DD206401A5 - Fahrbare anlage und verfahren zur gleisunterbau-sanierung - Google Patents
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Abstract
FAHRBARE ANLAGE ZUR SANIERUNG DES GLEISUNTERBAUES, BESTEHEND AUS EINEM GLEISBAUFAHRZEUG MIT WENIGSTENS EINER HOEHENVERSTELLBAREN RAEUMVORRICHTUNG, WENIGSTENS EINEM TRANSPORT-FOEDERBAND UND VORRICHTUNGEN ZUM ENTLADEN BZW. VERTEILEN VON SCHOTTER ODER SAND, SOWIE MEHREREN GLEIS-TRANSPORTFAHRZEUGEN MIT FOERDEREINRICHTUNGEN. WAEHREND DAS ERFINDUNGSZIEL DARIN LIEGT, DIE GENANNTE ANLAGE IM AUFBAU BESONDERS EINFACH AUSZUBILDEN UND EINE VERBESSERTE GLEISUNTERBAUSANIERUNG ZU ERMOEGLICHEN, IST DIE AUFGABE DARIN ZU SEHEN, EINE RATIONELLE UND RASCHE BEARBEITUNG DES ZU SANIERENDEN GLEISABSCHNITTES ZU ERMOEGLICHEN. DIES WIRD DADURCH ERREICHT, DASS AM FAHRGESTELLRAHMEN DES GLEISBAUFAHRZEUGES ZWISCHEN DEN BEIEN - ZUR UEBERBRUECKUNG EINER DURCH ENTFERNEN EINES GLEISJOCHES BEGRENZTEN UMBAULUECKE IM ABSTAND VONEINANDER ANGEORDNETEN - SCHIENENFAHRWERKEN DIE MIT DEM TRNSPORT-FOERDERBAND VERBUNDENE RAEUMVORRICHTUNG UND EINE GLEISJOCH-HEBEEINRICHTUNG IN MASCHINENLAENGSRICHTUNG HINTEREINANDER ANGEORDNET SIND. SOWOHL DIE RAEUMVORRICHTUNG MIT DEM TRANSPORT-FOERDERBAND ALS AUCH DIE GLEISJOCH-HEBEEINRICHTUNG SIND AUF FUEHRUNGSBAHNEN DES FAHRGESTELLRAHMENS UEBER JEWEILS ZUGEORDNETE ANTRIEBE IN MASCHINENLAENGSRICHTUNG VERSCHIEBBAR GELAGERT. ALLE GLEIS-TRANSPORTFAHRZEUGE SIND MIT DEM GLEISBAUFAHRZEUG ZU EINEM GEMEINSAM VERFAHRBAREN FAHRZEUGVERBAND ZUSAMMENGESCHLOSSEN.
Description
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Anlage und ein Verfahren zur Sanierung des Gleisunterbaues. Dabei besteht die Anlage aus einem die Arbeits-Umbaulücke überbrückenden Gleisbaufahrzeug mit wenigstens einer zwischen den Schienenfahrwerken am Fahrgestellrahmen angeordneten höhenverstellbaren Aufnahme- und Räumvorrichtung« wenigstens einem diesen zugeordneten Transport -Förderband und Vorrichtungen zum Entladen bzw. Verteilen und gegebenenfalls zum Verdichten von Schotter oder Sand, sowie mehreren Gleistransportfahrzeugen mit Fördereinrichtungen·
Es ist - gemäß der AT-PS 307 476 - eine Schotterbett-Reinigungsmaschine bekannt, durch die im Rahmen der Reinigung der Schotterbettung - zum Schutz des Gleisunterbaues - eine dünne Schutzschicht, vorzugsweise eine Kunststoff-Folie, auf das Rlanum aufgebracht wird· Dazu wird in der einerseits durch die unter dem Gleisrost hindurchführende Räumvorrichtung und andererseits durch die Schotterzuführeinrichtung begrenzten Umbaulücke eine Vorratsrolle mitgeführt und kontinuierlich abgewickelt. Nach Verfüllung des Raumes zwischen aufgebrachter Schutzschichte und Gleisrost durch die Schotterzuführeinrichtung ist der Gleisunterbau vor einer Durchweichung des Planums geschützt. Der bei der Reinigung des Schotters anfallende Abraum wird über entsprechende Fördereinrichtungen zu Transportfahrzeugen weitergeleitet·
Es ist - gemäß der DD-PS 110 321 - eine weitere verbesserte Möglichkeit der Unterbausanierung bekannt. Dabei wird zunächst Sand mittels Gleistransportfahrzeugen zwischen den Schienen auf das Gleis abgelegt, worauf der Bettungsschotter mitsamt dem darauf befindlichen Sand durch eine endlose Räumkette kontinuierlich aufgenommen und in einer Siebanlage voneinander getrennt wird. Anschließend wird über dem im Umbau-
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lückenbereich freigelegten Planum - über Entlade™ bzw. Verteilvorrichtungen - Sand abgeworfen, sowie planiert und verdichtet und auf die Sandschutzschicht der von der Siebanlage kommende Schotter aufgetragen. Dieses an sich gut bewährte Verfahren erfordert in den meisten Fällen eine vorherige Reinigung des durch das Aufdrücken des durchweichten Planums verunreinigten Schotters. Außer.dem ist durch die gemeinsame Aufnahme von Sand und Schotter und die für die anschließende Trennung erforderliche Rieselfähigkeit des Sandes eine gewisse Witterungsabhängigkeit gegeben»
Es ist weiters - gemäß DD-PS 61 805 - eine gleisverfahrbare Maschine zur Schotteraufnahme bzw. zum Profilieren der Schotterbettung bekannt, die eine am Fahrgestellrahmen angeordnete, höhenverstellbare Aufnahme- und Räumvorrichtung aufweist. Diese besteht aus einer Ladeschaufel mit einer bis über die Schwellenlänge reichenden Breite und seitlich angeordneten Aufnahmeschaufeln sowie einem verschwenkbaren Schaufelkran. Die Maschine dient jedoch im wesentlichen lediglich dazu, um den Bettungsschotter, insbesondere den seitlichen ftettungsschotter zu erfassen und diesen zu der . mittig angeordneten Ladeschaufel zu befördern, um diesen anschließend in einen Vorratsbehälter zu entleeren. Der Schaufelkran selbst ist für verschiedene Oberbauarbeiten vorgesehen. Diese Gleisbaumaschine ist daher für eine Sanierung des Gleisunterbaues nicht geeignet und hat sich aber für die Profilierung der Schotterbettung bei im wesentlichen unverändertem Gleis gut bewährt.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine fahrbare Anlage und ein Verfahren zur Gleisunterbau-Sanierung so auszubilden, daß die Sanierungsarbeiten wirtschaftlicher und unabhängig vom Wetter in hoher Qualität ausgeführt werden können.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine fahrbare Anlage und ein Verfahren zur Sanierung des Gleisunterbaues zu schaffen, die es ermöglichen, daß die erforderlichen Einrichtungen zu einem geschlossenen Fahrzeugverband und nur einem Gleisbaufahrzeug zusammengefaßt werden, wobei die Einrichtungen am Gleisbaufahrzeug für unterschiedliche Arbeitsgänge geeignet sein müssen, die Anlage einen einfachen Aufbau aufweist und eine verbesserte Gleisbausanierung, insbesondere ein verbessertes Einbringen der Schutzschichte und des Schotters, ermöglicht.
Die Erfindung besteht nun darin, daß bei der eingangs beschriebenen fahrbaren Anlage am Fahrgestellrahmen des Gleisbaufahrzeuges zwischen den beiden - zur Überbrückung einer durch Entfernen eines Gleisjoches begrenzten Umbaulücke voneinander im Abstand angeordneten - Schienenfahrwerken, die mit dem Transport-Förderband verbundene Räumvorrichtung und eine Gleisjoch-Hebeeinrichtung in Maschinenlängsrichtung hintereinander angeordnet sind, und daß sowohl die Räumvorrichtung mit dem Transport-Förderband als auch die Gleisjoch-Hebeeinrichtung auf Führungsbahnen des Fahrgestellrahmens ü ber jeweils zugeordneten Antriebe in Maschinenlängsrichtung verschiebbar gelagert sind; und wobei insbesondere alle Gleistransportfahrzeuge mit dem Gleisbaufahrzeug zu einem gemeinsam verfahrbaren Frahrzeugverband zusammengeschlossen sind.
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Die Erfindung schafft erstmals mit überraschend einfachen Mitteln eine Anlage mit einem geschlossenen Fahrzeugverband und nur einem Gleisbaufahrzeug, mit welcher unter vorteilhafter Ausnützung der am Gleisbaufahrzeug zur Bearbeitung der Umbaulücke vorgesehenen Einrichtungen für mehrere Arbeitsgänge eine rationelle und rasche Bearbeitung des zu sanierenden Gleisabschnittes ermöglicht wird. Durch die Verschiebungsmöglichkeit an Hand der Führungsbahnen am Fahrgestellrahmen des Gleisbaufahrzeuges ist eine einfache, kontinuierliche Fortbewegung der Räumvorrichtung und der Gleisjoch-Hebeeinrichtung an jeder gewünschten Stelle bzw. auch über das Ende der Umbaulücke hinaus ohne Auf- bzw. Abgleisung des Gleisbaufahrzeuges gegeben. Infolge der über den Schienenfahrwerken am Fahrgestellrahmen des Gleisbaufahrzeuges vorgesehenen Führungsbahnen wird überdies auch eine genaue Nivellierung insbesondere mit der Räumvorrichtung geschaffen. Der geschlossene Fahrzeugverband ermöglicht trotz der relativ vielen verschiedenen Arbeitsgänge einen störungsfreien Arbeitsablauf unter vollständiger Durchführung der für die Unterbausanierung notwendigen Arbeiten. Durch den gänzlichen Stillstand des gesamten Fahrzeugverbandes während der Sanierungsarbeiten sind auch die Transport- und Förderarbeiten im weiten Bereich der Gleistransportfahrzeuge im wesentlichen ungestört. Die Anlage zeichnet sich weiters durch einen sehr einfachen Aufbau und hohe Wirtschaftlichkeit aus. Mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Anlage wird in einfachster Weise eine scharfe Trennung zwischen der auf das Planum aufgetragenen Schutzschichte aus Sand und dem darauffolgend aufgebrachten Bettungsschotter - mit vollständiger Homogenität der einzelnen Schichten - erreicht. Darüberhinaus wird infolge der getrennten Zufuhr und Ablagerung des Sandes bzw. Schotters deren Verklebung miteinander, beispielsweise bei hoher Feuchtigkeit, ausgeschlossen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Länge des mit seinem vorderen Ende mit der Räumvorrichtung verbundenen Transport-Förderbandes - gleich oder größer als der Abstand von Schienenfahrwerk zu Schienenfahrwerk des Gleisbaufahrzeuges in Maschinenlängsrichtung - bemessen ist. Mit einer derartigen Ausbildung kann in einfachster Weise trotz der Relativver-
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Schiebung der Räumvorrichtung mitsamt dem Transport-Förderband in bezug auf den Fahrgestellrahmen des Gleisbaufahrzeuges - über die gesamte Länge der Umbaulücke - der von der Räumvorrichtung aufgenommene Schotter auf ein Gleistransportfahrzeug transportiert werden.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist es vorteilhaft, wenn die mit dem Transport-Förderband und insbesondere auch mit einer Planiereinrichtung verbundene und in Maschinenlängsrichtung verschiebbare Räumvorrichtung einerseits und die verschiebbare Gleisjoch-Hebeeinrichtung andererseits jeweils auf eigenen Führungsbahnen am Fahrgestellrahmen verschiebbar angeordnet sind. Dadurch wird eine robuste Bauart geschaffen, die einerseits eine Oberbelastung einer Führungsbahn ausschließt, und andererseits eine voneinander unabhängige Längsverschiebung der Räumvorrichtung und der Gleisjoch-Hebeeinrichtung ermöglicht.
Nach einer weiteren Ausführungsform ist die Führungsbahn der verschiebbaren Räumvorrichtung im unteren Bereich des Fahrgestellrahmens und die Führungsbahn der Gleisjoch-Hebeeinrichtung im oberen Bereich des Fahrgestellrahmens angeordnet. Da die Räumvorrichtung im Vergleich zur Gleisjoch-Hebeeinrichtung tiefer in die Umbaulücke hineinreicht, wird durch eine derartige Anordnung das auf die Führungsbahn der Räumvorrichtung während der Arbeiten einwirkende Drehmoment wesentlich reduziert.
Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß das vordere Ende des verschiebbaren Transport-Förderbandes der höhenverstellbaren Planiereinrichtung und das hintere, aus dem Gleisbaufahrzeug vorragende, mit einem Langsverschiebe-Antrieb verbundene Ende des Transport-Förderbandes einem, auf einem der Gleistransportfahrzeuge angeordneten weiteren Förderband zugeordnet ist. Durch diese Maßnahme wird auch die - zusätzlich durch den.Antrieb der Räumvorrichtung - erfolgende Verschiebebewegung des Transport-Förderbandes unterstützt. Durch Zuordnung einer Planiereinrichtung kann das Transport-Förderband zusätzlich zum Transport des von der Räumvorrichtung aufgenommenen alten Schotters unter Umkehr der Drehrieh-
richtung auch für die Zuführung von Sand und neuem Schotter verwendet werden. Durch die Zuordnung eines weiteren Förderbandes wird eine teleskopartige Verlängerung des Transport-Förderbandes - ohne Transportunterbrechung beim Arbeitseinsatz - erreicht. Besonders vorteilhaft ist gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Ausbildung des Längsverschiebe-Antriebes als Kettenantrieb..
Eine weitere vorteilhafte AusfUhrungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise mit der Räumvorrichtung verbundenen höhenverstellbaren Planiereinrichtung in Arbeitsrichtung unmittelbar nachfolgend, vorzugsweise am Endbereich des Transport-Förderbandes gelagerte und in Maschinenlängsrichtung verschiebbare Verdichtaggregate zugeordnet sind. Mit dieser Anordnung kann der durch das Transport-Förderband in die Umbaulücke eingebrachte und durch die Planiereinrichtung planierte Sand bzw. Schotter sofort verdichtet werden.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Transport-Förderband einen vorderen, insbesondere um eine quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse der Höhe jnach verschwenkbaren Förderbandteil auf, an welchem vorzugsweise die Planiereinrichtung und die in Arbeitsrichtung nachfolgenden Verdichtaggregate angeordnet sind. Damit kann durch einfaches Schwenken sowohl die Planiereinrichtung mit dem Anfang des Transport-Förderbandes als auch das Verdichtaggregat sofort in die richtige Position verlagert werden. Zum Abtransport des durch die Räumvorrichtung abgetragenen alten Schotters wird der verschwenkbare Förderbandteil zur Abwurfstelle der Räumvorrichtung hochgeschwenkt. Durch diese Anordnung kann das Transport-Förderband sowohl für den Abtransport des alten Schotters als auch für die Zuführung des neuen in die Umbaulücke einzubringenden Materials verwendet werden.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Gleistransportfahrzeuge an den beiden Enden des Gleisbaufahrzeuges in Maschinenlängsrichtung angeschlossen sind, wobei die in Arbeitsrichtung vor der längsverschiebbaren Räumvor-
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richtung angeordneten Gleistransportfahrzeuge vorzugsweise zum Ablegen oder Austausch der aus der Umbaulücke abgehobenen Gleisjoche und die hinteren Gleistransportfahrzeuge vorzugsweise zum Transport des aufgenommenen alten Schotters und des zu entladenden bzw. zu verteilenden neuen Schotters oder Sandes mit Fördereinrichtungen ausgebildet sind. Durch diese Anordnung kann trotz der verschiedenen Arbeitsgänge und relativ großen Material bewegungen ein störungsfreier Ablauf der Arbeiten insbesondere auf den Gleistransportfahrzeugen gewährleistet werden, indem auf die eine Seite des Gleisbaufahrzeuges unter optimaler Ausnützung von Transporteinrichtungen Sand und Schotter gelagert und entladen bzw. aufgenommen wird und auf der anderen Seite das Gleisjoch abgelegt und gegebenenfalls gegen ein neues ausgetauscht wird.
Ein weiteres, besonders vorteilhaftes Erfindungsmerkmal besteht darin, daß die Räumvorrichtung und das Transport-Förderband an einem, an einer Führungsbahn des Fahrgestellrahmens in Längsrichtung entlangführbaren und mit einer Bedienungskabine ausgestatteten Führungsrahmen gelagert ist, und daß die in Arbeitsrichtung unmittelbar nachfolgend angeordnete Planiereinrichtung und die Verdichtaggregate am höhenverschwenkbaren Förderbandteil des Transport-Förderbandes - vorzugsweise getrennt höhenverstellbar - angeordnet sind. Die Längsverschiebung der Räumvorrichtung, der Planiereinrichtung, der Verdichtaggregate und des Transport-Förderbandes kann damit mit Hilfe eines einzigen, den Führungsrahmen bewegenden Antriebes erfolgen. Sämtliche genannten Einrichtungen sind außerdem stets im konstanten Abstand zueinander.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das in Maschinenlängsrichtung am Fahrgestellrahmen verschiebbare Transport-Förderband mitsamt der Planiereinrichtung und den Verdichtaggregaten am Führungsrahmen quer zur Maschinenlängsrichtung verschiebbar und das andere freie Ende des Transport-Förderbandes um eine etwa vertikal verlaufende Achse verschwenkbar gelagert ist. Mit dieser Ausbildung kann durch die Planiereinrichtung im wesentlichen das gesamte, relativ breite Planum bearbeitet werden, indem die Planiereinrichtung mitsamt dem Transport-Förderband und den
Verdichtaggregaten im nach außen verschwenkten Zustand zuerst über die eine Hälfte und anschließend über die andere Hälfte des PIanums lä'ngsverschoben wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet» daß am Gleisbaufahrzeug eine die Umbaulücke überbrückende Transportvorrichtung vorgesehen ist, an deren in Arbeitsrichtung vorderes Ende weitere auf den Gleistransportfahrzeugen befindliche Transportbandeinheiten anschließen, während das andere Ende einen über dem Transport-Förderband angeordneten Schütt-Trichter aufweist. Mit dieser Ausführung wird der· neue Sand und Schotter unter Ausnützung des Transport-Förderbandes von dem das Gleisjoch aufnehmenden Fahrzeugverband-Teil der Umbaulücke zugeführt. Damit steht für den anderen - für die Lagerung des alten Schotters vorgesehenen - Fahrzeugverband-Teil unter Vereinfachung der Zuführwege mehr Raum zur Verfugung.
Ein besonders bevorzugtes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die in Maschinenlängsrichtung verschiebbare Räumvorrichtung aus einer mittels hydraulischer Verstell antriebe betätigbaren Schaufel-Ladeanordnung besteht, die an einem an den Führungsbahnen längsverfahrbaren Schlitten über Führungen quer zur Maschinen!ä'ngsrichtung verschiebbar ausgebildet ist, wobei der Schaufel-Aufnahmebereich dem angrenzenden Transport-Förderband zugekehrt ist. Eine derart gebaute Maschine ist insbesondere auf Grund der einfachen Materialauf nähme durch die Schaufel-Ladeanordnung sehr leistungsfähig. Beim Einsatz der Maschine ist von besonderem Vorteil, daß selbst ein äußerst schlechter Zustand des zu sanierenden Planums einerseits infolge des stillstehenden Gleisbaufahrzeuges ohne Einfluß auf das Arbeitsergebnis der auf den Führungsbahnen verschiebbaren Arbeitseinrichtungen bleibt und andererseits auch ein durchweichtes, klebriges und gegebenenfalls Steine aufweisendes Planum ebenso leistungsfähig von den Schaufeln der Schaufel-Ladeanordnung erfaßt und durch das angrenzende Transport-Förderband abtransportiert werden kann. Andererseits ist nach der Material einbringung durch das Transport-Förderband die Schaufel-Ladeanordnung - durch Schrägstellung der Schaufeln - auch zum Planieren verwendbar, wobei durch
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die geradlinige Verschiebung über die Führungsbahnen ein durchgehend wellenfreies Schwellenauflager erzielbar ist. Durch die Verbindung des lä'ngsverschiebbaren Transport-Förderbandes mit der Schaufel-Ladeanordnung ist weiters stets eine Entleerung der Schaufeln auf kürzestem Weg und daher mit hoher Wirtschaftlichkeit durchführbar.
Eine vorteilhafte weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die quer zur Maschinenlä'ngsrichtung verschiebbare Schaufel-Ladeanordnung aus einer einzigen Schaufel mit einer bis über die Schwellenlänge reichenden Breite besteht-und um eine in Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse über einen hydraulischen Verstellantrieb verschwenkbar ausgebildet ist. Diese Ausbildung ermöglicht in einem Arbeitsgang eine vollständige und gleichmäßige Abtragung der Schotterbettung durch eine einzige Längsverschiebung der Schaufel-Ladeanordnung. Durch die Verschwenkbarkeit um die in Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse ist weiters eine gute Anpassung an die verschiedenen vorgeschriebenen Planumsneigungen gegeben.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die mit dem Führungs-Schlitten verbundene Schaufel-Ladeanordnung mit dem Transport-Förderband über einen den Abstand in Maschinenlängsrichtung zueinander veränderbaren Zylinder-Kolben-Antrieb verbunden ist. Dadurch wird trotz der ständigen Verbindung der Schaufel-Ladeanordnung mit dem Transport-Förderband immer eine genügend große Bewegungsfreiheit für die Schaufeln, insbesondere zum Entleeren über dem Transport-Förderband, geschaffen.
Nach einer weiteren Ausführung besteht die Gleisjoch-Hebeeinrichtung aus zwei unabhängig voneinander verfahrbaren und verschwenkbaren Hebe-Anordnungen, die einseitig im Bereich der Führungsbahnen des Fahrgestellrahmens jeweils an einen Führungs-Schlitten angelenkt sind und im Bereich des gegenüberliegenden, mit einer Greifzange versehenen Endes mit vorzugsweise einer Seil-Hebeeinrichtung verbunden sind, wobei eine der beiden Hebe-Anordnungen an den Führungs-Schlitten der Schaufel-Ladeanordnung angelenkt ist.
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Diese Anordnung zeichnet sich durch eine ganz besonders einfache, jedoch robuste und den großen Belastungen sicher standhaltende Bauweise aus, wobei durch die Verbindung der einen Hebe-Anordnung mit dem Führungs-Schlitten der Schaufel-Ladeanordnung eine vereinfachte Steuerung und Obersicht gegeben ist.und außerdem mit nur einem gemeinsamen Antrieb das Auslangen gefunden werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das der Schaufel-Ladeanordnung benachbarte Ende des Transport-Förderbandes an einem auf den Führungsbahnen des Fahrgestellrahmens verschiebbaren Führungs-Schlitten angelenkt und vorzugsweise über eine Seil-Hebeeinrichtung höhenverstellbar ausgebildet. Eine mit dieser einfachen, höhenverstellbaren Ausbildung des Transport-Förderbandes gebaute Maschine gewährleistet im Einsatz eine leichtere Material einbringung durch die Schaufel-Ladeanordnung, wobei ein zu hoher Schüttweg im Falle des Materialabwurfes durch das Transport-Förderband vermieden wird. Außerdem ist eine Anpassung an verschiedene Schotterbettungshöhen möglich.
Eine besonders vorteilhafte weitere Ausführung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das der Schaufel-Ladeanordnung abgekehrte Ende des Transport-Förderbandes an einem auf einer Führungsbahn des an das Gleisbau-Fahrzeug angeschlossenen Gleis-Transportfahrzeuges verschiebbaren Kipp-Förderband zur schwenkbaren Einstellung ober- oder unterhalb des Kipp-Förderbandendes angelenkt ist, vyobei das Kipp-Förderband über einen hydraulischen Hebeantrieb um eine etwa mittig angeordnete Anlenkstelle in Maschinenlängsrichtung kippbar ausgebildet ist. Mit einer derart einfachen Transportvorrichtung ist in wirtschaftlichster Weise sowohl der Abtransport des alten Schotters als auch der Zutransport des neuen Materials durchführbar. Die Umstellung erfolgt automatisch durch Betätigung des hydraulischen Hebeantriebes und die damit verursachte Verschwenkung des Kipp-Förderbandes.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Anlenkstelle des Kipp-Förderbandes mit einem auf der Führungsbahn des Gleis-Transportfahrzeuges in Maschinenlängsrichtung verschieb-
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baren Antriebsblock verbunden ist, der über entsprechende Steuerleitungen mit den Antrieben auf dem Gleis-Transportfahrzeug in Verbindung steht. Diese Anordnung sichert einerseits eine störungsfreie Energieübertragung und ermöglicht andererseits eine zweckmäßige Ausbildung der Förderbänder.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein zur Aufnahme eines Containers ausgebildeter Transportwagen mit einem am Antriebsblock angelenkten hydraulischen Versteil antrieb verbunden und mit Führungsrollen zum Verschieben auf der Führungsbahn des Gleis-Transportfahrzeuges ausgestattet, wobei beiden Enden des Transport-Förderbandes und des Kipp-Förderbandes jeweils ein Schutt-Trichter zugeordnet ist, der jeweils an der dem Förderband-Ende zugekehrten Seite eine Durchlaßöffnung aufweist. Diese Ausbildung ermöglicht eine einfache, reibungslose Änderung der Transportrichtung des zu fördernden Materials, wobei der Container im Falle der Materialaufnahme durch Betätigung des hydraulischen Verstellantriebes, unter die Durchlaßöffnung des Kipp-Förderbandes geschoben werden kann.
Schließlich ist nach einem weiteren Erfindungsmerkmal dem zur Gleisjoch-Aufnahme ausgebildeten Gleis-Transportfahrzeug und dem anschließenden Fahrwerksbereich des Gleisbaufahrzeuges jeweils ein Transportband zur Aufnahme und zum Weitertransport des Gleisjoches zugeordnet. Mit einer derartigen, im Aufbau einfachen Ausbildung wird beim Arbeitseinsatz eine sichere Obergabe des relativ schweren Gleisjoches von der längsverschiebbaren Gleisjoch-Hebeeinrichtung auf das Gleis-Transportfahrzeug am Beginn der Sanierungsarbeit bzw. auch beim Wechsel von Gleis-Transportfahrzeug zur Gleisjoch-Hebeeinrichtung am Arbeitsende gewährleistet.
Die Erfindung bezieht sich weiters auf ein besonders vorteilhaftes Verfahren zur etappenweisen Sanierung des Gleisunterbaues durch Einbringen einer Sandschutzschichte zwischen Planum und Schotterbettung bzw. durch Einbringen von neuem Schotter, insbesondere mit einer fahrbaren Anlage der eingangs beschriebenen Art, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß der Fahrzeugverband mit dem vorzugsweise zwischen den Gleistransportfahrzeugen befindli-
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chen Gleisbaufahrzeug auf den zu sanierenden Gleisabschnitt verfahren und danach das unter dem Gleisbaufahrzeug - zwischen den beiden Schienenfahrwerken - liegende Gleisjoch abgehoben, am ortsfest verbleibenden Gleisbaufahrzeug längsverschoben und auf einem Gleistransportfahrzeug abgelegt wird, worauf der gesamte Schotter im Bereich der Umbaulücke durch Längsverschiebung, einer Räumvorrichtung am ortsfest verbleibenden Gleisbaufahrzeug abgetragen und über Fördereinrichtungen zu mitgeführten Containern transportiert wird, wonach im Fahrzeugverband mitgeführter Sand und bzw. oder Schotter durch Längsverschiebung einer Planiereinrichtung und von Verdichtaggregaten am Gleisbaufahrzeug in die Umbaulücke abgeworfen, planiert und verdichtet wird, und daß danach das Gleisjoch durch Längsverschiebung am ortsfest verbleibenden Gleisbaufahrzeug auf die sanierte UmbauTücke abgesenkt wird. Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren wird - im Vergleich zu den bisher angewandten maschinellen Methoden - erstmals der Vorteil einer verbesserten Gleisunterbausanierung nach dem Fließbandprinzip erzielt. Durch vollständigen Abbau des alten Schotters und Zufuhr homogener Sand- und Schotterschichten wird ein auf Dauer sehr haltbarer und widerstandsfähiger Gleisunterbaugrund geschaffen.
Eine dauerhafte Gleisunterbausanierung zufolge der homogenen Schutzschichten und einer scharfen Trennungslinie im Obergangsbereich zur Schotterbettung wird insbesondere durch die ständige Trennung der in die Umbaulücke einzubringenden Baustoffe ermöglicht, und zwar beginnend von der Lagerung in verschiedenen Containern bis hin zum Entladen über der Umbaulücke. Weiters ergibt sich durch die Längsverschiebung der Räumvorrichtung und der Planiereinrichtung auf Führungsbahnen des am Gleis ortsfest verbleibenden Gleisbaufahrzeuges eine genaue Bearbeitung der Umbaulücke insbesondere hinsichtlich der Nivellements.
Gemäß einer weiteren Abwandlung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der neue Sand und bzw. oder neue Schotter von in Arbeitsrichtung vor dem Gleisbaufahrzeug befindlichen, auf Gleistransportfahrzeugen lagernden Containern über das Gleisbaufahrzeug in die Umbaulücke transportiert. Auf diese Weise ist ohne technischen Mehraufwand eine Verkürzung der Transportwege gegeben.
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Eiη weiteres vorteilhaftes Verfahrensmerkmal besteht darin, daß das am Gleistransportfahrzeug abgelegte Gleisjoch durch einen auf Gleistransportfahrzeugen des Fahrzeugverbandes verfahrbaren Portalkran gegen ein neues, im Fahrzeugverband mitgeführtes Gleisjoch ausgetauscht wird. Damit wird der sanierte Gleisabschnitt bei nur geringem technischen Mehraufwand vollständig erneuert.
Eine weitere vorteilhafte Abwandlung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß der durch die Räumvorrichtung abgetragene Schotter auf einer an einem hinteren Gleistransportfahrzeug befindlichen Siebanlage gereinigt und anschließend zurück in die Umbaulücke transportiert wird. Der Kreislauf des alten Schotters macht den Transport von neuem Schotter überflüssig und ergibt eine dem vollständigen Austausch des Schotters entsprechende höhere Qualität der Unterbausanierung.
Schließlich besteht ein weiteres Verfahrensmerkmal darin, daß die Planiereinrichtung mitsamt dem anschließenden Transport-Förderband und den Verdichtaggregaten zur Bearbeitung nur einer Hälfte des Planums quer zur Maschinen!ängsrichtung und die Planiereinrichtung zur Herstellung der vorgeschriebenen Planumsneigung um eine in Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse verschwenkt wird. Durch diese Maßnahme wird auch die breite Planumskrone vollständig bearbeitet, wobei die Planiereinrichtung und die Verdichtaggregate der geringeren Breite der Schotterbettungskrone entsprechen. Nach Bearbeitung der einen Hälfte der Planumskrone mit der vorgeschriebenen Neigung wird unter Verschwenken der Planiereinrichtung mitsamt dem Transport-Förderband und den Verdichtaggregaten die andere Planumshälfte bearbeitet.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung wird nachstehend an Hand in der Zeichnung dargestell-. ter, bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig.1,2 und 3 jeweils eine Seitenansicht eines Teiles der erfindungsgemäßen Anlage mit dem Gleisbaufahrzeug zur Sanierung des Gleisunterbaues mit verschiedenen Arbeitsstellungen,
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Fig.4 weitere - zum Fahrzeugverband der erfindungsgemäßen Anlage gehörende - Gleistransportfahrzeuge als Fortsetzung der rechten Seite des in Fig.2 dargestellten Fahrzeugverbandes,
Fig.5 eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage,
Fig.6 eine schematische Draufsicht - teilweise im Schnitt-nach Linie VI-VI der Fig.5,
Fig.7,8 und 9 eine besonders zweckmäßige, erfindungsgemäße Anlage mit dem Gleisbaufahrzeug zur Sanierung des Gleisunterbaues mit verschiedenen Arbeitsteilungen - in Teil-Seitenansichten.
Der in Fig.1 ersichtliche Teil eines Fahrzeugverbandes 1 besteht aus einem über einer Umbaulücke 2 befindlichen Gleisbaufahrzeug 3 und - nur zum Teil ersichtlichen - Gleistransportfahrzeugen 4. Das Gleisbaufahrzeug 3 ist durch jeweils endseitig an einem Fahrgestellrahmen 5 angeordnete Schienenfahrwerke 6 am Gleis 7 geführt. Der die Umbaulücke 2 überbrückende Teil des Fahrgestellrahmens 5 weist eine obere Führungsbahn 8 und eine untere Führungsbahn 9 zur Aufnahme und Führung von Führungsrädern Io auf. Eine durch derartige Führungsräder Io über eine Sei!-Antriebseinrichtung 11 der oberen Führungsbahn 8 entlang verschiebbare Gleisjoch-Hebeeinrichtung 12 besteht aus zwei beidseits des Fahrgestellrahmens 5 abragenden, oberseitig durch ein die Führungsräder Io aufnehmendes Quertrum 13 verbundenen Träger 14. An diesen Trägern 14 sind Greiforgane 15 zur Aufnahme eines Gleisjoches 16 über entsprechende Führungsbahnen in vertikaler Richtung verschiebbar gelagert. An der unteren Führungsbahn 9 ist eine mit einem Antrieb 17 verbundene, über eine Führungseinrichtung in Maschinenlängsrichtung verschiebbare Seilwinde 18 als weiterer Teil der Gleisjoch-Hebeeinrichtung 12 angeordnet. Ebenfalls an der unteren Führungsbahn 9 ist ein Führungsrahmen 19 mit einer Bedienungskabine 2o und einem die Führungsräder Io antreibenden Antrieb 21 in Maschinenlängsrichtung verschiebbar gelagert. Am Führungsrahmen 19 ist eine bei bekann-
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Reinigungsmaschinen übliche Räumvorrichtung 22 um eine quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse 23 verschwenkbar gelagert. Ein am Führungsrahmen 19 angelenkter Höhenverstellantrieb 24 ist mit seinem Kolbenende am unteren Teil der Räumvorrichtung 22 angelenkt. Ein von der Druckmittel Versorgungsanlage und dem Fahrantrieb 25 über entsprechende Druckmittel leitungen versorgter Antrieb 26 bewirkt eine Rotation der in der Räumvorrichtung 22 befindlichen Räumkette. An einer mit dem Führungsrahmen 19 verbundenen Quer-Führungsbahn 27 ist ein Trägerrahmen 28 eines Tränsport-Fdrderbandes 29 quer zur Maschinenlängsrichtung verschiebbar gelagert. Ein höhenverschwenkbarer Förderbandteil 3o als vorderer Teil des Transport-Förderbandes 29 ist um eine quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse 31 über ein am Trägerrahmen 28 angelenktes Höhenverstellglied 32 verschwenkbar ausgebildet. An einem Trägerrahmen 33 des höhenverschwenkbaren Förderbandteiles 3o ist ein Hebelarm 34 angelenkt, an dessen gegenüberliegendem Ende Verdichtaggregate 35 angeordnet sind. Ein Höhenverstellglied 36 verbindet das Ende des mit den Verdichtaggregaten 35 verbundenen Hebelarmes 34 mit dem Trägerrahmen 33 des höhenverschwenkbaren Förderbandteiles 3o. Am vordersten Ende des Transport-Förderbandes 29 befindet sich eine mit dem Trägerrahmen 33 verbundene, der Breite einer Schotterbettung entsprechende Planiereinrichtung 37. Diese besteht im wesentlichen aus einer quer zur Maschinenlängsrichtung umlaufenden, mit einem Antrieb 38 verbundenen Kette. Das strichliert dargestellte - auf dem Gleistransportfahrzeug 4 aufliegende - Gleisjoch 16 zeigt die Lage des von der Umbaulücke 2 abgehobenen Gleisjochs 16 nach der durch den Pfeil 39 angedeuteten Transportrichtung durch die Gleisjoch-Hebeeinrichtung 12.
Aus Platzgründen ist die Länge der Umbaulücke 2, des Gleisjoches 16 und des Gleisbaufahrzeuges 3 nicht im tatsächlichen Verhältnis dargestellt. Durch eine Abrißlinie soll die Verkürzung angezeigt werden.
Der in Fig.2 dargestellte Fahrzeugverband 1 ist mit dem Fahrzeugverband nach Fig.! identisch und zwar auch hinsichtlich seiner
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Position gegenüber der Umbaulücke 2. Infolge der Aufnahme von altem Schotter 4o aus der Umbaulücke 2 durch die in Maschinenlängsrichtung verschobene Räumvorrichtung 22 ist auch das über die Quer-Führungsbahn 27 am Führungsrahmen 19 gelagerte Transport-Förderband 29 mitsamt der Planiereinrichtung 37 und den Verdichtaggregaten in Bildebene nach links verlagert. Dadurch ist im Bereich des anschließenden Gleistransportfahrzeuges 4 das hintere Ende des Transport-Förderbandes 29 sowie ein Teil eines Längsverschiebe-Antriebes 41 ersichtlich. Die weiteren nur zum Teil ersichtlichen Transporteinrichtungen werden in der in Fig.4 gezeigten Fortsetzung des Fahrzeugverbandes 1 näher beschrieben. .
Der in Fig.3 dargestellte Zustand der Umbaulücke 2 umfaßt eine auf ein Planum 42 aufgetragene Schutzschichte aus Sand 43 und einen Teil einer auf dem Sand 43 liegenden Schichte aus neuem Schotter 44. Die strich!iert dargestellte Position 45 der Planiereinrichtung 37 und der Verdichtaggregate 35 soll deren Stellung während der Einbringung des Sandes 43 in die Umbaulücke 2 andeuten. Der strichliert dargestellte Portalkran 46 zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform zum Zweck des Gleisjochaustausches an.
Die in Fig.4 dargestellten Gleistransportfahrzeuge 4 schließen unmittelbar an das in Fig.2 dargestellte Gleisbaufahrzeug 3 an. Der Längsverschiebe-Antrieb 41 besteht aus zwei seitlich angeordneten Ketten 47, deren ein Ende mit dem Transport-Förderband 29 und deren anderes Ende jeweils nach Umlenkung um ein Zahnrad 48 mit dem Gleistransportfahrzeug 4 fest verbunden ist. Das Zahnrad 48 ist über einen Antrieb in Maschinenlängsrichtung verschiebbar gelagert. Zwischen den Ketten 47 und den Zahnrädern 48 - unterhalb des Schutt-Trichters 49 des Transport-Förderbandes 29 - befindet sich ein weiteres Förderband 5o. Dieses Förderband 5o umfaßt eine Länge, die mindestens der Länge der Umbaulücke 2 entspricht. An das hintere Ende schließt ein weiteres Transportband 51 mit einem endsei tig angeordneten Schutt-Trichter 52 an. Unterhalb dieses Schutt-Trichters 52 befindet sich ein in Maschinenlängsrichtung am Gleistransportfahrzeug 4 verfahrbares Transportband 53. Je nach Bedarf kann dieses Transportband 53 mit seinem
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Schütt-Trichter 54 über bereitgestellte, am Gleistransportfahrzeug 4 lagernde Container 55 verfahren werden. Von der Auslaßöffnung weiterer, Sand 43 bzw. neuen Schotter 44 lagernder, Container 56 führt ein weiteres Transportband 57 zu einem über dem längsverschiebbaren Transport-Förderband 29 angeordneten Transportband 58, dessen Schutt-Trichter 59 bis zur äußersten - in Bildebene linken - Stellung des Transport-Förderbandes 29 reicht. Das Ende des in Maschinenlängsrichtung verschiebbaren Transport-Förderbandes 29 wird über - nicht dargestellte - Führungsbahnen am Gleistransportfahrzeug 4 geführt.
In der Ausführungsform nach Fig.5 überbrückt ein Gleisbaufahrzeug 6o eines Fahrzeugverbandes 61 eine Umbaulücke 62. In Arbeitsrichtung vor dem Gleisbaufahrzeug 6o sind zur Lagerung von Sand und neuem Schotter 63 Gleistransportfahrzeuge 64 und hinter dem Gleisbaufahrzeug 6o zur Lagerung von altem Schotter Gleistransportfahrzeuge 65 angeschlossen. An einem auf Fahrwerken 66 auf einem Gleis 67 verfahrbaren Fahrgestellrahmen 68 des Gleisbaufahrzeuges 6o ist eine Transportvorrichtung 69 mit einem über einem Transport-Förderband 7o befindlichen Schutt-Trichter 71 angeordnet. Eine obere und untere Führungsbahn 72 bzw. 73 zur Längsverschiebung einer Gleisjoch-Hebeeinrichtung 74 bzw. eines Führungsrahmens 75 mit einer Räumvorrichtung 76 und eine Planiereinrichtung 77 mit Verdichtaggregaten 78 sind genauso ausgebildet wie in der bereits beschriebenen anderen Ausführungsform. An das vordere Ende der Transportvorrichtung 69 schließt eine Transportbandeinheit 79 mit einem Schutt-Trichter 8o an. Ein Auffangtrichter 81 ist über einen Hebelarm 82 gelenkig mit einem am Gleistransportfahrzeug 65 befestigten Träger 83 und einem Höhenverstell glied 84 verbunden. Ein Portalkran 85 mit einem Gleisjoch-Trägerrahmen 86 ist auf Schienen 87 auf den in Arbeitsrichtung der Räumvorrichtung 76 vor dem Gleisbaufahrzeug 6o befindlichen Gleistransportfahrzeugen 64 in Maschinenlängsrichtung verfahrbar und über höhenverstellbare Seilwinden 88 zur Aufnahme eines Containers 89 und gegebenenfalls eines Gleisjoches 9o ausgebildet. Der Bereich der umbaulücke 62 ist ebenso wie das hintere - zum Abtransport des alten Schotters ausgebildete - Gleistransportfahrzeug 65 nicht in voller Länge dargestellt.
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In der schematischen Draufsicht gemäß Fig.6 (nach den Schnittlinien VI-VI in Fig.5) ist das mit einem Trä'gerrahmen 91 in einer Quer-Führungsbahn 92 gelagerte und seitlich verschwenkte Transport-Förderband 7o ersichtlich und die Gleisjoch-Hebeeinrichtung 74 nicht dargestellt. Am hinteren Ende des Trägerrahmens 91 ist eine vertikale Achse 93 vorgesehen, um die das Transport-Förderband 7o in horizontaler Ebene verschwenkbar ist. Im Bereich des hinteren Gleistransportfahrzeuges 65 ist das hintere Ende des Trägerrahmens 91 in Führungsbahnen 94 in Maschinenlängsrichtung geführt. Das Gleis 67 erstreckt sich auf einem Planum 95.
An Hand der Fig. 1 bis 4 wird nun das Verfahren zur Sanierung des Gleisunterbaues beschrieben:
Nachdem der Fahrzeugverband 1 derart über das Gleis 7 verfahren wurde, daß das etwa mittig befindliche Gleisbaufahrzeug 3 über dem zu sanierenden Gleisabschnitt zu liegen kommt, wird der Fahrzeugverband 1 gestoppt. Anschließend werden die Greiforgane 15 und die Enden der Seilwinden 18 der Gleisjoch-Hebeeinrichtung 12 auf das Gleis abgesenkt und mit diesem kraftschlüssig verbunden. Nach Bewegen der Greiforgane 15 und der Seilwinden 18 in Gegenrichtung wird das Gleisjoch angehoben und durch Längsverschieben der Seilwinden 18 entlang der unteren Führungsbahn 9 und der Gleisjoch-Hebeeinrichtung 12 entlang der oberen Führungsbahn 8 wird das Gleisjoch 16 in die durch den Pfeil 39 angezeigte Richtung auf das Gleistransportfahrzeug 4 aufgelegt. Sobald die Seilwinden 18 am Ende der unteren Führungsbahn 9 angelangt sind, werden diese vom Gleis getrennt und das nunmehr teilweise auf dem Gleistransportfahrzeug 4 aufliegende Gleisjoch durch Längsverschieben der Gleisjoch-Hebeeinrichtung 12 weiter auf das Gleistransportfahrzeug 4 verschoben. Nach vollständigem Aufliegen des Gleisjoches 16 auf dem Gleistransportfahrzeug 4 werden die Greiforgane 15 vom Gleis getrennt und die Gleisjoch-Hebeeinrichtung 12 verbleibt in der äußersten linken Position. Noch bevor dieser Gleisjoch-Abhebevorgang beendet ist, kann bereits der Führungsrahmen 19 mit Hilfe des Antriebs 21 in Richtung zur Umbaulücke 2 entlang der unteren Führungsbahn 9 verschoben werden. Sobald dabei die Räumvorrichtung 22 über die Umbaulücke 2 zu liegen kommt, wird diese durch
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die in der Bedienungskabine 2o befindliche Bedienungsperson abgesenkt und nach Inbetriebsnahme des Antriebs 26 der in der Umbaulücke 2 befindliche Schotter abgetragen. Durch die Längsverschiebung des Führungsrahmens 19 wird auch das Transport-Förderband 29 mitsamt dem vorderen, hohenverschwenkbaren Fdrderbandteil 3o, der Planiereinrichtung 37 und den Verdichtaggregaten 35 in Maschinenlängsrichtung mitbewegt. Während des gesamten Arbeitsvorganges der Schotterausräumung wird jedoch die gezeigte Position des hohenverschwenkbaren Fdrderbandteils 3o, der Planiereinrichtung und der Verdichtaggregate 35 nicht verändert. Der von der Räumvorrichtung 22 aufgenommene alte Schotter 4o (Fig.2) wird im Bereich des oberen Umlenkpunktes derselben auf den hohenverschwenkbaren Förderbandteil 3o des Transportbandes 29 abgeworfen und von diesem über die Umbaulücke zum hinteren Gleistransportfahrzeug 4 transportiert. Nach vollständiger Ausräumung der Umbaulücke 2 wird die Längsverschiebung der Räumvorrichtung 22 und des Transport-Förderbandes 29 gestoppt, die Räumvorrichtung mit Hilfe des Höhen-Verstellantriebes 24 angehoben und zusätzlich zum Antrieb 21 mit Unterstützung des Längsverschiebe-Antriebs 41 in die Ausgangsposition zurückverschoben.
Von dort beginnt ein neuer Arbeitsgang (Fig.3), in dem die Planiereinrichtung 37 mitsamt dem hohenverschwenkbaren Förderbandteil 3o durch Betätigung des Höhenverstellgliedes 32 in die Umbaulücke abgesenkt wird. Die Höhe der gewünschten - in die Umbaulücke 2 einzubringenden - Sandschutzschichte wird durch die Distanz der Unterkante der Planiereinrichtung 37 zum Planum 42 festgelegt. Das im Vergleich zum ersten Arbeitsdurchgang der Schotterausräumung in entgegengesetzter Richtung rotierende Transport-Förderband 29 fördert nunmehr Sand von den anschließenden Gleistransportfahrzeugen 4 zur Planiereinrichtung 37, wo er durch die umlaufende Kette fällt und dabei planiert wird. Sobald durch die Längsverschiebung der Planiereinrichtung 37 genügend Platz für die anschließenden Verdichtaggregate 35 vorliegt, werden diese nach Beaufschlagung des Höhenverstellgliedes 36 auf die planierte Schichte aus Sand 43 abgesenkt und in Schwingbewegungen versetzt (strichlierte Position 45 in Fig.3). Nach Erreichen des Umbaulückenendes
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das Höhenverstellglied 32 den höhenverschwenkbaren Fdrderbandteil 3o mitsamt der Planiereinrichtung 37 und den Verdichtaggregaten 35 von der Umbaulücke 2 ab. Nach Durchführung des bereits beschriebenen Vorganges des Zurückverschiebens des Führungsrahmens 19 in die Ausgangsposition wird der Vorgang der Material ei nbringung wiederholt. Dabei werden die Planiereinrichtung 37 und die Verdichtaggregate 35 jedoch nur bis zur Schwellenunterkante des bestehenden Gleises 7 abgesenkt und durch das Transport-Förderband 29 neuer Schotter in die Umbaulücke 2 eingebracht. Während dieser Arbeitsvorgänge der Bearbeitung der Umbaulücke 2 kann das am vorderen Gleistransportfahrzeug 4 abgelegte alte Gleisjoch 16 durch einen - in Fig.3 strichiiert dargestellten - Portalkran 46 gegen ein neues Gleisjoch ausgetauscht werden. Dazu ergreift der Portalkran 46 das durch Seilwinden 18 und Gleisjoch-Hebeeinrichtung 12 auf das Gleistransportfahrzeug 4 abgelegte Gleisjoch 16 und transportiert es durch Längsverschieben in Maschinen!ängsrichtung zu einem weiteren - für die Lagerung vorgesehenen - Gleistransportfahrzeug. Von einem anderen, im Fahrzeugverband 1 mitgeführten Gleistransportfahrzeug wird ein bereitgestelltes neues Gleisjoch abgehoben und zu dem an das Gleisbaufahrzeug 5 anschließenden Gleistransportfahrzeug 4 transportiert und dort abgelegt. Das nun je nach Bedarf alte bzw. neue Gleisjoch wird wiederum von den Enden der Seilwinden 18 und den Greiforganen der Gleisjoch-Hebeeinrichtung 12 erfaßt. Die Rückverlagerung des Gleisjoches kann bereits zusammen mit dem Rückverschieben der Planiereinrichtung 37 in die Ausgangsposition durchgeführt werden. Sobald das Gleisjoch 16 über der Umbaulücke 2 schwebt, wird es auf den Schotter 44 abgesenkt und der Arbeitszyklus der Gleisunterbausanierung durch die Weiterfahrt des gesamten Fahrzeugverbandes 1 zum nächsten Gleisjoch fortgesetzt»
Der durch die Räumvorrichtung 22 auf das Transport-Förderband 29 transportierte alte Schotter 4o wird über den Schutt-Trichter 49 während der gesamten Verschiebebewegung auf das darunter befindliche weitere Förderband 5o abgeworfen (siehe Fig.4). Der Längsverschiebeantrieb 41 bleibt während der gesamten - durch die Verschiebung des Transport-Förderbandes 29 zur linken Bildebene hin gekenn-
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zeichneten - Arbeitsphase funktionslos. Die Verschiebebewegung erfolgt allein durch den dem FUhrungsrahmen 19 zugeordneten Antrieb 21. Der alte Schotter 4o wird vom Förderband 5o über ein Transportband 51 und von dort über einen Schutt-Trichter 52 auf ein weiteres, in Maschinenlängsrichtung verschiebbares Transportband 53 gefördert. Von dort gelangt er schließlich über den Schutt-Trichter 54 in den Container 55. Nach vollendeter Ausräumung des alten Schotters 4o aus der Umbaulücke 2 wird das Transport-Förderband 29 mitsamt dem Führungsrahmen 19 und den angelenkten Einrichtungen mit Hilfe des Antriebs 21 und des Längsverschiebe-Antriebes 41 zurück in die - in der Bildebene ganz- rechts gelegene Ausgangsposition zurückverschoben. Für den neuen Arbeitsgang der Sandeinbringung wird aus einem für die Lagerung von Sand vorgesehenen Container 56 über das Transportband 57 der Sand auf ein weiteres - über dem Transport-Förderband 29 angeordnetes - Förderband 58 transportiert. Von dort wird er auf das inzwischen in umgekehrter Richtung umlaufende Transport-Förderband 29 abgeworfen und von diesem zur Planiereinrichtung 37 weiterbefördert. Unter Wiederholung des gleichen Vorganges wird anschließend aus einem weiteren Container neuer Schotter zur Umbaulücke 2 transportiert. Zum störungsfreien Material transport muß sowohl das unter- als auch oberhalb dem Transport-Förderband 29 liegende Förderband 5o bzw. Transportband 58 etwas langer sein als die Länge der Umbaulücke 2 und damit die Länge der Verschiebung des Transport-Förderbandes 29.
Eine weitere Verfahrensmöglichkeit - insbesondere hinsichtlich der Material zuführung besteht darin, daß das neue in die Umbaulücke 62 einzubringende Material von den vorderen Gleistransportfahrzeugen 64 in die Umbaulücke 62 transportiert wird (Fig.5 und 6). Dazu wird der in einem Container 89 gelagerte, nicht dargestellte neue Sand bzw. neue Schotter 63 mit Hilfe eines in Maschinenlängsrichtung auf den Gleistransportfahrzeugen 64 verfahrbaren Portalkrans 85 über eine Transportbandeinheit 79 geschüttet und. von dieser auf eine Transportvorrichtung 69 transportiert. Durch die über das gesamte Gleisbaufahrzeug 6o führende Transportvorrichtung 69 gelangt der Sand bzw. neue Schotter 63 auf das Transport-Förderband 7o. Der Portalkran 85 kann gleichzeitig auch zur
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Verlagerung des von der Umbaulücke 62 abgehobenen Gleisjochs 9o bzw. auch für einen Gleisjochaustausch verwendet werden. Während der Verschiebung des Gleisjochs 9o wird die Transportbandeinheit 79 liber das Höhenverstell glied 84 angehoben, so daß das Gleisjoch
90 unterhalb der Transportbandeinheit 79 verschoben werden kann. Der alte, bereits abgetragene Schotter wird - wie bereits in der ersten Ausführungsform beschrieben - über ein weiteres Förderband und ein anschließendes Transportband zu bereitgestellten Containern weitertransportiert.
Zur Bearbeitung der im Vergleich zur Schotterbettung breiteren Krone des Planums 95 durch die Planiereinrichtung 77 kann das Transport-Förderband 7o mitsamt der Planiereinrichtung 77 um eine endsei tig angeordnete, vertikale Achse 93 seitlich verschwenkt werden (Fig.6). Dazu wird das gegenüberliegende Ende des Trägerrahmens
91 entlang der Quer-Führungsbahn 92 verlagert. Zur vollständigen Bearbeitung des Planums 95 müssen zwei Arbeitsgänge durchgeführt werden, wobei vor Beginn des zweiten Arbeitsganges die Planiereinrichtung 77 mitsamt dem Transport-Förderband 7o seitlich auf die andere Hälfte des Planums 95 verschwenkt wird.
Der in Fig.7 ersichtliche Teil eines auf einem Gleis 96 verfahrbaren Fahrzeugverbandes 97 besteht aus einem Gleisbaufahrzeug 98 und Gleis-Transportfahrzeugen 99,loo. Das auf Schotter lol lagernde Gleis 96 ist durch ein abgehobenes Gleisjoch Io2 im Bereich einer dadurch entstandenen Umbaulücke Io3 unterbrochen. Das mit seinem Fahrgestellrahmen Io4 die Umbaulücke Io3 überbrückende Gleisbaufahrzeug 98 ruht mit jeweils endsei tig angeordneten Schienenfahrwerken Io5 auf dem Gleis 96. Das von der Umbaulücke Io3 abgehobene Gleisjoch Io2 ist durch eine Gleisjoch-Hebeeinrichtung Io6 erfaßt, die aus zwei voneinander unabhängigen, entlang von zu beiden Seiten des Fahrgestellrahmens Io4 angeordneten Führungsbahnen Io7 längsverschiebbaren Hebeanordnungen Io8,lo9 besteht. Dabei sind an einem auf Rollen Ho,111 gelagerten Führungs-Schlitten 112,113 jeweils zwei endseitig mit einer Greifzange 114,115 versehene Hebearme 116,117 angelenkt. Diese sind mit einer Seil-Hebeeinrichtung 118,119 verbunden. Zur Längsverschiebung der beiden Führungs-Schiit-
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ten 112,113 sind Antriebe 12oJ21 mit Steuerleitungen 122,123 vorgesehen. An der Unterseite des einen Führungs-Schlittens 113 ist eine Schaufel-Ladeanordnung 124 mit einer Bedienungskabine 125 angelenkt. Diese Schaufel-Ladeanordnung 124 wird der besseren Übersichtlichkeit halber in Fig.8 näher beschrieben. Mit dem Führungs-Schlitten 113 über einen Zylinder-Kolben-Antrieb 126 verbunden, ist ein weiterer auf Rollen 127 längsverschiebbarer Führungs-Schlitten 128 vorgesehen. An die Unterseite des Führungs-Schlittens 128 ist über eine Anlenkstange 129 das vordere Ende eines Transport-Förderbandes 13o angelenkt. Das ein Förderband 131 aufweisende Transport-Förderband 13o ist im Bereich eines mit einer Durchlaßöffnung 132 versehene Schutt-Trichters 133 mit einer auf dem Führungs-Schlitten 128 angeordneten Seil-Hebeeinrichtung 134 verbunden. Ein im Bereich der Schaufel-Ladeanordnung 124 dargestellter Pfeil 135 stellt die Bewegungsrichtung der drei Führungs-Schlitten 112,113 und 128 dar. Ein weiterer im Bereich des Gleis-Transportfahrzeuges 99 dargestellter Pfeil 136 zeigt die Bewegungsrichtung des von der Umbaulücke Io3 abgehobenen Gleisjoches Io2 an. Sowohl am Gleis-Transportfahrzeug 99 als auch im Bereich des anschließenden Schienenfahrwerkes Io5 des Gleisbaufahrzeuges 98 ist ein in der Breite jeweils der Schwellenlänge entsprechendes Transportband 137,138 vorgesehen. Zusätzlich ist auf dem Gleis-Transportfahrzeug 99 noch ein auf Führungsbahnen 139 längsverfahrbarer, mit einer Sei!-Hebeeinrichtung 14o versehener Portalkran 141 vorgesehen. Ein strichliert dargestelltes Gleisjoch 142 zeigt die Lage des Gleisjoches Io2 nach der Erfassung durch die Seil-Hebeeinrichtung 14o des Portalkranes 141 an. Im Bereich des einen Schienenfahrwerkes Io5 des Gleisbaufahrzeuges 98 ist eine Verdichteinrichtung 143 aufgehängt.
In Fig.8 ist die Länge der Umbaulücke Io3, des Gleisjoches Io2 und des Gleisbaufahrzeuges 98 aus Platzgründen nicht im tatsächlichen Verhältnis dargestellt. Durch eine Abrißlinie soll die Verkürzung angezeigt werden. Die als Räumvorrichtung 144 ausgebildete Schaufel-Ladeanordnung 124 besteht aus einer quer zur Maschinenlängsachse verschwenkbaren Schaufel 145, einer an die Bedienungskabine 125 angelenkten Anlenkgabel 146 und Vers teil gliedern 147.
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Die Schaufel-Ladeanordnung 124 ist über Führungen 148 durch einen Verstell zylinder 149 quer zur Maschinenlängsrichtung verschiebbar und über eine vertikale Achse 15o verdrehbar ausgebildet. Ein an eine Zwischenplatte 151 und an die Bedienungskabine 125 angelenkter Verstell antrieb 152 dient zur Verschwenkung der Schaufel-Ladeanordnung 124 um eine in Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse 153. Ein weiterer hydraulischer Verstell antrieb 154 ist mit der Anlenkgabel 146 und ein anderer Verstell antrieb 155 mit dem Verstell glied 147 verbunden. Die strichliert dargestellte Schaufel-Ladeanordnung 156 zeigt die Position beim Entleeren des Schotters lol aus der Schaufel 145 in den Schlitt-Trichter 133 des Transport-Förderbandes 13o. Ein Pfeil 157 zeigt die Bewegungsrichtung der Schaufel-Ladeanordnung 124 mitsamt dem Transport-Förderband 13o an. In der durch den Pfeil 157 dargestellten Arbeitsrichtung hinter der Schaufel-Ladeanordnung 124 ist ein Planum 158 ersichtlich. Auf einer Führungsbahn 159 des Gleis-Transportfahrzeuges loo ist ein Antriebsblock 16o auf Rollen 161 und ein Transportwagen 162 auf Rollen 163 längsverschiebbar angeordnet. Der Transportwagen 162 ist über einen hydraulischen Verstell antrieb 164 an den Antriebsblock 16o angelenkt. Zusätzlich ist am Antriebsblock 16o an einer Anlenkstelle 165 ein Kipp-Förderband 166 angelenkt, welches über einen hydraulischen Hebeantrieb 167 in einer zur Maschinenlängsrichtung parallelen Ebene verschwenkbar ist. Das ein Förderband 168 aufweisende Kipp-Förderband 166 ist durch eine Verbindungsstange 169 an das angrenzende Ende des Transport-Förderbandes 13o angelenkt. Beide Enden des Kipp-Förderbandes 166 sowie das angrenzende Ende des Transport-Förderbandes 13o weisen einen Schutt-Trichter 17o, 171, 172 mit jeweils einer Durchlaßöffnung 173,174,175 auf. Von dem mitsamt dem Kipp-Förderband 166 in der durch einen Pfeil 176 dargestellten Richtung längsverschobenen Antriebsblock 16o fuhrt eine Steuerleitung 177 zu den diversen Antrieben auf dem Gleisbaufahrzeug 98. Auf dem Transportwagen 162 ist ein Container 178 angeordnet.
Durch in Fig.9 dargestellte Pfeile 179,18ο und 181 wird die Bewegungsrichtung der Führungs-Schlitten 112,113,128 und des Kipp-Förderbandes 166 mitsamt dem Antriebsblock 16o zum Zeitpunkt der Ma-
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terialeinbringung dargestellt. Ober dem Schutt-Trichter 172 des Kipp-Förderbandes 166 befindet sich ein auf Hilfsschienen 182 längsverfahrbarer, einen Container 183 transportierender Portalkran 184. Im Bereich der Umbaulücke Io3 über dem Planum 158 befindet sich Sand 185 und neuer Schotter 186.
Anhand der Fig.7 bis 9 wird nun der Arbeitsablauf der erfindungsgemäßen Anlage zur Sanierung des Gleisunterbaues beschrieben:
Nachdem der Fahrzeugverband 97 derart über das abzuhebende Gleisjoch Io2 verfahren wurde, daß das Gleisbaufahrzeug 98 mit seinem Fahrgestellrahmen Io4 das Gleisjoch Io2 überbrückt, werden die Hebeanordnungen Io8,lo9 abgesenkt, und durch ihre Greifzangen 114, 115 mit dem Gleisjoch Io2 in Eingriff gebracht. Durch Betätigung der beiden Seil-Hebeeinrichtungen 118,119 wird das Gleisjoch Io2 angehoben und mit Hilfe der Antriebe 12o, 121 in Richtung des Pfeiles 136 verschoben und zuerst mit seinem vorderen Ende auf das Transportband 137 abgelegt. Sobald die eine Hebeanordnung Io8 ihre durch das Ende des Fahrgestellrahmens Io4 bestimmte äußerste Lage einnimmt, werden die Greifzangen 114 vom Gleisjoch Io2 gelöst und die Hebearme 116 hochgehoben. Nunmehr wird das Gleisjoch Io2 durch die Hebeanordnung Io9 allein in Richtung zum Gleis-Transportfahrzeug 99 verschoben, bis es dort vom Portalkran 141 erfaßt werden kann. Falls das Gleisjoch Io2 in schlechtem Zustand ist, wird es auf einem weiteren Gleis-Transportfahrzeug abgelegt und ein neues, im Fahrzeugverband 97 mitgeführtes Gleisjoch durch den Portalkran zum Gleisbaufahrzeug 98 transportiert. Mit der Verschiebebewegung der Hebeanordnung Io9 wird auch die Schaufel-Ladeanordnung 124 und das Transport-Förderband 13o mitbewegt, so daß als nächster Arbeitsgang durch Absenken der Schaufel 145 der Schaufel-Ladeanordnung 124 sofort mit dem Aushub des Schotters lol aus der Umbaulücke Io3 begonnen werden kann. Sobald die etwa drei Meter breite Schaufel 145 durch eine Verschiebebewegung in der durch den Pfeil 157 angezeigten Richtung gefüllt ist, wird diese durch Betätigung der hydraulischen Versteilantriebe 154,155 in die strichliert gezeichnete Position 156 gehoben. Sobald sich die Schaufel 145 über dem Schutt-Trichter 133 des Transport-Förderbandes 13o befindet, wird dieses durch Betätigung des Zylinder-
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Kolben-Antriebes 126 in Richtung zur Schaufel 145 bewegt, so daß der Schutt-Trichter 133 genau darunter zu liegen kommt. Anschiiessend wird durch Betätigung des hydraulischen Verstellantriebes die Schaufel 145 entleert. Der Schotter lol wird durch das Förderband 131 des Transport-Förderbandes 13o auf das Förderband 168 des Kipp-Förderbandes 166 (Fig.8) abgeworfen und von dort weiter zu einem Container 178 transportiert und in diesen abgeworfen. Mit jeder Längsverschiebebewegung der Schaufel-Ladeanordnung 124 wird das Transport-Förderband 13o, das Kipp-Förderband 166 sowie der Antriebsblock 16o und der Transportwagen 162 mitbewegt. Sobald ein Container 178 vollgefüllt ist, wird dieser durch den Portalkran 184 auf weitere, fur die Verladung des Altmaterials vorgesehene Gleis-Transportfahrzeuge verladen. Durch eine Querverschiebung der Schaufel-Ladeanordnung 124 über die Führungen 148 kann auch eine breite Planumskrone bearbeitet werden. Die vorgeschriebene Planumsneigung wird dadurch erreicht, indem die Schaufel-Ladeanordnung 124 durch Betätigung des Verstellantriebes 152 um die in Maschinenlä'ngsrichtung verlaufende Achse 153 verschwenkt wird.
In der in Fig.9 dargestellten Arbeitsphase ist die Sandschutzschichte 185 bereits auf das Planum 158 aufgebracht. Als nächster und gleicher Arbeitsgang erfolgt die Einbringung des neuen Schotters 186, der durch die Durchlaßöffnung 132 in die Umbaulücke Io3 abgeworfen wird. Dabei wird die mit ihrer Spitze nach unten verschwenkte Schaufel 145 als Planierschild zum gleichmäßigen Verteilen des abgeworfenen Schotters 186 verwendet. In der durch die Pfeile 179,18ο und 181 dargestellten Arbeitsrichtung bzw. Verschieberichtung dahinter wird die planierte Schotterschichte durch die von der Greifzange 114 der Hebeanordnung Io8 erfaßte Verdichteinrichtung 143 verdichtet. Für die Umkehr der Transportrichtung wurde das Kipp-Förderband durch Betätigung des hydraulischen Hebeantriebes 167 derart verschwenkt, daß der dem Transport-Förderband 13o benachbarte Schutt-Trichter 171 des Kipp-Förderbandes 166 über dem Schutt-Trichter 17o des auf der Führungsbahn 159 abgestützten Transport-Förderbandes 13o zu liegen kommt. Der neue Schotter bzw. neue Sand 185 wird durch den.Portal kran 184 von den für die
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Lagerung vorgesehenen Gleis-Transportfahrzeugen zum endsei ti gen Schutt-Trichter 172 herangebracht und dort durch Kippen entleert.
Abweichend von der soeben beschriebenen Art der Material ei nbringung können auch mehrere über die Umbaulücke Io3 gleichmäßig verteilte Haufen durch Entleeren der unter die Durchlaßöffnung 132 geschobenen Schaufel 145 gebildet werden, die anschließend mit der schräg nach unten geschwenkten Schaufel 145 planiert werden.
Die Verwendung von Sand als Schutzschichte zur Planierung des Gleisunterbaues ist vorteilhaft und wird häufig angewendet. Es kann jedoch im Rahmen der Erfindung anstelle von Sand bzw. auch in Verbindung mit Sand, beispielsweise Bitumen, Asphalt oder ähnliches, auf das Planum 158 aufgebracht werden.
Claims (25)
- 7 ^ 1 R Λ R 7 -*" 59 246 26£. ^ ϊ υ H ^ / Berlin, 7. 7. 81 Erfindungsansρruch1. Fahrbare Anlage zur Sanierung des Gleisunterbaues, bestehend aus einem die Arbeits-Umbaulücke überbrückenden Gleisbaufahrzeug mit wenigstens einer zwischen den Schienenfahrwerken am Fahrgestellrahmen angeordneten höhenverstellbaren Aufnahme- und Räumvorrichtung, wenigstens einem diesen zugeordneten Transport-Förderband und Vorrichtungen zum Entladen bzw. Verteilen und gegebenenfalls zum Verdichten von Schotter oder Sand, sowie mehreren Gleistransportfahrzeugen mit Fördereinrichtungen, gekennzeichnet dadurch, daß am Fahrgestellrahmen (5; 68; 104) des Gleisbaufahrzeuges (3; 60; 98) zwischen den beiden zur Überbrückung einer durch Entfernen eines Gleisjoches (16; 90) begrenzten Umbaulücke (2; 62) voneinander im Abstand angeordneten - Schienenfahrwerken (6; 66), die mit dem Transport-Förderband (29; 70; 130) verbundene Räumvorrichtung (22; 76; 144) und eine Gleisjoch-Hebeeinrichtung (12; 74» 106) in Maschinenlängsrichtung hintereinander angeordnet sind, und daß sowohl die Räumvorrichtung (22; 76; 144) mit dem Transport-Förderband (29; 70; 130) als auch die Gleisjoch-Hebeeinrichtung (12; 74; 106) auf Führungsbahnen (8; 9 bzw. 72; 73) des Fahrgestellrahmens (5; 68; 104) über jeweils zugeordnete Antriebe (17; 21; 11) in Maschinenlängsrichtung verschiebbar gelagert sind, und wobei insbesondere alle Gleistransportfahrzeuge (4; 64; 65) mit dem Gleisbaufahrzeug (3; 60; 98) zu einem gemeinsam verfahrbaren Fahrzeugverband (1; 61; 97) zusammengeschlossen sind.
- 2. Anlage nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Länge des mit seinem vorderen Ende mit der Räumvorrichtung (22; 76) verbundenen Transport-Förderbandes (29; 70) - gleich oder größer als der Abstand von Schienenfahrwerk (6; 66) zu Schienenfahrwerk (6; 66) des Gleisbaufahrzeuges (3; 60) in Maschinenlängsrichtung - bemessen ist.3 1 8 A 5 7 -29" 59 246 26Berlin, 7. 7. 81
- 3. Anlage nach einem der Punkte 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die mit dem Transport-Förderband (29; 70) und insbesondere auch mit einer Planiereinrichtung (37; 77) verbundene und in Maschinenlängsrichtung verschiebbare Räumvorrichtung (22; 76) einerseits und die verschiebbare Gleisjoch-Hebeeinrichtung (12; 74) andererseits jeweils auf eigenen Führungsbahnen (8; 9 bzw. 72; 73) am Fahrgestellrahmen (5; 68) verschiebbar angeordnet sind.
- 4. Anlage nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Führungsbahn (9; 73) der verschiebbaren Räumvorrichtung (22; 76) im unteren Bereich des Fahrgestellrahmens (5; 68) und die Führungsbahn (8; 72) der Gleisjoch-Hebeeinrichtung (12; 74) im oberen Bereich des Fahrgestellrahmens (5; 68) angeordnet ist.
- 5. Anlage nach einem der Punkte 1 bis 4» gekennzeichnet dadurch, daß das vordere Ende des verschiebbaren Transport-Förderbandes (29) der höhenverstellbaren Planiereinrichtung (37) und das hintere, aus dem Gleisbaufahrzeug (3) vorragende, mit einem Längsverschiebe-Antrieb (41) verbundene Ende des Transport-Förderbandes (29) einem, auf einem der Gleistransportfahrzeuge (4) angeordneten weiteren Förderband (50) zugeordnet ist.
- 6. Anlage nach Punkt 5» gekennzeichnet dadurch, daß der Längsverschiebe-Antrieb (41) als Kettenantrieb ausgebildet ist.
- 7. Anlage nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß der vorzugsweise mit der Räumvorrichtung (22; 76) verbundenen höhenverstellbaren Planiereinrichtung (37; 77) in Arbeitsrichtung unmittelbar nachfolgend, vorzugsweise am Endbereich des Transport-Förderbandes (29; 70) gelagerte und in Maschinenlängsrichtung verschiebbare Verdichteaggregate (35; 78) zugeordnet sind.231845 7- 30 - 59 246 26Berlin, 7. 7. 81
- 8. Anlage nach einem der Punkte 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß das Transport-Förderband (29) einen vorderen, insbesondere um eine quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse (31) der Höhe nach verschwenkbaren Förderbandteil (30) aufweist, an welchem vorzugsweise die Planiereinrichtung (37) und die in Arbeitsrichtung nachfolgenden Verdichtaggregate (35) angeordnet sind.
- 9. Anlage nach einem der Punkte 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Gleistransportfahrzeuge (4) an den beiden Enden des Gleisbaufahrzeugee (3) in Maschinenlängsrichtung angeschlossen sind, wobei die in Arbeitsrichtung vor der längsverschiebbaren Räumvorrichtung (22) angeordneten Gleistransportfahrzeuge (4) vorzugsweise zum Ablegen oder Austausch der aus der Umbaulücke X2) abgehobenen Gleisjoche (16) und die hinteren Gleistransportfahrzeuge (4) vorzugsweise zum Transport des aufgenommenen alten Schotters (40) und des zu entladenden bzw. zu verteilenden neuen Schotters (44) oder Sandes (43) mit Fördereinrichtungen (50; 58; 57; 51; 53) ausgebildet sind.
- 10. Anlage nach einem der Punkte 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß die Räumvorrichtung (22) und das Transport-Förderband (29) an einem, an einer Führungsbahn (9) des Fahrgestellrahmens (5) in Längsrichtung entlangführbaren und mit einer Bedienungskabine (20) ausgestatteten Führungsrahmen (19) gelagert ist, und daß die in Arbeitsrichtung unmittelbar nachfolgend angeordnete Planiereinrichtung (37) und die Verdichtaggregate (35) am höhenverschwenkbaren Förderbandteil (30) des Transport-Förderbandes (29) - vorzugsweise getrennt höhenverstellbar - angeordnet sind.
- 11. Anlage n&ch Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß das in Maschinenlängsrichtung am Fahrgestellrahmen (68) verschiebbare Transport-Förderband (70) mitsamt der Planier-- 31 - 59 246 26 318 45 7 Berlin, 7. 7. 81einrichtung (77) und den Verdichtaggregaten (78) am Pührungsrahmen (75) quer zur Maschinenlängsrichtung verschiebbar und das andere freie Ende des Transport-Förderbandes (70) um eine etwa vertikal verlaufende Achse (93) verschwenkbar gelagert ist.
- 12. Anlage nach einem der Punkte 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß am Gleisbaufahrzeug (60) eine die Umbaulücke (62) überbrückende Transportvorrichtung (69) vorgesehen ist, an deren in Arbeitsrichtung vorderes Ende eine weitere auf den Gleistransportfahrzeugen (64) befindliche Transportbandeinheit (79) anschließt, während das andere Ende einen über dem Transport-Förderband (70) angeordneten Schutt-Trichter (71) aufweist (Fig. 5).
- 13. Anlage nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die in Maschinenlängsrichtung verschiebbare Räumvorrichtung (144) aus einer mittels hydraulischer Verstellantriebe (154; 155) betätigbaren Schaufel-Ladeanordnung (124) besteht, die an einem an den Führungsbahnen (107) längsverfahrbaren Schlitten (113) über Führungen (148) quer zur Maschinenlängsrichtung verschiebbar ausgebildet ist, wobei der Schaufel-Aufnahmebereich dem angrenzenden Transport-Förderband (130) zugekehrt ist.H. Anlage nach Punkt 13, gekennzeichnet dadurch, daß die quer zur Maschinenlängsrichtung verschiebbare Schaufel-Ladeanordnung (124) aus einer einzigen Schaufel (145) mit einer bis über die Schwellenlänge reichenden Breite besteht und um eine in Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse (153) über einen hydraulischen Verstellantrieb (152) verschwenkbar ausgebildet ist.
- 15. Anlage nach einem der Punkte 13 oder 14, gekennzeichnet dadurch, daß die mit dem Führungs-Schlitten (113) verbundene Schaufel-Ladeanordnung (124) mit dem Transport-Förderband (130) über einen den Abstand in Maschinen-318 45 7 ~32- 59246 26* Berlin, 7. 7. 81längsrichtung zueinander veränderbaren Zylinder-Kolben-Antrieb (126) verbunden ist.
- 16. Anlage nach einem der Punkte 13 bis 15, gekennzeichnet dadurch, daß die Gleisjoch-Hebeeinrichtung (106) aus zwei unabhängig voneinander verfahrbaren und verschwenkbaren Hebe-Anordnungen (108; 109) besteht, die einseitig im Bereich der Führungsbahnen (107) des Pahrgestellrahmens (104) jeweils an einen Führungs-Schlitten (112; 113) angelenkt sind und im Bereich des gegenüberliegenden, mit einer Greifzange (114; 115) versehenen Endes mit vorzugsweise einer Seil-Hebeeinrichtung (118; 119) verbunden sind, wobei eine der beiden Hebe-Anordnungen (109) an den Führungs-Schlitten (113) der Schaufel-Ladeanordnung (124) angelenkt ist.
- 17. Anlage nach einem der Punkte 13 bis 16, gekennzeichnet dadurch, daß das der Schaufel-Ladeanordnung (124) benachbarte Ende des Transport-Förderbandes (130) an einem auf den Führungsbahnen (107) des Fahrgestellrahmens (104) verschiebbaren Führungs-Schlitten (128) angelenkt und vorzugsweise über eine Seil-Hebeeinrichtung (134) höhenverstellbar ausgebildet ist,
- 18. Anlage nach einem der Punkte 13 bis 17» gekennzeichnet dadurch, daß das der Schaufel-Ladeanordnung (124) angekehrte Ende des Transport-Förderbandes (130) an einem auf einer Führungsbahn (159) des an das Gleisbau-Fahrzeug (98) angeschlossenen Gleis-Transportfahrzeuges (100) verschiebbaren Kipp-Förderband (166) zur schwenkbaren Einstellung ober- oder unterhalb des Kipp-Förderbandes angelenkt ist, wobei das Kipp-Förderband (166) über einen hydraulischen Hebeantrieb (167) um eine etwa mittig angeordnete Anlenkstelle (165) in Maschinenlängsrichtung kippbar ausgebildet ist.231845 7- 33 - 59 246 26Berlin, 7. 7. 81
- 19. Anlage nach Punkt 18, gekennzeichnet dadurch, daß die Anlenksteile (165) des Kipp-Förderbandes (166) mit einem auf der Führungsbahn (159) des Gleis-Transportfahrzeuges (100) in Maschinenlängsrichtung verschiebbaren Antriebsblock (16O) verbunden ist, der über entsprechende Steuerleitungen (177) mit den Antrieben (120; 121) auf dem Gleis-Transportfahrzeug (98) in Verbindung steht.
- 20. Anlage nach einem der Punkte 13 bis 19, gekennzeichnet dadurch, daß ein zur Aufnahme eines Containers (178) ausgebildeter Transportwagen (162) mit einem am Antriebsblock (160) angelenkten hydraulischen Verstellantrieb (164) verbunden und mit Führungsrollen (163) zum Verschieben auf der Führungsbahn (159) des Gleis-Transportfahrzeuges (100) ausgestattet ist, wobei den beiden Enden des Transport-Förderbandes (130) und des Kipp-Förderbandes (166) jeweils ein Schutt-Trichter (133} 170 - 172) zugeordnet ist, der jeweils an der dem Förderband-Ende zugekehrten Seite eine Durchlaßöffnung1 (132; 173 - 175) aufweist.
- 21. Anlage nach einem der Punkte 13 bis 20, gekennzeichnet dadurch, daß dem zur Gleisjoch-Aufnahme ausgebildeten Gleis-Transportfa.hrzeug (99) und dem anschließenden Fahrwerksbereich des Gleisbaufahrzeuges (98) jeweils ein Transportband (137; 138) zur Aufnahme und zum Weitertransport des Gleisjoches (102) zugeordnet ist.
- 22. Verfahren zur etappenweisen Sanierung des Gleisunterbaues durch Einbringen einer Sandschutzschicht zwischen Planum und Schotterbettung bzw. durch Einbringen von neuem Schotter, insbesondere mit einer fahrbaren Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß der Fahrzeugverband (1; 61) mit dem vorzugsweise zwischen den Gleistransportfahrzeugen (4; 64; 65) befindlichen Gleisbaufahrzeug (3; 60) auf den zu sanierenden Gleisab-231845 7- 34 - 59 246 26Berlin, 7. 7. 81schnitt verfahren und danach das unter dem Gleisbaufahrzeug (3; 60) - zwischen den beiden Schienenfahrwerken (6; 66) - liegende Gleisjoch (16; 90) abgehoben, am ortsfest verbleibenden Gleisbaufahrzeug (3| 60) längsverschoben und auf einem Gleistransportfahrzeug (4; 64) abgelegt wird, worauf der gesamte Schotter im Bereich der Umbaulücke (2; 62) durch Längsverschiebung einer Räumvorrichtung (22; 76) am ortsfest verbleibenden Gleisbaufä&rzeug (3» 60) abgetragen und über Fördereinrichtungen (29; 50; 515 53» 70) zu mitgeführten Containern (55) transportiert wird, wonach im Pahrzeugverband (1; 61) mitgeführter Sand (43) und bzw. oder Schotter (44; 63) durch Längsverschiebung einer Planiereinrichtung (37; 77) und von Verdichtaggregaten (35; 78) am Gleisbaufahrzeug (3J 60) in die Umbaulücke (2; 6*2) abgeworfen, planiert und verdichtet wird, und daß danach das Gleisjoch (16; 90) durch Längsverschiebung am ortsfest verbleibenden Gleisbaufahrzeug (3i 60) auf die sanierte Umbaulücke (2; 62) abgesenkt wird.
- 23. Verfahren nach Punkt 22, gekennzeichnet dadurch, daß der neue Sand und bzw. oder neue Schotter (63) von in Arbeitsrichtung vor dem Gleisbaufahrzeug (60) befindlichen, auf Gleistransportfahrzeugen (64) lagernden Containern (89) über das Gleisbaufahrzeug (60) in die Umbaulücke (62) transportiert wird.
- 24. Verfahren nach einem der Punkte 22 oder 23» gekennzeichnet dadurch, daß das am Gleistransportfahrzeug (4; 64) abgelegte Gleisjoch (16; 90) durch einen auf den Gleistransportfahrzeugen (4; 64) des Fahrzeugverbandes (1; 61) verfahrbaren Portalkran (46; 85) gegen ein neues, im Fahrzeugverband (1; 61) mitgeführtes Gleisjoch ausgetauscht wird.2 318 4 5 7 -" - L9^iI. ,
- 25. Verfahren nach einem der Punkte 22 bis 24, gekennzeichnet dadurch, daß der durch die Räumvorrichtung (22) abgetragene Schotter (40) auf einer an einem hinteren Gleistranaportfahrzeug (4) befindlichen Siebanlage gereinigt und anschließend zurück in die Umbaulücke (2) transportiert wird.
- 26. Verfahren nach einem der Punkte 22 bis 25, gekennzeichnet dadurch, daß die Planiereinrichtung (77) mitsamt dem anschließenden Transport-Förderband (70) und den Verdichtaggregaten (78) zur Bearbeitung nur einer Hälfte des Planums (95) quer zur Maschinenlängsrichtung und die Planier einrichtung (77) zur Herstellung der vorgesch&sbenen Planumsneigung um eine in Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse verschwenkt wird.Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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