[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Pfosten für ein Sicherheitsgeländer gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Gattungsgemässe Pfosten werden zum Erstellen von Sicherheitsgeländern auf dem Bau verwendet. Aus Sicherheitsgründen muss gemäss schweizerischer Bauarbeitenverordnung (BauAV) vom 29. Juni 2005 bei ungeschützten Stellen mit einer Absturzhöhe von mehr als 2 Metern ein sogenannter Seitenschutz angebracht werden. So muss beispielsweise im Zusammenhang mit dem Betonieren von Wänden dann ein Sicherheitsgeländer angebracht werden, wenn Schalungselemente mit einer Höhe von mehr als 2 Metern verwendet werden. Auf der Innenseite der Schalungselemente wird üblicherweise ein Podest angebracht, auf welchem sich die "Bauarbeiter" bewegen können. Solche Podeste sind im Normalfall modular aufgebaut und mit einem Sicherheitsgeländer versehen.
Anders verhält es sich auf der Aussenseite der Schalung, zumal dort das Befestigen der Pfosten für das Sicherheitsgeländer nicht ganz einfach ist und ausserdem sichergestellt werden muss, dass das Sicherheitsgeländer das Heranführen eines Betonkübels, mittels welchem der Beton in die Schalung eingebracht wird, nicht nennenswert behindert, zumal der Betonkübel relativ nahe an die Schalung herangeführt werden muss, damit sich der Beton vollständig in die Schalung entleert. Als eigentliche Geländerelemente kommen üblicherweise Schaltafeln, Schalbretter oder ähnliches zum Einsatz, welche sich jeweils zwischen zwei Pfosten in horizontaler Richtung erstrecken.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, einen gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ausgebildeten Pfosten für ein Sicherheitsgeländer zu schaffen, welcher einerseits schnell, einfach und sicher an der Schalung befestigt werden kann, und welcher sich andererseits zum schnellen Fixieren von Schaltafeln, Schalbrettern o.a. eignet, wobei der Pfosten derart ausgebildet sein soll, das fertige Geländer den Einsatz eines Betonierkübels zum Auffüllen der Schalung erlauben soll.
[0004] Diese Aufgabe wird mit einem Pfosten gelöst, der mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angeführten Merkmalen versehen ist.
[0005] Indem der Pfosten einen Fussteil aufweist, welches mit Mitteln zum Befestigen des Pfostens an der Schalung versehen ist, kann der Pfosten schnell, einfach und sicher an der Schalung befestigt werden. Andererseits wird durch die Schrägstellung der Tragstange gegenüber dem Fussteil die Voraussetzung geschaffen, dass das fertige Geländer den Einsatz eines Betonierkübels zum Auffüllen der Schalung ermöglicht.
[0006] Bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 10 umschrieben.
[0007] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
<tb>Fig. 1<sep>einen Pfosten für ein Sicherheitsgeländer in einer Seitenansicht;
<tb>Fig. 1a<sep>den Pfosten gemäss Fig. 1in einer Detailansicht von unten;
<tb>Fig. 1b<sep>in schematischer Darstellung eine Ausschnitt aus einer mit einer ersten Öffnung versehenen Schalung;
<tb>Fig. 1b<sep>in schematischer Darstellung eine Ausschnitt aus einer mit einer weiteren Öffnung versehenen Schalung, und
<tb>Fig. 2<sep>den Pfosten gemäss Fig. 1in montiertem Zustand.
[0008] Anhand der Fig. 1 wird der grundsätzliche Aufbau eines erfindungsgemäss ausgebildeten Pfostens für ein Sicherheitsgeländer erläutert. Der Pfosten 1 besitzt einen Fussteil 2, an dem eine Tragstange 3 angeordnet ist. Die Tragstange 3 ist schräg an dem Fussteil 2 befestigt, wobei die Rückseite der Tragstange mit dem Fussteil 2 einen spitzen Winkel a von ca. 60[deg.] bis 70[deg.] einschliesst. Auf der Unterseite des Fussteils 2 ist ein Bolzen 4 angeordnet, der dem Befestigen des Pfostens 1 an einer Schalung dient, wie anschliessend noch näher erläutert wird. Der Bolzen 4 weist einen konisch zulaufenden Vorderteil 5 und einen im Wesentlichen zylindrisch gestalteten Basisteil 6 auf. Der Vorderteil 5 ist mit zwei in axialer zueinander Richtung versetzten Bohrungen 7 versehen, welche der Aufnahme und Fixierung eines Sicherungselements 10 dienen.
Das beispielsweise in der Form eines Splints ausgebildete Sicherungselement 10 ist mittels einer Kette 11, Schnur, Seil o.a. mit dem Pfosten verbunden. An dem Basisteil 6 des Bolzens 4 sind zwei einander diametral gegenüberliegenden Stege 8 angeordnet. Zwischen dem hinteren Ende des Fussteils 2 und der Tragstange 3 ist zudem eine Verstärkungsstrebe 12 angeordnet.
[0009] Die Tragstange 3 ist auf der Vorderseite mit drei Haltewinkeln 13, 14, 15 zur Aufnahme von Geländerelementen versehen. Der Abstand zwischen dem untersten und dem mittleren Haltewinkel, namentlich zwischen der Oberseite des Fussteils 2 und dem unteren Schenkel des mittleren Haltewinkels 14, ist so gewählt, dass eine Schaltafel in den untersten Haltewinkel 13 eingesetzt werden kann. Da eine Schaltafel üblicherweise eine Höhe von 500 mm besitzt, muss der genannte Abstand zumindest 500 mm betragen, vorzugsweise ca. 550 mm. Jeder der drei Haltewinkel 13, 14, 15 besitzt einen im Wesentlichen parallel zu der Tragstange 3 verlaufenden Schenkel 13a, 14a, 15a, der um zumindest die Dicke von 2 Schalbrettern oder Schaltafeln, insbesondere um zumindest 50 mm, gegenüber der Tragstange 3 beabstandet ist.
[0010] In der Fig. 1a ist in vergrösserter Darstellung der Fussteil 2 des Pfostens 1 gemäss Fig. 1 in einer Ansicht von unten dargestellt. Aus dieser Darstellung sind insbesondere die beiden am Bolzen 4 angeordneten, einander diametral gegenüberliegenden Stege 8 ersichtlich. Diese Stege 8 sind derart ausgelegt und dimensioniert, dass sie in entsprechende Schlitze, Nuten oder dergleichen eingreifen können, um den Pfosten drehfest zu fixieren. Der diametrale Abstand zwischen den Aussenseiten der beiden Stege 8 ist andererseits so gewählt, dass der Bolzen 4 in einer Öffnung aufgenommen werden kann, die grösser ist als der eigentliche Bolzendurchmesser, wobei der Bolzen 4 dann in einer Richtung, vorzugsweise quer zur Schalung, im Wesentlichen spielfrei fixiert ist.
Die Längsachse der jeweiligen Bohrung 7 ist winkelmässig versetzt zu einer die beiden Stege 8 miteinander verbindenden Geraden.
[0011] Die Fig. 1b zeigt in schematischer Darstellung eine Ansicht auf ein Seitenteil einer mit einer Öffnung 18 versehenen Schalung 17. Das Seitenteil ist mit einem Schlitz 19 versehen, in welchen sich die Stege 8 erstrecken können. Dadurch ist der Pfosten drehfest fixiert.
[0012] Die Fig. 1c zeigt wiederum in schematischer Darstellung eine Ansicht auf ein Seitenteil einer Schalung 17. In diesem Beispiel ist die Schalung mit einer im Durchmesser vergrösserten Öffnung 20 versehen. Das Seitenteil ist mit einem Schlitz 19 versehen, in welchen sich die Stege 8 erstrecken können. Durch die Stege 8 kann sichergestellt werden, dass der Pfosten in einer Richtung, vorzugsweise quer zur Längsachse der Schalung, im Wesentlichen spielfrei in der Öffnung 20 fixiert ist, auch wenn der Basisteil des Bolzens 4 im Durchmesser wesentlich kleiner ist als die Öffnung 20.
[0013] Die beiden vorgängigen Ausführungsbeispiele sind nicht als abschliessend zu betrachten. Vielmehr eignet sich der erfindungsgemässe Pfosten zum Fixieren an unterschiedlichsten Schalungen, wobei ggf. die Geometrie des Bolzens angepasst werden muss.
[0014] Die Fig. 2 zeigt einen Pfosten 1 der an einer schematisch dargestellten Schalung 17 fixiert ist. Am Pfosten 1 eingehängte, ebenfalls schematisch dargestellte Schaltafeln und Schalbretter ersichtlich, welche zusammen mit den Pfosten das eigentliche Sicherheitsgeländer bilden. Im Weiteren ist ein dem Zuführen von Beton dienender Betonkübel 24 schematisch angedeutet. Der Pfosten 1 ist in einer Öffnung 18 des einen Seitenteils der Schalung 17 fixiert und mittels des Sicherungselements 10 -Splintgesichert. Im unteren Haltewinkel 13 sind zwei Schaltafeln 22 eingehängt, wobei sich die Schaltafeln 22 in Längsrichtung vorzugsweise nur geringfügig, d.h. im Bereich des jeweiligen Haltewinkels 13 überlappen.
Die Schaltafeln 22 wirken gleichzeitig als eine Art Trichter, indem sie den aus dem Betonkübel austretenden und ggf. etwas seitlich nach aussen versetzten Beton in Richtung des durch die Schalung begrenzten Hohlraums 25 ablenken. Die im mittleren und oberen Haltewinkel 14, 15 eingehängten Schalbretter 23 wirken als eigentliche Geländerelemente und dienen insbesondere der Personensicherheit.
[0015] Ein mit den erfindungemässen Merkmalen versehener Pfosten lässt sich schnell einfach und sicher an einer Schalung befestigen. Der am Fussteil des Pfostens vorgesehene Bolzen ist derart ausgestaltet, dass er an unterschiedlichen Schalungen bzw. in unterschiedlichen Öffnungen sicher aufgenommen und fixiert werden kann. Durch die Neigung des Pfostens kann ein Betonkübel relativ ungehindert und nahe an die Schalung herangeführt werden.
The present invention relates to a post for a safety railing according to the preamble of claim 1.
Generic posts are used to create safety railings on the construction. For safety reasons, according to the Swiss Construction Work Ordinance (BauAV) of 29 June 2005, a so-called side protection must be installed in unprotected areas with a fall height of more than 2 meters. For example, in connection with the concreting of walls, a safety railing must be installed when using formwork elements with a height of more than 2 meters. On the inside of the formwork elements usually a pedestal is mounted on which the "construction workers" can move. Such pedestals are normally modular and provided with a safety railing.
The situation is different on the outside of the formwork, especially since fixing the posts there for the safety railing is not easy and must also be ensured that the safety railing does not significantly hinder the introduction of a concrete bucket, by means of which the concrete is introduced into the formwork Especially since the concrete bucket has to be moved relatively close to the formwork so that the concrete is completely emptied into the formwork. As an actual railing elements usually formwork panels, formwork boards or the like are used, which each extend between two posts in the horizontal direction.
The object of the invention is therefore to provide a trained according to the preamble of claim 1 post for a safety railing, which on the one hand can be fastened quickly, easily and safely to the formwork, and on the other hand for quick fixation of formwork panels, Sheathing boards oa is suitable, the post should be designed so that the finished railing should allow the use of a concrete bucket to fill the formwork.
This object is achieved with a post, which is provided with the features stated in the characterizing part of claim 1.
By the post having a foot part, which is provided with means for securing the post to the formwork, the post can be quickly, easily and safely attached to the formwork. On the other hand, the requirement is created by the inclination of the support bar relative to the foot part, that the finished railing allows the use of a concrete bucket for filling the formwork.
Preferred embodiments of the subject invention are described in the dependent claims 2 to 10.
The invention will be explained in more detail below with reference to an embodiment. In the drawings shows:
<Tb> FIG. 1 <SEp> a post for a safety railing in a side view;
<Tb> FIG. 1a <sep> the post according to FIG. 1 in a detail view from below;
<Tb> FIG. FIG. 1b is a schematic representation of a detail of a formwork provided with a first opening; FIG.
<Tb> FIG. FIG. 1b is a schematic representation of a detail of a formwork provided with a further opening, and FIG
<Tb> FIG. 2 <sep> the post according to Fig. 1in the assembled state.
1, the basic structure of an inventive trained post for a safety railing will be explained. The post 1 has a foot part 2 on which a support rod 3 is arranged. The support rod 3 is attached obliquely to the foot part 2, wherein the rear side of the support rod with the foot part 2 encloses an acute angle a of approximately 60 ° to 70 °. On the underside of the foot part 2, a bolt 4 is arranged, which serves to fasten the post 1 to a formwork, as will be explained in more detail below. The bolt 4 has a tapered front part 5 and a substantially cylindrically shaped base part 6. The front part 5 is provided with two offset in the axial direction to each other in the direction of holes 7, which serve to receive and fix a securing element 10.
The example formed in the form of a cotter pin securing element 10 is by means of a chain 11, cord, rope o.a. connected to the post. At the base part 6 of the bolt 4, two diametrically opposed webs 8 are arranged. Between the rear end of the foot part 2 and the support rod 3, a reinforcing strut 12 is also arranged.
The support rod 3 is provided on the front with three brackets 13, 14, 15 for receiving railing elements. The distance between the lowest and the middle bracket, namely between the top of the foot part 2 and the lower leg of the middle bracket 14 is selected so that a formwork panel can be inserted into the lowest bracket 13. Since a formwork panel usually has a height of 500 mm, said distance must be at least 500 mm, preferably about 550 mm. Each of the three brackets 13, 14, 15 has a leg 13a, 14a, 15a running essentially parallel to the support rod 3, which is spaced apart from the support rod 3 by at least the thickness of 2 formwork boards or formwork panels, in particular by at least 50 mm.
In Fig. 1a, the foot part 2 of the post 1 according to FIG. 1 is shown in an enlarged view in a view from below. From this representation, in particular the two arranged on the bolt 4, diametrically opposite webs 8 can be seen. These webs 8 are designed and dimensioned so that they can engage in corresponding slots, grooves or the like, to fix the post rotationally fixed. The diametrical distance between the outer sides of the two webs 8 on the other hand chosen so that the bolt 4 can be accommodated in an opening which is larger than the actual bolt diameter, the bolt 4 then in one direction, preferably transverse to the formwork, substantially is fixed without play.
The longitudinal axis of the respective bore 7 is offset angularly to a straight line connecting the two webs 8.
Fig. 1b shows a schematic representation of a view of a side part of a provided with an opening 18 formwork 17. The side part is provided with a slot 19, in which the webs 8 may extend. As a result, the post is fixed against rotation.
Fig. 1c again shows a schematic representation of a view of a side part of a formwork 17. In this example, the formwork is provided with an enlarged diameter opening 20. The side part is provided with a slot 19, in which the webs 8 can extend. By the webs 8 can be ensured that the post is fixed in a direction, preferably transversely to the longitudinal axis of the formwork, substantially free of play in the opening 20, even if the base part of the bolt 4 in diameter is substantially smaller than the opening 20th
The two previous embodiments are not to be considered as exhaustive. Rather, the inventive post is suitable for fixing to a variety of formwork, where appropriate, the geometry of the bolt must be adjusted.
Fig. 2 shows a post 1 which is fixed to a formwork 17 shown schematically. On the post 1 hinged, also schematically illustrated formwork panels and formwork panels visible, which together with the post form the actual safety railing. Furthermore, a concrete bucket 24 serving to supply concrete is schematically indicated. The post 1 is fixed in an opening 18 of the one side part of the formwork 17 and secured by means of the securing element 10 -Splintgesichert. In the lower bracket 13, two formwork panels 22 are hung, with the formwork panels 22 preferably extending only slightly in the longitudinal direction, i. overlap in the region of the respective bracket 13.
The formwork panels 22 simultaneously act as a kind of funnel, by deflecting the emerging from the concrete bucket and possibly slightly laterally outwardly offset concrete in the direction of the confined space by the cavity 25. The hinged in the middle and upper brackets 14, 15 formwork boards 23 act as the actual railing elements and serve in particular the safety of persons.
A provided with the erfindungemässen features post can be quickly and easily attached to a formwork. The provided on the foot part of the post bolt is designed such that it can be securely received and fixed to different formwork or in different openings. Due to the inclination of the post a concrete bucket can be relatively unhindered and brought close to the formwork.