[go: up one dir, main page]

DD148178A5 - Nicht-toxische,fuer wiederkaeuende haustiere aufnehmbare zusammensetzung - Google Patents

Nicht-toxische,fuer wiederkaeuende haustiere aufnehmbare zusammensetzung Download PDF

Info

Publication number
DD148178A5
DD148178A5 DD78210065A DD21006578A DD148178A5 DD 148178 A5 DD148178 A5 DD 148178A5 DD 78210065 A DD78210065 A DD 78210065A DD 21006578 A DD21006578 A DD 21006578A DD 148178 A5 DD148178 A5 DD 148178A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
formula
group
compound
item
composition according
Prior art date
Application number
DD78210065A
Other languages
English (en)
Inventor
David H Davies
Geoffrey Lightfoot
Original Assignee
Ici Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ici Ltd filed Critical Ici Ltd
Publication of DD148178A5 publication Critical patent/DD148178A5/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/10Organic substances
    • A23K20/195Antibiotics
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P60/00Technologies relating to agriculture, livestock or agroalimentary industries
    • Y02P60/20Reduction of greenhouse gas [GHG] emissions in agriculture, e.g. CO2
    • Y02P60/22Methane [CH4], e.g. from rice paddies

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Fodder In General (AREA)
  • Feed For Specific Animals (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verwendung von Aplasmomycin, Boromycin und von azylierten und hydrierten Derivaten in einer Futterzusammensetzung fuer die Modifizierung des Pansenstoffwechsels bei einheimischen wiederkaeuenden Tieren. Dabei wird der prozentuale Mengenanteil an gebildetem Methan reduziert und der entsprechende prozentuale Mengenanteil an Propionat auf Kosten des Methans und/oder Azetates erhoeht. Es wird die Auffassung vertreten, dasz diese Modifizierung des Pansenstoffwechsels zu einer Verbeserung des Wachstums von wiederkaeuenden Tieren fuehrt. Die Beschreibung enthaelt ebenfalls Zusammensetzungen, welche im Rahmen des erfindungsgemaeszen Verfahrens verwendet wersserung des Wachstums von wiederkaeuenden Tieren fuehrt. Die Beschreibung enthaelt ebenfalls Zusammensetzungen, welche im Rahmen des erfindungsgemaeszen Verfahrens verwendet werden koennen.

Description

η ίί A ζ ~Α- Berlin,d.27.4.1979
AP Α23Κ/210 ο65 Verfahren zur Wachstumsbeschleunigung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren, Zusammensetzungen und neue chemische Verbindungen zur Haltung von wiederkäuenden Haustieren, beispielsweise von Großvieh, Schafen, Ziegen und Rotwild, um den prozentualen Anteil an Methan zu reduzieren, das bei der Wiederkäuiingsgärung erzeugt wird, und um den prozentualen Anteil an Propionsäure in der Pansenflüssigkeit zu erhöhen und dadurch die Wachstumsgeschwindigkeit der Tiere oder die Wirksamkeit ihrer Putterumwandlung oder beides zu verbessern*
Charakteriatik der bekannten technischen Lösungen
Bei wiederkäuenden Tieren geht ein signifikanter prozentualer Anteil der Gesamtenergieaufnähme in der Form des Futters als Methan verlorenj welches sich während der Gärung des Futters in dem Pansen bildet, und ein weiterer signifikanter prozentualer Anteil der Gesamtenergieaufnahme geht als Gärungs?rärme verloren. Zum Beispiel kann bei Lämmern die Methanerzeugung etwa 10 % der Gesamtenergieaufnahme ausmachen und die Gärungswärme macht etwa weitere 6 % aus* Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen und Verbindungen-wirken in der Weise, den prozentualen Anteil der Propionsäure in der Pansenflüssigkeit zu erhöhen9 und im besonderen treten sie in der Weise in Erscheinung, den prozentualen Anteil der Propionsäure auf Kosten des Methans und/oder der Essigsäure
«· 2 ·
Ί..9. 1980 AP A 23 K/210 065 54 713 12
zu erhöhen· Dies ist ein wünschenswerter Effekt bei der Ernährung von wiederkäuenden Tieren, weil die Propionsäure ein wirksamerer Vorläufer von Glukose ist, aus der das Tier seine Energie und sein Wachstum ableitet, als Essigsäure; während jener Teil der Putteraufnähme des Tieres, der in Methan umgewandelt wird, für das Tier ganz einfach verloren geht, da das Methan durch Aufstoßen ausgeschieden wird· Somit entspricht die Modifikation des Pansenstoffwechsels, die durch die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen und Verbindungen erreicht wird, einer sehr nützlichen Wirkung.
Ziel der Erfindung ,
Es ist Ziel der Erfindung, die Wachstumsgeschwindigkeit und den Wirkungsgrad der Putterumwandlung wiederkäuender Tiere zu erhöhen«.
Darlegung des WeggJls_der^Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Verfütterung bestimmter definierter chemischer Verbindungen, die auch ein Permentationsprodukt sein können, zum o. g· Ziel zu gelangen·
Erfindungsgemäß enthält die nicht-toxische, aufnehmbare Zusammensetzung für wiederkäuende Haustiere eine Verbindung
12
der Pormel I, wobei R und R jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Azetylgruppe sind und alle Kohlenstoffatome 3» 3* und 9' insgesamt in der R-Konfiguration vorliegen, X einer Äthylen- oder trans-Vinylen-Gruppe entspricht und Y eine
1 1
Gruppe Y der Pormel II darstellt, wobei X an die CH2-
Gruppe und das Ringkohlenstoffatom an das Sauerstoffatom
gebunden sind und X einer Äthylen- oder
5 -3- 11.6.1979
54 713/12
^ans-Vinylen-Gruppe entspricht und Z+ ein Natrium-, Lithium-, Zäsium- oder Ammoniumion oder ein Ion der Formel rRYEl+ darstellt, wobei jede Komponente der R , R , R3 und R einem Wasserstoffatom oder einer Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen entspricht» oder die Kohlenstoffatome 3, 3' und 9' insgesamt in der S-Konfiguration vorliegen, X einer Äthylengruppe entspricht und Y eine Gruppe Y der folgenden Formel darstellt:
-CH2-X2^CH2-CH-CH(CH3),0.CO.CH-CH(CH3)2 oder
2 I I .
-CH2-X^-CH2-CH-CH(CH3)e0.C0eCH»CH(CH3)2oZ+
wobei das CHP an die in Formel (I) wiedergegebene CHP-Gruppe und die CH-Gruppe an das Sauerstoffatom gebunden sind und X einer Äthylen- oder £ij3~Vinylen«Gruppe entspricht;
oder die Kohlenstoffatome 3» 3f und 9* insgesamt in der S-Konfiguration vorliegen? X einer Äthylengruppe entspricht und Y eine Gruppe Ir der folgenden Formel darstellt:
-OH2-X -OH2-CH-CH(CH3).OH. Z+
p .
wobei X und Z den weiter oben angegebenen Bedeutungen entsprechen.
Besondere Verbindungen gemäß Formel (I)9 die im Rahmen de3 erfindungsgemäSen Verfahrens verwendet werden können, sind:
1. Aplasmomycin (3R9 31R, 9% R1 = R2 = Hf X = trans-Vinylen9 Y=Y , wobei X gleich dem trans-Vinylen ist und Z dem Natrium entspricht). Hierbei handelt es sich um ein
210065 -4- 11.6.1979
54 713/12
Stoffwechselprodukt, isoliert aus der Gärung von Streptomyces griseus, Kulturstamm SS-20, gemäß der Beschreibung durch Okami und andere in The Journal of Antibiotics, 1976, Band XXIX, S, 1019-1025 und Kitahara, ebenda» 1977, Band XXX, S. 714-719. Dieser Kulturstamtn befindet sich im Gärungsforschungsinstitut in Chiba, Japan, unter der Registrier-Ur. PERIl-P ITr. 3448;
2. 101,122378, ein Stoffwechselprodukt, isoliert aus der Gärung von Streptomyces griseus, wobei sich der betreffende Kulturstamm in der Staatlichen Bakterienaairanlung des Ministeriums für Landwirtschaft, Fischereiwesen und nahrungsmittel auf der Torry-Forschungsstation, 135 Abbey Road, Aberdeen AM9 8DG, Schottland, unter der Registriernummer HCIB 11371 befindet»
Dieses Material ist mit dem Aplasmomycin identisch;
3. Boromycin (3S, 3'S, 9fS, R1 = R2 = H, X = Äthylen, Y=Y, wobei X dem cis-Vinylen entspricht)· Hierbei handelt es sich um ein Stoffwechselprodukt, isoliert aus der Gärung von Streptomyces antibiotious (Waksman und Woodruff), Kulturstamm ETH 28829, gemäß der Beschreibung durch Kutter undMjHidj3rej in Helvetica Chimica Acta, 1967, Band 50, S. 1553-1539 und Dunitz und^ndere^, ebenda, 1971, Band 54, S. 1709-1713« Dieser Kulturstamm befindet sich ebenfalls im U.S.-Landwirtschaftsministerium, Peorfa, Illinois, U.S.A., unter der Registrier-Ur. IffiRL 3207;
4» Faktor B, eine Verbindung der Molekularformel C^2H62 BNaO159 die ein Kostoffwechselprodukt des·Aplasmomycins bei der Gärung von S_^__griseug9 HCIB 11371, darstellt und einem Monoazetylderivat davon entspricht, wobei die relative Stereochemie dieselbe wie beim Aplasmomycin sein kann oder nicht;
-5- 11.6.1979
54 713/12
Faktor C, eine Verbindung der Molekularformel O.AL·, BUaOH-Jg9 die ein Kostoffweohselprodukt des Aplasmomycins bei der Gärung von S. „griseug, HCIB 113719 darstellt und einem Diazetylderivat davon entspricht, wobei die relative Stereochemie dieselbe wie beim Aplasmomycin sein kann oder nicht.
Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Verbindung gemäß Formel (I) vorzugsweise an die Tiere oral als Ergänzung zu ihrem normalen Futter verabreicht, dph*, in einer Beimengung zu einem gewöhnlichen festen Futter, in Futterblöcken oder Salzlecken, aufgelöst oder suspendiert im Trinkwasser oder für Jungtieres wie Lämmer oder Kälber, aufgelöst oder suspendiert in Vollmilch oder Magermilch. Die Verbindung gemäf3 der Formel (I) wird dem Futter den Futterblöcken* den Salzlecken, dem Trinkwasser, der Vollmilch oder der Magermilch in einem solchen Umfange zugegeben, daß jedes behandelte Tier zwischen 0,01 mg/kg Korpergewicht und.30 mg/kg Körpergewicht pro Tag und vorzugsweise zwischen 0,01 mg/kg Körpergewicht und 10 mg/kg Körpergewicht pro Tag von der Verbindung gemäß Formel (I) aufnehmen wird*-
Die Verbindung gemäß Formel (I) kann alternativ auf oralem Wege den Tieren in der Form eines sich langsam auflösenden Intrawiederkäuungspellets oder einer entsprechenden großen Pille derart verabreicht werden, daß das Tier eine ähnliche Menge der Verbindung gemäß Formel (I) pro Tag aufnehmen wird.
Die Tiere können eine Verbindung gemäß Formel (I) im wesentlichen über die gesamte Zeit ihres Wachstums oder nur während eines Teiles ihrer Wachstumsperiode aufnehmen, zum Beispiel während der ersten Wachstumsperiode und/oder während der Zeit,
2 10065 -6- 11.6.1979
54 713/12
die vor dem Schlachten liegt· Die Zunahme der Wachstumsgeschwindigkeit durch die praktische Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens bietet die Möglichkeit, daß die Tiere, die für die Fleischversorgung vorgesehen sind, in einer kürzeren Wachstumsperiode auf ihr Marktgewicht oder Schlachtgewicht gebracht werden, als dies normalerweise der Fall ist, oder es bietet sich die Möglichkeit, am Ende der normalen ?/achstumsperiode schwerere Tiere zu produzieren. Die verbesserte Wirkungsweise der Putterumwandlung, wie sie durch die praktische Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens erreicht wird, bietet die Möglichkeit,, daß die behandelten Tiere jedes gewünschte Gewicht erreichen, während weniger Futtermittel verbraucht werdenj als es bei unbehandelten Tieren der Fall ist, die auf dasselbe Gewicht gewachsen sind. Bei einer optimalen Wachstumsförderung unter Einbeziehung entsprechender Konzentrationen werden keine Hinweise auf irgendwelche giftigen Wirkungen der Verbindung gemäß Formel (I) beobachtet«
Entsprechend einem weiteren, erfindungsgemäßen Merkmal ist eine ungiftige, aufnehmbare Zusammensetzung vorgesehen, die aus einer Verbindung gemäß Formel (I) besteht, gekennzeichnet dadurch, daß:
Die Kohlenstoffatome 3» 31 und 9f insgesamt in der R-Konfiguration vorliegen, X einer Äthylen» oder £rjms~Vinylen-Gruppe entspricht und Y eine Gruppe Y gemäß der Definition weiter oben darstellt; oder daß
die Kohlenstoffatome 3, 31 und 9' insgesamt in der ^-Konfiguration vorliegen, X einer Äthylgruppe entspricht und Y eine Gruppe Y^ gemäß der Definition weiter oben darstellt; zusammen mit einem-festen oder flüssigen, ungiftigen, aufnehmbaren Verdünnungs- und Trägermittel«
6 5 -Ba- 11.6.1979
54 713/12
Ein geeignetes flüssiges Verdünnungs- oder Trägermittel ist zum Beispiel Trinkwasser, Vollmilch oder Magermilch«
Ein geeignetes festes, ungiftiges, aufnehmbares Verdünnungsoder Trägermittel kann beispielsweise ein bekanntes, die Ernährung betreffend ausgeglichenes Wiederkäuerfutter sein, zum Beispiel ein typisches Putter für Großvieh oder Schafe, bestehend aus Getreideerzeugnisse^ wie etwa Gerstenmehl, Maismehl oder Weizenfutter, aus Eüß- Und Samenprodukten, wie etwa geschältem Erdnußkuchen oder Baumwollsamenkuchen oder extrahiertem Baumwollsamenkuchen, zusammen mit geringeren Mengenanteilen zum Beispiel an Federmehl, Seetangmehl, Knochenmehl, Knochenpulver, Kreide, Salz, Harnstoff, Melasse, Vitaminen und Spurenmineralien; oder es kann sich um ein inertes, festes Verdünnungs- oder Trägermittel ohne Nährwert
2 1 OO 6'5 "?"· Berlin, d.27.4.1979
AP A23E/21O 065
handeln, beispielsweise um Kaolin, Talk, Kaiziumkarbonat, Fullererde, Attapulgit, gemahlene Austerschalen oder gemahlenen Kalkstein; oder es kann Stärke oder Laktose verwendet werden.
Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann die Form eines zusätzlichen Futters zur Direktfütterung der Tiere annehmen, in welchem Falle 5 ppm bis 3000 ppm einer Verbindung der Formel (I) als Beimengung zu einem bekannten Wiederkäuerfutter verwendet werden; oder die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann die Form eines konzentrierten Premix zur Verdünnung mit einem bekannten Wiederkäuerfutter annehmen, um zu einem zusätzlichen Futter zu gelangen, welches sich zur Direktfütterung der Tiere eignet. Eine derartige Vormischung enthält 0,3 Gew.-% bis 50 Gew.-% einer Verbindung der Formel (I) als Beimengung entweder mit einem bekannten, die Ernährung betreffend ausgeglichenen Wiederkäuerfutter, einem inerten festen Verdünnungsmittel ohne Nährwert, z,B, gemahlenem Kalkstein, oder mit Stärke oder Laktose,
Entsprechend einer weiteren Eigenschaft der vorliegenden Erfindung handelt es sich um ein Verfahren zur Herstellung einer festen erfindungsgemäßen Zusammensetzung, welches durch ein gleichmäßiges Mischen einer Verbindung gemäß Formel (I) mit einem festen, ungiftigen, aufnehmbaren Verdünnungs- oder Trägermittel gekennzeichnet ist.
Die Verbindung gemäß Formel (I) wird vorzugsweise mit einem Verdünnungs- oder Trägermittel in zwei oder mehr Stufen aufeinanderfolgend verdünnt.
21Ö065 - >ft - Berlin,do27.4.1979
AP A23K/210 065
Das Verfahren zur Herstellung einer Verbindung gemäß Formel (I) wird nachfolgend beschrieben. In der Formel (I)
1 ?
sind R und R jeweils ein Wasserstoff atom oder eine Azetylgruppe, X ist eine trans-Tinylen-Gruppe und Y eine Gruppe
jO
21 00 6 5 -8- 11.6.1979
54 713/12
wobei Σ einer trans-Vinylen-Gruppe und Z einem ITatriumion entsprechen· Dieses Verfahren wird durch die Züchtung eines Kulturstammes oder einer Variante des Stammes Streptomyces in einem wäßrigen Mhrmedium gekennzeichnet, um zu
dem Aplasmomycin zu gelangen» In dem Medium sind assimilierbarer Kohlenstoff, Stickstoff und Bor sowie ein Natriumsalz enthalten. Während der Züchtung liegen aerobe Bedingungen bei einer Temperatur zwischen 10 0C und 37 0C vor. Die Kultur wird filtriert und das Produkt aus dem Piltrat durch bekannte Mittel abgetrennt.
Bei dem Verfahren entsprechend der vorliegenden Erfindung stellt eine geeignete Quelle für den assimilierbaren Kohlenstoff zum Beispiel ein Polyalkohol dar, beispielsweise Glyzerin, Glukose, Xylose, Arabinose, Rhamnose, Fruktose, Galaktose, Mannit oder Inosit, und eine bevorzugte Kohlenstoffquelle ist Glukosesirup, der in geeigneter Weise dem Medium in einer Menge von 1 % bis 5 % (Gewicht/Volumen) zugegeben wird.
Eine geeignete Quelle für den assimilierbaren Stickstoff stellt zum Beispiel Pepton dar, welches in geeigneter Weise dem Medium in einer Menge von 0,05 % bis 2 % (Gewicht/ Volumen) zugegeben wird·
Das Mahrmedium kann zusätzlich kleinere Mengen an anderen Elementen enthalten, wie etwa Phosphor, zum Beispiel in der Form des Kaliumdihydrogenortho-Phosphates oder des Diammoniumhydrogenphosphates; Magnesium, zum Beispiel in der Form des Magnesiumsulphates oder des Magnesiumkarbonates; Schwefel, zum Beispiel in der Form eines Sulphatsalzes; Kalium, zum Beispiel in der Form des Kaliumchlorides, des Kaliumkarbonates, oder des Kaliumdihydrogenorthophosphates; sowie Spurenmengen an Salzen von solchen Elementen, wie Kupfer, Zink,
36 5 »5- 11.6.1979
54 713/12
Eisen, Mangan und Molybdän«
Eine geeignete Temperatur für die Gärung liegt bei 28 0C und das Produkt kann aus dem Kulturfiltrat durch bekannte Mittel abgetrennt werden, zum Beispiel durch Extraktion des Filtrates mit einem mit Wasser nicht mischbaren, organischen Lösungsmittel ohne pH-Einstellung, gefolgt von einer Verdampfung des Lösungsmittels und der Chromatographie des Rückstandes«
Entsprechend einer weiteres Eigenschaft der vorliegenden Erfindung handelt es sich um ^tr^tjomv^es^jjiliSSii^s die im Rahmen der Staatlichen Sammlung von Industriebakterien gehalten werden' und denen die Registrier»ITre HCIB 11371 zugeordnet wurde, sowie um Varianten und Mutanten davon» Diese Organismen eignen sich für das obige Verfahren und lassen sich wie folgt beschreibem
(Die verwendeten Medien werden in Übereinstimmung mit den Rezepturen für das 'Internationale Streptomyce3-Produkt.(ISP)f angesetzt und sind von Shirling, E.Be und Gottlieb, D* (1966) in 'Verfahren zur Charakterisierung der
313-340, beschrieben,)
Inkubationsbedingungens Temperatur 30 0C, im Dunklen gezüchtet«
3~4 1^21' Gu-t; gezüchtete, erhöhte, gekräuselte »glasartige Kolonien'· Dunkelbraun. Rückseite braungrau.
IJDJPas^ 10.mm· Submerses Wachstum am Rande mit erhöhten, gekräuselten, wäßrigen hellbraun/grauen Kolonien« Rückseite unverändert« Keine Färbung in Agar*
2 1 OO 6 5 -*°- 11.6.1979
54 713/12
ISP3 Hafermehlagar
4 Tage 1-2 mm. Dünne, wäßrige Kolonien, mitunter mit einem in der Mitte zerrissenen Hohlraum. Rückseite sehr schwach braun/ grau.
10 Tage 4-6 umv Wachsartige/hefeartige glatte graue/he 11b raune Kolonien· Rückseite unverändert. Sehr schwache braune Färbung des Agars.
4, ,Tage 1-2 mm. Deutliche, nasse, stark kompakte Kolonien, schwach hellbraun. Rückseite schwach hellbraun/grau.
10 Tas;e geringfügige Wachs turns zunähme. Nunmehr v/achsartige, gerungfügig erhöhte, gekräuselte Kolonien mit unebenen Rändern· Schwach Hellbraun, Rückseite unverändert. Keine Färbung im Agar·
ISP5 Glyzerin/As-paragin-A^ar ·
1-2 mm erhöhte Kolonien. Gekräuselte Kolonien und unter Erniedrigung des Agars am Rand der Kolonien. Glasartig hellbraun» Rückseite schwach hellbraun/grau*'
I^P^Tagji, 3-5 mm. Wachsartige, erhöhte und gekräuselte Kolonien. Gelblich-hellbraun. Rückseite unverändert·'
4 Ta,o;e 2-3 mm. Gut gezüchtete, erhöhte, gekräuselte, glasartige, hellbraune Kolonien. Rückseite grau/braun. Kulturmedium wurde schwachbraune
43 -H-
11.6.1979 54 713/12
Ij)111 Tage 10 mm· Wachsartige, gekräuselte, gelblich dunkele, hellbraun/graue Kolonien mit einigen pulverförmigen grauen Bereichen. Rückseite dunkelgrau/braun, aber Färbung des Agars nachweisbar.
ISP9 Agar unter Verwendung von Kohlenstoff
Zugabe
_4 Tage
10 Tace
Ergebnis
Wasser
Glukose
Arabinose
Zellulose Pruktose
Inosit
Mannit
Raffinose Rhamnose Sucrose Xylose
1-2 mm. Submerse, sehr dünne, 'rauchfarbige f Kolonien
1-2 mm. Deutliche, ziemlich 'Quallen'-artige Kolonien. Hellbraun/grau
Geringfügig bessere Kolonien als Wasser
Unbestimmbar
1 mm. Dichte, erhöhte s 'glasartige* Kolonien. Hellbraun/ grau. Rückseite hellbraun/grau
wie Arabinose
2 mm. Dichte, er-' höhte, glasartige^ hellbraune Kolonien mit zerrissenen Zentren. Rückseite hellbraun
wie Arabinose wie Wasser wie Wasser
1-2 mm. Sehr dünne, kurze, samtartige, hellbraune Kolonien Sehr dünne, '· rauch- farbige1 submerse Kolonien
2-3 mm. Dichte, er- ++ höhte, wachsartige, hellbraun/graue Kolonien© Rückseite unverändert
wie Wasser -
wie Wasser -.
4-5 mm«, Dichte er« ++ höhte, wachsartige, gekräuselte» aufgeplatzte } Hellbraun/graue Kolonien
Geringfügig bessere + Kolonien als Wasser r.
2-3 mm. Dichte, er- ++ höhte, wachsartige,' hellbraune Kolonien» Rückseite hellbraun
wie Wasser —
wie Wasser -
wie V/asser -,
2-3 mm. Geringfügig' ++ erhöhte, samtartige, schwach hellbraun/ graue Kolonien, möglicherweise Sporenbildner
CJU 6;) -t2- 11.6.1979
54 713/12
Temperaturtoleranz
Bei der Trypton/Hefe-Kulturflüssigkeit (ISP1)♦ Niedrigste geprüfte Temperatur 19 0C, die Kultur wies ein ziemlich gutes Wachstum auf. Die beste Wachstumstemperatur lag bei 28 0C Temperaturen über 37 0C hinaus sind unzulässig.
Es handelte sich um einen Kulturstamm mit einer schlechten Sporenbildung« Aber die Sporen weisen, wenn sie beobachtet werden, kurze.Ketten auf, glatte Seitenwände und die Form einer Trommel*
Entsprechend einer weiteren Eigenschaft der vorliegenden Erfindung handelt es eich um eine neue Verbindung der Formel
"1 P
(I)9 wobei R und R jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Azetylgruppe sind und
a) die Kohlenstoffatome 3» 3* und 9' insgesamt in der R-Konfiguration vorliegen, Y einer Gruppe Y entspricht, irgendeine Komponente der X und X eine Äthylengruppe und die andere Komponente eine trans-Vinylen-Gruppe darstellt oder beide Komponenten X und X Äthylengruppe darstellen und Z+ der weiter oben angegebenen Bedeutung entspricht; oder
b) die Kohlenstoffatomen, 31 und 9* insgesamt in der R-Kon-
figuration vorliegen, X einer trans-Vinylen-Gruppe ent-
spricht und Y eine Gruppe Y darstellt, wobei X eine trans- Vinylen-Gruppe ist und Z einem Kalium-, Lithium-, Zäsium- oder Ammoniumion entspricht oder einem Ion der Formel rrrRY gemäß der Definition weiter oben; oder
c) die Kohlenstoffatome.3, 3* und 9* insgesamt in der S-Konfiguration vorliegen, Y einer Äthylengruppe entspricht und Y eine Gruppe Ir darstellt, wobei ΊΓ eine Äthylen-
AS
*3- 11.6.1979
54 713/12
gruppe ist; oder
d) die Kohlenstoffatome.3» 3* und 9f insgesamt in der S-Konfiguration vorliegen, X einer Äthylengruppe· entspricht
3 2
und Y eine Gruppe Y darstellt, wobei X der weiter oben angegebenen Bedeutung entspricht und A+ ein Kalium«., Lithium-, Zäsium-'oder Ammoniumion ist oder ein Ion.der Formel IrIr rRT gemäß der Definition weiter oben.
Entsprechend einer weiteren Eigenschaft der vorliegenden Erfindung handelt es sich um ein Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindung gemäß Formel (I), gekennzeichnet in der folgenden Weise:
1^ PUr die unter a) weiter oben definierten neuen Verbindungen betrifft das Verfahren die selektive oder nichtselektive Hydrierung einer entsprechenden Verbindung gemäß Formel (I), wobei X und X jeweils eine t_rans-Vinylen-Gruppe sind, unter Verwendung eines Platin- oder Palladiumkatalysatorsj oder
2» für die unter b) weiter oben definierten neuen Verbindungen betrifft das Verfahren die Gärung eines Kulturstammes der Gattung Strejptomyces griseus unter Erzeugung von Aplasmomycin oder ICI 122378 gemäß der weiter oben angegebenen Definition in Gegenwart eines Kalium-», Lithium-, Zäsium-, Ammonium» oder IrIrIrR M+-SaIZeS in dem wäßrigen liährmedium; oder
3. für die unter c) weiter oben definierten neuen Verbindungen betrifft das Verfahren die Hydrierung einer entsprechenden Verbindung gemäß der Formel (I) unter Verwendung eines Platin- oder Palladiumkatalysators, wobei X einer Äthylengruppe entspricht und Y eine Gruppe Y
Ab
2 1 OO 6 5 "1^- 11.6.1979
54 713/12
ρ darstellt, wobei X einer cis-Vinylen-Gruppe entspricht; oder
4· für die unter d) weiter oben definierten neuen Verbindungen betrifft das Verfahren die Umsetzung einer Verbindung der Formel (O), wobei X einer Äthylengruppe entspricht und Y eine Gruppe Y darstellt, mit Kalium-, lithium- oder Zäsiumhydroxid oder mit Kalium-, Lithiumoder Zäsiumkarbonat»
Es versteht sich selbstverständlich, daß eine Verbindung gemäß Formel (I), wobei Z+ eine bestimmte Bedeutung aufweist, in eine ähnliche Verbindung umgewandelt werden kann, wobei Z+ eine unterschiedliche Bedeutung aufweist, und zwar durch bekannte Methoden, zum Beispiel durch die Verwendung von Kunstharzionenaustauschern*
Aplasmomycin sowie die Faktoren B und C weisen ebenfalls eine Wirksamkeit gegen Kokzidiose auf.' Diese Wirksamkeit wird dadurch veranschaulicht,· daß sie das Wachstum der Kokzidien in Kulturen aus Hierenzellen von Kücken verhindern^ die mit
AT-
10065 -^- Berlin,άβ27.4-β1979
AP A23K/21O
Sporentierchen gemäß dem im Journal of Parasitology, 58, S. 664-668 0972) beschriebenen Standardversuch beimpft wurden. Bei diesem Versuch weist Aplasmomycin eine Wirksamkeit gegen Eimeria tenella bei einer Konzentration von 0,037 ppm auf, ergibt aber nur toxische Wirkungen auf die Wirtszellen bei einer Konzentration von 9 ppm. In ähnlicher Weise weist ein Gemisch aus den Faktoren B und C eine Wirksamkeit gegen Eimeria tenella bei einer Konzentration von ü,012 ppm auf, ergibt aber nur toxische Wirkungen auf die Wirtszellen bei einer Konzentration von 1 ppm»
Aus^brungsbe ispiel
Die vorliegende Erfindung wird durch die nun folgenden Beispiele näher veranschaulicht, aber nicht eingeschränkt:
Beispiel 1
Die Gattung Streptomyces griseus IiCIB 11371 wurde als eine Schrägkultur auf Dextrin-Agar (45 ml) 7 Tage lang bei 30 0C gezüchtet«, Die Kultur wurde in 100 ml steriles Wasser geschabt und die auf diese Weise gewonnene Suspension dazu verwendet, um drei 500 ml-Kolben zu beimpfen, die jeweils 50 ml des folgenden Mediums enthielten%
Soöabohnenmehl 1,5 % Volumen/Gewicht
"Difco Bacto Casitone" 0,1 % Gewicht/Volumen
Natriumnitrat · 0,3 % Gewicht/Volumen
Glukosesirup 2,0 % Gewicht/Volumen
Kalziumkarbonat 0,25 % Gewicht/Volumen
Entmineralisiertes Wasser auf 100
AS
210065 " - tS - Berlin,d.27.4.1979
AP A23K/21O 065
wobei eine Vorsterilisation im Autoklaven bei 1,055 kp/cm (15 psi) eine halbe Stunde lang stattgefunden hatte und der pH-Wert ungefähr 7,0 betrug.
Die auf diesem Wege behandelten drei Kolben wurden bei 27 0C 75 Stunden lang in einem Drehschüttelapparat geschüttelt. Die Inhalte der drei Kolben wurden sodann vereinigt und dienten dazu, um den Inhalt eines Fermenters aus nichtrostendem Stahl mit 30 Liter sterilisiertem Medium derselben Zusammensetzung gemäß der obigen Beschreibung zu beimpfen. Der Inhalt des Gärbehälters wurde 88 Stunden lang bei 27 0C umgerührt, wozu eine Turbine mit vier Flachschaufeln diente, die bei 35Ο U/min umliefen. Dabei wurde der Inhalt des Fermenters mit einer Geschwindigkeit von 7,5 l/min belüftet. Die sich ergebende Kulturflüssigkeit wurde durch Infusorienerde filtriert und das Filterbett mit Wasser ausgewaschen (3 I)* Das Filtrat und die Waschflüssigkeiten wurden vereinigt (28 1) und bei ihrem natürlichen pH-Wert mit Äthylazetat (1x91 und 1 χ 7 1) extrahiert« Die Äthylazetatextrakte wurden vereinigt, mit Natriumsulfat getrocknet und filtriert und das Filtrat wurde unter vermindertem Druck angereichert, um zu einem ölartigen Rückstand zu gelangen (29 g).
Das erforderliche Produkt kann aus dem obigen Konzentrat nach einem der beiden folgenden Verfahren gewonnen werden:
a) Der Ölartige Rückstand (29 g) wurde in dem Mindestvolumen eines Lösungsmittelgemisches der folgenden Zusammensetzung aufgelöstί Chloroform (98 Teile), Methanol (1 Teil) und Ameisensäure (1 Teil). Die Lösung wurde auf den Kopf einer Kieselgelsäule (90 cm χ 5 1/2 cm) gegeben, bestehend
2100 6 5 - t5a - Berlin,d.27.4.1979
AP A23K/21O 065
aus einer Aufschlämmung von Kieselgel mit demselben Lösungsmittelgemische Die Säule wurde mit demselben Lösungsmittelgemisch, eluiert und 5OO ml-lraktionen wurden gesammelt, nachdem die Lösungsmittelfront aus der Säule ausgetreten war, Die Fraktionen 4- und 5 wurden vereinigt und das Lösungsmittel verdampft, um zu einem Gummi zu gelangen (3*5 δ)» <3·βΓ ä®s weiteren durch eine präparative Schichtchromatographie auf Kieselerde (2 mm dick) unter Verwendung von 30 % (Volumen/Yolumen) Äthylazetat in Petroläther (Schmelzpunkt 60-80 0C) als Elutionsmittelgemisch gereinigt wurde. Die Zone mit IU = 0,25 (ungefähr) wurde von der Platte abgekratzt und mit Äthylazetat
IO
6 5 -^- 11.6.1979
54 7-13/12
extrahiert und das Lösungsmittel verdampft, wobei ein weißer, kristalliner Festkörper (140 mg) erhalten wurde, der aus wäßrigem Methanol auskristallisiert.und unter Vakuumbedingungen 5 Stunden lang getrocknet wurde, um zu dem ICI 122378 zu gelangen, ohne definitiven Schmelzpunkt mit einem [&·] jp = + 210° (C - 0,5 in Chloroform). Analyse: Gefunden C = 60,1, H = 7,7 und ITa = 2,8. Berechnet für C40Hg0BIaO14 C = 60,2, H = 7»5 und Ha = 2,9 Massenspektrum: M+ = 798396, berechnet für C40Hg0BlIaO14 = 798396. Rf = 0,74 (Dünnschichtchromatographie auf den Platten der Firma Merck 6OF-254 0,25 mm,. entwickelt mit 10 % Volumen/Volumen Methanol in Chloroform, sichtbar gemacht als ein brauner Fleck nach dem Besprühen mit 3 N Schwefelsäure und Erwärmen auf 100 0C oder als ein roter/rosafarbiger Fleck nach dem Besprühen mit einer Lösung von Karminsäure 5 Minuten lang)
von Karminsäure.in 3 IT Schwefelsäure und Erwärmen auf 70 0C
b.) Der aus dem Äthylazetatextrakt von einer ähnlichen 80-1-Gärung erhaltene ölartige Rückstand (60 g) wurde in Methanol (4OO ml) aufgelöst und die Lösung mit Petroläther (Schmelzpunkt) 60-80 0C9 800 ml) geschüttelt« Die untere Phase (Methanolschicht) wurde abgetrennt und unter vermindertem Druck angereichert9 um zu einem Gummi zu gelangen (24 g)* der in dem Mindestvolumen eines Gemisches aus Äthylazetat (35 Teile) und Petroläther (Schmelzpunkt 60-80 0C, 65 Teile) aufgelöst und auf den Kopf einer Kieselsäuresäule (51 χ 4 /2 cmj 450 g) in Anwendung gebracht wurde, wobei diese Säule aus einer.Aufschlämmung mit demselben Lösungsmittelgemisch bestand. 25~ml~Fraktionen wurden gesammelt, nachdem die Lösungsmittelfront aus der Säule ausgetreten war. Die Fraktionen 25-70 wurden vereinigt und das Lösungsmittel verdampft, wobei ein viskoser Gummi O93 g) erhalten wurde. Dieser Gummi wurde des weiteren durch eine präparative Schichtchromatographie auf Kieselerde (gemäß der Beschreibung unter a.) weiter oben)
-t&a- 11.6,1979 '
54 713/12
gereinigt, um zu dem reinen ICI 122378 (300 mg) zu gelangen, identisch mit dem Material, welches nach dem Verfahren a.) weiter oben erhalten wurde.;
210065 - η ~ Berlin,d.27.4.1979
AP A23K/21O 065
Beispiel 2
Die Leistungsfähigkeit von ICI 122378 zur Hemmung der Methanerzeugung im Pansen von wiederkäuenden Tieren und zur Steigerung des prozentualen Mengenanteiles an Propionat (Ac/Pr) und Butyrat (Ac/Bu) auf Kosten des Azetates in den erzeugten flüchtigen Fettsäuren (VFA) ohne die gleichzeitige Unterdrückung des Gesamtverdauungsvorganges wird wie folgt veranschaulicht:
Pansenflüssigkeit von zwei jungen Ochsen wird routinemäßig gesammelt, die mit demselben Heu-plus-Konzentrat-Futter gefüttert werden. Die Probenahmezeit ist möglichst weitgehend standardisiert und die Flüssigkeit von beiden Tieren wird auf einer 50/50-Basis vereinigt. Große, aus einzelnen Feststoffen bestehende Teilchen werden entfernt, indem die vereinigte Flüssigkeit durch vier Filterschichten aus Kalikostoff filtriert wird. Das Filtrat wird anschließend im Verhältnis von 1 Volumen Filtrat zu 3 Volumina einer künstlichen Pansenflüssigkeit verdünnt (angesetzt gemäß Beschreibung von B.L, Bales und anderen, Journal of Diary Science, 1976, Band 59, S. 1850, aber unter Weglassung der Essigsäure) und der pH-Wert des Gemisches auf 6,9 ~ 7»O ohne gesättigte wäßrige Natriumkarbonatlösung eingestellt· Aliquote Teile (50 ml) dieses Gemisches werden in konische 100 ml-Kolben mit getrocknetem und gemahlenem Heu (0,5 g) eingegeben, wobei jeder Kolben dazu dient, um eine Versuchsverbindung bei einer speziellen Konzentration zu prüfen.
Die Versuchsverbindung wird dem konischen Kolben als eine äthanolische Lösung zugesetzt. Der Kolben wird dann mit Kohlendioxidgas ausgespült, mit einem Korken verschlossen und 15-16 Stunden lang bei 39 0C inkubiert. Nach einer
100 65 " ^a " Berlin,d.27.4.1979
AP Λ23Κ/21Ο 065
Stunde wird eine dünne Uadel durch den Korken eingeführt, um den Gasdruck zu verringern, und die !Tadel 30 Minuten vor dem Ende der Inkubation wieder herausgezogen. Die Gärung wird dann unterbunden, indem der Kolben eisgekühlt wird, und
2 1 00 6 5 ->$- 11.6.1979
54 713/12
nach 15 Minuten Abkühlung das Gas über der Flüssigkeit mit Hilfe der Gaschromatographie auf Methangehalt analysiert. Der Inhalt des Kolbens wird dann durch einen vorher getrockneten und abgewogenen Glassintertrichter filtriert. Der Trichter wird in einem Ofen getrocknet und durch.Differenzbildung das Gewicht des aufgenommenen Heus bestimmt» (Blindkolben, die kein Heu enthalten, werden in ähnlicher Weise behandelt, um den ITichtzelluloserückstand zu bestimmen)«1 Drei Proben des Filtrates werden mit Hilfe der Gaschromatographie auf Vorhandensein von flüchtigen Fettsäuren (VFA's) analysiert und durch einen Vergleich mit der vorher bestimmten Vorinkubationskonzentration der VFA's werden die Netto-VFA's (Azetat, Propionat und Butyrat) bestimmt, die während der Inkubation erzeugt wurden»'
Die folgenden Ergebnisse wurden erzielt (Monensin, ein bekannter Wachstumsförderer, der auf den Pansen einwirkt, wird im Sinne einer positiven Kontrolle mit einbezogen, zusammen mit einer negativen Kontrolle, bei der keine Versuchsverbindung verwendet wird)?
% Methan im ^Ac/Pr Ac/Bu
Gs samt Scis 1,90 3,92
Kontrolle 8,37
ICI 122378: 1,34 3,52
3 /ug/ml 2,58 1,26 4,26
1 /ug/ml 3,81 1,29 4,56
0,5 /ug/ml 4,87 1,36 4,75
0,3 /ug/ml 5,72 1,63 4,22
0,1 /ug/ml 7,87
5 -*9- 11.6.1979
54 713/12
% Methan im
Ge samtgas Ac/Pr Ao/Bu
Monenain:
3 /ug/ml 1 /ug/ml 0,5 /ug/ml 0*3
O91
4,53 1,54 3,39
5,62 1,51 3,21
6,75 1,61 4,03
7,53 1,65 4,11
8,35 1,80 4,22
Die in Beispiel 1 beschriebene Gärung wurde wiederholt, die sich ergebende Kulturflüssigkeit durch Infusorienerde filtriert und das Filterbett mit Wasser (3 1) ausgewaschen»1 Filtrat und Waschfiüssigkeiten wurden vereinigt und bei -,.. ihrem natürlichen pH-Wert mit Äthylazetat extrahiert (1x91 und 1 χ 7 I)8 Die Äthylazetatextrakte wurden vereinigt, mit Natriumsulphat getrocknet und filtriert und das Filtrat unter reduziertem Druck angereichert* wobei ein ölartiger Rückstand gewonnen wurde (8,2 g). Das feuchte Myzelium wurde in Methanolhomogenisiert und nach dem Filtrieren die nasse Methanollösung unter reduziertem Druck angereichert, wobei sich eine vorwiegend wäßrige Lösung ergab. Diese Lösung wurde zweimal mit Äthylazetat (1/3 Volumen) extrahiert und die Äthylazetatextrakte vereinigt, mit Natriumsulphat getrocknet und filtriert. Das erhaltene Filtrat wurde unter reduziertem Druck angereichert, wobei ein Gummi (1,5 g) erhalten wurde, der anschließend mit dem Äthylazetatextrakt von dem Kulturfiltrat vereinigt wurde, so daß sich ein Gesamtextraktgewicht von 9,7 g ergab.
Der ölartige Rückstand (30 g), der gemäß der Beschreibung weiter oben aus drei derartigen 30-1-Vergärungen erhalten
ί OO 6 5 "^0- 11.6.1979
54 713/12
wurde, wurde in dem Mindestvolumen an Petroläther (Schmelzpunkt 60-80 0C) aufgelöst und die Lösung auf den Kopf einer Säule aus neutralem Aluminiumoxid (45 cm χ 41/4 cm, Woelm, 500 g) in Anwendung gebracht, bestehend aus einer Aufschlämmung mit demselben Lösungsmittel* Die Säule wurde zunächst mit 2 1 Petroläther (Schmelzpunkt 60-80 0C) eluiert, gefolgt von 2 1 eines Gemisches von 10 % (Volumen/Volumen) Äthylazetat in Petroläther (Schmelzpunkt 60-80 0C), wodurch wesentliche Mengen an ölartigen Bestandteilen entfernt wurden, die dann als unbrauchbar verworfen wurden. Das Eluationsmittelgemisch wurde dann auf 30 % (Volumen/Volumen) Äthylazetat in Petroläther (Schmelzpunkt 60-80 0C) abgeändert und 25 ml Fraktionen des Eluationsmittels wurden mit Hilfe eines automatischen Fraktionssammler gesammelt» Die Faktoren B und C wurden als ein Gemisch in Röhren 60 bis 80 eluiert, wobei der Inhalt vereinigt und angereichert wurde, um su einem Sirup (730 mg) zu gelangen. Dieser Sirup enthielt ebenfalls kleine Mengen an Aplasmomycin (Faktor A), aber die Hauptmenge dieser Verbindung war in den Röhren 81-120 anzutreffen* Die Rr,-Werte der Faktoren A, B und C im Rahmen der Dünnschichtchromatographie auf den Kieselsäuregelplatten der Firma Merck 60F-254, 0525 mms entwickelt mit 50 % (Volumen/ Volumen) Äthylazetat in Petroläther (Schmelzpunkt 60-80 0C)9 können wie folgt angegeben Werdens
Faktor A (Aplasmomycin)«.«..e.·»»«IL, = 0,36
Faktor B β .....Rf = 0,25
Faktor C IL, = 0,21
Die Faktoren werden als braune Flecke sichtbar, nachdem sie mit.3 U Schwefelsäure bespritzt und auf 100 0C erwärmt wurden.
Der vorwiegend die Faktoren B und C enthaltende Sirup (60 mg)
O 1 OO Α »ζ -2^- 11.6.1979
54 713/12
wurde des weiteren mit Hilfe der präparativen Schichtchromatographie unter Verwendung von Kieselerde (Merok*s "Kieselgel 60 P25O" - Warenzeichen - 2 mn dick) gereinigte Dabei wurde 50 % (Volumen/Volumen) Äthylazetat in Petroläther (Schmelzpunkt 60-80 0C) als Eluationsmittelgemisch eingesetzt· Die Zone mit dem Rf = 0,25 (ungefähr) wurde von der Platte abgekratzt und mit Äthylazetat extrahiert und das lösungsmittel verdampft, wobei die Substanz Paktor B als ein weißer kristalliner Pestkörper (20 mg) gewonnen wurde, der aus wäßrigem Methanol auskristallisiert und unter Vakuumbedingungen getrocknet wurde, Schmelzpunkt 260-262 0C; Infrarotspektrum 3360, 1735, 1710, 1285 und 1080 cm"1 (Hiijol muli). Analyses Gefunden C = 58,3, H = 7,4« Berechnet für C42Hg2 . BKaO1 C-1H2O C = 58,7« H = 7»4. Massenspektrum - M+ = 8404039 berechnet für CL2Hg2BKaO^^ = 840.408« Das magnetische Kernresonanzspektrum (in CDCIo) ergibt ein markantes Maximum
r - 2
bei O s 2,1, das wahrscheinlich, einer Azetylgruppe zuzuschreiben ist c
Die Zone mit dem Rp = 0,2 (ungefähr) wurde ebenfalls von der Platte abgekratzt und mit Äthylazetat extrahiert und das Lösungsmittel verdampft, wobei die Substanz Paktor CaIs ein weißer kristalliner Pestkörper (6 mg) gewonnen·wurde, Schmelzpunkt größer'als 320 0C, InfrarotSpektrum I735i 1715, 1285 und 1265 cm"1 (Mujol muli). Massenspektrum -M+= 882418, berechnet für C44Hg4BlIaO16 = 822419.
Das in Beispiel 2 beschriebene Versuchsverfahren wurde wiederholt, wobei das Aplasmomycin mit den Substanzen der Faktoren B und C verglichen wurde. Die folgenden Ergebnisse wurden gewonnen, zum Ausdruck gebracht in % der Werte, die bei den unbehandelten Kontrollversuchen gewonnen wurden?
-22- 11.6.1 979. Ac/Bu
54 713/12
% Unterbrechung Ac/Pr
der Methaner -49.
zeugung -18
69 -40 +22
76 -45 r36
44 -41 +21
57 -41 +18
63 -48
15 -33
Aplasmomycin 3 Faktor B. 3 ppm Faktor C 3 ppm Aplasraomycin 1 ppm Faktor B 1 ppm Faktor C 1 ppm
Die kurzfristigen Wirkungen der Substanzen ICI 122378 und Faktor B auf den Pansenstoffwechsel von Schafen lassen sich wie folgt veranschaulichen:
Die Verhaltensweisen einer Gruppe von Schafen bei der Pansengärung wurden durch die Fütterung eines Standardfutters aus getrockneten Gras (2 χ 500 g pro Tag) während einiger Monate stabilisierte Sechs Versuchstiere wurden ausgewählt, an denen die jeweilige Versuchsverbindung hinsichtlich der jeweiligen Aufnahmekonzentration geprüft wurde» Gruppen von Tieren wurde ebenfalls das Monensin verabreicht» ein bekanntes Modifikationsmittel für den Pansenstoffwechsel im Sinne einer positiven Kontrolle* Zwölf unbehandelte Tiere dienten als negative ' Kontrolle« Proben der Pansenflüssigkeit wurden über einen Magenschlauch von jedem Tier 6 Stunden nach der Behandlung gesammelt und mit Hilfe der Gaschromatographie auf Azetat, Propionat und Butyrat analysiert« Die weiter unten folgenden Ergebnisse wurden dabei erzielt?
11.6.1979 54 713/12
Behandlung
Dosiamenge (mg/kg) Molare prozentuale Fettsäuren in Pansen
Azetat Propionat Butyrat
i[ Ta/% %m
Kontrolle Monensin ICI 122378 Paktor B
0. 64,5 24,0 10,2
0,5 59,8 27,8 11,3
0,25 60,5 • 28,5 9,9
0,5 63,4 25,5 9,9
0,25 63,7 25,1 9,8
0,5 65,0 22,4 11,3
0,25 65,1 22,3 11,3
Kontrolle Monensin ICI 122378 Faktor B
0,5 0,25
0,5 0,25
0,5 0,25
65,6 22,9 10,7
60,2 26,2 12,6
61,3 26,1 11,4
62,6 26S6 9,2
63,8 24,8 9,9
63,5 25,9 • 8,9
63,5 22,1 11,7

Claims (8)

1. 9. 1980
AP A 23 K/210 065
54 713 12
1 2
Verbindung der Formel (I) enthält, wobei R und R jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Azetylgruppe sind und. alle Kohlenstoffatome 3» 3' und 9' insgesamt in der R-Konfiguration vorliegen, X einer Äthylen·=· oder einer trans« Vinylen-Gruppe entspricht und Y eine Gruppe Y der folgenden Formel darstellt s '
Z+
wobei X an die CEL-Gruppe und das Ringkohlenstoffatom an das Sauerstoffatom gebunden ist und X einer Äthylen- oder einer trans-Vinylen-Gruppe entspricht und Z+ ein Uatrium-, Kalium-», Lithium«», Zäsium- oder Ammoniumion darstellt oder einem Ion der Formel R^R^R^R N+ entspricht, wobei die einzelnen Komponenten von R , R9 R und R Wasserstoffatome oder Alkylengruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen sind j oder wobei die Kohlenstoffatome 3» 3* und 9* insgesamt in der ^Konfiguration vorliegen, X einer Äthylengruppe entspricht und Y eine Gruppe χ der folgenden Formel darstellt:
CH2-X-CH2-CH-OHCCH3).0a C0eCH»CH(CH3)2 oder
ι j 2
-CH-CHC CH- ) · 0 β CO. OH-CHC CH-) - · Z+
1· Hicht-toxische, für wiederkäuende Haustiere aufnehmbare Zusammensetzung, gekennzeichnet dadurch, daß sie eine
1· 9. 1980
AP A 23 K/210
54 713 12
1006 5
Erfindungsanspruch
1, 9. 1980 AP A 23 Κ/210 065 54 713 12
wobei das CH? an die in Formel (I) wiedergegebene CHp-Gruppe und die CH-Gruppe an das Sauerstoffatom gebunden
2· Zusammensetzung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß es sich bei der Verbindung der Formel (I) um Apla.smomycin handelt»
2 +
wobei X und Z die weiter oben angegebenen Bedeutungen aufweisen, zusammen mit einem festen oder flüssigen nichttoxischen, aufnehmbaren Verdünnungs- oder Trägermittel,
2
Bind und X einer Äthylengruppe oder einer cis~Vinylen-Gruppe entspricht; oder wobei die Kohlenstoffatome 3» 3' und 91 insgesamt in der S-Konfiguration vorliegen, X
einer Athylengruppe entspricht und Y eine Gruppe Y der folgenden Formel darstellt:
- CHo~X2-CH9-CH~CH(CEL).OEU Z+
3« Zusammensetzung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß es sich bei der Verbindung der Formel (I) um den Faktor B handelt, eine Verbindung mit der Molekularformel C^Hg2-BHaO.,,-, die einem Co-»Stoffwechselprodukt des Aplasmomycins bei der Fermentation von Streptomyces griseus HCIB 11371 entspricht und ein Monoazetylderivat davon darstellt, wobei die relative Stereochemie dieselbe wie bei dem Aplasmomycin sein kann oder nicht,
4* Zusammensetzung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß es sich bei der Verbindung der Formel (I) um Boromycin oder um den Faktor C handelt, eine Verbindung mit der Formel C^.Hg JBHaO..,-, die einem Co~St off Wechselprodukt des Aplasmomycins bei der Fermentation von Streptomyces griseus HCIB 11371 entspricht und ein Diazetylderivat davon darstellt, wobei die relative Stereochemie dieselbe wie bei dem Aplasmomycin sein kann oder nicht.
5# Zusammensetzung nach .Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß es sich bei dem festen oder flüssigen, nicht-toxischen, aufnehmbaren Verdünnungs- oder Trägermittel um Trinkwasser, Vollmilch, Magermilch, ein bekanntes, die Ernährung betreffend ausgeglichenes Wiederkäuerfutter, ein inertes, festes Verdünnungs- oder Trägermittel ohne Nährwert, Stärke oder Laktose handelt*
6. Zusammensetzung nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß diese Zusammensetzung in der Form eines zusätzlichen Putters zur Direktfütterung an die Tiere mit einem Gehalt von 5 ppm bis 3000 ppm der Verbindung der Formel (I) eingesetzt wird«
7· Zusammensetzung nach Punkt 5S gekennzeichnet dadurch, daß diese Zusammensetzung in der Form einer konzentrierten Vormischung mit einem Gehalt von 0,3 % bis 50 % einer Verbindung der Formel (I) eingesetzt wird, zum Zwecke der Verdünnung mit einem bekannten Wiederkäuerfutter zur Erzeugung eines zusätzlichen Futters, welches sich zur Direktverfütterung an die Tiere eignete
8, Verfahren zur Herstellung einer festen Zusammensetzung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Verbindung der Formel (I) mit einem festen, ungiftigen, aufnehmbaren Verdünnungs- oder Trägermittel gleichmäßig vermischt wird»
Hierzu 1 Seite Formeln
DD78210065A 1977-12-22 1978-12-21 Nicht-toxische,fuer wiederkaeuende haustiere aufnehmbare zusammensetzung DD148178A5 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB5344877 1977-12-22
GB1826978 1978-05-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD148178A5 true DD148178A5 (de) 1981-05-13

Family

ID=26253284

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD78210065A DD148178A5 (de) 1977-12-22 1978-12-21 Nicht-toxische,fuer wiederkaeuende haustiere aufnehmbare zusammensetzung

Country Status (14)

Country Link
US (1) US4225593A (de)
EP (1) EP0002893A1 (de)
JP (1) JPS54101489A (de)
AT (1) AT358377B (de)
AU (1) AU4229478A (de)
DD (1) DD148178A5 (de)
DK (1) DK574278A (de)
ES (1) ES476300A1 (de)
FI (1) FI783923A7 (de)
GR (1) GR66835B (de)
IL (1) IL56168A0 (de)
IT (1) IT1110888B (de)
NO (1) NO784326L (de)
PT (1) PT68975A (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
LU81004A1 (fr) * 1978-05-08 1980-09-24 Ici Ltd Procedes et compositions d'activation de croissance
GB8606116D0 (en) * 1986-03-12 1986-04-16 Glaxo Group Ltd Process
US4690948A (en) * 1986-12-01 1987-09-01 International Minerals & Chemical Corp. Halogenated resorcylic acid lactone derivatives
JPH0720849Y2 (ja) * 1989-08-24 1995-05-15 矢崎総業株式会社 ブスバーの相互接続構造
US5985907A (en) * 1998-08-12 1999-11-16 Health Research, Inc. Method for inhibiting growth of methanogens
KR102369867B1 (ko) * 2021-12-27 2022-03-07 맥섬석 지.엠.주식회사 굴 폐각과 점토광물을 이용한 메탄가스 저감용 칼슘사료 첨가제 제조방법

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH469089A (de) 1965-10-08 1969-02-28 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung eines neuen Antibiotikums
US3436223A (en) * 1966-06-29 1969-04-01 Commercial Solvents Corp Curvularin-containing animal feed for promoting growth and increasing feed efficiency
GB1223720A (en) * 1968-10-30 1971-03-03 Ici Ltd Growth promotion
BE794487A (fr) * 1972-01-24 1973-05-16 Lilly Co Eli Amelioration de l'utilisation de la nourriture chez les ruminants
US3864479A (en) * 1974-02-28 1975-02-04 Merck & Co Inc Boromycin as a coccidiostat
DE2540509C2 (de) * 1975-09-11 1985-02-14 Hoechst Ag, 6230 Frankfurt Verwendung von Salinomycin zur Verbesserung der Nährstoffverwertung und des Wachstums bei Wiederkäuern und Tierarten mit ähnlicher Verdauungsphysiologie
US4013762A (en) * 1976-05-10 1977-03-22 Richardson-Merrell Inc. Growth promotion

Also Published As

Publication number Publication date
IT7852398A0 (it) 1978-12-21
ES476300A1 (es) 1979-06-01
NO784326L (no) 1979-06-25
IT1110888B (it) 1986-01-06
FI783923A7 (fi) 1979-06-23
AT358377B (de) 1980-09-10
AU4229478A (en) 1979-06-28
DK574278A (da) 1979-06-23
JPS54101489A (en) 1979-08-10
IL56168A0 (en) 1979-03-12
EP0002893A1 (de) 1979-07-11
GR66835B (de) 1981-05-04
PT68975A (en) 1979-01-01
US4225593A (en) 1980-09-30
ATA892678A (de) 1980-01-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0035119B1 (de) Polyätherverbindungen und ihre Herstellung, entsprechende Präparate und die Verwendung dieser Produkte als Heilmittel oder wachstumsfördernde Mittel bei Wiederkäuern
DE2843702A1 (de) Neue antibiotische substanz und ihre herstellung durch zuechtung eines streptomyces
DE1957980C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Daunorubicin durch Züchtung eines Streptomyces
DE2931082C2 (de)
DD148178A5 (de) Nicht-toxische,fuer wiederkaeuende haustiere aufnehmbare zusammensetzung
EP0133971B1 (de) Antibiotikum, dessen Herstellung sowie dessen Verwendung
DE2035814A1 (de) Neue Pleuromutihn Derivate und Ver fahren zu ihrer Herstellung
DE2514215A1 (de) Antibiotika und verfahren zu deren herstellung
EP0011859B1 (de) Urethan-Derivate und deren Salze, die Herstellung dieser Verbindungen, sowie entsprechende Präparate
EP0197360B1 (de) Verwendung von Efomycinen als Leistungsförderer bei Tieren, Efomycine und ihre Herstellung
EP0183214A2 (de) Organisch-chemische Verbindung, mikrobiologische Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung
DE3631008A1 (de) Organisch-chemische verbindung, mikrobiologische verfahren zu ihrer herstellung sowie ihre verwendung
DE2404958C2 (de) Metabolit A-27106 und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3608175A1 (de) Efomycin g, seine herstellung und seine verwendung als leistungsfoerderer bei tieren
DE3248420C2 (de)
DE2534342A1 (de) Als verbindung 38 295 bezeichnetes antibiotikum, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung
EP0011178A1 (de) Antibiotikum, seine Herstellung sowie seine Verwendung als Arzneimittel
DE2908845A1 (de) Verfahren, zusammensetzungen und neue chemische verbindungen fuer die verwendung in der zucht von domestizierten wiederkaeuern
DE2262501A1 (de) Neue antibiotica, ihre herstellung und ihre verwendung in wiederkaeuerfutter
DE933846C (de) Verfahren zur Herstellung von fuer die Aufbesserung von tiereiweissarmem Futter geeigneten Vitaminsubstanzen
EP0088446A2 (de) Neue Streptomyces-Antibiotika, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung
AT200725B (de) Verfahren zur Gewinnung LLD-aktiver Vitaminsubstanzen
DD152278A5 (de) Futtermittelzusammensetzung oder praemix fuer deren herstellung
AT360825B (de) Wachstumsfoerdernde nicht-toxische verzehrbare futterzusatzmittel fuer domestizierte wieder- kaeuer
DE3500135A1 (de) Organisch-chemische verbindung, mikrobiologische verfahren zu ihrer herstellung sowie ihre verwendung