CH657161A5 - Gatter, insbesondere fuer eine zettelmaschine. - Google Patents
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- CH657161A5 CH657161A5 CH4411/82A CH441182A CH657161A5 CH 657161 A5 CH657161 A5 CH 657161A5 CH 4411/82 A CH4411/82 A CH 4411/82A CH 441182 A CH441182 A CH 441182A CH 657161 A5 CH657161 A5 CH 657161A5
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gatter, insbesondere für eine Zettelmaschine, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Beim Herstellen einer Kette, zum Beispiel einer Webkette, werden die Einzelfäden von den Spulen eines Gatters, zum s Beispiel eines Zettelgatters, abgezogen, zu einer Fadenschar vereinigt und aufgewickelt.
Enthält die Webkette viele Einzelfäden, dann nimmt das Gatter einen grossen Raum ein. Der Raumbedarf eines Gatters und die Grösse seiner Stellfläche in der Maschinenhalle io ist aber nicht allein von der Anzahl der Fäden abhängig.
Auch die Art des Gatterbetriebes ist für die Auswahl eines bestimmten Gatters massgebend. So werden zum Beispiel Wagengatterund Drehrahmengatter dann verwendet, wenn öfters ein Partiewechsel zu erwarten ist. Ein Magazingatter 15 dagegen ist dann besonders wirtschaftlich zu betreiben, wenn ein und dieselbe Partie über Wochen oder Monate gefahren wird.
Die räumlichen Verhältnisse am Aufstellungsort sind zum Beispiel massgebend für die Art des Fadenabzugs und für die 20 prinzipielle Art der Gatteranordnung. So kann ein Gatter zum Beispiel V-förmig aufgestellt werden, wobei die Fäden von aussen vom Gatter abgezogen werden. Ist etwas mehr Platz vorhanden, dann können die Fäden auch innen vom Gatter abgezogen werden, so dass man das Gatter von aussen 25 mit Spulen bestücken kann.
Aus diesem Sachverhalt ergibt es sich, dass in der Praxis ganz unterschiedlich gestaltete Gatter vorhanden sind, wobei jeweils Kundenwünsche eine massgebende Rolle spielen.
Der schnelle Wechsel der Mode, eine in allen Sparten der 30 Textilindustrie zu beobachtende Reduzierung der Lagerhaltung und andere Gründe führen in zunehmendem Mass dazu, dass in der Kettvorbereitung eine grössere Flexibilität verlangt wird, die mit herkömmlichen Gattern nicht zu bewältigen ist. Hat man zum Beispiel ein Magazingatter auf-35 gestellt, dann lassen sich hiermit kleine Partien nur unwirtschaftlich verarbeiten. Ist ein Wagengatter vorhanden, ergeben sich viel zu grosse Betriebsunterbrechungen, falls grosse Partien in Auftrag kommen. Ähnliche Schwierigkeiten ergeben sich dann, wenn ein Gatter von einer 40 bestimmten Anzahl grossvolumiger Spulen auf eine viel grössere Anzahl kleinvolumiger Spulen umgerüstet werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der genannten Nachteile ein Gatter zu schaffen, das hinsichtlich der Gattergrösse, der Gatterart und des 45 gewünschten Gatterbetriebes rasch und optimal auf einen wirtschaftlichen Fadenabzug eingestellt werden kann. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen beschrieben.
so Die Erfindung bietet unter anderem folgende Vorteile :
Jede Fadenspannerbaugruppe und jede Spulenhalterbaugruppe kann so dimensioniert werden, dass eine möglichst grosse Einstellbarkeit der Fadenablaufpunkte hinsichtlich der Anzahl der Ablaufetagen und hinsichtlich der Abstände 55 der Ablaufpunkte voneinander gegeben ist. Eine Verkleinerung oder Vergrösserung eines gegebenen Gatters ist durch die Fortnahme beziehungsweise das Hinzufügen der aneinandergereihten Baugruppen zu bewerkstelligen. Wie bei einem Baukasten können unterschiedliche Gatter, wie zum 60 Beispiel Wagengatter, Magazingatter, Drehrahmengatter, V-Gatter aus ein und denselben Baugruppen zusammengesetzt werden. Die vorzugsweise vorgeschlagenen Schnellver-bindungselemente gestatten das rasche Verschieben der einzelnen Träger im Rahmen der Baugruppen, die problemlose 65 Fortnahme oder das problemlose Hinzufügen einzelner Träger. Ausserdem ist auch die Distanz der Fadenablaufpunkte voneinander mittels Schnellverbindungselementen einfach und rasch einstellbar. Schliesslich sind die so herstell
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baren Gatter auch, falls erforderlich, von Innenabzug auf Aussenabzug umstellbar, ohne dass dazu spezielles Zubehör oder spezielle Anpassungsarbeiten notwendig wären. Die Baugruppen sind bezüglich ihrer Abmessungen aufeinander abgestimmt, so dass das Gatter stets übersichtlich bleibt,
ohne dass tote Räume entstehen. Leichtbauprofile, wie zum Beispiel Kaltprofilstäbe oder Leichtprofilstäbe aus Aluminium oder Stahlblech können dazu beitragen, die Anschaffungskosten niedrig zu halten, das Gewicht und damit die Geschossdeckenbelastung ebenfalls niedrig zu halten und das Aufstellen oder Umrüsten eines Gatters zu erleichtern. Leichtprofilstäbe können zum Beispiel aus Aluminium-SUangguss oder aus gezogenem, gepresstem, abgekantetem oder auf einer Walzprofiliermaschine geformten Stahlblech oder Leichtmetallblech bestehen. Werden Gatterwagen verwendet, so erfüllen die zur Spurhaltung erforderlichen Schienen eine Doppelfunktion hinsichtlich der Standfestigkeit des Gatters, weil sie zugleich als Stabilisierungselemente dienen. Eine ähnliche Doppelfunktion können Traversen übernehmen, an denen Fahrwerke der Fadenspannerbaugruppen aufgehängt sind. Diese Traversen dienen vorzugsweise zugleich der Verbindung der senkrechten und waagerechten Träger des ortsfesten Traggestells. Jede Spulenhalterbaugruppe kann wahlweise mit einem wagenartigen Fahrgestell und/oder mit einem Rahmenschwenklager verbunden werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Spulenhalterbaugruppe auf einem wagenartigen Fahrgestell schwenkbar zu lagern. Daneben besteht die Möglichkeit, diese Spulenhalterbaugruppe auch ohne ein Fahrgestell an dem ortsfesten Traggestell schwenkbar zu lagern.
Beim Betrieb als Wagengatter haben die Fahrgestelle vorteilhaft jeweils zwei Seitenwände, die an Führungsrollen und Transportrollen anliegen, welche an dem ortsfesten Traggestell gelagert sind. Das Ein- und Ausfahren der Spulenwagen soll also hier nicht mit Hilfe von Seilen oder Ketten, sondern vorzugsweise durch Friktion mit Hilfe von motorisch angetriebenen Transportrollen geschehen. Hierzug bildet das ortsfeste Traggestell für die Einfahrt und Ausfahrt der Fahrgestelle vorteilhaft eine Gasse, wobei die Führungsrollen und Transportrollen zu beiden Seiten der Gasse verteilt angeordnet sind. Die Rollen liegen vorteilhaft federnd an den Seitenwänden der Fahrgestelle an, damit die Friktion gewährleistet bleibt. Es sind mindestens soviel Transportrollen vorhanden, wie Fahrgestelle in die Gasse hineinpassen. Dadurch wird die sichere Mitnahme und der kontinuierliche Weitertransport der Fahrgestelle gewährleistet.
Der ausserdem vorgeschlagene elektromotorische Einzelantrieb hat zwei Vorteile. Das Einfahren der Spulenwagen ist völlig problemlos. Sie werden auf Anschlag aneinanderge-schoben. Dabei bleibt der kurzschlussfeste Elektromotor in eingeschaltetem Zustand stehen oder die Rutschkupplung entkuppelt. Beim Ausfahren ist es nicht notwendig, die Spulenwagen aneinanderzuhängen, weil jeder Spulen wagen unmittelbar angetrieben wird. Wagenkupplungen sind daher überflüssig.
Die vorgeschlagenen Schnellverbindungselemente gewährleisten eine sichere Halterung, aber auch eine schnelle Lageveränderung. Beides ist bei der Vielzahl der möglichen Ablaufstellen eines Gatters von grossem Vorteil.
So ist das Gatter insgesamt in seinen Einzelteilen und Baugruppen leicht zu transportieren, leicht aufzustellen und leicht zu bedienen. Dabei besitzt es die erforderliche mechanische Festigkeit bei geringem Gewicht. Das neue Gatter kann ganz problemlos vergrössert, verkleinert oder umgebaut werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beschrieben.
Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Fig. 1 in der Ansicht von vorn. Das gleiche Gatter zeigt Fig. 2 ausschnittsweise in einer Ansicht von oben. Eine einzelne Fadenspannerbaugruppe zeigt Fig. 3. Fig. 4 zeigt ein ein-5 zelnes Fadenspanner-Halteelement. Eine einzelne Spulenhalterbaugruppe zeigt Fig. 5. Die Fig. 6 bis 9 zeigen hierzu Einzelheiten. Die Aufstellung und der Weitertransport der auf Fahrgestellen stehenden Spulenhalterbaugruppen ist in einer Ansicht von oben in Fig. 10 dargestellt.
i« Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 11 in einer Ansicht von vorn dargestellt. Fig. 12 zeigt das gleiche Gatter ausschnittsweise in einer Ansicht von oben.
In Fig. 13 ist ausschnittsweise in einer Ansicht von oben ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, is Fig. 14 zeigt in einer Ansicht von oben ausschnittsweise ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 15 zeigt einen einzelnen Drehrahmen einer Spulenhalterbaugruppe des vierten Ausführungsbeispiels. In Fig. 16 ist ein zugehöriges Rahmenschwenklager im Schnitt dargestellt.
20 Fig. 17 zeigt in einer Ansicht von hinten ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 18 zeigt ebenfalls in einer Ansicht von hinten ein sechstes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
25 Beim ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis Fig. 10 handelt es sich um ein Wagengatter mit Aussenabzug.
Das insgesamt mit 21 bezeichnete Gatter besitzt eine Vielzahl gleichartiger Spulenhalteelemente 22, die insbesondere in Fig. 8 in einer Vorderansicht und in Fig. 9 im Schnitt dar-30 gestellt sind. Es handelt sich um U-förmig gebogene Kaltprofilstäbe aus Stahlblech. Jedes Spulenhalteelement ist zweiarmig ausgeführt und trägt auf jedem Arm eine Spule 23. Die Spulen sind hier als konische Kreuzspulen ausgebildet. Nasen 24 an den Enden der Spulenhalteelemente ver-35 hindern jeweils das Abrutschen einer Spule nach vorn.
Das Gatter 21 besitzt ausserdem eine Vielzahl von Faden-spanner-Halteelementen 25 aus Kunststoff. Ein einzelnes Fadenspanner-Halteelement 25 ist in Fig. 4 im Schnitt dargestellt. Fig. 4 zeigt, dass das Fadenspanner-Halteelement 25 40 einen Fadenspanner 26 trägt.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass das Gatter 21 auch gleichartige Fadenführungselemente 27 besitzt, die hier zu Ösenlei-sten 27' zusmmengefasst sind. Es sind ausserdem in spiegelbildlicher Anordnung zwei gleichartige Bedienungsaggregate 45 28 vorhanden, bei denen es sich um zwei Blaswagen handelt. Jeder Blas wagen hat, wie insbesondere Fig. 2 zeigt, einen Fahrwerksmotor 29, der eine Friktionsrolle 30 antreibt. Die Friktionsrolle 30 liegt an einem waagerechten Träger 31 an. Jedes Bedienungsaggregat 28 hat ausserdem zwei Fahrrollen so 32,33, die in einem waagerechten Träger 34 rollbar gelagert sind. Die beiden Träger 31 und 34 sind als C-förmig gestaltete Leichtbauprofile, und zwar als Kaltprofilstäbe aus Stahlblech gefertigt. Das Traggestell des Bedienungsaggregats 28 ist als kastenförmiger Hohlkkörper 35 ausgebildet. In den Hohl-55 körper 35 ist oben ein Ventilator 36 eingesetzt. Der Hohlkörper 35 hat Verbindung mit einer Anzahl gleichartiger Blasrohre 37, die jeweils in einer Blasdüse 38 enden. Die Blasdüsen 38 reichen bis in die Nähe der Fadenspanner-Halteelemente 25. Während des Betriebes fahren die beiden 60 Bedienungsaggregate 28 am Gatter hin und her, wobei die Ventilatoren 36 auf ihren Ansaugseiten 39 Luft ansaugen und in die Hohlkörper 35 einblasen, von denen aus die Luft durch die Blasrohre 37 zu den Blasdüsen 38 gelangt und während der Vorbeifahrt gegen die an den Fadenspanner-Halte-65 dementen 25 befindlichen Fadenspanner 26 strömt. Die Fadenspanner werden auf diese Art und Weise ständig von Flug und Staub befreit.
Das Gatter 21 besitzt eine Mehrzahl gleichartiger Spulen-
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halterbaugruppen 40. Eine solche Spulenhalterbaugruppe 40 zeigt insbesondere Fig. 5. Die Spulenhalterbaugruppe 40 besteht aus einem geschweissten, verwindungssteifen Rahmen 41 aus im Querschnitt C-förmigen Kaltprofilstäben aus Stahlblech. Die offene Seite der Profilstäbe liegt jeweils auf der Innenseite des Spulentragrahmens 41. Der Rahmen 41 hat sechs senkrechtstehende gleichartige Spulenträger 42. An jedem Spulenträger sind mittels Schnellverbindungselementen 43 sechs Spulenhalteelemente 22 befestigt. Die Spulenhalteelemente sind alle gleich weit voneinander distanziert. Das Schnellverbindungselement 43 des Spulenhalteele-ments 22 besteht aus zwei Schrauben 44 und einer Lasche 45 mit Muttergewinde. Zum Verändern der Abstände der Spulenhalteelemente 22 voneinander wird ein Schraubendreher verwendet. Bei der Führungslasche 45 handelt es sich um eine Lasche, die so lang ist, dass sie sich im Inneren des Profilstabes beim Verschieben nicht klemmend verkanten kann. Die Führungslasche 45 gibt dem Spulenhalteelement 22 sowohl beim Verschieben als auch im verschraubten Zustand eine Seitenführung.
Die Spulenträger 42 sind ebenfalls mittels Schnellverbindungselementen 46 an dem Spulentragrahmen 41 befestigt. Jedes dieser Schnellverbindungselemente 46 besteht aus einer am Spulenträger 42 angeschweissten Lasche 47, einer Führungslasche 48 mit Muttergewinde und zwei Schrauben 49. Die Befestigung der Spulenträger 42 am Spulentragrahmen 41 zeigen insbesondere die Zeichnungen Fig. 6 und 7. Soll zum Beispiel der Abstand der Spulenträger 42 voneinander vergrössert werden, so wird zunächst ein Spulenträger herausgenommen. Anschliessend werden die oberen und unteren Schnellverbindungselemente sämtlicher anderen Spulenträger 42 gelöst, worauf die neuen Abstände zum Beispiel mit Hilfe einer Schablone eingestellt werden können. Danach werden die Schrauben 49 wieder festgezogen.
Jede Spulenhalterbaugruppe 40 ist mit einem wagenartigen Fahrgestell 50 verbunden. Hierzu trägt das Fahrgestell 50 an beiden Stirnseiten je eine senkrechtstehende Lasche 51, an der eine Schelle 52 befestigt ist, die ihrerseits um die Seitenträger des Rahmens 41 geschlungen ist.
Die Spulenhalterbaugruppe 40 kann aber auch wahlweise mit einem in diesem Ausführungsbeispiel nicht dargestellten Rahmenschwenklager verbunden werden und besitzt zu diesem Zweck oben eine Lagerstelle 53 und unten eine Lagerstelle 54, jeweils in Form einer Bohrung.
An jedem Fahrgestell 50 ist auf der einen Seite eine Welle 55 mit zwei daran befestigten Rollen 56 gelagert. Auf der anderen Seite sind zwei Schwenkrollen 57 angeordnet.
Das Gatter 21 besitzt zu beiden Seiten der aneinandergereihten Spulenhalterbaugruppen 40 jeweils mehrere gleichartige, aneinandergereihte Fadenspannerbaugruppen 58. Eine einzelne Fadenspannerbaugruppe 58 ist in Fig. 3 dargestellt. Sie besitzt einen verwindungssteifen Fadenspannerrahmen 59, der aus vier im Querschnitt C-förmigen Kaltprofilstäben aus Stahlblech zusammengeschweisst ist. In den Fadenspannerrahmen 59 sind insgesamt zwölf Fadenspannerträger 60 eingesetzt. Jeder Fadenspannerträger 60 besitzt oben und unten ein Schnellverbindungselement 61, das genau so gestaltet ist wie die Schnellverbindungselemente 46 der Spulenträger 42. Auch die Handhabung ist die gleiche. An jedem Fadenspannerträger 60 sind mittels Schnellverbindungselementen 62 sieben Fadenspanner-Halteelemente 25 befestigt. Das Schnellverbindungselement 62 besteht aus einer Schraube 63 und einer Führungslasche 64 mit Muttergewinde. Der Schaft der Schraube 63 geht durch den offenen Schlitz des Fadenspannerträgers 60 und die Führungslasche 64 ist so breit, dass sie sich beim Verschieben nach oben oder unten weder drehen noch klemmend verkanten kann.
Ein Vergleich der Fig. 3 mit der Fig. 5 zeigt, dass die Fadenspannerbaugruppe 58 doppelt so lang ist wie die Spulenhalterbaugruppe 40 und dass sie auch doppelt so viele Fadenlaufstellen aufweist.
Das ortsfeste Traggestell des Gatters 21 besteht aus jeweils gleichartigen senkrechten Trägern 65, die paarweise durch untere Traversen 66 und obere Traversen 67 lösbar miteinander verbunden sind. Die unteren Traversen 66 bestehen aus Stahlblech und tragen höheverstellbare Füsse 68. Die oberen Traversen 67 bestehen aus im Querschnitt C-förmigen Kaltprofilstäben aus Stahlblech. Sie tragen an ihren beiden Enden die bereits erwähnten waagerechten Träger 31 und 34, die das ortsfeste Traggestell im oberen Bereich mechanisch stabilisieren. Im unteren Bereich liegen auf den unteren Traversen 66 Schienen 69, die aus abgekanteten Stahlblechen bestehen. Die Schienen 69 dienen hier zugleich als Stabilisierungselemente für das Gatter 21. An den Verbindungsstellen zwischen Schienen 69 und Traversen 66 sind ebenfalls höhenverstellbare Füsse 70 angeordnet.
Der Mittenabstand der senkrechten Träger voneinander ist in Längsrichtung des Gatters so gross wie die Länge einer Fadenspannerbaugruppe. Die Länge der waagerechten, längs des Gatters geführten Träger 31 und 34 beträgt ein ganzes Vielfaches der Länge einer Fadenspannerbaugruppe zuzüglich eines Längenzuschlags am hinteren Ende des Gatters zum Abstellen der Bedienungsaggregate 28 in einer Ausweichstellung beziehungsweise Ruhestellung.
Die Fadenspannerbaugruppen 58 - es sind drei Baugruppen an jeder Gatterseite vorhanden - sind gemäss Fig. 1 und 3 an Fahrwerken 71 aufgehängt, die auf den Traversen 67 gelagert sind. Es ist jeweils am vorderen Ende des Fadenspannerrahmens 59 ein, Fahrwerk 71 vorhanden. Sind mehrere Fadenspannerrahmen miteinander verbunden, dann trägt dieses Fahrwerk 71 zugleich auch den benachbarten Fadenspannerrahmen. Am hinteren Ende des letzten Fadenspannerrahmens ist ebenfalls ein Fahrwerk 71 vorhanden, wie es Fig. 3 zeigt. Auf diese Art und Weise ist jeder Fadenspannerrahmen 59 am vorderen und am hinteren Ende an einem Fahrwerk 71 entweder direkt oder indirekt befestigt.
Jedes Fahrwerk 71 besteht aus einem T-förmigen Fahrgestell 72, an dem zwei Fahrrollen 73 gelagert sind. Die Fahrrollen sind im Inneren der Traversen 67 geführt, so wie es Fig. 3 zeigt. Zum Zweck der gemeinsamen Querverschiebung aller Fadenspannerbaugruppen 58 einer Gatterseite ist an jedem Fahrwerk 71 ein Zahnrad 74 gelagert, das in eine mit der Traverse 67 verbundene Zahnschiene 75 eingreift. Auf der Welle 76 des Zahnrads 74 sitzt ein Kettenrad 77. Fig. 3 zeigt, dass die Kettenräder 77 mit einer Welle 78 zusammenwirken, die durch ein Handrad 79 und eine daran befestigte Kurbel 80 gedreht werden kann. Auf der Welle 78 sitzen ebenfalls Kettenräder 81, die durch Ketten 82 mit den Kettenrädern 77 verbunden sind. Damit die Ketten 82 im Inneren der senkrechten Teile der Fadenspannerrahmen 59 gut geschützt angeordnet werden können, sind oben an jedem Fahrgestell 72 Leiträder 83 vorhanden. Sofern in einem Gatter auf jeder Gatterseite mehrere Fadenspannerbaugruppen 58 vorhanden sind, wie das auch bei diesem Ausführungsbeispiel der Fall ist, wird die Welle 78 durch Kupplungsmuffen entsprechend verlängert.
Die bereits erwähnten Fadenführungselernente 27 beziehungsweise Ösenleisten 27' sind auf jeder Gatterseite nur einmal vorhanden. Sie befinden sich an dem vorderen senkrechten Teil des ersten Fadenspannerrahmens 59. Dort sind sie durch Schrauben mit dem Fadenspannerrahmen verbunden. In Fig. 3 sind die Fadenführungselemente 27 der Einfachheit halber fortgelassen worden.
Gemäss Fig. 1,2 und 10 besitzt das wagenartige Fahrgestell 50 zwei Seitenwände 84,85, die an Führungsrollen 86 und Transportrollen 87 anliegen. Führungsrollen und Transport-
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rollen sind ihrerseits an dem ortsfesten Traggestell gelagert beginnen, nachdem auch die beiden Bedienungsaggregate 28
und zwar unter Zuhilfenahme von Winkeln 88, 89 aus Stahl- in Betrieb genommen sind.
blech, die an den senkrechten Trägern 65 befestigt sind. Sobald die Spulen 23 leergelaufen sind, erfolgt auf die eben
Insbesondere Fig. 1 lässt erkennen, dass das ortsfeste Trag- geschilderte Art und Weise eine Neubestückung. Hierzu wird gesteil für die Einfahrt und Ausfahrt der Fahrgestelle 50 und s es erforderlich sein, zunächst einmal die Fadenspannerbau-
damit auch für die Einfahrt und Ausfahrt der Spulenhalter- gruppen 58 zur Seite zu fahren und daraufhin etwa noch mit baugruppen 40 eine Gasse bildet. Die Führungsrollen 86 und einzelnen Spulen in Verbindung stehende Fäden durchzu-
die Transportrollen 87 sind zu beiden Seiten der Gasse ver- trennen. Dann erst können die Spulenhalterbaugruppen aus teilt angeordnet, die Führungsrollen auf der einen Seite und dem Gatter gefahren werden. Neben leergelaufenen Spulen die Transportrollen auf der anderen Seite. Fig. 10 lässt io werden sich nun auch Spulen mit Restwindungen in den Spu-
erkennen, dass etwa gleichmässig verteilt ungefähr doppelt lenhalterbaugruppen befinden. Es werden jedoch alle alten so viel Führungsrollen 86 und Transportrollen 87 vorhanden Spulen und Spulenhülsen gegen neue Spulen ausgetauscht,
sind, wie Fahrgestelle 50. Jeweils zwei Transportrollen 87 Nach dem Einfahren der neubestückten Spulenhalterbau-
besitzen einen gemeinsamen elektromotorischen Einzelan- gruppen müssen die Fäden angeknotet werden. Auch hierzu trieb 90. Jeder elektromotorische Einzelantrieb 90 hat einen is können automatische Vorrichtungen zum Einsatz kommen,
kurzschlussfesten Elektromotor 94. Der Elektromotor treibt die aber auch wieder bei diesem Ausführungsbeispiel der
über ein Getriebe die Transportrollen 87 an. Sobald ein Fahr- Einfachheit halber nicht vorgesehen sind. Die Verbindung gestell zum Stillstand kommt, bleibt der daran anliegende der Fäden kann natürlich auch von Hand hergestellt werden.
Antrieb im eingeschalteten Zustand stehen, so dass sich eine Das Anknüpfen ist aber nicht notwendig, wenn ein Partie-
Kupplung in diesem Fall erübrigt. 20 Wechsel vollzogen wird. Beim Partiewechsel kann es ein-
Jede Transportrolle 87 ist mit einem Kettenrand 91 ver- fâcher sein, die alten Fäden aus dem Gatter zu ziehen und die bunden. Die Kettenräder zweier jeweils benachbarter Trans- neuen Fäden neu in die Fadenspanner einzuziehen.
portrollen sind durch eine Kette 92 miteinander verbunden. Beim zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
Auf diese Weise werden jeweils zwei benachbarte Transport- den Zeichnungen Fig. 11 und 12 ein Drehrahmengatter 95
rollen 87 durch einen elektromotorischen Einzelantrieb 25 mit Innenabzug dargestellt. Dieses Gatter besteht aus zwei angetrieben. räumlich voneinander getrennten Teilen, die spiegelbildlich
Fig. 2 lässt erkennen, dass die beiden Schienen 69 an einer zu einer Mittelebene 96 aufgestellt sind. Das Gatter besteht
Rampe 93 enden. Die Rampe 93 erleichtert das Ein- und Aus- weitgehend aus den gleichen Teilen und Baugruppen, wie sie fahren der Fahrgestelle 50. schon aus dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung
Das Gatter 21 wird folgendermassen für das Abziehen der 30 bekannt sind. Diese Teile und Baugruppen sind daher hier
Fäden vorbereitet : Es wird vorausgesetzt, dass die Gatter- auch mit denselben Bezugsziffern versehen.
montage beendet ist. Sämtliche Fahrgestelle 50 werden mit Wagenartige Fahrgestelle und Schienen sind hier nicht den darauf befestigten Spulenhalterbaugruppen 40 aus dem vorhanden. Statt dessen sind die Spulenhalterbaugruppen 40 Gatter herausgefahren. Hierzu ist es lediglich notwendig, die mit Rahmendrehlagern 97 und 98 verbunden. Das Rahelektrisch parallelgeschalteten Elektromotoren 94 auf Links- 3s mendrehlager 97 steht auf einer Traverse 104, die auf den lauf zu schalten. Sobald das geschehen ist, fahren sämtliche unteren Traversen 66 aufliegt, und besitzt einen in der Höhe Fahrgestelle gleichzeitig aus dem Gatter. Zu den vorberei- einstellbaren Zapfen 99. Das Rahmendrehlager 98 ist mit teten Massnahmen gehört es auch, die beiden Bedienungsag- einer Traverse 99 verbunden, die an den Traversen 67 befe-gregate 28 in ihre Wartestellungen zu fahren. Die Wartestel- stigt ist. Der Zapfen 100 des Rahmendrehlagers 98 ist mit lung befindet sich gemäss Fig. 2 auf den rechten vorkra- 49 einem Schneckenrad 101 verbunden, in das eine Schnecke genden Enden der beiden waagerechten Träger 31 und 34. 102 eingreift. Sämtliche Schnecken 102 einer Gatterseite sind Sobald die beiden Bedienungsaggregate 28 in den Wartestel- auf einer gemeinsamen Welle 103 befestigt. Durch Drehen lungen stehen, können auch die Fadenspannerbaugruppen der Welle 103 können alle Spulenhalterbaugruppen 40 an 58 mittels der Handräder 79 beziehungsweise der Kurbeln 80 einer Gatterseite zum Zweck des Spulenwechsels gleichzeitig nach aussen gefahren werden. Dies ist erforderlich, um die 45 um 180 Grad gedreht werden.
Fäden in die Fadenspanner einzuziehen. Zunächst aber Klar ersichtlich sind alle Baugruppen und fast alle Einzelmüssen die Spulenhalterbaugruppen 40 mit Spulen 23 teile die gleichen wie beim ersten Ausführungsbeispiel, bestückt werden. Das geschieht ausserhalb des Gatters. Dar- Bei dem Gatter 105 des dritten Ausführungsbeispiels nach auf hin werden die Elektromotoren 94 auf Rechtslauf Fig. 13 handelt es sich um ein Drehrahmengatter mit Aussen-geschaltet und die Fahrgestelle 50 nacheinander über die so abzug. Dieses Gatter ist durch Umbau des Drehrahmengat-Rampe 93 in die Gattergasse geschoben. Der Weitertransport ters mit Innenabzug nach Fig. 12 entstanden. Es sind daher geschieht selbsttätig mittels der Transportrollen 87. Das erste hier auch genau die gleichen Einzelteile und Baugruppen Fahrgestell fährt ganz durch die Gattergasse gegen einen vor- vorhanden, so dass sich zu diesem Ausführungsbeispiel wei-deren Anschlag und bleibt dort stehen. Das nächste Fahrge- tere Erläuterungen erübrigen.
stell schliesst sich an das erste Fahrgestell an und so fort, bis ss Bei dem Gatter 106 des vierten Ausführungsbeispiels nach alle Fahrgestelle auf gegenseitigen Anschlag in das Gatter Fig. 14 bis 16 handelt es sich um ein Drehrahmengatter mit gefahren sind. Jetzt können die Elektromotoren 94 ausge- Aussenabzug, das V-förmig aufgestellt ist und daher auch schaltet werden. Beginnend am vorderen Ende werden nun V-Gatter genannt wird. Auch dieses Gatter besteht aus zwei die von den Spulen 23 kommenden Fäden in die Faden- Gatterseiten, die spiegelbildlich zu einer Symmetrieebene spanner 26 und in die Fadenführungselemente 27 einge- 00 107 angeordnet sind. Das Gatter 106 ist etwa mit dem Gatter zogen. Hierzu gibt es automatische Vorrichtungen, die aber 105 nach Fig. 13 vergleichbar, so dass hier bis auf folgende im vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht zum Einsatz Ausnahmen die gleichen Baugruppen und Einzelteile vorkommen. handen sind, wie bei dem Gatter 105 nach Fig. 138 :
Wenn alle Fäden eingezogen sind, werden die Fadenspannerbaugruppen 58 auf beiden Seiten wieder näher an die es Die oberen Traversen 67 ' gehen jeweils nur über eine Gat-
Spulenhalterbaugruppen 40 gefahren und jetzt können die terseite. Die Rahmendrehlager 97' und 98' sind etwas anders
Fadenenden zum Beispiel auf dem Zettelbaum einer Zettel- gestaltet, wie es die Zeichnungen Fig. 15 und 16 zeigen,
maschine festgelegt werden. Der Fadenabzug kann nun Das Rahmendrehlager 97' ist unmittelbar am Fussboden
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befestigt. Das Rahmendrehlager 98' besitzt ein Winkelstück tigen Fahrgestell 50' zu befestigen. Es können so die Ablauf-
108, das den Zapfen 109 trägt, der in die Lagerstelle 53 des spulen in zwei hintereinanderliegenden Ebenen angeordnet
Spulentragrahmens 43 eingreift. Mittels zweier Schrauben werden. Zusätzlich können die Spulen der beiden Ebenen
110,111 und einer mit zwei Gewindebohrungen versehenen auch noch gegeneinander versetzt sein, wie es Fig. 17 links
Lasche 112 ist das Winkelstück 108 an einem waagerechten s zeigt. Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass insbe-
Träger 113 befestigt, der längs des Gatters geführt und mit sondere bei grossvolumigen Spulen bei gleicher Gatterlänge den Traversen 67' verbunden ist. Der Träger 113 ist als Kalt- mehr Ablaufspulen unterzubringen sind.
profilstab aus Stahlblech mit C-förmigem Querschnitt ausge- Jedes Fahrgestell 50' besitzt vier Rollen 56', die auf bildet. Der Spulentragrahmen 41 kann auch noch eine in der Schienen 69' stehen. Die Schienen 69' liegen auf den unteren
Zeichnung nicht dargestellte Arretierklinke zum Fixieren io Traversen 66 auf. Das Gatter 114 wird so, wie es Fig. 17 zeigt,
der jeweiligen Lage erhalten. als Magazingatter betrieben. Die Fahrgestelle 50' bleiben
Im übrigen ist die Spulenhalterbaugruppe 40 nach Fig. 15 also im Ruhezustand stehen und es werden lediglich abgelau-
mit der Spulenhalterbaugruppe 40 nach Fig. 5 identisch. fene Spulen durch neue Spulen ersetzt, die einem Transport-
Klar ersichtlich besteht auch das Gatter 106 weitgehend wagen 116 entnommen werden. Um einen ununterbro-
aus den gleichen Baugruppen und Einzelteilen wie die is chenen Gatterbetrieb zu gewährleisten, wird in bekannter
übrigen Gatter. Lediglich die oberen Traversen 67' sind hier Weise neben jede gerade ablaufende Spule 23 eine weitere,
kürzer als bei den vorhergehenden Gattern. Allerdings hier nicht dargestellte Spule aufgesteckt, deren äusseres können die Traversen 67' durch Teilen der längeren Tra- Fadenende mit dem inneren Fadenende der gerade ablau-
versen 67 hergestellt werden. Die Teilungsstelle kann bereits fenden Spule verbunden wird.
vorgefertigt und für andere Gatter zwecks Verlängerung 20 Fig. 18 zeigt ein dem Gatter 114 nach Fig. 17 entspre-
durch Laschen überbrückbar sein. chendes Gatter 117, jedoch hier als Doppelstockgatter und
Bei dem Gatter 114 des fünften Ausführungsbeispiels der für den Aussenabzug der Fäden geeignet.
Erfindung nach Fig. 17 handelt es sich um ein Gatter, das Die untere Etage des Gatters 117 ergibt sich durch einwahlweise als Wagengatter oder als Magazingatter verwendet fachen Umbau der Baugruppen und Teile des Gatters 114, so werden kann. Ausserdem ist das Gatter 114 zur Aufnahme 2s dass auch hier die gleichen Bezugsziffern vorhanden sind wie von Kreuzspulen 23, aber auch zur Aufnahme von Lang- bei dem Gatter 114. Statt der unteren Traversen 66 ist hier spulen oder Spinnkopsen 115 geeignet. jedoch eine Bodenplatte 118 vorhanden. Eine Besonderheit
Das Gatter 114 ist für den Innenabzug der Fäden einge- weist auch das Fahrgestell 50" auf der linken Gatterseite auf.
richtet. Demgemäss sind die beiden Gatterhälften links und Es trägt nur eine Spulenhalterbaugruppe 40', an der beson-
rechts einer Symmetrieebene 115 spiegelbildlich angeordnet. 30 ders lange Spinnkopse 115 vorhanden sind. Wenn also diese
Auch bei diesem Gatter sind wieder die aus den vorherge- besonders langen Spulen abgewickelt werden sollen, ist die henden Ausführungsbeispielen bekannten Baugruppen und zweite Spulenhalterbaugruppe überflüssig.
Einzelteile vorhanden, die auch hier die gleichen Bezugszif- Während die Bodenplatte 118 in der unteren Etage verstellfern tragen. bare Füsse 68 hat, liegt sie in der oberen Etage unmittelbar Im Gegensatz zu dem Wagengatter 21 nach Fig. 1 besteht 35 auf den Traversen 67 auf und trägt an den seitlichen Enden bei dem Gatter 114 die Möglichkeit, auf jeder Gatterseite Schutzgeländer 119. Im übrigen entspricht die obere Etage jeweils zwei Spulenhalterbaugruppen 40 auf einem wagenar- der unteren.
B
7 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Gatter, insbesondere für eine Zettelmaschine, mit Spu-lenhalteelementen, Fadenspanner-Halteelementen, Fadenführungselementen, sowie mit einem diese Elemente tragenden ortsfesten Traggestell, dadurch gekennzeichnet, dass das Gatter (21,95,106,114,117) eine Mehrzahl von jeweils mehrere Spulenhalteelemente (22) oder mehrere Fadenspanner-Halteelemente (25) tragenden, je für sich transportfähigen, einen verwindungssteifen Rahmen (41,59) mit vorgegebenen Abmessungen aufweisenden, aneinanderreihbaren Spulenhalterbaugruppen (40,40') und/oder Fadenspannerbaugruppen (58) besitzt.
2. Gatter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Fadenspannerbaugruppe (58) mehrere Fadenspanner-Halteelemente (25) mittels Schnellverbindungsele-menten (62) stufenlos auf Distanz voneinander einstellbar auf einem Fadenspannerträger (60) vorbestimmter Länge angeordnet sind und dass mehrere Fadenspannerträger (60) mittels Schnell Verbindungselementen (61) stufenlos auf Distanz voneinander einstellbar an einem Fadenspannerrahmen (59) befestigt sind.
3. Gatter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Spulenhalterbaugruppe (40,40') mehrere Spulenhalteelemente (22) mittels Schnellverbindungselementen (43) stufenlos auf Distanz voneinander einstellbar auf einem Spulenträger (42) vorbestimmter Länge angeordnet sind und dass mehrere Spulenträger (42) mittels Schnellverbindungselementen (46) stufenlos auf Distanz voneinander einstellbar an einem Spulentragrahmen (41) befestigt sind.
4. Gatter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenspannerträger (60) und/oder die Spulenträger (42) aus im Querschnitt C-förmig gestalteten Leichtprofilstäben bestehen.
5. Gatter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenspannerbaugruppen (58) an Fahrwerken (71) aufgehängt sind, die auf Traversen (67,67') gelagert sind, welche zugleich die senkrechten und waagerechten Träger (65 ; 31, 34,113) des ortsfesten Traggestells verbindende Stabilisierungselemente darstellen.
6. Gatter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spulenhalterbaugruppe (40,40') wahlweise mit einem wagenartigen Fahrgestell (50,50', 50") und/oder einem Rahmendrehlager (97,98,97', 98') verbindbar ist.
7. Gatter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell (50,50', 50") zwei Seitenwände (84,85) aufweist, die an Führungsrollen (86) und Transportrollen (87) anliegen, die ihrerseits an dem ortsfesten Traggestell gelagert sind.
8. Gatter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das ortsfeste Traggestell für die Einfahrt und Ausfahrt der Fahrgestelle (50,50', 50") eine Gasse bildet, dass die Führungsrollen (86) und Transportrollen (87) zu beiden Seiten der Gasse verteilt angeordnet sind und dass annähernd gleichmässig verteilt mindestens soviel Führungsrollen (86) und Transportrollen (87) vorhanden sind, wie Fahrgestelle (50,50', 50") in die Gasse hineinpassen.
9. Gatter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Transportrolle (87) oder jeweils zwei oder drei Transportrollen (87) gemeinsam einen elektromotorischen Einzelantrieb (90) aufweisen.
10. Gatter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektromotorische Einzelantrieb (90) einen kurzschlussfesten Elektromotor (94) und/oder eine Rutschkupplung aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813128933 DE3128933A1 (de) | 1981-07-22 | 1981-07-22 | Gatter |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH4411/82A CH657161A5 (de) | 1981-07-22 | 1982-07-20 | Gatter, insbesondere fuer eine zettelmaschine. |
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| CH (1) | CH657161A5 (de) |
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Families Citing this family (3)
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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