Bei den bisher im Handel erhältlichen Zentrierspitzen für Werkzeugmaschinen, welche eine die Selbstzentrierung des Werkstückes bewirkende Hartmetallkugel aufweisen, besitzen einen Gesamtaufbau in Zollmassen, und verursachen in den meisten Betrieben Anwendungsschwierigkeiten. Ausserdem können diese Zentrierspitzen nur mit passenden Zwischenstücken in die Werkzeugmaschine eingesetzt oder eingespannt werden. Ein weiterer Nachteil sind die grossen Anschaffungskosten für Austauschkugeln, Kugelaufnahme- und Zwischenstücke.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein als Zentrierspitze dienendes Gerät an Werkzeugmaschinen, bei welchem dieses einen Morsekonus aufweist, welcher in einen kegelstumpf.
förmigen Kopf übergeht, in welchem eine mit metrischem Mass formierte Hartmetallkugel roll- und auswechselbar angeordnet ist, mittels welcher eine präzise automatische Zentrierung eines eingespannten Werkstückes durch Läppung an letzterem bewirkt werden kann.
Das erfindungsgemässe Gerät bietet grosse Vorteile für alle mit metrischen Massen arbeitenden Betriebe. Morsekonusartige Zwischenstücke fallen weg, da das Gerät selbst einen Morsekonus in einem Stück mit diesem aufweist Die leicht roll- und auswechselbare Hartmetallkugel ist nicht fest und erlaubt eine vielmalige Änderung der Linienberührung mit dem Werkstück. Die garantierte Kugelrundheit der Hartmetallkugeln stellt eine wiederholte Konzentrizität von 0,0001" sicher, unabhängig davon, wie oft das Werkstück aus- und eingespannt wird, oder von einer Maschine auf eine andere mit gleicher Zentrierspitze gewechselt wird.
Die Hart metallkugel läppt sich ihren eigenen Sitz am Werkstück Wenn sich dieser Sitz einmal am Werkstück geläppt hat, kann dieses bei immer gleich bleibender Genauigkeit so oft wie nötig ein- und ausgespannt werden, wenn immer dieselben Kugeldurchmesser gebraucht werden.
Die Hartmetallkugel kann entfernt, gedreht und ausgewechselt werden. Auf diese Weise ist eine häufige Erneuerung der wirksamen Kugeloberfläche möglich. Das Entfernen bisheriger Spitzen von der Maschine, teures Nachschleifen oder die völlig abgenutzte Spitze wegzuwerfen, wird vermieden.
Dank dieser Eigenschaften ist ein Arbeiten der Maschine mit hoher Drehzahl und somit eine Steigerung der Produktion möglich. Die Kugel kann immer wieder in eine andere Position gedreht werden, während der Morsekonus in der Maschine bleibt. Das Läppen und Schleifen von Zentren wird normalerweise überflüssig.
Die Hauptursache eines grossen Maschinenverschleisses ist begründet durch Abnutzung oder Übereinstimmungsfehler zwischen Reitstock und Führungen, welche durch die gewöhnlichen Zentrierspitzen nicht kompensiert werden kann.
Die meisten durch Abnutzung entstandenen Fehler, sowie auch die Fluchtungsfehler bei einer ausgelaufenen Maschine werden durch das mit Morsekonus sowie roll- und auswechselbarer Hartmetallkugel versehene Zentriergerät kompensiert. Dadurch kann die Verwendbarkeit der Maschine um 25% gesteigert werden.
Das Zentriergerät kann auf jeder Maschine verwendet werden, wenn Werkstücke zwischen Zentrierspitzen genommen werden sollen. Z. B. können zwischen Hartmetallkugelspitzen gehobelte Werkstücke, wie Zahnräder, anschliessend unter Einhaltung der Konzentrizität von 0,0001" des beim Ho beln geläppten Sitzes geschliffen werden.
Ferner kann das Zentriergerät auch verwendet werden, wenn durch Versetzen des Reitstockes Konen gedreht werden sollen. Dadurch können Konen auch auf Maschinen gedreht werden, die nicht speziell dafür vorgesehen sind.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht des Gerätes,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1 mit Teilschnitt nach Linie 1141 in Fig. 1, und
Fig. 3 eine Stirnansicht zu Fig. 2.
Das dargestellte, als Zentrierspitze dienende Gerät 1 weist einen Morsekonus 2 und einen kegelstumpfförmigen Kopf 3 auf, in welchem stirnseitig eine Ausnehmung 4 vorgesehen ist, welche im Längsschnitt ein kreisbogenförmig profiliertes Lagerbett für die Aufnahme einer Hartmetallkugel 5 bildet. Lagerbett 4 und Hartmetallkugel 5 sind mit metrischem Mass formiert. Die Hartmetallkugel 5 ist roll- und auswechselbar im Lagerbett 4 eingesetzt und erlaubt eine präzise automatische Zentrierung eines Werkstückes, indem die Hartmetallkugel durch Läppung am Werkstück ihren eigenen Sitz erzeugt.
Die Hartmetallkugel 5 ist teilweise versenkt im Lagerbett 4 des Gerätekopfes 3 angeordnet und durch die Versenkung lose gehaltert. Eine das Lagerbett 4 an seinem Grund anscheidende Lochbohrung 6 dient zum Einstecken eines stiftartigen Aushebers beim Auswechseln der Kugel.
PATENTANSPRUCH
Als Zentrierspitze dienendes Gerät an Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass dieses einen Morsekonus (2) aufweist, welcher in einen kegelstumpfförmigen Kopf (3) übergeht, in welchem eine mit metrischem Mass formierte Hartmetallkugel (5) roll- und auswechselbar angeordnet ist, mittels welcher eine präzise automatische Zentrierung eines eingespannten Werkstückes durch Läppung an letzterem bewirkt werden kann.
UNTERANSPRÜCHE
1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartmetallkugel (5) teilweise versenkt in einer im Längsschnitt ein kreisbogenförmig profiliertes Lagerbett (4) bildenden Ausnehmung in der Stirnseite des kegelstumpfförmigen Kopfes (3) lagert.
2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Lagerbett (4) der Kugel (5) quer durch den kegelstumpfförmigen Kopf (3) eine Lochbohrung (6) führt, welche zum Einstecken eines stiftartigen Aushebers dient, mittels welchem die Hartmetallkugel (5) ausgestossen werden kann.
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The centering tips for machine tools that have hitherto been commercially available, which have a hard metal ball which effects the self-centering of the workpiece, have an overall structure in inches and cause application difficulties in most companies. In addition, these centers can only be inserted or clamped into the machine tool with suitable spacers. Another disadvantage is the high acquisition costs for replacement balls, ball mounts and spacers.
The subject of the invention is a device serving as a centering point on machine tools, in which the device has a Morse cone which is inserted into a truncated cone.
shaped head, in which a hard metal ball formed with metric dimensions is arranged rollable and exchangeable, by means of which a precise automatic centering of a clamped workpiece can be effected by lapping on the latter.
The device according to the invention offers great advantages for all companies working with metric masses. Morse cone-like spacers are omitted because the device itself has a Morse cone in one piece with it. The hard metal ball, which can be easily rolled and replaced, is not fixed and allows the line contact with the workpiece to be changed many times. The guaranteed roundness of the hard metal balls ensures a repeated concentricity of 0.0001 ", regardless of how often the workpiece is unclamped and clamped or changed from one machine to another with the same center point.
The hard metal ball laps its own seat on the workpiece Once this seat has lapped itself on the workpiece, it can be clamped and unclamped as often as necessary with the same accuracy, whenever the same ball diameter is required.
The hard metal ball can be removed, rotated and exchanged. In this way, frequent renewal of the effective spherical surface is possible. The removal of previous tips from the machine, expensive regrinding or throwing away the completely worn tip is avoided.
Thanks to these properties, the machine can work at high speed and thus increase production. The ball can always be rotated to a different position while the Morse taper remains in the machine. There is usually no need for lapping and grinding centers.
The main cause of great machine wear is due to wear or misalignment between tailstock and guides, which cannot be compensated for by the usual centering points.
Most of the errors caused by wear and tear, as well as the misalignment of a machine that has run out, are compensated for by the centering device equipped with a Morse taper and a rollable and exchangeable hard metal ball. This can increase the usability of the machine by 25%.
The centering device can be used on any machine when workpieces are to be taken between centering points. For example, workpieces planed between carbide ball tips, such as gear wheels, can then be ground while maintaining the concentricity of 0.0001 "of the seat lapped during hoisting.
The centering device can also be used when cones are to be turned by moving the tailstock. This allows cones to be turned on machines that are not specifically designed for this purpose.
In the drawing, an example embodiment of the subject invention is shown, namely show:
Fig. 1 is a view of the device,
FIG. 2 shows a side view of FIG. 1 with partial section along line 1141 in FIG. 1, and
FIG. 3 shows an end view of FIG. 2.
The device 1 shown, serving as a centering point, has a Morse taper 2 and a frustoconical head 3, in which a recess 4 is provided on the front side, which in longitudinal section forms an arcuate bearing bed for receiving a hard metal ball 5. Bearing bed 4 and hard metal ball 5 are formed with metric dimensions. The hard metal ball 5 is inserted in the bearing bed 4 in a rollable and exchangeable manner and allows precise, automatic centering of a workpiece in that the hard metal ball creates its own seat by lapping on the workpiece.
The hard metal ball 5 is arranged partially sunk in the bearing bed 4 of the device head 3 and loosely held by the sunk. A hole 6 separating the bearing bed 4 at its base is used to insert a pin-like lifter when replacing the ball.
PATENT CLAIM
Device serving as a centering point on machine tools, characterized in that it has a Morse taper (2) which merges into a frustoconical head (3) in which a hard metal ball (5) formed with metric dimensions is arranged in a rollable and exchangeable manner, by means of which a precise automatic centering of a clamped workpiece can be effected by lapping on the latter.
SUBCLAIMS
1. Device according to claim, characterized in that the hard metal ball (5) is partially sunk in a recess in the end face of the frustoconical head (3) which forms a bearing bed (4) with a circular arc-shaped profile.
2. Device according to claim, characterized in that a hole (6) leads to the bearing bed (4) of the ball (5) transversely through the frustoconical head (3) which is used to insert a pin-like lifter, by means of which the hard metal ball (5) can be ejected.
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