Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Heizkörper mit Warmwasserkonvektor und Zusatzgerät, um zusätzlich zu dem Heizkörper zu heizen und die Luft zu befeuchten.
Bei Wohnräumen mit Zentralheizung, insbesondere bei Eigentumswohnungen, Schulen, Spitälern oder Geschäftshäusern ist es oft erwünscht, eine andere, im allgemeinen höhere Temperatur für bestimmte Räume zu haben, als sie durch die Zentralheizung gegeben ist.
Eine Möglichkeit besteht darin, einen elektrischen Heizkörper zu verwenden, der aber oft stört und nicht immer am geeigneten Platz hingestellt werden kann.
Es sind ferner Heizpatronen bekannt, die man in einen Konvektor oder Heizkörper schieben kann, doch heizt man damit nicht nur diesen, sondern über das darin befindliche Wasser auch andere Räume, die eventuell nicht zur gleichen Wohnung gehören. Um dies zu vermeiden, kann die Wasserzirkulation unterbunden werden, womit aber die Sollwärme nicht ausgenützt wird. Es ist bekannt, dass Zentralheizungen trockene Luft erzeugen, die zumindest unangenehm ist. Um dem abzuhelfen, kann man Luftbefeuchter verwenden, wobei es eine grosse Vielfalt von Typen gibt. Die wirksamen Luftbefeuchter, die das Wasser auf irgendeine Art verdampfen, haben allerdings den Nachteil, dass sie nicht dort aufgestellt werden können, wo sie sein sollten, d. h. direkt über dem Konvektor, und dass die elektrischen Zuleitungen, wie auch bei den elektrischen Öfen, stören.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Heizkörper mit Warmwasserkonvektor und Zusatzgerät anzugeben, wobei das Zusatzgerät fest montiert ist und die oben beschriebenen Nachteile vermieden werden. Dies wird dadurch erreicht, dass das Zusatzgerät aus einem Gehäuse besteht, welches eine elektrische Heizung, einen Luftbefeuchter mit Wasserbehälter und eine einstellbare Luftklappe aufweist, wobei das Gehäuse auf den Konvektor aufgesteckt wird. Somit hat sowohl die elektrische Heizung als auch der Luftbefeuchter einen festinstallierten Standort und dies genau dort, wo es am günstigsten dafür ist.
Die Erfindung wird nun im folgenden anhand einer Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Sicht des Gerätes von vorne,
Fig. 2 eine perspektivische Sicht des Gerätes von hinten, mit dem eingebauten Konvektor,
Fig. 3 ein Teil von Fig. 2 ohne Konvektor,
Fig. 4 das Gerät mit Konvektor gemäss Schnitt IV-IV von Fig. 1, und
Fig. 5 das offene Gerät von oben.
Das Gehäuse 1 des Zusatzgerätes besteht im wesentlichen aus zwei Seitenteilen 2, 3, einem Deckel 4 mit Längsschlitzen 5 und einer nicht gezeigten Festhaltevorrichtung und einer Frontplatte 6. Die Frontplatte 6 weist einen Drehknopf 7 auf, der zum Aufziehen der Luftklappe dient. Das Seitenteil 3 weist vorne verschiedenfarbige Druckknöpfe 8, 9, 10 mit Lampen zur Bedienung des Gerätes auf. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, wurden unten an den Seitenteilen Aussparungen 12 und 13 angebracht, die ein Aufstecken des Gehäuses auf den bereits montierten Konvektor 11 ermöglichen. Zwei Isolierstreifen 28, 29 an den Auflageflächen verhindern eine Schall übertragung vom Gehäuse auf den Konvektor und damit in andere Zimmer. Dieser Konvektor wurde besonders kompakt gewählt, wodurch eine geringe Wassermenge benötigt, jedoch trotzdem eine grosse Wärmeabgabe erzielt wird.
Über dem Konvektor ist die elektrische Zusatzheizung 14 angeordnet, die in einem Stecker 26 abnehmbar eingesteckt ist und die reflektierende Schutzbleche 15 aufweist, damit nicht einerseits die Frontplatte 6 und anderseits die Wand, die mit 27, Fig. 4, angedeutet ist, die möglicherweise Tapeten aufweist, zu stark erhitzt werden. Zusätzlich kann noch eine reflektierende Platte an der Wand montiert werden. Im Gehäuseteil 2 (siehe Fig. 5) befindet sich ein Wasserbehälter 16 mit Einfüllöffnung 17, der mit dem schematisch angegebenen und vorbekannten Luftbefeuchter 18 durch eine Leitung 19, Fig. 2, kommunizierend verbunden ist. Dies hat einerseits den Vorteil, dass man einen relativ grossen Behälter mit einer grossen Einfüllöffnung gebrauchen kann und dass anderseits beim Einfüllen nicht die Gefahr einer Berührung mit einem elektrischen Teil besteht.
Es ist natürlich auch möglich, das Wasser automatisch über eine Zuführleitung im Gefäss nachzuspeisen, wobei ein durch einen Schwimmer getätigtes Ventil den Wasserzufluss reguliert.
Am Luftbefeuchter 18 kann die gewünschte Verdampfungsmenge mittels Knopf 30 oder durch einen nicht gezeigten Hygrostaten eingestellt werden. Zum Reinigen dieses Befeuchters kann der elektrische Steckkontakt 20 abgezogen werden. Beim Hochklappen des Deckels 4 wird der elektrische Stromkreis durch den Schutzschalter 21 unterbrochen.
Fig. 4 zeigt, wie die Regulierklappe 22 um Scharnier 23 mittels einer Saite 24, die um den Drehknopf 7 geschlungen ist und durch die Öse eines Winkels 25 führt, hochgezogen werden kann. Zurück gleitet die Klappe beim Drehen von Knopf 7 durch ihr eigenes Gewicht. Die Klappe übernimmt die Rolle der sonst am Konvektor üblicherweise angebrachten Ventile. Dies bedeutet, dass mit diesem Zusatzgerät der Konvektor stets gleichmässig seine Wärme abgibt, die mit Hilfe der Klappe reguliert werden kann. Dies hat den Vorteil, dass im Wasserleitungsnetz keine Geräuschbildung durch Schliessen der Absperrventile und durch dadurch bedingte veränderliche Wassergeschwindigkeiten in den Heizkörpern mehr auftreten kann. Ein weiterer Vorteil des Gerätes ist sofort ersichtlich.
Die Luft kann dort befeuchtet werden, wo es dafür am günstigsten ist, d. h. direkt am Orte der Erwärmung, so dass sich gar keine trockene Luft ausbreiten kann. Dies bedeutet wiederum, dass das Wasser im Heizkörper eine höhere Temperatur aufweisen kann als bei herkömmlichen Heizungen, und dies ermöglicht kleinere Konvektoren mit weniger zirkulierendem Wasser.
Die Arbeitsweise des Gerätes ist die folgende:
Wünscht der Mieter eine höhere Raumtemperatur, so drückt er auf den grünen Schalter 8 und schaltet damit die elektrische Zusatzheizung 14 ein. Sollte die Klappe 22 hoch- gezogen, d. h. geschlossen sein, so schaltet ein Thermostat beim Erreichen einer vorgegebenen Temperatur diese Heizung wieder ab, und die Lampe im grünen Schalter erlischt.
Mit Hilfe des blauen Schalters 9 kann der Luftbefeuchter eingeschaltet werden, wobei es nicht notwendig ist, dass die Zusatzheizung eingeschaltet ist. Der Befeuchter bläst den Dampf direkt in die von den Heizkörpern aufsteigende Luft, die durch die Schlitze 5 in den Raum gelangt. Somit wird der Dampf im ganzen Raum verteilt, ohne dass es dazu eines Ventilators bedarf. Es ist selbstverständlich, dass die elektrische Heizung auch eingeschaltet werden kann, wenn der Konvektor nicht wärmt. Die dritte, rote, Lampe 1() dient der Kontrolle des durch die Elektroden des Befeuchters fliessenden Stromes. Steigt dieser Strombedarf durch Ansetzen von Kalk auf den Elektroden stark an, so wird der Strom ausgeschaltet und die Kontrollampe 10 leuchtet rot auf, ein Zeichen, dass die Elektroden gereinigt werden müssen.
Die ganze elektrische Schaltung ist auf einer gedruckten Schaltung untergebracht, die sich in Teil 3 unterhalb des Befeuchters befindet und nur ein elektrisches Kabel benötigt. Das Gehäuse 1 eignet sich besonders gut für die Anfertigung in Serie. Es können die Teile 2 und 3 als Standardteile aus Kunststoff gegossen, gespritzt oder tiefgezogen werden, während der Deckel, das Verbindungsrohr und die Frontplatte den verschiedenen Längen der Konvektoren angepasst werden kön nen. Besonders vorteilhaft ist das Gerät, wenn das Gehäuse mit der elektrischen Schaltung und Kabel von Anfang an in jedem Raum aufgestellt wird, der beheizt werden soll, als zur Grundausstattung gehörend. Es ist dann jedem Mieter möglich, dort, wo es ihm nützlich erscheint, den elektrischen Heizkörper und/oder den Luftbefeuchter anzuschaffen und einzustecken, womit das Gerät betriebsbereit ist.
Das Gerät mit dem Konvektor ist aber auch besonders für den Einbau in Altbauwohnungen geeignet, wo die Zu- und Ableitungen hinter Fussleisten verlegt werden können, wobei die Warmwasserheizung als Ein-Rohr-System betrieben wird. Es sind sehr viele Variationsmöglichkeiten bei der Ausgestaltung des Zusatzgerätes möglich.
So kann ein anderer Konvektor genommen werden, der eventuell eine andere Ausgestaltung der Seitenteile bedingt.
Es ist auch denkbar, den Wasserbehälter auf der gleichen Seite wie das Befeuchtungsaggregat unterzubringen, wobei besondere Vorsicht beim Einfüllen des Wassers angewandt werden muss.
Der elektrische Heizkörper kann auch aus einer Heizröhre bestehen oder bei kleinen Elementen aus einer Wendel.
Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die Wärmeleistung des elektrischen Gerätes im allgemeinen etwa die Hälfte der Leistung des Konvektors betragen sollte.
The present invention relates to a radiator with a hot water convector and additional device in order to heat and humidify the air in addition to the radiator.
In living rooms with central heating, particularly in condominiums, schools, hospitals or commercial buildings, it is often desirable to have a different, generally higher temperature for certain rooms than is given by the central heating.
One possibility is to use an electric radiator, but it is often annoying and cannot always be placed in a suitable place.
There are also heating cartridges known that you can push into a convector or radiator, but you not only heat this, but also other rooms, which may not belong to the same apartment, via the water in them. In order to avoid this, the water circulation can be stopped, but this does not use the target heat. It is known that central heating produces dry air, which is at least uncomfortable. Humidifiers can be used to remedy this, and there are a wide variety of types. However, the effective humidifiers that evaporate the water in some way have the disadvantage that they cannot be placed where they should be, i.e. H. directly above the convector, and that the electrical supply lines, as with the electric ovens, interfere.
The aim of the present invention is to provide a radiator with a hot water convector and an additional device, the additional device being permanently mounted and the disadvantages described above being avoided. This is achieved in that the additional device consists of a housing which has an electrical heater, an air humidifier with a water tank and an adjustable air flap, the housing being plugged onto the convector. This means that both the electric heater and the humidifier have a permanently installed location and exactly where it is most convenient.
The invention will now be explained in more detail below with reference to a drawing which shows an embodiment.
It shows:
Fig. 1 is a perspective view of the device from the front,
Fig. 2 is a perspective view of the device from behind, with the built-in convector,
3 shows a part of FIG. 2 without a convector,
4 shows the device with convector according to section IV-IV of FIG. 1, and
Fig. 5 the open device from above.
The housing 1 of the additional device consists essentially of two side parts 2, 3, a cover 4 with longitudinal slots 5 and a retaining device (not shown) and a front panel 6. The front panel 6 has a rotary knob 7 which is used to open the air flap. The side part 3 has different colored push buttons 8, 9, 10 with lamps for operating the device. As can be seen from FIG. 2, recesses 12 and 13 have been made at the bottom of the side parts, which allow the housing to be plugged onto the already mounted convector 11. Two insulating strips 28, 29 on the bearing surfaces prevent sound from being transmitted from the housing to the convector and thus to other rooms. This convector was chosen to be particularly compact, which means that a small amount of water is required, but a large amount of heat is still achieved.
The additional electrical heater 14 is arranged above the convector, which is plugged into a plug 26 and detachably has reflective protective plates 15, so that on the one hand the front panel 6 and on the other hand the wall, which is indicated by 27, FIG are heated too much. In addition, a reflective plate can be mounted on the wall. In the housing part 2 (see FIG. 5) there is a water container 16 with a filling opening 17, which is connected in a communicating manner to the previously known air humidifier 18 indicated schematically by a line 19, FIG. 2. On the one hand, this has the advantage that a relatively large container with a large filling opening can be used and, on the other hand, there is no risk of contact with an electrical part when filling.
It is of course also possible to replenish the water automatically via a feed line in the vessel, with a valve operated by a float regulating the water flow.
The desired amount of evaporation can be set on the air humidifier 18 by means of button 30 or a hygrostat (not shown). To clean this humidifier, the electrical plug contact 20 can be removed. When the cover 4 is folded up, the electrical circuit is interrupted by the circuit breaker 21.
4 shows how the regulating flap 22 can be pulled up around the hinge 23 by means of a string 24 which is looped around the rotary knob 7 and passes through the eyelet of an angle 25. When you turn button 7, the flap slides back under its own weight. The flap takes on the role of the valves usually attached to the convector. This means that with this additional device, the convector always gives off its heat evenly, which can be regulated with the help of the flap. This has the advantage that no noise can arise in the water pipe network due to the closing of the shut-off valves and the resulting variable water speeds in the radiators. Another advantage of the device is immediately apparent.
The air can be humidified where it is most convenient, i.e. H. directly at the place of warming, so that no dry air can spread. This, in turn, means that the water in the radiator can be at a higher temperature than conventional heating systems, and this allows for smaller convectors with less circulating water.
The device works as follows:
If the tenant wishes a higher room temperature, he presses the green switch 8 and thus switches on the electrical auxiliary heating 14. Should the flap 22 be pulled up, i. H. closed, a thermostat switches this heating off again when a specified temperature is reached and the lamp in the green switch goes out.
With the help of the blue switch 9, the humidifier can be switched on, whereby it is not necessary that the auxiliary heating is switched on. The humidifier blows the steam directly into the air rising from the radiators, which enters the room through the slots 5. This means that the steam is distributed throughout the room without the need for a fan. It goes without saying that the electric heating can also be switched on when the convector is not warming. The third, red, lamp 1 () is used to control the current flowing through the electrodes of the humidifier. If this current requirement increases sharply due to the build-up of lime on the electrodes, the current is switched off and the control lamp 10 lights up red, a sign that the electrodes must be cleaned.
The entire electrical circuit is housed on a printed circuit, which is located in part 3 below the humidifier and only requires an electrical cable. The housing 1 is particularly suitable for serial production. Parts 2 and 3 can be cast, injection-molded or deep-drawn as standard plastic parts, while the cover, connecting pipe and front panel can be adapted to the various lengths of the convectors. The device is particularly advantageous if the housing with the electrical circuit and cable is set up from the start in every room that is to be heated, as part of the basic equipment. It is then possible for each tenant to purchase and plug in the electric heater and / or the humidifier where it appears useful, so that the device is ready for use.
The device with the convector is also particularly suitable for installation in old buildings, where the supply and discharge lines can be laid behind baseboards, with the hot water heating being operated as a one-pipe system. There are very many possible variations in the design of the additional device.
So another convector can be used, which may require a different design of the side parts.
It is also conceivable to place the water tank on the same side as the humidifying unit, whereby particular care must be taken when filling the water.
The electric heater can also consist of a heating tube or, in the case of small elements, of a coil.
It has been found, however, that the heat output of the electrical device should generally be about half the output of the convector.