbeitung gemäß der Erfindung an.
59 450 26
232000 0 -ie-
Tabelle II gibt die gleichen Abmessungen für eine Wagenachse des Typs B an»
Tabelle III gibt die gleichen Abmessungen für eine Wagenachse des Typs C an.
Tabelle I Wagenachse vom Typ A mit zylindrischem Körper (Abmessungen in mm)
Achs- Ableit- Auflage- Körper schenkel fläche flache
Durchmesser
Fertige Achse 130 152 200 173
Schmiederohling nach bekanntem
Verfahren 150 172 220 193
Schmiederohling nach erfindungsgemäßem Verfahren 138 178 208 181
Länge
Fertige Achse 1^1 58 180 1369
Schmiederoüling nach bekanntem
Verfahren 225 60 250 1300.
Schmiederohling nach erfindungsgemäß em Verfahren 205 58 188 1314
59 450
2 3 2 0 0 0 0-^-
Tabelle II Wagenachse vom Typ B mit zylindrisch-doppelkonischem Körper (Abmessungen in mm)
Achs- Ableit- Auflage- Körper schenkel fläche fläche
Durchmesser , . .
Fertige Achse 157,25 191,28 222,25 201,5 /
Schmiederohling nach bekanntem Verfahren 182 213 243 221 /
Schmiederohling nach er- · findungsgemäßem Verfahren 165 199 232 208 /
Länge . χ y χ
Fertige Achse 298,85 46 193,7 524 152
Schmiederohling nach bekanntem Verfahren 325 45 255 415 3OO
Schmiederohling nach erfindungsge mäßem Verfahren 314 45 202 496 200
Tabelle III Wagenachse vom Typ C mit zylindrischem Körper und vier Auflageflächen (Abmessungen in mm)
Achs- Ableit- Auflage- Zwischen- Auflage- Zentralkörper schenkel fläche fläche für körper fläche für
Räder Scheibe
Durchmesser
Fertige Achse
Schmiederohling nach bekanntem Verfahren
Schmiederohling nach erfindungsgemäßem Verfahren
160
160 205 168
188
205
196
155
175
163
O O CD
Lange
Fertige Achse
Schmiederohling nach bekanntem Verfahren
Schmiederohling nach erfindungsgemäßem Verfahren
107
460
99
184
152
836
780
828
VJl VC
4-50 26
2 3 2000 0 -21-
Diese Ergebnisse.sind alle vorteilhaft für das erfindungsgemäße Verfahren.
Um die Ergebnisse ausdrucksvoller zu gestalten, zeigt nachfolgende Tabelle IV, die die Aufeinanderfolge der Arbeitsgänge beschreibt, die Uznsatzkoeffizienten zwischen dem Ausgangsbarren und der fertigen Wagenachse in drei Fällen:
- 1. Fall: ?/agenachse vom Typ A, gewalzt, nicht geschmie
det, bearbeitet.
- 2· Fall: Wagenachse vom Typ B, gewalzt, geschmiedet nach
einem bekannten Verfahren, bearbeitet.
- 3· Fall: Wagenachsen vom Typ A oder B, gewalzt, erfin
dungsgemäß geschmiedet, bearbeitet.
'fabeile IV
Aufeinanderfolgende Arbeitsgänge und Verhältnisse zwischen dem Gewicht des Ausgangsbarrens und dem Gewicht der fertigen Wagenachse
1. Fall Gewalzte, bearbeitete Wagenachse, Typ A
2· Fall
Gewalzte, nach einem bekannten Verfahren geschmiedete und bearbeitete Wagenachse, Typ B
3. Fall
Gewalzte, erfindungsgemäß geschmiedete und bearbeitete Wagenachse, Typ A oder B
ümsatzkoef Walzen 1,000 Walzen Umsatzkoef Walzen
fizient Barren Barren fizient Barren
Tiefenöfen Tiefenöfen Tiefenöfen
Walzen Wälzen 1,000 Wälzen
Heißsägen Heißsägen Kühlen
Kühlen 1,185 Kühlen Schälen
Rohling Rohling Sägen
Normalglühen Rohling
Richten 1,185
Bearbeitung Schmieden Schmieden
Grobbearbeitung 1,518 Erwärmung Erwärmung durch
Endfertigung Schmieden Induktion
Fertige Wagen 1,798 Kühlen Schmieden
achse Doppeltes Nor Kühlen
malglühen Zwei Normal-
Umsatzkoeffizient
1,000
1,268
OJ
ro σ ο ο
ro ι
VJi VD
Tabelle IV (Fortsetzung)
Anlassen .Richten
Bearbeitung
Grobbearbeitung Endfertigung
Fertige Wagenachse glühungen 1,015 Hichten 1,009
Bearbeitung Grobbearbeitung 1,290 Endfertigung Numerische
Steuerung 1,067 Fertige Wagenachse 1,365
9 450 26
2 3 2000 0 -*-
Handelt es sich um rohrförmige Wagenaohsen, umfaßt der Rohling einen Siliziumoxidkern oder einen Kern aus einem beliebigen anderen hochschmelzenden Material in Pulverform mit geeignetem Durchmesser, dessen Dilatationskoeffizient im Verhältnis zu dem des Achsstahls bei 1260 C solcherart ist, daß sein Haftvermögen am Rohling gut ist, ohne zu groß zu sein, und daß seine Beseitigung bei Umgebungstemperatur keinerlei Schwierigkeiten aufweist.
Es versteht sich, daß andere Varianten und Verbesserungen von Einzelheiten entwickelt werden können sowie auch die Verwendung äquivalenter Mittel in Betracht gezogen werden kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (7)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Verfahren zur Herstellung von Normalachsen, insbesondere von Eisenbahnwagenachsen mittels Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen eines erwärmten vollen oder rohrförmigen Rohlings, gekennzeichnet dadurch, daß der Durchmesser des ßohlings kleiner ist als der größte Durchmesser der herzustellenden Normalachse, daß mindestens ein Teil des Rohlings auf eine Temperatur zwischen 1 100 und 1 3OO 0C, vorzugsweise auf etwa 1 260 0C erwärmt wird, daß die Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen dieses Rohlings ein gleichzeitig ablaufendes Stauchverfahren der Mittelteile und Fließpreßverfahren mindestens eines der beiden Achsschenkel (fi) und (f2) umfaßt, wobei dieses gleichzeitig verlaufende Verfahren durch einen einzigen Pressenhub ausgeführt wird·
    2« Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen einer bestimmten Achse in einer Matrize erfolgt, deren Teile alle feststehend sind, und zwar durch zwei aufeinanderfolgende Pressenhübe, wobei ein Pressenhub für jede der . beiden seitlichen Hälften der Normalachse gilt und die beiden Pressenhübe durch eine Zwischenerwärmung und einen Zwischentransport getrennt sind.
    3· Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Warmmassivumformung durch Stauchfließpressen einer vollständigen Normalachse mit einem einzigen Pressenhüb vorgenommen wird, wobei der Körper (c) der Normalachse feststehend bleibt, während die Matrize zwei bewegliche
    59 450 26
    232000 0 -
    Achsschenkelringe (13; 14) umfaßt, die die beiden Achsschenkel (f1) und (f2) sowie die beiden Ableitflächen (pd1) und (pd2) durch Fließpressen und die Auflageflächen (pd) und (pc2) durch gleichzeitiges Stauchen formen·
  2. 4. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 31 gekennzeichnet dadurch, daß der gesamte !Rohling auf eine gleiche Temperatur zwischen 1 100 und 1 300 0C, vorzugsweise auf etwa 1 260 0C erwärmt wird.
    Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 3» gekennzeichnet dadurch, daß der Rohling einer stufenweise differenzierten Erwärmung unterzogen wird·
  3. 6. Verfahren nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß die zur Bildung der Achsschenkel (fi) und (f2) der STormalachse bestimmten Teile des Hohlings auf eine Temperatur zwischen 1 200 und 1 300 0C, vorzugsweise auf etwa
    1 260 C erwärmt werden.
  4. 7. Verfahren nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß der zur Bildung des Achskörpers (c) der Normalachse bestimmte Teil des Rohlings nicht erwärmt wird, daß die zur Bildung der Auflageflächen Cp disc 1) und (p disc 2) der Bremsscheiben oder der Auflageflächen der Hader für Zahnradgetriebe bestimmten Teile des Rohlings auf eine Temperatur zwischen 1 200 und 1 300 0C, vorzugsweise auf etwa 1 260 0C erwärmt werden und daß die zur Bildung der Auflageflächen (pd) und (pc2) der Räder bestimmten Teile des-Hohlings sowie die Achsscüenkel (fi) und (f2) auf eine Temperatur zwischen 1 100 und 1 250 0C, vorzugsweise auf etwa 1 180 0C erwärmt werden.
    45Ü 26
    232000
  5. 8. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 7» gekennzeichnet dadurch, daß der Kohling aus einem runden, gewalzten
    Stab gebildet wird, der vor der Erwärmung entkrüstet
    wird.
    9· Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 7» gekennzeichnet dadurch, daß der Rohling aus einem Vierkantstab mit abgerundeten Ecken gebildet wird, der vor der Erwärmung
    entkrüstet wird«
  6. 10. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 7ι gekennzeichnet dadurch, daß der Rohling aus einem Stab mit spitzbogenförmigem Querschnitt gebildet wird, der vor der Erwärmung entkrüstet wird.
  7. 11. Verfahren zur Herstellung von rohrförmigen Normalachsen nach einem der Punkte 1 bis 7> gekennzeichnet dadurch,
    daß der Rohling vorher hohlgebohrt und mit Siliziumoxid oder einem beliebigen anderen hochschmelzenden, pulverförmigen Material gefüllt wird, dessen Dilatationskoeffizient in bezug auf den des Achsstahls solcherart ist, daß sein Haftvermögen am Rohling gut ist, ohne zu groß
    zu sein, und daß seine Beseitigung bei Umgebungstemperatur keinerlei Schwierigkeiten aufweist»
    Hierzu 5 Seiten Zeichnungen
DD81232000A 1980-07-22 1981-07-22 Verfahren zur herstellung von normalachsen, insbes. eisenbahnwagenachsen DD201981A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR8016107A FR2487232A1 (fr) 1980-07-22 1980-07-22 Procede de fabrication des essieux-axes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD201981A5 true DD201981A5 (de) 1983-08-24

Family

ID=9244382

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD81232000A DD201981A5 (de) 1980-07-22 1981-07-22 Verfahren zur herstellung von normalachsen, insbes. eisenbahnwagenachsen

Country Status (15)

Country Link
EP (1) EP0044783B1 (de)
JP (1) JPS5752543A (de)
KR (1) KR850000296B1 (de)
AT (1) ATE4293T1 (de)
AU (1) AU555552B2 (de)
BR (1) BR8104551A (de)
CA (1) CA1170024A (de)
DD (1) DD201981A5 (de)
DE (1) DE3160703D1 (de)
ES (1) ES503804A0 (de)
FR (1) FR2487232A1 (de)
HU (1) HU189985B (de)
MX (1) MX155937A (de)
PL (1) PL232305A1 (de)
ZA (1) ZA814381B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1031425C2 (nl) * 2006-03-22 2007-09-25 Weweler Nv Optrompen van een aslichaam.

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0272067A3 (de) * 1986-12-18 1990-05-09 Stelco Inc. Verfahren und Vorrichtung zum Stauchschmieden langer Abschnitte von Metallstangen
KR20040027238A (ko) * 2002-09-26 2004-04-01 (주)동양레어메탈 차축 하우징 주강품 제작방법
BRPI0704944A8 (pt) 2007-11-30 2017-08-15 V & M Do Brasil S/A Eixo forjado de tubo sem costura para veículos ferroviários e processo de fabricação de eixo forjado de tubo sem costura para veículos ferroviários
FR2926739B1 (fr) * 2008-01-24 2010-08-20 Vallourec & Mannesmann Tubes Essieu forge a partir de tube sans soudure pour des vehicules de chemin de fer et du procede de fabrication d'essieu forge a partir de tube sans soudure pour des vehicules de chemin de fer
CN101314202B (zh) * 2008-06-02 2010-04-21 江阴振宏重型锻造有限公司 局部镦粗全纤维镦锻生产风电主轴的方法
CN103878289A (zh) * 2012-12-21 2014-06-25 陕西宏远航空锻造有限责任公司 一种卧工字形台阶轴的模锻方法
CN106216964B (zh) * 2016-08-24 2018-08-24 江苏金源高端装备股份有限公司 一种锤杆锻造工艺
CN109396749B (zh) * 2017-08-16 2021-04-27 苏州扬坤电子有限公司 一种吸尘器驱动轴包胶组件镦挤工艺
JP7136195B2 (ja) * 2018-04-04 2022-09-13 日本製鉄株式会社 鉄道用車軸
EP3778969B1 (de) * 2018-04-04 2023-05-03 Nippon Steel Corporation Schienenfahrzeugachse
CN109985910B (zh) * 2019-04-12 2020-07-03 安徽马钢和菱实业有限公司 一种薄壁挂车车轴增厚轴肩区域轧前加热方法
CN111167986B (zh) * 2020-02-26 2022-02-01 建龙北满特殊钢有限责任公司 一种利用径锻机改善辊坯网状的锻造方法
CN114749876B (zh) * 2022-05-20 2022-10-28 北京钢研高纳科技股份有限公司 一种Ti2AlNb合金大型异形机匣环件的制备方法
JP2025091689A (ja) * 2023-12-07 2025-06-19 シグマ アンド ハーツ シーオー エルティーディー 等速用ドライブシャフトの製造方法
CN119681165B (zh) * 2024-12-26 2025-10-28 陕西宏远航空锻造有限责任公司 一种凹字形板类件的锻造成形方法
CN119910105B (zh) * 2025-03-14 2025-11-14 天津重型装备工程研究有限公司 一种高耐磨高抗事故性的锻造半钢开坯辊及其锻造方法

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2273931A (en) * 1939-07-27 1942-02-24 Clarence P Byrnes Forging
US2313116A (en) * 1940-09-12 1943-03-09 Pittsburgh Steel Co Method of making tubular axles
FR1016457A (fr) * 1950-04-19 1952-11-13 Forges De Collonges Procédé de forgeage centré en particulier pour axes de pédaliers et moyeux de cycles et similaires
FR1026688A (fr) * 1950-10-30 1953-04-30 Procédé d'obtention d'axes de pédalier de cycle
FR2382288A1 (fr) * 1977-03-03 1978-09-29 Sofomec Procede de forgeage a froid d'axes de pedaliers, les moyens de mise en oeuvre et les axes executes selon ce procede

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1031425C2 (nl) * 2006-03-22 2007-09-25 Weweler Nv Optrompen van een aslichaam.
EP1837098A1 (de) * 2006-03-22 2007-09-26 Weweler Nederland N.V. Herstellung eines gebogenen Achskörpers mit Schenkeln

Also Published As

Publication number Publication date
AU7311781A (en) 1982-01-28
HU189985B (en) 1986-08-28
BR8104551A (pt) 1982-04-06
ES8300530A1 (es) 1982-11-01
CA1170024A (fr) 1984-07-03
ZA814381B (en) 1982-07-28
KR830005927A (ko) 1983-09-14
ES503804A0 (es) 1982-11-01
ATE4293T1 (de) 1983-08-15
EP0044783B1 (de) 1983-07-27
AU555552B2 (en) 1986-10-02
JPS5752543A (en) 1982-03-29
PL232305A1 (de) 1982-03-15
EP0044783A1 (de) 1982-01-27
FR2487232B1 (de) 1983-05-27
DE3160703D1 (en) 1983-09-01
KR850000296B1 (ko) 1985-03-18
FR2487232A1 (fr) 1982-01-29
MX155937A (es) 1988-05-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DD201981A5 (de) Verfahren zur herstellung von normalachsen, insbes. eisenbahnwagenachsen
DE2714485C2 (de) Verfahren zum Warmwalzen von Doppel-T-Trägern aus rechteckigem Flachmaterial
DE102008036226B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer Hohlwelle
EP0256409B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Formstahl
DE69317757T2 (de) Verfahren zum radialschmieden eines rohlings
DD280978A5 (de) Verfahren zur herstellung von rohren, staeben, baendern aus nichteisenmetallen
DE2442785B2 (de) Verfahren zur herstellung einer einteiligen ringfelge oder eines ringfelgenteils
DE10065737A1 (de) Induktionsgehärtetes geschmiedetes (Zahrad-) Getriebe und Verfahren zum Vorbereiten desselben
DE102012005106A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Hohlwelle und Vorrichtung hierfür
DE102012204609A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Verbindungsabschnitts als Teil eines Werkzeugs
DE112007002908B4 (de) Gesenkwerkzeug zum formen eines metallpulverschmiedeteils und herstellungsverfahren
EP1654078A1 (de) Verfahren zum herstellen einteiliger hohlkörper, hohlkörper und verwendung des hohlkörpers
DE102008023696A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlwellengrundkörpern sowie nach dem Verfahren hergestellte Hohlwellengrundkörper
DE10202212B4 (de) Verfahren zum Erzeugen von aus metallischem Verbundwerkstoff bestehendem Band oder Blech
WO2008003305A1 (de) Verfahren zur herstellung eines rotationssymmetrischen teils und danach hergestelltes teil
EP0389078B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Druckgasflaschen
EP1745870A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlwellen-Grundkörpern
DE19835478C2 (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung nahtloser Radreifen
EP0941783B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines einteiligen Achskörpers
DE19744787A1 (de) Stanzniet sowie Verfahren zu dessen Herstellung
AT220923B (de)
DD232211A5 (de) Verfahren zur herstellung von durchlaufkokillen
DE3326642A1 (de) Verfahren zur herstellung eines schmiedestueckes aus einer niedriglegierten stahllegierung
DE2514434A1 (de) Buchse, insbesondere aus verbundmaterial, wie gleitlagerbuchse, oder gehaeusebuchse sowie verfahren und werkzeug zu deren herstellung
DE2738179A1 (de) Lenkungswelle und verfahren zu deren herstellung

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee