DE102005016158B3 - Verdeckgestell für einen Planenaufbau - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verdeckgestell für einen Planenaufbau, umfassend eine Mehrzahl von entlang seitlicher Längsträger (4) verlagerbarer Spriegel, die an ihren beiden Enden jeweils einen Schlitten (6) aufweisen, wobei im Bereich der Schlitten (6) Faltmittel (9) für die Zwangsfaltung einer Plane vorgesehen sind. Die Erfindung betrifft ferner einen Schlitten (6). Eine zuverlässige und kostengünstige Montage wird dadurch erreicht, dass die Faltmittel (9) endseitig in einer gekrümmten Führung des Schlittens (6) einsetzbar sind und dass die Faltmittel (9) zum Aufrichten eine Schwenkbewegung innerhalb der gekrümmten Führung ausführen können. Ferner wird ein Profil eines Längsträgers (4) für den Einsatz in einem Verdeckgestell zur Führung eines Schlittens (6) vorgestellt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verdeckgestell für einen Planenaufbau nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- WO 00 12 334 A2 beschreibt einen Planenaufbau, bei dem eine Mehrzahl von Spriegeln entlang zweier über Rungen gegen das Fahrzeugchassis abgestützter oberer Längsträger verschieblich sind, wobei jeweils benachbarte Spriegel durch flexible Auflageelemente für die Zwangsfaltung einer Plane miteinander verbunden sind. Die Spriegel weisen endseitig als Rollenlaufwagen ausgebildete Schlitten auf, die entlang der Längsträger verfahrbar sind. Die Auflageelemente sind formschlüssig an den Schlitten befestigt und heben die Plane an, wenn die Spriegel zusammengeschoben werden. Der Rollenwagen besteht aus zwei Blechteilen, die miteinander in Eingriff stehen, wobei an dem ersten Blechteil die Rollen über Zapfen gelagert sind und das zweite Blechteil in einen hohlen Abschnitt eines Spriegelschafts eindringt, wobei jeweils zwei Auflageelemente mit ihren Enden jeweils sandwichartig zwischen den beiden Blechteilen gehalten sind. Nachteilig bei dem bekannten Verdeckgestell ist der hohe Montageaufwand, da die beiden Blechteile erst nach Einlegen der Auflageelemente zusammengesteckt werden können, sowie die aufwendige Herstellung des Schlittens.
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DE 100 56 050 A1 beschreibt ein Verdeckgestell, bei dem an ihrem einen Ende paarweise verhakte Faltmittel an ihrem jeweils anderen Ende auf mit Spriegeln verbundenen Schlitten eingehängt sind. Zum Aufrichten einer Plane werden die Faltmittel um die Einhängachse verschwenkt und aufgerichtet. -
DE 696 06 758 T2 beschreibt ein Verdeckgestell, bei dem Faltmittel an Spriegeln eingehängt und um eine Achse schwenkbar sind, wobei in der Mitte zwischen benachbarten Spriegeln die Faltmittel einen Hilfsspriegel tragen und aufrichten, der abgelegten Zustand mit einem Ende auf einem Abschnitt eines Längsträgers zum Aufliegen kommt. -
DE 297 00 177 U1 beschreibt ein Verdeckgestell, bei dem Spriegel jeweils über einen Schlitten entlang eines Längsträgers verschiebbar sind, wobei an dem Schlitten Trag- und Führungsrollen vorgesehen sind, wobei die obere Stirnseite der Führungsrolle niedriger liegt als der obere Rand der Tragrolle. - Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verdeckgestell nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 anzugeben, das eine zuverlässige und kostengünstige Herstellung und Montage ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Verdeckgestell mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Das Verdeckgestell ermöglicht ein sicheres und zuverlässiges Falten einer Dachplane, wobei die Faltmittel im Bereich des Schlittens nicht entlang einer Sollbiegelinie abgefaltet werden, sondern innerhalb der gekrümmten Führung eine beispielsweise kreisbogenförmige Bewegung ausführen, die dazu führt, dass die Faltmittel die Führung aufgerichtet verlassen.
- Das Verdeckgestell lässt sich auf einfache Weise zusammenbauen, wobei die Faltmittel formschlüssig in der gekrümmten Führung des Schlittens einsetzbar sind und damit keine weiteren Teile zum Fixieren oder Montieren erforderlich sind.
- Vorzugsweise weist ein Faltmittel einen gekrümmten Endbereich auf, der an die Form der Führung des Schlittens zweckmäßigerweise angepasst ist und eine kederartige Verdickung aufweist, die ein Herausverlagern aus der Führung verhindert. Entsprechend ist die in Verlängerung ihrer Krümmung offene Führung dort vorteilhaft mit einer Einschnürung ausgestattet, deren Abmessungen ein Durchtreten des gekrümmten Endbereichs des Faltmittels zulassen, nicht aber des Keders.
- Zum Einsetzen des gekrümmten Endbereichs des Faltmittels wird dieses axial, also in Richtung des Spriegelschafts, in die zur Innenseite offene gekrümmte Führung eingesetzt, wo die Abmessungen der Führung ausreichen, auch den Keder einzusetzen. Anschließend wird der Spriegelschaft auf einen entsprechenden Abschnitt des Schlittens aufgesteckt, wodurch zugleich die Öffnung zum Einsetzen des Endbereichs des Faltmittels verschlossen und ein versehentliches Herausgleiten verhindert ist.
- Zweckmäßigerweise ist dieser Schlitten mit zwei gegenüberliegenden gekrümmten Führungen ausgestattet, so dass sich beiderseits jeweils ein Faltmittel anschließen kann. Hierbei sind die Führungen zweckmäßigerweise symmetrisch ausgestattet, es ist aber auch möglich, die Führungen asymmetrisch auszustatten, um unterschiedliche Momente auf die eine und die andere Seite des Faltmittels vorzusehen.
- Vorzugsweise weist die gekrümmte Führung einen Kreisbogenabschnitt auf, der mit konstantem Radius um eine Mittenachse verläuft, so dass der in die Führung eingesetzte Endbereich eine Rotationsbewegung um diese Mittenachse ausführt. Hierbei ist die Rotationsbewegung zweckmäßigerweise derart eingestellt, dass die Faltmittel jeweils einen geringen Winkel zur Horizontalen einnehmen, wenn das Verdeck geschlossen ist und die Spriegel den maximalen Abstand zueinander einnehmen, während die Faltmittel bei zusammengeschobenen Spriegeln nach oben zur Bildung eines Dreiecks oder eines Trapezes aufgerichtet sind. Ein weiterer Vorteil, der hieraus resultiert, ist die Tatsache, dass bei Zuziehen des geöffneten Verdecks, bei dem in der Regel die Zugkraft über den endseitigen Portalbalken eingeleitet und zunächst das erste Faltmittel gespreizt wird, dann das Faltmittel zwischen dem ersten und dem zweiten Spriegel, dann das Faltmittel zwischen dem zweiten und dem dritten Spriegel usw. die übertragenen Kräfte nicht speziell die Gelenke der ersten Faltmittel und Schlitten besonders beanspruchen, sondern durch die Übertragung der Kräfte in der Fläche eine relativ gleichmäßige Übertragung der Kräfte erfolgt, bei der die Gefahr, dass der Endbereich eines Faltmittels aus der Führung herausgerissen wird, besonders reduziert ist. Die Führung umfasst zweckmäßigerweise mehrere Kreisbogenabschnitte, die zum Teil mit unterschiedlichen Radien ausgestattet sind, wobei zu beachten ist, dass die Mittenachse nicht zweckmäßigerweise parallel zur Spriegelachse verlaufen muss, vielmehr durch einen geringen Winkel sichergestellt sein kann, dass bei Anheben des Faltmittels dieses zugleich ein stückweit nach außen verlagert wird, wodurch die Plane zusätzlich vorteilhaft gespannt wird.
- Der Schlitten ist zweckmäßigerweise aus Kunststoff, beispielsweise im Spritzgussverfahren, hergestellt, wodurch die gekrümmte Führung mit einfachen Mitteln, beispielsweise mit entfernbaren Kernen, geformt werden kann.
- Zweckmäßigerweise sind an dem Schlitten Rollen vorgesehen, mit denen sich der Schlitten auf entsprechenden Bahnen des Längsträgers abwälzen kann, wobei die horizontal gelagerten Rollen als Tragrollen und die vertikal gelagerten Rollen als Führungsrollen vorgesehen sind. Hierbei wird die Gewichtskraft der Spriegel im wesentlichen über die horizontalen Tragrollen eingeleitet. Es ist möglich, die Rollen mittels zentrischer Öffnungen auf einstückig mit dem Schlitten ausgebildete Kunststoffzapfen aufzupressen, so dass eine aufwendige Vernietung entfällt. Alternativ können anstelle von Rollen auch starre Tragelemente vorgesehen sein, die einstückig mit dem Schlitten ausgebildet sind und die dann auf den Laufbahnen gleiten.
- Besonders vorteilhaft ist das Vorsehen eines Fortsatzes, der über die nach außen weisende Stirnseite der Tragrollen oder der Tragelemente vorsteht, und der vorzugsweise einstückig mit dem Schlitten ausgebildet ist. Hierbei dient der Fortsatz als Kippsicherung, die es verhindert, dass der Schlitten aus der Führung der Längsträger herausgehebelt wird. Die untere Kante des Fortsatzes ist dabei derart ausgestaltet, dass sie über dem unteren Rand der Tragelemente oder Tragrollen übersteht, sodass es nicht zu einer permanenten Berührung und der damit einhergehenden Geräuschentwicklung kommt. Sollte jedoch eine der Tragrollen brechen, dient der Fortsatz zugleich als Hilfstragelement, welches dann aufsitzt und verhindert, dass der Schlitten insgesamt zerstört wird und eine Notfunktion des Spriegels erhalten bleibt. Zweckmäßigerweise reicht der Fortsatz in einen entsprechenden C-förmigen Profilabschnitt des Längsträgers hinein, dessen Grund geringfügig gegenüber der Lauffläche für die Tragrollen erhöht ist, und dessen oberer Schenkel ein vertikales Ausheben des Schlittens verhindert, so dass die Tragrollen auf einer ersten Bahn des Längsträgers abrollen und der Fortsatz in einer zur ersten Bahn benachbarten C-förmigen Kammer eindringt.
- Zweckmäßigerweise ist der Fortsatz zwischen den beiden Tragrollen mittig angeordnet, so dass auch ein Verschwenken des Schlittens nur in geringem Maße möglich ist.
- Eine besonders vorteilhafte kompakte, kleinbauende und zugleich zuverlässig abrollende Anordnung des Schlittens wird dadurch erreicht, dass die obere Stirnseite der Führungsrollen niedriger liegt als der obere Rand der Tragrollen. Hierdurch wird zum einen die Gefahr des Kippens des Schlittens deutlich herabgesetzt. Ferner kann das Längsträgerprofil, an dem der Schlitten angeordnet ist, kompakter und damit leichtgewichtiger gestaltet werden. Zweckmäßigerweise sind die Führungsrollen und die Tragrollen gleich groß bemessen, so dass unter Reduzierung der Teilevielfalt jede Rolle universell als Trag- oder als Führungsrolle einsetzbar ist. Zweckmäßigerweise ist auch die untere Stirnseite der Führungsrolle in einer Ebene angeordnet, die oberhalb der Drehachse der Tragrollen liegt. Dies bedeutet, dass im Ergebnis die Führungsrollen nicht in einer oberhalb der Tragrollen angeordneten Ebene vorzusehen sind, so dass die Bauhöhe des Schlittens insgesamt kompakter wird.
- Die Faltmittel weisen vorteilhaft ein mittleres Hubglied auf, welches über Sollbiegelinien mit äußeren Faltmittelabschnitten verbunden ist, so dass beim Anheben der Faltmittel durch Verschwenken der an den äußeren Faltmittelabschnitten vorgesehenen gekrümmten Endbereiche das Hubglied im wesentlichen horizontal und in Anlage gegen die Dachplane verbleibt und so beim Zusammenschieben der Spriegel eine Anlagefläche zum Anheben der Dachplane bildet. Das Hubglied ist zweckmäßigerweise einstückig mit dem Faltmittel ausgebildet, kann aber auch durch ein hierauf aufgestecktes Element gebildet sein. Das mittlere Hubglied ist hierbei zweckmäßig oberhalb der Längsträger ablegbar, so dass bei geschlossener Dachplane und damit maximal voneinander entfernten Spriegeln das Faltmittel gleichwohl eine leicht trapezförmige Gestalt aufweist, die beim Einleiten der Faltbewegung ein Moment ermöglicht und daher eine einfache Faltbewegung einleiten können. Zugleich bildet das mittlere Hubglied einen Anschlag gegen den Längsträger, so dass selbst bei ruckartiger Bewegung ein zu starkes Reißen an dem Faltmittel im Bereich der gekrümmten Führung oder an der Dachplane verhindert ist.
- Zweckmäßigerweise ist die gekrümmte Führung auf einer Höhe unterhalb des oberen Randes des Längsträgers angeordnet, um die geneigte Ausgangsstellung des Faltmittels zuzulassen. Darüber hinaus führt die Beweglichkeit des gekrümmten Endbereichs des Faltmittels innerhalb der gekrümmten Führung zu einer faktischen Verlängerung des Faltmittels beim aufgestellten Zustand, sodass es zu einer besonders zuverlässigen Faltung der Plane kommt.
- Das Verdeckgestell wird zweckmäßigerweise für einen Planenaufbau eingesetzt, wie er zweckmäßigerweise bei Nutzfahrzeugen oder Containern vorgesehen ist, wobei die Längsträger aus mehreren Abschnitten bestehen können, die hintereinander angeordnet sind und die über Rungen gegen eine Ladeplattform des Aufbaus abgestützt sind.
- Ein Schlitten insbesondere zum Einsatz in einem vorstehend dargestellten Verdeckgestell, der endseitig an einen Spriegelschaft ansetzbar ist und an dem horizontale Tragelemente, insbesondere horizontal gelagerte Tragrollen, und vertikale Führungselemente, insbesondere vertikal gelagerte Führungsrollen, vorgesehen sind zeichnet sich dadurch aus, dass ein Fortsatz vorgesehen ist, der als Kippsicherung über die nach außen weisende Stirnseite der Tragelemente vorsteht. Der Fortsatz kann neben den Tragelemente, vorzugsweise zwischen benachbarten Tragelementen angeordnet sein, kann aber auch als Verlängerung der Tragelemente ausgebildet sein.
- Ein anderer Schlitten, insbesondere zum Einsatz in einem vorstehend dargestellten Verdeckgestell, der endseitig an einen Spriegelschaft ansetzbar ist, an dem horizontale Tragrollen und vertikale Führungsrollen vorgesehen sind zeichnet sich dadurch aus, dass die obere Stirnseite der Führungsrollen niedriger liegt als der obere Rand der Tragrollen. Dadurch ist es vorteilhaft nicht erforderlich, eine eigene Ebene für die Führungsrollen vorzusehen, so dass Schlitten und Längsträger in kompakter Bauweise ausgeführt werden können.
- Zweckmäßigerweise ist die untere Stirnseite der Führungsrollen in einer Ebene oberhalb der Drehachse der Tragrollen vorgesehen, wodurch eine geringe Bauhöhe des Längsträgers erzielbar ist und zugleich die örtliche Verdickung im Bereich des Schlittens zur Lagerung der Rollen klein gehalten ist.
- Ein Schlitten, insbesondere zum Einsatz in einem vorstehend dargestellten Verdeckgestell, der endseitig an einen Spriegelschaft ansetzbar ist, an dem horizontale Tragrollen und vertikale Führungsrollen vorgesehen sind zeichnet sich dadurch aus, dass der Schlitten eine gekrümmte Führung aufweist, in der Faltmittel zum Aufrichten eine Schwenkbewegung entlang der gekrümmten Führung ausführen können. Die Führung ist zweckmäßigerweise in einem Bereich innerhalb der gegenüberliegenden Längsträger und damit unterhalb, zumindest aber nicht oberhalb der Rollen vorgesehen.
- Ein Längsträgerprofil für die Verwendung in einem vorgenannten Verdeckgestell, insbesondere um vorzugsweise einen vorgenannten Schlitten in Längsrichtung verlagerbar anzuordnen, umfasst einen ersten, im wesentlichen horizontal angeordneten Schenkel und einen weiteren, beispielsweise vertikal nach unten angeordneten Schenkel, und zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass der erste Schenkel eine nach innen weisende Gleitbahn für ein Tragelement des Schlittens aufweist, und dass neben der Gleitbahn ein C-förmiger, zur Gleitbahn offener Abschnitt vorgesehen ist. Die Innenseite ist hierbei die in Richtung auf die Ladefläche gerichtete Seite des Längsträgers. Das erfindungsgemäße Längsträgerprofil ermöglicht es vorteilhaft, den Bereich der Tragelemente, die vorzugsweise als Tragrollen ausgebildet sind, nicht zu überbauen, so dass die Gleitbahn in einfacher Weise für die Reinigung zugänglich ist und darüber hinaus die Tragelemente, insbesondere gelenkig gelagerte Tragrollen, nicht gegen einen oberen Schenkel des Längsträgerprofils anschlagen. In den C-förmigen Profilabschnitt kann eine Kippsperre des Schlittens eingreifen, so dass vorteilhaft die Rollbewegung und die Kippsicherung des Schlittens an dem Längsträgerprofil entkoppelt sind.
- Vorzugsweise ist der Boden des C-förmigen Profilabschnitts gegenüber der Gleitbahn erhöht ausgebildet, so dass sich zwischen Gleitbahn und Boden des C-förmigen Profilabschnitts eine kleine Stufe von ca. einem Millimeter ergibt.
- Auf der der Gleitbahn abgekehrten Seite des C-förmigen Profilabschnitts ist vorteilhaft eine nach oben offene Kammer gebildet, in der ein vertikales Führungselement, vorzugsweise Führungsrollen, einsetzbar ist. Die mittlere Strebe des C-förmigen Profilabschnitts begrenzt somit gleichzeitig den C-förmigen Profilabschnitt auf der nach außen weisenden Seite und die nach oben offene Kammer auf der nach innen (also zur Aufbaumitte) weisenden Seite, so dass mit geringem Material- und damit Gewichtsaufwand für Trag- und Führungselemente Aufnahmen an dem Längsträgerprofil geschaffen sind.
- Ein besonders kompaktes Längsträgerprofil wird dadurch geschaffen, dass der Grund der nach oben offenen Kammer unterhalb einer Halbierenden des C-förmigen Profilabschnitts liegt. Hierdurch können die Führungs- und Tragelemente kompakt und nahe beieinander angeordnet werden, und es ist nicht erforderlich, eine Kammer vollständig oberhalb des C-förmigen Profilabschnitts vorzusehen. Weiterhin ist vorteilhaft vorgesehen, dass der untere Rand des oberen, im wesentlichen horizontalen Schenkels des C- förmigen Profilabschnitts oberhalb einer die nach oben offene Kammer halbierenden Achse liegt.
- Zweckmäßigerweise ist die obere Begrenzung des ersten Schenkels zwischen der nach oben offenen Kammer und dem äußeren Rand nach unten abfallend ausgebildet, so dass weiteres Material und damit Gewicht eingespart wird. Darüber hinaus ist es möglich, den Schlitten an dieser Stelle leicht konisch auszubilden, was dessen Herstellung im Spritzgussverfahren vereinfacht. Unterhalb des nach unten abfallenden Bereichs ist zweckmäßigerweise wenigstens eine geschlossene Hohlkammer gebildet, um die Herstellung im Strangpressverfahren besser zu ermöglichen und darüber hinaus Gewicht und damit Material einzusparen.
- Zweckmäßigerweise ist auf der nach außen weisenden Seite des Längsträgerprofils eine weitere, C-förmige und nach außen weisende, offene Nut vorgesehen, in die eine Abfaltung des Schlittens eingreifen kann.
- Zweckmäßigerweise schließt sich an den ersten Schenkel des Längsträgerprofils ein weiterer Schenkel des Längsträgerprofils an, der die weitere Funktionalität des Längsträgerprofils wahrt. So ist beispielsweise das Vorsehen einer Aufnahme für ein Tragglied einer Seitenplane oder einer Anlagefläche für eine Runge, Mittel zum Befestigen eines Zollverschlusses oder dergleichen vorzusehen, wobei der erste Schenkel dieser Profile zweckmäßigerweise derart ausgestaltet ist, dass dieselben Schlitten hierauf verlagerbar sind.
- Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen weitergebildet.
- Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
-
1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Verdeckgestells für einen Planenaufbau. -
2 zeigt eine Explosionsdarstellung der oberen Teile des Verdeckgestells aus1 . -
3 zeigt eine Zusammenbaudarstellung der oberen Teile des Verdeckgestells aus1 . -
4 zeigt in einem Ausschnitts aus3 eine perspektivische Ansicht eines Schlittens. -
5 zeigt in Seitenansicht in Fahrtrichtung den Teil eines Spriegels aus1 bis3 mit Schlitten, der auf einem Längsträger angeordnet ist. -
6 zeigt eine vergrößerte Einzelheit des Schlittens aus4 und5 . -
7 zeigt eine vergrößerte Einzelheit des eines Faltelements eines Verdeckgestells1 bis3 . -
8 zeigt eine perspektivische Ansicht von unten des Schlittens aus4 und5 . -
9 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Faltelements aus einem Verdeckgestell gemäß1 bis3 -
10 zeigt eine Seitenansicht des Faltelements aus9 , quer zur Fahrtrichtung von der Hauptachse des Verdeckgestells aus betrachtet. -
11 zeigt eine Draufsicht auf das Faltelements aus9 und10 . -
12 zeigt eine perspektivische Ansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiel eines Längsträgerprofils. -
13 zeigt einen Querschnitt durch das Längsträgerprofil aus12 . -
14 zeigt einen Querschnitt durch einen horizontalen Schenkel des Längsträgerprofils aus12 und13 . - Der in
1 schematisch dargestellte Planenaufbau, bei dem es sich vorliegend um einen Sattelauflieger handelt, umfasst ein insgesamt mit10 bezeichnetes Verdeckgestell, welches ein Fahrzeugchassis3 überbaut, wobei eine Ladeplattform11 Eckrungen1 und Mittelrungen2 abstützt, die zwei seitliche Längsträger4 , die in Fahrzeugrichtung verlaufen, abstützen. Der Längsträger4 besteht aus zwei Teilen, die sich jeweils bis zur Mitte erstrecken und die sich auf einer gemeinsamen Mittelrunge2 abstützen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind nur zwei Mittelrungen2 dargestellt, es versteht sich, dass mehrere Mittelrungen2 vorgesehen sein können. - Zwischen den parallelen Längsträgern
4 erstrecken sich quer zur Fahrtrichtung verlaufende Spriegel8 , die endseitig jeweils einen Schlitten6 aufweisen und die insgesamt eine mit5 bezeichnete Dachplane abstützen. Die Spriegel8 sind über die Spriegel6 an entsprechenden Laufbahnen der Längsträger4 in Fahrtrichtung verschieblich, wobei hierzu die Plane5 zwischen benachbarten Spriegeln nach oben zwangsgefaltet wird. Zum Verriegeln der Dachplane ist im hinteren Bereich des Verdeckgestells10 ein Portalelement19 vorgesehen. - In
2 ist in einer explodierten Darstellung der obere Bereich des Verdeckgestells10 dargestellt, wobei die Einzelheiten der Spriegel8 näher dargestellt sind. Die Spriegel8 umfassen einen als Vierkanthohlprofil ausgebildeten Spriegelschaft21 , auf den endseitig die als Kunststoffformteil hergestellten Schlitten6 aufsteckbar sind. Zwischen jeweils benachbarten, auf dem selben Längsträger4 laufenden Schlitten6 sind Faltmittel9 vorgesehen, die in2 in einer im wesentlichen ausgestreckten Lage, die der Lage bei geschlossener Dachplane entspricht, dargestellt sind. In3 sind die Spriegel8 zusammengebaut, und die Faltmittel9 in gekrümmten Führungen des Schlittens6 , die nachstehend näher erläutert werden, eingesetzt. Man erkennt, dass wenn der Spriegelschaft21 vollständig zusammengeschoben wird, die gekrümmte Führung in dem Schlitten6 , die zur Innenseite hin offen ist, derart verschlossen ist, dass die Faltmittel9 nicht entweichen können. Man erkennt ferner, dass ein Schenkel des Längsträgers4 nicht dargestellt ist, und dass nur derjenige Teil des Längsträgers dargestellt ist, der für die Verlagerbarkeit der Schlitten6 erforderlich ist. - In
4 erkennt man in größeren Einzelheiten die Art und Weise, in der die Faltmittel9 und der Schlitten6 zusammenwirken. Der Schlitten6 umfasst einen Tragbereich61 , der im wesentlichen den Längsträger4 umgibt, einen sich an den Tragbereich61 nach innen hin anschließenden Führungsbereich62 , an dem die Faltmittel9 angeordnet sind, und einen sich hieran anschließenden Steckbereich63 , der in den Spriegelschaft21 einführbar ist und der im wesentlichen eine Vierkantgestalt aufweist. Die Abschnitte61 ,62 und63 sind einstückig aus Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt. Man erkennt, dass im Führungsbereich62 auf beiden Seiten in dem Material des Schlittens6 eine gekrümmte Führung62a ausgebildet ist, die in6 in weiteren Einzelheiten näher dargestellt ist. Die gekrümmte Führung62a ist über einen durchgehenden Bereich innerhalb des Führungsabschnitts62 gebildet und auf der zur Fahrzeugmitte hinweisenden Seite offen ausgebildet, um das Einsetzen eines gekrümmten Endabschnittes91 des Haltemittels9 zu ermöglichen. Man erkennt, dass die Begrenzungen der gekrümmten Führung62a im wesentlichen aus Kreisbogenabschnitten besteht, die mit den entsprechenden Radien in6 dargestellt sind. Damit erfolgt die Verschwenkung des Faltmittels9 um die mit62b bezeichnete Mittenachse. Man erkennt ferner, dass im Bereich nahe des Austritts der gekrümmten Führung eine pfannenartige, mit Kugelquerschnitt ausgebildete Mulde62c vorgesehen ist, in der die Endlage des gekrümmten Endbereichs91 bei aufgerichtetem Faltmittel9 erreicht ist. - In
5 kann die Ausgestaltung des Tragbereichs61 genauer erkannt werden. Der Tragbereich61 ist als im wesentlichen klammerförmiger Abschnitt ausgestaltet, von dessen mit flacher oberer Kante ausgebildeter Basis61a ein äußerer Schenkel61b und ein innerer Schenkel61c abgeht, wobei das Ende des äußeren Schenkels61b eine Umfaltung61d aufweist, die im wesentlichen horizontal verläuft und die in eine nach außen offene, C-förmige Kammer49 des Längsträgers4 eingreift. An den Schenkel61c ist über eine horizontale Achse ein Paar Tragrollen71 angeordnet, die sich auf einer Gleitbahn41 des Längsträgers4 abstützen. An einem rippenartigen, nach unten weisenden Vorsprung61e der Basis61a sind vertikal zwei Führungsrollen72 gelagert, die in eine nach oben offene Kammer44 des Längsträgers4 eindringen und mit Spiel zwischen deren vertikalen Wandungen gehalten sind. Mit dem Schlitten6 einstückig ausgebildet ist ein Fortsatz73 , der zwischen den Tragrollen71 angeordnet ist und in der in einem C-förmigen Profilabschnitt42 des Längsträgers4 , der zur Planenaufbaumitte hin offen ist, hineinragt. Der obere Rand des Fortsatzes73 verläuft kurz unterhalb des oberen Schenkels des C-förmigen Profilabschnitts42 , so dass hierdurch eine Aushebesicherung gegeben ist. Dies ermöglicht es, den oberen Rand der Tragrollen71 sehr nahe an der Unterseite der Basis61a des Abschnitts61 anzuordnen, so dass eine geringe Bauhöhe des Schlittens hieraus folgt, da kein Profilschenkel mehr die Tragrolle71 überbauen muss. Man erkennt ferner, dass die Unterkante des Fortsatzes73 näher an dem unteren Schenkel des C-förmigen Profilabschnitts42 liegt als die untere Stirnseite der Führungsrolle72 an dem Grund der nach oben offenen Kammer44 , so dass im Falle eines Versagens der Tragrollen71 der Fortsatz42 die Tragfunktion hilfsweise übernimmt und hierbei die Führungsrollen72 nicht beschädigt werden. - Man erkennt, dass die Führungsrollen
72 nunmehr in dem Höhenabschnitt angeordnet sind, der sich über die Höhe der Tragrolle71 erstreckt, so dass das obere Ende der Tragrolle71 die obere Stirnseite Führungsrolle72 überragt. - In
8 ist eine Ansicht des Schlittens6 dargestellt. Man erkennt, dass der Fortsatz73 mittig und etwas erhöht, zwischen den beiden Tragrollen71 angeordnet ist. Man erkennt ferner, dass der Fortsatz73 einstückig aus dem Kunststoffmaterial hergestellt ist, aus dem der Schlitten6 insgesamt hergestellt ist. Weiterhin erkennt man, dass es ohne weiteres möglich ist, anstelle der drehbaren Rollen starre Gleitelemente vorzusehen. Schließlich erkennt man, dass die gekrümmte Führung62a neben der in Richtung der Achse des Spriegels8 vorgesehenen Einführöffnung einen parallel zur Achse des Spriegels8 verlaufenden Schlitz bildet, durch den das Faltmittel9 ein Stück weit ein- und ausfährt. - Bezugnehmend auf
9 bis11 und7 wird nunmehr der Aufbau des Faltmittels9 näher erläutert. Das Faltmittel9 weist an seinen beiden Enden einen gekrümmten Endbereich91 auf, an dessen Ende eine Verdickung91a in der Art eines Keders ausgestaltet ist, vgl.7 . Die Krümmung des Endbereichs91 entspricht im wesentlichen der Krümmung der Führung62a , wobei aufgrund der Verdickung91a ein Einsetzen durch den entlang des Führungsabschnitts62 verlaufenden Schlitz nicht möglich ist, vielmehr ein axiales Einsetzen aus Richtung des Spriegelschafts21 erforderlich ist. - Das Faltmittel
9 weist ein mittleres Hubglied92 auf, welches gegenüber den hieran angeschlossenen äußeren Faltmittelabschnitten93 nach außen auskragt und, wie insbesondere in3 zu erkennen oberhalb der Längsträger4 zur Auflage kommt. Zwischen dem mittleren Hubglied92 und den äußeren Faltmittelabschnitten93 ist eine Sollbiegelinie vorgesehen, die ein Aufstellen des Faltmittels9 in der Art eines Trapezes ermöglicht, wobei das mittlere Hubglied92 im wesentlichen mit seiner Oberseite im Kontakt gegen die Dachplane5 steht und diese anhebt. - Man erkennt ferner insbesondere in
10 , dass auch bei ausgestrecktem Faltmittel9 bereits die Form eines Trapezes angedeutet ist, wodurch besonders leicht die Faltung der äußeren Faltmittelabschnitte93 nach oben induziert wird, da bereits ein Moment eingestellt ist. Das Faltmittel9 ist insgesamt aus Kunststoff hergestellt und daher flexibel und von geringem Gewicht. - Bei Betrachtung der
6 und7 erkennt man, dass beim Aufrichten des Faltmittels9 das gekrümmte Ende91 sich von dem oberen Ende der gekrümmten Führung62a des Schlittens6 zu dessen unterem Ende mit der Aufnahme62c verlagert. Dies hat zugleich zur Folge, dass sich der wirksame Teil des Faltmittels9 beidseitig ein Stück weit verlängert, und dadurch eine besonders effektive Faltung der Plane gewährleistet ist. - In den
12 bis14 sind die Einzelheiten des Längsträgers4 näher dargestellt. Man erkennt, dass der speziell auf den Schlitten6 abgestimmte erste Schenkel4a des Längsträgers4 im wesentlichen horizontal verläuft, während der weitere Schenkel4b des Längsträgers4 im wesentlichen vertikal nach unten abgeht. Man erkennt, dass der weitere Schenkel4b entsprechend den spezifischen Anforderungen des entsprechenden Verdeckgestells ausgestaltet werden kann, ohne die Besonderheiten des Schenkels4a zu verändern. Man erkennt die kompakte Bauweise mit der Gleitfläche41 , dem zur Fahrzeugmitte offenen C-förmigen Profilabschnitt42 , der nach oben offenen Kammer44 , und der nach außen weisenden C-förmigen Ausnehmung49 . Man erkennt ferner einen abgeschrägten Bereich45 zwischen der nach oben offenen Kammer44 und dem äußeren Rand des Längsträgers4 , sowie eine Hohlkammer46 , die unter dem abgeschrägten Rand45 vorgesehen ist und die eine im wesentlichen zu dem Rand45 parallel verlaufende Wandung aufweist. Man erkennt ferner, dass die Unterseite47 des ersten Schenkels4a im wesentlichen horizontal ausgebildet ist, so dass die Stapelhöhe der Ladung auf der Ladeplattform kaum eingeschränkt ist. Besonders vorteilhafte Bemaßungen und entsprechende Proportionen des Längsträgers4 ergeben sich aus den12 bis14 . - Die Erfindung funktioniert nun wie folgt:
Zunächst werden die Faltmittel9 mit ihren gekrümmten Enden91 in die gekrümmte Führung62a jeweils zweier benachbarter Schlitten6 eingesetzt. Anschließend wird der Spriegelschaft21 über den Steckbereich63 des Schlittens6 geführt, wodurch ein Spriegel8 mit endseitigen Schlitten6 und die Schlitten6 paarweise miteinander verbindenden Faltmitteln9 geschaffen ist. Anschließend werden die Spriegel auf die Längsträger4 aufgeschoben. - Bei geschlossener Dachplane befinden sich die Faltmittel
9 in ihrer ausgestreckten Position entsprechend3 bzw.10 , wobei das gekrümmte Ende91 des Faltmittels9 tief in die gekrümmte Führung62a des Schlittens6 eindringt. Soll die Dachplane freigegeben werden, werden die Spriegel8 entlang der Längsträger4 zusammengeschoben, wodurch sich die Faltmittel9 zum Ausgleich des verringerten Abstands zwischen benachbarten Spriegeln8 aufrichten. Hierbei wandert das gekrümmte Ende91 innerhalb der gekrümmten Führung62a um die Mittenachse62b nach unten, so dass in der Endstellung der größte Teil des gekrümmten Abschnitts91 aus der schlitzartigen, verengten Öffnung der gekrümmten Führung62a herausragt. Hierbei wird der mittlere Hubbereich92 des Faltmittels9 angehoben. Ein besonderer Vorteil der Anordnung besteht darin, das die Spriegel8 unmittelbar aneinander gerückt werden können, wobei die beiden äußeren Faltabschnite93 dann eine fast senkrechte Position einnehmen, so dass die Dachplane maximal zusammengeschoben werden kann.
Claims (25)
- Verdeckgestell für einen Planenaufbau, umfassend eine Mehrzahl von entlang seitlicher Längsträger (
4 ) verlagerbarer Spriegel (8 ), die an ihren beiden Enden jeweils einen Schlitten (6 ) aufweisen, wobei im Bereich der Schlitten (6 ) Faltmittel (9 ) für die Zwangsfaltung einer Plane (5 ) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltmittel (9 ) endseitig in einer gekrümmten Führung (62a ) des Schlittens (6 ) einsetzbar sind, und dass die Faltmittel (9 ) zum Aufrichten eine Schwenkbewegung innerhalb der gekrümmten Führung (62a ) ausführen können. - Verdeckgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltmittel (
9 ) einen gekrümmten Endbereich (91 ) mit einer kederartigen Verdickung (91a ) aufweisen, der in die gekrümmte Führung (62a ) einsetzbar ist. - Verdeckgestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schlitten (
6 ) jeweils zwei gegenüberliegende gekrümmte Führungen (62a ) aufweist. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gekrümmte Führung (
62a ) einen Kreisbogenabschnitt aufweist, der mit konstantem Radius um eine Mittenachse (62b ) verläuft. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (
6 ) aus Kunststoff ausgebildet ist. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schlitten (
6 ) horizontal gelagerte Tragrollen (71 ) und vertikal gelagerte Führungsrollen (72 ) vorgesehen sind. - Verdeckgestell nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein über die nach außen weisende Stirnseite der Tragrollen (
71 ) vorstehender Fortsatz (73 ) des Schlittens (6 ) als Kippsicherung vorgesehen ist. - Verdeckgestell nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragrollen (
71 ) auf einer ersten Bahn (41 ) der Längsträgers (4 ) abrollen, und daß der Fortsatz (73 ) in eine C-förmige Kammer (42 ) des Längsträgers (4 ) vorsteht, deren oberer Schenkel ein Ausheben verhindert. - Verdeckgestell nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (
73 ) zwischen den beiden Tragrollen (71 ) angeordnet ist. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Stirnseite der Führungsrollen (
72 ) niedriger liegt als der obere Rand der Tragrollen (71 ). - Verdeckgestell nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Stirnseite der Führungsrollen (
72 ) in einer Ebene oberhalb der Drehachse der Tragrollen (71 ) liegt. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse jeweils einer Tragrolle (
71 ) zugleich diejenige Achse (62b ) ist, um die die Faltmittel (9 ) zum Aufrichten eine Schwenkbewegung ausführen. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltmittel (
9 ) beim Hochschwenken auch eine nach außen gerichtete Bewegungskomponente aufweisen. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltmittel (
9 ) ein mittleres Hubglied (92 ) aufweisen, welches über eine Soll-Biegelinie mit äußeren Faltmittelabschnitten (93 ) verbunden ist und beim Zusammenschieben der Spriegel (8 ) eine Anlagefläche zum Anheben einer Dachplane (5 ) bildet. - Verdeckgestell nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Hubglied (
92 ) oberhalb der Längsträger (4 ) ablegbar ist. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die gekrümmte Führung (
62a ) unterhalb des oberen Randes des Längsträgers (4 ) angeordnet ist. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsträger (
4 ) einen ersten, horizontal angeordneten Schenkel (4a ), und einen weiteren, vertikal nach unten angeordneten Schenkel (4b ) umfasst, dass der erste Schenkel (4a ) eine nach innen weisende Gleitbahn (41 ) für ein Tragelement (71 ) aufweist, und dass neben der Gleitbahn (41 ) ein C-förmiger, zur Gleitbahn (41 ) offener Profilabschnitt (42 ) vorgesehen ist. - Verdeckgestell nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des C-förmigen Profilabschnitts (
42 ) gegenüber der Gleitbahn (41 ) erhöht ausgebildet ist. - Verdeckgestell nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Gleitbahn (
41 ) abgekehrten Seite des C-förmigen Profilabschnitts (42 ) eine nach oben offene Kammer (44 ) gebildet ist, in der ein vertikales Führungselement (72 ) einsetzbar ist. - Verdeckgestell nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Grund der nach oben offenen Kammer (
44 ) unterhalb einer Halbierenden des C-förmigen Profilabschnitts (42 ) liegt. - Verdeckgestell nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rand des oberen, horizontalen Schenkels des C-förmigen Profilabschnitts (
42 ) oberhalb einer die nach oben offenen Kammer (44 ) Halbierenden liegt. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass eine obere Begrenzung (
45 ) des ersten Schenkels (4a ) zwischen der nach oben offenen Kammer (44 ) und einem äußeren Rand nach unten abfallend ausgebildet ist. - Verdeckgestell nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des nach unten abfallenden Bereichs (
45 ) wenigstens eine geschlossene Hohlkammer (46 ) gebildet ist. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Schenkel (
4b ) eine Aufnahme für ein Tragglied einer Seitenplane oder eine Anlagefläche für eine Mittelrunge (2 ) aufweist. - Verdeckgestell nach einem der Ansprüche 19 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsträger (
4 ) aus einem stranggepressten Aluminium oder Stahl besteht.
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