Die Erfindung betrifft eine für eine Saunakabine bestimmte Heizkammer entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Bei einer bekannten Saunakabine erstreckt sich die Heizkammer längs einer Wand dieser Kabine und hat einen rechteckigen Grundriss.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Raumeinsparung durch Ausnutzung einer der Ecken der Saunakabine zu erzielen. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Patentanspruches erfindungsgemäss gelöst. Mit einer derart ausgebildeten Heizkammer lässt sich eine Ecke der Saunakabine ausnützen, ohne den Saunaraum wesentlich einzuschränken, da die Heizkammeriegen- über einer daran anstossenden Saunaliege keinen Platz beansprucht, welcher deren Gebrauch wesentlich beeinträchtigt.
Die Heizkammer vermindert daher den ausnutzbaren Saunaraum in der Saunakabine kaum. Die Heizkammer kann in einfacher Weise so ausgebildet sein, dass ihre der Saunakabine zugewandte Wand eine den Benutzer der daran anstossenden Saunaliege beeinträchtigende Temperatur nicht aufweist. Die Heizkammer kann ferner so gestaltet werden, dass sie in kompakter Form auch noch nachträglich in eine Saunakabine eingebaut werden kann.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung. In dieser ist eine Saunakabine als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilquerschnitt,
Fig. 2 einen vergrösserten Ausschnitt aus Fig. 1,
Fig. 3 ein Schrägbild eines Ausschnittes, bei dem Teile der Übersichtlichkeit wegen ausgelassen sind.
Eine Saunakabine 1 hat eine im Querschnitt dreieckförmige Heizkammer 2, die in einer Ecke der Saunakabine angebracht ist und deren parallel zu den Wänden der Saunakabine angeordneten Wände im Grundriss eine Länge von jeweils etwa 300 mm haben.
Die Heizkammer 2 hat einen Heizkern 3, in dem mit gegenseitigem Abstand nicht dargestellte U-förmige, aus Heizstäben gebildete Heizkörper mit ihren Schenkeln lotrecht angeordnet sind, wobei einzelne Heizkörper sich vom Boden bis nahe an die Decke der Saunakabine erstrecken können. Zwischen den einzelnen Heizkörpern sind jeweils im Abstand Leitbleche angeordnet.
Der Heizkern ist im Abstand von einem Blechmantel 4 umgeben, den wiederum ein Blechmantel 5 im Abstand umgibt.
Der Heizkern 3 und die Blechmäntel 4, 5 sind im Grundriss gesehen als rechtwinklige Dreiecke ausgebildet, deren Katheten parallel zu den Wänden der Saunakabine verlaufen. Im Abstand von den Wänden des Blechmantels 5 sind Asbest Zement-Platten 6 bis 8 vorgesehen. Auf der Asbest-Zement Platte 8 ist im Abstand eine Holzplatte 9 angebracht. Die Abstände werden jeweils durch Abstandhalter eingehalten. Die auf seiten der Hypotenuse des rechtwinkligen Dreieckes angeordneten Wände der im Querschnitt an sich geschlossen ausgebildeten Blechmäntel 4, 5 können für den Zugang zum Heizkern 3 entfernt werden. Am Blechmantel 5 sind nach aussen stehende Pratzen 10, 11 angebracht, die zum Befestigen der Heizkammer 2 an der Saunakabine dienen.
Die Abstände zwischen den Heizkörpern und den Blechen im Heizkern 3, zwischen dem Heizkern 3 und dem Blechmantel 4, zwischen den beiden Blechmänteln 4 und 5, zwischen dem Blechmantel 5 und der diesen umgebenden Asbest-Zement Platten 6 bis 8 und zwischen der Asbest-Zement-Platte 8 und der Holzplatte 9 dienen der Luftzirkulation.
Am unteren Ende der Heizkammer 2 ist ein Anschlusskasten 12 vorgesehen, auf dem ein Heizkörperträger 13 angeordnet ist, der auf seiner Oberseite eine Auffangwanne 14 trägt. Oberhalb der Auffangwanne 14 ist in einer Wand der Saunakabine 1 eine teilweise oder ganz verschliessbare Zuluftöffnung 15 vorgesehen. Entsprechende Öffnungen sind auch in den der Zuluftöffnung 15 benachbarten Wänden der Heizkammer 2 angeordnet, so dass deren Heizkern mit der Aussenluft in Verbindung gebracht werden kann. Entsprechende teilweise oder ganz schliessbare Öffnungen können auch auf der gegenüberliegenden Seite der Heizkammer 2 und der Saunakabine 1 vorgesehen sein.
Eine in Fig. 3 gestrichelt dargestellte Umluftöffnung 16 befindet sich an der Unterseite der der Saunakabine zugewandten Wand der Heizkammer 2 und eine ebenfalls strichpunktiert dargestellte Auslassöffnung 17 an der oberen Seite dieser Wand. Im oberen Teil der Heizkammer 2 ist ein schräg darin angeordneter Luftabweiser 18 untergebracht, der Rillen 19 aufweist, die im Querschnitt gesehen jeweils eine Fläche von etwa 2 cm2 aufweisen können. Etwa in der Mitte der Höhe der Heizkammer befindet sich ein Korb 20, in dem Saunasteine 21 untergebracht sind. Oberhalb des Korbes 20 ist eine Mündung 22 einer mit einer Aufgiesswanne 23 verbundenen Leitung 24 vorgesehen. Die Aufgiesswanne 23 befindet sich ausserhalb der Heizkammer in der Saunakabine und ist an deren Wand angebracht. Die Leitung 24 durchsetzt die dem Innern zugewandte Wand der Heizkammer 2.
Anstelle der Aufgiesswanne 23 kann ein in die Wand eingesetzter Vorratsbehälter für mehrere Aufgüsse vorgesehen sein, der von innen und/oder von aussen gefüllt werden kann und dem im Bereich der die Saunakabine 1 durchquerenden Leitung 24 ein vom Innern der Sauna aus betätigbares Ventil nachgeschaltet ist, das mit einem Zeitschalter zum Schliessen versehen werden kann, damit eine bestimmte Flüssigkeitsmenge nicht überschritten wird. Der Vorratsbehälter und/ oder die Leitung 24 können in der Wand der Saunakabine 1 untergebracht sein. Die Leitung 24 verläuft unter einem bestimmten Gefälle.
Die Heizkammer 2 kann als Baueinheit ausgebildet sein, die in eine fertige Saunakabine einsetzbar und auch daraus entnehmbar ist.
PATENTANSPRUCH
Für eine Saunakabine bestimmte Heizkammer, die eine in diese Kabine einsetzbare und daraus entfernbare Baueinheit bildet, Zu- und Abluftöffnungen aufweist und eine Heizeinrichtung aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkammer (2) im Querschnitt im wesentlichen dreieckig ausgebildet ist, so dass sie in einer Ecke der Saunakabine (1) anordenbar ist.
UNTERANSPRÜCHE 1. Heizkammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an deren oberem Ende ein Luftleitkörper (18) vorgesehen ist.
2. Heizkammer nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung im wesentlichen lotrecht angeordnete Heizstäbe aufweist.
3. Heizkammer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizstäbe in einem im Querschnitt dreieckförmigen Heizkern im gegenseitigen Abstand voneinander angeordnet sind und dass der Heizkern von einem Doppelmantel (4, 5) umgeben ist, der im Abstand von der Wand der Heizkammer (2) angeordnet ist.
4. Heizkammer nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1 mit einer Verdampfungseinrichtung, die von innerhalb und/ oder von ausserhalb der Heizkammer mit Flüssigkeit zu versorgen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampfungseinrichtung einen für Steine (21) vorgesehenen Korb (20) aufweist.
5. Heizkammer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Korbes (20) die Mündung (22) einer mit einem nach Belieben betätigbaren Ventil versehenen und mit einer Aufgiesswanne (23) verbundenen Leitung (24) und mindestens ein Teil dieser Leitung angeordnet sind.
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The invention relates to a heating chamber intended for a sauna cabin in accordance with the preamble of the patent claim.
In a known sauna cabin, the heating chamber extends along a wall of this cabin and has a rectangular floor plan.
The present invention is based on the object of saving space by utilizing one of the corners of the sauna cabin. This object is achieved according to the invention by the features in the characterizing part of the patent claim. With a heating chamber designed in this way, a corner of the sauna cabin can be used without significantly restricting the sauna space, since the heating chamber bench does not take up any space above an adjoining sauna bench, which would significantly impair its use.
The heating chamber therefore hardly reduces the usable sauna space in the sauna cabin. The heating chamber can be designed in a simple manner in such a way that its wall facing the sauna cabin does not have a temperature which would impair the user of the sauna bed adjoining it. The heating chamber can also be designed in such a way that it can also be built into a sauna cabin later in a compact form.
Further advantages emerge from the remaining claims, the description and the drawing. In this, a sauna cabin is shown schematically as an exemplary embodiment of the subject matter of the invention. Show it:
1 shows a partial cross-section,
FIG. 2 shows an enlarged section from FIG. 1,
3 shows an oblique view of a detail in which parts have been left out for the sake of clarity.
A sauna cabin 1 has a heating chamber 2 which is triangular in cross-section and which is mounted in a corner of the sauna cabin and whose walls, which are arranged parallel to the walls of the sauna cabin, each have a length of approximately 300 mm in plan.
The heating chamber 2 has a heating core 3 in which mutually spaced U-shaped heating elements formed from heating rods are arranged vertically with their legs, and individual heating elements can extend from the floor to close to the ceiling of the sauna room. Guide plates are arranged at a distance between the individual radiators.
The heater core is surrounded at a distance by a sheet metal jacket 4, which in turn is surrounded by a sheet metal jacket 5 at a distance.
The heater core 3 and the sheet metal jackets 4, 5 are designed as right-angled triangles, seen in plan, the legs of which run parallel to the walls of the sauna cabin. Asbestos cement plates 6 to 8 are provided at a distance from the walls of the sheet metal jacket 5. On the asbestos-cement plate 8, a wooden plate 9 is attached at a distance. The distances are maintained by spacers. The walls, arranged on the side of the hypotenuse of the right-angled triangle, of the sheet metal jackets 4, 5, which are inherently closed in cross-section, can be removed for access to the heater core 3. On the sheet metal jacket 5 outwardly standing claws 10, 11 are attached, which are used to attach the heating chamber 2 to the sauna room.
The distances between the radiators and the sheets in the heater core 3, between the heater core 3 and the sheet metal jacket 4, between the two sheet metal jackets 4 and 5, between the sheet metal jacket 5 and the surrounding asbestos-cement plates 6 to 8 and between the asbestos-cement -Plate 8 and the wooden plate 9 are used for air circulation.
At the lower end of the heating chamber 2, a connection box 12 is provided, on which a radiator support 13 is arranged, which carries a drip pan 14 on its upper side. A partially or completely closable air inlet opening 15 is provided above the collecting trough 14 in a wall of the sauna cabin 1. Corresponding openings are also arranged in the walls of the heating chamber 2 adjacent to the supply air opening 15, so that the heating core thereof can be brought into connection with the outside air. Corresponding partially or completely closable openings can also be provided on the opposite side of the heating chamber 2 and the sauna cabin 1.
A circulating air opening 16, shown in dashed lines in FIG. 3, is located on the underside of the wall of the heating chamber 2 facing the sauna cabin, and an outlet opening 17, likewise shown in phantom, is located on the upper side of this wall. In the upper part of the heating chamber 2 there is an air deflector 18 which is arranged obliquely therein and has grooves 19 which, viewed in cross section, can each have an area of approximately 2 cm 2. Approximately in the middle of the height of the heating chamber there is a basket 20 in which sauna stones 21 are housed. A mouth 22 of a line 24 connected to a pouring trough 23 is provided above the basket 20. The infusion tub 23 is located outside the heating chamber in the sauna cabin and is attached to its wall. The line 24 passes through the wall of the heating chamber 2 facing the interior.
Instead of the infusion tub 23, a storage container for several infusions can be provided which is inserted into the wall and which can be filled from the inside and / or from the outside and which is followed by a valve that can be actuated from inside the sauna in the area of the line 24 crossing the sauna cabin 1, which can be provided with a timer for closing so that a certain amount of liquid is not exceeded. The storage container and / or the line 24 can be accommodated in the wall of the sauna cabin 1. The line 24 runs at a certain gradient.
The heating chamber 2 can be designed as a structural unit which can be inserted into a finished sauna cabin and can also be removed therefrom.
PATENT CLAIM
A heating chamber intended for a sauna cabin, which forms a structural unit that can be inserted into and removed from this cabin, has inlet and exhaust air openings and receives a heating device, characterized in that the heating chamber (2) is essentially triangular in cross section so that it can be in a Corner of the sauna cabin (1) can be arranged.
SUBClaims 1. Heating chamber according to claim, characterized in that an air guide body (18) is provided at its upper end.
2. Heating chamber according to claim or dependent claim 1, characterized in that the heating device has heating rods arranged substantially vertically.
3. Heating chamber according to dependent claim 2, characterized in that the heating rods are arranged in a heating core with a triangular cross-section at a mutual distance from one another and that the heating core is surrounded by a double jacket (4, 5) which is spaced from the wall of the heating chamber (2 ) is arranged.
4. Heating chamber according to claim or dependent claim 1 with an evaporation device which is to be supplied with liquid from inside and / or from outside the heating chamber, characterized in that the evaporation device has a basket (20) provided for stones (21).
5. Heating chamber according to dependent claim 4, characterized in that above the basket (20) the mouth (22) of a conduit (24) and at least part of this conduit which is provided with a valve which can be operated at will and is connected to a pouring tub (23) are arranged .
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