[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Parkieren eines Fahrrades in senkrechter Lage, mit einer oberen Haltevorrichtung für das Vorderrad und einer unteren Haltevorrichtung für das Hinterrad, insbesondere eine Vorrichtung für das senkrechte und bodenfreie Parken eines Fahrrades (Vorderrad über dem Hinterrad).
[0001] Die heute bestehenden Fahrradparkiereinrichtungen erfordern einen grossen Kraftaufwand (Wandhaken), oder sind technisch sehr aufwendig und bieten nicht den gleichen Halt (Lift). Eine mit der Erfindung vergleichbare Lösung ist auf dem Markt nicht anzutreffen.
Bekannte Lösungen
[0002]
Der einfache oder verbesserte Wand- oder Deckenhaken. Hier ist das Parken des Fahrrades schwierig und für kleine und schwächere Personen nicht möglich. Das Fahrrad ist nicht gut fixiert.
Der sogenannte Bike-Parker. Beim Bike-Parker wird das Parken des Fahrrades durch einen vorgespannten Hebelarm unterstützt. Die Vorrichtung ist sehr kompliziert. Die Handhabung ist nicht einfach. Unsachgemässes Bedienen durch Unbefugte kann zu Verletzungen führen. Der Platzbedarf für den Parkvorgang ist gross. Ein nicht genutzter Bügel steht störend im Raum.
Der Lift-Parker. Hier wird das Fahrrad über das Vorderrad, mit Hilfe eines Elektro-Antriebs, angehoben. Der Parkvorgang dauert sehr lang. Die Vorrichtung ist aufwendig und nicht wartungsfrei.
Beschreibung der Erfindung
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrrad auf einfache Art, schnell, schonend und gut fixiert, in senkrechter Lage zu parken. Die Einrichtung muss auch von schwächeren Personen benützt werden können. Sie soll an der Wand oder auf dem Boden befestigt werden können. Im Weiteren soll die Einrichtung durch einfache und klare Formen geprägt sein und ein minimales Verletzungsrisiko in sich bergen.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einer Parkiereinrichtung der eingangs definierten Art erfindungsgemäss durch die Merkmale gemäss dem kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 gelöst.
[0005] Dank der beim Parken erzeugten Aufwärtsbewegung dreht sich das Vorderrad selbstständig in eine End-Position, aus der es sich nur in Abwärtsbewegung wieder lösen kann.
[0006] Das Hinterrad steht auf zwei Punkten (Tragraste und Positionierungshalter) im sichern Gleichgewicht.
[0007] Die Einrichtung kann in beliebigem Winkel zu einer Wand befestigt werden. Es zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>rein schematisch den Beginn des Parkvorganges (Phase 1).
<tb>Fig. 2<sep>die Parkstellung (nach Abschluss des Parkvorganges, d.h. Phase 2) und
<tb>Fig. 3<sep>eine praktische Ausführung einer erfindungsgemässen Fahrrad-Parkeinrichtung, rein schematisch in perspektivischer Darstellung.
[0008] Anhand von Fig.1 und 2, welche rein schematisch eine erfindungsgemässe Einrichtung zeigen, seien nachstehend zuerst die Phasen des Parkvorganges beschrieben:
<tb>a.<sep>Das Fahrrad 6 wird mit Schwung über dem Hinterrad 6' aufgerichtet und in das instabile Gleichgewicht gebracht.
<tb>b.<sep>In dieser Position wird das Fahrrad 6' mit dem Vorderrad 6'' am Einhängefinger 3 eingehängt (Fig. 1).
<tb>c.<sep>Durch gleichzeitiges leichtes Ziehen an der Lenkstangenmitte, zum Stabilisieren des Fahrrades und Drücken auf den Sattel wird das Fahrrad über die Tragraste 1 gegen den Positionierungshalter 2 in die Parkposition gefahren.
<tb>d.<sep>Das Fahrrad ist geparkt (Fig. 2).
<tb>e.<sep>Durch gleichzeitiges leichtes Ziehen an der Lenkstangenmitte, zum Stabilisieren des Fahrrades und durch Ziehen am Sattel kann das Fahrrad wieder aus der Parkstelllung gelöst werden.
Vorteile der Erfindung
[0009]
Die Fixierung erfolgt ohne bewegliche Teile.
Die Vorrichtung ist absolut wartungsfrei.
Die Vorrichtung ist für Unbefugte absolut ungefährlich, praktisch keine Verletzungsgefahr.
Die Lösung ist einfach und formschön.
Die Vorrichtung kann auch von schwächeren Personen genutzt werden.
Die Vorrichtung kann auch an einer halbhohen Mauer befestigt werden.
Das Fahrrad wird vollumfänglich und absolut schonend fixiert.
Ausführungsbeispiel
[0010] Der Fahrrad-Wandparker gemäss Fig. 3besteht aus folgenden Teilen:
einer Tragkonstruktion
einer oberen Haltevorrichtung für das Vorderrad
einer unteren Haltevorrichtung für das Hinterrad
[0011] Die Tragkonstruktion besteht aus einem geformten Stahlrohr 12, 15 und zwei damit verbundenen Wandbefestigungskonsolen 11 und 13. Die Rohrkonstruktion besteht aus einem langen vertikalen Teil 12, der unter anderem das Vorderrad stabilisiert, und einem am unteren Ende durch drei Biegungen geformten Tragarm 15. Die Wandkonsolen 11, 13 sind U-förmig aus einem Blech geschaffen, mit dem runden Teil zur Wand und an einem Schenkel mit der Rohrkonstruktion 12 verbunden. Die Verbindung zur Wand 7 erfolgt mit handelsüblichen Mitteln. Die untere Wandbefestigungskonsole 13 hat ein längeres freies Ende für die Positionierung des Hinterrades.
[0012] Der Einhängefinger 3 und der Gegenhalter 4 sind beim gezeigten Beispiel in der Ausführung identisch. Eine andere Variante ist gestrichelt gezeigt. Die Konstruktion besteht aus einem horizontalen, in der Länge verstellbaren mittleren, zylindrischen Teil 8, einer Kugle 9 für die seitliche Sicherung und einem Verbindungsmittel 10 zum Rohr. Einhängefinger 3 und Gegenhalter 4 sind am Rohr 12 in der Höhe verstellbar angeordnet.
[0013] Die untere Wandbefestigungskonsole 13 ist in ihrer zweiten Funktion als Positionierungshalter konzipiert. Die beiden Schenkel 13' 13" sind mit je einer Lochreihe versehen. Ein Anschlagbolzen 14, der die beiden Schenkel über zwei sich gegenüberliegende Löcher verbindet, kann in verschiedenen Positionen gesteckt werden, so dass der Abstand zwischen Positionierungshalter (hier 14) und Tragraste 1 einstellbar ist.
The invention relates to a device for parking a bicycle in a vertical position, with an upper holding device for the front wheel and a lower holding device for the rear wheel, in particular a device for the vertical and groundless parking of a bicycle (front wheel on the rear wheel).
The existing today Fahrradparkiereinrichtungen require a lot of effort (wall hooks), or are technically very complex and do not offer the same hold (lift). A comparable with the invention solution is not found on the market.
Known solutions
[0002]
The simple or improved wall or ceiling hook. Here the parking of the bike is difficult and not possible for small and weak people. The bike is not well fixed.
The so-called bike parker. The Bike Parker supports the parking of the bike with a preloaded lever arm. The device is very complicated. The handling is not easy. Improper operation by unauthorized persons can lead to injuries. The space required for the parking process is large. An unused handle is disturbing in the room.
The lift parker. Here, the bike is raised over the front wheel, with the help of an electric drive. The parking process takes a long time. The device is expensive and not maintenance free.
Description of the invention
The invention has for its object to park a bicycle in a simple way, quickly, gently and well, in a vertical position. The device must also be able to be used by weaker persons. It should be able to be fixed to the wall or on the floor. In addition, the device should be characterized by simple and clear forms and hold a minimum risk of injury in itself.
This object is achieved according to the invention in a parking device of the type defined by the features according to the characterizing part of claim 1.
Thanks to the upward movement generated during parking, the front wheel turns independently in an end position, from which it can only be released in downward movement.
The rear wheel is on two points (support and positioning holder) in secure balance.
The device can be attached at any angle to a wall. Show it:
<Tb> FIG. 1 <sep> purely schematically the beginning of the parking process (phase 1).
<Tb> FIG. 2 <sep> the parking position (after completion of parking, i.e. phase 2) and
<Tb> FIG. 3 <sep> a practical embodiment of an inventive bicycle parking device, purely schematically in perspective view.
On the basis of Figures 1 and 2, which show a purely inventive device according to the invention, the phases of the parking process are described below first:
<tb> a. <sep> The bicycle 6 is erected with swing over the rear wheel 6 'and brought into the unstable balance.
<b> <sep> In this position, the bicycle 6 'is hung with the front wheel 6 "on the suspension finger 3 (FIG. 1).
<tb> c. <sep> By simultaneously pulling lightly on the handlebar center, stabilizing the bicycle and pressing on the saddle, the bicycle is moved to the parking position via the support 1 against the positioning bracket 2.
<tb> d. <sep> The bike is parked (Fig. 2).
<tb> e. <sep> By simultaneously pulling gently on the handlebar center, stabilizing the bike and pulling on the saddle, the bike can be released from the parking position.
Advantages of the invention
[0009]
The fixation is done without moving parts.
The device is completely maintenance free.
The device is absolutely safe for unauthorized persons, practically no risk of injury.
The solution is simple and shapely.
The device can also be used by weaker persons.
The device can also be attached to a half-height wall.
The bike is fully and absolutely gently fixed.
embodiment
The bicycle wall parker according to FIG. 3 consists of the following parts:
a supporting structure
an upper holding device for the front wheel
a lower holding device for the rear wheel
The support structure consists of a molded steel tube 12, 15 and two associated wall mounting brackets 11 and 13. The tubular construction consists of a long vertical part 12 which stabilizes, inter alia, the front wheel, and a support arm 15 formed at the lower end by three bends The wall brackets 11, 13 are U-shaped made of a metal sheet, connected to the round part of the wall and to a leg with the pipe construction 12. The connection to the wall 7 takes place with commercially available means. The lower wall mounting bracket 13 has a longer free end for the positioning of the rear wheel.
The Einhängefinger 3 and the anvil 4 are identical in the embodiment shown in the example. Another variant is shown in dashed lines. The construction consists of a horizontal, adjustable in length middle, cylindrical part 8, a Kugle 9 for the side fuse and a connecting means 10 to the pipe. Einhängefinger 3 and counter-holder 4 are arranged on the tube 12 in height adjustable.
The lower wall mounting bracket 13 is designed in its second function as a positioning holder. The two legs 13 ', 13 "are each provided with a row of holes A stop pin 14, which connects the two legs via two opposing holes, can be inserted in different positions, so that the distance between the positioning holder (here 14) and support latch 1 is adjustable is.