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DD145846A3 - Abdeckung,insbesondere fuer ladera ume von transportfahrzeugen - Google Patents

Abdeckung,insbesondere fuer ladera ume von transportfahrzeugen Download PDF

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Publication number
DD145846A3
DD145846A3 DD20528278A DD20528278A DD145846A3 DD 145846 A3 DD145846 A3 DD 145846A3 DD 20528278 A DD20528278 A DD 20528278A DD 20528278 A DD20528278 A DD 20528278A DD 145846 A3 DD145846 A3 DD 145846A3
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
cover
cargo
transport vehicles
tarpaulin
loading
Prior art date
Application number
DD20528278A
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Meyer
Ulrich Hollatz
Ortwin Dittmer
Hartmut Haack
Manfred Schulz
Original Assignee
Juergen Meyer
Ulrich Hollatz
Ortwin Dittmer
Hartmut Haack
Manfred Schulz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Juergen Meyer, Ulrich Hollatz, Ortwin Dittmer, Hartmut Haack, Manfred Schulz filed Critical Juergen Meyer
Priority to DD20528278A priority Critical patent/DD145846A3/de
Publication of DD145846A3 publication Critical patent/DD145846A3/de

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Abdeckung, die insbesondere zum Abdecken der Laderaeume von Transportfahrzeugen geeignet ist, um das Ladegut, vorwiegend Schuettgueter, vor schaedigenden Witterungseinfluessen zu schuetzen, oder um Schuettgutverluste zu vermeiden. Ziel der Erfindung ist es, eine Abdeckung von geringer Eigenmasse zu verwirklichen, bei welcher die Beschickung der Laderaeume auch durch Bagger moeglich ist, mit der auch Ladegutschuettkegel ueberdeckt werden koennen und die auch noch funktionstuechtig ist, wenn sie mit Ladegut bestreut wird. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz laengs ueber die Seitenwandungen des Laderaumes je eine Gleitstange gespannt ist, auf welche quer ueber den Laderaum Zugbuegel gesetzt sind, an welchen ein Planenschichtstoff befestigt ist und die an beiden Enden mit Fuehrungsprofilen versehen sind, welchen Gleitstuecke zugeordnet wurden. Zum Oeffnen und Schlieszen des Laderaumes werden die Zugbuegel laengs ueber den Laderaum bewegt. Die Abdeckung findet hauptsaechlich Anwendung bei Transportfahrzeugen fuer Schuettgueter der Bauindustrie und der Landwirtschaft.

Description

ZqI -λ-
Titel der Erfindung
Abdeckung, insbesondere fur Laderäume von Transportfahrzeugen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Abdeckung, die insbesondere zum Abdecken der Laderäume von Transportfahrzeugen geeignet ist um das Ladegut, vorwiegend, Schüttgüter, vor schädigenden Witterungseinflüssen zu schützen, oder urn Schüttgutverluste au vermeiden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind. Abdeckungen bei welchen längs über die Seitenwandungen des Laderaumes je ein Drahtseil gespannt ist auf welchem Ringe gleiten,.die an den Längsseiten eines Planen-· schichtstoffes befestigt sind» Zum öffnen und Schließen des Laderaumes wird der Pianonschichtstoff von zwei Personen gleichmäßig über die Ladefläche, gezogen bzw· geschoben« Diese Abdeckung hat den Nachteil, daß l'ür die Bedienung zwei Personen erforderlieh sind und daß der Planenschichtstoff beim Transport von hocherhitztem Schüttgut, beispielsweise heißem bituminösem Mischgut, verbrennt, weil er auf dem Schüttgutkegel aufliegt.
Bekannt sind auch Abdeckungen für Laderäume von Transportfahrzeugen, die für das öffnen und. Schließen zum Einbringen des Ladegutes mit Klappen versehen sind..
- 2 - 2 0
Diese Abdeckungen, die entweder aus massiven Blechteilen oder aus mit Plane.nschichtstoff bespanntem-Rahmen bestehen, haben den ifechteil, daß vielfach nicht die ganze Ladefläche geöffnet werdeö kann und daß ein aufwendiger Antrieb für die Betätigung d.er Klappen erforderlich ist. Bei gänzlich geöffneter Ladefläche ragen die Klappen über die Fahrzeugbreite hinaus, was in den meisten Fällen nicht zulässig ist»
Die Abdeckungen in Blechausführung sind teuer und haben eine . hohe Eigenmasse. Die mit Planenschichtstoff bespannten Klappen der Abdeckungen werden durch Ladegeräte schnell beschädigt und. sind dann nicht mehr funktionstüchtig.
Bekannt sind, weiterhin Abdeckungen, bestehend aus mit Stäben versehenem Planenschichtstoff· Er wird in Längsrichtung über die Ladefläche gezogen und beim öffnen des Laderaumes an einem Ende aufgewickelt, oder in -Falten gelegt. Diese Abdeckungen haben d.en Machteil, daß Ladegutschüttkegel, die meistens höher sind , wie der obere Rand der Seitenwandungen des Laderaumes, nicht überdeckt werden können*. Aus diesem Grunde wurde auch die in dem Wirtschaftspatent 89333, Int. Cl: B 60 p, 7/04 dargestellte Abdeckung mit einem die Seitenwandungen erhöhendem Rahmen versehen, was eine erhebliche Erhöhung der Eigenmasse zur Folge hat und sich bei d.er Beladung der Transportfahrzeuge nachteilig auswirkt* Ein weiterer lachteil ist damit begründet, daß die Stäbe, die zur Verstärkung des Planenschichtstoffes dienen, in den Führungsschienen klemmen, wenn sie nicht gleichmäßig bewegt werdeö. Ferner ist die Abdeckung funktionsuntüchtig, wenn die Führungsschienen mit Ladegut bestreut sind.. Auch werden die Führungsschienen sehr häufig durch Ladegeräte beschädigt« Auf Grund, dieser Nachteile ist auch diese Abdeckung nur für eine Beschikkung des Laderaumes mittels Silos geeignet«
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, die aufgezeigten Mangel zu beseitigen und eine Abdeckung von geringer Eigenmasse zu verwirklichen, bei welcher die Beschickung der Laderäume auch d.urch Ladegeräte, beispielsweise Bagger, möglich ist. · '
Darlegung des Wesens'der, Erfindung
Die--Aufgabe der Erfindung besteht darin, -für Laderäume eine Abdeckung von geringem Material- und Pertigungsaufwand. zu schaffen, mit welcher Ladegutschüttkegel, die höher sind, wie die Seitenwand.ungen des Laderaumes, auch noch überdeckt werden können, bei welcher ferner annähernd, die ganze Ladefläche abgedeckt werd.en kann, für welche kein aufwendiger Antrieb benötigt wird, die auch noch funktionstüchtig ist, wenn sie mit Lad.egut bestreut wird, die im geöffneten Zustand, weitgehend, unempfindlich ist gegen Beschädigung durch Ladegeräte und bei welcher ein Verbrennen des Planensphichtstoffes durch hocherhitzte Schüttgüter ausgeschlossen ist»
Erfindungsgemäß wird,die Aufgabe dadurch gelöst, daß längs über die Seitenwandungen-* des 'Laderaumes je eine Gleitstange gespannt ist aitf welche quer über den Laderaum Zugbügel gesetzt sind, an welchen ein Planenschichtstoff befestigt ist,und die an beiden Enden mit Pührungsprofilen versehen sind, welchen Gleitstücke zugeordnet wurden und an welchen der Planenschichtstoff so befestigt ist, daß dieser den Laderaura dicht abschließt* Zum Öffnen und Schließen des Laderaumes werden die Zugbügel beispielsweise mittels eines umlaufenden Drahtseiles, welches mit dem äußeren Zugbügel verbunden ist, längs über d.en Lad.eraum bewegte Pur den Bewegungsvorgang sind an dem einen Ende des Laderaumes zwei Seiltrommeln und an dem anderen Ende zwei Umlenkrollen angeordnet. Der Antrieb der Seiltrommeln erfolgt über ein Getriebe mittels eines Motors oder einer Handkurbel, An einem Ende über oder wenn möglich auch hinter dem Laderaum ist eine Abdeckhaube angeordnet, unter welche beim Öffnungsvorgang die Zugbügel geschoben werden, wobei sich der Planenschichtstoff geordnet in Palten zwischen die Zugbügel legt und. somit die Abdeckung vor Beschädigungen d.urch Ladegeräte ge-
<> > . ,
schützt ist»
. 4 - * Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen: ' <
Pig. 1: die Seitenansicht
Fig. 2: die Draufsicht nach Pig* 1 Pig. 3: den Schnitt A-A nach Pig. 1
Längs über die Seitenwandungen des Laderaumes ist je eine Gleitstange 1 gespannt, die solch ein Querschnittsprofil hat, daß sich keine Schüttgüter auf ihr ablagern, können. Auf die beiden Gleitstangen 1 sind quer über den Laderaum Zugbügel 2 gesetzt, auf welchen ein Planenschichtstoff 3 befestigt ist. Die Zugbügel 3 sind, so gestaltet, daß Ladegutschüttkegel, die höhe^r sind wie der ob.ere Rand der Seitenwandungen des Laderaumes, auch noch mit dem Planenschichtstoff 3 überdeckt werden können. Zur sicheren Führung auf den Gleitstangen 1 sind die Zugbügel 2 an beiden Enden mit einem Führungsprofil 4 versehen, an dessen Stirnflächen Gleitstücke 5 angeordnet sind. Durch die Gleitstücke 5 wird ein leichtes und verkantungsfreies Gleiten der Zugbügel 2 auf den Gleitstangen 1 gewährleistet. Das Führungsprofil 4 ist unten offen, damit durch Schüttgut erfolgte Verschrnutzungen der Gleitstangen 1 leicht abgleiten kennen und. somit keine Funktionsbehinderung erfolgt« Um ein Abheben der Zugbügel 2 von den Gleitstangen 1 zu verhindern, sind die Führungsprofile 4 unten mit zwei Bolzen 6 versehen, mit welchen gleichzeitig die Befestigung des Planenschichtstoff es 3 so vorgenommen wird, daß dieser d.en Laderaum dicht abschließte
Zum Öffnen und Schließen des Laderaumes werden die Zugbügel 2 mittels eines umlaufenden Drahtseiles 7S welches mit dem äußeren Zugbügel 2 verbunden ist, längs'über den Laderaum bewegt.
Pur den .Bswegungsvorgang sind an dem einen Ende dea Laderaumes zwei Seiltrommeln 8 und. an dem anderen Ende zwei Umlenkrollen S angeordnet* Der Antrieb der (Seiltrommeln 8 erfolgt mittels einer Handkurbel 10 über einen Kettentrieb 11, Beim öffnen des Laderaumes werden die Zugbügel 2 unter die Abdeckhaube 12 geschoben, wobei sich der Planenschichtstoff geordnet in Palten zwischen die Zugbügel 2 legt. Die Abdeckhaube 12 schützt die Abdeckung vor Beschädigungen durch Ladegeräte»

Claims (5)

Erfindungsanspruch
1· Abdeckung insbesondere ftir Laderäume von Transport fahrzeugen gekennzeichnet dadurch , daß längs über die Soitanwendungen des Laderaumes je eina Gleitstange (1) gespannt ist, auf welche qu9r Über den Laderaum Zugbügel (2) gesetzt sind, an welchen ein Planenschichtstoff (3) befestigt ist·
2· Abdeckung nach Punkt 1 ge k e η η ζ ei c h η β t da durch , daß an einem Ende des Laderaumes eine Abdeckhaube (12) angeordnet ist*
3* Abdeckung nach Punkt !gekennzeichnet dadurch , daß die Gleitstangen (1) ein geschlossenes Querschnitteprofil haben»
4© Abdeckung nach Punkt Ige kennzeichnet dadurch , daß die Zugbügel (2) an beiden Enden mit einem Führungsprofil (4) versehen sind, welches unten offen ist· · '
5* Abdeckung nach Punkt "!gekennzeichnet dadurch t daß das Ftihrungsprofil (4) mit Gleitstücken (5) und Bolzen (6) versehen ist0
Üerzu__si..„Seiten Zeichnungen
DD20528278A 1978-05-10 1978-05-10 Abdeckung,insbesondere fuer ladera ume von transportfahrzeugen DD145846A3 (de)

Priority Applications (1)

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DD20528278A DD145846A3 (de) 1978-05-10 1978-05-10 Abdeckung,insbesondere fuer ladera ume von transportfahrzeugen

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DD20528278A DD145846A3 (de) 1978-05-10 1978-05-10 Abdeckung,insbesondere fuer ladera ume von transportfahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD145846A3 true DD145846A3 (de) 1981-01-14

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ID=5512575

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DD20528278A DD145846A3 (de) 1978-05-10 1978-05-10 Abdeckung,insbesondere fuer ladera ume von transportfahrzeugen

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DD (1) DD145846A3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3002574A1 (de) * 1980-01-25 1981-07-30 Fahrzeugbau Langendorf, Heinrich Langendorf, 4355 Waltrop Lkw- bzw. lkw-anhaenger- oder -aufliegermulde, insbesondere kippmulde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3002574A1 (de) * 1980-01-25 1981-07-30 Fahrzeugbau Langendorf, Heinrich Langendorf, 4355 Waltrop Lkw- bzw. lkw-anhaenger- oder -aufliegermulde, insbesondere kippmulde

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