DD201577A5 - Vorrichtung zum herausloesen von mittels eines foerderers gefoerderten biegsamen,flaechigen erzeugnissen,insbesondere druckprodukten,aus dem foerderstrom - Google Patents
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Abstract
Während das Ziel der Erfindung in der Bereitstellung einer in ihrer Bauweise einfachen und kostengünstig herstellbaren Vorrichtung zum Herauslösen von mittels eines Förderers geförderten biegsamen, flächigen Erzeugnissen, insbesondere Druckprodukten, aus dem Förderstrom liegt, besteht die Aufgabe darin, dass auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten des Förderers selbst dünne Erzeugnisse einwandfrei innerhalb einer sehr kurzen Strecke aus dem Förderstrom herausgelöst werden können. Als Lösung ist hierzu nunmehr eine Vorrichtung mit wenigstens einer ein- und ausschaltbaren Auslöseeinrichtung, die im eingeschalteten Zustand die vorbeilaufenden Greifer eines Förderers öffnet, vorgesehen, wobei erfindungsgemäß im Bereich der Auslöseeinrichtung mindestens ein Anschlag angeordnet ist, der beim Ein- bzw. Ausschalten der Auslöseeinrichtung (8; 109) in den Förderweg der Druckprodukte einfahrbar bzw. aus diesem Förderweg ausfahrbar ist. Fig. 4
Description
Vorrichtung zum Herauslösen von mittels eines Förderers geförderten biegsamen, flächigen Erzeugnissen, insbesondere Druckprodukten, aus dem Förderstrom
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herauslösen von biegsamens flächigen Erzeugnissen, insbesondere Druckprodukten, die von in Abständen an einem Zugorgan befestigten Greifern eines Förderers gehalten sind, aus dem Förderstrom, mit wenigstens einer ein- und ausschaltbaren Auslöseeinrichtung, die im eingeschalteten Zustand die vorbeilaufenden Greifer öffnet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, zum Herauslösen von Druckprodukten aus dem Förderstrom unterhalb des Förderers ein umlaufend angetriebenes Übernahmeförderband anzuordnen, das dieselbe Förderrichtung wie der Förderer und eine gegenüber letzterem jedoch etwas geringere Fördergeschwindigkeit aufweist (DE-OS 27 52 513 bzw. die entsprechende GB-PS 1 568 752). Die im Bereich ihrer nachlaufenden Kante auf dem Übernahmeförderband aufliegenden Druckprodukte können sich infolge der geringeren Geschwindigkeit des Übernahmeförderbandes von den geöffneten Greifern lösen. Nach der Freigabe kommen die Druckprodukte auf dem Übernahmeförderband zur Auflage und werden von diesem weitertransportiert. Vor allem bei großen Fördergeschwindigkeiten des Förderers muß für das vollständige Herauslösen der Druckprodukte dieses Übernahmeförderband einen verhältnismäßig langen Übernahmetrum aufweisen, was
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einen entsprechenden Platzbedarf zur Folge hat*
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer in ihrer Bauweise einfachen und kostengünstig herstellbaren Vorrichtung zum Herauslösen von mittels eines Förderers geförderten biegsamen j flächigen Erzeugnissen, insbesondere Druckprodukten, aus dem Förderstrom«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten des FSr.derers selbst dünne Erzeugnisse einwandfrei innerhalb einer sehr kurzen Strecke aus dem Förderstrom herausgelöst werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß im Bereich der Auslöseeinrichtung mindestens ein Anschlag angeordnet ist, der beim Ein™ bzw» Ausschalten der Auslöseeinrichtung in den Förderweg der Druckprodukte einfahrbar bzw» aus diesem Förderweg ausfahrbar ist»
Die von den Greifern freigegebenen Erzeugnisse stoßen mit ihrer vorlaufenden Kante am Anschlag an, der in Synchronismus mit dem Einschalten der Auslöseeinrichtung in den Förderweg der Erzeugnisse eingefahren wird., Durch diesen Anschlag werden die von den Greifern freigegebenen Erzeugnisse an einer durch ihre Trägheit bewirkten Weiterbewegung in Förderrichtung gehindert. Die Erzeugnisse fallen anschließend durch ihr Eigengewi .cht bzw. unter Einwirkung einer zusätzlichen Kraft nach unten. Das Herauslösen der Erzeugnisse kann somit auf kurzer Strecke, d« h» praktisch am Ort des Anschlagelementes und nahe der Auslöseeinrichtung, erfolgen.
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Vorzugsweise weist Jeder Anschlag eine in dessen eingefahrener Stellung in Richtung von den Greifern weg, insbesondere nach unten, bewegte Anschlagfläche auf, wodurch ein noch besseres Herauslösen der freigegebenen Erzeugnisse vor allem bei großen Fördergeschwindigkeiten des Fosterers sichergestellt wird. .
Um ein einwandfreies Mitnehmen der an der sich bewegenden Anschlagfläche anstoßenden Erzeugnisse zu· gewährleisten, ist es von Vorteil, wenn die Anschlagfläche mit Mitnahmeelementen versehen ist, die beispielsweise durch die Zahnung eines Zahnriemens gebildet sein können.
Vorteilhafterweise ist die Zahnung des Zahnriemens dabei den ankommenden Druckprodukten zugekehrt. . Zweckmäßig ist es auch, wenn der Anschlag schwenkbar ist. Im Sinne der Erfindung ist weiterhin, wenn die Anschlagfläche durch den zwischen zwei Umlenkrollen liegende Trum des Bandes gebildet ist, wobei die eine der Umlenkrollen im Bereich des freien Endes eines schwenkbaren Hebels gelagert ist. -
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in Förderrichtung gesehen vor dem Anschlag und unterhalb des im wesentlichen in horizontaler Richtung verlaufenden Förderers eine Stützeinrichtung angeordnet ist, auf der die von den Greifern an der vorlaufenden Kante gehaltenen Druckprodukte mit ihrer nachlaufenden Kante zur Auflage kommen.
Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang auch, wenn die Stützeinrichtung in einem Abstand vom sich in eingefahrender Stellung befindlichen Anschlag endet, der kleiner ist als der Abstand zwischen der vorlaufenden und der nachlaufenden Kante der Druckprodukte. .
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Zweckmäßigerweise weist die Stützeinrichtung eine ebene Auflage und eine an diese anschließende drehbar gelagerte Walze auf. Günstig ist es hierbei ebenfalls, wenn die Walze angetrieben ist.
Erfindungsgemäß ist darüber hinaus, daß an die Stützeinrichtung ein unterhalb des Anschlages angeordneter Schacht zur Aufnahme der freigegebenen Druckprodukte anschließt. Vorzugsweise ist der Schacht als unten durch einen Auflagetisch abgeschlossener Stapelschacht ausgebildet.
Bei einer besonders bevorzugten Ausfuhrungsform sind Mittel zum Knicken der Erzeugnisse in dem dem Anschlag vorgeschalteten Bereich des Förderweges vorhanden.
Durch das Knicken erfahren die auf den Anschlag zulaufenden Erzeugnisse eine Versteifung, was zur Folge hat, daß sich die von den Greifern freigegebenen Erzeugnisse nach erfolgtem Anstoßen am eingefahrenen Anschlag unter der Wirkung der Schwerkraft sofort und im wesentlichen auf geradlinigem Weg ^ nach unten bewegen. Damit ist ein einwandfreies Herauslösen der Erzeugnisse aus dem Förderstrom praktisch am Ort des Anschlages, d. h. auf sehr kurzer Strecke, möglich. Hierzu müssen keine zusätzlichen Kräfte zum Bewegen der Erzeugnisse nach unten aufgebracht werden.
Dieses Herauslösen auch von dünnen Erzeugnissen ist insbesondere dann gewährleistet, wenn die Erzeugnisse zu einem satteldachfb'rmigen Gebilde mit einer in Förderrichtung verlaufenden Firstlinie gebogen werden. Um eine solche Satteldachform zu erhalten, wird vorzugsweise eine in Förderrichtung der Erzeugnisse gesehen vor dem Anschlag und unterhalb des Förderers angeordnete, satteldachförmig ausgebildete Auflage vorgesehen, auf der die an ihrer vorlaufenden Kante von den
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Greifern gehaltenen Erzeugnisse zumindest im Bereich der nachlaufenden Kante zur Auflage kommen.
In weiterer vorteilhafter Weiterbildung des Brfindungsgegenstandes endet die Auflage in einem Abstand vor dem sich in eingefahrener Stellung befindlichen Anschlag. Die Auflage kann dabei satteldachförmig oder stabförmig ausgebildet sein. Zweckmäßig ist in diesem Zusammenhang auch, daß die Auflage satteldachförmig ausgebildet ist. Vorteilhaft ist dabei auch, wenn in Förderrichtung gesehen der satteldachförmigen Auflage ein stabförmiges Auflageelement vorgeschaltet ist, das mit der Firstlinie der Auflage ausgerichtet ist. Darüber hinaus ist es günstig, wenn in Förderrichtung gesehen vor dem Anschlag ein diesen in seiner ausgefahrenen Stellung abdeckendes Leitelement für die Druckprodukte angeordnet ist.
Erfindungsgemäß ist weiterhin, daß an die Auflage ein unterhalb des Anschlages angeordneter Schacht zur Aufnahme der freigegebenen Druckprodukte anschließt. Vorzugsweise ist der Schacht als unten durch einen vorzugsweise heb- und senkbaren Auflagetisch abgeschlossener Stapelschacht ausgebildet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Auslöseeinrichtung zwei sich bezüglich der Greifer gegenüberliegende Anschläge zugeordnet sind.
Vorteilhaft ist im Rahmen der Erfindung ebenfalls, daß jeder Anschlag mittels eines hydraulischen oder pneumatischen Antriebes ein- und ausfahrbar ist.
Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer hydraulisch oder pneumatisch betätigten Auslöseeinrichtung hat es sich auch als vorteilhaft gezeigt, wenn die Steuerventile
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für die Auslöseeinrichtung und für den Antrieb für den Anschlag bzwφ die Anschläge mit einer gemeinsamen Steuerung verbunden sind.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig. 1: eine erste Vorrichtung zum Herauslösen von in einer Schuppenformation geförderten Druckprodukten aus dem Förderstrom mit ausgeschalteter Auslöseeinrichtung und ausgefahrenen Anschlägen;
Fig. 2: die Vorrichtung gemäß Pig. 1 mit eingeschalteter Auslöseeinrichtung und eingefahrenen Anschlägen;
Pig. 3: in Seitenansicht eine zweite Vorrichtung zum Herauslösen von in einer Schuppenformation geförderten Druckprodukten aus dem Pörderstrom mit ausgeschalteter Auslöseeinrichtung und ausgefahrenen Anschlägen;
Pig. 4: die Vorrichtung gemäß Fig. 3 mit eingeschalteter Auslöseeinrichtung und eingefahrenen Anschlägen, und .
Pig. 5: einen Schnitt durch die zweite Vorrichtung etwa entlang der Linie V-V in den Fig. 3 und 4·
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Förderer 1 entspricht sowohl im Aufbau wie in der Betriebsweise dem Förderer, der in der DE-OS 25 19 561 bzw. der entsprichenden US-PS 3 955 667 ausführlich beschrieben ist. Aus diesem Grund
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wird im folgenden auf eine ausführliche Erläuterung von Aufbau und Wirkungsweise des Förderers 1 verzichtet. Wie die Pig» 1 und 2 zeigen, weist der Förderer 1 eine Anzahl von Greifern 2 auf, von denen jeder eine feste Klemmzunge 3 und eine bewegliche Klemmzunge 4 besitzt. Bei. geschlossenem Greifer 2 halten die beiden Klemmzungen 3 und 4 die Druckprodukte 5 im Bereich ihrer vorlaufenden Kante 5a (Falzkante) fest, wie das die Pig. 1 zeigt. Die bewegliche Klemmzunge 4 wird mittels eines Sperrelementes 6 in ihrer Schließstellung gehalten. Die Greifer 2 sind
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in Abständen an einem umlaufend angetriebenen, nicht dargestellten Zugorgan befestigt, das in einem Kanal 7 geführt ist. Das Oeffnen der Greifer 2 erfolgt mittels einer Auslöseeinrichtung 8, welche ein elektro-pneumatisches Wegeventil 9 aufweist, das mit einer Steuerung 10 verbunden ist. Mittels des Wegeventils 9 wird eine nicht näher dargestellte Steuerrolle gehoben und gesenkt. In ihrer untern Endstellung ist diese Steuerrolle ausser Einwirkung auf die Sperrelemente 6, so dass die vorbeilaufenden Greifer 2 nicht geöffnet werden. Befindet sich diese Steuerrolle in ihrer obern Endstellung,so wirkt sie auf die Sperrelemente 6 der vorbeilaufenden Greifer 2 ein, wodurch die beweglichen Klemmzungen 4 entriegelt und in ihre Offenstellung verschwenkt werden. Die Druckprodukte 5 werden dabei freigegeben, wie das in Figur 2 gezeigt ist.
Unterhalb des Förderers 1 und in dessen Förderrichtung A vor der Auslöseeinrichtung 8 ist eine Auflageschiene 11 vorgesehen, an die eine drehbar gelagerte Walze 12 anschliesst. Die Druckprodukte 5 kommen mit ihrer nachlaufenden Kante 5b auf der Auflageschiene 11 und der Walze 12 zur Auflage, wie das die Figuren deutlich zeigen. An die durch die Auflageschiene 11 und die Walze 12 gebildete Stützeinrichtung schliesst ein Stapelschacht 13 an, der durch Führungen 14, 15 und 16 festgelegt ist. Die Führung 16 weist einen sich in Förderrichtung A erstreckenden Auflageteil 16a für die Druckprodukte 5 auf. Der Stapelschacht 13 ist unten durch einen heb- und senkbaren Auflagetisch 17 abgeschlossen.
Oberhalb des Stapelschachtes 13 und im Bereich der Auslöseeinrichtung 8 sind zwei Anschläge 18 vorhanden,
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die sich bezüglich des Kanales 7 gegenüberliegen- und von denen in den Figuren nur der eine Anschlag sichtbar ist. Jeder Anschlag 18 weist einen zweiarmigen Hebel 19 auf, der um eine ortsfeste Schwenkachse 20 schwenkbar gelagert ist. An den Enden des längern Armes des Hebels 19 sind zwei Umlenkrollen 21, 22 vorgesehen. Die eine Umlenkrolle 21 ist auf der Schwenkachse 20 gelagert, während die andere Umlenkrolle 22 am freien Ende des längern Armes des Hebels angeordnet ist. Am kürzern Arm des Hebels 19 greift die Kolbenstange 23 einer pneumatischen Zylinder-Kolbeneinheit 24 an, welche mit dem Kanal 7 verbunden ist. Diese Zylinder-Kolbeneinheit 24 wird mittels eines elektro-pneumatischen 5/2-Wegeventils 25 gesteuert, das mit der Steuerung 10 verbunden ist. Ueber die beiden Umlenkrollen 21, 22 jedes Hebels 19 ist ein Zahnriemen 26 geführt, dessen Zahnung 27 auf der aussenlxegenden Seite angeordnet ist, wie das in den Figuren nur schematisch dargestellt ist. Der Zahnriemen 26 ist weiter über eine ortsfeste Umlenkrolle 28 und ein Antriebsrad 29 geführt. Die Antriebsräder 29 für die beiden beidseits des Kanals 7 liegenden Zahnriemen 26 sitzen auf einer gemeinsamen Welle 30, die über einen Keilriemen 31 mit einem Antriebsrad 32 in Antriebsverbindung steht. Das Antriebsrad 32 wird mittels eines auf dem Kanal 7 befestigten Antriebsmotors 33 angetrieben. Im weitern läuft jeder Zahnriemen 26 über eine nicht dargestellte Spanneinrichtung, welche bekannter Bauart ist und den Zahnriemen 26 gespannt hält.
Durch den Antriebsmotor 33 werden die Zahnriemen 26 in Richtung des Pfeiles B umlaufend angetrieben. Der zwischen den Umlenkrollen 21 und 22 liegende Trum 26a jedes Zahnriemens 26 bildet dabei auf noch zu beschreibende Weise eine Anschlagfläche für die Druckprodukte 5.
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Auf der Unterseite des Kanals 7 ist ein Näherungsschalter 34 bekannter Bauart angeordnet, der auf die Greifer 2 anspricht und beim Vorbeilaufen jedes Greifers 2 einen Taktimpuls erzeugt, der der Steuerung 10 zugeführt wird. Durch diese vom Näherungsschalter 34 erzeugten Taktimpulse wird der Steuertakt festgelegt.
Im weitern ist am Kanal 7 ein Zähler 35 befestigt, der ebenfalls von bekannter Bauart ist. Dieser Zähler 35 weist einen in den Förderweg der Druckprodukte 5 hineinragenden Finger 36 auf, der durch die vorlaufenden Kanten 5a der vorbeibewegten Druckprodukte 5 betätigt wird und bei jeder Betätigung einen Zählimpuls erzeugt, der ebenfalls der Steuerung 10 zugeführt wird.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt:
In Figur 1 ist die Auslöseeinrichtung 8 in ihrem ausgeschalteten Zustand dargestellt. Das bedeutet, dass sich die Steuerrolle der Auslöseeinrichtung 8 in ihrer untern inaktiven Stellung befindet. Zugleich ist die Kolbenstange 23 jeder Zylinder-Kolbeneinheit 24 vollständig eingefahren, womit sich die Hebel 19 in ihrer obern Endstellung befinden, in der sie aus dem Förderweg der Druckprodukte 5 ausgeschwenkt sind. Die Zahnriemen 26 sind angetrieben. Bei ausgeschalteter Auslöseeinrichtung 8 und hochgeschwenkten Hebeln 19 laufen die Druckprodukte 5 an der Auslöseeinrichtung 8 und an den Anschlägen 18 vorbei, wie das aus Figur 1 ersichtlich ist.
Sollen nun Druckprodukte 5 aus der Schuppenformation S herausgelöst und im Schacht 13 gestapelt werden,
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so wird die Auslöseeinrichtung 8 eingeschaltet und synchron dazu die Anschläge 18 in den Förderweg eingefahren. Bei einem Befehl "Herauslösen" erzeugt die Steuerung 10 aufgrund der vom Näherungsschalter 17 erzeugten Taktimpulse synchronisierte Steuerbefehle für die Wegeventile 9 und 25. Da die Hebel 19 im Zeitpunkt eines solchen Taktimpulses eingeschwenkt sein müssen, wird der Steuerbefehl für das Wegeventil 25 um eine der Einschwenkzeit dieser Hebel 19 entsprechende Zeitspanne vor diesem Taktimpuls erzeugt. Der Steuerbefehl für das Wegeventil 9 wird eine bestimmte Zeitspanne nach diesem Taktimpuls erzeugt, um zu berücksichtigen, dass sich die Auslöserichtung 8 in Förderrichtung A gesehen in einem Abstand hinter den Hebeln 19 angeordnet ist. Durch diese von der Steuerung 10 erzeugten Steuerbefehle werden die Wegeventile 9 und 25 umgeschaltet. Das hat zur Folge, dass die Steuerrolle der Auslöseeinrichtung 8 in die obere Endstellung gebracht wird und die Kolbenstangen 23 der Zylinder-Kolbeneinheiten 24 ausgefahren werden. Durch dieses Ausfahren der Kolbenstangen 23 werden die Hebel 19 von ihrer obern Endstellung nach unten in ihre Wirkstellung verschwenkt, in der sie in den Förderweg der Druckprodukte 5 ragen, wie das die Figur 2 zeigt. Durch die Steuerung 10 wird auf die vorstehend beschriebene Weise sichergestellt, dass das Einschalten der Auslöseeinrichtung 8 und das Einschwenken der Anschläge 18 in den Förderstrom synchron zueinander erfolgt.
Durch die Auslöseeinrichtung 8 werden nun auf die bereits erwähnte Weise die vorbeilaufenden Greifer 2 geöffnet. Die dadurch freigegebenen Druckprodukte 5 schlagen mit ihrer vorlaufenden Kante 5a auf der Anschlagfläche 26a auf, die wie bereits erwähnt durch den zwischen den Umlenkrollen 21 und 22
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liegenden Trum des Zahnriemens 26 gebildet wird. Da die Zahnriemen in Richtung des Pfeiles B angetrieben werden, bewegt sich diese Anschlagfläche 26a nach unten, wie das in Figur 2 gezeigt ist. Durch diese Abwärtsbewegung werden die Druckprodukte 5 im Bereich ihrer vorlaufenden Kante 5a nach abwärts zum Stapelschacht 13 hin bewegt. Durch die den ankommenden Druckprodukten 5 zugekehrte Zahnung 27 wird eine einwandfreie Mitnahme der Druckprodukte 5 sichergestellt.
Wie die Figur 2 weiter/zeigt, ist der Abstand zwischen der Anschlagfläche 26a bei eingeschwenktem Hebel 19 und dem Ende der aiarch die Auflageschiene 11 und die Walze 12 gebildete Stützeinrichtung kleiner als der Abstand zwischen der vorlaufenden Kante 5a und der nachlaufenden Kante 5b der Druckprodukte 5. Dies bedeutet, dass die Druckprodukte 5 im Moment des Anschlagens an der Anschlagfläche 26a mit ihrer nachlaufenden Kante 5b noch immer auf der Walze 12 aufliegen. Diese nachlaufende Kante 5b wird erst freigegeben, wenn die vorlaufende Kante 5a durch die umlaufenden Zahnriemen 26 bereits eine Beschleunigung nach unten erfahren hat. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Druckprodukte in etwa horizontaler Lage in den Stapelschacht 13 fallen, in dem sie auf dem Auflagetisch 17 auf bekannte Weise gestapelt werden.
Die gewünschte Anzahl von Druckprodukten in einem Stapel wird in eine Zähleinrichtung der Steuerung 10 eingegeben. Der Zähler 35 erzeugt wie bereits erwähnt bei jedem vorbeilaufenden Druckprodukt 5 einen Zählimpuls, der dieser Zähleinrichtung zugeführt wird. Diese Zählimpulse bewirken eine Rück-
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wärtszählung der Zähleinrichtung. Hat diese Zähleinrichtung den Stand O erreicht, so werden in der Steuerung 10 Steuerbefehle erzeugt, durch welche die Wegeventile 9 und 25 umgeschaltet werden. Die Auslöseeinrichtung 8 wird ausgeschaltet und der Hebel 19 durch Einfahren der Kolbenstange wieder aus dem Förderstrom heraus nach oben verschwenkt, Die Greifer 2 werden, wie das anhand der Figur 1 erläutert worden ist, nicht mehr geöffnet. Der fertiggebildete Stapel wird auf bekannte Weise aus dem Stapelschacht 13 entfernt und einer Weiterverarbeitungsstation zugeführt.
Durch die in den Förderweg der Druckprodukte 5 einschwenkbaren und aus diesen wieder ausschwenkbaren Anschläge 18 ist es möglich, auf kurzer Strecke Druckprodukte aus dem Schuppenverband herauszulösen. Durch die umlaufenden Zahnriemen 26 werden bei eingeschwenktem Anschlägen 18 die von den Greifern 2 freigegebenen Druckprodukte 5 nach unten beschleunigt, iso dass dieses Herauslösen auf kurzer Strecke auch sichergestellt ist, wenn der Förderer 1 eine erhebliche Fördergeschwindigkeit und Förderleistung aufweist.
Die vorstehend erläuterte Vorrichtung kann in verschiedenen Teilen auch anders als wie dargestellt ausgebildet sein. Im folgenden werden nun einige der möglichen Ausführungsvarianten erläutert.
Unter Umständen ist es denkbar, nur einen einzigen Anschlag 18 vorzusehen. Im weitern können die Zahnriemen 26 auch anders als wie gezeigt geführt und angetrieben werden. Anstelle von Zahnriemen 26 lassen sich auch andere geeignete Bänder verwenden,
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die anstelle der Zahnung 27 anders ausgebildete Mitnahmeelemente aufweisen. Anstelle von abstehenden Mitnahmeelementen könnte das Band auch mit einem adhäsiven Belag versehen werden. Das bzw. die Anschlagselemente 18 könnten auch translatorisch in den Förderstrom einschiebbar ausgebildet werden.
Obwohl die Bewegung der Anschlagfläche 26a nach unten für ein einwandfreies Herauslösen der Druckprodukte 5 von Bedeutung ist, ist es denkbar, bei gewissen Ausführungen der Vorrichtung diese Anschlagfläche 26a feststehend auszubilden. Bei einer solchen feststehenden Anschlagflache besteht jedoch die Gefahr, dass die an ihr anstossenden Druckprodukte nicht ohne weiteres nach unten fallen. Aus diesem Grund müssen unter Umständen noch Mittel vorgesehen werden, z.B. eine Beblasung mittels eines Luftstromes, um den Druckprodukten eine Beschleunigung nach unten zu erteilen.
Die Auslöseeinrichtung 8 und die Anschläge 18 können statt pneumatisch auch hydraulisch oder auf eine andere geeignete Weise betätigt werden.
Auch lassen sich andere Förderer geeigneter Bauart verwenden, so z.B. eine Fördereinrichtung, wie sie in der DE-OS 31 02 242 bzw. der entsprechenden US-Patentanmeldung Nr. 06/225 420 vom 15. Januar 1981 beschrieben ist. Im letztgenannten Fall ist es zweckmässig, die Walze 12 anzutreiben. Die beschriebene Vorrichtung kann auch dann eingesetzt werden, wenn jeder Greifer 2 zwei oder mehr Druckprodukte hält.
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Auch lassen sich mehrere Abgabestellen für die Druckprodukte 5 vorsehen, die in Förderrichtung A hintereinander angeordnet sind, wie das aus der bereits erwähnten DE-OS 27 52 513 und der dieser entsprechenden GB-PS 1 568 752 bekannt ist. An jeder dieser Abgabestellen wäre eine Auslöseeinrichtung und wenigstens ein Anschlag 18 vorzusehen, wie das anhand der Figuren 1 und 2 beschrieben worden ist.
Es versteht sich, dass die aus dem Schuppenverband S herausgelösten Druckprodukte 5 nicht unbedingt gestapelt werden müssen. So wäre es zum Beispiel denkbar, die herausgelösten Druckprodukte 5 auf ein Förderband abzulegen und in Schuppenförmation für die Weiterverarbeitung wegzuführen. Die Druckprodukte können auch in einer andern Formation als in.einem Schuppenstrom S gefördert werden.
Da die Druckprodukte 5 beim Aufprallen auf der Anschlagfläche 26a einer Krafteinwirkung ausgesetzt sind, lässt sich die beschriebene Vorrichtung für dünne Einzelblätter nicht ohne weiteres verwenden, da bei solchen Einzelblättern die Gefahr einer Verletzung besteht. Daher wird diese Vorrichtung vorzugsweise £Sr mehrblättrige Druckprodukte eingesetzt, und zwar insbesondere für gefaltete, gebundene oder geheftete Produkte, die mit der Kante, an der die Blätter miteinander verbunden sind, vorlaufend gefördert werden. 1-Falz und 2-Falz-Druckprodukte 5 sind besonders geeignet, um auf die vorstehend beschriebene Weise aus dem Förderstrom herausgelöst zu werden.
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Im folgenden wird nun die zweite Ausfuhrungsform des Erfindungsgegenstandes gemäss den Fig. 3-5 beschrieben.
Der in diesen Figuren 3-5 dargestellte und mit 101 bezeichnete Förderer entspricht ebenfalls sowohl im Aufbau wie in der Betriebsweise dem Förderer, der in der DE-OS 25 19 561 bzw. der entsprechenden US-PS 3,955,667 ausführlich beschrieben ist. Aus diesem Grund wird im Folgenden der Aufbau und die Wirkungsweise dieses Förderers nur kurz erläutert. Der Förderer 101 weist eine in einem Kanal 102 geführte Kette 10 3 auf, an der in Abständen Greifer 104 befestigt sind. Die Kette 103 ist in der CH-PS 588.647 bzw. der entsprechenden GB-PS 1.549.283 ausführlich beschrieben. Jeder Greifer 104 weist eine feste Klemmzunge 105 und eine mit dieser zusammenwirkende bewegliche Klemmzunge 106 auf. Bei geschlossenen Greifern halten die beiden Klemmzungen 105, 106 die Druckprodukte 107 im Bereich ihrer vorlaufenden Kante 107a (Falzkante) fest. Die bewegliche Klemmzunge 106 wird mittels eines Sperrelementes 108 in ihrer Schliessstellung gehalten. Das Oeffnen der Greifer 104 erfolgt mittels einer Auslöseeinrichtung 109 (Fig. 5), die an einer am Kanal 102 befestigten Halterung 110 angebracht ist. Diese Auslöseeinrichtung 109 weist ein Steuerelement 111 auf, das mittels einer pneumatischen Kolben-Zylindereinheit 112 gehoben und gesenkt werden kann. Die Kolben-Zylindereinheit 112 wird mittels eines elektro-pneumatischen Wegeventils 113, das mit einem nicht dargestellten Druckluftanschluss verbunden ist, betätigt. Dieses Wegeventil 113 ist mit einer Steuerung 114 verbunden. In seiner untern, in der Fig. 5
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gezeigten Endstellung ist das Steuerelement 111 ausser Einwirkung auf die Sperrelemente 108, so dass die vorbeilaufenden Greifer 104 nicht geöffnet werden (Fig. 3). Befindet sich dieses Steuerelement 111 hingegen in seiner obern Endstellung, so wirkt es auf die Sperrelemente 108 der Greifer 104 ein, wodurch die beweglichen Klemmzungen 106 entriegelt und in ihre Offenstellung verschwenkt werden. Die Druckprodukte 107 werden dabei freigegeben, wie das in Fig. 4 gezeigt ist.
Im Bereich der Auslöseeinrichtung 109 sind zwei stabförmige Anschläge 115 und 116 angeordnet, die sich bezüglich der Greifer 104 gegenüberliegen. Jeder Anschlag 115, 116 ist mit einer pneumatischen Kolben-Zylindereinheit 117 bzw.
118 antriebsverbundai.Durch die zugeordnete Kolben-Zylindereinheit 117, 118 werden die Anschlagstäbe 115, 116 in Richtung ihrer Längsachse, d.h. in Richtung des Pfeiles C verschoben. Die Kolben-Zylindereinheiten 117, 118 sind über eine in den Fig. 3-5 nicht dargestellte Verbindungsleitung mit einem elektro-pneumatischen Wegeventil
119 verbunden, das ebenfalls mit der Steuerung in Verbindung steht und das am Kanal 102 befestigt ist. Im weitern ist dieses Wegeventil 119 an eine nicht dargestellte Druckluftquellp« angeschlossen. In den Fig. 3 und 5 sind die Anschläge 115, 116 in ihrer ausgefahrenen Stellung gezeigt, in der sie sich ausserhalb des Förderweges der Druckprodukte 107 befinden. Figur 4 zeigt die Anschläge 115, 116 in ihrer eingefahrenen Stellung, in der sie in den erwähnten Förderweg hineinragen. Diese eingefahrene Stellung ist in Fig. 5 gestrichelt dargestellt.
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Auf der Unterseite des Kanals 102 ist ein Näherungsschalter 120 bekannter Bauart angeordnet, der beim Vorbeilaufen jedes Greifers 104 einen Taktimpuls erzeugt, der der Steuerung 114 zugeführt wird. Durch diese vom Näherungsschalter 120 erzeugten Inroulse wird der Steuertakt festgelegt.
Im weitern ist an diesem Kanal 102 ein Zähler 121 angebracht, der ebenfalls von bekannter Bauart ist. Dieser Zähler 121 weist einen in den Förderweg der Druckprodukte 107 hineinragenden Finger 122 auf, der durch die vorlaufenden Kanten 107a der vorbeibewegten Druckprodukte 107 betätigt wird und bei jeder Betätigung einen Zählimpuls erzeugt, der ebenfalls der Steuerung 114 zugeführt wird.
In Förderrichtung A des Förderers 101 gesehen ist jedem Anschlag 115, 116 ein Leitelement 123 bzw. 124. vorgelagert, das den zugeordneten Anschlag 115, 116 in seiner ausgefahrenen Stellung abdeckt und sicherstellt, dass keines der Druckprodukte 107 an den sich in ausgefahrener Stellung befindlichen Anschlägen 115, 116 anstösst.
Unterhalb der Anschläge 115 und 116 ist ein Stapelschacht 112 angeordnet, der durch Schachtwände 126, 127, 128 und 12 9 festgelegt wird. Um eine Verletzung der Druckprodukte 107 zu vermeiden, sind die Schachtwände 127, 128 und 129 im Bereich ihrer obern Ecken 127a, 128a bzw. 12 9a abgebogen. Der Stapelschacht 12 5 ist unten durch einen heb- und senkbaren Auflagetisch 130 abgeschlossen.
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In Förderrichtung A gesehen χ?;' vor diesem Stapelschacht 125 ein satteldachförmig ausgebildetes Auflageorgan 131 für die Druckprodukte 107 angeordnet. Die Firstlinie 131a dieses Auflageorganes 131 verläuft im wesentlichen parallel zur Förderrichtung A. Das Auflageorgan 131 ist mit sich in vertikaler Richtung erstreckenden Seitenteilen 132 versehen. Das Auflageorgan 131 endet in einem Abstand von den sich in eingefahrener Stellung befindlichen Anschlägen 115 und 116 und weist an diesem den Anschlägen 115 und 116 zugekehrten Ende schräg nach unten verlaufende Kanten 133 auf. Dem satteldachförmigen Auflageorgan 131 ist ein stabförmiges Auflageelement 134 vorgelagert, das im wesentlichen mit der Firstlinie 131 a des Auflageorganes 131 flu.üi/^ tet.
In Förderrichtung A gesehen schliesst an den Stapelschacht 125 ein Auflageteil 135 für die am Stapelschacht 125 vorbeilaufenden Druckprodukte 107 an. Dieser Auflageteil 135 kann an sich beliebig ausgebildet sein und beispielsweise aus zwei zueinander parallelen Stäben bestehen. Es ist jedoch auch möglich, nur einen Stab vorzusehen.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt:
Wie die Fig. 3-5 zeigen, werden die Druckprodukte 107 an ihrer vorlaufenden Kante 107a durch die Greifer 104 etwa in der Mitte gehalten. Sobald die Druckprodukte 107 im Bereich ihrer nachlaufenden Kante 107b auf dem stabförmigen Auflageelement 134 zur Auflage kommen, werden sie um eine
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Knick- oder Biegelinie 136, die im wesentlichen in Förderrichtung A ve^M-uft, geknickt oder gebogen. Die Druckprodukte 107 erhalten somit eine satteldachartige Form, wie das aus den Figuren deutlich hervorgeht. Anschliessend kommen die Druckprodukte 107 auf dem Satteldachförmigen Auflageorgan 131 zur Auflage, wodurch den Druckprodukten eine definierte Satteldachform erteilt wird. Durch dieses Knicken um die Linie 136 wird eine Versteifung der Druckprodukte 107 bewirkt. Dieses Versteifen ist für den noch näher zu beschreibenden Herauslösevorgang von grosser Bedeutung.
In den Fig. 3 und 5 ist die Auslöseeinrichtung 109 in ihrem ausgeschalteten Zustand dargestellt. Das bedeutet, dass sich das Steuerelement 111 in seiner untern, inaktiven Stellung befindet, in der es wie erwähnt ausser Einwirkung auf die Sperrelemente 108 der Greifer 104 ist. Zugleich sind die Anschläge 115 und 116 ganz eingefahren, so dass sie sich ausserhalb des Forderweges der Druckprodukte 107 befinden. Die Greifer 104 laufen ohne geöffnet zu werden an der Auslöseeinrichtung 109 vorbei und transportieren die Druckprodukte 107 unter den Anschlägen 115, 116 hindurch über den Stapelschacht 125 hinweg, wie das Fig. 3 zeigt.
Sollen nun Druckprodukte 107 aus der Schuppenformation herausgelöst und im Schacht 125 gestapelt werden, so müssen die Auslöseeinrichtung 109 eingeschaltet und die Anschläge 115, 116 in den Förderweg eingefahren werden. Durch einen Befehl "Herauslösen" erzeugt die Steurung 114 aufgrund der
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vom Näherungsschalter 12 0 erzeugten Taktimpulse synchronisierte Steuerbefehle für die Wegeventile 113 und 119, wobei berücksichtigt wird, dass die Auslöseeinrichtung 108 in Förderrichtung A gesehen in einem gewissen Abstand hinter den Anschlägen 115, 116 angeordnet ist. Durch die von der Steuerung erzeugten Steuerbefehle werden die Wegeventile 113 und 119 umgeschaltet. Das hat zur Folge, dass das Steuerelement 111 der Auslöseeinrichtung 109 in die obere Endstellung gebracht wird und die Anschläge 115 und 116 in Richtung des Pfeiles C nach unten in ihre Wirkstellung bewegt werden, in der sie in den Förderweg hineinragen, wie das in Fig. 4 gezeigt ist. Durch die Steuerung 114 wird sichergestellt, dass das Einschalten der Auslöseeinrichtung 109 und das Einfahren der Anschläge 115 und 116 in den Förderstrom synchron zueinander erfolgt.
Durch die Auslöseeinrichtung 109 werden nun auf die bereits erwähnte Weise die vorbeilaufenden Greifer 104 geöffnet. Dadurch werden die Druckprodukte 107 freigegeben, die nun mit ihrer vorlaufenden Kante 107a an den Anschlägen 115 und 116 anstehen. Im Moment des Anschlagens liegen die Druckprodukte 107 nicht mehr auf dem Auflageorgan 131 auf, besitzen jedoch noch immer ihre satteldachartige Form. Wie Fig. 4 zeigt, wird ein Zurückprellen der an den Anschlägen 115, 116 anschlagenden Druckprodukte 107 dadurch verhindert, dass die Druckprodukte mit ihrer nachlaufenden Kante 107b an den schrägverlaufenden Kanten 133 des Auflageorganes 131 anstossen. Die freigegebenen Druckprodukte 107 fallen durch ihr Eigengewicht nach unten in den Stapelschacht 125 und kommen auf dem Auflagetisch 130 bzw.
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auf den bereits auf diesem aufliegenden Druckprodukten zur Auflage. Die satteldachartige Form der Druckprodukte 107 hat eine Stabilisierung der Bewegung der Druckprodukte während ihres freien Falles in den Stapelschacht zur Folge. Das wirkt sich insbesondere vorteilhaft bei dünnen Produkten aus, die die Tendenz haben, während des freien Falles eine Schaukelbewegung auszuführen. Durch diese Stabilisierung der Schwebebewegung der Druckprodukte 107 wird erreicht, dass letztere im wesentlichen geradlinig nach unten fallen. Dadurch wird ermöglicht, dass die Druckprodukte 107 aufeinander ausgerichtet gestapelt werden können. Besondere Massnahmen zur Ausrichtung des Stapels können sich demzufolge auf ein Mindestmass beschränken oder sich, gar erübrigen.
Die dachartige Form der Druckprodukte 107 bringt noch weitere Vorteile mit sich. In einer Grundrissprojektion nehmen die Druckprodukte 107 in ihrer satteldachartigen Form eine geringere Fläche ein als im in der Grundrissebene ausgebreiteten Zustand. Dadurch können die von den Greifern 104 freigegebenen Produkte ohne Schwierigkeiten zwischen die Schachtwände 12 6, 12 7, 128 und 12 9 eingeführt werden. Im Zuge der Fallbewegung werden die beiden entlang der Linie 136 gebogenen und ursprünglich miteinander einen Winkel bildenden Hälften der Druckprodukte 107 wieder in eine gemeinsame Ebene hochgeschwenkt. Dabei gelangen die Druckprodukte 107 mit ihren Seitenkanten in Berührung mit den Schachtwänden 126, 127, 128 und 129, wodurch eine Führung und Ausrichtung der Druckprodukte 107 bewirkt wird. Unabhängig von der Dicke der Druckprodukte 107 erfolgt
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somit eine einwandfreie Stapelbildung.
Wie bereits erwähnt erzeugt der Zähler 121 bei jedem vorbeilaufenden Druckprodukt 107 einen Zählimpuls/ der einer Zähleinrichtung der Steuerung 114 zugeführt wird. Die gewünschte Anzahl von Druckprodukten pro Stapel wird in diese Zähleinrichtung eingegeben. Die Zählimpulse bewirken eine Rückwärtszählung dieser Zähleinrichtung. Hat letztere den Stand Null erreicht, so werden in der Steuerung 114 Steuerbefehle erzeugt, durch welche die Wegeventile 113 und 119 umgeschaltet werden. Die Auslöseeinrichtung 108.. wird umgeschaltet,und die Anschläge 115 und 116 werden wieder aus dem Förderström hinaus nach oben bewegt. Die Greifer 104 laufen samt den von ihnen gehaltenen Druckprodukten 107 am Stapelschacht 125 vorbei, der nun auf bekannte Weise entleert werden kann.
Die durch das Biegen der Druckprodukte um eine im wesentlichen in Förderrichtung A verlaufende Linie 136 vor dem Auftreffen auf die Anschläge 115 und 116 bewirkte Versteifung und die auf diese Weise erhaltene Satteldachform haben zur Folge, dass nach Freigabe die Druckprodukte durch ihr Eigengewicht im wesentlichen geradlinig nach unten in den Stapelschacht 12 5 fallen. Die Druckprodukte 107 lassen sich demzufolge am Ort ihrer Freigabe durch die Greifer 104 aus ihrer Formation herauslösen und wegführen.
Die vorstehend erläuterte Vorrichtung kann selbstverständlich in verschiedenen Teilen auch anders als wie dargestellt ausgebildet sein. Im folgenden werden nun einige
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der möglichen Ausführungsvarianten erläutert.
Auf die anhand der Fig. 3-5 beschriebene Weise ist ein einfaches und zuverlässiges Knicken der Druckprodukte mög-* lieh. Es is/b jedoch denkbar, die Druckprodukte mit andern Mitteln oder auf andere Weise zu knicken oder zu biegen. Der dem satteldachförmigen Auflageorgan 131 vorgeschaltete Auflagestab 134, der eine Vorknickung der Druckprodukte bewirkt, kann unter Umständen auch entfallen. Im weitern könnte bei gewissen Anwendungen das satteldachförmig ausgebildete Auflageorgan 131 durch einen Auflagestab ersetzt werden, der dem Auflageelement 134 entspricht.
Die Auslöseeinrichtung 109 und die Anschläge 115 und 116 können statt pneumatisch auch hydraulisch oder auf eine andere geeignete Weise betätigt werden. Auch lassen sich andere Förderer geeigneter Bauart verwenden, so z.B. eine Fördereinrichtung, wie sie in der DE-OS 31 02 242 bzw. der entsprechenden US-Patentanmeldung Nr. 06/225 420 vom 15. Jari. 1981 beschrieben ist. Jeder Greifer 104 kann auch zwei oder mehr Druckprodukte 107 halten.
Auch lassen sich mehrere Abgabestellen für die Druckprodukte 107 vorsehen, die in Förderrichtung A hintereinander angeordnet sind, wie das aus der bereits erwähnten DE-OS 27 52 513 und der dieser entsprechenden GB-PS 1 568 752 bekannt ist. An jeder dieser.Abgabestellen wäre eine Auslöseeinrichtung 109 und Anschläge 115, 116 vorzusehen. Da wie bereits erwähnt die Druckprodukte 107 auf sehr kurzer Strekke aus dem Förderstrom herausgelöst werden können, können
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diese Abgabestellen dicht hintereinander angeordnet werden.
Es versteht sich, dass die aus dem Schuppenverband herausgelösten Druckprodukte 107 nicht unbedingt gestapelt werden müssen. So wäre es zum Beispiel denkbar, die herausgelösten Druckprodukte 107 statt auf den Auflagetisch 130 auf ein Förderband abzulegen, das sich unterhalb des durch die Wände 126, 127, 128, 129 gebildeten Schachtes befindet.
Da wie bereits erwähnt die Druckprodukte durch das Knicken eine Versteifung erfahren, können mit der beschriebenen Vorrichtung auch dünne Produkte und Einzelblätter verarbeitet werden, da wegen dieser Versteifung solche dünne Produkte beim Aufprallen an den Anschlägen 115, 116 nicht verletzt werden.
Schlussendlich sei noch erwähnt, dass sich mit beiden beschriebenen Vorrichtungen auch andere biegsame, flächige Erzeugnisse als Druckprodukte aus dem Förderstrom herauslösen lassen.
Claims (29)
1. Vorrichtung zum Herauslösen von biegsamen, flächigen Erzeugnissen, insbesondere Druckprodukten, die von in Abständen an einem Zugorgan befestigten Greifern eines Förderers gehalten sind, aus dem Förderstrom, mit wenigstens einer ein- und ausschaltbaren Auslöseeinrichtung, die im eingeschalteten Zustand die vorbeilaufenden Greifer öffnet, gekennzeichnet dadurch, daß im Bereich der Auslöseeinrichtung (8; 109) mindestens ein Anschlag (18; 115; 116) angeordnet ist, der beim Ein- bzw. Ausschalten der Auslöseeinrichtung (8; 109) in den Förderweg der Druckprodukte (5; 107) einfahrbar bzw. aus diesem Förderweg ausfahrbar ist.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Anschlag (18; 115; 116) synchron zum Ein- bzw. Ausschalten der Auslöseeinrichtung (8; 109) ein- bzw. ausfahrbar ist. ·
3. Vorrichtung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß jeder Anschlag (18) eine feststehende Anschlagfläche für die Druckprodukte (5) aufweist.
4· Vorrichtung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß jeder Anschlag (18) eine in dessen eingefahrener Stellung in Richtung von den Greifern (2) weg, vorzugsweise nach unten, bewegte Anschlagfläche (26a) aufweist.
5. Vorrichtung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Anschlagfläche (26a) durch einen Abschnitt eines umlaufend angetriebenen Bandes gebildet ist.
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6. Vorrichtung nach Punkt 4 oder 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Anschlagfläche (26a) mit Mitnahmeelementen versehen ist.
7. Vorrichtung nach den Punkten 5 und 6, gekennzeichnet dadurch, daß das Band ein Zahnriemen (26) ist, dessen Zahnung (27) den ankommenden Druckprodukten (5) zugekehrt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 7» gekennzeichnet dadurch, daß der Anschlag (18) schwenkbar ist.
9· Vorrichtung nach den Punkten 5 und 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Anschlagfläche (26a) durch den zwischen zwei Umlenkrollen (21; 22) liegende Trum des Bandes gebildet ist, wobei die eine der Umlenkrollen (22) im Bereich des freien Endes eines schwenkbaren Hebels (19) gelagert ist..
10. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß in Förderrichtung (A) gesehen vor dem Anschlag (18) und unterhalb des im wesentlichen in horizontaler Richtung verlaufenden Förderers (1) eine Stützeinrichtung angeordnet ist, auf der die von den Greifern (2) an der vorlaufenden Kante (5a) gehaltenen Druckprodukte (5) mit ihrer nachlaufenden Kante (5b) zur Auflage kommön.
11. Vorrichtung nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Stützeinrichtung in einem Abstand vom sich in eingefahrener Stellung befindlichen Anschlag (18) endet, der kleiner ist als der Abstand zwischen der vorlaufenden und der nachlaufenden Kante (5a; 5b) der Druckprodukte (5).
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12. Vorrichtung nach Punkt 10 oder 11, gekennzeichnet dadurch, daß die Stützeinrichtung eine ebene Auflage, und eine an diese anschließende drehbar gelagerte Walze (12) aufweist.
13· Vorrichtung nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Walze (12) angetrieben ist. ·
14. Verrichtung nach einem der Punkte 10 bis 13» gekennzeichnet dadurch, daß an die Stützeinrichtung ein unterhalb des Anschlages (18) angeordneter Schacht (13) zur Aufnahme der freigegebenen Druckprodukte (5) anschließt·
15· Vorrichtung nach Punkt 15, gekennzeichnet dadurch, daß der Schacht (13) als unten durch einen Auflagetisch (17) abgeschlossener Stapelschacht ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Mittel zum.Knicken der Druckprodukte (107) in dem dem Anschlag (115; 116) vorgeschalteten Bereich des Förderweges vorgesehen sind.
17· Vorrichtung nach Punkt 16, gekennzeichnet dadurch, daß die Mittel zum Knicken die Druckprodukte (107) um eine im wesentlichen in deren Förderrichtung (A) verlaufenden Linie (136) zu einer satteldachartigen Form biegen.
18. Vorrichtung nach Punkt 17, gekennzeichnet dadurch, daß in Pörderrichtung (A) der Druckprodukte (107) gesehen vor dem Anschlag (115; 116) und unterhalb des Förderers (101) eine Auflage (131) angeordnet ist, auf der die an ihrer vorlaufenden Kante (107a) vor den Greifern (104) gehaltenen Druckprodukte (107) zumindest im Bereich der nachlaufenden Kante (107b) zur Auflage kommen.
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- 29 - 59 729 27
AP B 65 H / 233 269/7 Berlin, 12. 1. 82
19· Vorrichtung nach Punkt 18, gekennzeichnet dadurch, daß die Auflage (131) in einem Abstand vor dem sich in eingefahrener Stellung befindlichen Anschlag (115; 116)
*
endet. .
20. Vorrichtung nach Punkt 18 oder 19, gekennzeichnet dadurch, daß die Auflage (131) satteldachförmig ausgebildet ist.
21. Vorrichtung nach Punkt 18 oder 19, gekennzeichnet dadurch, daß die Auflage (131) stabförmig ausgebildet ist.
22. Vorrichtung nach Punkt 20, gekennzeichnet dadurch, daß die Auflage (131) an ihrem dem Anschlag (115; 116) zugekehrten Ende eine in Förderrichtung (A) vom Förderer (101) weg verlaufende Abschrägung (133) aufweist. . -'..
23· Vorrichtung nach Punkt 20, gekennzeichnet dadurch, daß in Förderrichtung (A) gesehen der satteldachförmigen Auflage (131) ein stabförmiges Auflageelement (134) vorgeschaltet ist, das mit der Firstlinie (131a) der Auflage (131) ausgerichtet ist. - -
24· Vorrichtung nach einem der Punkte 16 bis 23, gekennzeichnet dadurch, daß in Förderrichtung (A) gesehen vor dem Anschlag (115; 116) ein diesen in seiner ausgefahrenen Stellung abdeckendes Leitelement (123; 124) für die Druckprodukte (107) angeordnet ist.
25· Vorrichtung nach einem der Punkte 18 bis 24, gekennzeichnet dadurch, daß an die Auflage (131) ein unterhalb des Anschlages (115; 116) angeordneter Schacht zur Aufnahme der freigegebenen Druckprodukte (107) anschließt.
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- 30 - 59 729 27
AP B 65 H / 233 269/7 Berlin, 12. 1. 82
26. Vorrichtung nach Punkt 25, gekennzeichnet dadurch, daß der Schacht als unten durch einen vorzugsweise heb- und senkbaren Auflagetisch (130) abgeschlossener Stapelschacht (125) ausgebildet ist.
27. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 26, gekenn-· zeichnet dadurch, daß der Auslöseeinrichtung (8; 109) zwei sich bezüglich der Greifer (2; 104) gegenüberlie- : gende Anschläge (115; 116) zugeordnet sind.
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AP B 65 H 7 233 269/7 Berlin,12.1.82
28. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 27, gekennzeichnet dadurch, daß jeder Anschlag (18; 115; 116)
mittels eines hydraulischen oder pneumatischen
Antriebes (24; 117; 118) ein- und ausfahrbar ist.
mittels eines hydraulischen oder pneumatischen
Antriebes (24; 117; 118) ein- und ausfahrbar ist.
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AP B 65 H /233 269/7 Berlin, 12. 1. 82
29. Vorrichtung nach Punkt 28 mit einer hydraulisch pder pneumatisch betätigbaren Auslöseeinrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß die Steuerventile (9; 25; 117; 119) für die Auslöseeinrichtung (8; 109) und für den Antrieb (24; 117; 118) für den Anschlag bzw. die
Anschläge (18; 115; 116) mit einer gemeinsamen
Steuerung (10; 114) verbunden sind.
Anschläge (18; 115; 116) mit einer gemeinsamen
Steuerung (10; 114) verbunden sind.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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